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Sammelstelle lanciert: Die Migros will deinen Plastik-Abfall entsorgen



Generation M Migros MachT Müll

So sehen die Plastik-Sammelsäcke der Migros aus. Bild: zvg

Die Migros will künftig Plastik sammeln und wiederverwerten. Sie richtet dazu in allen Filialen der Schweiz Plastiksammelstellen ein. Mit dem gesammelten Abfall sollen Verpackungen für die eigenen Produktionsbetriebe der Migros-Industrie hergestellt werden.

Mit dem Plastik-Sammelsack der Migros können Schweizerinnen und Schweizer künftig Plastikabfälle zuhause sammeln und dann an den Rücknahmestellen für Plastikverpackungen in den Migros-Filialen entsorgen. Die Säcke seien in drei Grössen zu Preisen von 90 Rappen bis 2.50 Franken erhältlich, teilte die Migros am Mittwoch mit.

Der «orange Riese» geht mit dem Sammel- und Recyclingprojekt Ende Juni zunächst in der Zentralschweiz an den Start. Verlaufe der Start erfolgreich und stosse das Angebot auf Anklang, dann soll es auf die Genossenschaften Genf, Neuenburg-Freiburg, Waadt und Wallis ausgeweitet werden. Bis im Frühjahr 2021 soll es dann in der gesamten Schweiz Sammelstellen geben.

Beim Wiederverwerten spannt der Detailhändler mit Kunststoffrecyclern zusammen. Das gesammelte Plastikmaterial werde zuerst durch die Firma InnoRecycling der Sortierung zugeführt, heisst es. Anschliessend rezykliere die InnoPlastics AG das sortierte Material und produziere Regranulate, die in Verpackungen der Migros-Industrie Verwendung finden sollen. (sda/awp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Delfina 18.06.2020 14:53
    Highlight Highlight 1. Reduzieren, 2. Wiederverwenden und 3. Recyclen. Da geht noch viel mehr beim Kunststoff-Reduzieren! Die Grossverteiler sollten endlich den vielen unnötigen Verpackungsmüll vermeiden, sammeln ist ja nett, aber letztlich nicht die Lösung des Problems.
  • Erklärbart. 17.06.2020 14:44
    Highlight Highlight Coole Sache und wurde auch Zeit.
    Da wo meine Eltern wohnen gibt es das aber schon länger. Ein lokaler Unternehmer, bei dem auch Sperrgut und so entsorgen kann, bietet das schon seit längerem an. 110l Säcke, 10 Stück für 32 Franken. Es lohnt sich. Um einen normalen 35l Abfallsack zu füllen brauchen meine Eltern nun mehr als 3 Wochen - früher dauerte das eine Woche. Yoghurt Becher, PET Verpackungen, Fleischverpackungen etc. lassen grüssen.

    Hoffe das kommt schweizweit.
  • SaveAs_DELETE 17.06.2020 14:25
    Highlight Highlight Ich durfte die Firma InnoRecycling bereits besuchen und den Vorgang anschauen.
    Habe mich aber auch schon mit den KehrichtVerbrennungsAnlagen beschäftig.
    Das Problem ist, dass wir in der Schweiz zu viele KVA haben. Diese kaufen heute schon den Abfall aus halb Europa zusammen, um Fernwärme und Strom produzieren zu können. Die werden an der Aktion nun keine Freude haben.
    Ich finde es sehr gut, dass die IR den Plastik wieder Aufbereitet als das er verbrannt wird.
    Da bin ich auch bereit, ein paar Franken mehr dafür zu bezahlen...
    • Garp 17.06.2020 15:07
      Highlight Highlight Ich bin für Plasitkvemeidung.
    • Alpaka 8 18.06.2020 09:25
      Highlight Highlight Wenn man die KVA für Schweizer Müll nicht mehr braucht, kann man durch den Zukauf von ausländischem Müll immerhin vermeiden dass dieser einfach irgendwo auf einer Deponie gelandet wäre.
  • Schellenursli 17.06.2020 14:20
    Highlight Highlight Super!
  • Kampfsalami 17.06.2020 14:14
    Highlight Highlight Zum Glück ist die Bio-Gurke immer noch mit Plastik verschweisst.
  • timothy 17.06.2020 13:41
    Highlight Highlight Und die Schweizer wieder so: "Wir müssen alle verzichten und zurückstecken um die Umwelt zu retten, aber, jösses, 2.80 isch denn scho chli zvil."
    Ich versteh das Projekt so dass einfach aller "Plastik" in dem Sack landet und jä sorry, X unterschiedliche Kunststoffe identifizieren und trennen ist halt bitzli aufwändiger als alles in die Verbrennung zu stopfen.
  • Garp 17.06.2020 13:32
    Highlight Highlight Bis jetzt konnte ich das meiste meines Plastiks bei der Mirgros gratis abgeben. Mir wäre es lieber sie würden auf neue Verpackungen umsteigen und den Plastik von vornherein möglichst vermeiden. Wäre der bessere Weg!
  • Trasher2 17.06.2020 13:22
    Highlight Highlight Intelligenter wäre es, wenn die Migros schauen würde, dass es viel weniger Plastikverpackung gäbe und diese unsäglichen Mogelverpackungen in denen für ein besseres Bild Luft verkauft wird, konsequent abgeschafft würde!
  • Göönk 17.06.2020 13:18
    Highlight Highlight Mein letzter Wissensstand, abgeholt vor ca. 3 Wochen bei unserem Abfallbeauftragten der Stadtverwaltung: Der gesammelte Plastik werde mit Lastwagen in die Nähe von Stuttgart gekarrt, dort sortenrein getrennt und es würden trotzdem über 2/3 in der Verbrennung landen.
    Ökologisch sei das im besten Fall ein Nullsummenspiel, mit Tendenz ins Negative.

    Weiss nicht, ob das Migros besser macht? Habe auf der Migros-Seite keine Hinweise gefunden, wo und wie die Verarbeitung des gesammelten Gutes durchgeführt wird.

    Bin noch skeptisch.
    • ch.vogel 17.06.2020 13:58
      Highlight Highlight Auch wenn das Recycling im Moment vielleicht noch nicht ideal funktioniert (Effizienz, Ausbeute): Je früher es gang und gäbe wird, Plastik schon zu Hause zu trennen, desto besser.
      Wenn man wartet, bis eine Technologie perfekt ist, bevor man sie einsetzt, gibt es entsprechend auch keinen Anreiz, die Technologie zu entwickeln/verbessern.
      Wenn aber immer mehr Plastik sauber gesammelt wird, fördert das die Innovation: Firmen, welche effizienter recyclen können als die Konkurrenz, können damit auch mehr Geld machen. Und langfristig auch ihre Sackgebühren senken.
    • Göönk 17.06.2020 16:19
      Highlight Highlight @ch.vogel: du hast natürlich vollkommen recht und ich denke, auch bei einem grossen Teil der Bevölkerung ist durchaus der Wille vorhanden, Plastik zu sammeln.
      Trotzdem bin ich der Ansicht, dass zuerst eine sinnvolle Infrastruktur vorhanden sein muss und nicht allenfalls noch über Jahr eine negative Ökobilanz in Kauf genommen werden sollte.
  • p4trick 17.06.2020 13:15
    Highlight Highlight Unser lokaler Recyclinghof hat den sammelsack.ch im Angebot. 10x60l für CHF20. Mit diesem Sack konnte ich den 2wöchentlichen 35l Hausbafall inkl. Katzenkot von 2 Haustigern auf 1x35l alle 5 Wochen reduzieren und gleichzeitig 1 60l Sack alle 5 Wochen voller Plastik.
    Also das ganze bringt schon was und es kann Geld gespart werden.
    Erst jetzt mit Baby und Windeln bin ich wieder zurück auf 1 35l Sack in 2 Wochen :-)
  • Lady Shorley 17.06.2020 13:15
    Highlight Highlight Den Ansatz finde ich grundsätzlich gut, sowas ähnliches existiert bereits regional bei uns in Solothurn.
    Jedoch ist die Verwertung von Gemischt-Plastik nicht ganz einfach, da viele Verpackungen aus Verbundsstoffen bestehen und erst mühsam sortiert werden müssen oder es braucht für die Wiederverwertung erst grossen Aufwand an Energie, Chemie und Wasser. Daher fände ich es spannend zu wissen, mit welchen Partnern die Migros hier zusammen arbeitet und wie der exakte Ablauf für die zurückgegebenen Säcke aussehen würde, und wieviel dann auch tatsächlich recyclet wird.
  • Hierundjetzt 17.06.2020 12:47
    Highlight Highlight Ich zahle als Familienvater bereits:

    CHF 120.- für Kehrichtsackgebühr
    CHF 520.- / Jahr Entsorgungsgebühr an die Stadtwerke
    CHF 4'800 / Jahr Nebenkosten Wohnung für die Entsorgung meines Abfalls

    Und jetzt soll ich also nochmals (!) 2.90 / Sack zahlen und eine vollen Sack in den Laden mitnehmen, weil Migros?

    hahahahahahahahahahah (nein)
    • Alpaka 8 18.06.2020 09:29
      Highlight Highlight 4800 Nebenkosten, also 400 pro Monat, nur für die Abfallentsorgung? Dann würde ich dir aber dringend empfehlen die Wohnung zu wechseln. ;-)
    • Delfina 18.06.2020 14:43
      Highlight Highlight @Hierundjetzt du brauchst dafür nicht mehr soviele Abfallsäcke! Bei uns 4 Pers. noch 1 35l Abfallsack alle 4 Wochen😉
  • Vernunft wo bisch 17.06.2020 12:36
    Highlight Highlight Nur logisch, hinter den kulissen recycelt die migros schon immer den plastik den wir produzieren. Wir müssen trennen zwischen: karton, plastik, nicht wiederverwendbarer plastik, holz, elektroschritt und restmüll. Hinzu kommen natürlich lebensmittel und brot seperat
  • Donspliff 17.06.2020 12:32
    Highlight Highlight bringt den meztger /käser wieder in den laden verkauft es wieder dort und packt nicht alles ins plastikgedöns hat früher geklapt wiso heute nichmehr?

    das selbe mit glas wer kennt noch das depo das man zurück kriegte pro flasche?
    (vereizelt gibts es noch aber rar geworden in der CH) +glas weniger umweltschädlich als PET just by the way...

    aber die MIGROS will lieber das WIR WIEDER geld in die finger nehmen und IHREN mist ausbaden!
  • Back in Time 17.06.2020 12:21
    Highlight Highlight Eine gute Idee. Wobei es besser wäre, wenn das ein Plastikrecycling wäre, bei dem alle Händler mitmachen. Zudem finde ich es fragwürdig, dass man für die Säcke noch bezahlen muss.

    Hinzu kommt, dass alle Produzenten, Händler etc. auch daran arbeiten sollten, die Menge an verwendetem Plastik zu reduzieren. Wieder mehr Getränke in Glasflaschen anbieten etwa. Oder Vorratsdosen auch wieder aus Glas. Und natürlich bei den Verpackungen von Artikeln weniger Plastik verwenden.
  • adi37 17.06.2020 11:54
    Highlight Highlight Es existiert ja bereits eine solche Sache mit speziellem Plastiksack. Er koste glaub auch Fr. 2.80. (110Lt) Nur die ganze Sache hat einen Haken. Einvoller Plastiksack, gut gestopft wieg ca 2.5-3Kg. Bei Kehrichtabgabe nach Kg kostet 1 Kg ca 30 Rappen. Der Sack mit 3Kg Plastik Fr. 2.80! Wer will sich da eine goldene Nase verdienen?
    • grumpygirl 17.06.2020 12:08
      Highlight Highlight Es ist non-profit. Weisst du wie teuer es ist, das alles zu sortieren.
      Diese paar Franken zahle ich gerne und hilft uns vllt dabei, noch bewusster einzukaufen, wenns plötzlich bezahlt werden muss.

      Es ist ein guter Ansatz, der längst fällig war (in Spanien gibts das schon seit Jahren)! Aber es gibt noch viele Produkte, bei denen ich nur den Kopf schütteln kann. Es geht in die richtige Richtung, aber ganz schweizerisch seeeeehr langsam ;)
    • Talken 17.06.2020 13:20
      Highlight Highlight Und wo entsorgst du deine Kunststoffe? Im klassischen Sack? Dann stimmt deine Rechnung nicht mehr. Oder im Kunststoffsack? Dann kannst du für den Hausmüll 17 Liter Säcke verwenden, die erst noch weniger häufig abgegeben werden müssen. Die Trennung ist auf jeden Fall billiger. Wer das konsequent macht, wird staunen was alles an Kunststoff zusammenkommt. M.e. lässt sich vieles nicht so einfach vermeiden. Z.B. Zahnpastatuben, Verpackungen von Lebensmittel, Zahnbürsten, Kosmetikverpackungen, Jogurtbecher, verarbeitete Milchproduktebehälter, Folien um Zigaretten und Bücher, usw.
    • FaIn 17.06.2020 14:41
      Highlight Highlight Die Entsorgung in einer KVA ist auch viel billiger als das Recyceln von Plastikabfall. Deshalb der Preisunterschied (zumindest einer der Gründe).

      Das Trennen, Sortieren, Einschmelzen etc. von Plastikabfall ist momentan noch recht teuer. Mit innovativen und effizienteren Methoden werden die Preise der Säcke vlt. mal billiger.
  • Sojasauce 17.06.2020 11:50
    Highlight Highlight Im Grunde genommen eine gute Sache....

    Nur sehe ich ein Problem mit der Gebühr von bis zu 2.50 Franken pro Sack (grosser Sack). Ich denke, dass es die Konsumenten abschrecken könnte Geld für den Sack auszugeben, um dann auch noch Plastiktrennung zu praktizieren und zusätzlich den Sack zur Migros zu bringen. Dies ist mit zusätlicher Arbeit zuzüglich der regulären Müllentsorgung verbunden die mann auch noch bezahlen muss? Für mich geht dieses Konzept nicht ganz auf. Könnte mann in diesem Falle nicht eine Mikrogebühr auf Plastikhaltige Produkte aufschlagen um so die Entsorgung zu finanzieren?
    • Emma Jones 17.06.2020 12:11
      Highlight Highlight Würden die Recyclingsäcke gratis abgegeben, gäbe es wohl wieder die Schlaumeier, die solche Säcke kurzerhand als neue Kehrichtsäcke verwenden. Wie in Spreitenbach, wo der Hausmüll einfach in die Grünabfuhrtonnen geworfen wurde, nachdem dort letztes Jahr die Sackgebühr eingeführt wurde.
    • Talken 17.06.2020 13:24
      Highlight Highlight Aber dein Pet entsorgst du ja auch via Einkaufsgeschäft und deine Müllsäcke werden kleiner, billiger und leichter. Es gibt tausend Entschuldigungen etwas nicht zu tun. Probiers einfach aus und du wirst staunen. Parallel dazu noch vermeiden was sich vernünftig vermeiden lässt und du bist auf dem richtigen Weg. Militante Gegner und Zu-Allem-Nein-Sager gibt es wie Sand am Meer und trotzdem stehen sie alleine da auch wenn sie den Müll aus dem fahrenden Auto werfen (möchten). Trennen ist auf jeden Fall billiger.
  • @BlackStar 17.06.2020 11:46
    Highlight Highlight Aktuell kann ich bei der Migros Plastikflaschen gratis zurückbringen. Neu muss ich jetzt dafür zahlen.
    Schade, dass auch hier wieder Geld verlangt wird.
    • Hans Jürg 17.06.2020 11:54
      Highlight Highlight Echt jetzt? Davon habe ich bis jetzt noch nichts gehört.
    • Liquidpsy 17.06.2020 12:32
      Highlight Highlight Lesen hilft..
    • jules_rules 17.06.2020 12:42
      Highlight Highlight @Hans Jürg, Bei uns in der Migros hat's schon länger einen Sammelbehälter für Plastik, z.B. Shampooflaschen, Putzmittelflaschen etc. Dort wo man auch Batterien, Milchflaschen usw. zurückbringt. Ich dachte immer, die meisten grösseren Filialen hätten das, aber vielleicht gibt's da regionale Unterschiede...
    Weitere Antworten anzeigen
  • nafets 17.06.2020 11:25
    Highlight Highlight wie wäre es, wenn die Migros nur schon 25% aller Foodartikel nicht mehr in Plastik verpacken würde, dann müssten definitiv keine Sammelstellen eingerichtet werden. Wenn man in der Migros oder seinem Mitbewerber z.B. vor den Convenience etc. steht, dann wird dieses Sortiment kontinuierlich ausgebaut - natürlich, weil der Kunde dies ja wünscht (Ananasschnitze in Plastik etc.)
    aber im Gegenzug die Trinkhalme verbieten - mol, mol - genau mein Humor.
    • grumpygirl 17.06.2020 12:10
      Highlight Highlight Es ist alles ein bisschen widersprüchlich. Ich finde es auch sehr wichtig, dass man 3 Maisdosen nochmal zusammenschweisst 😅
      Am besten sollte man beides machen; Verpackungen noch mehr reduzieren, aber mit ein bisschen Tempo, nicht in 3 Jahren. Und zusätzlich recyceln.
    • Talken 17.06.2020 13:33
      Highlight Highlight Wenn die Migros das machen würde, wärst du der erste, der über die vielen Schalen, die du zum Einkaufen mitbringen müsstest, lästern würde. Offenfleisch und Käse, Müesli aller Art, Reis, Zucker, Mehl, Teigwaren, Jogurt, Milchprodukte aus dem Kühler, Reibkäse, geschnittene/ungeschnittene Salate, Sandwiches, Kuchen, Wähen, Guetzli, schokolade. Deinen Wochenendeinkauf möchte ich dann sehen. 5 Wägeli beladen mit deinen Schalen, die du nach Gebrauch alle abwaschen und von den Preisschildern befreien musst. Da wähle ich doch lieber den gangbaren Weg mit Augen offen für neue Lösungen. Probiers aus!
    • grumpygirl 17.06.2020 23:52
      Highlight Highlight @Talken
      Es geht doch um solche sachen wie Gurken, oder multipackungen, wo alles noch 7x verschweisst ist. Klar gibts viele sachen, wo es sinnvoll ist.
      Ich finde plastik eine tolle erfindung, aber alles mit gesundem menschenverstand
    Weitere Antworten anzeigen
  • Howard 17.06.2020 10:56
    Highlight Highlight Noch viel besser wäre es, würde es nichts kosten! So zahle ich für die Plastikmüll-Entsorgungen jener Verpackungen, die ich unvermeidlicherweise vorher bei derselben Migros einkaufen musste.
    Geniales Geschäftskonzept!
    • ernst.haft 17.06.2020 12:04
      Highlight Highlight Du hast das Recht, die Verpackungen beim Einkauf gleich dazulassen, afaik.
    • ConcernedCitizen 17.06.2020 12:06
      Highlight Highlight Züri-Abfallsack kostet mehr als der Migros Plastiksack. Es ist also günstiger, die Plastikverpackungen zurück zu bringen als in den Müll zu schmeissen. Für mich stimmt‘s.
    • ernst.haft 17.06.2020 17:58
      Highlight Highlight Eine vorgezogene Recyclinggebühr für Plastikverpackungen wär die Lösung, wie für Elektrogeräte. Die hülfe nicht nur, Plastikmüll zu recyceln, sondern auch zu vermeiden.
      Geiz ist zwar ungeil, kann aber steuernd wirken.
  • Turnbeutelvergesser 17.06.2020 10:28
    Highlight Highlight Zum Glück. Habe mich in der Ostschweiz schon so an das Plastiktrennen gewöhnt, dass ich in Zürich immer diesen Sack vermisse. Ich glaube, dass ist dieses Jahr der effizienteste Zug der Migros um Kunden zu holen, zumindest gelegentlich.
  • Hamudi Dudi 17.06.2020 10:25
    Highlight Highlight Die Migros wechselt in letzter Zeit zwischen Genie und Wahnsinn. Was ist da los?
    Aber auf jeden Fall löblich, dass man seinen Plastik irgendwann zurückbringen kann.
  • FrancoL 17.06.2020 10:12
    Highlight Highlight Nach einigen Turbulenzen ein sehr guter Ansatz. Wenn die Wiederverwendung auch nachhaltig ist, dann finde ich dies sehr positiv.

Der Onlinehandel als Jobmotor

Während eine Vielzahl an Unternehmen unter der Pandemie leidet und Personal abgebaut wird, boomt das Onlinegeschäft. Es werden Hunderte Stellen geschaffen.

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