Wirtschaft
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Soll neuer italienischer Premierminister werden: Giuseppe Conte. Bild: AP/ANSA

Entsteht in Italien das Modell eines modernen Faschismus?

Die Fünf-Sterne-Bewegung und die Lega werden die neue Regierung bilden. Die Hoffnung, dass sie bald an ihren eigenen Widersprüchen zerbrechen wird, könnte sich als trügerisch erweisen.

22.05.18, 12:11


Über das Pfingstwochenende scheint sich die neue Regierung Italiens gebildet zu haben: Premierminister wird Giuseppe Conte, ein weitgehend unbekannter Anwalt und Professor. Er ist der Kompromisskandidat der beiden starken Männer, von Luigi Di Maio, dem Führer der Cinque Stelle und Matteo Salvini, dem Führer der Lega.

Die beiden haben sich darauf geeinigt, dass Di Maio Wirtschafts- und Salvini Innenminister wird. So können sie die zentralen Anliegen ihrer Partei umsetzen. Cinque Stelle will ein Grundeinkommen für die Armen, die Lega rund 500’000 Flüchtlinge ausweisen.

«Für jemanden wie Herr Salvini ist eine Finanzkrise keine Bedrohung, sondern ein Versprechen.»

Wolfgang Münchau

Nüchtern betrachtet hat die neue Regierung kaum eine Chance. Zu unterschiedlich sind die Interessen, die sie unter einen Hut bringen muss. Cinque Stelle ist eine Bewegung, die von links kommt. Die Lega kommt von weit rechts. Was die beiden verbindet, ist der Hass auf die EU, die Liebe zu Putin und esoterische Anliegen wie ein tiefes Misstrauen gegen das Impfen.

Die neue Regierung hat im liberalen Europa eine sehr schlechte Presse. Der «Economist» beispielsweise spricht von einer Koalition, die «exzentrisch, idealistisch, fremdenfeindlich und wirtschaftlich illiberal», sei. Kein Wunder also, dass die neue Regierung bereits unter Druck der Finanzmärkte geraten ist. Die Zinsen der italienischen Staatsanleihen befinden sich im Steigflug.

Die Macht der Finanzmärkte

Die Finanzmärkte können ein sehr mächtiger Gegner einer Regierung sein. James Carville, der ehemalige Wahlkampfleiter von Bill Clinton, pflegte zu sagen: «Im nächsten Leben will ich als Obligationenmarkt auf die Welt kommen. Die haben die wahre Macht.» In Italien hat dies auch Silvio Berlusconi zu spüren bekommen. Er musste zurücktreten, als die Zinsen der italienischen Staatsanleihen nach der Finanzkrise in die Höhe schossen.

Die vernünftigen Kräfte hoffen deshalb, dass der Obligationenmarkt auch die neue italienische Regierung in die Knie zwingen wird. Di Maio und Salvini wären dann ein kurzes Zwischenspiel gewesen, mehr nicht. Es könnte jedoch auch ganz anders kommen, und das sind die Gründe:

Wirtschaftliche Horrorliste

Italien ist der grosse Verlierer des Euro und der Austeritätspolitik. Die ökonomischen Eckdaten sind eine eigentliche Liste des Schreckens: Italien hat das geringste Wirtschaftswachstum in der EU, es hat in absoluten Zahlen die höchste Staatsverschuldung, es hat ein marodes Bankensystem und es hat die schlimmste Arbeitslosigkeit.

In Italien gibt es in absoluten Zahlen gesehen dreimal mehr Erwerbslose als in Griechenland. So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass in Italien auch die Ablehnung des Euro am stärksten ist in Euroland, stärker noch als in Griechenland.

Anders als Griechenland kann Italien auch nicht mit Hilfskrediten aus der Patsche geholfen werden. Es ist viel zu gross. Die italienische Volkswirtschaft ist die viertgrösste in Europa.

«Es ist genauso wahrscheinlich, dass Verantwortungslosigkeit und Irrationalität zu etwas werden, was die Menschen wollen und nicht zurückweisen.»

Anne Applebaum

Die neue Regierung will das alles ändern. Sie hat dabei keine Angst vor den Finanzmärkten. Im Gegenteil: «Für jemanden wie Herr Salvini ist eine Finanzkrise keine Bedrohung, sondern ein Versprechen», stellt Wolfgang Münchau in der «Financial Times» fest. «Ein Versprechen, das es ihm möglich macht, aus dem Euro auszutreten.»

Will Salvini einen Notfall provozieren?

Verfassungsrechtlich kann Italien den Euro nicht verlassen, weil eine Regierung bestehende Verträge achten muss, ausser in einem Notfall. Eine Finanzkrise könnte jedoch als solcher Notfall bezeichnet werden. Das würde es erlauben, dass die neue Regierung in Italien wieder die Lira als Parallelwährung zum Euro einführt.

Dieses Szenario ist keineswegs unrealistisch: «Wir wissen, dass Salvini die Bedingungen für einen Ausstieg aus dem Euro schaffen will», warnt Münchau.

Ein Ausstieg Italiens aus dem Euro würde eine Schockwelle in Europa auslösen. Für die Italiener hingegen könnte es ganz anders aussehen. Mit einer schwachen Lira wäre die Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig. Die Regierung könnte ohne Aufsicht der Europäischen Zentralbank ein gewaltiges Defizitprogramm auflegen, so für neue Arbeitsplätze sorgen und damit die Basis legen, um lange an der Macht zu bleiben.

Hat den Faschismus erfunden: Benito Mussolini. Bild: Roger Viollet

Auf diese Weise hat sich der Begründer des Faschismus, Benito Mussolini, in den 20er-Jahren an der Macht gehalten. Adolf Hitler hat in den 30er-Jahren so die Arbeitslosigkeit in Deutschland besiegt.

Die Cinque Stelle und die Lega sind möglicherweise im Begriff, das Modell für einen Faschismus im 21. Jahrhundert zu entwickeln. Es ist ihnen gelungen, die grosse Enttäuschung über die liberale Politik für sich zu instrumentalisieren, und sie haben erkannt, dass sich die Wähler um Widersprüche futieren.

Nationale Politik als Flickwerk

Deshalb müssen weder diese Widersprüche noch der Druck der Finanzmärkte das baldige Ende der seltsamen Regierung Italiens bedeuten. «Es ist genauso möglich, dass nationale Politik ein Flickwerk von an sich nicht kompatiblen, sich konkurrenzierenden Ideen wird; und dass sehr unterschiedliche Gruppen sich online treffen und temporäre Allianzen bilden», stellt die Historikerin Anne Applebaum in der «Washington Post» fest. «Es ist genauso wahrscheinlich, dass Verantwortungslosigkeit und Irrationalität zu etwas werden, was die Menschen wollen und nicht zurückweisen.»

Flüchtlingsfrauen auf italienischem Strich ausgebeutet

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sapientia et Virtus 22.05.2018 22:30
    Highlight Bin ich der einzige, der findet, der (vermutliche) neue Ministerpräsident sieht aus wie Charlie Sheen?

    Im Ernst: In der Vergangenheit sind Faschisten immer dann an die Macht gekommen, wenn Menschen ihre persönlichen Grundrechte derart in Gefahr sahen, dass sie bereit waren, ihre politische Freiheit zu opfern, damit ein starker Führer erstere verteidigt. Hat langfristig nur selten geklappt, aber es müsste uns zu denken geben, dass sich viele um ihre Grundrechte solche Sorgen machen müssen.
    22 3 Melden
    • AdiB 23.05.2018 12:10
      Highlight grundrechte sind in einer demokratie, redefreiheit, meinungsfreiheit, religionsfreiheit, asylrecht (das recht und die freiheit einen asyl zu beantragen) u.s.w.
      genau diese rechte greifen die nationalisten an.
      einfach ausgedrückt, die leute wählen die parteien die ihnen einen teil des grundrechts streichen möchten.
      die demokratischen grundrechte sind nicht und waren nie in gefahr. da können noch so viele flüchtlinge kommen. das gesetz behandelt alle gleich. diesen punkt wollen viele rechte ändern, sie wollen bevorzugt werden. und da fängt der abbau der demokratie an.
      13 7 Melden
    • midgo 25.05.2018 07:54
      Highlight Die Faschisten als Retter der Grundrechte... Selten so einen abstrusen Zusammenhang gelesen. Die Faschisten traten immer an in wirtschaftlich schwierigen Zeiten um die Grundrechte völlig auszuhebeln und die Bevölkerung mit Terror zu überziehen. In erster Linie im Interesse des Kapitals und der nationalen Elite um deren Pfründe abzusichern. Eine verwerfliche These auch angesichts der Millionen Opfer des Faschismus, oder wollen sie den KZ Insassen erklären, sie haben ihre (politische) Freiheit und ihr Leben zugunsten der Grundrechte anderer aufgeben müssen?
      2 1 Melden
    • midgo 25.05.2018 07:57
      Highlight Anzufügen ist noch meine Frage zu ihrem Satz, 'langfristig habe es nur selten geklappt'. Würde mich Interessieren was das genau heissen soll. Alles in allem ein regelrecht absurder Beitrag.
      2 0 Melden
  • Factfinder 22.05.2018 20:23
    Highlight Sobald jemand nicht seiner Meinung ist,
    ist derjenige Faschist.
    Na wenn das mal keine faschistische* Meinung ist.
    ;-)
    *wir wollen es nicht hoffen, aber zumindest ziemlich fanatisch scheint es mir schon
    21 17 Melden
  • Juliet Bravo 22.05.2018 19:50
    Highlight Befremdend diese verharmlosenden Kommentare.
    31 36 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 20:55
      Highlight Ja immer wiedee aufs Neuw interessant in welcher Welt gewisse Kreise leben
      16 18 Melden
  • B-Arche 22.05.2018 19:31
    Highlight Eine Rückkehr zur Lira wird Norditalien endgültig mit Gewalt eigenständig werden lassen denn die wollen garantiert keine Weichwährung die fast nichts mehr wert ist global.
    Und den Süden werden sie als billige Kolonie haben wollen für Landwirtschaft zur Lebensmittelerzeugung für den reichen Norden in welchen nicht mehr jeder Süditalien einwandern darf.

    Das ist der feuchte Traum von Salvini & Co.
    Dann ist der Quatsch "Padanien" kurz vor der Haustüre.
    19 9 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 20:24
      Highlight Richtig erkannt der NORDEN kann nicht auf die Lira2.0 zurück das wäre die vollständig Verabschiedung vom Weltmarkt und dem muss der Norden teilnehmen können. Die Zeit des italienischen Binnenmarktes ist vorbei. Weg vom Euro führt zur endgültigen Spalung unter einem Dach.
      12 7 Melden
    • Liselote Meier 22.05.2018 20:48
      Highlight Nein, wenn wieder die Lira eingeführt wird, ist dies reines Binnenmarkt-Geld.

      Aussenhandel läufte da trotzdem über Dollar oder Euro, nimmt doch niemand lira.

      Rein ideolgischer Blödsinn welcher sogar noch mehr kostet. Für einen einzelnen Staat funktionert der Trick mit der Geldentwertung nicht mehr im Jahre 2018.


      14 3 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 21:30
      Highlight @Liselote Meier; Ich verstehe zwar nicht wen Du mit Deinem Post ansprichst aber Dein Schlusssatz ist sicherlich richtig. Aber Binnenmarktgeld gibt es nicht mehr, in Italien ist es der Tauschhandel, der den Binnenmarkt alimentiert.
      5 3 Melden
    • B-Arche 23.05.2018 00:50
      Highlight Meine Güte. Lira als Parallelwährung? Sofort am Tag der Lohnzahlung würde in Euro gewechselt werden und dann kann jeder Arbeitnehmer sehen wie er jeden Monat weniger Gehalt bekommt.

      Da müsste man mit Umtauschverboten kommen plus Polizeistaat um Unruhen niederzuschlagen.

      Keiner akzeptiert freiwillig eine Weichwährung die ganz schnell den Ruf vergleichbar wie die Venezolanische oder kubanische Währung...
      6 3 Melden
    • bebby 24.05.2018 04:41
      Highlight Das gäbe sich einen starken Anstieg der Preise und Löhne. Und sämtliche EUR Guthaben auf Banken in Italien müssten automatisch in Lira konvertiert werden. Sämtliches Bargeld in Italien müsste sofort umgetauscht werden und die Grenzen geschlossen. Wäre ja nicht das erste Mal.
      Und Sinn macht es nur, wenn gleichzeitig alle Staatsanleihen in Lira konvertiert würden.
      Nicht so einfach. Früher oder später wird ein Land das versuchen. Und wenn es klappt, wird es nicht das Letzte sein.
      Die bessere Alternative für Europa ist generell ein schwacher EURO. Also irgendwo zwischen Lira und DM.
      1 0 Melden
  • TheSven 22.05.2018 19:11
    Highlight Okay Watson. Inwiefern hat diese neue Regierung jetzt irgendetwas mit Faschismus zu tun? Und muss man dann gleich Muzzulini und Hitler mit ins Boot holen?😂 Starker Tubak
    39 24 Melden
    • Juliet Bravo 22.05.2018 19:49
      Highlight Lern zuerst die korrekten Namen.
      25 44 Melden
  • Chrigu BE 22.05.2018 18:35
    Highlight Obwohl der Artikel mehrfach Vermutungen als "Ist" bezeichnet - so sind die Positionen der Parteien-Fürsten bisher nur Spekulation, obwohl ich Herrn Löpfe seltensamste folgen mag in seinen reisserischen Gedanken, ist es schade, dass die Kommentare bis auf wenige von Polemik zeugen.
    Es gibt aber sehr gute von Einigen Wenigen, deren Namen ich mir gerne merken mag.
    6 9 Melden
  • AdiB 22.05.2018 18:04
    Highlight @franco und fabio. gut die regierung muss sich von der mafia loslösen. aber wie, wenn die mafia mind. 7% der steuereinnahmen ausmacht und einer der grossen arbeitsgeber ist. es ist für italien sehr schwer die wirtschaft zu erhalten ohne die mafia.
    nehmen wir an sie schaffen es die msfis zu umgehen. am schluss wird die mafia beim euro bleiben wärend das land die lire wieder einführt. der staat verschuldet sich noch mehr und dan fängt der ausverkauf an. berlusconi und die mafia werden sich alles unter den nagel reissen.
    8 10 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 18:50
      Highlight Nun das mit dem unter den Nagel reissen ist nicht die Zukunft, es ist das JETZT. Aber auch eine Mafia hat nur eine beschränkte Macht wenn das Volk es will. Doch was passiert in Italien der letzten Jahrzehnte? Der einzelne konzentriert sich auf sich und guckt weder rechts + links im Versuch sich über Wasser zu halten, damit ist das Niemandsland links + rechts durch die Mafia bestens belegbar. Gleiches gilt bei der Korruption, man korrumpiert und wird korrumpiert.
      Wenn dann 20 Jahre ein Berlusconi mehr oder weniger den Takt angibt, ist jegliche Scham verloren und die Gesellschaft geht Bach ab.
      18 6 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 20:58
      Highlight Solange jeder mit der Mafia ins Bett geht ändert sich nichts.
      Hätten Staat und Volk den Willen Italien ins 21. Jahrhundert zu bringen, müsste dem Staat die Mittel gegeben werden.
      Wenn aber ein Greis der lieber mit minderjährigen ins Bett steigt auch heute noch über Regierungen entscheidet, läuft was falsch
      14 5 Melden
    • AdiB 22.05.2018 21:20
      Highlight aber wie ich merke habt ihr zwei auch keine idee, wie man die mafia entgültig links liegen lassen kann.
      ich sehe es so, egal wer die wahlen gewinnt, am schluss regieren irgendwelche uns unbekannten leute. sie regieren in dem sie angst verbreiten. da bringt das volk dir auch nichts mehr.
      ich habe mal eine doku gesehen über italien und ihre wirtschaft. es ist praktisch unmöglich die industrie ohne die mafia aufrecht zu erhalten.
      es ist wie auf in ostküste der usa. von boston bis miami, bestimmen die iren, in dem sie der grösste betonlieferant sind, den immobilienmarkt mit.
      8 0 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 22:23
      Highlight @AdiB: Um die Mafia zurück zu binden muss die Korruption reduziert werden, denn wie Du richtig erwähnst, regieren unbekannte Menschen und dies ist nur durch Korruption möglich. Doch in den letzten Jahren hat die Korruption ausserhalb der Mafia-Kreise zugenommen, sie hat sich zu einer richtigen Plage ausgeweitet.
      Ich habe eine Beteiligung an einem Planunsunternehmen nahe Mailand und ein Teil unserer Arbeit ist es die richtige Leute zu kennen und wenn nichts hilft auch mal diesen Vorteile zu verschaffen. Die meisten dieser Leute sind Trittbrettfahrer und haben nichts mit der Mafia zu tun.
      5 5 Melden
    • R. Peter 22.05.2018 23:27
      Highlight Oha, der FrancoL ist selber Teil des Korruptionsproblem in Italien (selbstverständlich unverschuldet, aus Notwehr sozusagen). Wer hätte das gedacht...
      8 12 Melden
    • Spooky 23.05.2018 05:45
      Highlight @Francol
      "Ich habe eine Beteiligung an einem Planunsunternehmen nahe Mailand und ein Teil unserer Arbeit ist es die richtige Leute zu kennen und wenn nichts hilft auch mal diesen Vorteile zu verschaffen."

      Wenigstens wissen wir jetzt, dass du korrupt bist.
      10 8 Melden
    • FrancoL 23.05.2018 07:53
      Highlight @R.Petet; wenn Du hier in der Schweiz einen Auftrag von der öffentlichen Hand willst ist es auch entscheidend die richtigen Leute zu kennen auch nur schon um zu einer Offerte eungeladen zu werden. Das kann man als Korruption auslegen oder Lobbiyng oder als Werbung. Wenn das Kennen der richtigen Personen für mich und jeden anderen von Vorteil ist, ist es auch für andere Personen von Vorteil mich zu kennen. So funktioniert nun mal die Wirtschaft.
      Aber ich bin sicher dass Du in keinster Weise von solchem sich kennen abhängig bist oder indirekt Vorteile davon hast.
      Was genau arbeitest Du?
      9 5 Melden
    • FrancoL 23.05.2018 08:01
      Highlight @R. Peter: kannst Du sicherstellen dass Deine Einkünfte frei von Geschäften sind die durch bewerben oder Lobbying generiert werden?
      Wenn ja bist Du ein Staatsangestellter der seinen Lohn aus den Steuern bezahlt bekommt die zu einem guten Teil von solchen Geschäften stammen.
      Fast alle sind Teil dieses Wirtschaftssystems.
      5 5 Melden
    • FrancoL 23.05.2018 08:03
      Highlight @spooky: bekommst Du keine AHV oder und Ergänzungsleistungen?
      Und woher stammen diese Zahlungen? aus der Wirtschaft die nun mal so funktioniert.
      5 6 Melden
    • AdiB 23.05.2018 11:59
      Highlight reg dich ab franco. jedem normalen menschen ist bewusst dass heute alles über vitamin b abläuft. es stellt sich aber die frage, wer oder was ist genau dein vitamin b und wesen interessen es vertritt. du musst jetzt deine beziehungen nicht offenlegen.
      du merkst aber das man auf italien bezogen sehr schnell ein teil des korrupten mafiasystem wird.
      italien braucht eine reform u d von den pomitikern verlange ich das ey offen gesagt wird und nicht schön geredet. für mich wäre offene komunikation im falle italien, "wir fahren alles runter auf 0 um wider neu mit einem neuen system anzufangen.
      5 0 Melden
    • FrancoL 23.05.2018 15:14
      Highlight @AdiB; Ich kann dir gerne darlegen was mein Beziehungsnetz darstellt, denn es ist sehr einfach gestrickt. Es ist das gleiche das ich auch in der Schweiz aufgebaut habe. Gute Leistungen, breite Abstützung am Markt, Pflegen der Beziehungen, eine recht breite Teilnahme an gemeinnützigen Veranstaltungen und einen überdurchschnittlichen Einsatz in der Ausbildung in diversen Sektoren meiner Branche.
      Dass dabei sich damit auch eine Bevorteilung meiner Person oder meines Unternehmens ergeben ist nicht zu verleugnen, aber alles auf einer Ebene der Leistung und nicht der Käuflichkeit.
      3 4 Melden
    • FrancoL 23.05.2018 15:19
      Highlight @AdiB; Kein System kann um 180° gewendet werden, man kann es auch nicht auf 0 runterfahren. Aber man kann Barrieren einbauen die immer mehr greifen und Exzesse zuerst mal zurückbindet. Wie die Spirale hochgefahren wurde kann sie auch runtergefahren werden wenn die Regierenden denn dies auch wirklich wollen.
      Dann gäbe es in Italien einen grossen Unterschied zu machen zwischen Korruption im Allgemeinen und dem korrupten Mafiasystem. wenn man in Zweites sich verfängt kann es mehr als nur gefährlich werden, beim Ersten kann man mit einem blauen Auge aussteigen.
      2 2 Melden
    • FrancoL 23.05.2018 15:21
      Highlight @R.Peter; Keine Antwort ist auch eine Antwort allerdings nie die Beste.
      0 3 Melden
    • Spooky 23.05.2018 19:12
      Highlight @FrancoL
      Nachdem du - weiter oben - über deine Geschäftmethoden in Mailand berichtet hast, wirkt dein schönfärberischer Werbespot für deine Tätigkeiten nur noch peinlich.
      5 4 Melden
    • FrancoL 23.05.2018 20:38
      Highlight @Spooky; Es ist kein Werbespot sondern eine Realdarstellung für die Situation am Markt in Italien und bei uns. Von nichts kommt nichts, aber Du kannst uns gerne sagen woher DU Dein Einkommen nimmst und dann werden wir gerne prüfen ob da keine Elemente des Lobbyings oder der Bevorteilung zu verzeichnen sind.
      Bevor Du urteilst solltest Du Deine eigenen Karten prüfen und ich bin mir fast sicher, dass Du da etliche Einkünfte verzeichnen kannst die alles andere als nicht durch Lobbying und Bevorteilung generiert wurden. Bin ganz bespannt.
      1 1 Melden
    • Spooky 23.05.2018 22:40
      Highlight Nicht ablenken, FrancoL!

      Hier geht es nicht um mich, sondern um das, was du erzählst.

      Du schreibst: "Ich habe eine Beteiligung an einem Planungsunternehmen nahe Mailand und ein Teil unserer Arbeit ist es, die richtige Leute zu kennen und wenn nichts hilft auch mal diesen Vorteile zu verschaffen."

      Ich wiederhole (bisschen grammatisch korrigiert):
      "...und wenn nichts hilft, diesen Leuten auch mal Vorteile zu verschaffen..."

      Wie sagt man dem im Klartext? Es gibt ein Wort dafür.

      Aber mach dir übrigens keine Sorgen! Ich sage niemandem etwas davon. Acqua in bocca 😎😂😆
      4 1 Melden
    • FrancoL 23.05.2018 23:07
      Highlight @Spooky, Eigentlich ist es mir egal was Du wem sagst, so wichtig scheinst Du mir nicht zu sein.

      Aber lesen solltest Du schon noch genauer; Ich schreibe in meinem Werbespot unter anderem:

      „Dass dabei sich damit auch eine Bevorteilung
      meiner Person oder meines Unternehmens ergeben ist nicht zu verleugnen“

      Also nichts anderes als in meinem ersten Post steht.

      Durch Leistung sich Vorteile zu verschaffen und das gilt auch für Menschen die mir oder der Gemeinschaft gegenüber Leistungen erbringen, es soll sich für sie positiv auswirken.
      2 5 Melden
    • Spooky 24.05.2018 08:39
      Highlight Du hast geschrieben:
      "Ich habe eine Beteiligung an einem Planungsunternehmen nahe Mailand und ein Teil unserer Arbeit ist es, die richtige Leute zu kennen und wenn nichts hilft auch mal diesen Vorteile zu verschaffen."

      Was du nachher in deinem Werbespot schreibst, ist etwas Anderes. Du widersprichst dir ja dauernd. Merkst du das nicht?
      3 1 Melden
    • R. Peter 24.05.2018 09:49
      Highlight FrancoL, es geht nicht um mich - darum keine Antwort. Jemandem aber wenn nichts hilft(!) Vorteile(!) zu verschaffen ist eben genau das - Korruption.

      Dass du so laut aufheulst und blind um dich schlägst ist allerdings auch eine Antwort, wenn auch nie die Beste...
      2 0 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 12:48
      Highlight @R.Peter; So läuft die Wirtschaft eben auch in der Schweiz, der eine ist in der Feuerwehr und macht etwas sinnvolles für die Gemeinschaft und weil er im Dorf eine kleines UN hat wird er mehr berücksichtigt weil er eben Vorteile verschafft. Dass man dies letztendlich als Korruption betrachten kann ist mir klar, es ist aber eine andere Korruption die bekämpft werden muss nämlich diejenige die mit keiner Leistung hinterlegt ist. zB dann wenn jemand Vorteile bekommt für die er gerade mal nichts zu leisten hat.
      Darum zB die einfache Frage an Dich: Womit verdienst Du Dein Geld?
      1 2 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 12:50
      Highlight @R.Peter; Der Trick mit dem "es geht nicht um mich" ist etwas gar abgelutscht. Wer Manns genug ist sich zu etwas zu äussern sollte auch seine Position einbringen können, ausser er möchte sich da über eine Hintertüre verabschieden.
      1 2 Melden
  • Janas Taurus 22.05.2018 17:46
    Highlight Hört nicht auf die Worte der großen Journalisten, der Experten, der alten Politiker, die Italien auf die Situation, in der es sich befindet, reduziert haben. Sie wollen, dass alles so bleibt, wie es ist...

    Lieber Philipp wann schreibst Du was wircklich im Vertrag steht zwischen M5S + Lega...
    13 8 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 18:54
      Highlight Wieso was im Vertrag steht? Denkst Du das hat grosse Gültigkeit? Hättest Du vor der Wahl angenommen dass der M5S sich mit der Lega ins Bett legt und das im Wissen dass Berlusconi dies heute lediglich duldet?
      Papier ist geduldig, schon Berlusconi hat mit dem italienischen Volk einen Vertrag abgeschlossen, der Arbeitsplätze, höhere Pensionen, mehr Bildung und noch einiges mehr beinhaltet hat. Und wo ist nun Italien?
      14 9 Melden
    • Juliet Bravo 22.05.2018 19:53
      Highlight Was steht denn genau im Vertrag, was wir nicht offen vor uns haben?
      4 6 Melden
  • Liselote Meier 22.05.2018 17:32
    Highlight Ziemlicher Stuss was hier über Mussolini geschrieben wird. Mussolini hat in den 20er die Lira nicht entwertet sondern aufgewertet (battaglia della lira).

    31 8 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 17:50
      Highlight Und den Rest des Artikels liest du nicht?
      6 22 Melden
    • Liselote Meier 22.05.2018 18:23
      Highlight Auf Deutschland ist es auch nicht wirklich zutreffend, das Geld wurde auch nicht entwertet sondern man schuf schon unter Papen den "Offä--Wechsel" welcher von den Nazis weitergeführt wurde als "Mefo-Wechsel" aber viel exesziver. Hitlers "Anfangserfolge" waren die Ernte von Papen.

      Unter Papen wars als Anschub gedacht unter Hitler führte es zwangsläufig zum Krieg bei dieser exesziver Verwendung. Ohne Eroberungskrieg wäre Deutschland 1939 als man die Wechsel einlösen konnte Bankrott gewesen, man hatte es aber darauf angelget den Eroberungskrieg.



      11 4 Melden
    • Liselote Meier 22.05.2018 20:19
      Highlight @Fabio; hä?

      Nein, mann muss sich bewusst sein, dass nach dem ersten Weltkrieg an vielen Orten eine übelste Inflation herrschte. Geld entwerten hiess in den 20/30er politischer Selbstmord als Regierung. 1938 kostete ein Brot keine 1000 Reichsmark/Lira sondern etwas zwischen 0-10.

      Ein Ultra-Nationalist will, dass seine Währung was Wert ist.
      Mit der Aufwertung der Lira hat es in Italien sogar mehr Arbeitslose gegeben, wurde aber durch die Armee kompensiert. Via Armee wurde der Kolonialbesitz von Italien vermehrt. Vor dem 2. WK gehörte 1/5 von Afrika Italien vorallem grosse Stücke im Norden

      7 2 Melden
    • Juliet Bravo 22.05.2018 20:31
      Highlight Und was lehrt dich das, Liselote?
      3 8 Melden
    • Makatitom 23.05.2018 10:50
      Highlight 1/5tel Afrikas? Wohl eher nicht! 1/5tel Nordafrikas könnte ich zustimmen, aber nicht 1/5tel Afrikas
      7 1 Melden
  • Der Mann im Mond 22.05.2018 17:17
    Highlight Auch wenn es von vielen bestritten wird, ist Italien auf dem besten Weg sich Ungarn, Polen, Türkei, Russland etc. im neo-faschistische Club anzuschliessen. Der neue Faschismus wird es nicht nötig haben, vdie liberale Demokratie ganz abzuschaffen (siehe die erwähnten Länder). Er muss viel mehr die Sehnsüchte einer verunsicherten und frustrierten Bevölkerung bedienen und ihr einen "starken Mann" zur verfügung stellen. Die einzige Hoffnung ist, dass Maio/Salvine als typische Italiener es nicht auf die Reihe kriegen werden.
    27 19 Melden
    • simiimi 22.05.2018 18:01
      Highlight Wenn Du eine Regierung, die aus dem Mainstream ausschert, mit solchen Worten beschreibst, was für Worte bleiben Dir dann übrig, falls der echte Faschismus irgendwo auftaucht?
      20 13 Melden
    • Rainbow Pony 22.05.2018 18:24
      Highlight Blödsinn: Italien hat eine Gewaltenteilung, keine Medienkontrolle und ist eine funktionierende Demokratie - was die von dir erwähnten Länder beileibe nicht sind (ausser vielleicht Polen, die zementieren aber auch gerade ihren eigenen Untergang)
      18 4 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 18:57
      Highlight @Rainbow; Die Gewaltenteilung sehe ich bestens im Falle der vielen Verfehlungen von Berlusconi, eine echte Gewaltenteilung und gar keine Beinflussung durch die Parteien.
      Sonst noch einen Witz auf Lager?
      12 10 Melden
    • Juliet Bravo 22.05.2018 19:54
      Highlight Genau so läuft es doch: verharmlosen bis es zu spät ist.
      9 6 Melden
    • Juliet Bravo 22.05.2018 20:34
      Highlight Simiimi, ab wann beginnt Faschismus und ab wann soll man das hinterfagen?
      6 7 Melden
  • SanchoPanza 22.05.2018 14:33
    Highlight Danke für die gute Zusammenfassung!
    19 47 Melden
  • Husar 22.05.2018 14:18
    Highlight Aha! Alles was nicht 100% brüsseltreu und eurofantil ist, das ist also faschistisch, oder altmodisch ausgedrückt: "des Teufels".

    Ob soviel törichtem blindem Eifer, kann man nur mitleidig den Kopf schütteln.
    93 50 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 14:57
      Highlight Hast auch irgendwas was man Fakten und/oder Argumente nennt?
      35 62 Melden
    • das_omi 22.05.2018 15:13
      Highlight @ Fabio74
      Haben Sie irgendwelche Fakten und Argumente?
      36 25 Melden
    • das_omi 22.05.2018 15:23
      Highlight @Fabio74
      Ihre Argumente sind aber auch etwas Lückenhaft... Bisher habe ich nur "die Italiener sind an allem schuld" von Ihnen vernommen... Dies ist eine Unterstellung, kein Argument, dass es als Fakt hinstellt.
      25 18 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 16:47
      Highlight @das_omi; Leider trifft die Aussage dass die Italiener (ich bin selbst ein Halber) weitgehend Schuld sind grossmehrheitlich zu.
      Ich bin viel in Italien, habe eine Beteiligung an einem UN in IT und arbeite mit verschiedenen UN in Italien zusammen. Leider nimmt diese Zusammenarbeit immer mehr ab und dies nicht wegen der EU oder gar dem Euro, sondern wegen den vielen verpassten Chancen der Unternehmen mit denen ich zusammen gearbeitet habe. Korruption, Verachtung des Staates und die Mafia (in linken und rechten Kreisen) haben ihre Handschrift hinterlassen und diese ist keine schöne Schrift.
      25 3 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 16:51
      Highlight @das_omi und Husar: Sie können Beide mich eines Besseren belehren und mir darlegen wieso den Brüssel, die EU und der Euro an der italienischen Krise Schuld sind (Dauerkrise zB schon weit vor dem Euro).
      Sie können mir auch erläutern wie mit der Lire2.0 die Schulden, die Korruption und die Mafia bekämpft werden oder auch wieso der Italiener mit der Lire2.0 eine grössere Steuer-Ehrlichkeit an den Tag legen würde. Auch könnte Sie erläutern was eine Lire2.0 mit einer Abwertungsspirale an Vorteilen bringen würde, zB beim Einkauf der nötigen Mittel im Ausland. Nur zu ich bin ganz gespannt.
      26 7 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 16:56
      Highlight @omi Falsch. Ich hab geschrieben. Die Italiener sind selber VERANTWORTLICH für die Misere im eigenen Land. Und dies ist nun mal korrekt. Man kann nicht misswirtschaften mit der Mafia ins Bett, Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung tolerieren und wenns schlecht wird die Schuld von sich schieben.
      Aber: von dir kommt nichts zum Thema ausser Attacken auf andere Meinungen. Und das ist billig
      18 19 Melden
    • das_omi 22.05.2018 17:04
      Highlight @ FrancoL
      Habe ich je behauptet, das die EU schuld an der Italienischen Krise ist? Bitte ein Zitat von mir! Was meine Argumente sind, ist dass Fingerpointing hier absolut fehl am Platz ist. Nur die Italiener sind schuld? Nur die EU ist schult? Die Wahrheit ist, dass die Lage viel Komplexer ist, als hier in diesen vier Worten erklärt werden kann. Die Situation wurde mit und durch viele Entscheidungen die in den 70 Jahren nach dem Krieg getroffen wurden herbeigerufen.
      PS: Ich bin gegen den Austritt vom Euro... Auch da bitte ein Zitat bei dem ich für dei Lire bin.
      13 5 Melden
    • das_omi 22.05.2018 17:11
      Highlight @Fabio74
      Leider ist Ihre Meinung sehr Einseitig und Argumentlos. Bitte erläutern Sie wieso die Italiener selber Verantwortlich sind. PS: Ich habe nie eine Eigenverantwortung geläugnet, aber Ihnen entgeht, dass die Ursache viel komplexer ist. Sie Zeigen einfach nur mit dem Finger ohne ein Argument ohne eine Erläuterung.
      PS: Bitte erläutern Sie mir eine Attacke? Sind Fragen Attacken? Ihre "Aber" Äusserung ist mehr als nur billig und Infantil. Nur weil Sie nach Argumenten gefragt werden müssen Sie sich nicht als Angegriffen fühlen.
      15 9 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 17:32
      Highlight @das_omi: Sie erwähnen zurecht die Geschichte der letzten 70 Jahre und geben damit eine Argumentation ein die gerade zeigt dass eine grosse Verantwortung und Schuld bei den Italienren liegt, denn; Vor 70 jähren sind alle ähnlich gestartet, damals gab es keinen Euro, damals gab es keine EU im heutigen Format und trotzdem gab es damals Mafia, Steuerhinterziehung, Staatsverschuldung und einen Hass gegen den Staat.
      DARUM: grossmehrheitlich ist Italien an den Krisen Schuld und trägt grossmehrheitlich die Verantwortung.
      11 5 Melden
    • meine senf 22.05.2018 17:39
      Highlight Es kann durch aus eine Kombination von beidem sein. Letztendlich ist es beim Euro ein Problem, dass sich nationalpolitischer Raum und Wirtschaftsraum nicht decken. Ansonsten hätte Italien wohl eine weichere und z.B. Deutschland eine härtere Währung.

      Natürlich kann man auch sagen, dass nicht der Euro das Problem ist, sondern die politischen Unterschiede.

      Zusammengefasst ist das Problem, dass man sich in der EU nicht zwischen Staatenbund oder Bundesstaat entscheiden konnte und man nun eine halbbatzige Mischung hat.
      7 6 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 17:54
      Highlight @omi Weil die Italiener in ALLERERSTEN Linie selber verantwortlich sind was sie tun und was nicht. KEINER hat Italien gezwungen Kredite aufzunehmen nur weils günstig war. Keiner hat Italien gezwungen 20 Jahre Berlusconi an die Macht zu bringrn, der ausser 20 verlorenen Jahren nichts brachte. Leiner zwingt Italien den Staat nicht in Ordnung zu bringen. Keimer zwingt Italien dazu die Mafia wuchern zu lassen
      10 8 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 18:31
      Highlight Für alle die für Italien das Problem beim Euro sehen. Italien war ein grosser Fan der Euro-Einführung, kurz zuvor hatte man eh darüber gesprochen der Lire 3 Nullen zu kappen, da kam der Euro zur richtigen Zeit. Doch der erste Fehler war der Wandlungssatz, von einem Tag auf den anderen wurden so Preiserhöhungen möglich die die Wirtschaft in Rücklage brachten. Dann konnte man sich nicht von der Idee lösen dass nun plötzlich nicht mehr durch Abwertungen Korrekturen angebracht werden konnten, n.b. Korrekturen die langfristig den Untergang einer Währung bedeuten und einen riesigen Kaufkraftverlust.
      10 1 Melden
    • Juliet Bravo 22.05.2018 19:55
      Highlight Omi, dann bring jetzt hier deine Argumente!
      1 5 Melden
  • Freebee 22.05.2018 13:57
    Highlight Wieso ist eigentlich die ganze Presse so gegen die M5S? Das Programm ist transparenter und fortschrittlicher als Alle anderen und Ich kann drain keine faschistischen Zuege erkennen (I'm Gegensatz Zur Lega). It alien muss augeraumt werden um weiter zu kommen (Amtszeitbeschraenkeng, keine lebenskange Renten etc.) und genau dies haben sie vor. Get Ihnen also mindestens eine Chance!
    47 20 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 14:26
      Highlight Die Raggi hat in Rom ja gezeigt wie Regieren mit den Sternen geht. Korrupt wie alle anderen
      33 37 Melden
    • das_omi 22.05.2018 14:53
      Highlight @ Fabio74
      Was hat die Raggi in Rom gezeigt? Welche Tat hat Sie dazu gebracht, die Raggi als Korrupt zu bezeichnen? Gab es wieder Mafia capitale? Wurde die Raggi in irgendwelchen Punkten Schuldig gesprochen? War die Raggi überhaupt vor einem Gericht um sich zu verantworten? Wir reden hier nicht von Kompetenz... Dies überlassen wir den Römern selber...
      31 14 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 15:32
      Highlight @omi Man kann gern Korruption und die Mafia schön reden. Wenns nur hilft das eigene Weltbild aufrecht zu erhalten.
      Doch wir reden von Kompetenz und von Sauberen Geschäften.
      13 18 Melden
    • das_omi 22.05.2018 16:24
      Highlight @ Fabio74
      Ich rede gar nichts schön. Ich möchte nur, dass nachdem Sie Fabio in fast allen Kommentaren schreien... Argumente und Fakten.
      Es gibt fünf Fragen an Ihnen in meinem Post. Ich wiederhole diese gerne noch einmal.

      Was hat die Raggi in Rom gezeigt?

      Welche Tat hat Sie dazu gebracht, die Raggi als Korrupt zu bezeichnen?

      Gab es wieder Mafia capitale?

      Wurde die Raggi in irgendwelchen Punkten Schuldig gesprochen?

      War die Raggi überhaupt vor einem Gericht um sich zu verantworten?

      Ich rede gar nichts schön... Es waren alles Fragen, die Sie Fabiio74, scheinbar nicht beantworten können.
      14 12 Melden
    • das_omi 22.05.2018 16:47
      Highlight @Fabio74
      Welcher FAKT hat Sie dazu verleitet mir zu unterstellen die Mafia schön zu reden oder irgendwie mein Weltbild aufrecht zu erhalten?

      Fragen zu stellen? Sind dass Ihre ARGUMENTE?

      Sie sollten Lieber Ihr eigenes Weltbild AUFARBEITEN der die Italiener auf eine nicht wirklich gute Weise Sieht.

      Ich erinnere Sie daran, dass viele Italiener die Opfer der Mafia sind... Eine Mafia die mit dem Establishment Arbeitet, ein Establishment das jetzt angegriffen wird.
      12 17 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 16:56
      Highlight @das_omi; Weder die Rags noch andere der Mafia nahe stehenden Politiker werden in Italien verklagt. Rom hat sich seit Tage keinen Deut verbessert, das ist doch das Problem: KEINE Aenderung weil das System korrupt ist und sich sicherlich nicht selbst abschaffen wird.
      Das der M5S mit der Lega ins Bett legt spricht dann noch Bände, Bände die manchen Sympathisant des M5S joch Kopfzerbrechen bereiten wird. Denn um die Ecke der Lega wartet ein immer noch aktiver Garant für die Mafia, nämlich Berlusconi, bereit dem M5S in den Rücken zu fallen wenn immer ihm das passt!
      16 7 Melden
    • das_omi 22.05.2018 17:35
      Highlight @FrancoL
      Da ich nicht in Rom bin, aber Sie schon, werde ich nicht anzweiffeln, dass sich in Rom nichts verbrssert hat. Wie schon gesagt, nur Römer sollen urteilen.
      Aber, wieso hat der PD die Regierung mit dem M5S so wehement abgelehnt? Die Lega wäre da absolut unnötig gewesen... und kommen Sie mir bitte nicht, dass das ein Fake Angebot war...
      Und noch was, Ob jetzt mit Lega (Berlusconi) oder PD.... alle hatten mit der Mafia zu tun... PD war auch mit Mafia capitale verwickelt.
      10 6 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 18:19
      Highlight @das_Omi: Ich bin viel in Italien und muss nicht Römer sein um zu wissen dass sich in Raom zB auf der Branche in der ich arbeite (Bau) nichts geändert hat.
      Wieso der PD das gemacht hat ist schwer zu beurteilen; einspeist hat man gemerkt dass man sich erneuern muss und da man die Wahlen verloren hat ist man mit der Opposition besser bedient und dies könnte helfen wirklich eine kleine Erneuerung hinzukriegen. Ja sicherlich die Mafia ist überall dabei, bei den einen mehr bei den anderen weniger, aber dabei ist sie. Ich denke aber auch dass der M5S von Mitte links nach Mitte rechts geschwenkt ist.
      5 11 Melden
    • Factfinder 22.05.2018 18:56
      Highlight @omi: Da wird nichts mehr kommen von Fabio.
      Sobald er Fakten liefern müsste statt andere Kommentatoren zu verunglimpfen, löst er sich in Luft auf.
      11 4 Melden
    • Factfinder 22.05.2018 18:57
      Highlight @FrancoL: Also haben die Italiener genug von der internationalen Bankstermafia als Regierung gehabt und möchten zurück zur ihnen bekannten nationalen Mafiaregierung?
      Ist doch ein valider Entscheid? ;)
      6 3 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 19:42
      Highlight @Factfinder; Ich glaube Du kennst Italien nicht so besonders, es wurde nicht von der internationalen Bankmafia gebodigt, ganz und gar nicht. Das hat schon die einheimische Finanzmafia hingekriegt und genau dieser Finazmafia wollen die Grillini an den Kragen und steigen den mit der Lega ins Bett, eine Lega die im Hintergrund den Berlsuconi hat, der einer der Häuplinge der örtlichen Finazmafia ist, einem Berlusconi der zusammen mit der Mafia gar die Linke bestens im Griff hat. Doch das ist logisch dass man (M5S) sich gleich selbst abschiesst. Italien ist und bleibt international ein Sonderfall.
      6 5 Melden
    • Factfinder 22.05.2018 19:55
      Highlight @Franco: Mir ist sogar Propaganda Due ein Begriff ;)
      Ich habe das Gefühl die Italiener wechseln seit Jahren zwischen Pest und Cholera.
      Wir können aber gerne drüber diskutieren wer wozu zählt :)
      4 0 Melden
    • Juliet Bravo 22.05.2018 19:58
      Highlight „Im Gegensatz zu Lega“ -da liegt ja der Hase om Pfeffer: die M5S steigtbja ins Bett mit den Neofaschisten. Sie sind sozusagen der Steigbügelhalter.
      3 6 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 21:22
      Highlight @Factfinder; Sie wechseln eben nicht! Es ist eine Kaste, mitunter von der Mafia gelenkt und Selbstverliebt ob links oder rechts. Darum hätte der M5S sich eben NICHT mit einer Gruppierung ins Bett legen müssen bevor diese nicht wenigstens ein wenig die Position ändert.
      3 0 Melden
    • Freebee 22.05.2018 21:45
      Highlight @JB: Meine Frage galt der M5S, nicht der Lega. Der PD hat die M5S ja praktisch gezwungen, mit der Lega ons Bett zu steigen. Da kann man nach her nicht lamentieren...
      1 1 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 22:15
      Highlight @Freebee: Sorry so einen Quatsch, der M5S ist noch nicht soweit dass es ohne ihn nicht gehen würde. Der M5S hätte ganz gut auf die Regierung verzichten können und eine Minderheitsregierung zulassen mit dem Ziel sich weiter zu stärken und einem möglichen Koalitionspartner eine Erholung zu ermöglichen. Lamentieren kann man dass nun 2 Parteien mit dem aller kleinsten gemeinsamen Nenner an der Macht sind und dies nicht besonders Ziel führend ist.
      3 0 Melden
  • B-Arche 22.05.2018 13:48
    Highlight Lira in Italien heisst absolute Verarmung der Bevölkerung. Dieses Märchen der Abwertung konnte man vor 30 Jahren beobachten: man könnte sich Güter aus dem Ausland nicht leisten und musste das qualitativ schlechte nehmen das im Land produziert wurde. Es reichte nur zu einem armen Leben.

    Wenn ein Laptop beispielsweise jedes Jahr mehr kostet in Lire ist das nicht sehr wirtschaftsfördernd.
    38 14 Melden
    • Husar 22.05.2018 14:22
      Highlight Wer seine Arbeit an einem Laptop verrichet, der trägt garantiert nichts zum Bruttosozialprodukt bei. Der gehört zum Wasserkopf der Firma, ist nur ein Kostenfaktor und würde mehr zur Wirtschaftskraft Italiens beitragen, wenn er auf einem der vielen brachliegenden Äcker, und Ölhainen dort einfach nur mit blossen Händen jäten würde.
      22 71 Melden
    • MSpeaker 22.05.2018 14:52
      Highlight @Husar in welchem Jahrhundert lebst du denn? Natürlich braucht es an fast jeder Arbeitsstelle einen PC, ansonnsten ist man wirklich irgendwann wieder im Zustand wie vor 2000 Jahren.
      50 5 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 14:59
      Highlight @Husar Aha und wie funktioniert die Industrie und die Arbeitsteilung? Wie kommt die Industrie an Rohstoffe und wie an den Käufer? Durch Zauberhand oder durch Einkäufer und Verkäufer? Wer steuert die Produktionsplanung?
      34 12 Melden
    • das_omi 22.05.2018 15:13
      Highlight @Fabio74
      Erleuchten Sie uns!!!
      12 19 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 17:00
      Highlight @omi Wenn solche Fragen kommen, und diese ernst sein sollen, dann aber ich grosse Zweifel am Bildungssystem Schweiz
      15 8 Melden
    • das_omi 22.05.2018 17:13
      Highlight @Fabio74
      Wenn Sie mit solchen Argumenten kommen habe ich die gleichen zweifel.
      10 15 Melden
    • das_omi 22.05.2018 17:14
      Highlight PS: Der einzige hier der richtig Argumentiert ist FrancoL
      12 9 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 17:57
      Highlight @omi Wie FUNKTIONIERT denn die Industrie im 21. Jahrhundert? Fährt bei dir der Verkäufer mir der Ware vor, nachdem er diese in der Garage produziert hat und noch zu vor persönlich rund um die Welt das Material eingekauft und selber nach Hsuse gebracht hat?
      8 5 Melden
    • das_omi 22.05.2018 20:26
      Highlight @Fabio74
      Sie beginnen zu delirieren (wirr reden falls Sie delirieren nicht verstehen), dazu schliesse ich mich der Meinung von factfinder an. Sobald Sie Argumentieren müssen Lösen Sie sich in Luft auf... oder besser gesagt in wirren geplappere. Mehr als FrancoL Nachplappern können Sie nicht.
      Zu Ihrer Frage die nichts mit dem Ganzen zu tun hat (wirr halt), ich gehe zur Migro (von der Region für die Region) oder Coop einkauffen. In Italien gerne zum Markt wo es manchmal vom Garten ist... aber auch oft von anderen Ländern.
      So... ich habe fertig für heute.
      5 3 Melden
    • Husar 24.05.2018 14:19
      Highlight @Fabio
      Die Verkaufsabteilung und die Produktionsplanungsabteilung gehören in jedem Unternehmen zum unproduktiven Wasserkopf, so wie das Management auch. Sie produzieren nichts, was verkauft werden kann und einen Deckungsbeitrag für das Unternehmen bringt.
      Diese Stellen werden bezahlt mit dem Schweiss der Fleissigen, die wirklich produzieren und sich das nicht nur einbilden.
      0 1 Melden
  • piedone lo sbirro 22.05.2018 13:41
    Highlight der m5s kommt von links weil die linke sich jahrzehnte lang für das wohl von berlusconi und der cosa nostra statt für die bürger einsetzte.

    il PD dovrebbe vergognarsi perché ha buttato all’aria l’intesa con il m5s. sono i padrini di battesimo di questo governo.
    34 13 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 20:46
      Highlight Lieber Piedone man hätte auch auf eine Regierungsbeteiligung verzichten können und mit einer geeinten und starken Opposition die Fürchte für die Zukunft setzen können. Jetzt hat man sich mit dem Teufel eingelassen, denn ehrlich gesagt woher stammen die Gelder der Lega? Und wer glaubt denn das Berlusconi die Lega nicht in Geisselhaft hat? Ich glaube Berlusca ist noch präsent wie der Blocher in der SVP.
      Der M5S ist leider kaum links angesiedelt, ein nicht zu unterschätzender Teil steht wütend stramm Rechts. Vafanculo ist leicht auf der rechten Arschbacke gelandet.
      4 0 Melden
    • piedone lo sbirro 23.05.2018 08:29
      Highlight ciao caro franco

      mir wäre der PD an stelle der lega auch sympathischer.

      doch sie haben es selber vermasselt, und eigentlich verdienen sie es ja auch nicht in der regierung zu sein, nach all dem schlamassel der letzten 25 jahre, genau wie FI. daraus entstand ja auch der m5s.
      das berlusconi politisch noch am leben ist, ist leider ein weiteres dunkles kapitel des PD.
      ich hoffe die partei erneuert sich rasch - sie haben ja nun die gelegenheit in der opposition die früchte für die zukunft zu setzen...

      lassen wir den m5s jetzt mal regieren - und gönnen wir dem PD die nötige auszeit...
      4 0 Melden
    • FrancoL 23.05.2018 12:30
      Highlight Ja piedone, das stütze ich voll und ganz mit der Randnote dass die Lega nach letzten Umfragen bei 27.5 liegt und der M5S bei knapp 30. Sollte das so bleiben und bei den Europawahlen dies bestätigt werden, bin ich mir sicher dass Savini den M5S arg unter Druck setzen wird und mit FI unter Umständen eine neue Regierung mit Salvini als Haed anstrebt, weil er bei Neuwahlen als Gewinner da stehen könnte.
      4 0 Melden
  • Posersalami 22.05.2018 13:38
    Highlight "In Italien gibt es in absoluten Zahlen gesehen dreimal mehr Erwerbslose als in Griechenland."

    Kunststück, bei 11mio (Griechenland) vs. 61mio (Italien) Einwohner!

    in den USA sind aktuell 6.5mio Menschen arbeitslos! Damit liegt die USA in absoluten Zahlen Lichtjahre vor Deutschland mit 2.5mio!!!!!!!1!!!!111!

    Wer denkt sich solche Vergleiche eigentlich immer aus? Glaubt ihr wirklich, das eure Leser dermassen blöd sind?
    281 17 Melden
  • Luca Brasi 22.05.2018 13:34
    Highlight Wo gibt es denn noch dieses "liberale Europa"? Ungarn, Polen, Österreich, etc. kann ich da ja wohl ausschliessen...
    44 14 Melden
    • Genital Motors 22.05.2018 13:48
      Highlight Weissrussland nicht zu vergessen :-)
      33 6 Melden
    • meine senf 22.05.2018 15:28
      Highlight Und was heisst "liberal"? Neoliberal, gesellschaftsliberal, linksliberal, rechtsliberal ...?

      Dass das alles so zu einer alternativlosen Suppe verkocht wird, ist vielleicht auch ein Grund, dass das Versprechen nicht liberal zu sein Anklang findet.
      17 1 Melden
  • Fabio Haller 22.05.2018 13:33
    Highlight „Nur“ weil man zur Lira wechseln will, direkt mit Diktatoren wie Hitler und Mussolini eine ganze Regierung zu vergleichen ist doch sehr weit hergeholt. Wir kommen ja auch sehr gut ohne Euro aus so wie es auch bei Grossbritannien sein wird.
    60 45 Melden
    • bokl 22.05.2018 13:39
      Highlight @Fabio Haller

      UK gehörte nie zum Euroraum.
      49 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 22.05.2018 13:53
      Highlight Grossbritannien hat den Euro gar nie übernommen, sondern blieb beim Pfund.
      31 2 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 14:07
      Highlight Mit der Lira verarmt die Bevölkerung. Die Lira wird wertlos. Eingekauft muss auf dem Euro-Markt. Die Zinsen in Euro bedient werden
      29 18 Melden
    • Fabio Haller 22.05.2018 14:19
      Highlight Ja da habt ihr recht, falsch im Kopf gehabt 😅
      11 6 Melden
    • Husar 22.05.2018 14:26
      Highlight @Fabio74
      Die Zinsen müssen nicht unbedingt bedint werden. Italien könnte wie jeder bankrottgefährdete Gläubiger einen Schuldenschnitt erwirken über einen Grossteil seiner Schulden. So würden nicht alle Gläubiger alles verlieren. Wer richtig viel Schulden hat, hat Macht über seine Gläubiger.
      24 8 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 15:02
      Highlight @husar Der Bankrott Italiens ist dann der Bankrott der Italienischen Industrie. Die Lira bliebe nichts wert. Ware am Weltmarkt muss aber in Euro oder Dollar gekauft werden. Italien hätte Ramschstatus und käme an keine Finanzierung mehr ran...
      20 11 Melden
    • Juliet Bravo 22.05.2018 20:12
      Highlight Jaja, Fabio Haller, genau so läuft das zur Zeit: „Ups - hatte das grad nicht mehr so genau präsent, sorry...“ Ist euch Faktenresistenten und uninteressierten, die nicht mal zum Lesen gewillt sind eigentlich bewusst, was ihr mit euren „Sorry-ich habe es nicht gelesen und schreibe einfach mal alternative Faketen“ in solchen Kommentarspalten anrichtet?
      4 3 Melden
    • Fabio Haller 23.05.2018 06:42
      Highlight @Juliet Bravo
      Ich bin wenigstens ein anständiger Mensch und gebe meinen Fehler zu. Ich bin offen für Kritik und auch wenn ich falsch gelegen bin, dass Grossbritannien nicht in der Eurozone liegt. Ist doch wohl meine Message immernoch klar oder?
      Mich gerade als jemand zu bezeichnen der Fake News verbreitet ist für mich eine Beleidigung. Ich bin auch nur ein Mensch dem Fehler passieren.
      3 0 Melden
    • Juliet Bravo 23.05.2018 23:56
      Highlight Entschuldige Fabio, ich hab überreagiert - es tut mir leid.
      1 1 Melden
    • Husar 24.05.2018 13:52
      Highlight @Fabio
      Von Wirtschaft verstehst Du nicht viel, wie man sofort sieht.
      Die Entwertung der Lira würde die italienische Exportindustrie beflügeln, weil sie dadurch international wettbewärbsfähiger würde. Erklärung: die Entwertung der Lira würde die Lohnkosten, international gesehen, senken und somit die Preise der Exportgüter Italiens.
      Für die Exportindustrie spielen dabei die Weltmarktpreise keine Rolle, weil die für alle Exportländer gleich sind. Für die Binnenwirtschaft wäre die Entwertung ein Impuls, vermehrt selber zu produzieren, statt zu importieren. Das dämpfte zudem die Arbeitslosigkeit.
      0 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 22.05.2018 13:29
    Highlight Und wo ist nun der Faschismus?
    191 29 Melden
    • sgrandis 22.05.2018 15:24
      Highlight Seit einigen Jahren ist die Rolle das Parlaments in Italien sehr geschwächt: es winkt praktisch nur noch von der Regierung geschrieben Gesetze durch. Ausserdem werden die Listen der Parlamentswahlen von den Parteien geschrieben, und man kann sich nicht "bearbeiten", wie in der Schweiz.

      Die Regierungsbildung ist praktisch ein Showdown zwischen Parteichefs: ich habe soviel Parlamentarier und soviel Senatoren. (Sogar die parteiinterne Politik des PD geht so zu).

      Als letzter Aspekt haben jetzt die Parteichefs ein bindendes Regierungsprogramm geschrieben, und die Minister sollen es nur ausführen
      5 2 Melden
    • Factfinder 22.05.2018 18:58
      Highlight Bei denjenigen die alle die in irgendeinerweise vom "einzig richtigen Weg" abweichen niedermetzelt.
      Auf welcher Seite die Faschisten sitzen?
      Das sollte doch offensichtlich sein langsam.
      6 3 Melden
  • Fabio74 22.05.2018 13:22
    Highlight Die Verantwortung für das Desaster in Italien liegt einzig in Italien. Der Staat war NIE fähig sich zu entwickeln, seine Mafiastrukturen zu besiegen. Der Staat ist ein Hort der Korruption, der Schwarzarbeit und der Steuerhinterziehung. Italien hat sich mit billigen Zinsen verschuldet. Die marode Infrastruktur finanziert die EU.
    Und wie Italien mit einer wertlosen Lira seine Industrie im Norden am lebrn lassen will,wäre noch spannend.
    Die Schulden in Euro werden zu bedienen sein. Auf Kosten der Bevölkerung, deren Eigentum nichts mehr wert sein wird
    61 18 Melden
    • Oberon 22.05.2018 16:35
      Highlight So hart die Wahrheit auch klingen mag aber das Land kann sich nur selber reformieren und da ist weder die EU noch Deutschland schuld.

      Aber wir wissen ja es ist immer einfacher auf die anderen zu zeigen nur besser wird es deshalb nicht.

      Falls Italien wirklich aus der EU raus geht, dann gute Nacht für die Bevölkerung.
      Obwohl kann es noch schlimmer, zumindest für den Süden, kommen?
      11 4 Melden
  • Larss 22.05.2018 13:04
    Highlight Sehr einseitig geschrieben. Was wird denn unter dieser Regierung besser? Sonst hätte man sie ja nicht demokratisch gewählt, wenn die Mehrheit mehr Vorteile als Gefahren sieht.

    Sind halt Pro Europa Medien
    50 60 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 13:26
      Highlight Hat nun gar nichts mit Pro Europa zu tun, sondern mit der nüchternen Evaluation der italienischen Möglichkeiten und die zeigen seit jähren in Richtung Faschismus und starke Hand!
      47 35 Melden
    • lilie 22.05.2018 13:34
      Highlight @Larss: Die möglichen positiven Folgen der neuen Regierung werden doch im Artikel aufgeführt?: Möglicher Ausstieg aus dem Euro, dadurch Wirtschaftsaufschwung und mehr Arbeitsplätze.

      Man liest nicht, was man nicht lesen will.
      32 13 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 13:48
      Highlight @Lilie; Bei Verpflichtungen in Euro und Dollar und der möglichen weiteren Finanzierung an den internationalen Finanzmärkten wäre ich nicht so sicher mit dem Wirtschaftsaufschwung.
      Die Infaltionsspirale die durch eine Lire2.0 losgetreten würde unter Umständen zur Isolierung des Landes führen und deren Lethargie womöglich noch akzentuieren.
      Schon die letzten 10 jähre vor dem Euro hatten bestens gezeigt dass nur dank progressiver Abwertung die Wirtschaft am köcheln gehalten werden konnte und dies am damaligen noch nicht so globalisierten Weltmarkt. Heute könnte es noch schiefer laufen.
      23 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 22.05.2018 13:55
      Highlight Ja, was wird denn nun besser? Entweder im Text nachlesen oder selber berichten, wir sind dankbar für jede begründete Ansicht.
      11 3 Melden
    • lilie 22.05.2018 14:31
      Highlight @FrancoL: Ich habe nur wiederholt, was im Artikel steht, da es Larss scheinbar überlesen hat. Von den Finanzmärkten verstehe ich zu wenig, als dass ich da was dazu sagen könnte.
      9 2 Melden
  • Skeptischer Optimist 22.05.2018 12:50
    Highlight So dürfen wir von Herrn Löpfe erfahren, was die "vernünftigen" Leute in den Redaktionsstuben des "Economist" denken. Speziell erhellend ist dies allerdings nicht, auch wenn - unvermeidlich sobald der Neo-LibCon Konsens verletzt wird - platitüde mit der Faschismuskeule gefuchtelt wird.

    Interessant wird es auf jeden Fall. Die Dissonanzen aus Italien dürften die Debatte um den Euro tatsächlich beleben, aber nicht auf dem kruden Niveau das der "Economist" suggerieren mag.
    48 19 Melden
  • Bombenjunge 22.05.2018 12:43
    Highlight Italien muss sich vom EURO befreien. Das sollten auch die Anderen die von Merkel/Schäuble noch den Rest bekommen haben durch den größten Irrtum der letzten 10 Jahre, der Austeritätspolitik.
    Alles was nicht als EU Konform gilt wird sofort verteufelt von den zumeist gleichgeschalteten Medien.
    Ihr Artikel, Herr Löpfe ist aber immerhin einigermaßen fair insgesamt.
    Obwohl die Erwähnung von Hitler zur jetzigen RegIerung doch sehr daneben scheint.
    37 54 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 13:32
      Highlight Falsch Grund falsch, Italien sollte sich von den alten Zöpfen wie die Mafia lösen, den Staat weniger verneine und eine Steuerreform angehen die diesen Namen auch verdient.
      Wieso soll der Noritaliensiche Gürtel mit einer, wenn sie denn wollen, sehr hohen Produktivität NICHT mit dem Euro leben können?
      Lieber die Lire2.0 einführen und durch eine Infaltionsspirale noch vollends einschlafen und gerade mal alle Märkte nach Fern Ost entschwinden sehen? Dann noch mit der Lire die Schulden in Euro oder Dollar begleichen und am Weltmarkt mit einer schwachen Lire einkaufen? Sonst noch eine irre Idee?
      38 15 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 13:45
      Highlight Falsch Italien ist erstmal selber verantwortlich. Mafia, Steuerhinterziehung, Schwarzarbeitvund Korruption abzustellen. Aber dafür brauchts Rückgrat und das hat keiner. Wie simpel ist doch das rechtsnationale Sündenbock-Prinzip, die EU und Merkel ist Schuld.
      Eine wertlose Lira um Zinsen in Euro zu bedienen und italienische Unternehmen kaufen am Weltmarkt dann ein. Dieser Weg führt direkt in den Abgrund
      36 17 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 22.05.2018 12:40
    Highlight Sehe nichts was an der Regierung faschistisch sein soll. Ich glaube das muss man denke ich auch nicht verstehen da es keinen Sinn ergibt.
    41 34 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 13:35
      Highlight Wenn Du Italien kennen würdest, dann wüsstest Du dass Italien schon seit Jahrzehnten dem Faschismus à l'italiana nicht abgeneigt ist, gerade die Leute um Salvini und dessen Trabanten.

      Nicht wenige Italiener träumen noch von der Grandezza und von einer starken Hand.

      Aber eben man müsste halt ein wenig in Italien zu Hause sein um dies zu bemerken.
      36 26 Melden
    • Bombenjunge 22.05.2018 13:41
      Highlight Der Experte FrancoL wieder. Du hast noch vergessen die Mafia in Deinen Kommentar einzubauen.
      Du bist wohl einfach sauer dass die Linke es wagt mit den Rechten eine Regierung zu stellen.
      30 38 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 14:08
      Highlight @bombenjunge Franco liefert Fakten. Du Polemik
      27 22 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 14:11
      Highlight Schon wieder daneben gegriffen, schon wieder nicht bemerkt dass es in Italien weder links noch rechts gibt welches NICHT mit der Mafia zusammenarbeitet.
      Aber Deine blinde Wut gegen Links macht Dich zum lächerlichen Objekt der nicht einmal in der Lage ist zu erkennen dass in Italien der Faschismus in latenter Form nie verschwunden ist. Nie hat Italien seiner Vergangenheit abgeschworen, nie hat Italien wirklich die Suche nach dem straken Mann negiert.
      Und nochmals ganz langsam für DICH:
      e s g e h t i n I t a l i e n n i c h t u m L i n k s o d e r R e c h t s.
      23 12 Melden
    • Husar 22.05.2018 14:32
      Highlight @Fabio
      Dass die Italiener vom Faschischmus träumen, ist kein Fakt, sondern eine ganz miese Unterstellung.
      Italien ist vom Faschismus so weit entfernt, wie Stormy Davis von der Jungfräulichkeit.
      17 25 Melden
    • Bombenjunge 22.05.2018 14:32
      Highlight Lustig wie ich immer einen Nerv zu treffen scheine. 😉
      Es geht halt eben doch um links und rechts da hier eine ungewöhnliche Konstellation politischer Zusammenarbeit auf Regierungsebene passiert.
      Du und Dein Klon Fabio74 denkt ihr habt die Deutungshoheit über alles.
      17 29 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 15:04
      Highlight @husar Italien glorifiziert Mussolini bis heute. Italien weigert sich bis heute seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Und nur in Italien haben Neofaschisten solche Wähleranteile in Italien.
      21 13 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 15:06
      Highlight @bombenjumgw Du triffst keinen Nerv. Du hinterlässt deine faktenfreien Behauptubgen und deinen triefenden Hass gegen alles was nicht an der rechtsnationalen Wand steht.
      Franco und ich bringen Argumente und Fakten. Und du? Nichts.
      22 11 Melden
    • das_omi 22.05.2018 15:12
      Highlight @FrancoL und Fabio74.
      Sind Salvini und seine Lega nicht Abkömmlinge von der Lega Nord, die eine Nord Sezession oder zu einem Föderalismus neigten? Was hat das mit Mussolini zu tun, ausser dass sie rechts sind? Wenn schon kann man Fratelli d'Italia und Casa Pound das Unterstellen (ca. 4.5 % der Wähler... Diese stehen ja für alle Italiener...). Non fate dell erba tutto un fascio... und ja Herr Fabio74... Wir Italiener sind an allem schuld... schuld an die Mafia, schuld an die Korruption und schuld an die Steuerhinterziehung... ausser dass in Italien die Steuern vom Lohn direkt abgezogen werden.
      10 8 Melden
    • piedone lo sbirro 22.05.2018 15:45
      Highlight Husar

      "Italien ist vom Faschismus so weit entfernt, wie Stormy Davis von der Jungfräulichkeit." 😂

      licio gelli und mussolini waren die grossen vorbilder von berlusconi.

      und salvini kommt aus der gleichen ecke.
      14 7 Melden
    • piedone lo sbirro 22.05.2018 15:56
      Highlight Bombenjunge

      was kennen sie in italien ausser die strände von rimini und deren pasta buden?

      "Du und Dein Klon Fabio74 denkt ihr habt die Deutungshoheit über alles."

      betrachten sie die kommentare von fabio und franco als für sie notwendige horizonterweiterung.
      sie dürfen sich sonst auch an mich wenden.
      12 9 Melden
    • Bombenjunge 22.05.2018 16:27
      Highlight Piedone, wenn ich einen Prediger brauche geh ich in die Kirche.
      7 10 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 16:37
      Highlight @das_Omi; ehrlich das fragen Sie? Einmal die Geschichte um Salvini und seinen politischen Vorfahren betrachtet? Kaum, sonst würden sie diese Frage NICHT stellen.
      Es gibt in der rechten Ecke in Norditalien einen Clan von Industriellen die lieber gestern als heute wieder einen straken Mann wie Benito an der Spitze sehen würden und genau diese Leute sind auch (Geld) der Nährboden der Lega. Dazu kommen dann die verkappten Neofaschisten in ganz Italien die in Gruppierungen mit immer anderen Namen aber gleichem Inhalt agieren. Nicht aufgearbeitete Geschichte rächt sich. Wer profitiert? Die Mafia.
      8 4 Melden
    • das_omi 22.05.2018 16:57
      Highlight @FrancoL
      Das Salvini ein Rechter ist, habe ich nie Verläugnet in meiner Aussage und füge noch hinzu, dass es mir auch sorgen macht einen Mann wie Salvini an der Spitze zu sehen. Trotzdem wankt von meiner Ansicht der Vergleich mit Mussolini schwer da Salvini und seine Lega von einer Nord Sezessions Idee kommen und Mussolini alle Italiener angesprochen hat. Eigentlich zwei Ideen die Inkompatibel sind. Wir könnten ja hier behaupten, dass alle Rechtspopulischen Parteien Faschistisch sind, angefangen von der SVP.
      Und ja... Italien hat nie seine Geschichte aufgearbeitet. Leider.
      3 3 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 16:58
      Highlight @Bombenjunge; Hier geht es um Argumente; Wann könne wir diese von Dir erwarten? Nie dann wäre es besser Du gehst in eine Kirche.
      8 4 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 17:04
      Highlight @omi aus welcher Ecke Salvini kommt kann man nach lesen. Dass diese Kreise gern einen starken Mann hätten,weiss man auch.
      Ebenso dass man als Lega heute Kreide frisst.
      Diese Sezessionsspiele waren Folklore mehr nicht
      5 5 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 17:04
      Highlight @das_omi; Das mit dem Steuerabzug bei den Angestellten ist ja auch nicht das Ei des Columbus. Immer mehr Angestellte werden zu selbständigen Einheiten, gepaart mit den sehr niedrigen Löhnen die viele Italiener zu zweit und Dritt-Jobs drängt, die nicht im Angestelltenverhältnis entlohnt werden, lassen das Steuersubstart immer dünner werden. Italiener sind zum grossen Teil selber schuld, wie es Spanier, Franzosen, Portugiesen oder Griechen es auch sind. Aber es ist so wie beim Fussball, nie ist die eigene Mannschaft schuld, immer die bösen Schiedsrichter oder das Glück der anderen.
      7 1 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 17:09
      Highlight @das_Omi: Slawin ist eine Marionette, der ist mir Wurst. Seine Hintermänner, seine Geldgeber, die Industriellen haben einen Hang zum Faschismus und würden lieber heute als morgen eine starke Rechte Hand an der Regierung sehen. Der Faschismus hat heute ein anderes Gesicht, nicht mehr der der Italien gross machen wollte sondern der das Italien gross machen will dass einem passt, also zB den Norden. Die Vergleiche zur Geschichte sind nicht immer 1 zu 1, sie haben die ähnliche Physionomie aber sind nicht kongruent zur Vorgeschichte.
      9 3 Melden
    • Factfinder 22.05.2018 19:01
      Highlight "Die Italienier träumen von Faschismus" =Verallgemeinerug einer ganzen, eigentlich äusserst facettenreichen Nation und Bevölkerung und für den typischen Watsonista völlig okay

      Aber wehe jemand käme auf die Idee nur Ansatzweise eine bestimmte Religion und Terror in Zusammenhang zu bringen. Uiuiiui
      5 1 Melden
    • Husar 24.05.2018 13:54
      Highlight Noch mehr Verleumdungen machen es nicht besser.
      Es ist und bleibt eine infame Unterstellung an alle Italiener, dass Italien vom Faschismus träume.
      0 1 Melden
  • aglio e olio 22.05.2018 12:39
    Highlight "es hat in absoluten Zahlen die höchste Staatsverschuldung, ... In Italien gibt es in absoluten Zahlen gesehen dreimal mehr Erwerbslose als in Griechenland."
    Sind es nicht relative Werte welche von Interesse sind?
    47 4 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 22.05.2018 12:33
    Highlight Mussolini erwähnen und die neue Regierung damit Vergleichen und schon gilt sie als faschistisch... Erbärmlicher Vergleich.
    203 57 Melden
    • Wilhelm Dingo 22.05.2018 13:31
      Highlight Es ist halt eine beliebte Verbalkeule wie Rassist, Verschwörungstheoretiker, Nazi oder Putinfreund.
      34 26 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 13:37
      Highlight Dümmlicher Kommentar der die italienische Wirklichkeit nicht kennt und somit auch nicht berücksichtigt. Schon einmal etwas von den italienischen Fussballclubs gehört und deren Nähe zur Fasche-Ecke. Und bitte sag mir nicht dass in Italien der Fussball nichts zählt, das nur als kleine Randbemerkung.
      25 31 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 13:46
      Highlight Warum? In der Lega hocken sie die Mussolini-Fans. Italien hat nie seine Vergangenheit aufgearbeitet.
      25 17 Melden
    • Schweizer Bünzli 22.05.2018 13:58
      Highlight "Es ist halt eine beliebte Verbalkeule wie Rassist, Verschwörungstheoretiker, Nazi oder Putinfreund." Oder Kommunist.
      15 4 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 14:06
      Highlight @Fabio74
      Italien wollte NIE seine Vergangenheit aufarbeiten, doch das sieht man heute in den umliegenden Staaten nicht ein und schon gar nicht heute wo doch gerade in diesen Staaten die Rechten mehr denn je am Werk sind.
      15 11 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 14:28
      Highlight @franco Das ist mir klar. Käme zuviel Dreck hoch von den widerlichen Gaskriegen in Lybien zu Mussolinis Gräuel
      14 7 Melden
    • Husar 22.05.2018 14:33
      Highlight @FrancoL
      Es ist besser, dass Italien seine Geschichte nie aufarbeitete. Besser für den Frieden in ganz Europa.
      5 23 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 15:07
      Highlight @husar Nein! Geschichte gehört aufgearbeitet. Von Lybien zu Abbessinien. Vom Faschismus zur Italienisierung der Slawen, der Andienung Hitlers, der Beteiligung an den Kriegsverbrechen der Nazis etc
      20 6 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 15:14
      Highlight @Husar; Es gibt keine Geschichte die nicht aufgearbeitet werden könnte.
      10 3 Melden
    • das_omi 22.05.2018 15:19
      Highlight @Husar
      Da muss ich Fabio74 recht geben... Die Geschichte Italiens hätte aufgearbeitet werden müssen... Was nie wirklich geschehen ist.
      13 0 Melden
    • Husar 24.05.2018 13:57
      Highlight @FrancoL

      Geschichte aufarbeiten kann man immer. Nur gibt es nie einen guten Grund dafür.
      Nota bene: Geschichte aufarbeiten, kann auch bedeuten, sie zu glorifizieren, nach welcher Ideologie auch immer.

      Italien hat keine Geschichte, die sie aufzuarbeiten braucht. Oder wie sagen's die Holländer sinngemäss: Man soll nicht tote Kühe aus dem Schlamm ziehen.
      0 0 Melden
    • Husar 24.05.2018 14:12
      Highlight @Fabio:
      Deine Aufzählung von angeblich aufzuarbeitenden Dingen ist ganz einfach ein Aufruf zu Zwietracht bis hin zum Krieg.
      Kapierst Du eigentlich nicht, wie wichtig es für das Gemeinwohl ist, Dinge einfach ad acta zu legen?
      Oder soll Grossbritannien wieder auf die Sezessionskriege des 18. Jhd. zu sprechen kommen und die Bürger der USA des Landraubes an den britischen Kolonien bezichtigen? Soll Rom heute Schadenersatz von Frankreich verlangen für die Plünderung durch die Gallier 387 v. Chr. ?
      Geschichte aufarbeiten, heisst immer, alten Streit neu zu entfachen. Das ist dumm und niederträchtig.
      0 0 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 14:40
      Highlight @husar: Deine Ansicht ist eun Verbrechen an den neuen Generationen. Man verwehrt ihnen die nötigen Grundlagen für eine eigenständige Zukunft. Gratuliere🤦🏼‍♀️
      1 1 Melden
    • Husar 24.05.2018 14:46
      Highlight @FrancoL
      Wozu die neue Generation belasten mit Dingen, die sie weder verschuldet haben, noch ändern können? Gerade das ist den Jungen die Grundlage die eigenständige Zukunft verweigert.
      Denn die Zukunft ist umso eigenständiger, je weniger sie von altem Hafenkäse behindert ist.
      0 0 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 17:51
      Highlight Mann o Mann. Zukunft gibt es nicht ohne Verhangenheit und zudem Intelligenz bedeutet mituntet auch aus der Vergangenheit lernen.
      Hat Dir nie ein Professor gesagt dass dumme immer den gleichen Fehler machen, intelligente hingegen nie den selben Fehler machen
      1 0 Melden
    • Husar 25.05.2018 07:49
      Highlight @FrancoL
      Nach Deiner Definition war und ist der Mensch dumm und wird dies immer sein, trotz Geschichtstudium.
      Also wozu Geschichtsstudium?
      0 0 Melden
    • FrancoL 25.05.2018 10:26
      Highlight @Husar; Du bist Künstler im verallgemeinern und das ist nicht unbedingt das was die Zukunft braucht, die Welt ist zu komplex um mit Verallgemeinerungen und populistischen Aussagen weiter zu kommen.
      Ja es ist richtig ein teil der Menschen lernresistent ist, aber auch richtig ist dass die die etwas lernen auch unterwegs sind und dies einbringen können.
      Wenn Du allerdings weiter mit Verallgemeinerungen arbeiten willst dann suche Dir einen anderen Gesprächspartner.
      1 0 Melden
  • Antifa Bern #fcksvp 22.05.2018 12:33
    Highlight Nie mehr Faschismus! Lernen die Italiener eigentlich nichts?? #fcksvp
    35 59 Melden
    • Genital Motors 22.05.2018 13:31
      Highlight Nie mehr Antifa...
      46 36 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 13:47
      Highlight @genital Lieber wieder paar Nazis?
      21 31 Melden
    • Genital Motors 22.05.2018 13:58
      Highlight "@genital" klingt super :D

      @Fabio: nein natürlich nicht, aber bei der Antifa ist es immer dieselbe Leier. Der Kommentar von Antifa Bern wirkt auch mich wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
      25 10 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 15:34
      Highlight @genital Ja leider ist es dieselbe Leier. Solange Nazis glorifiziert werden
      6 12 Melden
    • R. Peter 22.05.2018 17:05
      Highlight Ach Fabio, echt jetzt? „Solange Nazis glorifiziert werden“
      12 4 Melden
    • Antifa Bern #fcksvp 22.05.2018 17:37
      Highlight Alerta! Alerta!
      2 11 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 18:00
      Highlight @peter Ja genau solange Mussolini toll ist. Solange Orban, Le Pen, Weidel etc so toll sind
      2 10 Melden
    • R. Peter 22.05.2018 18:30
      Highlight Sind alles Nazis, na gut.
      5 3 Melden
  • swisskiss 22.05.2018 12:32
    Highlight Tja Philipp, bei aller Sorge um das Implodieren der italienischen Gesellschaft und Wirtschaft.

    Die Finanzwirtschaft als den "weissen Ritter" zu betrachten und aus dieser Ecke gesellschaftstaugliche Lösungen zu erwarten, erkennt nicht die Intention dieses Wirtschaftszweigs.

    Die Finanzwirtschaft ist weder politisch, sozial noch gemeinnützig.

    Die Finanzprobleme Italiens sind wie in Griechenland und den anderen europäische Staaten zu einem grossen Teil WEGEN dem Handeln der Finanzbranche entstanden!

    Aber keine Angst. Auch die 65. Regierung seit 45 hat die Lebensspanne einer Eintagsfliege.
    33 4 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 13:41
      Highlight Da kann man sich täuschen. M5S und Lega mt der gütigen Unterstützung der Forza Italia, wenn Not am Mann ist kann womöglich länger leben als man glauben würde. Ob sie was bewirkt, gleich in welche Richtung, ist dann ein zweites Rätsel. Denke das es im Wesentlichen darauf ankommt wie lange die Leine der EU sein wird. Wenn diese Leine lang ist wird sie eventuell auch eine Legislaturperiode überstehen.
      7 5 Melden
  • The Origin Gra 22.05.2018 12:24
    Highlight Was lernt man jetzt genau daraus?
    Das Diktat der Märkte kann nicht ewigs den Status Quo erhalten und verschlimmert oft die Lage.

    Also, gibt es Lösungen? Sind Lösungen berhaupt gewollt?

    Das jetzige Globale Handels- und Finanzsystem ist eine Art Schneeballsystem das vom Verschuldung anderer lebt, gleichzeitig wird eine immer kleinere Zahl leute immer Reicher.
    Das kann nicht ewig so gehen ebenso wie es nie Unendliches Wachstum geben kann.
    Spätestens der Planet wird den Wirtschaftsgurus und Neoliberalen die Grenzen zeigen, nur ist es dann zu spät 😕

    18 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 22.05.2018 13:59
      Highlight Nun ja, und was wird die neue Regierung dem globalen Kapitalismus entgegensetzen können?
      6 0 Melden
    • The Origin Gra 22.05.2018 14:27
      Highlight Das ist ein Globales Problem.
      Aber zum Beispiel die EU könnte ja mal Gedanken darüber machen und vorangehen.
      Dann wäre ein Relativ Grosser "Markt" Plötzlich auf neuartigem Kurs.

      Aber auch in der EU ist das Finanzwesen zu stark am Hebel als das sich nur Überlegungen gemacht würden
      3 1 Melden
  • FrancoL 22.05.2018 12:19
    Highlight “Cinque Stelle ist eine Bewegung, die von links kommt."

    Ja vielleicht ganz am Anfang, aber es wäre weit verfehlt dies heute noch anzunehmen.
    Es ist ein Auffangbecken für Bürger mit Wut im Bauch, Bürger die leider aber nicht einsehen mögen, dass SIE mitschuldig sind an der Misere, Bürger die die Mafia zB als Schuldige sehen sich aber keinen Deut von der Mafia unterscheiden.
    Was sicherlich richtig ist, es geht in Richtung Faschismus, aber das wundert in Italien niemanden, in vielen Köpfen schwebt noch la Grandezza, in vielen Köpfen haftet der Wunsch der starken Hand.
    29 22 Melden
    • Bombenjunge 22.05.2018 13:32
      Highlight Die Wutbürgerkeule ist abgenutzt und taugt nur noch als verzweifelter Versuch das eigene linke Weltbild zu retten werter FrancoL.
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    • FrancoL 22.05.2018 13:44
      Highlight im Gegensatz zu Dir kenne ich eine ganze Menge der Grillini und kann da ich viel in Italien bin, wie zB zur Zeit, diese Wut ganz gut erkennen und auch deren Auswüchse spüren.
      Es geht nun wieder einmal nicht wie Du meinst um Weltbilder sondern um Realbilder, aber da kennst Du Dich nicht aus.
      Wut hat übrigens keine Farbe, die kann von Links oder von rechts kommen. M5S bedient sich an beiden Seiten.
      Wann kriege ich einmal eine Belohnung für Deine Ausbildung?
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    • Fabio74 22.05.2018 13:53
      Highlight @bombenjunge Franco rettet kein Weltbild aber er bringt Fakten und Tatsachen, die halt nicht ins rechte "böse Eu, böse Merkel, böser Soros, böse Hillary"-Weltbild passen.
      In deiner Welt wo immer alle anderen Schuld am eigenen Versagen sind.
      Italien hat seit Gründung, die nur dank massiver militärischer Hilfe möglich war, es geschafft den Süden aus der Armut zu holen. Nie die Mafia besiegt, nie Korruption, Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit besiegt.
      Es ist übrigens die böse EU die im Süden die marode Infrastruktur verbessert und diese Europa-Tauglich macht.
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    • Sheldon 22.05.2018 14:00
      Highlight @Bombenjunge: Wutbürger ist für italienische Verhältnisse vielleicht das falsche Wort. Ich erlebe dort vor allem Frustbürger, die enttäuscht sind über die Regierungen. Sowohl über die linkskorrupten, wie über die rechtskorrupten Regierungen. Lega und 5 Stella sind Strohhalme für Frustbürger.
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    • piedone lo sbirro 22.05.2018 14:09
      Highlight bombenjunge

      der wutbürger hat in den letzten 25 jahren hierzulande svp gewählt, gegen EU, ausländer und flüchtlinge.
      als verzweifelter versuch das eigene rechte weltbild zu retten werter bombenjunge.

      ihre kenntnisse über italien scheinen mir äußerst dürftig zu sein.


      franco

      meinst du den migros-clubschule kurs?
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    • Schweizer Bünzli 22.05.2018 14:11
      Highlight Das hat ja inzwischen mit links und rechts nun mal überhaupt nichts mehr zu tun. Es gab und gibt auch linke Diktaturen. Das Versprechen vom Schlaraffenland kommt immer gut an, das war auch im letzten Jahrhundert nicht anders. Fremdenfeindlichkeit ist ja sowieso inzwischen salonfähig geworden, und das bisschen heisse Luft, was die 5 Sterne loslassen, wird rasch verpufft sein.
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    • Fabio74 22.05.2018 14:30
      Highlight @sheldon Was tut denn der Italiener für den Staat? Nichts. Er wird betrogen und verachtet wo es geht. Und dann jammern ist billig
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    • The Origin Gra 22.05.2018 14:31
      Highlight Kriege ich auch einen Migros Klubschulenkurs? :)
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    • FrancoL 22.05.2018 14:34
      Highlight @Bombenjunge; Merkst Du langsam dass Deine links/rechts-Schablone in Italien nichts taugt? Merkst Du langsam dass Du mit dieser Schablone Dich als Nichtkenner der Szene outest?
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    • Sheldon 22.05.2018 14:46
      Highlight @Fabio74: Für einen Kleinunternehmer ist es genau umgekehrt: Der Staat nimmt und gibt ausser Bürokratie und noch mehr Gebühren wenig bis gar nichts. In den italienischen Staat hätte ich wirklich auch nicht viel Vertrauen. Du schon ?
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    • FrancoL 22.05.2018 15:08
      Highlight @Fabio74; Völlig richtig! Und DAS ist ein Kandinalproblem, das nicht zuletzt wegen der Mafia, die in allen Ecken lauert entstanden ist. Mit der Korruption und der Steuerhinterziehung bildet die Staatsverachtung DIE PROBLEME die vor Ort zu lösen sind und dies hat null und nichts mit der EU oder dem Euro zu tun. Nicht zuletzt weil die Italiener wenn sie wollen in weiten Teilen des Landes eine gute Produktivität hinkriegen die mit den anderen Nationen Schritt halten kann. Das ganze Land gilt es von der Mafia/Korruption zu befreien und dann wird auch eine bessere Entwicklung einsetzen.
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    • FrancoL 22.05.2018 15:12
      Highlight @Sheldon: Ich habe so ein kleines UN in Italien, die Steuerquote ist bei den italienischen Gepflogenheiten KLAR tiefer als in der Schweiz.
      Warum? Weil nicht alles versteuert wird, weil man keine Aufträge bekommt wenn man nicht auch einen Teil schwarz anbietet, weil der "Tauschhandel" floriert der alles am Staat vorbei schleust.
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    • Fabio74 22.05.2018 15:37
      Highlight Nun Sheldon Huhn oder Ei? Der Bürger versucht zu betrügen wo er kann. Der Stast versucht durch Bürokratie an Geld zu kommen.
      Abwr keine Seite will mit den mafiösen Strukturen aufhören. Keiner will mit Schwatzarbeit und Steuerbetrug aufhören.
      Die Politiker sind nur an der Wiederwahl interessiert
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    • Sheldon 22.05.2018 15:40
      Highlight Das ist die Frage nach dem Ei des Kolumbus. Hat zuerst der böse Staat den Bürger verseckelt, oder hat der böse Bürger zuerst den Staat verseckelt. Diese Frage ist aber egal, nur der Staat kann Vertrauen wieder herstellen. Der Bürger kann nicht einfach plötzlich Vertrauen in den Staat haben. Da kann man noch solange der Mafia die Köpfe abschlagen. Solange kein Vertrauen in den Staat besteht, bleibt die Schattenwirtschaft am Leben.
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    • The Origin Gra 22.05.2018 16:19
      Highlight Die Mafia nutzt halt ein sehr Altes Patronagensystem und Spendet hier und da Grosszügig, erinnert ein wenig an das System des Alten Roms.

      Wer nicht mitmacht hat schnell mal Pech.
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    • FrancoL 22.05.2018 16:25
      Highlight @Sheldon; Richtig nur der Staat könnte, doch dazu braucht er Mittel um dies zu beweisen und das ist zur Zeit keine Option, der Staat kriegt keine Mittel.

      ich würde da eher einmal eine Technische Regierung sehen die aufräumt und das was gegeben ist in die Wege leitet ohne die politischen Strömungen zu berücksichtigen, nur das System zum Laufen zu bringen, zB die Korruption im Staat reduzieren, die öffentlichen Vergaben weniger der Korruption überlassen, die wenigen Mittel weniger korrupt einzusetzen.
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    • Fabio74 22.05.2018 17:06
      Highlight @sheldon Ja aber dazu brauchts Bürher die Zivilcourage haben undeinen Staat der die notwendigen Mittel für den Kampf hat und auch den Willen dazu. Zudem ist dieses Geschwür global aktiv. Heisst auch internationale Zusammenarbeit
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    • Sheldon 22.05.2018 17:20
      Highlight @FrancoL: Wurde schon mit Mario Monti versucht. Langfristiger Erfolg: Niente. Also nächster Strohhalm bitte.
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    • Sheldon 22.05.2018 17:34
      Highlight @Fabio74: Das Land heisst Italien, nicht Utopitalien.
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    • FrancoL 22.05.2018 17:35
      Highlight @Sholdon; Nicht ganz richtig, Mario Monti hat einiges hingekriegt, das man dann postwendend wieder annulliert hat. auch war die Zeitspanne zu kurz und hätte man damals eine Wahlreform (Wahlgesetz) hingekriegt hätte es zu einer Verbesserung führen können.
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    • Sheldon 22.05.2018 17:46
      Highlight @FrancoL: genau deshalb habe ich langfristig geschrieben. Langfristig ! Monti wurde aber vom Berlusconi ausgetrickst und dann zum Teufel gejagt. Da nützt "hätte" nichts. Eine Technische Regierung hat ein Riesenmanko und dass heisst, sie Oeffentlichkeitsarbeit. Sie tut zwar gutes, kann dies aber nicht bewerben, weil sie keine lautstarken Fans hat. Da hat es der Macron einfacher. Der hat seine Fanbasis.
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    • FrancoL 22.05.2018 18:25
      Highlight @Sheldon; Sicherlich richtig, aber Itaien ist nicht Frankreich und Italien mit seiner Abneigung gegen den Staat ist etwas ganz anders als Frankreich. Italien hat, Berlusconi ausgenommen, keine Fangemeinde für die Politiker. Also könnte auch eine technische Regierung einige Jährchen walten.
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    • Sheldon 22.05.2018 18:39
      Highlight @FrancoL: Nein, kann sie nicht, siehe Monti. Eine technische Regierung wird zur Sau gemacht, sobald sie ans Ausmisten geht. Die Grillini und die Lega haben übrigens sehr wohl eine Fangemeinde, die Faschisten sowieso. http://LL
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    • FrancoL 22.05.2018 19:34
      Highlight @Sheldon: Eine Fangemeinde die beim ersten Wind dreht? Sorry wenn ich provokativ frage: Schon mal die Wechselwähler in Italien betrachtet? Da gibt es bei den Faschisten eher keine, die sind wirklich treue Fans, bei den restlichen Parteien die immer wieder wechseln kann man nicht von Fangemeinde sprechen. Darum wäre eine technische Regierung nicht dem Bürger fremd, sondern den Paramentarirern die ihren Stuhl und ihre Privilegien verlieren.
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    • Thadic 23.05.2018 20:24
      Highlight Franco du sagst die italienische Steuerquote sei tiefer als in der Schweiz. Sorry das ist aber wirklich Quatsch! Die Italiener bezahlen 800 Mia Euro Steuern bei einem BSP von 1800 Mia. Damit meine ich aber nicht dass es keine Steuerhinterziehungen gibt. Und noch eine Zahl: Italien bezahlt Jahr für Jahr 60-80 Mia € Schuldzinsen. Das Budgetdefizit betrug 20-40 Mia. D.h. wenn Italien den gleichen Zinssatz wie Deutschland zahlen könnte, dann hätten sie einen Haushaltsüberschuss.
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    • FrancoL 23.05.2018 21:38
      Highlight @Thadic: Du machst einen grundlegenden Fehler! Du versuchst das BPS als Grösse zu ehren und diesen in eine Relation zu den Steuern zu setzen. Das geht nur bei einer geringen Quote an Schwarzarbeit und einer geringen Quote an Steuerhinterziehung. Das. Was Du berechnest ist Makulatur für Italien!
      Man kann aber gut die Steuerquote je nach Branche berechnen in dem man Modelle einsetzt die die Schwarzarbeit und die Steuerhinterziehung miteinberechnen und da kann ich zumindest bei meiner Branche sagen liegt die Steuerquote tiefer als in der Schweiz, dies vor allem wegen den Freiberuflern.
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    • Thadic 24.05.2018 05:26
      Highlight Im BSP italiens ist auch die Schwarzarbeit enthalten Ich bestreite die Steuerhinterziehungen nicht. Die ist bei den Selbstständigen enorm. Ich will nur sagen dass wenn man die Steuerhinterziehungen senken könnte man bei den Angestellten due Steuern senken müsste, weil man schon sehr hohe Steuerquote noch mehr erhöhen würde.
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    • FrancoL 24.05.2018 08:02
      Highlight A) die Schwarzarbeit ist kaum enthalten auch der Tauschhandel + Tauschlristungen kaum. Diese können gerade in einem Land wie Italien nicht griffig erfasst werden.
      Die Angestellten zahlen die Zeche das ist richtig, würde die Hinterziehung gestoppt dann könnte man locker deren Steuersätze senken.
      In meiner Branche haben viele 2. und 3. Jobs. Nimmt man die Steuerbelastung über die gesamten Einkünfte Schwarz und Hauptjob ( besteuert) liegen eben auch meine Mitarbeiter steuertechnisch besser als meine MA in ZH. Nicht zuletzt weil die Altersvorsorge + die KK bei uns mitbetrachtet werden müssen.
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    • Thadic 24.05.2018 23:13
      Highlight Sehr interessant deine Erfahrung mit deinen Angestellten. Deine Behauptung dass im BSP italiens die Schwararbeit kaum erfasst sei, kommt glaube ich aus einem (schweizerischen) Bauchgefühl.
      Laut folgendem Bericht sind mehr als 200 Mia eingerechnet worden. http://www.repubblica.it/economia/2017/10/11/news/istat_economia_sommersa_nero-177953780/
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    • FrancoL 25.05.2018 10:31
      Highlight @Thadic; Nein nicht aus einem Baugefühl sondern aus der Erfahrung! in Italien existieren faltig viele Statistiken, gerade auch in den Gemeinden die mitunter die finanziellen Flüsse aufzeigen und erfassen. Dies lässt wenn man Einzelbetrachtungen anstellt erkennen dass ein guter Teil der Schwarzarbeit und des Tauschhandels NICHT erfasst sind. Das kann ich zB aus meiner Erfahrung mit meiner Beteiligung an einem UN in Mailand so nachvollziehen und die Mitarbeiter bestätigen dies auch in dieser Richtung. Leistungen gehen schlichtwegs "bewusst verloren", aber sie wurden erbracht.
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    • FrancoL 25.05.2018 10:35
      Highlight @Thadic; Lese einmal den Artikel ganz durch, das geht es um die Schwarzarbeiterszene als Parallelszene zur ordentlichen Arbeit, diese wird aufgearbeitet, aber nicht der Tauschhandel oder die 2. und 3. Arbeiten, die leider bei vielen an der Tagesordnung sind.
      Dann überlege einmal was die 200 Mia bedeuten, welchen Anteil an der ordentlichen Arbeit sie darstellen und dann wirst Du schnell merken, dass damit nicht der ganze Schwarz- und Tauschbereich abgedeckt ist.
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Der Mann, der den Euro zu Fall bringen könnte

Matteo Salvini, der Führer der Lega, wird zum neuen starken Mann Italiens. Wie einst Griechenland fordert er die EU, die EZB und Deutschland heraus – aber er ist in einer viel stärkeren Position.

Als Steve Bannon im Frühling seine Europa-Tournee absolvierte, schaute er nicht nur bei Roger Köppel vorbei, sondern auch bei Matteo Salvini. Trumps ehemaliger Chefstratege und der Lega-Chef verstanden sich blendend. Salvini hat die Lega als nationalistische, um nicht zu sagen faschistoide Partei in der europäischen Politlandschaft fest etabliert. Die Lega wird nun in einem Zug mit dem französischen Front National und der ungarischen Fidesz genannt.

Vorläufiger Höhepunkt des unaufhaltsamen …

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