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FILE - In this Jan. 15, 2013 file photo, Franz von Holzhausen, Chief Designer, Tesla Motors, talks about the doors on the Tesla Model X at media previews for the North American International Auto Show in Detroit. Tesla will officially unveil the Model X, the electric vehicle maker's first SUV, Tuesday night, Sept. 29, 2015, at its California factory. (AP Photo/Paul Sancya, File)

Das Model X von Tesla ist das derzeit heisseste Auto auf dem Markt.
Bild: Paul Sancya/AP/KEYSTONE

Ein merkwürdiger «Tagi»-Artikel ändert nichts daran: Der Tesla ist eine gute Sache

Tesla zwingt endlich die Autoindustrie zum Handeln – und ist ein wichtiger Katalysator für den Aufbau eines nachhaltigen, dezentralen Stromnetzes in der Schweiz.



Unter der Schlagzeile «Der Tesla-Mythos» versuchen die beiden TA-Journalisten Stefan Häne und Michael Soukup das Elektroauto zu dekonstruieren. Ihre Argumente lassen sich wie folgt zusammenfassen: Wenn der Strom für den Tesla aus einem dreckigen Kohlekraftwerk stammt, dann ändert sich an der Ökobilanz rein gar nichts. Der Bau eines Teslas verschlingt viel graue Energie, vor allem die Batterien, die zudem das Auto schwer und damit wenig energieeffizient machen. Und schliesslich ist der Tesla teuer und damit eine Luxuskarre für Privilegierte.  

Billige Argumente

So weit so schlecht. Gehen wir auf die einzelnen Argumente ein: Die Sache mit den Kohlekraftwerken gilt für unser Land nur sehr bedingt. Selbst die TA-Autoren müssen zugeben: «In der Schweiz ist zumindest die CO2-Bilanz besser, weil die Wasserkraft das Rückgrat der helvetischen Stromversorgung ist.» Zudem ist der Einwand nicht viel mehr als zu sagen, was die Angelsachsen unfein «fucking obvious» nennen. Es ist doch vollkommen klar, dass es niemals das Ziel sein kann, Elektroautos mit Strom aus Kohlekraftwerken zu betreiben.

BEIJING, CHINA - OCTOBER 23: (CHINA OUT) Elon Musk, Chairman, CEO and Product Architect of Tesla Motors, addresses a press conference to declare that the Tesla Motors releases v7.0 System in China on a limited basis for its Model S, which will enable self-driving features such as Autosteer for a select group of beta testers on October 23, 2015 in Beijing, China. The v7.0 system includes Autosteer, a new Autopilot feature. While it's not absolutely self-driving and the driver still need to hold the steering wheel and be mindful of road conditions and surrounding traffic when using Autosteer. When set to the new Autosteer mode, graphics on the driver's display will show the path the Model S is following, post the current speed limit and indicate if a car is in front of the Tesla.  (Photo by ChinaFotoPress/Getty Images)

Elon Musk vor dem Tesla Model S. 
Bild: Getty Images AsiaPac

Kommen wir zu grauer Energie und der leidigen Batterie-Sache. Elektroautos haben sehr viel weniger Verschleiss als mit Benzin oder Diesel betriebene Autos. Das liegt in der Natur der Sache, respektive in der Art des Antriebs. Einen Tesla muss man nicht nach einer bestimmten Kilometerzahl oder nach fünf, sechs Jahren ersetzen, er kann wie ein Smartphone mit einem Update auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. (Versuch das mal mit deinem alten Volvo, Soukup!) Der Tesla S ist deshalb ganz bewusst als eine zeitlose Limousine konstruiert worden.  

Benziner sind sehr ineffizient

Der Elektromotor des Tesla erreicht zudem einen Wirkungsgrad von 90 Prozent, bei den Diesel- und Benzinmotoren liegt er im Labor bestenfalls bei 30 Prozent – und was von diesen Werten zu halten ist, wissen wir seit dem VW-Skandal. In der Realität dürfte er höchstens bei 15 Prozent liegen. Diese Werte sprechen für sich selbst.  

Was die Batterien betrifft: Selbstverständlich sind wir hier noch weit vom Optimum entfernt. Doch inzwischen geht in der Batterieforschung die Post ab, nicht nur bei Elon Musk, der für Milliarden Dollar in der Wüste von Nevada neue Fabriken erstellen lässt. Auch die deutsche Konkurrenz ist aufgewacht. Bei Bosch arbeitet man ebenfalls mit Hochdruck an neuen Batteriekonzepten.  

Der technische Fortschritt beginnt stets mit den Reichen 

Schliesslich noch das Luxuskarren-Argument: Es ist erstens billig und zweitens ebenfalls fucking obvious. Hat nicht jeder technische Fortschritt zuerst mit den Wohlhabenden begonnen? Zudem hat Tesla ja längst angekündigt, ein erschwingliches Elektroauto zu bauen – und bisher hat Musk seine Versprechen gehalten, wenn auch mit Verspätung.

Der Tesla ist keine Wunderwaffe gegen alle Energieprobleme. Er kann jedoch ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft des Massenverkehrs und der Energieversorgung sein. Elon Musk mag in seinem Verhalten ein unangenehmer Mensch sein. Seine unternehmerische Leistung jedoch ist phantastisch. Er hat mehr oder weniger im Alleingang die Autoindustrie aus ihrem hundertjährigen Dornröschenschlaf geweckt und gezwungen, endlich zu handeln.  

Selbst die Deutschen wollen jetzt das Elektroauto

Inzwischen haben alle Hersteller sich mehr oder weniger verpflichtet, in Sachen Elektroauto ernsthaft voranzuschreiten, auch die deutschen. VW scheint das gescheiterte Diesel-Experiment abzubrechen und die Luxushersteller BMW, Mercedes, Porsche und Audi stolpern beim Wettlauf um ein E-Modell übereinander.  

Image

Anton Gunzinger und sein Tesla.

Sollte diesmal der Durchbruch des Elektroautos gelingen, dann ist das weit mehr als einfach ein neuer Antrieb für das gleiche Gefährt. Diesen Fehler hat die Autoindustrie vor hundert Jahren schon mal gemacht, als sie zunächst Pferdekutschen mit einem Motor ausrüstete. Es dauerte bis in die 1920er Jahre, bis erkannt wurde, dass dies keine taugliche Idee war.  

Wir brauchen ein neues, dezentrales Energiesystem

Das Elektroauto wird mehr als unser Mobilitätsverhalten verändern. Es wird auch dazu beitragen, dass wir unsere Energieversorgung neu überdenken und den Aufbau eines so genannten Smart Grid, eines intelligenten Stromnetzes, vorantreiben. Für ein dezentrales, auf nachhaltiger Energie (Wasser, Sonne, Wind) beruhendes Energiesystem ist die Schweiz aufgrund ihrer Geografie geradezu prädestiniert. Das hat der ETH-Professor, Unternehmer und Tesla-Fahrer Anton Gunzinger in seinem Buch «Kraftwerk Schweiz» aufgezeigt. Eine lohnenswerte Lektüre – und zudem vom Ex-Tagi-Journalisten René Staubli verfasst.

Umfrage

Kannst du dir vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen?

  • Abstimmen

4,967 Votes zu: Kannst du dir vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen?

  • 88%Ja
  • 8%Nein
  • 4%Ich bin noch unschlüssig

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    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 11.07.2017 10:02
    Highlight Highlight Wirkungsgrad berechnet man auf das Gesamtpaket. Also im Fall des Teslas die Stromerzeugung, Umspannen, Transport, Laden, Speichern im Akku, Akkuproduktion selbst, Motor usw... Also viele Faktoren, welche man natürlich auch beim Verbrenner sehen muss.
    Und dann sieht im direkten Vergleich eigentlich keines der beiden Modelle so toll aus und ist irgendwie >>nachhaltig<<.
  • Gulasch 15.05.2017 00:58
    Highlight Highlight Was weder im Tagi noch auf Watson diskutiert wird: wie läuft die Entsorgung und das Recycling der e-Mobile?
    • Döst 15.05.2017 21:57
      Highlight Highlight So wie man Verbrenner Autos und aufladbare Batterien (im Haushalt) auch entsorgt. Eine Tesla Zelle ist einem AA Akku sehr ähnlich.
      übrigens gibts in den USA bereits Leute, die Tesla Akkus aus Unfallwagen kaufen und daraus Speicher für PV basteln. Diese 2. Verwendung hat Tesla auch schon angekündigt.
    • Gulasch 16.05.2017 00:50
      Highlight Highlight Thx!
    • dmark 11.07.2017 10:04
      Highlight Highlight Du kannst also deinen Tesla-Akku an der Ladentheke im Supermarkt genauso entsorgen lassen, wie die Akkus deiner Taschenlampe ;)
  • Super 23.08.2016 10:32
    Highlight Highlight Wie werden Radlager, Buchsen, Kabel und Blechteile in dieser "zeitlosen Limousine" denn per "Update" ersetzt?
    Natürlich ist der Motor weniger komplex, aber zeitlos... also bitte...
  • Don Huber 12.04.2016 06:14
    Highlight Highlight Letztes bei einem Taxibetrieb ein Taxi bestellt und mit was kam der Taxifahrer ??? Mit nem fucking geilen Tesla S. Es gab noch eine Extra Demonstrationsrunde wie es sich anfühlt wenn man in den Sitz gedrückt wird bei einer Beschleunigung. Ahhhhh Ich hab mir vorgenommen ein Model 3 zu kaufen. Ich brauch so ein Teil. Es ist zu geil.
  • Dagobert Duck 04.02.2016 22:03
    Highlight Highlight "Einen Tesla muss man nicht nach einer bestimmten Kilometerzahl oder nach fünf, sechs Jahren ersetzen, er kann wie ein Smartphone mit einem Update auf den neuesten technischen Stand gebracht werden."
    Da glaubt noch an den Osterhasen und Weihnachtsmann! Oder wessen iPhone ist 6 Jahre alt? Stillsitzen!
    • Trooper 05.04.2016 11:30
      Highlight Highlight Ich finde die Teslas wirklich tolle Autos, doch das Update-Argument zieht leider wirklich nicht. Oder kann man sich die neuen besseren Batterien, oder künftige bessere, ausgereiftere Sensoren (z.B. für Abstandsregler etc.) dann auch per Update herunterladen? ;)

      Nichtsdestotrotz bin ich von Tesla sehr begeistert und gespannt was da noch alles auf den Markt kommt.
    • Angelo Lemmermeier 16.05.2016 10:56
      Highlight Highlight Hi mein Iphone ist 6 Jahre alt nur der Akku macht langsam schlapp. Aber das ist beim Tesla kein Problem es gibt eine Website wo man verschiedene Tesla Autos in einer Statistik sieht und man sich anschauen kann wie viele KM die gefahren sind und wie viel noch vom Akku übrig ist. Man verliert alle 100 000 km 3% Kapazität sprich bei einer Millionen KM hat man noch 70 % was ausreichend ist ;)
  • äuä scho! 04.02.2016 21:51
    Highlight Highlight Bei der Umfrage fehlt mir ein wichtiger Punkt, nämlich: "Ich habe schon ein Elektroauto!" Der Artikel aber ist toll! Danke!
  • argovie 10.11.2015 07:17
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist der Grund weshalb ich so gerne dieses Portal lese! Bitte mehr davon @watson
  • Kurtport 03.11.2015 11:35
    Highlight Highlight Was soll das Ganze? Die Tamedia braucht halt auch weiterhin Werbeaufträge von der Benzinkutschenbranche. Da schreibt man halt mundgerecht.
    • Urs457 21.10.2016 17:41
      Highlight Highlight Ich will das dem Tagi nicht unterstellen, aber was er journalistisch bezüglich Elektromobilität oft liefert, ist wirklich so unsäglich, dass man sich fragt woran das wohl liegen mag (es ist ja relativ einfach, sich die Fakten anzueignen, so man denn will, wie z.B. Watson). Ich nehme den Tagi bei anderen Themen qualitativ ganz anders war!
  • sheimers 03.11.2015 06:44
    Highlight Highlight Hat man in der Studie auch die Energierückgewinnung der Elektrofahrzeuge beim Bremsen oder Abwärtsfahren berücksichtigt? Das ist etwas, das bei Verbrennungsmotoren nicht geht. Selbst wenn der Strom nicht umweltfreundlich produziert wird, hätte man noch den Vorteil des geringeren Verbrauchs durch diese Rückgewinnung.
  • Matrixx 03.11.2015 06:23
    Highlight Highlight CO2 auf 0 zu reduzieren ist schlicht und einfach NICHT möglich.
    Alles, was irgendwie hergestellt wird, verursacht CO2. Solarzellen sind bei deren Herstellung viel umweltschädlicher als andere Energiequellen. Und Akkus bzw. Batterien verursachen bei der Herstellung ebenfalls CO2.
    Das Wunschdenken, eine moderne Welt ohne CO2-Ausstoss zu erschaffen, kann also nicht funktionieren - es sei denn, man erfindet etwas, dass CO2 vernichtet bzw. neutralisiert.
    • PrinceBelde 03.11.2015 08:13
      Highlight Highlight Zum Beispiel Bäume? Sorry musste sein ;)
    • Sir Jonathan Ive 03.11.2015 08:16
      Highlight Highlight Kennst du Wald?
      Da hat es so Bäume und andere Pflanzen und so!
      Also habe ich gehört...
      imfall
    • atomschlaf 03.11.2015 09:06
      Highlight Highlight Eine Welt ohne CO2-Ausstoss ist weder wünschenswert noch notwendig, da CO2 für das Wachstum der Pflanzen notwendig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herr Lehmann 02.11.2015 21:32
    Highlight Highlight Das Tesla mit Flügeltüren, wie bei Delorean aus backToTheFuture Trilogie ist einfach Hammer! Das würde ich sofort kaufen, wenn ich das nötige Kleingeld hätte! Das ist so cool! Cooler als Delorean GMC, da mehr Innenraum und Elektro. Btw: falls die Version als Benziner gab- würde ich es auch kaufen wollen.
    • EvilBetty 02.11.2015 21:41
      Highlight Highlight DMC, nicht GMC. Der DeLorean sieht im Gegensat zum Tesla Multipla aber anständig aus.
    • Herr Lehmann 02.11.2015 22:18
      Highlight Highlight @evilBetty: multipla ist von Fiat. Ich meinte Model X oder Model S !
    • EvilBetty 02.11.2015 23:45
      Highlight Highlight Model S hat keine Flügeltüren und ich weiss dass der Multipla von Fiat ist. Sie haben einfach den «Witz» nicht verstanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dömzger 02.11.2015 19:01
    Highlight Highlight Immer, aber immer gibt es unerklärlicherweise jene, die gegen alles sind, was nicht mit Erdöl betrieben wird. Jeder, der im Physikunterricht aufgepasst hat, weiss, dass ein Elektromotor die wirtschaftlichste Art ist, Energie in Bewegung umzuwandeln. Als ob ein herkömmliches Fahrzeug keine Energie bei der Herstellung verbrauchte!
    • EvilBetty 02.11.2015 19:53
      Highlight Highlight Verbrenner-Motor macht halt einfach mehr Spass. Genauso wie Handschaltung mehr Spass macht als Automat. Und jetzt bitte nicht wieder mit der Beschleunigung des Tesla kommen. Geradeaus kann jeder schnell fahren, der Tesla aber nur zweimal 😂

      Wenn ich vörig Geld hätte würde ich mir einen fetten Aston mit V12 holen. Fuck yeah! Sinnlos? Auf jeden Fall!
    • EvilBetty 02.11.2015 23:46
      Highlight Highlight Genau! Und der Tesla ist kein Spielzeug?
    • Gritzvogel 03.11.2015 09:23
      Highlight Highlight Wenn ich in meinen Dodge Challenger Hellcat steige und die 717 PS zum Leben erwecke, dann ist das einfach nur geil. Ich bezahl ja auch dafür mit massiv hohen Strassenabgaben und massig Benzin. Trotzdem geht's mir prima, und ihr Moralteufel (die für 80 Stutz nach London und zurück fliegen) dürft euch weiterhin selbst auf die Schulter klopfen.

      Man hat ja unlängst bei den Wahlen gesehen, wie sehr euch die Umwelt wichtig ist...
  • EvilBetty 02.11.2015 18:47
    Highlight Highlight DAS sind Autos...

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    • Philipp Löpfe 02.11.2015 21:16
      Highlight Highlight Was ist dein Problem?
    • EvilBetty 02.11.2015 21:48
      Highlight Highlight Diese TeslaHuldigung nervt. Wenn es etwas schlimmeres als AppleFanboys gibt, sind es TeslaFanboys. (Ich bin selber überzeugter Apple Nutzer).

      Es gibt andere E-Mobile die auch Berichte wert wären und für ein breiteres Publikum erschwinglich wären. Der Tesla nix anderes als ein E-Musclecar. Völig übermotorisiert. Ende. Die Verarbeitung ist nach heutigen Premiumstandards bestenfalls unteres Mittelfeld.

      Ich würde jederzeit eine Elise dem Roadster vorziehen. Und jederzeit einen Charger Hellcat einem Model S.
    • meliert 03.11.2015 02:50
      Highlight Highlight EvilBetty: das mit der Verarbeitung stimmt, der Innenraum ist wirklich nicht hochwertig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • alex DL 02.11.2015 18:05
    Highlight Highlight Tesla hat im Alleingang eine Veränderung der Wahrnehmung erreicht. War der Prius noch der 2CV des 21. Jahrhunderts verdrängt Tesla Lambos und Ferraris aus der Kinderzimmer-Poster Wand. Und dies ist der einzige Weg, auf dem sich E-Mobilität mittelfristig durchsetzen kann. Make it sexy - denn Ratio hat rein gar nichts mit Autokauf zu tun.
    • EvilBetty 02.11.2015 19:54
      Highlight Highlight Also ich kenne KEIN EINZIGES Kind mit einem Teslaposter...?
    • alex DL 02.11.2015 20:15
      Highlight Highlight @Betty: bei dir schreibt's manchmal einfach, oder?
    • Doctor Unrath 02.11.2015 20:18
      Highlight Highlight Wo gibts Tesla-Poster?? Will eines!!
  • sheimers 02.11.2015 17:49
    Highlight Highlight Das Argument mit dem Kohlestrom gilt sehr wohl auch für die Schweiz. Jede Kilowattstunde Wasserkraft die wir selbst verbrauchen, können wir nicht exportieren, die wird dann meist durch Kohle oder Kernkraft in einem anderen Land ersetzt. Wir sind in Europa alle im gleichen Stromnetz, die Schweiz ist keine Insel.
    • Zeit_Genosse 02.11.2015 18:41
      Highlight Highlight Interessanter Beitrag. Vernetztes Denken kann nicht schaden, wenn man globale Herausforderungen angehen will. Nationale Optik und Partikularinteressen machen es schwieriger.
    • atomschlaf 02.11.2015 23:58
      Highlight Highlight @sheimers: Reichlich abstruse Logik, der Schweiz die Förderungen der Kohlestromproduktion im Ausland vorzuwerfen, bloss weil wir nicht ganz Europa mit sauberem Wasserstrom versorgen können!
    • sheimers 03.11.2015 06:42
      Highlight Highlight Ich werfe der Schweiz nichts vor. Ich sage im Gegenteil, wir können den Kohlestrom der Anderen vom Markt verdrängen, wenn wir saubere Wasserkraft exportieren.
  • Thanatos 02.11.2015 17:46
    Highlight Highlight @PLöpfe Swatch ist ja jetzt auch ins Akkugeschäft eingestiegen. Nächstes Jahr soll die Entwicklung fertig sein und 2017 soll die Produktion starten :)
    • goschi 02.11.2015 18:27
      Highlight Highlight Swatch spielt aber in einem ganz anderen Markt.
      N. hayeck hat primär einmal grossmundige Ankündigungen gemacht, mit dem Tesla hat das aber gar nichts zu tun.
  • glüngi 02.11.2015 16:13
    Highlight Highlight Hab mich schon gewundert warum heute auf einmal alle Tesla-Bashing betreiben. Zudem ist der Tesla gar nicht soooo teuer wenn man bedenkt an welchen stellen man damit sparen kann.
    • EvilBetty 02.11.2015 23:49
      Highlight Highlight Weil der Tesla einem Vergleich mit der Oberklasse einfach nicht Stand hält. Ausser beim Preis. Ist das so schwierig zu verstehen?
    • atomschlaf 03.11.2015 00:03
      Highlight Highlight @Grufti: Das Model S ist auch vergleichsweise günstig. Hat wesentlich damit zu tun, dass Tesla selbst die Autos vertreibt und nicht über geldgierige Generalimporteure.
      So kostet ein Model S in der Schweiz annähernd gleich viel wie in den USA, während die traditionellen Marken hierzulande meist 50 bis 100 Prozent mehr verlangen!
    • glüngi 03.11.2015 22:46
      Highlight Highlight evilbetty, wie gesagt ich lade dich auf eine fahrt ein... weil das was du hier rauslässt ist einfach nur peinlich. dein volvo kostet ziemlich sicher mehr als ein tesla.
  • TRL 02.11.2015 15:46
    Highlight Highlight Den TA-Artikel in Grund und Boden zu schreiben ist für mich eine eher impulsive Reaktion. Das E-Auto (Tesla=Gratiswebung!) hat Vorzüge, die eigtl. niemand wegschreiben kann. Die Hinweise im TA-Artikel sind aber nicht falsch: Ja, es muss sich am Energiemix etwas ändern. Tut es leider nicht von alleine. Und nein auch das E-Auto ist kein Mobilitätsblankocheck. Jede Mobilität verursacht CO2, auch Wasserkraft-Zug-ÖV. Der in fast allen belangen "fucking obvious" TA-Artikel soll Ich-Kauf-Mir-Einen-Tesla-Und-Alles-Ist-Gut-Hippster (was ist ein E-Smart?!) nerven . Zählen Sie sich auch dazu Herr Löpfe?
  • Lowend 02.11.2015 15:06
    Highlight Highlight Mir scheint es, dass wir von der rechtsnationalen Presse auf den Abbruch der Energiewende vorbereitet werden sollen. Frisch nach dem Motto: "Habt Spass am billigem Öl und am Atomstrom, denn was kümmern uns die nächsten Generationen? Sollen die doch selber schauen, wie sie überleben. Hauptsache der Lärm und Dreck bleibt in diesen bösen linken Städten, wo sie so Spassverderber wie Grüne und SP wählen!"
    • Schuhmeister Flaig 02.11.2015 15:43
      Highlight Highlight @lowend: Rechtsnationale Presse? Sie haben wohl die WOZ abonniert.
    • Lowend 02.11.2015 15:57
      Highlight Highlight Die Redaktionen sind inzwischen durchseucht von diesen Auftragsschreibern und die Inserate, oder besser deren Entzug, dienen als Druckmittel auf die Herausgeber, oder kennen Sie nur eine einzige, noch im Ansatz links-liberale Tageszeitung, liebste(r) enesünal? Im übrigen geht es hier um Umweltschutz und haben Sie auch etwas zum eigentlichen Thema des Artikels zu sagen, oder folgt jetzt wieder das berühmte "Hau den Überbringer der ungeliebten Nachricht, wenn ich schon nichts zum Thema zu sagen habe"-Spielchen? Ich befürchte es.
    • atomschlaf 03.11.2015 00:05
      Highlight Highlight @Lowend: Der Tagi schreibt grösstenteils links (liberal eher weniger), wobei Ausnahme wie dieser peinliche Tesla-Verriss die Regel bestätigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neptun 02.11.2015 15:03
    Highlight Highlight Am Schluss wird es wohl eine Mischung aus beiden Artikeln sein, welche der Realität entspricht. Der Tesla produziert einiges an grauer Energie und auch das Batterieproblem lässt sich nicht einfach schön reden. Für mich entscheidender ist allerdings die Frage, ob es in absehbarer Zeit E-Autos gibt, welche über akzeptablere Ladevolumina als ein Tesla verfügen. Den Renault ZOE, so hässlich finde ich das Ding btw gar nicht mal, würde ich mir als Taucher schon eher anschaffen. Denn irgendwie wollen meine 30+ kg an Ausrüstung von mir zu Hause an den See kommen und da hilft mir der öV reichlich wenig
  • I_I 02.11.2015 14:49
    Highlight Highlight Richtigstellung:
    Tesla ist eine schlechte Sache!
    Grund: niedrige Energiedichte von Batterien = schwere Batterien = massiv höheres Fahrzeuggewicht = massiv höherer Energieverbrauch = massiv höhere Umweltbelastung.
    (zudem: hohes Fahrzeuggewicht = schlechte Querdynamik = mieser Fahrspass)
    • Qwertz 02.11.2015 15:15
      Highlight Highlight Aber tiefer Schwerpunkt, weil die Batterien am Fahrzeugboden angebracht sind -> mehr Fahrspass.

      Dass der Tesla so schwer ist, spielt nicht so eine grosse Rolle, da er viel Bewegungsenergie zurückgewinnen kann (die Elektromotoren funktionieren dann wie starke Dynamos) und im Normalfall die normalen Bremsen kaum benötigt. -> gute Effizienz.
    • one0one 02.11.2015 15:36
      Highlight Highlight Richtigstellung: höhere Umweltbelastung als was? Als ein Elektroauto mit einer Batterie mit höher Energiedichte? Ja.
      Höhere Umweltbelastung als ein Verbrennungsmotor? Sicher nicht.
      Nachkomme von Henry T. Ford? Das würde einiges Erklären ;)
      Übrigens ist der Tesla S "nur" ca. 200Kg schwerer als ein neuer BMW M5 und der hat bestimmt keinen miesen Fahrspass :)
  • Bess Wiss 02.11.2015 14:39
    Highlight Highlight Ich wohne in der Stadt in einem Mietshaus ohne Tiefgarage, wie sollte ich mein Elektroauto auf"tanken"? Da braucht es noch einiges, bis diese Technologie flächendeckend eingesetzt werden kann.
    • denic 02.11.2015 17:33
      Highlight Highlight aufladen am arbeitsort:)
    • goschi 02.11.2015 18:30
      Highlight Highlight phantasievoll sein, man findet immer eine Lösung, notfalls 1-2x wöchentlich auf der nächsten Raststätte mit Schnellladestation (in Bern zB das Grauholz) 45min Pause machen und den Tesla laden, da dies kostenlos ist, liegt sogar ein Kafi+Gipfeli drin, man ist immer noch billiger als eine äquivalente Tankfüllung ;-)
    • Kurtport 03.11.2015 12:01
      Highlight Highlight Kauf dir einen Prius PlugIn. Der hat zwar nur 20 km Elektroreichweite, ist aber innert einer Stunde daheim an der Steckdose wieder aufgeladen. Super für kurze Strecken! Für längere Strecken spart er als Hybrid enorm.
  • Miicha 02.11.2015 14:07
    Highlight Highlight Warte auf den ersten Familienvan von Tesla.
    • Sir Jonathan Ive 02.11.2015 15:11
      Highlight Highlight Wie wärs mit dem Model X?
    • glüngi 02.11.2015 16:14
      Highlight Highlight Ich find das model X extrem hässlich...
      Lieber einen richtigen van... beim model x scheinen die Proportionen überhaupt nicht zu stimmen :-P

      Aber ist Geschmacksache.
    • Miicha 02.11.2015 19:50
      Highlight Highlight Ne Danke, so ein richtiger Familienvan, am liebsten mit Schiebetüren hinten.
  • Howard271 02.11.2015 14:04
    Highlight Highlight Danke für diese Gegendarstellung!

    Klar ist der Tesla noch nicht perfekt, aber es braucht halt alles seine Zeit. Man entwickelte sich ja auch nicht direkt von der Pferdekutsche zum energieffizienten Superzug. Hauptsache man kann ein bisschen nörgeln und ganz nebenbei einer Bundesrätin Scheinheiligkeit vorwerfen...

    Es bräuchte etwas mehr Unternehmergeist und (amerikanischen) Optimismus anstelle dieses ewigen "Ja, aber... und überhaupt..."
  • Chris K. 02.11.2015 13:54
    Highlight Highlight Zur grauen Energie, zur Herstellung der Batterie und zum Recyling wird aber auch nicht ganz sachlich und ausführlich geschrieben.
    • Urs457 21.10.2016 18:02
      Highlight Highlight Gestern im Tagi eine ganze Seite. Mit veraltetem Zahlenmaterial, aber im Grundsatz richtig.
  • Timä 02.11.2015 13:40
    Highlight Highlight Super Artikel! Zur rechten Zeit mit sachlichen Argumenten. Einfach nur Prima. Danke
  • evo_enthusiast 02.11.2015 13:37
    Highlight Highlight Herr Philipp Löpfe, du hast es auf den Punkt gebracht. Hatte heute Morgen geschmunzelt als der TA Autor diese schwachsinnige Dokumentation veröffentlich hatte. Inzwischen schlimmer als Blick. ;-)
  • adma 02.11.2015 13:33
    Highlight Highlight Wasserkraftwerke sind leider nicht so sauber wie es scheint. Grundsätzlich ist es nichts anderes als eine sehr grosse Batterie. Bei Strom Überkapazitäten aus Atomkraftwerken wird Wasser hochgepumpt um bei stärkerer Nachfrage durch die Generatoren gelassen. Es ist also nichts anderes als gewaschener Atomstrom.
    • oskar 02.11.2015 13:39
      Highlight Highlight stimmt so nicht. zudem redest du nur von pumpspeicherkraftwerken, nicht aber von fliesskraftwerken
    • Sir Jonathan Ive 02.11.2015 13:39
      Highlight Highlight @adma
      du verwechselst wasserkraftwerke mit pumpSPEICHERkraftwerken
    • Tsunami90 02.11.2015 14:50
      Highlight Highlight Das selbe argument wie mit dem Kohlestrom und dem Tesla, es hält nicht stand. Pumpspeicherwerke sind quasi gigantische Akkus. (Dazu mit unerreichtem Wirkungsgrad) Ob nun Atomstrom oder Solarstrom hochgepumpt wird wird durch den Strommix definiert. Wenn wir die AKW abschalten und die Energie mittels Sonne, Wind und Geothermie substituieren, dann ist auch die Ökobilanz des Pumpspeicherwerks astrein.
  • Schuhmeister Flaig 02.11.2015 13:20
    Highlight Highlight Vorschlag: Nehmt doch den ÖV
    • Schuhmeister Flaig 02.11.2015 15:29
      Highlight Highlight @mockingbird: Mit Luft, Liebe und noch ein bisschen Ökostrom
    • glüngi 02.11.2015 16:16
      Highlight Highlight @mockingbird

      mit Strom aus der Steckdose... nicht aus dem Atomkraftwerk... ist doch logisch!!!
  • Roger Gruber 02.11.2015 13:19
    Highlight Highlight Was geschieht eigentlich an der Wasserstoff-Front? Aus dieser Ecke ist in den letzten Jahren erstaunlich wenig Neues zu hören. Liegt das vielleicht daran, dass Wasser schwierig zu besteuern ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel* 02.11.2015 13:14
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen sind die Unterhaltskosten beim Verbrennungsmotor. Er braucht Ölwechsel, Treibstofffilter, Abgasanlage etc. Alles Wartungskosten die teuer sind. Hätte ich die Kohle, würde ich mir auch einen Tesla kaufen.
    • EvilBetty 02.11.2015 15:04
      Highlight Highlight Warten sie mal auf die Service Kosten des Teslas...
    • glüngi 02.11.2015 16:24
      Highlight Highlight @evilbetty
      Tesla übernimmt die servicekostend für den wagen in den ersten 4 Jahren. (sie witzeln immer «ausser Wasser für den Scheibenwischer»)

      Danach kann man mit 500 Franken pro Jahr Rechnen. Was sehr billig ist... SEHR SEHR sehr billig... sogar mein Motorrad kostet mehr.

      Geh designen du teslahater...

    • EvilBetty 02.11.2015 17:11
      Highlight Highlight Der Scheibenwischer braucht ja auch Wasser... 😂
  • Firesh0ot 02.11.2015 13:02
    Highlight Highlight Zum Thema Batterie, diese muss zwangsweise gewechselt werden. Denn auch dies wird "Verbraucht", jedoch ist dies gegenüber einem Benzin-/Dieselauto, immer noch Effizienter.
  • TanookiStormtrooper 02.11.2015 12:43
    Highlight Highlight Natürlich wird es an der Zeit, eine Alternative zum Benziner zu haben. Leider hat man da viel zu lange gewartet resp. sich von der Ölindustrie Steine in den Weg legen lassen.
    Mit den Batterien ist es aber auch so eine Sache, wenn die nach ein paar Tausend Ladezyklen nicht mehr genug Leistung bringen müssen sie auch entsorgt werden und den Abfall dann einfach nach Ghana zu karren kann es ja wohl auch nicht sein.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Agbogbloshie
    • exeswiss 02.11.2015 20:15
      Highlight Highlight gehen wir von 1000 ladezyklen aus hast du schon 400'000km aufm Tacho (rein mathematisch bei 400km reichweite) bei 3000 also schon über eine million km. wobei man bis dahin schon 3 neue verbrenner hat.
  • sheshe 02.11.2015 12:43
    • TheDoc 02.11.2015 13:52
      Highlight Highlight Das dachte ich mir auch. Zwar noch gemerkt, dass man Müll geschrieben hat, aber nächstes mal vielleicht doch zuerst denken, dann schreiben. "Immerhin" ist der verlinkte Artikel von einem anonymen Autor geschrieben.
  • EvilBetty 02.11.2015 12:26
    Highlight Highlight Der Tesla hat beispielsweise einen sehr viel höheren Reifenverschleiss durch das hohe Drehmoment.

    MEIN Volvo ist 15 Jahre alt (von wegen nach 5 bis 6 Jahren wegschmeissen). Gucken wir uns dann mal einen Tesla im selben Alter und mit 270'000 km an. Mein Bruder hat einen 740er mit über 400'000km...

    Wo bleiben die ganzen Berichte über andere E-Mobile? Renault Twizzy zum Beispiel?
    • EvilBetty 02.11.2015 14:19
      Highlight Highlight Ich würd mir vorher noch einen i3 holen als einen Tesla Blender. Was ist denn so toll am Tesla?
    • Tsunami90 02.11.2015 14:55
      Highlight Highlight Setzt dich in einen und du weisst was. :D
    • EvilBetty 02.11.2015 15:08
      Highlight Highlight Ja war ja klar dass das kommt. Zweimal ordentlich «Gas» geben und die Leistung wird zurück genommen... geile Charre. Innen ist's eine normale Amischleuder. Die Bedienung über das TouchDisplay ist eine Zumutung. Ich kann auf der Autobahn problemlos die Lüftung in meinem Auto bedienen ohne den Blick von der Strasse zu nehmen. Viel Spass bei beschlagenen Scheiben im Tesla bei 120 km/h. Aber 120 fährt man im Tesla eh nicht lang, dann ist der Saft weg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • IchHabeAuchNeMeinung 02.11.2015 12:22
    Highlight Highlight Die Zukunft ist elektrisch, ganz klar. Bei den Batterien und der Herkunft vom Strom braucht es unbedingt Innovation und Veränderung.
    Wieso nicht LFTRs und SuperCaps?
  • meliert 02.11.2015 12:21
    Highlight Highlight Ich finde den Tesla nicht ganz richtig aufgestellt für ein "Umweltschutzauto", denn wieso braucht es so hohe kw Werte des Antriebs und Beschleunigung wie ein Sportwagen? Das Fz schiesst am Ziel vorbei, zwar gut um Erfahrungen zu sammeln, aber eben... Ein Tesla Besitzer müsste nach meiner Ansicht unabhängig vom öffentlichen Stromnetz sein und mittels eigenem System (Photovoltaik oder ähnliches) die Batterien laden können, dann wäre es zu Ende gedacht!
    • Sir Jonathan Ive 02.11.2015 13:21
      Highlight Highlight Es ist das Ziel von Tesla, dass man das Auto an seiner eigenen Photovoltaik auflädt. Darum kooperieren sie auch mit der auch von Elon Musk gegründeten "Solar City", welche solche Anlagen installieren.
  • Henggi 02.11.2015 12:21
    Highlight Highlight Wie so schön dargelegt... versucht doch mal ein Smartphone mit 5-Jährigem Akku (vorallem noch mit den neusten, resourcen intensiveren Updates) zu betreiben... Wer auf 2/3 der ursprünglichen Leistung kommt kann sich überaus glücklich schätzen. Realistischer sind 50% weiter fallend.... wer ein 5jähriges Smartphone betreibt hat sich schon lange ein neuen Akku (in welcher Form auch immer) besorgt. Auch ein Tesla wird nach 5Jahren nicht mehr die gleiche Reichweite besitzen ohne neue Batterien - das ist techn. nicht möglich....
    Das Thema ist sehr relevant. Alle 5 Jahre neue Batt. rechnet selbst...
    • Hand-Solo 02.11.2015 13:10
      Highlight Highlight Deshalb werden die Akkus auch nicht gekauft, sondern sind meistens in Miete, so hat man immer einen guten Akku. Der Akku des Tesla S ist in 2 Minuten ersetzt (damit man z.B. an Akkuwechselstationen den Akku kurz wechseln kann, statt lange aufzuladen.)

      Alte Akkus werden von Tesla in Zukunft für die speicherung im Heimbereich recykliert (z.B. um Solarstrom zu speichern)
    • Tsunami90 02.11.2015 14:58
      Highlight Highlight Dazu kommt: Es gibt Akkus und es gibt Akkus.... Ein Handyakku (Der gewollt nicht lange hält: http://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-26038/defekte-handys-fernseher-kameras-hardware-mit-verfallsdatum-geplante-obsoleszenz-pfusch-ab-werk_aid_762747.html) mit einem Akku eines Teslas zu vergleichen ist, als ob ich ein Haus mit einem Zelt vergleiche. Selbe Funktion aber Welten auseinander in sachen Qualität und möglichkeiten.
    • Angelo Lemmermeier 16.05.2016 11:04
      Highlight Highlight Es gibt eine Website, wo man viele verschiedene Teslas mit verschiedenen KM und Kapazität sieht. Im durchschnitt sieht man in der Statistik, dass ein Tesla alle 100 000 KM 3% verliert macht bei einer Millionen KM immer noch 70 % Kapazität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gratwanderer 02.11.2015 12:17
    Highlight Highlight Wirtschaftskrieg lässt grüssen. Erst die Amis die pointiert zum rechten Zeitpunkt die Klage ggü. VW platzieren just zu dem Zeitpunkt wo Musk durch Europa tourt und die Lösung im Gepäck hat. Europa schlägt zurück indem sie schlechte Tests und Probleme verbreiten, Mercedes seine Teslamodule austauscht (obschon seltenst Probleme auftauchten. Fiktionale Modelle von BMW, Merz, Porsche VW die im Tagestakt auftauchen. Und nun schwingt die Schweizer Presse auch noch mit mit völlig gebashten Berichten.( Kohlekraftwerke und Atomstrahlung) entweder oder aber nicht beides und ist nur in D abgeschrieben.
    • Eisenhorn 02.11.2015 13:12
      Highlight Highlight Ehm... Musk kämpft eher gegen die US Regierung als mit ihnen einen Wirtschaftskrieg zu führen. Tesla hatte in den letzten Jahren immer wieder Probleme mit Behörden und dem Rest der Auto-Industrie die auch alles mögliche Versucht haben Tesla Steine in den Weg zu legen.
    • Philipp Löpfe 02.11.2015 13:24
      Highlight Highlight Wo Eisenhorn Recht hat, da hat er Recht...
  • M. Graf 02.11.2015 12:15
    Highlight Highlight Offensichtlich inseriert Tesla Motors nicht im Tagi, aber ev. Automobilfirmen, welche zu spät in Hybrid- und Elektroantriebe investiert haben.
    • icarius 02.11.2015 13:12
      Highlight Highlight Tesla macht überhaupt keine Werbung. Anscheinen verkauft sich das Produkt von selbst....
    • Philipp Löpfe 02.11.2015 13:25
      Highlight Highlight Tesla macht aus Prinzip keine Werbung - und gewährt auch keinen Rabatt.
  • hektor7 02.11.2015 12:14
    Highlight Highlight Was die Demontage der Tagi-Argumente betrifft, gehe ich mit Philipp Löpfe durchaus einig. Allerdings sehe ich in den Elektorautos (und vor allem in der Diskussion darüber) ein grundlegendes Problem: Herr Löpfe spricht von einer Änderung des Mobilitätsverhalten durch E-Autos. Das bezweifle ich. Das E-Auto sorgt dafür, dass die Mobilität unabhängiger, kostengünstiger und moralisch vertretbarer wird. Unser primäres, längerfristiges Ziel sollte aber die generelle Senkung des Verkehrs sein. Dazu trägt der Tesla leider gar nichts bei, im Gegenteil. Wer "grün" ist fährt Tesla. Besser wäre gar nicht.
    • evo_enthusiast 02.11.2015 13:41
      Highlight Highlight Mobilität ist heutzutage wichtig Herr Hektor7. Willkommen im 21. Jahrhundert. Und nein, mit ÖV ist man nicht schneller, wenn man bedenkt wieviel mal man Umsteigt und dem Bus nachrennen muss. Auch gib mir eine ÖV Verbindung die um 1-2 Uhr Morgens noch Aktiv ist? (Ausser Weekend)
    • Bess Wiss 02.11.2015 14:44
      Highlight Highlight Es wird immer Leute geben, die z.B. aus gesundheitlichen Gründen auf Autos angewiesen sind. Gar nicht geht nicht.
    • hektor7 02.11.2015 16:50
      Highlight Highlight Ich sage ja nicht, dass auf Mobilität grundsätzlich verzichtet werden sollte. Es geht darum, dass mit den Elektroautos meiner Ansicht nach - oder zumindest in der Diskussion darüber - ein falsches Zeichen gesetzt wird. Elektrofahrzeuge lösen das Mobilitätsproblem einfach nicht. Gerade in der Berichterstattung bekommt man aber oftmals das Gefühl, dass es so sei. Und evo, genau darum geht es doch. Die Wichtigkeit der Mobilität muss irgendwie gesenkt werden, um das Problem zu lösen. Da sind natürlich vor allem gesellschaftspolitische Antworten gesucht.
  • Le_Urmel 02.11.2015 12:11
    Highlight Highlight Nun die Replik ist fast so seriös wie der Artikel. Auch Elektromotoren unterliegen dem Verschleiss, die 90% Energieeffezienz ist auch ein Laborwert, da der Stromtransport, das Laden der Batterie etc auch den Verlust von Energie beinhaltet.

    Die logischte und effektivste Methode eines Antriebs für den Invidiualverkehr ist die Brennstoffzelle. Aber da hat Mercedes ja das Zepter aus der Hand gegeben. Mal sehen ob es Toyota es besser macht
  • DerDude 02.11.2015 12:10
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel, hab mich heute tierisch über den bezahlten Artikel vom Tagi geärgert … graufenhaft, und da brüllen die Tagi Journis die ganze Zeit: Hey nur wir betreiben noch richtigen Journalismus … *würg*
  • tomdance 02.11.2015 12:09
    Highlight Highlight Danke Philip Löpfe! Eine klare Replik auf eine eher suspekte Aktion des Tagis.

    Ich frage mich einfach noch, warum der TA-Artikel heute morgen einfach so von Watson übernommen wurde. Aber das ist eine andere Geschichte.

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