Wirtschaft
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FILE -- Feb. 27, 2018 file photo showing Giuseppe Conte, in Rome. Conte is mentioned by Italian media as a leading candidate to become a new Italian government premier. (Angelo Carconi/ANSA via AP)

Soll neuer italienischer Premierminister werden: Giuseppe Conte. Bild: AP/ANSA

Entsteht in Italien das Modell eines modernen Faschismus?

Die Fünf-Sterne-Bewegung und die Lega werden die neue Regierung bilden. Die Hoffnung, dass sie bald an ihren eigenen Widersprüchen zerbrechen wird, könnte sich als trügerisch erweisen.

22.05.18, 12:11


Über das Pfingstwochenende scheint sich die neue Regierung Italiens gebildet zu haben: Premierminister wird Giuseppe Conte, ein weitgehend unbekannter Anwalt und Professor. Er ist der Kompromisskandidat der beiden starken Männer, von Luigi Di Maio, dem Führer der Cinque Stelle und Matteo Salvini, dem Führer der Lega.

Die beiden haben sich darauf geeinigt, dass Di Maio Wirtschafts- und Salvini Innenminister wird. So können sie die zentralen Anliegen ihrer Partei umsetzen. Cinque Stelle will ein Grundeinkommen für die Armen, die Lega rund 500’000 Flüchtlinge ausweisen.

«Für jemanden wie Herr Salvini ist eine Finanzkrise keine Bedrohung, sondern ein Versprechen.»

Wolfgang Münchau

Nüchtern betrachtet hat die neue Regierung kaum eine Chance. Zu unterschiedlich sind die Interessen, die sie unter einen Hut bringen muss. Cinque Stelle ist eine Bewegung, die von links kommt. Die Lega kommt von weit rechts. Was die beiden verbindet, ist der Hass auf die EU, die Liebe zu Putin und esoterische Anliegen wie ein tiefes Misstrauen gegen das Impfen.

Die neue Regierung hat im liberalen Europa eine sehr schlechte Presse. Der «Economist» beispielsweise spricht von einer Koalition, die «exzentrisch, idealistisch, fremdenfeindlich und wirtschaftlich illiberal», sei. Kein Wunder also, dass die neue Regierung bereits unter Druck der Finanzmärkte geraten ist. Die Zinsen der italienischen Staatsanleihen befinden sich im Steigflug.

Die Macht der Finanzmärkte

Die Finanzmärkte können ein sehr mächtiger Gegner einer Regierung sein. James Carville, der ehemalige Wahlkampfleiter von Bill Clinton, pflegte zu sagen: «Im nächsten Leben will ich als Obligationenmarkt auf die Welt kommen. Die haben die wahre Macht.» In Italien hat dies auch Silvio Berlusconi zu spüren bekommen. Er musste zurücktreten, als die Zinsen der italienischen Staatsanleihen nach der Finanzkrise in die Höhe schossen.

Die vernünftigen Kräfte hoffen deshalb, dass der Obligationenmarkt auch die neue italienische Regierung in die Knie zwingen wird. Di Maio und Salvini wären dann ein kurzes Zwischenspiel gewesen, mehr nicht. Es könnte jedoch auch ganz anders kommen, und das sind die Gründe:

Wirtschaftliche Horrorliste

Italien ist der grosse Verlierer des Euro und der Austeritätspolitik. Die ökonomischen Eckdaten sind eine eigentliche Liste des Schreckens: Italien hat das geringste Wirtschaftswachstum in der EU, es hat in absoluten Zahlen die höchste Staatsverschuldung, es hat ein marodes Bankensystem und es hat die schlimmste Arbeitslosigkeit.

In Italien gibt es in absoluten Zahlen gesehen dreimal mehr Erwerbslose als in Griechenland. So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass in Italien auch die Ablehnung des Euro am stärksten ist in Euroland, stärker noch als in Griechenland.

Anders als Griechenland kann Italien auch nicht mit Hilfskrediten aus der Patsche geholfen werden. Es ist viel zu gross. Die italienische Volkswirtschaft ist die viertgrösste in Europa.

«Es ist genauso wahrscheinlich, dass Verantwortungslosigkeit und Irrationalität zu etwas werden, was die Menschen wollen und nicht zurückweisen.»

Anne Applebaum

Die neue Regierung will das alles ändern. Sie hat dabei keine Angst vor den Finanzmärkten. Im Gegenteil: «Für jemanden wie Herr Salvini ist eine Finanzkrise keine Bedrohung, sondern ein Versprechen», stellt Wolfgang Münchau in der «Financial Times» fest. «Ein Versprechen, das es ihm möglich macht, aus dem Euro auszutreten.»

Will Salvini einen Notfall provozieren?

Verfassungsrechtlich kann Italien den Euro nicht verlassen, weil eine Regierung bestehende Verträge achten muss, ausser in einem Notfall. Eine Finanzkrise könnte jedoch als solcher Notfall bezeichnet werden. Das würde es erlauben, dass die neue Regierung in Italien wieder die Lira als Parallelwährung zum Euro einführt.

Dieses Szenario ist keineswegs unrealistisch: «Wir wissen, dass Salvini die Bedingungen für einen Ausstieg aus dem Euro schaffen will», warnt Münchau.

Ein Ausstieg Italiens aus dem Euro würde eine Schockwelle in Europa auslösen. Für die Italiener hingegen könnte es ganz anders aussehen. Mit einer schwachen Lira wäre die Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig. Die Regierung könnte ohne Aufsicht der Europäischen Zentralbank ein gewaltiges Defizitprogramm auflegen, so für neue Arbeitsplätze sorgen und damit die Basis legen, um lange an der Macht zu bleiben.

UNSPECIFIED - CIRCA 1883:  Benito Mussolini (1883-1945), Italian statesman.  (Photo by Roger Viollet/Getty Images)

Hat den Faschismus erfunden: Benito Mussolini. Bild: Roger Viollet

Auf diese Weise hat sich der Begründer des Faschismus, Benito Mussolini, in den 20er-Jahren an der Macht gehalten. Adolf Hitler hat in den 30er-Jahren so die Arbeitslosigkeit in Deutschland besiegt.

Die Cinque Stelle und die Lega sind möglicherweise im Begriff, das Modell für einen Faschismus im 21. Jahrhundert zu entwickeln. Es ist ihnen gelungen, die grosse Enttäuschung über die liberale Politik für sich zu instrumentalisieren, und sie haben erkannt, dass sich die Wähler um Widersprüche futieren.

Nationale Politik als Flickwerk

Deshalb müssen weder diese Widersprüche noch der Druck der Finanzmärkte das baldige Ende der seltsamen Regierung Italiens bedeuten. «Es ist genauso möglich, dass nationale Politik ein Flickwerk von an sich nicht kompatiblen, sich konkurrenzierenden Ideen wird; und dass sehr unterschiedliche Gruppen sich online treffen und temporäre Allianzen bilden», stellt die Historikerin Anne Applebaum in der «Washington Post» fest. «Es ist genauso wahrscheinlich, dass Verantwortungslosigkeit und Irrationalität zu etwas werden, was die Menschen wollen und nicht zurückweisen.»

Flüchtlingsfrauen auf italienischem Strich ausgebeutet

Video: srf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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193Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sapientia et Virtus 22.05.2018 22:30
    Highlight Bin ich der einzige, der findet, der (vermutliche) neue Ministerpräsident sieht aus wie Charlie Sheen?

    Im Ernst: In der Vergangenheit sind Faschisten immer dann an die Macht gekommen, wenn Menschen ihre persönlichen Grundrechte derart in Gefahr sahen, dass sie bereit waren, ihre politische Freiheit zu opfern, damit ein starker Führer erstere verteidigt. Hat langfristig nur selten geklappt, aber es müsste uns zu denken geben, dass sich viele um ihre Grundrechte solche Sorgen machen müssen.
    22 3 Melden
    • AdiB 23.05.2018 12:10
      Highlight grundrechte sind in einer demokratie, redefreiheit, meinungsfreiheit, religionsfreiheit, asylrecht (das recht und die freiheit einen asyl zu beantragen) u.s.w.
      genau diese rechte greifen die nationalisten an.
      einfach ausgedrückt, die leute wählen die parteien die ihnen einen teil des grundrechts streichen möchten.
      die demokratischen grundrechte sind nicht und waren nie in gefahr. da können noch so viele flüchtlinge kommen. das gesetz behandelt alle gleich. diesen punkt wollen viele rechte ändern, sie wollen bevorzugt werden. und da fängt der abbau der demokratie an.
      13 7 Melden
  • Factfinder 22.05.2018 20:23
    Highlight Sobald jemand nicht seiner Meinung ist,
    ist derjenige Faschist.
    Na wenn das mal keine faschistische* Meinung ist.
    ;-)
    *wir wollen es nicht hoffen, aber zumindest ziemlich fanatisch scheint es mir schon
    21 17 Melden
  • Juliet Bravo 22.05.2018 19:50
    Highlight Befremdend diese verharmlosenden Kommentare.
    31 36 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 20:55
      Highlight Ja immer wiedee aufs Neuw interessant in welcher Welt gewisse Kreise leben
      16 18 Melden
  • B-Arche 22.05.2018 19:31
    Highlight Eine Rückkehr zur Lira wird Norditalien endgültig mit Gewalt eigenständig werden lassen denn die wollen garantiert keine Weichwährung die fast nichts mehr wert ist global.
    Und den Süden werden sie als billige Kolonie haben wollen für Landwirtschaft zur Lebensmittelerzeugung für den reichen Norden in welchen nicht mehr jeder Süditalien einwandern darf.

    Das ist der feuchte Traum von Salvini & Co.
    Dann ist der Quatsch "Padanien" kurz vor der Haustüre.
    19 9 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 20:24
      Highlight Richtig erkannt der NORDEN kann nicht auf die Lira2.0 zurück das wäre die vollständig Verabschiedung vom Weltmarkt und dem muss der Norden teilnehmen können. Die Zeit des italienischen Binnenmarktes ist vorbei. Weg vom Euro führt zur endgültigen Spalung unter einem Dach.
      12 7 Melden
    • Liselote Meier 22.05.2018 20:48
      Highlight Nein, wenn wieder die Lira eingeführt wird, ist dies reines Binnenmarkt-Geld.

      Aussenhandel läufte da trotzdem über Dollar oder Euro, nimmt doch niemand lira.

      Rein ideolgischer Blödsinn welcher sogar noch mehr kostet. Für einen einzelnen Staat funktionert der Trick mit der Geldentwertung nicht mehr im Jahre 2018.


      14 3 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 21:30
      Highlight @Liselote Meier; Ich verstehe zwar nicht wen Du mit Deinem Post ansprichst aber Dein Schlusssatz ist sicherlich richtig. Aber Binnenmarktgeld gibt es nicht mehr, in Italien ist es der Tauschhandel, der den Binnenmarkt alimentiert.
      5 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheSven 22.05.2018 19:11
    Highlight Okay Watson. Inwiefern hat diese neue Regierung jetzt irgendetwas mit Faschismus zu tun? Und muss man dann gleich Muzzulini und Hitler mit ins Boot holen?😂 Starker Tubak
    39 24 Melden
    • Juliet Bravo 22.05.2018 19:49
      Highlight Lern zuerst die korrekten Namen.
      25 44 Melden
  • Chrigu BE 22.05.2018 18:35
    Highlight Obwohl der Artikel mehrfach Vermutungen als "Ist" bezeichnet - so sind die Positionen der Parteien-Fürsten bisher nur Spekulation, obwohl ich Herrn Löpfe seltensamste folgen mag in seinen reisserischen Gedanken, ist es schade, dass die Kommentare bis auf wenige von Polemik zeugen.
    Es gibt aber sehr gute von Einigen Wenigen, deren Namen ich mir gerne merken mag.
    6 9 Melden
  • AdiB 22.05.2018 18:04
    Highlight @franco und fabio. gut die regierung muss sich von der mafia loslösen. aber wie, wenn die mafia mind. 7% der steuereinnahmen ausmacht und einer der grossen arbeitsgeber ist. es ist für italien sehr schwer die wirtschaft zu erhalten ohne die mafia.
    nehmen wir an sie schaffen es die msfis zu umgehen. am schluss wird die mafia beim euro bleiben wärend das land die lire wieder einführt. der staat verschuldet sich noch mehr und dan fängt der ausverkauf an. berlusconi und die mafia werden sich alles unter den nagel reissen.
    8 10 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 18:50
      Highlight Nun das mit dem unter den Nagel reissen ist nicht die Zukunft, es ist das JETZT. Aber auch eine Mafia hat nur eine beschränkte Macht wenn das Volk es will. Doch was passiert in Italien der letzten Jahrzehnte? Der einzelne konzentriert sich auf sich und guckt weder rechts + links im Versuch sich über Wasser zu halten, damit ist das Niemandsland links + rechts durch die Mafia bestens belegbar. Gleiches gilt bei der Korruption, man korrumpiert und wird korrumpiert.
      Wenn dann 20 Jahre ein Berlusconi mehr oder weniger den Takt angibt, ist jegliche Scham verloren und die Gesellschaft geht Bach ab.
      18 6 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 20:58
      Highlight Solange jeder mit der Mafia ins Bett geht ändert sich nichts.
      Hätten Staat und Volk den Willen Italien ins 21. Jahrhundert zu bringen, müsste dem Staat die Mittel gegeben werden.
      Wenn aber ein Greis der lieber mit minderjährigen ins Bett steigt auch heute noch über Regierungen entscheidet, läuft was falsch
      14 5 Melden
    • AdiB 22.05.2018 21:20
      Highlight aber wie ich merke habt ihr zwei auch keine idee, wie man die mafia entgültig links liegen lassen kann.
      ich sehe es so, egal wer die wahlen gewinnt, am schluss regieren irgendwelche uns unbekannten leute. sie regieren in dem sie angst verbreiten. da bringt das volk dir auch nichts mehr.
      ich habe mal eine doku gesehen über italien und ihre wirtschaft. es ist praktisch unmöglich die industrie ohne die mafia aufrecht zu erhalten.
      es ist wie auf in ostküste der usa. von boston bis miami, bestimmen die iren, in dem sie der grösste betonlieferant sind, den immobilienmarkt mit.
      8 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Janas Taurus 22.05.2018 17:46
    Highlight Hört nicht auf die Worte der großen Journalisten, der Experten, der alten Politiker, die Italien auf die Situation, in der es sich befindet, reduziert haben. Sie wollen, dass alles so bleibt, wie es ist...

    Lieber Philipp wann schreibst Du was wircklich im Vertrag steht zwischen M5S + Lega...
    13 8 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 18:54
      Highlight Wieso was im Vertrag steht? Denkst Du das hat grosse Gültigkeit? Hättest Du vor der Wahl angenommen dass der M5S sich mit der Lega ins Bett legt und das im Wissen dass Berlusconi dies heute lediglich duldet?
      Papier ist geduldig, schon Berlusconi hat mit dem italienischen Volk einen Vertrag abgeschlossen, der Arbeitsplätze, höhere Pensionen, mehr Bildung und noch einiges mehr beinhaltet hat. Und wo ist nun Italien?
      14 9 Melden
    • Juliet Bravo 22.05.2018 19:53
      Highlight Was steht denn genau im Vertrag, was wir nicht offen vor uns haben?
      4 6 Melden
  • Liselote Meier 22.05.2018 17:32
    Highlight Ziemlicher Stuss was hier über Mussolini geschrieben wird. Mussolini hat in den 20er die Lira nicht entwertet sondern aufgewertet (battaglia della lira).

    31 8 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 17:50
      Highlight Und den Rest des Artikels liest du nicht?
      6 22 Melden
    • Liselote Meier 22.05.2018 18:23
      Highlight Auf Deutschland ist es auch nicht wirklich zutreffend, das Geld wurde auch nicht entwertet sondern man schuf schon unter Papen den "Offä--Wechsel" welcher von den Nazis weitergeführt wurde als "Mefo-Wechsel" aber viel exesziver. Hitlers "Anfangserfolge" waren die Ernte von Papen.

      Unter Papen wars als Anschub gedacht unter Hitler führte es zwangsläufig zum Krieg bei dieser exesziver Verwendung. Ohne Eroberungskrieg wäre Deutschland 1939 als man die Wechsel einlösen konnte Bankrott gewesen, man hatte es aber darauf angelget den Eroberungskrieg.



      11 4 Melden
    • Liselote Meier 22.05.2018 20:19
      Highlight @Fabio; hä?

      Nein, mann muss sich bewusst sein, dass nach dem ersten Weltkrieg an vielen Orten eine übelste Inflation herrschte. Geld entwerten hiess in den 20/30er politischer Selbstmord als Regierung. 1938 kostete ein Brot keine 1000 Reichsmark/Lira sondern etwas zwischen 0-10.

      Ein Ultra-Nationalist will, dass seine Währung was Wert ist.
      Mit der Aufwertung der Lira hat es in Italien sogar mehr Arbeitslose gegeben, wurde aber durch die Armee kompensiert. Via Armee wurde der Kolonialbesitz von Italien vermehrt. Vor dem 2. WK gehörte 1/5 von Afrika Italien vorallem grosse Stücke im Norden

      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Mann im Mond 22.05.2018 17:17
    Highlight Auch wenn es von vielen bestritten wird, ist Italien auf dem besten Weg sich Ungarn, Polen, Türkei, Russland etc. im neo-faschistische Club anzuschliessen. Der neue Faschismus wird es nicht nötig haben, vdie liberale Demokratie ganz abzuschaffen (siehe die erwähnten Länder). Er muss viel mehr die Sehnsüchte einer verunsicherten und frustrierten Bevölkerung bedienen und ihr einen "starken Mann" zur verfügung stellen. Die einzige Hoffnung ist, dass Maio/Salvine als typische Italiener es nicht auf die Reihe kriegen werden.
    27 19 Melden
    • simiimi 22.05.2018 18:01
      Highlight Wenn Du eine Regierung, die aus dem Mainstream ausschert, mit solchen Worten beschreibst, was für Worte bleiben Dir dann übrig, falls der echte Faschismus irgendwo auftaucht?
      20 13 Melden
    • Rainbow Pony 22.05.2018 18:24
      Highlight Blödsinn: Italien hat eine Gewaltenteilung, keine Medienkontrolle und ist eine funktionierende Demokratie - was die von dir erwähnten Länder beileibe nicht sind (ausser vielleicht Polen, die zementieren aber auch gerade ihren eigenen Untergang)
      18 4 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 18:57
      Highlight @Rainbow; Die Gewaltenteilung sehe ich bestens im Falle der vielen Verfehlungen von Berlusconi, eine echte Gewaltenteilung und gar keine Beinflussung durch die Parteien.
      Sonst noch einen Witz auf Lager?
      12 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SanchoPanza 22.05.2018 14:33
    Highlight Danke für die gute Zusammenfassung!
    19 47 Melden
  • Husar 22.05.2018 14:18
    Highlight Aha! Alles was nicht 100% brüsseltreu und eurofantil ist, das ist also faschistisch, oder altmodisch ausgedrückt: "des Teufels".

    Ob soviel törichtem blindem Eifer, kann man nur mitleidig den Kopf schütteln.
    93 50 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 14:57
      Highlight Hast auch irgendwas was man Fakten und/oder Argumente nennt?
      35 62 Melden
    • das_omi 22.05.2018 15:13
      Highlight @ Fabio74
      Haben Sie irgendwelche Fakten und Argumente?
      36 25 Melden
    • das_omi 22.05.2018 15:23
      Highlight @Fabio74
      Ihre Argumente sind aber auch etwas Lückenhaft... Bisher habe ich nur "die Italiener sind an allem schuld" von Ihnen vernommen... Dies ist eine Unterstellung, kein Argument, dass es als Fakt hinstellt.
      25 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freebee 22.05.2018 13:57
    Highlight Wieso ist eigentlich die ganze Presse so gegen die M5S? Das Programm ist transparenter und fortschrittlicher als Alle anderen und Ich kann drain keine faschistischen Zuege erkennen (I'm Gegensatz Zur Lega). It alien muss augeraumt werden um weiter zu kommen (Amtszeitbeschraenkeng, keine lebenskange Renten etc.) und genau dies haben sie vor. Get Ihnen also mindestens eine Chance!
    47 20 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 14:26
      Highlight Die Raggi hat in Rom ja gezeigt wie Regieren mit den Sternen geht. Korrupt wie alle anderen
      33 37 Melden
    • das_omi 22.05.2018 14:53
      Highlight @ Fabio74
      Was hat die Raggi in Rom gezeigt? Welche Tat hat Sie dazu gebracht, die Raggi als Korrupt zu bezeichnen? Gab es wieder Mafia capitale? Wurde die Raggi in irgendwelchen Punkten Schuldig gesprochen? War die Raggi überhaupt vor einem Gericht um sich zu verantworten? Wir reden hier nicht von Kompetenz... Dies überlassen wir den Römern selber...
      31 14 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 15:32
      Highlight @omi Man kann gern Korruption und die Mafia schön reden. Wenns nur hilft das eigene Weltbild aufrecht zu erhalten.
      Doch wir reden von Kompetenz und von Sauberen Geschäften.
      13 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 22.05.2018 13:48
    Highlight Lira in Italien heisst absolute Verarmung der Bevölkerung. Dieses Märchen der Abwertung konnte man vor 30 Jahren beobachten: man könnte sich Güter aus dem Ausland nicht leisten und musste das qualitativ schlechte nehmen das im Land produziert wurde. Es reichte nur zu einem armen Leben.

    Wenn ein Laptop beispielsweise jedes Jahr mehr kostet in Lire ist das nicht sehr wirtschaftsfördernd.
    38 14 Melden
    • Husar 22.05.2018 14:22
      Highlight Wer seine Arbeit an einem Laptop verrichet, der trägt garantiert nichts zum Bruttosozialprodukt bei. Der gehört zum Wasserkopf der Firma, ist nur ein Kostenfaktor und würde mehr zur Wirtschaftskraft Italiens beitragen, wenn er auf einem der vielen brachliegenden Äcker, und Ölhainen dort einfach nur mit blossen Händen jäten würde.
      22 71 Melden
    • MSpeaker 22.05.2018 14:52
      Highlight @Husar in welchem Jahrhundert lebst du denn? Natürlich braucht es an fast jeder Arbeitsstelle einen PC, ansonnsten ist man wirklich irgendwann wieder im Zustand wie vor 2000 Jahren.
      50 5 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 14:59
      Highlight @Husar Aha und wie funktioniert die Industrie und die Arbeitsteilung? Wie kommt die Industrie an Rohstoffe und wie an den Käufer? Durch Zauberhand oder durch Einkäufer und Verkäufer? Wer steuert die Produktionsplanung?
      34 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 22.05.2018 13:41
    Highlight der m5s kommt von links weil die linke sich jahrzehnte lang für das wohl von berlusconi und der cosa nostra statt für die bürger einsetzte.

    il PD dovrebbe vergognarsi perché ha buttato all’aria l’intesa con il m5s. sono i padrini di battesimo di questo governo.
    34 13 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 20:46
      Highlight Lieber Piedone man hätte auch auf eine Regierungsbeteiligung verzichten können und mit einer geeinten und starken Opposition die Fürchte für die Zukunft setzen können. Jetzt hat man sich mit dem Teufel eingelassen, denn ehrlich gesagt woher stammen die Gelder der Lega? Und wer glaubt denn das Berlusconi die Lega nicht in Geisselhaft hat? Ich glaube Berlusca ist noch präsent wie der Blocher in der SVP.
      Der M5S ist leider kaum links angesiedelt, ein nicht zu unterschätzender Teil steht wütend stramm Rechts. Vafanculo ist leicht auf der rechten Arschbacke gelandet.
      4 0 Melden
    • piedone lo sbirro 23.05.2018 08:29
      Highlight ciao caro franco

      mir wäre der PD an stelle der lega auch sympathischer.

      doch sie haben es selber vermasselt, und eigentlich verdienen sie es ja auch nicht in der regierung zu sein, nach all dem schlamassel der letzten 25 jahre, genau wie FI. daraus entstand ja auch der m5s.
      das berlusconi politisch noch am leben ist, ist leider ein weiteres dunkles kapitel des PD.
      ich hoffe die partei erneuert sich rasch - sie haben ja nun die gelegenheit in der opposition die früchte für die zukunft zu setzen...

      lassen wir den m5s jetzt mal regieren - und gönnen wir dem PD die nötige auszeit...
      4 0 Melden
    • FrancoL 23.05.2018 12:30
      Highlight Ja piedone, das stütze ich voll und ganz mit der Randnote dass die Lega nach letzten Umfragen bei 27.5 liegt und der M5S bei knapp 30. Sollte das so bleiben und bei den Europawahlen dies bestätigt werden, bin ich mir sicher dass Savini den M5S arg unter Druck setzen wird und mit FI unter Umständen eine neue Regierung mit Salvini als Haed anstrebt, weil er bei Neuwahlen als Gewinner da stehen könnte.
      4 0 Melden
  • Posersalami 22.05.2018 13:38
    Highlight "In Italien gibt es in absoluten Zahlen gesehen dreimal mehr Erwerbslose als in Griechenland."

    Kunststück, bei 11mio (Griechenland) vs. 61mio (Italien) Einwohner!

    in den USA sind aktuell 6.5mio Menschen arbeitslos! Damit liegt die USA in absoluten Zahlen Lichtjahre vor Deutschland mit 2.5mio!!!!!!!1!!!!111!

    Wer denkt sich solche Vergleiche eigentlich immer aus? Glaubt ihr wirklich, das eure Leser dermassen blöd sind?
    281 17 Melden
  • Luca Brasi 22.05.2018 13:34
    Highlight Wo gibt es denn noch dieses "liberale Europa"? Ungarn, Polen, Österreich, etc. kann ich da ja wohl ausschliessen...
    44 14 Melden
    • Genital Motors 22.05.2018 13:48
      Highlight Weissrussland nicht zu vergessen :-)
      33 6 Melden
    • meine senf 22.05.2018 15:28
      Highlight Und was heisst "liberal"? Neoliberal, gesellschaftsliberal, linksliberal, rechtsliberal ...?

      Dass das alles so zu einer alternativlosen Suppe verkocht wird, ist vielleicht auch ein Grund, dass das Versprechen nicht liberal zu sein Anklang findet.
      17 1 Melden
  • Fabio Haller 22.05.2018 13:33
    Highlight „Nur“ weil man zur Lira wechseln will, direkt mit Diktatoren wie Hitler und Mussolini eine ganze Regierung zu vergleichen ist doch sehr weit hergeholt. Wir kommen ja auch sehr gut ohne Euro aus so wie es auch bei Grossbritannien sein wird.
    60 45 Melden
    • bokl 22.05.2018 13:39
      Highlight @Fabio Haller

      UK gehörte nie zum Euroraum.
      49 5 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 14:07
      Highlight Mit der Lira verarmt die Bevölkerung. Die Lira wird wertlos. Eingekauft muss auf dem Euro-Markt. Die Zinsen in Euro bedient werden
      29 18 Melden
    • Fabio Haller 22.05.2018 14:19
      Highlight Ja da habt ihr recht, falsch im Kopf gehabt 😅
      11 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 22.05.2018 13:29
    Highlight Und wo ist nun der Faschismus?
    191 29 Melden
    • sgrandis 22.05.2018 15:24
      Highlight Seit einigen Jahren ist die Rolle das Parlaments in Italien sehr geschwächt: es winkt praktisch nur noch von der Regierung geschrieben Gesetze durch. Ausserdem werden die Listen der Parlamentswahlen von den Parteien geschrieben, und man kann sich nicht "bearbeiten", wie in der Schweiz.

      Die Regierungsbildung ist praktisch ein Showdown zwischen Parteichefs: ich habe soviel Parlamentarier und soviel Senatoren. (Sogar die parteiinterne Politik des PD geht so zu).

      Als letzter Aspekt haben jetzt die Parteichefs ein bindendes Regierungsprogramm geschrieben, und die Minister sollen es nur ausführen
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    • Factfinder 22.05.2018 18:58
      Highlight Bei denjenigen die alle die in irgendeinerweise vom "einzig richtigen Weg" abweichen niedermetzelt.
      Auf welcher Seite die Faschisten sitzen?
      Das sollte doch offensichtlich sein langsam.
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  • Fabio74 22.05.2018 13:22
    Highlight Die Verantwortung für das Desaster in Italien liegt einzig in Italien. Der Staat war NIE fähig sich zu entwickeln, seine Mafiastrukturen zu besiegen. Der Staat ist ein Hort der Korruption, der Schwarzarbeit und der Steuerhinterziehung. Italien hat sich mit billigen Zinsen verschuldet. Die marode Infrastruktur finanziert die EU.
    Und wie Italien mit einer wertlosen Lira seine Industrie im Norden am lebrn lassen will,wäre noch spannend.
    Die Schulden in Euro werden zu bedienen sein. Auf Kosten der Bevölkerung, deren Eigentum nichts mehr wert sein wird
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    • Oberon 22.05.2018 16:35
      Highlight So hart die Wahrheit auch klingen mag aber das Land kann sich nur selber reformieren und da ist weder die EU noch Deutschland schuld.

      Aber wir wissen ja es ist immer einfacher auf die anderen zu zeigen nur besser wird es deshalb nicht.

      Falls Italien wirklich aus der EU raus geht, dann gute Nacht für die Bevölkerung.
      Obwohl kann es noch schlimmer, zumindest für den Süden, kommen?
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  • Skeptischer Optimist 22.05.2018 12:50
    Highlight So dürfen wir von Herrn Löpfe erfahren, was die "vernünftigen" Leute in den Redaktionsstuben des "Economist" denken. Speziell erhellend ist dies allerdings nicht, auch wenn - unvermeidlich sobald der Neo-LibCon Konsens verletzt wird - platitüde mit der Faschismuskeule gefuchtelt wird.

    Interessant wird es auf jeden Fall. Die Dissonanzen aus Italien dürften die Debatte um den Euro tatsächlich beleben, aber nicht auf dem kruden Niveau das der "Economist" suggerieren mag.
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  • NWO Schwanzus Longus 22.05.2018 12:40
    Highlight Sehe nichts was an der Regierung faschistisch sein soll. Ich glaube das muss man denke ich auch nicht verstehen da es keinen Sinn ergibt.
    41 34 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 13:35
      Highlight Wenn Du Italien kennen würdest, dann wüsstest Du dass Italien schon seit Jahrzehnten dem Faschismus à l'italiana nicht abgeneigt ist, gerade die Leute um Salvini und dessen Trabanten.

      Nicht wenige Italiener träumen noch von der Grandezza und von einer starken Hand.

      Aber eben man müsste halt ein wenig in Italien zu Hause sein um dies zu bemerken.
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    • Fabio74 22.05.2018 14:08
      Highlight @bombenjunge Franco liefert Fakten. Du Polemik
      27 22 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 14:11
      Highlight Schon wieder daneben gegriffen, schon wieder nicht bemerkt dass es in Italien weder links noch rechts gibt welches NICHT mit der Mafia zusammenarbeitet.
      Aber Deine blinde Wut gegen Links macht Dich zum lächerlichen Objekt der nicht einmal in der Lage ist zu erkennen dass in Italien der Faschismus in latenter Form nie verschwunden ist. Nie hat Italien seiner Vergangenheit abgeschworen, nie hat Italien wirklich die Suche nach dem straken Mann negiert.
      Und nochmals ganz langsam für DICH:
      e s g e h t i n I t a l i e n n i c h t u m L i n k s o d e r R e c h t s.
      23 12 Melden
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  • aglio e olio 22.05.2018 12:39
    Highlight "es hat in absoluten Zahlen die höchste Staatsverschuldung, ... In Italien gibt es in absoluten Zahlen gesehen dreimal mehr Erwerbslose als in Griechenland."
    Sind es nicht relative Werte welche von Interesse sind?
    47 4 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 22.05.2018 12:33
    Highlight Mussolini erwähnen und die neue Regierung damit Vergleichen und schon gilt sie als faschistisch... Erbärmlicher Vergleich.
    203 57 Melden
    • Wilhelm Dingo 22.05.2018 13:31
      Highlight Es ist halt eine beliebte Verbalkeule wie Rassist, Verschwörungstheoretiker, Nazi oder Putinfreund.
      34 26 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 13:37
      Highlight Dümmlicher Kommentar der die italienische Wirklichkeit nicht kennt und somit auch nicht berücksichtigt. Schon einmal etwas von den italienischen Fussballclubs gehört und deren Nähe zur Fasche-Ecke. Und bitte sag mir nicht dass in Italien der Fussball nichts zählt, das nur als kleine Randbemerkung.
      25 31 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 13:46
      Highlight Warum? In der Lega hocken sie die Mussolini-Fans. Italien hat nie seine Vergangenheit aufgearbeitet.
      25 17 Melden
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  • Antifa Bern #fcksvp #fckCH 22.05.2018 12:33
    Highlight Nie mehr Faschismus! Lernen die Italiener eigentlich nichts?? #fcksvp
    35 59 Melden
    • Genital Motors 22.05.2018 13:31
      Highlight Nie mehr Antifa...
      46 36 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 13:47
      Highlight @genital Lieber wieder paar Nazis?
      21 31 Melden
    • Genital Motors 22.05.2018 13:58
      Highlight "@genital" klingt super :D

      @Fabio: nein natürlich nicht, aber bei der Antifa ist es immer dieselbe Leier. Der Kommentar von Antifa Bern wirkt auch mich wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
      25 10 Melden
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  • swisskiss 22.05.2018 12:32
    Highlight Tja Philipp, bei aller Sorge um das Implodieren der italienischen Gesellschaft und Wirtschaft.

    Die Finanzwirtschaft als den "weissen Ritter" zu betrachten und aus dieser Ecke gesellschaftstaugliche Lösungen zu erwarten, erkennt nicht die Intention dieses Wirtschaftszweigs.

    Die Finanzwirtschaft ist weder politisch, sozial noch gemeinnützig.

    Die Finanzprobleme Italiens sind wie in Griechenland und den anderen europäische Staaten zu einem grossen Teil WEGEN dem Handeln der Finanzbranche entstanden!

    Aber keine Angst. Auch die 65. Regierung seit 45 hat die Lebensspanne einer Eintagsfliege.
    33 4 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 13:41
      Highlight Da kann man sich täuschen. M5S und Lega mt der gütigen Unterstützung der Forza Italia, wenn Not am Mann ist kann womöglich länger leben als man glauben würde. Ob sie was bewirkt, gleich in welche Richtung, ist dann ein zweites Rätsel. Denke das es im Wesentlichen darauf ankommt wie lange die Leine der EU sein wird. Wenn diese Leine lang ist wird sie eventuell auch eine Legislaturperiode überstehen.
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  • The Origin Gra 22.05.2018 12:24
    Highlight Was lernt man jetzt genau daraus?
    Das Diktat der Märkte kann nicht ewigs den Status Quo erhalten und verschlimmert oft die Lage.

    Also, gibt es Lösungen? Sind Lösungen berhaupt gewollt?

    Das jetzige Globale Handels- und Finanzsystem ist eine Art Schneeballsystem das vom Verschuldung anderer lebt, gleichzeitig wird eine immer kleinere Zahl leute immer Reicher.
    Das kann nicht ewig so gehen ebenso wie es nie Unendliches Wachstum geben kann.
    Spätestens der Planet wird den Wirtschaftsgurus und Neoliberalen die Grenzen zeigen, nur ist es dann zu spät 😕

    18 5 Melden
    • The Origin Gra 22.05.2018 14:27
      Highlight Das ist ein Globales Problem.
      Aber zum Beispiel die EU könnte ja mal Gedanken darüber machen und vorangehen.
      Dann wäre ein Relativ Grosser "Markt" Plötzlich auf neuartigem Kurs.

      Aber auch in der EU ist das Finanzwesen zu stark am Hebel als das sich nur Überlegungen gemacht würden
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  • FrancoL 22.05.2018 12:19
    Highlight “Cinque Stelle ist eine Bewegung, die von links kommt."

    Ja vielleicht ganz am Anfang, aber es wäre weit verfehlt dies heute noch anzunehmen.
    Es ist ein Auffangbecken für Bürger mit Wut im Bauch, Bürger die leider aber nicht einsehen mögen, dass SIE mitschuldig sind an der Misere, Bürger die die Mafia zB als Schuldige sehen sich aber keinen Deut von der Mafia unterscheiden.
    Was sicherlich richtig ist, es geht in Richtung Faschismus, aber das wundert in Italien niemanden, in vielen Köpfen schwebt noch la Grandezza, in vielen Köpfen haftet der Wunsch der starken Hand.
    29 22 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 13:44
      Highlight im Gegensatz zu Dir kenne ich eine ganze Menge der Grillini und kann da ich viel in Italien bin, wie zB zur Zeit, diese Wut ganz gut erkennen und auch deren Auswüchse spüren.
      Es geht nun wieder einmal nicht wie Du meinst um Weltbilder sondern um Realbilder, aber da kennst Du Dich nicht aus.
      Wut hat übrigens keine Farbe, die kann von Links oder von rechts kommen. M5S bedient sich an beiden Seiten.
      Wann kriege ich einmal eine Belohnung für Deine Ausbildung?
      20 13 Melden
    • Fabio74 22.05.2018 13:53
      Highlight @bombenjunge Franco rettet kein Weltbild aber er bringt Fakten und Tatsachen, die halt nicht ins rechte "böse Eu, böse Merkel, böser Soros, böse Hillary"-Weltbild passen.
      In deiner Welt wo immer alle anderen Schuld am eigenen Versagen sind.
      Italien hat seit Gründung, die nur dank massiver militärischer Hilfe möglich war, es geschafft den Süden aus der Armut zu holen. Nie die Mafia besiegt, nie Korruption, Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit besiegt.
      Es ist übrigens die böse EU die im Süden die marode Infrastruktur verbessert und diese Europa-Tauglich macht.
      15 9 Melden
    • Sheldon 22.05.2018 14:00
      Highlight @Bombenjunge: Wutbürger ist für italienische Verhältnisse vielleicht das falsche Wort. Ich erlebe dort vor allem Frustbürger, die enttäuscht sind über die Regierungen. Sowohl über die linkskorrupten, wie über die rechtskorrupten Regierungen. Lega und 5 Stella sind Strohhalme für Frustbürger.
      16 1 Melden
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Migranten in Italien: Hass, Hetze und Gewalt

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