Wirtschaft
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Luigi Di Maio und Matteo Salvini

Nicht nur Asterix und Obelix wundern sich über Matteo Salvini (links) und Luigi Di Maio (rechts).

Italien will zurück in die Vor-Maastricht-Ära: «Die spinnen, die Römer!»

Die Fünf-Sterne-Bewegung und die Lega wollen in Italien eine neue Regierung bilden – mit einem Programm, das von einem anderen Planeten stammt.



Die Anti-Establishment-Bewegung Cinque Stelle und die rechtspopulistische Lega haben die Wahlen gewonnen. Dass sie die Regierung bilden wollen, ist ihr gutes Recht, und dank der gütigen Mithilfe des Polit-Zombies Silvio Berlusconi scheint es ihnen auch zu gelingen. Die Verhandlungen zwischen den beiden starken Männern der beiden Parteien, Luigi Di Maio (Cinque Stelle) und Matteo Salvini, befinden sich auf der Zielgeraden.

epa06736562 Five-Star Movement (M5S) leader Luigi Di Maio (C) addresses the media after a meeting with Italian President Sergio Mattarella at the Quirinale Palace, Italy, Rome, 14 May 2018. (M5S) leader Di Maio said that neither he nor prospective right-wing Lega (League) party ally would put forward names of a Premier yet and asked for a few more days to complete a government programme.  EPA/RICCARDO ANTIMIANI

Lega-Chef Matteo Salvini. Bild: EPA/ANSA

Die Eckpunkte des Regierungsprogramms sind durchgesickert. Die italienische «Huffington Post» hat sie bereits veröffentlicht.

epa06736234 Five-Star Movement (M5S) leader Luigi Di Maio addresses the media after a meeting with Italian President Sergio Mattarella at the Quirinale Palace, Italy, Rome, 14 May 2018. (M5S) leader Di Maio said that neither he nor prospective right-wing Lega (League) party ally would put forward names of a Premier yet and asked for a few more days to complete a government programme.  EPA/RICCARDO ANTIMIANI

Cinque-Stelle-Chef Luigi Di Maio. Bild: EPA/ANSA

Und das sind die wichtigsten Punkte:

Die Märkte haben auf diese Forderungen reagiert: An den Aktienbörsen fallen die Kurse, an den Obligationenmärkten steigen die Zinsen für italienische Staatsanleihen. «Die Barbaren sind nicht vor den Toren Roms, sie sind mitten in der Stadt», warnt derweil die «Financial Times».

Die beiden Parteien reagieren wütend auf diese Entwicklungen. Lega-Chef Salvini postete auf Facebook: «Man will uns mit den üblichen Erpressungen stoppen. Aber diesmal wird der Wechsel kommen mit mehr Arbeit und weniger Flüchtlingen, mehr Sicherheit und tieferen Steuern.»

In this picture taken April 12, 2018, Forza Italia (Go Italy) party leader Silvio Berlusconi meets journalists at the Quirinale presidential palace after talks with Italian President Sergio Mattarella, in Rome, Thursday, April 12, 2018. A court in Milan has ruled that Berlusconi can run for office again, five years after a tax fraud conviction. The Milan daily Corriere della Sera on Saturday, May 12 ,2018, reported that the tribunal had decided favorably a day earlier on a request from lawyers for the 81-year-old former premier. (AP Photo/Gregorio Borgia)

Wurde von den Märkten zum Rücktritt gezwungen: Polit-Zombie Silvio Berlusconi. Bild: AP/AP

Die Angst vor dem Markt ist berechtigt. Angesichts der immensen Staatsverschuldung sind steigende Zinsen bei den Staatsanleihen die Achillesferse Italiens. Sie haben seinerzeit auch Silvio Berlusconi in die Knie gezwungen.

Austritt aus dem Euro, Schuldenerlass durch die EZB, Grundeinkommen und Flat Tax – all dies hat wenig mit der Realität zu tun. Doch Italien ist nicht Griechenland. Es platt zu walzen wird nicht möglich sein. Nach Brexit, Spannungen mit den USA und populistischen Regierungen in den ehemaligen Ostblockländern hat die EU ein weiteres und kniffliges Problem am Hals.

Es gibt aber auch Grund zu Hoffnung. Italien hat seit dem Zweiten Weltkrieg mehr als 60 Regierungen überlebt. Gut möglich, dass auch die beiden Traumtänzer Di Maio und Salvini bald nicht mehr sein werden als eine kuriose Fussnote in der Geschichte Roms.

Flüchtlingsfrauen auf italienischem Strich ausgebeutet

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Video: srf

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127Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • G. Schmidt 18.05.2018 23:03
    Highlight Highlight Italien ist ein Land, das leider niemand mehr ernst nimmt.

    Mama Mia!
    0 4 Melden
  • Jol Bear 17.05.2018 19:37
    Highlight Highlight Es sind offenbar Inhalte von verschiedenen Versionen des Regierungsprogramms in die Öffentlichkeit durchgesickert. Nach neuesten Meldungen sind Euro-Austritt und 250 Mia. Schuldenerlass nicht mehr drin. Loepfes Beitrag ist demnach nicht mehr aktuell. Dennoch: Diese Forderungen dürften einer "Idealvorstellung" der neuen Regierung entsprechen. Dass sie gekippt wurden, beweist einen gewissen Realitätssinn. Ob sie sinnvoll sind? Vielleicht, aber nicht für Italien, die sind schon zu tief in der EU verwachsen, hätten von der EZB-Politik der letzten Jahren sogar profitieren können...
    0 1 Melden
  • Ruffy 17.05.2018 17:29
    Highlight Highlight Mit Vollgas in den Abgrund..
    18 12 Melden
  • Pisti 17.05.2018 17:14
    Highlight Highlight Gefällt mir sehr gut. Politik für die eigenen Bürger betreiben und nicht für Eurodeutschland. Dazu sage ich nur Forza Italia.
    30 45 Melden
    • redeye70 17.05.2018 17:49
      Highlight Highlight Und der geforderte Schuldenerlass? Die Bürger all der Länder, die mit ihren Steuern Italien finanzieren mussten sollen nun in die Röhre gucken? An Dreistigkeit ist eine solche Forderung kaum zu überbieten. Und all die EU-Fördergelder, die einfach irgendwo auf dem Weg gen Süden versickerten? Italien sollte bei solch einer Politik sich selbst überlassen werden.
      19 9 Melden
    • Fabio74 17.05.2018 19:29
      Highlight Highlight Man darf auch weltfremdes fordern
      Der marode Süden finanziert sich durch die EU. Die Fördergelder werden für Strasse und Schiene gebraucht wo sie nicht bei der Mafia landen.
      WIe soll das dort weiter gehen?
      1 3 Melden
    • Ruffy 17.05.2018 19:43
      Highlight Highlight Die eigenen Bürger werden den Preis für die dummheit der Politiker zahlen.
      5 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alcedinidae 17.05.2018 17:00
    Highlight Highlight 15% für alle? Wächst das Geld im Süden auf den Bäumen? Wenn die Infrastruktur oder die Bildung dafür bluten muss, wirds toll.

    Sind wieder ein paar Elitisten welche noch ihr Geld retten wollen, bevor alles ganz versinkt.
    19 6 Melden
    • Fabio74 17.05.2018 22:17
      Highlight Highlight @lambert der mit den Eliten ist sowas von ausgelutscht. Diese bösen Eliten gibt es auch in Bern. Heissen FDP und SVP
      4 3 Melden
  • Oh Dae-su 17.05.2018 16:03
    Highlight Highlight Wie soll ein solcher Austritt aus dem Euro eigentlich genau funktionieren? Glaube ja kaum, dass die Italiener ihre ersparten Euros dann einfach freiwillig gegen eine schwächelnde Lira umtauschen werden.
    27 5 Melden
    • Tikvaw 17.05.2018 18:26
      Highlight Highlight Mal abgesehen vom ganzen drumherum.
      Wenn man die Steuern oder andere behördliche Dinge in Italien mit der neuen "Lira" bezahlen muss, kommt man gar nicht darum herum zumindest ein Teil seines Geldes jeweils umzutauschen. Auch würden dann natürlich z.B. die Löhne der Staatsangestellten, die Renten, die Sozialhilfe usw. ebenfalls in der neuen "Lira" ausbezahlt werden.
      10 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.05.2018 15:58
    Highlight Highlight Persönlich sehe ich auch überhaupt keine Linie. Flat-Tax und ein Grundkommen dass sich an Hartz IV orientiert, gleichzeitig weiter Schulden machen dürfen und dazu einen Schuldenschnitt vordern? Mehr Arbeit, dafür Flüchtlinge raus? Hier werden politische und ökonomische Ideen einfach wild durcheinandergewürfelt, ohne Konzept. Es ist zu befürchten, dass sich am Schluss die am besten organisierteste und am besten Propaganda betreibende Fraktion sich durchsetzt, erfahrungsgemäss habe rechte dabei keine schlechten Karten.
    37 6 Melden
  • piedone lo sbirro 17.05.2018 15:57
    Highlight Highlight italien hat eine gewaltige staatsverschuldung und 11mio. steuerhinterzieher.

    staatsprofiteure wie salvini, berlusconi und andere mafiosi gehören zu den grössten steuerhinterzieher.

    b. hat 2006 die regierung prodi gestürzt indem er politiker korrumpierte, anschließend hat er auf staatskosten sein illeg. imperium vor dem bankrott gerettet.

    italiens desaströse lage ist zu 95% hausgemacht.
    die rechtsnationalistische EU-hetze dient der ablenkung, nicht nur in italien.

    http://espresso.repubblica.it/inchieste/2018/04/19/news/leghisti-offshore-e-i-soldi-per-la-beneficenza-volano-a-malta-1.320733
    52 5 Melden
    • piedone lo sbirro 17.05.2018 17:02
      Highlight Highlight salvini hetzt gegen ausländer und die EU, kassiert aber gleichzeitig seit 2004 sein gehalt als EU-abgeortneter!

      als berufspolitiker lebt er vom staat und der EU, und propagierte bis vor kurzem die zweiteilung italiens.
      die lega nord hat sich von berlusconi ihre schulden zahlen lassen - zusammen haben sie das land regiert bzw. mitruiniert.
      27 2 Melden
    • TheMan 17.05.2018 17:27
      Highlight Highlight Und dank deiner geliebten EU und den Linke Politiker, ist Italien und Griechenland so hoch Verschuldet. Griechenland lebte vom Tourismus und den Zöllen, und Italien auch. Durch die Grenzöffnung vielen die Zölle Weg. Was Milliarden einnahmen auf ein Schlag zu 0 machte. Milliarden, die den Griechen und Italiäner fehlen. Lang lebe der Kommunismus.
      6 45 Melden
    • piedone lo sbirro 17.05.2018 17:42
      Highlight Highlight TheMan

      seit wann sind berlusconi und salvini linke? witzbold!

      34 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • boexu 17.05.2018 15:44
    Highlight Highlight Archillesferse 🤔
    40 2 Melden
    • Philipp Löpfe 17.05.2018 15:54
      Highlight Highlight Schwachpunkt. Archilles war ein Held der griechischen Mythologie, der nur an der Ferse verletztbar war. Sonst empfehle ich Wikipedia.
      12 70 Melden
    • Oh Dae-su 17.05.2018 16:00
      Highlight Highlight Der Held heisst aber Achilles und nicht Archilles ;)
      29 0 Melden
    • Geisslein 17.05.2018 16:01
      Highlight Highlight Achilles (von Achilleus), Herr Löpfe, nicht Archilles. Ich empfehle ebenfalls Wikipedia.
      31 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Husar 17.05.2018 15:24
    Highlight Highlight Die Pläne der Cinque Stelle und der Lega wären ein grosser Gewinn für Italien. Dass dabei die Merkel-EU eingeschnappt wäre und wie eine aufgeregte Gans stänkern würde, kann Italien schnuppe sein.
    Das ist die einzige Möglichkeit für Italien, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Um es ausgerechnet mit Merkels Worten zu sagen: "Das ist alternativlos".
    24 43 Melden
    • Fabio74 17.05.2018 17:31
      Highlight Highlight Alternativlos ist die Naivität gewisser Kreise. Zu glauben man könne Schulden machen und diewürden dann einfach gestrichen.
      Zu glauben man könne aus einer Währungaussteigen ohne Konsequenzen für die neue/alte Währung und das Zinsniveau.
      Zu glauben, die Welt sei so blöd den Sündenbock zu spielen aber im eigenen Land müsse man nicht aufräumen. Themen wie Mafia, Schwarzarbeit,Steuerhinterziehung. Reformation des seit 1861 nicht funktionierenden Staatswesens
      19 4 Melden
    • Husar 18.05.2018 07:47
      Highlight Highlight @Fabio
      Genau das was Du da aufzählst geht wunderbar. Es geschah und geschieht immer wieder.
      1 4 Melden
    • Fabio74 18.05.2018 12:48
      Highlight Highlight Ja es geht auf Kosten der eigenen Bevölkerung die dann verarmt. Dass der Lega diese egal ist, ist klar.
      Früher führte man Kriege um von der eigenen Dummheit abzulenken und vom Gegner Geld zu holen. Nachhaltig war es nicht.
      Aber dass die Menschheit nicht lernfähig isz, kennt man
      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomtom64 17.05.2018 15:13
    Highlight Highlight Fortsetzung

    Auch wenn die neue Regierung noch gar
    nicht steht und es sich bei dem bekanntgewordenen
    Plan nur um einen Entwurf handelt,
    so wurde dadurch wieder einmal in Erinnerung
    gerufen, dass die Eurokrise durch Sondermassnahmen
    und eine ultralockere Geldpolitik
    nur kaschiert, aber nicht nachhaltig gelöst
    wurde. Da das an indirekte Staatsfinanzierung
    grenzende Wertpapierkaufprogramm
    nun enden soll und ein Zinsanstieg ansteht,
    sorgt dieses aus der Vergessenheit hervorgetretene
    Gespenst für Schrecken.
    16 0 Melden
    • m. benedetti 17.05.2018 21:06
      Highlight Highlight Wenn die EZB den Zins erhöht, dann kommt der grosse Knall und es wird Pleiten regnen. Ich empfehle einmal dieses interessante Interview:
      Play Icon

      1 0 Melden
  • Tomtom64 17.05.2018 15:12
    Highlight Highlight So abstrus diese Ideen tönen, so legen sie
    doch ein grosses Erpressungspotenzial offen,
    dessen sich die neuen italienischen Spitzenpolitiker
    augenscheinlich bewusst sind. Da
    ihre Wahlversprechen und Ausgabenplanungen
    zudem einen Anstieg der ohnehin schon
    viel zu hohen Staatsverschuldung erwarten
    lassen, könnten sie versucht sein mit der Drohung
    eines Euro-Austrittes finanzielle Zugeständnisse
    zu erzwingen.
    17 0 Melden
    • Fabio74 17.05.2018 18:58
      Highlight Highlight Wers glaubt wird selig. Die Italiener waren in beiden Weltkriegen unzuverlässige Partner. Sie sind es bis heute geblieben.
      WEnn die Italiener austreten vernichten Sie mit dem Austritt aus dem Euro die Vermögen sämtlicher Italiener. Weil die schwache Lire benötigt wird um die Schulden in Euro zu bedienen
      3 3 Melden
  • Paddiesli 17.05.2018 15:12
    Highlight Highlight Das spielt wohl alles der Mafia in die Hände.
    15 4 Melden
  • Bert der Geologe 17.05.2018 15:12
    Highlight Highlight Ein einiges Europa war eine Superidee. Aber die Gründer haben sich viel zu viel aufgeladen. EURO-Einführung zu früh, Osterweiterung: eine Wodka-Idee. Und dann all die Töpfe, welche für Langfinger wie gemacht waren... Aber schlimmer als dieses Flickwerk wäre es, wenn Europa wieder in seine Nationalstaaten zerfällt. Der Zusammenhalt ist jetzt zwar schwach, aber es kittet doch ein bisschen.
    33 14 Melden
    • Schlumpfinchen 17.05.2018 16:21
      Highlight Highlight Da kann ich dir nur Recht geben. Wer führt eine gemeinsame Währung ein, ohne gemeinsame Geldpolitik?
      Ich denke die EU hat Zukunft, braucht aber dringend Reformen oder vielleicht sogar einen Neustart.
      20 1 Melden
    • chicadeltren 17.05.2018 16:51
      Highlight Highlight Das Problem der EU sind nicht die Oststaaten, sondern die Südstaaten. Im Osten haben sie die Finanzen grösstenteils im Griff.
      6 8 Melden
    • aglio e olio 17.05.2018 17:10
      Highlight Highlight "Im Osten haben sie die Finanzen grösstenteils im Griff."
      Auf wessen Kosten?
      12 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 17.05.2018 15:12
    Highlight Highlight Italien wird sich - wie seine Fussballer - mit solchen utopischen politischen Ideen eine ziemlich blutige Nase holen. Sicher wird sich die EZB mit Freuden 250 Milliarden ans Bein streichen...:-P
    20 5 Melden
  • Liselote Meier 17.05.2018 15:04
    Highlight Highlight Ähm das "reddito di cittadinanza" ist kein bedingungsloses Grundeinkommen sondern wäre eine Sozialhilfe wie z.B. Hartz IV in Deutschland. Kostenpunkt ca. 15 Milliarden Euro im Jahr für Italien. Machbar, aber nicht mit einer Flat Tax von 15% was ca. 80 Mrd. weniger Steuern bringen würde.



    28 2 Melden
    • Bert der Geologe 17.05.2018 16:56
      Highlight Highlight @Liselote Meier: You dreamer you. Geld fällt nicht vom Himmel und schon gar nicht auf Italien und wenn doch, dann würde es dort von der Mafia sofort in deren Säcke gefüllt und gewaschen.
      8 0 Melden
    • Fabio74 17.05.2018 19:37
      Highlight Highlight @sunray: Dass die MAfia global agiert also auch in der Schweiz weiss jeder. ISt aber irrelevant zum Thema Italien.
      Denn solange der Süden verseucht ist von diesen Strukturen wird sich nie was ändern
      2 1 Melden
    • Bert der Geologe 17.05.2018 20:21
      Highlight Highlight @sunray: echt jetzt? du belächelst mich wegen Allgemeinplätzen und kommst mit einem Whataboutismus der flachsten Sorte?
      4 1 Melden
  • aglio e olio 17.05.2018 14:47
    Highlight Highlight Flat Tax 15%
    Und der Zielgruppenwähler schnallt mal wieder nicht dass der Staatshaushalt von ihm übermässig finanziert wird, während der Geldadel sich die Taschen weiten lassen muss.
    28 2 Melden
  • Raphael Stein 17.05.2018 14:35
    Highlight Highlight ...das von einem anderen Planeten stammt.

    ich werde den Eindruck nicht los, Italien ist in gewisser Hinsicht ein andere Planet.

    Unten im Süden haben wir Gegenden gefunden, die könnten aus einem Endzeit Film stammen.
    20 2 Melden
  • Armend Shala 17.05.2018 14:33
    Highlight Highlight Oh ja sie sind so verrückt, sie wollen eigenständig sein. Ja gehts noch! Ein Volk, welches über sich selbst bestimmt, völlig weltfremd.
    20 24 Melden
    • Fabio74 17.05.2018 17:34
      Highlight Highlight Weltfremd sind solche Konmentare.
      Die EZB streicht aus Spass an der Freude die 250 Mrd Schulden. Der Ausstieg aus dem Euro hat keine Konsequenzen. Die Schlamperei und die Mafia lässt man leben. Die Schwarzarbeit kostet den Staat Milliarden. Die Steuerhinterziehung ebenso.
      13 7 Melden
    • Armend Shala 17.05.2018 18:31
      Highlight Highlight Oh ja die EZB die Caritas der EU was?
      8 2 Melden
    • Fabio74 17.05.2018 19:02
      Highlight Highlight Lies noch mal und suche etwas namens Ironie
      4 1 Melden
  • Herbert Anneler 17.05.2018 14:33
    Highlight Highlight Wie soll die EZB Italien Schulden erlassen, wo es sich doch gar nicht um Auslandschulden handelt, sondern um Schulden des Staates bei seinen BürgerInnen?!? Die spinnen nicht nur, diese Römer, die sind gaga.
    23 3 Melden
  • wasps 17.05.2018 14:25
    Highlight Highlight Im Grundsatz einverstanden. Doch nicht alle Elemente in den Planungen sind des Teufels. Ich würde nicht die Hand ins Feuer legen und behaupten, ein bedingungsloses Grundeinkommen würde bei uns nie eingeführt... der digitalen Welt sei Dank!
    28 5 Melden
  • Dominik Treier (1) 17.05.2018 14:08
    Highlight Highlight Klingt für mich eigentlich nur nach dem, wofür beide Parteien stehen... Populismus in Reinstform... Finde zwar ein Grundeinkommen müsste auch bei uns eingeführt werden und der Staats sollte seine Unabhängigkeit von der Wirtschaft insbesondere den Grosskonzernen wieder erlangen, doch für eine Finanzierung eines Grundeinkommens braucht es eine grundsätzliche Umgestaltung des Steuersystems und sicher keine Pauschale Senkung der Steuern!
    51 8 Melden
    • Paddiesli 17.05.2018 15:09
      Highlight Highlight Mit NUR einer Transaktionssteuer von 0,45 % lässt sich ein bedingungsloses Grundeinkommen finanzieren. Es gab kürzlich auf arte eine ausführliche Dokumentation über das Bedingungslose Grundeinkommen.
      13 1 Melden
    • Dominik Treier (1) 17.05.2018 15:58
      Highlight Highlight Ja das könnte eine Lösung sein... Nur wird sich das in der Regierungskombination in Italien wohl kaum machen lassen...
      3 0 Melden
    • JoeyOnewood 17.05.2018 19:53
      Highlight Highlight Ein Grundeinkommen kombiniert mit einer Flattax kommt im Prinzip dem Konzept der „Negativen Einkommenssteuer“ sehr nahe, welche Milton Friedmann. Die ist prinzipiell nicht umbedingt eine schlechte Sache, Problem: Entweder muss die Flattax extrem hoch angesetzt werden oder aber die Einkommenssicherung (also die negative Einkommenssteuer bei Einkommen 0) muss sehr tief gewählt werden, was wiederum zu keiner Grundsicherung führen würde. Italien möchte jetzt einfach den 5er und s‘Wegli was zu einer massiven Staatsverschuldung führt.
      2 0 Melden
  • icarius 17.05.2018 14:01
    Highlight Highlight Die EZB kann Italiens Schulden nicht einfach in Luft auflösen. Wenn Italien aus dem Euro aussteigt würde die Schuldenlast noch zunehmen weil die Lira gegenüber dem Euro massiv an Wert verlieren würde. Die Frage muss sein wie Italien seine Produktion innerhalb des Euro erhöhen kann und bei diesem problem ist auch Deutschland zum Handeln gezwungen. Längerfristig bringt der Euro auch DE nicht viel wenn andere Länder wirtschaftlich marginalisiert werden.
    42 6 Melden
  • Redly 17.05.2018 13:56
    Highlight Highlight - UK will Brexit
    - Italien will raus aus Maastricht
    - ein Teil der CH will gewisse EU-Regeln und Gerichte nicht
    Die „spinnen“ alle...
    ...oder vielleicht sind diese einfach sehr vernünftig?
    Etwas zu hinterfragen, was offensichtlich auch Nachteile bringt, ist alles andere als „spinnen“.

    Und jetzt her mit den Blitzen.
    55 60 Melden
    • ThomasHiller 17.05.2018 15:15
      Highlight Highlight Die Geschichte hat allerdings gezeigt, daß "jeder für sich" am Ende auch nur den Starken hilft, nicht aber den Schwachen. Oder zu Krieg führt. Auch dafür ist Europa ein Beispiel.
      27 9 Melden
    • PlüschBerserker 17.05.2018 15:18
      Highlight Highlight Der kleine Mann hat Angst, erinnert sich nicht und denkt früher war alles Besser.

      Armer Tropf ...
      25 7 Melden
    • piedone lo sbirro 17.05.2018 16:54
      Highlight Highlight Redly

      die ukip partei um nigel farage hat mit infamen lügen und monatelangen angst -und hetz kampagnen dem brexit zum sieg verholfen.

      geht es UK jetzt besser? sind irgendwelche probleme damit gelöst?

      jetzt wo der schaden angerichtet ist, verschwindet die ukip in der versenkung - ohne jegliche lösungsvorschläge für die anstehenden probleme, ohne irgendwann für irgend etwas verantwortung zu übernehmen.
      17 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 17.05.2018 13:55
    Highlight Highlight Salvini einen Römer zu nennen, ist eine Beleidigung Roms! Beim Jupiter!

    😉
    48 6 Melden
    • Philipp Löpfe 17.05.2018 14:33
      Highlight Highlight Stimmt, aber es passt so gut zu Asterix...
      36 9 Melden
    • sgrandis 17.05.2018 15:49
      Highlight Highlight Und di Maio ist Neapolitaner!!
      4 0 Melden
  • icarius 17.05.2018 13:54
    Highlight Highlight “Man will uns mit den üblichen Erpressungen stoppen.“

    Sagt der Mann, der droht aus der EU auszusteigen wenn Europa nicht mitzieht.
    43 12 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 17.05.2018 13:51
    Highlight Highlight Wenn Italien wiede die Lire hat, können sie selbstständig ihre Wirtschaft machen. So sind sie von Deutschland abhängig. Finde deren Programm nicht wahnsinnig.
    29 25 Melden
    • DerTaran 17.05.2018 14:42
      Highlight Highlight Wirtschaftswachstum durch Verarmung der Bevölkerung. Geniales Konzept!
      25 6 Melden
    • Dominik Treier (1) 17.05.2018 16:05
      Highlight Highlight Wunderbare Politik... Alles was seinen Wert behalten wird ist Boden an guter Lage, Firmen, Gebäude, Wissen und sonstige Sachanlagen, sprich alles was der normale Italiener nicht gross besitzt... Dessen paar gesparte Euro, werden als Lire nichts mehr wert sein und die Investoren werden lachen weil der einfache Bürger wieder einmal ihren Gewinn bezahlt... Tolle Idee...
      10 0 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 17.05.2018 16:52
      Highlight Highlight Propaganda Taran, Propaganda. Hat man 1992 auch gesagt das wenn wir nicht in die EU eintreten, würden wir verarmen. Ist ja nicht so gekommen.
      4 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ursus ZH 17.05.2018 13:49
    Highlight Highlight Nach dem Fussball WM Exit nun auch noch der Itexit? Wenn das nur gut kommt!
    22 7 Melden
    • TheRealSnakePlissken 17.05.2018 14:50
      Highlight Highlight Ich LIEBE Italien 🇮🇹 💕, das Land im Dauerbruchlande-Modus. Auch wenn‘s manchmal weh tut!
      11 0 Melden
    • Neuromancer 17.05.2018 15:23
      Highlight Highlight Puh, der kam flach...
      8 0 Melden
  • Sir Konterbier 17.05.2018 13:44
    Highlight Highlight Ein weiteres Land das dringend mal Pleite gehen sollte, damit echte Reformen möglich wären.

    Bei aller Liebe für Italien❤️
    108 57 Melden
    • herpderpschlerp 17.05.2018 14:01
      Highlight Highlight das ist etwas heikel, aus solchen situationen sind regieme entstanden die besser in der vergangenheit bleiben.
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    • mrmikech 17.05.2018 15:08
      Highlight Highlight @herpderpschlerp: Italien hat immer noch eine vorliebe für totalitaire systeme. Es gibt noch sehr viele Mussolini-Anhänger, und die Kommunisten sind auch gut organisiert. Die neue Populistensind nicht viel anders - totalitair.
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    • Sir Konterbier 17.05.2018 16:08
      Highlight Highlight Mein Kommentar war ein bisschen überzeichnet und nur bedingt zu Ende gedacht.

      Aber wie bei allen Krisenstaaten sitzen die Gläubiger im Ausland. Also sind die Staatschefs der im Ausland ansässigen Gläubiger genauso daran interessiert die eigenen Gläubiger zu Retten wie dem Mitgliedsland zu helfen.

      Eine verkorkste Situation die komplett unbefriedigend ist.

      Waren ein bisschen ein intuitiver Kommentar von dem her ;)
      4 0 Melden
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  • Posersalami 17.05.2018 13:43
    Highlight Highlight Wenn Italien aus dem € Austritt werden sie ja wohl wieder eine eigene Währung haben. Aus Sicht der Italiener ist das ganze nicht unvernünftig, da in der € Zone von zB. Deutschland eine rücksichtslose Wirtschaftspolitik auf Kosten von eben zB. Italien betrieben wird.

    Vielleicht wollen sie Deutschland auch nur mit dem Programm zwingen die Politik zu ändern. Weil der € hat auch für Italien natürlich nicht nur Nachteile.
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    • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.05.2018 14:13
      Highlight Highlight Nur wird die Italienische Währung extrem schwach sein, alle Schulden werden trotzdem weiter in Dollar oder Euro beglichen werden müssen und Waren und Dienstleistungen aus dem Ausland werden sehr viel teurer werden.
      Dazu sind die politischen Folgen eines Austritts Italien aus dem Euroraum nicht abschätzbar, fakt ist jedoch, von allen Ländern hat Italien am wenigesten Kapazitäten um Krisen abzufangen und dann auch am wenigsten Goodwill von den anderen EU-Staaten. Die Chinesen werden sicher gerne investieren.
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    • DerTaran 17.05.2018 14:36
      Highlight Highlight Die eigene Währung abzuwerten heisst die Schulden auf den Bürger abzuwälzen, ohne das Kind beim Namen zu nennen. Für Politiker ist es die einfachste Lösung Schulden loszuwerden.

      Deutschland die Probleme der eigen Unfähigkeit in die Schuhe zu schieben ist heutzutage zwar in, ist aber schlicht nicht richtig. Der Schuldige ist und bleibt Berlusconi. Aber der ist ja wieder am Ruder. Q
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    • TheRealSnakePlissken 17.05.2018 14:53
      Highlight Highlight Die sind jetzt schon überall. Was meinst du, wohin ein italienische Familie ohne viel Geld ins Restaurant geht? Zum Chinesen und nicht in die Pizzeria!
      11 0 Melden
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  • Scaros_2 17.05.2018 13:42
    Highlight Highlight Nun - Immerhin scheinen sie noch den Mut zu haben ihren wahnsinn in die Tat umzusetzen um dann am Schluss das Versagen Europa in die Schuhe zu schieben.

    Well done!
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    • MGPC 17.05.2018 14:20
      Highlight Highlight Europa HAT versagt!
      26 41 Melden
    • TheRealSnakePlissken 17.05.2018 14:54
      Highlight Highlight Wer ist eigentlich EUROPA? Ungefähr so fassbar wir die INTERNATIONALE GEMEINSCHAFT. Im Ernstfall oft abwesend...
      9 1 Melden
    • PlüschBerserker 17.05.2018 15:19
      Highlight Highlight Wo hat Europa versagt? Es geht uns gut, wir haben keinen Krieg.
      17 6 Melden
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«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

Ist dieses Massensterben nicht mehr aufzuhalten? Die kurze Antwort lautet: doch. Taucht man tiefer in die Daten ein, …

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