Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Mangels Profitabilität: Der Discounter Denner beabsichtigt, kleine Filialen in ländlichen Gebieten zu schliessen. (Symbolbild)

Denner will sein Filialnetz überprüfen. Bild: KEYSTONE

Denner will kleine Filialen auf dem Land schliessen



Der Discounter Denner will Filialen in ländlichen Gebieten schliessen. Dies sagte Denner-Chef Mario Irminger in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» vom Samstag.

«Besonders in abgelegenen ländlichen Regionen mit kleinen Filialen, die schwer zu betreiben sind, ziehen wir uns zurück», sagte er. Der Discounter, der zur Migros-Gruppe gehört, konzentriere sich mehr auf die Agglomerationen und die Städte, wo die Firma mit ihrem Ladenkonzept profitabel arbeiten könne, betonte der Manager.

Insgesamt halte Denner an der Zielsetzung fest, zehn neue Filialen pro Jahr zu eröffnen. «Was bedeuten kann, dass wir dreissig neue eröffnen, aber auch zwanzig schliessen», erklärte Irminger.

Generell müsse man es schaffen, die Lage, das Angebot und die Preissetzung richtig zu kombinieren, um Discountern zu Wachstum zu verhelfen, sagte er gegenüber dem «Tages-Anzeiger». (cbe/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Diese 10 Probleme kennen wir alle beim Einkaufen

Glaces bis zu 20 Prozent teurer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

16
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wendy Testaburger 14.12.2019 14:00
    Highlight Highlight Klingt logisch🤷‍♀️
  • c_meier 14.12.2019 13:13
    Highlight Highlight volg wirds freuen...
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 14.12.2019 13:40
      Highlight Highlight ...irgendeiner freut sich immer.
    • Team Insomnia 14.12.2019 13:50
      Highlight Highlight Würde nie im Volg einkaufen.
      Schon mal die Preise dort gesehen?
      Die halten sich für Gott.
    • Dominik Treier 14.12.2019 15:31
      Highlight Highlight Ich finde nicht nur die Preise im Volg das Letzte, denn die könnte ich persönlich noch verkraften, aber die Produktqualität und Nachhaltigkeit, die man dann für das viele Geld erhällt, finde ich das Letzte.
      Konventionell produzierte Markenprodukte. Kein Bio, nichts Nachhaltiges oder Recycling und Eigenmarken mit einer Qualität, die so zu nennen, sich schämen sollte!
      Volg ist für mich ein typischer Bauerndorfladen, wo es noch nicht angekommen ist, dass nicht nur Ausnutzung der Natur, auch wenn diese zumindest zu kleinen Teilen regional geschieht, wichtig ist...
  • Xonic 14.12.2019 11:44
    Highlight Highlight Migros, der Laden des Volkes. ;)
    • dä dingsbums 14.12.2019 14:37
      Highlight Highlight Es geht um Denner.
  • jakos 14.12.2019 10:20
    Highlight Highlight Gerade habe ich gelesen dass Denner Filialen auf dem Land schliesst und in Agglomerationen neue öffnet, als treuer Dennerkunde erwarte ich das Gegenteil, also werde ich nun auch Aldi und Lidl Kunde.
    • dä dingsbums 14.12.2019 14:24
      Highlight Highlight Die machen da die Filialen zu, wo sie nicht rentieren und da welche auf wo sie rentieren.
      Eigentlich logisch und wird von jedem Unternehmen so praktiziert.
  • FITO 14.12.2019 08:54
    Highlight Highlight Es ist ja schon lange so, dass Denner selbstständige Betreiber von Dorflädelis mit ihrem Franchisie Modell in eine Abhängigkeit treibt und dann, wenn der Laden ihrer Meinung nach nicht mehr genügend Profit abwirft und der Besitzer finanziell ruiniert und verschuldet ist, diese Filiale dann schliesst.
    Diese Dorflädeli fehlen dann ersatzlos und die Grundversorgung in diesen Gegenden ist dann leider nicht mehr gewährleistet.
    Eine Schande für einen Konzern, der sich ja Nachhaltigkeit und sozial auf die Fahne geschrieben hat.
    Dutti würde sich im Grabe umdrehen.

    • KingK 15.12.2019 23:05
      Highlight Highlight Dutti kannte Denner nicht.
    • FITO 16.12.2019 05:18
      Highlight Highlight Weil es zu Lebzeiten Dutti's den Denner unter diesem Brand noch gar nicht gab.
      Dennoch gehört der Denner heute zum Migros-Konzern, also dem Lebenswerk von Dutti.
      Noch Fragen?
  • Toro77 14.12.2019 08:35
    Highlight Highlight Ein schönes Weihnachtsgeschenk für kleine Gemeinden...die Teppichetage von Migros schlägt wieder einmal zu...Hauptsache die Rendite und der Lohn der Manager stimmt...das dies ein riesiger Eingriff in die soziale Struktur kleiner Gemeinden bedeutet wo es oft nur noch ein Lädeli gibt, interessiert da niemanden...
    Dutti dreht sich im Grab...
    Fröhliche Weihnachten
    • dä dingsbums 14.12.2019 14:37
      Highlight Highlight So viel wie sich Dutti im Grab dreht, sollte man eine Wasserkühlung einbauen.

      In einem kleinen Dorf zu wohnen hat nun mal seine Nachteile. Alles kostet Geld und Du arbeitest ja auch nicht gratis. Die beim Denner auch nicht.

      Da ja fast jeder der auf dem Land lebt ein Auto hat, ist das auch nicht wirklich ein Problem. Sonst gibt es ja auch Leshop oder Coop@Home.
    • Aglaya 14.12.2019 14:54
      Highlight Highlight @dä dingsbums

      "Da ja fast jeder der auf dem Land lebt ein Auto hat, ist das auch nicht wirklich ein Problem. Sonst gibt es ja auch Leshop oder Coop@Home."

      Das Klima dankt, wenn tausende von Menschen, die bisher zu Fuss einkaufen konnten, nun das Auto nehmen oder liefern lassen mussten.
    • dä dingsbums 16.12.2019 00:26
      Highlight Highlight Das Klima als Argument pro Dorflädeli? C'mon.

      Diese "tausenden von Menschen" arbteiten ja irgendwo und für die meisten ist das nicht im gleichen Dorf (wenn es viele Jobs und Leute gäbe, wäre es ja nicht mehr ein Dorf) und somit lässt sich der Einkauf bequem auf dem Heimweg erledigen. Mache ich auch so und ich lebe nicht mal in einem kleinen Dorf.

      Dreh es wie Du willst, wenn ein Laden unrentabel ist, wird er über kurz oder lang geschlossen. Ist mit meinem Quartierladen auch geschehen und das hat nichts mit "der Teppichetage" zu tun.

Beyond Meat wächst weiter rasant – während Fleischbetriebe kriseln

Der Fleischersatz-Hersteller Beyond Meat mit veganen Burgern setzt sein rasantes Wachstum auch in der Coronavirus-Krise fort. Im ersten Quartal stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um 141 Prozent auf 97.1 Millionen Dollar.

Dies teilte Beyond Meat am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Zudem schrieb Beyond Meat einen Gewinn von 1.8 Millionen Dollar, im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 6.6 Millionen Dollar angefallen. An der Wall Street waren rote Zahlen und weniger Umsatz erwartet …

Artikel lesen
Link zum Artikel