DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Jeder Vierte ist schon betrieben worden – eine Rechnung bleibt besonders gerne liegen



Schweizerinnen und Schweizer zeigen beim Bezahlen von Rechnungen keine gute Moral. Jede vierte Person ist hierzulande bereits einmal betrieben worden, wie eine repräsentative Umfrage des Informationsdienstes Comparis zeigt. Besonders schlecht ist die Zahlungsmoral in der Romandie, wo jeder Dritte bereits eine Betreibung erfahren hat.

Bild

Die Mobiltelefonrechnung bleibt besonders häufig liegen. bild: shutterstock.com

Stark betroffen von Betreibungen sind Haushalte mit tiefen Einkommen: Bei Personen, bei denen das Haushaltseinkommen unter 4000 Franken monatlich liegt, sei gar jeder Zweite schon betrieben worden, wie Comparis in einer Mitteilung  schreibt. Betreibungen erscheinen grundsätzlich während fünf Jahren im Betreibungsauszug. Sie können bei der Wohnungssuche aber auch bei der Kreditaufnahme Probleme bereiten.

Wann bezahlst du deine Rechungen?

Aktuell habe jeder siebte Befragte nach eigenen Angaben einen negativen Eintrag im Betreibungsregister, heisst es weiter. In der Romandie sind es mit 22 Prozent fast doppelt so viele wie in der Deutschschweiz und im Tessin (je 12 Prozent). Auch in der urbanen Bevölkerung hätten mit 18 Prozent viele Personen einen negativen Eintrag im Betreibungsregister.

Die Handyrechnung bleibt liegen

Nur jeder Vierte zahle zudem seine Rechnungen direkt nach Erhalt, heisst es weiter. Die Hälfte der Befragten (56 Prozent) zahle monatlich ihre Rechnungen. Nur knapp 55 Prozent der Befragten hätten für regelmässige Zahlungen ein Lastschriftverfahren bzw. einen Dauerauftrag eingerichtet. 2,1 Prozent zahlten Rechnungen sogar grundsätzlich erst nach Erhalt einer Mahnung.

Besonders häufig bleiben laut den Angaben Rechnungen von Telekom-Anbietern liegen. 36 Prozent der Bevölkerung hätten deswegen schon Mahnungen oder Zahlungserinnerungen erhalten. Auch Steuerrechnungen (35 Prozent) und Krankenkassenprämien (32 Prozent) werden häufig unpünktlich beglichen. Nur die Miete sei «tabu»: Nur 13 Prozent der Befragten zahlten die Miete schon einmal unpünktlich.

Die repräsentative Online-Befragung im Auftrag von Comparis wurde im Oktober 2018 unter 1'047 Personen in allen Regionen der Schweiz durchgeführt. (awp/sda)

«Shoppen? Da hau ich mir lieber einen rostigen Nagel ins Auge»

Video: watson/Viktoria Weber, Emily Engkent

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Vaudoise und Migros vertreiben künftig gemeinsam Versicherungen

Der Versicherer Vaudoise und der Detailhandelsriese Migros arbeiten künftig beim Vertrieb von Versicherungen zusammen. Über das Start-up Toni Digital sollen Migros-Kunden über digitale Kanäle Haftpflicht- und Hausratsversicherungen angeboten werden.

Zu finanziellen Aspekten der Zusammenarbeit machte der Westschweizer Versicherer am Dienstag in seiner Medienmitteilung keine Angaben.

Die Versicherungslösungen von Toni Digital und der Vaudoise sollen innerhalb des Dienstleistungs-Ökosystems des …

Artikel lesen
Link zum Artikel