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SIX-Präsident will einen «elektronischen Franken» – aber keinen Krypto-Handel

26.02.2018, 07:4026.02.2018, 07:47

Der Präsident des Verwaltungsrates der SIX Group, Romeo Lacher, zeigt sich in einem Gespräch mit der Financial Times als Befürworter einer elektronischen Landeswährung.

Die Einführung eines «E-Frankens» abgestützt durch die Schweizerische Nationalbank würde sowohl die Wirtschaft beleben als auch die elektronischen Bezahlsysteme, sagt Lacher im Interview mit der Zeitung vom Montag.

Romeo Lacher, VR-Präsiden der SIX Group
Romeo Lacher, VR-Präsiden der SIX Group
Bild: KEYSTONE

«Ich glaube, hier gibt es viel Potential und wir würden das sehr unterstützen.» Ein «E-Franken» unter der Kontrolle der SNB würde darüber hinaus viele Synergien bringen.

Etwas besorgt zeigt er sich über den Umstand, dass die Kryptowährungen zumindest bis vor kurzem nur den Weg nach oben gekannt hätten. Nach dem ersten Kollaps eines ICO (Initial Coin Offering) werde es verbrannte Finger geben, so Lacher.

Aber aus den Fehlern, die gemacht würden, könne man auch lernen. Weiter bestätigte er die Haltung der SIX, keine Kryptowährungen zum Handel zuzulassen. (sda/awp)

Kryptoindustrie kann Stromversorgung an ihre Grenzen bringen

Video: srf/SDA SRF
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