Wirtschaft
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An overall view of the new Tesla Gigafactory is seen during a media tour Tuesday, July 26, 2016, in Sparks, Nev. It’s Tesla Motors’ biggest bet yet: A massive, $5 billion factory in the Nevada desert that could almost double the world’s production of lithium-ion batteries by 2018. (AP Photo/Rich Pedroncelli)

In der Wüste von Nevada baut Tesla die grösste Batteriefabrik der Welt. Bild: Rich Pedroncelli/AP/KEYSTONE

Tesla – oder warum wir zum Energiegesetz Ja sagen müssen

Der Schweizer Energiemix war eine prima Sache – aber für die Zukunft taugt er nicht. Oder warum sollen wir weiterhin jährlich 10 Milliarden Franken an Ölscheiche und Putin zahlen?



Es gibt ein paar alte Linke, die Putin durch dick und dünn verteidigen. Dabei kann mittlerweile ein Blinder mit dem Stock erkennen, dass Russland sich zu einem reaktionären, autoritären und intoleranten Mafia-Staat entwickelt hat.  

Die Gegner des Energiegesetzes sind auf ähnliche Art unverbesserlich: Sie wollen den Energiemix in der Schweiz – Wasserkraft und Atom für Strom, fossile Brennstoffe für Heizung und Autos – erhalten, obwohl sich die Energieversorgung in einem fundamentalen Umbruch befindet.  

«Tesla erfindet das elektrische Netz neu. Das ist eine viel grössere Chance als Autos.»

Ron Baron

Im Unterschied zur ehemaligen Sowjetunion war der Schweizer Energiemix lange tatsächlich ein Erfolgsmodell. Doch auch Erfolgsmodelle werden älter. Vom Öl müssen wir uns entwöhnen, wenn wir den Planeten erhalten wollen. Wasserkraft ist nur noch bedingt ausbaubar, und die Atomkraft ist zu riskant und zu teuer geworden.  

Gleichzeitig hat sich die Lage im Energiebereich in den letzten Jahren stark verändert. Die Zeiten, in denen Solar- und Windenergie als niedliches Hobby von ökologischen Idealisten betrachtet wurde, sind vorbei. Nachhaltige Energie ist Big Business geworden. Nichts macht dies deutlicher als die Story von Tesla.

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Das Solarhaus von Tesla im Video. Video: YouTube/Tesla

Tesla ist weit mehr als ein Elektroauto. Elon Musk hat in der Wüste von Nevada die grösste Batteriefabrik der Welt hochgezogen und Tesla mit Solar City verschmolzen. Heute kann man ein Haus kaufen, das mit Tesla-Solarzellen geheizt und beleuchtet wird, in dem eine Tesla Power Wall dafür sorgt, dass auch dann Strom vorhanden ist, wenn die Sonne nicht scheint, und dass auch das Elektroauto in der Garage aufgeladen wird.  

Wird Tesla bald das wertvollste Unternehmen der Welt?

Ron Baron, einer der wichtigsten Investoren in den USA und Gründer von Baron Capital, erklärt denn auch: «Tesla erfindet das elektrische Netz neu. Das ist eine viel grössere Chance als Autos.» Kein Wunder, ist Tesla zum neuen Liebling der Investoren geworden.  

An der Börse ist das Unternehmen bereits mehr wert als GM und Ford. Baron ist überzeugt, dass dies erst der Anfang war. Er geht davon aus, dass sich der Börsenwert bis 2020 nochmals vervierfachen und bis 2025 nochmals verdreifachen wird. Tesla wird dann das wertvollste Unternehmen der Welt sein.  

Das Gegenstück von Tesla sind Westinghouse und Areva. Beide Unternehmen sind führende Hersteller von Atomkraftwerken, beide sind ein wirtschaftlicher Albtraum geworden. Westinghouse musste von seiner Muttergesellschaft Toshiba in den Konkurs geschickt werden, weil die Milliardenverluste nicht mehr länger tragbar waren.  

A sign marks the entrance to Westinghouse's global sites and world headquarters, Wednesday, March 29, 2017, in Cranberry, Pa. Japan's embattled Toshiba Corp. says its U.S. nuclear unit Westinghouse Electric Co. has filed for bankruptcy protection, marking a key step in its struggles to stop the flow of massive red ink. (AP Photo/Keith Srakocic)

Einfahrt zum Hauptsitz von Westinghouse. Das ehemalige Vorzeigeunternehmen der Atomindustrie ist pleite. Bild: Keith Srakocic/AP/KEYSTONE

Westinghouse war noch zur Jahrhundertwende eine industrielle Perle, der Stolz der amerikanischen Atomindustrie. Das galt auch für Areva in Frankreich. Auch dieses Unternehmen kann nur an staatlichen Krücken überleben und wurde mittlerweile in die Eléctricité de France eingegliedert.  

China will 360 Milliarden Dollar in Solarenergie investieren

Der Siegeszug der nachhaltigen Energie hat auch die beiden bedeutendsten Schwellenländer erfasst: China und Indien. Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat mehrmals deutlich unterstrichen, dass sein Land an den versprochenen Zielen des Pariser Klima-Abkommens festhalten will, selbst wenn die USA aussteigen sollten.  

Es sind mehr als leere Worte. Im vergangenen Jahr ist der Kohlenverbrauch in China erstmals gesunken. Gleichzeitig hat die Regierung zu Beginn des Jahres angekündigt, bis 2020 360 Milliarden Dollar in Solarkraftwerke zu investieren und dabei 13 Millionen Jobs zu schaffen. Auch Indien will im grossen Stil Solarkraftwerke bauen.  

Image

Fährt einen Tesla: ETH-Professor Anton Gunzinger.

Der nachhaltigen Energie gehört die Zukunft. Die Schweiz hat beste Chancen, ihren Teil dazu beizutragen. Wir besitzen nicht nur das technische Knowhow. Der ETH-Professor Anton Gunzinger hat in seinem Buch «Kraftwerk Schweiz» auch aufgezeigt, dass wir die natürlichen Voraussetzungen besitzen, uns selbst mit nachhaltiger Energie autonom zu versorgen. Langfristig würden wir dabei rund 10 Milliarden Franken sparen, die wir heute noch jährlich Ölscheichen und Putin in den Rachen schieben.  

Erster Schritt in die Energiezukunft

Das Energiegesetz ist ein erster Schritt auf diesem Weg, mehr nicht. Die Energiewende wird ein langwieriger und mühseliger Prozess werden, auf dem es immer wieder zu Rückschlägen kommen wird. Doch ein Festhalten an einem Energiemix der Vergangenheit kann keine Alternative sein. Auch in der Energiepolitik gilt: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Tesla

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206Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ff97 27.04.2017 14:22
    Highlight Highlight Dann auch noch zum Mitschreiben für Herr Löpfe:

    Der Präsident dieses "reaktionären, autoritären und intoleranten Mafia-Staats" hat anlässlich der 70. UNO-Generalversammlung vom 28. September 2015 in New York - von den Medien weitgehend unbemerkt oder nicht berichtet - nichts weniger als eine globale Energierevolution und gemeinsame Forschungsanstrengungen in diesem Bereich gefordert, die notabene seine eigene Erdgas/Öl-abhängige Wirtschaft im Endeffekt abschaffen würde (Zitat gegen Ende in diesem Transkript zu finden). Bemerkenswert.

    http://en.kremlin.ru/events/president/transcripts/50385
    2 3 Melden
    • Tschedai 21.05.2017 15:24
      Highlight Highlight Ja, immer wenn jemand Sätze wie "Dabei kann mittlerweile ein Blinder mit dem Stock erkennen" oder "wie jeder weiss" etc. sagt, sollte man die folgende Aussage hinterfragen. Oftmals ist das Gegenteil der Fall von dem was behauptet wird.
      0 0 Melden
  • Gummibär 26.04.2017 21:35
    Highlight Highlight Statt sich gegenseitig Studien, Kostenrechnungen und Prophezeiungen an den Kopf zu werfen wäre es nützlich den völlig energie-autarken Hof von Landwirt Wolfgang Löser in 2004 Streitdorf, Oesterreich zu besuchen.Er kann !

    25 %, 10'000 der Gesamtfläche der Schweiz sind gebirgig, unproduktiv und nicht bewohnbar. Wenn wir uns dereinst dazu durchringen können diese Fläche nicht nur für Wanderer, Bergsteiger und Bewunderer ihrer Aesthetik zu nutzen, sondern für unser aller Ueberleben werden wir als Land energieautark.
    4 2 Melden
  • kusel 26.04.2017 12:56
    Highlight Highlight Ein Freund, eine der wenigen echten Koryphäe im Gebiet der Wasserkrafttechnik sagte mir am Samstag: Das Energiegesetzt darf unter keinen Umständen angenommen werden. Das wäre der grösste Fehler, den man machen könnte. Und ich sage Euch - wenn der das sagt, dann stimmt das auch.
    10 21 Melden
    • Fruchtkompott 26.04.2017 13:50
      Highlight Highlight Ein wahnsinnig qualifizierter Beitrag in welchem es von Argumenten nur so wimmelt, mich haben Sie überzeugt werter kusel
      19 4 Melden
    • Gummibär 26.04.2017 20:47
      Highlight Highlight Ein Freund hat mir gesagt, ich soll nicht auf Deinen Freund hören sondern mich mit Leuten unterhalten die nahezu oder ganz Energie-autonom sind.
      9 4 Melden
  • Döst 26.04.2017 09:47
    Highlight Highlight Bleibt auch noch zu erwähnen, dass China 80 neue AKW plant bis 2030 - Investition von 71 Mia. Euro. Ganz ohne gehts halt nicht, trotz massivem Ausbau von PV.
    8 14 Melden
  • Schneider Alex 26.04.2017 06:24
    Highlight Highlight Nein, neue AKW will ich auch nicht. Aber wissen Sie, welche Speicher- oder Importmöglichkeiten wir in Zukunft haben werden? Wie werden wir entscheiden zwischen Import und Gaskombikraftwerken? Können wir Importenergie irgendwann einmal mit einer Abgabe belasten? Wird das die EU zulassen? Alles offene Fragen, die wir nicht unter dem Druck eines Reduktionsziels beantworten sollten.


    5 10 Melden
    • Der Rückbauer 26.04.2017 06:40
      Highlight Highlight Guten Morgen! Ich fürchte, es geht nur mit Druck, sonst wird weitergeschlafen.
      14 9 Melden
    • Gummibär 26.04.2017 20:48
      Highlight Highlight Mit Druck kocht es schneller.
      5 2 Melden
  • Gmbhh 25.04.2017 23:44
    Highlight Highlight Stimmt JA!! In der Schweiz haben wir die Mittel dazu dies umzusetzen.
    20 18 Melden
    • kusel 26.04.2017 12:57
      Highlight Highlight Für den Tesla wird es dann aber nicht mehr reichen...
      7 17 Melden
  • Daylongultra 25.04.2017 21:48
    Highlight Highlight Nachdem wir es endlich geschafft haben uns nicht mehr wegen Religionen etc. die Köpfe einzuschlagen entwickelt man schnell eine Ersatzreligion um weiterhin über die Blöden anderen abzulästern und sich sich dabei gut zu fühlen (denn schliesslich ist man ja im Recht). Willkommen bei der Energiewende.
    9 21 Melden
  • heudani 25.04.2017 18:39
    Highlight Highlight Die ES 2050 sehe ich als einzige Chance, dass die Schweiz eine Energiezukunft hat und wir nicht mehr von Willen der Öl-Multis abhängen. Es kann nie und nimmer um die wenigen paar Fränkli gehen, die man investieren muss. Ersten bekommen wir die mehrfach zurückbezahlt mit Energieeffizienten Geräten und Autos und zweitens: Hand auf's Herz: wir leben in einer Zeit, wo praktisch jeder Jugendliche 40.- im Monat für seine Smartphone-Kommunikation ausgibt. Also JA zur diesem kosteneffizienten Ausweg aus dem heutigen Energiemix, der einfach nicht mehr zeitgemäss ist.
    37 28 Melden
    • Regas 25.04.2017 19:17
      Highlight Highlight @heudani: Wer glaubt das es bei diesen Fr 40.- bleibt ist enfach nur naiv.
      28 30 Melden
    • Skip Bo 25.04.2017 20:00
      Highlight Highlight Betreffend der 40.- werden wir angelogen. Jede Firma und jedes KMU wird seine höheren Energiekosten auf die Konsumenten abwälzen.
      Aber auch wenn es dann halt 400.- kosten wird, es ist zumutbar.
      An den Erneuerbaren führt in Zukunft kein Weg vorbei. Das Wichtigste wäre, dass Heizenergiesparen VOR Denkmalpflege kommt und Solar-, Wasser- und Windkraft VOR Ortsbild und Landschaftsschutz kommen.
      27 16 Melden
    • kusel 26.04.2017 13:21
      Highlight Highlight gut können wir das Lithium für die Energiespeicherung am Fusse des Matterhorns abbauen... oder werden wir dann nicht doch anstelle der Öl-Multis von Bergbau-Multis abhängig sein?
      7 12 Melden
  • Olmabrotwurst 25.04.2017 15:25
    Highlight Highlight Soll ich jetzt ja stimmen oder nein?
    7 6 Melden
    • Paprika 25.04.2017 16:20
      Highlight Highlight Es braucht 125 Millionen Teslas, um die Energie der Winterproduktion der AKW zu speichern. Batterien für diese Menge würden alleine 3100 Milliarden kosten (12,5TWh, und 1 kWh Speicher kostet 250Fr) - das wäre 14 x das Staatsdefizit, oder etwa 50x das Jahresbudget der Schweiz.
      26 40 Melden
    • Tornado 25.04.2017 17:40
      Highlight Highlight @Paprika ich glaube Sie überlassen das Rechnen lieber den Experten. Einfach wirr zusammengetragene Daten bringen die Diskussion nicht weiter.
      Lesen Sie Gunzingers Buch, dort hat es Zahlenfakten und übrigens einige spannende Lösungen die Aufzeigen dass die Thematik ganzheitlich angegangen werden muss und nicht einfach Energie A wird mit Energie B ersetzt.
      36 17 Melden
    • Tom B. 25.04.2017 17:50
      Highlight Highlight Nein. Ganz einfach.
      14 29 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Armando 25.04.2017 15:23
    Highlight Highlight Bei nachhaltiger Betrachtung schneidet der Tesla ökobilanzmässig schlechter ab als jeder benzinbetriebene Kleinwagen.
    27 58 Melden
    • peigi 25.04.2017 16:01
      Highlight Highlight Quellen?
      43 10 Melden
    • Marco86 25.04.2017 16:13
      Highlight Highlight Habe das auch schon gelesen, aber der Vergleich hinkt: Der Tesla hat das Platzangebot einer grossen Limousine und die Fahrleistungen eines Sportwagens.

      So oder so, Öl wächst nicht auf den Bäumen, die Zukunft gehört alternativen Antriebskonzepten.
      48 13 Melden
    • Yippie 25.04.2017 17:06
      Highlight Highlight Das hängt sehr stark von der Stromquelle ab. Kommt der Strom aus dem europäischen Stomnetz schneidet der Tesla in der Tat schlechter ab als ein Benziner oder Diesel. Einfach weil im Strommix viel Kohle und Gas dabei ist. Wenn ich PV-Strom nutzen kann, sieht es besser aus. Elektromobilität ist nur sinnvoll, wenn ich den Strom nicht aus fossilen Brennstoffen herstelle.
      29 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 25.04.2017 15:11
    Highlight Highlight Dieser Prfessor Gunzinger hat ein Computermodell gebaut und so lange an den Parametern und den Modelierungen herumgeschraubt bis das Resultat herausgekommen ist was er sich im voraus vorgenommen hat. Den Beweis das seine Resultate stimmen wird er nie erbringen müssen.
    25 57 Melden
    • Altweibersommer 25.04.2017 19:07
      Highlight Highlight Nein, den werden wir erbringen sobald wir endlich anfangen umzudenken.
      23 8 Melden
  • Regas 25.04.2017 15:03
    Highlight Highlight @Löpfe: Sicher haben Sie den Spiegel Artikel gelesen? Da steht nähmlich: Dazu zählt Energie aus Wind, Wasser und Sonne, aber auch Atomkraft !

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/china-investiert-343-milliarden-euro-bis-2020-in-oekostrom-und-atomkraft-a-1128741
    13 30 Melden
  • piedone lo sbirro 25.04.2017 13:52
    Highlight Highlight vor rund vierzehn jahren verkauften die damaligen lonza-hauptaktionäre blocher&martin ebner die lonza-wasserkraftwerke für 450 millionen franken an die deutsche energie baden-württemberg (EnBW).
    wenn's ums geld geht ist sich blocher am nächsten. das volch kommt später - wenn überhaupt.

    unser atomstrom ist seit jeher subventioniert. klagen vor den bösen fremden richtern? intervention des staates in den freien markt? der oligarch aus herrliberg scheint verwirrt zu sein.


    die energiewende könnte scheitern, aus angst vor innovation und veränderung.
    es gab zeiten mit visionen in diesem land.
    39 17 Melden
    • Marco86 25.04.2017 15:40
      Highlight Highlight "unser atomstrom ist seit jeher subventioniert. klagen vor den bösen fremden richtern? intervention des staates in den freien markt? der oligarch aus herrliberg scheint verwirrt zu sein."

      Subventionen = fremde Richter, sprich Thematik der supranationalen Gerichtshöfe??? Es scheint die viele Infosperberpropaganda haben 



      8 16 Melden
    • Marco86 25.04.2017 15:42
      Highlight Highlight zu früh gesendet:

      ... hat sie verwirrt.

      3 15 Melden
  • piedone lo sbirro 25.04.2017 13:46
    Highlight Highlight typisch SVP, lösungsvorschläge wie die energiestrategie bekämpfen, aber hinter vorgehaltener hand trotzdem am honigtopf lecken. solange es den blocher's und der EMS-chemie gut geht und es billigen AKW-strom beziehen kann ist alles in ordnung. wenn aber plötzlich die privilegien für reiche und unternehmen wegfallen und endlich mal was für die bürger rausspringt, dann wird wehrt sich die SVP mit händen und füssen und beschwört imaginäre kosten herauf, die es in tat und wahrheit gar nicht gibt.

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Subventionierter-Wasserdampf-fur-die-Ems-Chemie
    33 19 Melden
    • Regas 25.04.2017 15:19
      Highlight Highlight @Was hat die Ems Chemie und Blocher mit einer Energiestrategie zu tun welche so nicht funktioniern kann? Stellen Sie sich mal vor in 17 Jahren soll der Gesamtenergieverbrauch um 43% sinken. Um das zu erreichen müssten in der Schweiz etwa 2Millionen Gebäude energetisch saniert oder abgebrochen und neu gebaut werden. Wie soll das ohne Statliche Zwangsmassnahmen gehen ?
      22 34 Melden
    • Makatitom 25.04.2017 21:57
      Highlight Highlight Zum Beispiel das er, der Trulla-Blocher, um seine Rückerstattungen für seine LED-Lämpchen für die ach so energieintensive Ems-Chemie fürchtet und die lieber unbeschränkt laufen lassen würde
      5 3 Melden
    • Regas 25.04.2017 22:29
      Highlight Highlight Als gut, exportieren wir doch die ganze EMS Chemie nach China, dort würde dann der Dampf mit Kohlestrom anstatt mit Holzschnitzeln erzeugt was erst noch viel billiger wäre.
      Ich finde es nur gut wenn Martullo gegen die Subventionen kämpft. Bei deren Abschaffung würde Sie weniger profitieren, was beweist das es ihr nicht um den eigenen Profit geht, sondern um die Gesamtwirtschaftliche Vernunft.
      5 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Z&Z 25.04.2017 13:17
    Highlight Highlight @Herr Löpfe, die Geschichte von Tesla ist wirklich interessant und die Entwicklungen für die grosse Masse wegweisend. Ich persönlich würde es interessant finden, wenn Sie einen Artikel über die Herstellung, die Lebensdauer und anschliessend die Entsorgung von Energiezellen/Batterien schreiben könnten. Gerade dieses Thema ist für mich vor der Abstimmung sehr interessant.
    59 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 25.04.2017 12:54
    Highlight Highlight Kann man auch für Solarstrom sein, ohne Russland zu bashen?
    46 17 Melden
    • m. benedetti 25.04.2017 14:55
      Highlight Highlight Doch nicht bei Herrn Löpfe. Ohne Putin oder Trump Bashing geht gar nichts. 😂😂😂
      23 7 Melden
    • kusel 26.04.2017 13:05
      Highlight Highlight Herr Löpfe ist halt ein Gutmensch. Alle andern sind es nicht.
      1 2 Melden
  • Urs457 25.04.2017 12:41
    Highlight Highlight Die Schweiz kann energieautark werden, wenn sie das will! Ich empfehle allen das Buch "Kraftwerk Schweiz" von ETH-Professor Anton Gunzinger zur Lektüre. Und gegen Vorurteile zur Elektromobilität helfen diese Fakten: http://tinyurl.com/hh3dfc6
    33 10 Melden
    • Triumvir 25.04.2017 15:42
      Highlight Highlight Danke für den informativen Fakten-Link! Mein nächstes Auto wird nun definitiv ein Tesla werden. I can hardly wait! :-P
      12 6 Melden
    • kusel 26.04.2017 13:07
      Highlight Highlight Und wer hat hier Tesla-Aktien?
      0 2 Melden
  • wasylon 25.04.2017 12:31
    Highlight Highlight @Philipp Löpfe welchen Strommix beziehen Sie und die Watson Redaktion von ihrem Anbieter. Ich danke für eine ehrliche Antwort.
    23 8 Melden
    • Philipp Löpfe 25.04.2017 12:45
      Highlight Highlight Ich weiss es nicht, aber ich möchte, dass aller Strom, der aus den Steckdosen kommt, nachhaltig ist.
      38 29 Melden
    • bärn 25.04.2017 13:09
      Highlight Highlight @löpfe das rauszufinden ist keine journalistische unmöglichkeit!
      31 6 Melden
    • Philipp Löpfe 25.04.2017 13:21
      Highlight Highlight Das hast du Recht. Nur bin ich dagegen, dass wir mit vermeintlich grünem Strom eine Ausrede für Dreck- und Atomstrom liefern. Die gesamte Energieproduktion muss nachhaltig umgebaut werden.
      23 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 25.04.2017 12:28
    Highlight Highlight Newsflash: Löpfe ist jetzt plötzlich Riesenfan von Subventionen!
    27 29 Melden
  • piedone lo sbirro 25.04.2017 12:11
    Highlight Highlight die warmduscher-kampagne der SVP ist reine fake-news propaganda:

    http://www.tageswoche.ch/de/2017_16/schweiz/747893/So-dreist-ist-die-Warmduscher-Kampagne-der-SVP-gegen-die-neue-Energiestrategie.htm

    SVP-präsi rösti ist präsident der lobbyverbände für wasserkraft, AKW und heizöl:

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Rostis-energiepolitischer-Spagat-ist-zirkusreif

    frau martullo will billiger importstrom und AKW:

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Martullos-Strategie-EU-Importstrom-und-neue-AKW
    37 26 Melden
    • Nick Name 25.04.2017 13:24
      Highlight Highlight (Huch! Bitte nicht zu viele Fakten liefern, sonst implodiert möglicherweise da und dort ein Hirni...)
      18 17 Melden
    • Regas 25.04.2017 15:30
      Highlight Highlight Die 40Fr. Kampagnie von BR Leuthard ist noch die viel grössere Lüge und kommt erst noch aus eimem Bundesamt, das eigentlich seriös sein müsste. Schon jetzt verlangen die E-Werke neben den 2.3 Rp Stromaufschlag, welche die 40Fr. ausmachen, weitere Subventionen für die Wasserkraft. Und so wird die subventioniererei munter weitergehen ohne das das Ziel der Energiestrategie in absehbarer Zeit erreicht werden kann.
      13 21 Melden
  • Raphael Stein 25.04.2017 12:04
    Highlight Highlight Das Intro zum Artikel ist voll peinlich und zeigt mir das verärgerte kleinkarriertes Denken vom Autor auf.

    Es geht um Energie, bez. dem nun hoffentlich endgültigen Anzapfen der wohl grösste Quelle hier auf der Erde. Da sind Putin, die USA und die anderen Sandalenträger bloss noch Nebengeräusche der Geschichte.

    Also darf man das ruhig mal übersehen und den Artikel mit dem Kernthema beginnen. Der Rest ergibt sich von selber.
    58 17 Melden
  • DocM 25.04.2017 12:03
    Highlight Highlight Alle reden von der Energiewende, Energie anders zu produzieren etc. Doch keiner fragt sich: Brauch ich all die Engergiefresser, unabhängig wie die Energie produziert wird.
    Bsp. Elektrische Saftpresse, 1500 Watt Motor, zur Reinigung ca. 3 Liter Wasser notwendig, statt Messer und alte Saftpresse. Stimmt Smoothies sind ja in; Tumbler.. ein Ventilater und ein Wäscheständer haben ein ähnliches Resultat, doch die Wäsche ist nicht so flauschig. Mehr zu Fuss oder dem Rad, stimmt, das Tram fährt ja sowieso.... Fernseher, Laptop, Handy gleichzeitig an... so Multitasking ist keiner.... etc. etc.
    60 20 Melden
    • Walter Sahli 25.04.2017 13:00
      Highlight Highlight An und für sich richtig, nur erreicht man mit der Aufforderung zum Verzicht genau gar nichts. Es müssen einfach bessere Lösungen her, dann funktioniert die Wende von alleine.
      Und nicht die Stromproduktion ist das Problem, sondern die Stromspeicherung - und da werden zurzeit riesige Fortschritte erzielt.
      24 5 Melden
    • xHascox 25.04.2017 13:43
      Highlight Highlight Auf alles verzichten ist eine Möglichkeit, aber warum verzichten wenn die Sonne uns so oder so mit Energie versorgt?
      14 4 Melden
    • DocM 25.04.2017 14:37
      Highlight Highlight Es geht nicht um den Verzicht, nur darum, etwas anders zu tun. Ich schneide eine Karotte mit einem Thermomix, bestehend aus 3 Kilo Platstik, 500 Gramm Metall / Kupfer und noch ein paar Halbleittern oder ich nehme ein Messer und ein Holzbrett. 500 Gramm Holz, 200 Gramm Stahl. Was ist nun in der Gesamtbilanz nachhaltiger?? Wir brauchen nicht für jede Tätigkeit ein Top-Elektro-Gadget, sondern eine vernünftige Nutzung der Ressourcen.
      @xHascox: Die Nutzung der Sonne hat auch ihren Preis, welchen die Natur zu bezahlen hat.
      10 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • elmono 25.04.2017 12:01
    Highlight Highlight "Nachhaltige Energie ist Big Business geworden. Nichts macht dies deutlicher als die Story von Tesla." Hier fehlt das kleine aber wichtige Wort "subventionierte" vor Energie.
    24 41 Melden
    • Adrian Habegger 25.04.2017 12:30
      Highlight Highlight In Chile wird Solarstrom zu einem Preis von 3Rp/ kWh verkauft, da kann nicht mal ein AKW mithalten... soviel dazu..
      28 4 Melden
    • elmono 25.04.2017 12:56
      Highlight Highlight Bravo. In Chile. Wie soll dann der gute Strom von Chile in die Schweiz kommen? Wer zahlt für das Stromnetz? Grenzkapazitäten? Soviel dazu.
      8 31 Melden
    • Evan 25.04.2017 13:06
      Highlight Highlight *facepalm*
      5 6 Melden
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  • Der Rückbauer 25.04.2017 11:45
    Highlight Highlight Ich komme gerade aus Südspanien, mit dem Auto, auf Nebenstrassen. Die Reise war das Ziel. Was dort und in Frankreich in Bezug auf Wind- und Sonnenenergie abgeht, ist kaum zu glauben. Dagegen ist die Schweiz eine Bananenrepublik. Aber vielleicht hat die Schweiz einfach weniger Sonne und weniger Wind? Oder zu wenig Platz? Oder eine erfolgreiche Energielobby? Oder Energie-Manager, die ihre fetten Hintern einfach nicht heben? Oder schläft das Stimmvolk?
    75 22 Melden
    • kusel 26.04.2017 13:09
      Highlight Highlight Das Stimmvolk schläft nicht. Es ist nur realistisch.
      1 1 Melden
  • Triumvir 25.04.2017 11:28
    Highlight Highlight Ich bin gerne bereit für saubere Energie (und auch für moderne, zukunftsträchtige Technik à la Tesla) mehr zu bezahlen. Deshalb sage ich aus Überzeugung JA zum neuen Energiegesetz. Ein dickes FAIL gibt's übrigens von meiner Seite für die billige Fake-News-Propaganda der (dreckigen) Energielobby und ihrer Steigbügelhalter im Parlament (primär SVP, FDP etc.).
    70 34 Melden
    • Richu 25.04.2017 12:24
      Highlight Highlight Triumvir: Es gibt sehr viele intelligente Fachleute, welche sich gegen das "untaugliche", neue Energiegesetz aussprechen wie beispielsweise Philippe Roch, ehemalige Direktor vom WWF und ex Direktor vom Bundesamt für Umwelt! Gerade Herr Roch hat auch die fachliche Kompetenzen, das neue Umweltgesetz richtig zu analysieren und er ist der Überzeugung, dass man dieses Gesetz unbedingt ablehnen muss.
      12 20 Melden
    • Triumvir 25.04.2017 13:48
      Highlight Highlight @Richu: Ja und!? Ich bin durchaus in der Lage mir - unabhängig von irgendwelchen möchtegern Experten - eine eigene Meinung bilden zu können.
      9 7 Melden
    • atlas 25.04.2017 14:40
      Highlight Highlight @Richu: Stimmt nicht: Es gibt einige wenige intelligente Fachleute, die die Energiestrategie nicht umfassend unterstützen, weil sie mit Einzelthemen nicht einverstanden sind (Herr Roch bspw. Mit dem Landschaftsschutz)
      Gibts neben dem vielzitierten Herr Roch eigentlich noch weitere Fachleute, die sich gegen die EStrat aussprechen?
      8 3 Melden
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  • Sillum 25.04.2017 11:21
    Highlight Highlight Toller Artikel Herr Löpfe! Und so ausgewogen mit allen Vor- und Nachteilen. Wenn ich diese Zeilen so lese, weiss ich sofort wie ich abstimmen muss. Mit Betonung auf "muss". Blöd nur, dass ich auch noch andere Medien konsumiere. Sie werden es nicht glauben, aber es gibt sie noch, Journalisten, welche nicht im Solde einer linkspopulistischen Partei schreiben. Medienschaffende welche tatsächlich auch noch zwei drei Worte für Andersdenkende verschwenden.
    57 65 Melden
  • illoOminated 25.04.2017 11:19
    Highlight Highlight Ich bin ein erklärter Putin-Gegner, aber - was zum Teufel hat er in diesem Artikel zu suchen? Ich vermute, dass allein durch den ersten Abschnitt, der nur einer vergleichenden Einleitung dient, eine Grosszahl der Leser, die sie mit dem (sonst gut geschriebenen) Artikel erreichen wollen, bereits abspringt bevor sie zum Kern der Sache kommen - schade, wirklich schade.
    51 9 Melden
    • kusel 26.04.2017 13:12
      Highlight Highlight Es gibt Leute die erklären ihre Feindbilder auch beim Umkippen ihrer Kaffeetasse für verantwortlich.
      2 1 Melden
  • peigi 25.04.2017 11:08
    Highlight Highlight Man kann ja durchaus gegen die ES 2050 sein, es gibt legitime Gründe dafür. Wäre ich z.B. wirschaftlich davon abhängig, dass weiterhin konventionelle Energieträger gut verkauft werden, würde ich mich natürlich dafür einsetzen, dass dies so bleibt. Aber es ist lächerlich, dass die Gegner diese Interessen nicht offenlegen und stattdessen Tatsachen propagieren, die keiner objektiven Betrachtung standhalten.
    Und ja, Studien nach wissenschaftlichen Kriterien von Universitäten sind nicht perfekt, zumindest aber objektiver als überparteiliche Komittees aus Vertretern mit ebensolchen Abhängigkeiten...
    25 13 Melden
    • Paprika 25.04.2017 16:42
      Highlight Highlight Die Solarpanels zum Beispiel rentieren nicht, weil die Vergütung sinkt - nur die Grossen haben eine hohe Einspeisevergütung.

      Da ist in den letzten zwei Jahren mancher auf die Welt gekommen. Bei mir ist es von rentabel gekippt auf eine Amortisationszeit, die über der Lebensdauer der Panels liegt.

      So werden dann kaum Panels aufgestellt werden, und dann werden Zwangsmasdnahmen kommen (Art8 des Gesetzes)
      2 9 Melden
  • Baccara - Team Nicole 25.04.2017 11:03
    Highlight Highlight Mit der Nachhaltigkeit wird geworben - okay. Wie wäre es denn, wenn alle Schweizer mit einem leistungsfähigen Elektroauto fahren würden? Der Stromverbrauch wäre exorbitant und dies alleine mit Wasserkraft und Sonnenenergie speisen zu wollen ist schon ein wenig romantisch.
    Hinzu kommen ja dann noch alle anderen Stromverbraucher.
    Ich sage nein zum neuen Energiegesetz. Nicht weil ich für Atomkraftwerke bin, sondern weil mir die Aussicht auf Kohlekraftstorm aus D noch viel der grössere Gräuel ist.
    41 64 Melden
    • peigi 25.04.2017 11:12
      Highlight Highlight Haben sie das berechnet mit dem Stromverbrauch oder ist das einfach ein Bauchgefühl? Definieren sie doch bitte Exorbitant...
      Fakt ist: E Mobilität ist ca. 2.5 mal effizienter als Verbrenner. Und man hätte den Vorteil, dass all die E-Autos enorme Energiespeicher darstellen, wie ein riesiges Pumpspeicherkraftwerk, was einem Smartgrid entgegen kommt.
      Selbst wenn wir das Benzin in einem Kraftwerk verbrennen würden, damit Strom und Fernwärme generieren würden und dann den Strom in ein E-Auto packen wäre der Energieverbrauch und CO2 Ausstoss geringer als heute. Das ist kein Bauchgefühl.
      39 20 Melden
    • Hugo Wottaupott 25.04.2017 11:14
      Highlight Highlight Nein aber auch. Ich träume doch jede Nacht von furzenden rosa Elefanten welche Windräder antreiben. Gibts die gar nicht?
      11 24 Melden
    • Baccara - Team Nicole 25.04.2017 12:04
      Highlight Highlight Peigi - tu dir doch das mal zu Gemüte führen inklusive den dazugehörigen Kommentaren. Da brauche ich nix mehr rechnen.
      http://ps.welt.de/2015/12/02/der-grosse-irrtum-mit-dem-tesla/
      8 17 Melden
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  • Harald Schmidt 25.04.2017 11:02
    Highlight Highlight Aber dann müssten wir ja 3200.- Franken mehr bezahlen und erst noch kalt duschen...
    Immer wieder dieses scheiss Argument mit den Mehrkosten. Zum Kotzen.
    Hat mal jemand ausgerechnet was für Kosten auf uns zukommen durch die nachhaltige Zerstörung der Umwelt? Überschwemmungen, Dürre, höhere Gesundheitskosten durch Luft- und Wasserverschmutzung, heftigere Stürme, bis zu Nahrungs- und Wasserknappheit und dadurch weiter Flüchtlingsströme. Eine Erwähnung der anfallenden (horrenden) Kosten durch Umweltverschmutzung hätte mich gefreut. Ansonsten toller Artikel, Philipp.
    57 32 Melden
    • DocM 25.04.2017 11:35
      Highlight Highlight Langfristig kostet und die Umweltverschmutzung nichts. Der Mensch eliminiert sich selber und die Natur erholt sich ohne den Affen mit 2% mehr Hirnmasse.
      21 10 Melden
    • Hugo Wottaupott 25.04.2017 12:12
      Highlight Highlight Solche Hirnwindungsansätze möchte ich mal entwickeln... also wenn keine AKWs dann weniger Flüchtlinge... bist du Rassist?
      2 12 Melden
    • Z&Z 25.04.2017 13:13
      Highlight Highlight @Harald Ich bin grundsätzlich auch für eine intelligente und nachhaltige Energiestrategie. Auch gegen etwas höhere Stromkosten habe ich nichts, sofern es richtig gemacht wird. Aber das Argument, dass Kosten auf uns zukommen, durch die von Dir aufgeführten Punkte lass ich nicht gelten. Diese Kosten kommen auch, wenn wir unsere Energiestrategie zu 100% clean machen, in Form von Hilfszahlungen etc. So oder so, diese Kosten werden wir nicht umgehen können, egal was jetzt abgestimmt wird.

      @Hugo Du interpretierst da etwas grosszügig und voreingenommen. Ich habe es zumindest nicht so verstanden.
      6 3 Melden
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  • Padawan 25.04.2017 10:58
    Highlight Highlight Da lithium ein sehr seltener beschränter rohstoff ist kann bei lithiumbatterien oder der firma tesla nicht wirklich von nachhaltiger energiegewinnung gesprochen werden...
    37 34 Melden
    • peigi 25.04.2017 11:25
      Highlight Highlight Lithium ist nicht sehr beschränkt.

      Derzeit in den Minen erschlossen: 16m Tonnen.

      Bekannte entdeckte Vorkommen: über 40m Tonnen

      Derzeit werden pro Jahr 80m Autos gebaut. Pro Auto braucht man ca. 10kg Lithium.

      Adam Riese:

      Wir können mit den heute bekannten Vorkommen ca. 50 Jahre lang Autos bauen. Natürlich wollen wir auch ein paar andere Batterien, also sind wir pessimistisch: 35 Jahre ok?

      Und jetzt zwei Sachen nicht vergessen: Mit erhöhter Nachfrage steigen auch die erschliessbaren Reserven. Und es gibt Alternativen zu Lithium, zugegebenermassen sind diese aber noch nicht Marktreif.
      19 15 Melden
    • Tepesch 25.04.2017 11:41
      Highlight Highlight @Seiles
      Lithium kommt in der Erdkruste häufiger vor als Blei oder Zinn und der Gesamtanteil in der Erdkruste ist ungefähr die Hälfte der von Kupfer.
      Das Problem ist nicht die Menge sondern die Gewinnung.
      25 3 Melden
    • Henzo 25.04.2017 12:13
      Highlight Highlight Okay, an all die halbschlauen: lithium is wie jede resource beschränkt und es kommt relativ selten vor. Deshalb versuchen chemiker (unteranderen auch ich) schon lange alternativen dafür zu suchen. Natrium käme viel häufiger vor, bringt aber überhaupt nicht die selbe leistung. Momentan ist Li konkurenzlos und heute geht noch alles gut. Aber wenn alle elektroautos fahren wollen, dann gibts in 2050 nicht krieg wegen öl, sondern wegen seltenen erden. Zusätzlich ist die gewinnung von solchen metallen sehr oft unglaublich umweltbelastend. Ich persönlich sehe die zukunft in wasserstoff.
      10 11 Melden
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  • Jannnsen 25.04.2017 10:51
    Highlight Highlight Ob nun die neue Variante des Individualverkehrs so sinnvoll ist sei einmal dahin gestellt. Aber ich fördere mit einem Ja zum Energiegesetz lieber Start-Ups im Bereich Energieeffizienz oder eben in der Mobilität der Zukunft, als Swissoil oder Kasachstan. Lasst uns Ingenieure los und fördert sie dort, wo sie einen weltweiten Trend mitgestalten, anstatt sich ihm tatenlos entgegen zu stellen. Die Zukunft ist erneurbar!
    64 11 Melden
  • Whitchface 25.04.2017 10:49
    Highlight Highlight Herr Löpfe, ich empfehle Ihnen sich vom alternativen anti Kernenergie-Hype loszulösen und sich ernsthaft mit dem Thema Energie auseinander zu setzen. Ich möchte Ihnen das Buch Powering the Future von Robert Laughlin nahelegen. Wer sich mit dem Thema etwas intensiver auseinander setzt, wird die momentane Energiestrategie der EU beispielsweise schnell als Farce entlarven. KKWs abschalten aber gleichzeitig Kohlekraft fördern ist reiner Humbug. Die Zukunft liegt in der Kernfusion (zumindest partiell) und sollte somit intensiver erforscht werden. Please don't get triggered my friends :)
    42 33 Melden
    • peigi 25.04.2017 11:31
      Highlight Highlight Kernfusion ist super, aber leider erst morgen fertig :)

      Im Ernst: Kernfusion wäre eine nahezu perfekte Energiequelle und es gilt diese auch zu erforschen. Da ist man auch dran, mit erheblichem Aufwand (https://de.wikipedia.org/wiki/ITER). Wenn das ca. 2035 läuft, super.

      Aber wir haben jetzt ein Problem und wir haben auch jetzt Lösungen dafür. Die sind halt anders als bisher, sprich dezentral, und bedingen neue Netzstrukturen und Paradigmen. Das soll aber kein Grund sein um auf den perfekten Ersatz zu warten.
      19 10 Melden
    • Makatitom 25.04.2017 11:54
      Highlight Highlight Ist Kernfusion die Energie, von der die Forscher vor 50 Jahren sagten, dass sie in 50 Jahren so weit sind, dass das wirtschaftlich und gefahrlos betrieben werden kann?
      15 4 Melden
    • xHascox 25.04.2017 13:47
      Highlight Highlight Gefahrlos: ja
      Wirtschaftlich: soviel ich weis könnte man schon gleich viel energie gewinnen wie hineingesteckt wird
      6 2 Melden
  • danski 25.04.2017 10:43
    Highlight Highlight Mir ist die Energie frisch vom Bauern dank Biomasse und die Energie der Sonne dank Fotovoltaik allemal lieber als Uran und Erdöl von irgendwelchen Diktatoren oder Terroristen. Dank unserer Wasserkraft sind wir in der Schweiz bestens aufgestellt, um die Herausforderung Energiewende zu meistern.
    56 10 Melden
  • Theor 25.04.2017 10:43
    Highlight Highlight Wenn man jemandem nicht glauben darf, dann sind es Investoren und Börsianer...
    21 15 Melden
  • Wehrli 25.04.2017 10:41
    Highlight Highlight Zukunft in allen Ehren, das Energiegesetz ist eine gigantische Subventionsparty.
    Nur über Lenkungsabgaben können wir flexibel in die CO2 arme Zukunft schreiten. Leider werden mit dem Energiegesetz nur alte Pfründe zementiert.
    Nochmal zurück ans Parlament und etwas gscheiteres bitte.
    32 26 Melden
    • dechloisu 25.04.2017 11:09
      Highlight Highlight Nach einem Ja wären die Subventionen auf eine Zeit beschränkt.
      Nach dem heutigen Standart laufen die Subventionen nie ab
      15 10 Melden
    • Wehrli 25.04.2017 13:00
      Highlight Highlight Ist ein fauler deal um ein paar liberale in die Pfanne zu hauen. Es geht um Kohle für die gierige Eneregielobby, und die kann auch Solar und Wind sein.
      6 9 Melden
  • CASSIO 25.04.2017 10:35
    Highlight Highlight ach herr löpfe, diese russland- resp. putin-bashing ist für die katz. wem hat russland denn herrn putin zu verdanken? dem westen. wir haben nach dem fall des eisernen vorhangs "unsern sieg" über die russen zelebriert, wir haben geschaut, dass ein alkoholiker namens jelzin den russen noch den letzten stolz wegsäuft. dass die russen mit putin wieder stolz auf ihr land und sich selbst wurden, ist uns allen zu verdanken. wir sollten hier mehr selbstkritik üben, als mit dem finger auf die russen zu zeigen. aber das passt zu uns gutmenschen. zudem fehlt mir hier auch ein verweis auf belenos.
    27 21 Melden
    • Driver7 25.04.2017 11:11
      Highlight Highlight Naja, nur die Russen die sich so verhalten wie Putin sind stolz.. die anderen sind verstummt! Gerade letzte Woche hat Russland, unbemerkt von der Welt, ein harsträubendes Urteil gegen das Menschenrecht Religionsfreiheit gefällt.
      11 6 Melden
    • CASSIO 25.04.2017 11:58
      Highlight Highlight Driver7. Die Russen hatten lange Zeit nicht viel mehr zum Leben als ihren Stolz, Russen zu sein. Jelzin zerstörte selbst dies, und sie hatten gar nichts mehr. Putin gab und gibt ihnen den Stolz zurück dies auf Kosten gewisser Freiheiten. Russland und Putin mögen nicht perfekt sein, nur wer ist das schon? Betreffend Religionsfreiheit äussere ich mich hier nicht, das würde Bücher füllen, nur soviel: wer Freiheit fordert, muss auch Freiheit geben.
      2 7 Melden
    • CASSIO 25.04.2017 12:00
      Highlight Highlight apropos: wie bin ich im falschen kommentar gelandet????
      0 4 Melden
  • Weisnidman 25.04.2017 10:30
    Highlight Highlight Tesla, Tesla, Tesla... als hätten Sie den Wechselstrom erfunden und nicht Nikola.
    Jetzt mal im Ernst, ja ich hätte auch gerne einen neuen Tesla oder Ampera aber die Dinger sind einfach zu teuer. Dazu kommt noch die ganze Infrastruktur. Und stellt euch vor alle hätten einen, kommen von der Arbeit, und fangen mit dem Laden an...
    Die neue Generation der Verbrennungsmotoren verbraucht echt wenig, und die Produktion so eines Fahrzeuges ist um einiges günstiger und CO2 armer.
    Tesla kommt mir langsam wie Apple vor, professionel, hype, kommerziell, fehlerhaft...
    23 41 Melden
    • Makatitom 25.04.2017 12:00
      Highlight Highlight Mir geht der Hype um Tesla auch auf den Keks, ihre Powerbanks sind proprietär, man kann also nur Teslas dran laden. Was hingegen Leclanché und Hayek austüftlen wird nie erwähnt, dass sie etwas austüfteln äusserst selten.
      Trotzdem müssen wir auch von kleinen, sparsamen Verbrennungsmotoren wegkommen, denn auch für diese braucht es Benzin. Öl wird aber noch für vieles mehr, ja eigentlich für fast alles benötigt, deshalb sollte man wenigstens im Bereich individuelle Mobilität andere Lösungen finden
      6 3 Melden
    • xHascox 25.04.2017 13:50
      Highlight Highlight Ein Elektroauto ist auf die lebensdauer gerechnet umweltfreundlicher als verbrenner. (Maturaarbeit in der Zeitung glaube ich)
      7 1 Melden
    • Weisnidman 25.04.2017 21:51
      Highlight Highlight Ich sag nicht das ich gegen eautos bin, im Gegenteil, finde die Dinger echt toll. Aber für einen schnellen umstieg ist die Welt nicht bereit.
      Einige EU Länder könnten den Teilumstieg machen, aber es braucht viel mehr Förderung.
      Ansonsten warum sollte ich ein zu teures auto kaufen, Ladestation zu hause (wenn man die möglichkeit überhaupt hat) montieren, seehr lange aufs laden warten usw... wenn der Rest der Welt nicht mal in 100 Jahren in der Lage sein wird eine Infrastruktur zu bauen.
      Ich wollte selbs diesen Winter den Renault Zoe Leasen aber dann noch für die Batterie 140.- monatlich?? nee
      2 2 Melden
  • Ville_16 25.04.2017 10:26
    Highlight Highlight Die Telsa Autos sind absolute Stromverschwender. Eine Vollladung in knapp 30 Minuten verbraucht gleichviel Strom wie vier Einfamilienhäuser in 24 Stunden unter Volllast. Hätten alle Schweizer einen Tesla würde dies ohne Atomstrom nicht funktionierten und auch das Stromnetz ist nicht dafür ausgelegt. Ebenso ist die Entsorgung der Batterien nicht geregelt. Vor der Umstellung erstmal die Hausaufgaben machen, erst dann ist es eine wirkliche Alternative.
    30 49 Melden
    • _mc 25.04.2017 11:00
      Highlight Highlight Ihre Aussage stimmt so nicht.
      15 22 Melden
    • Yippie 25.04.2017 11:20
      Highlight Highlight Da hat wohl einer Leistung und Energie verwechselt. Damit ein Elektroauto schnell lädt, benötigt es eine hohe Leistung, welche evtl. der durchschnittlichen Leistung von 4 EFH entspricht. Geladen wird aber nur während 30 min (bezogen auf ihr Beispiel). Dementsprechend beträgt die benötigte Energie für eine Ladung nur 1/48 von EFH.

      Könnte man in einer Teslabatterie die verbrauchte Tagesenergie von 4 EFH speichern, hätten wir übrigens das Speicherproblem gelöst :)
      25 7 Melden
    • Urs457 25.04.2017 12:28
      Highlight Highlight @Ville_16 Bei so vielen Vorurteilen und Unwissen hilft nur eines: Fakten! http://tinyurl.com/hh3dfc6
      10 4 Melden
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  • Tom Garret 25.04.2017 10:25
    Highlight Highlight Eine Ernstgemeinte Frage. Wie gut Recyclebar sind Solarpannels und Batterien (die von Tesla hergestellt werden)? Denn für Nachhaltigkeit ist dies ja eminent wichtig....
    30 11 Melden
    • peigi 25.04.2017 11:38
      Highlight Highlight https://www.tesla.com/de_CH/blog/teslas-closed-loop-battery-recycling-program#deutsch
      8 3 Melden
  • Makatitom 25.04.2017 10:23
    Highlight Highlight Natürlich ist Tesla momentan noch führend in diesem Gebiet. Trotzdem dürfte ruhig mal erwähnt werden, dass auch LeClanché Powerwalls baut und sich Nick Hayek (Swatch) auch auf die Speicherung konzentrieren will.
    Da die SVP Gegnerin dieser Vorlage ist, könnte man eigentlich die Rückvergütungen der Energie und die Forschungsbeiträge dort einsparen und an LeClanché und Swatch auszahlen. In Ems wandern die eh nur in die Taschen der Blochers oder werden nach China oder Luxemburg transferiert
    23 7 Melden
  • Maragia 25.04.2017 10:18
    Highlight Highlight Hauptsache im ersten Absatz nochmals gegen Russland und Putin ausholen. Leider macht das Ihren ganzen Artikel nicht lesenswert (auch wenn der Rest ok ist)
    46 59 Melden
    • laska 25.04.2017 20:34
      Highlight Highlight @Maragia, das obligate Russland/Putin- Bashing von Löpfe muss man leider schon als krankhaft bezeichnen. Daher beschränke ich mich bei Löpfe-Artikeln schon längst höchstens noch auf die Leserkommentare.
      2 3 Melden
  • René Obi 25.04.2017 10:13
    Highlight Highlight «...und die Atomkraft ist zu riskant und zu teuer geworden. » 'tschuldigung. Die war schon immer zu riskant und zu teuer. Was sich geändert hat, ist dass es inzwischen wohl den meisten klar ist, dass es zu riskant und zu teuer IST.
    66 16 Melden
    • Cmo 25.04.2017 10:24
      Highlight Highlight Das wäre schön, aber ich denke die meisten sind immer noch der Meinug dass es gut ist, an der Atomkraft festzuhalten. Ich meine damit nicht nur den Betrieb der alten AKW zu erhalten, sondern auch den Bau neuer Atomkraftwerke zu unterstützen. Tragisch aber wahr.
      12 13 Melden
  • Toerpe Zwerg 25.04.2017 10:12
    Highlight Highlight Wenn die Vorteile der Energiewende derart zwingend sind, wie Sie sie darstellen, dann brauchen wir kein Energiegesetz.
    44 35 Melden
    • Makatitom 25.04.2017 10:25
      Highlight Highlight Doch, brauchen wir, weil die Ewiggestrigen Angst um ihre Pfründe haben und bei "weiter wie bisher" stehen bleiben wollen.
      18 18 Melden
    • Wehrli 25.04.2017 10:48
      Highlight Highlight Meine Meinung. Man sollte den Druck noch etwas erhöhen mit einer CO2 Steuer, den Rest soll aber Kreativität, Wandel und Flexibilität richten.
      13 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 25.04.2017 10:50
      Highlight Highlight Und wie soll das gehen, wenn die Energiewende nur Vorteile hat?
      6 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 25.04.2017 10:10
    Highlight Highlight Die meisten Gegner wollen nicht den Status Quo erhalten. Sie wollen einfach nicht, dass KMUs und Konsumenten riesige Summen an Subventionen an gut vernetzte 'grüne Unternehmer' schenken müssen, währen Grosskonzerne ausgenommen sind.
    Sie wollen keine Umverteilung von Arm nach Reich.

    Daher: zurück an den Absender, bis eine sinnvolle und gerechte Lösung gefunden wird.
    44 29 Melden
    • walsi 25.04.2017 10:38
      Highlight Highlight Es gibt keine Umverteilung von Arm nach Reich. Arme Leute haben nichts, wo nichts ist kann man auch nichts holen. Es gibt aber eine Umverteilung von fleissig nach reich. ;-)
      7 14 Melden
    • danski 25.04.2017 10:41
      Highlight Highlight Es ist sehr einfach ein besseres Gesetz zu fordern und nur zu kritisieren ohne auch nur einen einzigen Verbesserungsvorschlag darzulegen. Nun das macht die SVP nicht anders und somit muss man davon ausgehen, dass es eher darum geht den Uran- und Erdöldindustrie ihre Pfründe zu sichern als wirklich einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Schweiz zu leisten. Wo bleibt die eisige Duschen für die SVP, die regt zum Denken an!
      14 9 Melden
    • Ökonometriker 25.04.2017 11:09
      Highlight Highlight In der Wissenschaft sagen wir schon lange, wie man es machen müsste:
      Die externen Effekte internalisieren.

      Wenn also der CO2-Ausstoss ein Problem ist, muss man einfach eine CO2-Steuer erheben.

      Nichts umverteilen, nichts subventionieren, und schon gar keine Ausnahmen für Grosskonzerne machen.
      14 4 Melden
  • Fairness_3 25.04.2017 10:10
    Highlight Highlight Was soll dieser Hype um Tesla? Erst einmal abwarten...
    21 37 Melden
    • peigi 25.04.2017 10:40
      Highlight Highlight Man nennt das Voraussicht.
      Wenn man eine Entwicklung beobachtet, welche disruptiven Charakter hat, gibt es ein Typ Mensch, welcher dies als Chance sieht und sich in irgendeiner Form daran beteiligen will, sei es beruflich, als Investor, als Journalist, Politiker etc.
      Die Geschichte bezeichnet solche Leute rückwirkend gemeinhin als Pioniere.
      Fun Fact: Nicht selten werden die übrigens auch reich!
      Alfred Escher war z.B. so einer. Den kennt man heute noch. Hätte wohl auch besser mal abgewartet, bis ein paar Eisenbahntunnels gebaut wurden. Der ist voll dem Hype verfallen!
      14 11 Melden
    • Yippie 25.04.2017 11:24
      Highlight Highlight Stimmt es sollte weniger einen Hype um Tesla geben, sondern viel mehr ein Hype zur Elektromobilität.
      10 6 Melden
  • Toerpe Zwerg 25.04.2017 10:10
    Highlight Highlight Russland ja, aber Ölscheichen kaufen wir auch indirekt (raffiniert) kaum Öl ab.
    6 16 Melden
  • Graf Von Mai 25.04.2017 10:09
    Highlight Highlight 2/2 Das beste daran: Die Steuerzahler werden für den Bock aufkommen müssen, während sich die AKW Betreiber in den letzten Jahren schön an Ihren Erträgen ergötzt haben. Wir hatte lange günstige Energie, diese werden wir nun aber wiederrum wieder bezahlen müssen, um die Abbaukosten zu finanzieren. Da kommen pro Reaktor mindestens 400-500 Millionen auf uns zu. Und das sind verlorene Kosten, nicht wie im Fall der UBS wo der Bund noch ein Geschäft mit der Rettung gemacht hat. Die Energielobby ist wie überall auf der Welt eine einzige Mafia welche nur auf die eigene Profitmaximierung aus ist.
    35 8 Melden
    • Yippie 25.04.2017 11:29
      Highlight Highlight Die AKW gehören zwar Energiekonzernen wie der Axpo. Diese Energiekonzerne gehören aber wiederum mehrheitlich den Kantonen, d.h. der öffentlichen Hand und dementsprechend haben auch wir alle lange mitprofitiert von den AKW-Erträgen in dem wir weniger Steuern zahlen mussten, weil die Kantone sich Dividenden von den Energiekonzernen auszahlen liessen.
      3 8 Melden
    • Buri Erich 25.04.2017 11:38
      Highlight Highlight Guter Beitrag. Kommt dazu, dass das Problem der Endlagerung von Atommüll nicht gelöst ist.
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    • Graf Von Mai 25.04.2017 11:47
      Highlight Highlight Ja Yippie da hast du absolut recht. Wir haben mit den AKWs und dem Erdöl einen enormen Wohlstandsschub erfahren von dem wir natürlich auch Profitiert haben. Nun ist es jedoch an der Reihe diese Altlasten so schnell wie möglich umzustrukturieren und damit noch grössere finanzielle Debakel der Zukunft zu lösen. Ich bin davon überzeugt, dass das was Erdöl und Atom uns in den letzten 60-70 Jahren ermöglicht hat wiederrum durch die Industrie 4.0 und einem diversifizierten Mix aus ernauerbaren Energien ermöglicht werden kann. Man muss nur die Schranken endlich fallen lassen.
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  • Sharkdiver 25.04.2017 10:09
    Highlight Highlight Ich befürchte, dass wir Schweizer uns wieder mal von unbegründete Ängste die geschürt werden leiten lassen und diese gute Sache Bachab schicken. In vielerlei sind wir recht rückständig
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  • Tom B. 25.04.2017 10:06
    Highlight Highlight Warum doch Milliarden an Ölscheichs zahlen? Weil mittelfristig mehr als dieser Betrag als "Energiesteuer" auf unsere Kosten gehen wird. Beispiel? Ehemals steuerbegünstigte Hybrid oder E-Autos zahlen in Zunkunft die gleichen (oder noch mehr) Mfz-Steuern wie konventionelle Autos. Sonst gehen ja Einnahmen "verloren"... Der Fiskus schlägt zu und greift tief in unser Portemonnaie... Leider. 😨
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    • Kaffo 25.04.2017 11:14
      Highlight Highlight Das stimmt. Weil die Begünstigung zeitlich begrenzt ist, und die Mfz-Steuer nach dem Gewicht des Fahrzeuges berechnet wir. ( wegen Batterie höheres Gewicht).
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  • Graf Von Mai 25.04.2017 10:03
    Highlight Highlight 1/2 Wie lange wird es dauern bis wir merken, dass wir mit "KOSTENLOSER" Energie umgeben sind? Es ist einfach fahrlässig von Europa ( und der Schweiz) jährich zig Mia. an Putin und den Saudis zu überweisen. Auch die Atomkraft ist schon längst überfällig. Aus rein Ökonomischer Perspektive gibt es z.Bsp. in der Schweiz nicht ein einziges AKW welches komplett Kostendeckend funktioniert. Eine solche Planung wie sie die AKW Betreiber durchgeführt haben ist doch schwachsinnig? In keinem normalen Unternehmen könnte man ein AKW durchbringen, alleine schon wegen den horrenden Abbau-/ Rückbaukosten.
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  • walsi 25.04.2017 10:01
    Highlight Highlight Wenn ich ein Haus baue oder saniere und für die gleichen Kosten oder gering höhere Kosten elektrisch autonom werde und für die nächsten 20 Jahre keine Stromrechnung mehr bekomme ist einfach nur logisch diese Variante zu wählen. Musk zeigt, dass es nicht nur ökologisch Sinnvoll ist sondern, dass es sich auch ökonomisch betrachtet rechnet.
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    • Tepesch 25.04.2017 10:15
      Highlight Highlight @walsi
      Das alles macht nur Sinn, wenn die Kosten für ein Solardach wirklich so niedrig sind, was noch zu beweisen wäre. Aber sollte es zutreffen, dann sollte jeder Neubau mit einem solchen Dach ausgestattet werden.
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    • danski 25.04.2017 10:42
      Highlight Highlight Ich bin gerade dabei mein Eigenheim umzubauen und es wird in Zukunft doppelt so viel Energie produzieren, wie wir als Familie benötigen. In Europa wurde im letzten Jahr 90% des Stromzubaus mit erneuerbaren getätigt. Wind, Solar, Wasser und Biomasse gehört die Zukunft!
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    • Yippie 25.04.2017 11:32
      Highlight Highlight Man kann mit Solarenergie zwar den eigenen Jahresbedarf decken Autonomie ist aber nur schwer möglich und überhaupt noch nicht wirtschaftlich.
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  • Asmodeus 25.04.2017 09:48
    Highlight Highlight Nach diesem Lobgesang auf Tesla überleg ich mir, ob ich doch das Gesetz ablehnen soll ;)

    Jetzt ernsthaft. Tesla wird massiv überhyped und die Zeit wird zeigen ob es sich durchsetzen kann.
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    • DerTaran 25.04.2017 10:23
      Highlight Highlight Tesla als Unternehmen wir vielleicht tatsächlich überhyped. Ich sehe ebenfalls die grosse Gefahr, dass die etablierten Autobauer Tesla schnell überholen werden, sobald sie richtig loslegen.
      Aber was Tesla super gemacht hat, sie haben bewiesen, dass es geht. Etwas was die Etablierten jahrelang bestritten haben.
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    • Unbearable 25.04.2017 10:25
      Highlight Highlight Was ist denn deiner Meinung nach überhyped daran?
      5 4 Melden
    • peigi 25.04.2017 10:33
      Highlight Highlight Asmodeus, du wärst der perfekte CEO mit deiner strategischen Weitsicht. Bewirb dich doch mal bei Nokia oder Blackberry.
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