Wirtschaft
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ZUR MELDUNG, DASS SICH DIE SWISS VOM FLUGHAFEN BASEL-MUELHAUSEN ZURUECKZIEHE, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 9. JULI 2014 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Abflughalle des Flughafens Basel Mulhouse Freiburg in Basel am Donnerstag, 10. Januar 2013.  (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Stehen in Basel schon 2019 Langstreckenflüge auf dem Flugplan?  Bild: KEYSTONE

Schweizer Airline will Billigflüge in die USA anbieten – Zeit für einen Realitäts-Check

Vier Unternehmer wollen auf dem Euroairport eine Billig-Langstreckenairline aus dem Boden stampfen. Utopie oder realistisches Vorhaben? watson hat die hochfliegenden Pläne analysiert.



Kaum ist die Berner Fluggesellschaft Skywork pleite gegangen, lancieren Aviatik-Enthusiasten schon das nächste Schweizer Airline-Projekt. Unter dem Projektnamen Swiss Skies wollen vier Unternehmer in Basel eine Langstrecken-Billigairline aus dem Boden stampfen. Mit dem 190-plätzigen Airbus A321LR möchten sie schon 2019 Richtung USA abzuheben. 

Wie erfolgsversprechend sind die jüngsten Schweizer Airline-Pläne? Zeit für einen Realitäts-Check mit Aviatik-Spezialist und Chefredaktor von Skynews.ch, Hansjörg Bürgi. 

Flugzeuge

Bild

Der A321LR ist die Langstreckenversion des A320-Bestsellers. bild:airbus

Swiss Skies plant mit einem Flugzeug, das noch gar nicht verfügbar ist. Die Erstauslieferung des A321LR (Long Range) ist für Ende 2018 geplant. «Diese Flugzeuge sind derzeit heiss begehrt, da mit der Langstreckenversion des Airbus-Bestsellers ganz neue Märkte erschlossen werden können», so Bürgi. 

Der A321LR kann rund 7500 Kilometer weit fliegen. Das reicht für Nonstop-Flüge von Europa an die Ostküste der USA. Der Businessplan der Airline sieht vor, bereits im zweiten Betriebsjahr 16 Maschinen des Typs einzusetzen und bereits 38 im vierten Jahr. «Darum habe ich Fragezeichen, ob Swiss Skies diese Flieger so rasch beschaffen kann. Und falls ja, zu welchem Preis», so der Experte weiter. 

Heimatbasis/Streckennetz

ARCHIVBILD ZUR NEUJAHRS-MEDIENKONFERENZ DES EUROAIRPORT BASEL-MUELHAUSEN AM 18. JANUAR 2017 -- Ablugfeld am EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg in Basel am Mittwoch, 7. Januar 2009. In einer Medienmitteilung wurde bekannt gegeben, dass mit 4,26 Millionen Fluggaesten im Jahr 2008 das Passagieraufkommen auf dem Vorjahresniveau geblieben ist, dagegen das Frachtvolumen um 6 Prozent auf rund 100 000 T onnen abgenommen hat. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der Euroairport in Basel hat genügend freie Kapazitäten.  .  Bild: KEYSTONE

Asien, Karibik, USA, Brasilien: Die Airline plant auf dem Euroairport in Basel ein komplettes Netzwerk aufzubauen, wie Mitgründer Armin Bovensiepen in der «Financial Times» ankündigt. Geplant sind Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu kleinen Airports in Übersee. Und das von Basel aus, wo es bislang keine einzige ganzjährige Langstreckenverbindung gibt. 

Bürgi sieht  durchaus Potenzial für Langstreckenverbindungen ab dem Euroairport – wegen der Pharmabranche. «Platzhirsch Easyjet würde ich es zutrauen, erfolgreich Langstrecken ab Basel zu bedienen. Dank des grossen Netzwerks könnte die Airline Flieger füllen. Ein Newcomer wie Swiss Skies hat hingegen kaum Chancen, da Zubringerflüge fehlen.» 

Ein grosser Pluspunkt für den Euroairport ist die verfügbare Kapazität: Als einziger Schweizer Airport hat der Basler Flughafen noch genügend freie Slots für eine Expansion.

Preise

ARCHIV - ZU DEN HALBJAHRESZAHLEN DER SWISS, AM DIENSTAG, 31. JULI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG ---- Eine Boeing 777-300 von Swiss Airlines startet auf der Piste 16, am Mittwoch, den 29. November 2017 in Zuerich-Kloten. (KEYSTONE/Christian Merz)

Zürich – New York für 460 Franken: Die Swiss fliegt zu Discountpreisen in die USA.  Bild: KEYSTONE

30 Prozent billiger als bei gewöhnlichen Airlines soll man mit Swiss Skies Langstrecken fliegen können. Zum Vergleich: Die neue Discount-Langstrecken-Airline Level bietet Tickets für Paris – New York ab 99 Euro an. 

Das Problem: Selbst mit der Swiss fliegt man derzeit ab 455 Franken retour nach New York. So müsste Swiss Skies die Flüge für rund 350 anbieten. «Wegen des grossen Überangebots auf den Atlantikstrecken sind die Preise im Keller. Da lässt sich nur schwer Geld verdienen», so Bürgi. Das spürt auch Billig-Riese Norwegian Air Shuttle. Die Airline hat bereits Discountflüge über den Atlantik im Angebot. Finanziell gehen die Pläne nicht auf: Das Unternehmen schreibt tiefrote Zahlen. 

Finanzierung

Swiss Skies führt diese Woche in Basel einen Investorenevent durch, um die für den Start benötigten 100 Millionen Franken zusammenzubringen. «Die Fliegerei ist noch immer ein sexy Business. Es finden sich immer wieder Leute, die Geld in die Airline-Branche investieren», so Bürgi.

Er glaubt, dass die Airline deutlich mehr als 100 Millionen für den Start benötigt. Um die Betreibsbewilligung zu erhalten, müsse eine Airline sechs Monate ohne Einnahmen fliegen können. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) schaue da mittlerweile «sehr genau hin».

Zum Vergleich: Die Regionalairline Skywork hat seit 2011 laut Insidern über 100 Millionen Franken verbrannt, bis sie vor knapp zwei Wochen Konkurs ging. 

Fazit

Ob die in Basel geplante Airline je abhebt, steht in den Sternen. «Ich halte die Pläne für ziemlich utopisch», so Bürgi. Dies, weil mit Swiss und Easyjet in der Schweiz bereits zwei grosse Platzhirsche den Markt dominierten, die dank ihrer Grösse viele Verbindungen zu bereits günstigen Preisen anbieten. 

Zudem schreitet die Konsolidierung in der Airline-Branche nach wie vor rasch voran. Jüngstes Beispiel ist Air Berlin. Die Fluggesellschaft stellte ihren Betrieb dieses Jahr ein, nachdem nicht zuletzt das grosse Langstreckennetz grosse Verluste einflog. 

Das sagen die Airline-Gründer

Sind Kooperationen mit anderen Airlines geplant? Wie gedenkt Swiss Skies, so rasch an die neuen Flugzeuge zu kommen? Auf Anfrage von watson konnte ein Sprecher der geplanten Airline am Montag keine Auskunft geben. Er stellt weitere Informationen nach einem Investorenanlass in Aussicht, der am Donnerstag in Basel stattfinden soll. 

Bonus: Die Pleite von Air Switzerland

Bild

Möchtegern-CEO Mario Ritter: Die 2002 präsentierte Air Switzerland hob mit ihren Langstreckenmaschinen nie ab.  bild: keystone

2002 kündigte der damals 22-jährige Mario Ritter vollmundig den Start der neuen Flugline Air Switzerland an, heuerte Personal und Manager an und liess sich mit Modellen von Langstreckenmaschinen ablichten. Nach acht Monaten war sein Projekt insolvent, wie die «Handelszeitung» berichtete. Über zehn Jahre nach der Pleite wurde 2015 der Konkurs definitiv abgeschlossen. Ritter und sein Vater mussten 200'000 Franken in die Konkursmasse einzahlen, um einer Strafklage zu entgehen.

Ah, deshalb dauert das Boarding immer so lang!

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Saasi 11.09.2018 10:42
    Highlight Highlight Fliege übermorgen den 13. September bis zum 18. mit der Swiss für 378.- Franken Retour, mit allem was dazu gehört nach San Francisco. Soll ich jetzt früher oder später fliegen, nur um die Geiz ist Geil labber Heinis ruhig zu stellen? Ab Basel hat es Potential nach oben. Ob diese Fluggesellschaft in so kurzer Zeit fliegt sei dahin gestellt, auch Easyjet wird früher als später solche Flüge anbieten.
    Bin auch schon via Reykjavik mit der Icelandair nach Vancouver geflogen. Wenn die Umsteigezeit nicht zu lang sind, ist es manchmal besser nach ein paar Stunden die Beine bewegen zu können.
  • Olaf44512 10.09.2018 19:41
    Highlight Highlight Da Problen ist doch dass sich airlines überhaupt nicht differenzieren können. Alle haben die gleichen Flieger und fliegen von den gleichen Flughäfen. Ein perfekter Markt und am Ende fliegen alle auf Grenzkosten. Ich wundere mich warum noch immer so viele in airlines investieren wollen?
    • ströfzgi 10.09.2018 20:40
      Highlight Highlight Grenzkosten?

      Lufthansa Gewinn 2017: 3'000'000'000
      Swiss Gewinn 2017: 561'000'000

      Ich wundere mich nicht warum noch immer so viele in airlines investieren wollen
    • Olaf44512 10.09.2018 23:34
      Highlight Highlight Klar, einige machen schon noch Geld dabei. Lufthansa und Swiss wohl mit der nicht sehr preissensitiven Business Class. Doch auch deren Margen sind eher mager. Ich würde mal behaupten dass es einfallsreichere Geschäftsideen gibt um reich zu werden, sowie genügend Präzedenzfälle von gescheiterten airline Startups.
  • Pointer 10.09.2018 19:31
    Highlight Highlight Fliegen ist doch jetzt schon zu billig. Man sollte zumindest auf Europaflügen eine Abgabe einführen, die in einen Fonds fliessen würde, um damit ein 500+ km/h Hochgeschwindigkeitsnetz (Schiene, Magnetschwebebahn, Hyperloop) am Boden aufzubauen
  • Maya Eldorado 10.09.2018 18:49
    Highlight Highlight Die Klimaerwärmung sagt danke. So sind wir schneller am Ziel.
    • DonChirschi 10.09.2018 23:34
      Highlight Highlight Die Luftfahrt ist nur für etwa 2-4% des globalen CO2 Ausstosses verantwortlich, trotz starkem Wachstum. Innerhalb des gesamten Transportsektors sind es rund 35%. So löblich es ist, den Klimawandel auhalten zu wollen, dafür muss man andernorts den Hebel ansetzen um wirklich einen Impact zu haben (Kraftwerke, Landwirtschaft und Industrie).
    • Maya Eldorado 11.09.2018 09:07
      Highlight Highlight Jeder Tropfen trägt dazu bei, den Stein auszuhölen.
  • joshy 10.09.2018 18:29
    Highlight Highlight Ich hoffe unser Bundesrat greift ein und verbietet diese Discount Flüge. Es ist ja auch unser Bundesrat der den Klimaschutzvertrag von Paris unterzeichnet hat. Ich denke nicht das die Ziele dadurch erreicht werden können.
  • Juliet Bravo 10.09.2018 18:01
    Highlight Highlight Langstrecke mit A321LR oder auch einer hoffentlich mal kommenden CSeries LR sind sicher eine effiziente Sache. Ich sehe sie aber eher auf Strecken grösserer Airlines, die weniger nachgefragt werden oder noch nicht angeboten werden. Z.B. zwischen ZRH und Afrika oder Genf - Nordatlantik (z.B. BOS, YUL, EWR).
    Point to point braucht ein riesiges Einzugsgebiet.
  • Juliet Bravo 10.09.2018 17:37
    Highlight Highlight Der A321 LR wird zur Zeit von Billigairlines, die gerne Langstrecke anbieten würden gehypet. Wie im Artikel erwähnt macht Norwegian Langstrecke mit der vergleichbaren Boeing 737 Max. Sie wird wohl demnächst geschluckt oder insolvent sein.
    Ein solches Businessmodell bräuchte zwingend zwei grosse Einzugsgebiete, die verbunden werden und ohne Zubringer funktionieren. Das schafft Norwegian nicht, und wird erst recht nicht (sorry liebe Basler) von Basel oder auch (sorry liebe Zürcher) von ZRH aus funktionieren. Zur Zeit schafft es nur Virgin Atlantic aus London.
    • Knety 10.09.2018 17:58
      Highlight Highlight Norwegian fliegt mir dem Dreamliner Langstrecke und nicht mit dem 737.
    • tschaenggu 10.09.2018 22:03
      Highlight Highlight Doch, sie fliegen einige Transatlantikrouten mit der 737 Max. Bspw. von Dublin an die Ostküste. Aber schon den Grossteil mit 787.
    • Knety 11.09.2018 08:08
      Highlight Highlight Ah, ok wusste ich nicht. Dh. Die 99€ Flüge sind mit der 737. ich dachte immer die werden nur für Europa Flüge genutzt. Ob die Transatlantikflüge mit der 737 auch gratis WiFi haben.
  • Jacky Treehorn 10.09.2018 17:26
    Highlight Highlight Für 455 Euronen mehrmals jährlich kurz nach New York jetten aber dann wieder ob der nicht erreichten Klimaziele und Erwärmung die Moralapostel raushängen. Was sind wir nur für eine unsägliche Gesellschaft.
  • djangobits 10.09.2018 16:37
    Highlight Highlight Lasst uns noch den ökologischen Realitätscheck machen. Wie ökologisch sinnvoll sind Discountflüge in die USA?

    Haha! Gar nicht! Mensch! Dämliche Idee. Nur doof. Irrsinn. Nix kaufe!
    • ghawdex 10.09.2018 17:47
      Highlight Highlight Aber teurere Flüge wären ökologisch sinnvoll?
    • Chääschueche 10.09.2018 19:06
      Highlight Highlight Sag das mal der Generation Easy Jet und Ryanair.

    • Chääschueche 10.09.2018 20:55
      Highlight Highlight @ghawdex
      Nein. Aber es würde weniger Flugzeuge geben, da weniger Menschen reisen.
  • Ziblizabli 10.09.2018 16:24
    Highlight Highlight Ich hättel liebet eine Mittelklasse Airline: 150% so teuer und dafür auch 150% Platz auf den Sitzen. Klar könnte man auf Business ausweichen, aber das kostet vorallen bei Kurzstrecken oft x-mal mehr als Holzklasse und bietet Service welcher ich nicht brauche (Cüpli, A-la-Cart Menue, Priotity package claim).
    • Scaros_2 10.09.2018 17:06
      Highlight Highlight Man fliegt auf Kurzstrecke auch kein Business.
    • Ziblizabli 10.09.2018 17:19
      Highlight Highlight Stimmt. Man flog Skyworks. Da hat man selbst in der Holzklasse genügend Platz.
    • Juliet Bravo 10.09.2018 17:48
      Highlight Highlight Leider sind Economy Passagiere sehr Preis sensitiv. Bei einigen Airlines gibt es mittlerweile Economy plus (z.B. Edelweiss) oder Premium Economy Angebote. Und sie schiessen leider nicht durch die Decke. Swiss bietet die Plätze mit massiv mehr Beinfreiheit z.B. auch gegen Aufpreis an. Ein Riesengeschäft ist das nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 10.09.2018 16:19
    Highlight Highlight Unser Dozent für Strategisches Management war und ist immer nochbder Meinung das jedes business mehr tendite abwirft als die Flugindustrie

    Verstehe ned wie man in der schweiz das schaffen will.
    • Hierundjetzt 10.09.2018 17:28
      Highlight Highlight Ansichten von Menschen die Zeit haben Strategisches Management in Teilzeit zu unterrichten ist mit äussester Vorsicht zu begegnen.

      Wenn Du tatsächlich Str. Mmgt als Job auf Stufe GL / Stab anwendest, hast Du schlicht keine Zeit, am Samstag für 150.- einen Morgen lang zu „unterrichten“😉

      Da Airlines mehr BG-Marge als ein Dönerladen im K4 erwirtschaften, ist Dein Argument bereits invalid
    • Juliet Bravo 10.09.2018 17:30
      Highlight Highlight Ist jetzt vielleicht ein seltsamer Vergleich. Und dein Prof in Ehren. Aber wenn die SWISS 2017 mit knapp 9000 Mitarbeitern über eine halbe Milliarde CHF Gewinn schafft, während eine Credit Suisse mit 46‘000 Mitarbeiter gerade mal 1,3 Milliarden Gewinn macht, scheint die Sache mit der Luftfahrt nicht so klar, wie er es sich denkt.
    • fluh 10.09.2018 23:51
      Highlight Highlight Naja die swiss lebt von der substanz, wegen dem namen kaufen die leute noch. Geboten wird aber ramschniveau, sobald die leute das merken ist feierabend.
    Weitere Antworten anzeigen

Swiss-Piloten müssen erstmals zum Jahresgespräch antraben

Das Mitarbeitergespräch gehört für die meisten Angestellten zur Routine am Jahresende. Nicht so bei den Piloten der Swiss. Die Fluglinie führt in diesem Jahr erstmals mit allen 1400 Piloten ein persönliches Gespräch durch. Andere Unternehmen gehen neue Wege des Dialogs.

«Und, wie sind Sie mit Ihrer Leistung in diesem Jahr zufrieden?» Für die meisten Angestellten ist diese Frage vom Vorgesetzten zum Jahresende Usus. Das Mitarbeitergespräch, kurz MAG, ist ein fixer Teil der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung. Nicht so für die Swiss-Piloten. Für sie war das «MAG» bisher ein unbekanntes Kürzel. Das ändert sich nun. «Seit diesem Jahr führen wir mit allen unseren 1400 Piloten einmal im Jahr ein persönliches Gespräch», bestätigt ein Swiss-Sprecher.

Dieser Schritt sei …

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