Wirtschaft
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H&M macht Läden dicht – weil immer weniger Kunden kommen



Der Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) will nach überraschenden Umsatzeinbussen Läden schliessen und das Onlinegeschäft ausbauen. Das schwedische Unternehmen kündigte am Freitag an, die Verzahnung von stationären mit Onlinehandel beschleunigen zu wollen.

Zudem soll das Ladenportfolio überprüft werden – was zu mehr Schliessungen und weniger Neueröffnungen führen werde. Die Kooperation mit der chinesischen Onlinehandelsplattform Alibaba soll erweitert werden.

Pedestrians walk past the Fifth Avenue store owned by Stockholm-based fashion retailer Hennes and Mauritz (H and M) Wednesday, June 21, 2006, in New York. HandM posted a 12 percent increase in second-quarter profit Wednesday, helped by a spike in sales in May but capped by higher marketing costs. HandM said that it plans to open approximately 100 stores during the remaining part of the financial year, mainly in the U.S., Spain, France, Britain, Canada and Germany. During spring 2007, the company had signed contracts for one full-range store each in Shanghai and in Hong Kong, the company's first stores in the Far East. (KEYSTONE/AP Photo/Kathy Willens)

Welche H&M-Filialen schliessen werden, ist noch unklar. Bild: AP

H&M hat im Schlussquartal Einbussen verbucht und schnitt deutlich schlechter ab als erwartet. Die Umsätze (ohne Mehrwertsteuer) sanken um 4 Prozent auf 50.4 Milliarden Schwedische Kronen (rund 5.1 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten mit 53.9 Milliarden Kronen gerechnet.

Die Umsätze hätten erheblich unter den eigenen Planungen gelegen, erklärte auch H&M. Dabei habe sich vor allem das stationäre Geschäft schwach entwickelt. Es seien weniger Kunden in die Läden gekommen als gedacht. H&M bezeichnete das Marktumfeld mit der anhaltenden Verlagerung hin zum Onlinehandel als schwierig. (sda/dpa)

Dabei kann Shoppen doch richtig aufregend sein …

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rabbi Jussuf 16.12.2017 13:33
    Highlight Highlight Und dann mit Alibaba zusammenspannen. Na Prost!
    Die Schweizer Post subventioniert H&M! So weit kommt's noch!
  • Don Alejandro 15.12.2017 21:04
    Highlight Highlight Und den Onlinehandel verpennen sie auch, man nicht einmal gegen Rechnung bestellen...
    • ströfzgi 15.12.2017 23:35
      Highlight Highlight Ich meins nicht persöhnlich, aber wenn Du noch gegen Rechnung bestellen willst, hast Du auch irgendwas verpennt.
    • Don Alejandro 16.12.2017 09:37
      Highlight Highlight Der E-Commerce weiss, dass die Bestellabbruchsquote bei keiner Option der Rechnungslieferung in der CH exorbitant höher ist, als bei jenen, die diese Zahlungsoption anbieten.
  • My Senf 15.12.2017 17:33
    Highlight Highlight Jaa
    Hoffe das dafür nicht wieder ein Zara Ableger rund um die Bahnhofstrasse einzieht!
  • holden27 15.12.2017 15:53
    Highlight Highlight Gehe sogut wie nicht mehr bei H&M einkaufen.
    Wenn ich in die männerabteilung gehe bin ich mir oft nicht sicher, ob ich nicht doch aus versehen in der frauenabteilung gelandet bin. 3/4 der Kleidung ist einfach nur hässlich, für irgendwelche hipster oder einfach unglaublich schlecht geschnitten/produziert.
    • lily.mcbean 16.12.2017 09:56
      Highlight Highlight Ich habe mal eine Bluse anprobiert in schwarz, Grösse 42 passte OK. Nacher habe ich sie in grau anprobiert- das exakt gleiche Modell vom gleichen Ständer- auch in Grösse 42 und die habe ich nicht mal über der Brust zubekommen obwohl ich echt einen kleinen Busen habe. Ich glaube die nähen die Grössenetiketten nach Zufallsprinzip an die Kleidung 😂
  • Alterssturheit 15.12.2017 15:33
    Highlight Highlight Wenn im Schweizer Strassenbild die H&M Filialen verschwinden - dann wär das glaub ich kein Verlust.
  • stud90 15.12.2017 14:00
    Highlight Highlight Finde bei H&M nicht der Onlinehandel das Problem. Ich ging früher gerne in den H&M, doch heute sind alle Pullis und T-Shirts so breit geschnitten, dass ich mich wie ein fetter Engel darin fühle.
  • lily.mcbean 15.12.2017 13:21
    Highlight Highlight Naja das überascht jezt wirklich niemanden. Zu laute Musik, unmotivierte und patzige Angestellte, ein riesen chaos egal zu welcher Uhrzeit (oder welche Filiale) und zu allem überfluss werden die gekauften Kleider lustlos in die Einkaufstasche gestopft. Bei solch einem Auftritt tun sie sich im Onlinehandel sicher besser!
    • Triumvir 16.12.2017 07:31
      Highlight Highlight H&M gehört zu den wenigen Kleiderläden in denen ich ausser Socken noch nie passende Kleider gefunden habe. Deshalb lasse ich diese Läden schon lange links liegen😆
    • lily.mcbean 16.12.2017 09:51
      Highlight Highlight Ich glaube auch, dass ich das letzte Mal in meiner frühen Pubertät das letzte Mal in einen H&M-Fummel gepasst habe und das wahrscheinlich auch nur mit Ach und Krach 🤣.
  • chnobli1896 15.12.2017 13:10
    Highlight Highlight Komisch. Dabei haben sie in Zürich nur 3 Läder innerhalb von 1 Minute Gehdistanz / Ironie off
    • Pingupongo 15.12.2017 18:01
      Highlight Highlight Sind nur noch 2 an der bahnhofstrasse. Einer wurde zum sunriseshop, von denen braucht es anscheinend auch unbedingt ganz ganz viele.
  • Skater88 15.12.2017 12:25
    Highlight Highlight "Anhaltende Verlagerung" für mich eher Billigware, zu tiefe Preise, ungenügende Qualität und teils unmögliche Passformen.

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