Wirtschaft
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Der Rieter Hauptsitz in Winterthur, aufgenommen am Mittwoch, 13. August 2008, anlaesslich der Veroeffentlichung der Halbjahreszahlen des Maschinenkonzerns. Der Industriekonzern Rieter hat im ersten Halbjahr einen Gewinneinbruch erlitten. Der Reingewinn schrumpfte um zwei Drittel auf 40,8 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis (EBIT) sackte von 135,8 Millionen Franken im Vorjahr auf 68,9 Millionen Franken ab. Der Umsatz sank von 1,95 Milliarden Franken auf 1,81 Milliarden Franken. Dies wird in den beiden Geschaeftsbereichen Textile Systems und Automotive Systems zu einer Reduktion von rund 15 Prozent des Mitarbeiterbestandes fuehren. Im wesentlichen sind Westeuropa und Nordamerika betroffen. Insgesamt hatte der Textilmaschinen- und Automobilzulieferer Ende Juni 15 316 Beschaeftigte. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Rieter baut am Hauptsitz in Winterthur rund 150 Stellen ab.
Bild: KEYSTONE

Die Wahlen sind vorbei – jetzt kommt der Stellenabbau: Bald 10'000 Industriejobs weg?

Exporteinbruch, Entlassungen: Die schlechten Nachrichten aus der Wirtschaft häufen sich. Die Gewerkschaften rechnen mit dem Abbau von mehreren Tausend Arbeitsplätzen bis Ende Jahr.



Drei Hiobsbotschaften aus zwei Tagen: Die Ausfuhren der Schweizer Wirtschaft sanken im dritten Quartal 2015 gegenüber der gleichen Vorjahresperiode um 5,2 Prozent. Alle Branchen mit Ausnahmen der Bijoutiers und Juweliere waren betroffen, am stärksten die Maschinen- und Elektronikindustrie. Auch die lange scheinbar resistente Uhrenindustrie musste leiden, mit einem Minus von 6,5 Prozent verzeichnete sie den grössten Exportrückgang seit 2009.

Am Montag verkündete das Basler Unternehmen Doetsch Grether, das Marken wie Grether's Pastillen und Körperpflegeartikel führt, den Abbau von 70 seiner 140 Stellen und die Schliessung des Produktionsstandorts in Muttenz. Tags darauf kündigte der Winterthurer Maschinenhersteller Rieter an, 150 von 855 Stellen zu streichen. Ein Teil der Produktion werde verlagert.

Swatch watches are displayed in front of a shop at the central station in Zurich in this February 4, 2013 file photo. Swiss watch exports posted the biggest quarterly export drop since 2009 in the third quarter as plummeting sales in Hong Kong and China spread to other Asian markets in September.   REUTERS/Arnd Wiegmann/Files      TPX IMAGES OF THE DAY

Die Schweizer Uhrenexporte sind so stark gesunken wie nie seit 2009.
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Als wesentlicher Grund für die schlechten Nachrichten wird in allen drei Fällen die Stärke des Franken nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Nationalbank genannt. Derzeit bewegt sich der Kurs bei rund 1.08 Franken zum Euro. Für viele Unternehmen ist die heimische Währung damit immer noch viel zu stark. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat berechnet, dass der Kurs gemessen an der Kaufkraft bei rund 1.30 Franken liegen müsste.

Unia schlägt Alarm

Die Abbaumeldungen der letzten beiden Tage schüren einen Verdacht: Haben die Unternehmen mit der Ankündigung von einschneidenden Massnahmen bis zu den Wahlen vom Sonntag gewartet, um nicht der Linken keinen Steilpass zu liefern? Die Gewerkschaft Unia hat in einer Mitteilung eine entsprechende Andeutung gemacht: «Die Unia verfügt über Indizien, dass nach dem Wahltag am 18. Oktober diverse Massenentlassungen geplant sind.»

Die These scheint gewagt. Ein Stellenabbau während des Wahlkampfs muss nicht den Linken helfen. «Wähler könnten auch versucht sein, eher bürgerliche Parteien wie die FDP zu wählen, weil diese sich für den Werkplatz Schweiz einsetzen», sagte der Politologe Andreas Ladner dem Tages-Anzeiger. SGB-Chefökonom Daniel Lampart wollte die Unia-These auf Anfrage nicht kommentieren. Er bestätigte jedoch, dass die nahe Zukunft ungemütlich werden dürfte: «Der Druck ist gross, wir rechnen damit, dass täglich mehr schlechte Nachrichten folgen werden.»

Verdacht auf Missbrauch

Aus Gesprächen mit Arbeitnehmervertretern spüre er, dass die Stimmung in vielen Firmen schlecht sei, sagte Lampart, der auch dem Bankrat der Schweizerischen Nationalbank angehört und die Aufhebung des Mindestkurses wiederholt kritisiert hat: «Die Arbeitszeiten werden verlängert, gleichzeitig bekommen die Angestellten keine Zahlen mehr zu sehen.» Daraus entsteht ein weiterer Verdacht: Firmen könnten die Frankenstärke als Vorwand für Rationalisierungen missbrauchen.

Daniel Lampart, Chefoekonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB, spricht an einer Medienkonferenz zu den Auswirkungen der Personenfreizuegigkeit auf den Schweizer Arbeitsmarkt 2013, am Mittwoch, 9. Juli. 2014, in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

SGB-Chefökonom Daniel Lampart erwartet schlechte Nachrichten.
Bild: KEYSTONE

Am Grundproblem ändert das nichts. Der starke Franken sei für die Industrie «ein Klotz am Bein», betonte Lampart. Seine Prognose ist düster: Es gebe Anzeichen, wonach bis Ende Jahr gegen 10'000 Arbeitsplätze abgebaut werden, und das allein in der Industrie. Auch andere Branchen leiden unter dem Wechselkurs, etwa Gastgewerbe und Detailhandel. «Selbst im Transportgewerbe gibt es zunehmend Anzeichen für einen schlechten Geschäftsgang.»

Skeptische Arbeitgeber

Indizien für diese düsteren Szenarien gibt es zur Genüge. Auf seinem Blog verweist Lampart auf den jüngsten Quartalsbericht der Nationalbank vom September 2015. Eine Umfrage unter 180 Firmen habe ergeben, dass mehr als 20 Prozent Auslagerungen von Produktionsteilen gemeldet hätten. Das entspreche einer Verdoppelung gegenüber der letzten Umfrage vom Juni.

Es sind unerfreuliche Aussichten, und sie werden nicht nur von den Gewerkschaften verbreitet. Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt sagte im Juni in der NZZ am Sonntag, er gehe für die nächsten sechs bis neun Monate «von einem Verlust von 30'000 Stellen aus, wenn der Kurs zum Euro bei 1.05 bleibt». Die Arbeitslosenquote bis Ende Jahr schätzte er auf 3,6 bis 4 Prozent. Ohne eine deutliche Abschwächung des Franken sind weitere Hiobsbotschaften programmiert.

Corrado Pardini, Sektorleiter Industrie bei der Gewerkschaft Unia und Berner SP-Nationalrat, forderte die Politik und die Nationalbank zum unverzüglichen Handeln auf. «Wenn jetzt nicht gehandelt wird, gibt es eine Deindustrialisierung, die die Schweiz noch jahrzehntelang bereuen wird», sagte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Umfrage

Ginge es der Schweiz wirtschaftlich besser, wenn sie den Euro als Währung hätte?

608

  • Ja.30%
  • Nein.55%
  • Keine Ahnung.14%

Runter mit den Preisen! Produkte, die jetzt billiger werden müssten.

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The Writer Formerly Known as Peter 21.10.2015 16:38
    Highlight Highlight Sagte ich alles vor rund 7 Monaten an genau dieser Stelle. Arbeitsplätze die weg sind, sind das heute praktisch definitiv. Die Aufhebung des Mindestkurs wird uns massiv in Zukunft schmerzen. Damals war meine Meinung in der Minderheit. Nun bin ich gespannt. Der aktuelle Kurs der SNB ist ein Kamikaze Kurs.
    • The Writer Formerly Known as Peter 22.10.2015 18:31
      Highlight Highlight Nein, mache ich nicht. Das ist ein abwägen, und die getroffene Lösung ist schlecht. Jordan hat sich von der SVP unter Druck setzen lassen.
  • simiimi 21.10.2015 16:35
    Highlight Highlight So what? Das ist die freie Marktwirtschaft, ökonomischer Darwinismus. Kurzfristig wird es sicherlich einige Verlierer geben, doch das muss in Kauf genommen werden. Sollte der Staat hier mit flankierenden Massnahmen/Mindestkurs den Strukturwandel hemmen, so wird dies langfristig gesamtwirtschaftlich weitaus verheerender sein.
    • The Writer Formerly Known as Peter 21.10.2015 18:34
      Highlight Highlight Welchen Strukturwandel? Die Schweizer Wirtschaft ist heute die wettbewerbsfähige der Welt. Da braucht es keinen weiteren Strukturwandel! Du zerstörst die Strukturen der produzierenden Industrie... Auf die Banken kannst auch nicht mehr setzen. Ich frage mich auf was dann? Das alles wegen falscher Einschätzungen in einer SNB Chefetage.
    • The Writer Formerly Known as Peter 22.10.2015 21:09
      Highlight Highlight Ich sehe immer noch nicht ihre Alternative? Was soll der Vergleich mit den Webereien? Völlig falsch eine Volkswirtschaft mit einem einzelnen Strukturzweig zu vergleichen. Im Moment können Sie nicht mehr wettbewerbsfähiger werden. Es bleibt die Zerstörung ganzer Industrien und deren Zweige.
    • The Writer Formerly Known as Peter 23.10.2015 10:50
      Highlight Highlight wir können das ganze abkürzen. Bei Hildebrand wäre die Währungspolitik der SNB heute eine andere. Ich sehe ihn als den fähigeren der Beiden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 21.10.2015 16:25
    Highlight Highlight Der Euro ist nur ein Teil des Problems. Wir waren vorher schon sehr teuer, dafür hat die Leistung gestimmt. Seit langem nimmt aber die viel beschworene Schweizer Leistung ab. Das hat mit einem Kulturwandel zu tun, welcher gegen die uns arbeitet. Ich stelle fest: Qualitätsinseln bleiben oft die ländlichen Gebiete (ich komme aus der Stadt).
    • The Writer Formerly Known as Peter 21.10.2015 21:21
      Highlight Highlight Du bist nicht mehr im Arbeitsprozess drin?
  • saukaibli 21.10.2015 16:10
    Highlight Highlight «Wähler könnten auch versucht sein, eher bürgerliche Parteien wie die FDP zu wählen, weil diese sich für den Werkplatz Schweiz einsetzen» Was für ein Schwachsinn. Das würde ja bedeuten, dass einer der arbeitslos geworden ist dafür stimmen würde, möglichst kurz Arbeitslosengeld zu erhalten und nach der Aussteuerung möglichst wenig Geld vom Sozialamt. Dass die FDP und die SVP nur an möglichst grossen Gewinnen für die Unternehmen sowie möglichst hohen Managerlöhnen und Aktionärsdividenden interessiert sind, sollte wohl noch dem letzten Hinterwäldler bewusst sein.
    • YesImAMillenial 21.10.2015 16:50
      Highlight Highlight scheint mir eher, die einzigen, denen das nicht bewusst ist, sind die wähler dieser Parteien....
    • _kokolorix 21.10.2015 17:52
      Highlight Highlight Echt jetzt?
      Die setzen sich für den Werkplatz ein? Habe ich gar nicht mitbekommen.
      Ich sehe eher, das die FDP sich für den Finanzplatz einsetzt und der ist eh schon zu gross.
  • Stefan von Siegenthal 21.10.2015 15:32
    Highlight Highlight Der Stellenabbau und die Automatisierung werden uns zig zehntausende Stellen kosten in der Schweiz. Was geschieht mit all diesen Leuten? Alle umschulen? Zu was?
    • Dandolor 21.10.2015 16:00
      Highlight Highlight Umschulen zu Psychiatern, Psychologen und Sozialpädagogen. Wenn es so weiter geht werden diese Berufsgruppen viel zu tun haben.
    • zombie woof 21.10.2015 16:29
      Highlight Highlight Sinn eines Unternehmens ist es, Profit zu machen. Die Zeiten wo es noch Verantwortungsvolle Patrons gab, ist definitiv vorbei. Das ist die Entwicklung, finden Sie sich damit ab, so hart wie das ist, das ändern wir zwei auch nicht.
    • Taeb Neged 21.10.2015 18:26
      Highlight Highlight Den Beruf Ritzenschieber kennen heute keiner mehr. oder viel geläufiger noch der Schriftsetzer. Die Problematik der aussterbenden Berufsgattungen wegen wirtschaftlicher Veränderung gab's schon immer. Es entstanden aber auch immer wieder neue Berufe. Dass nicht alle für eine Umschulung geeignet sind, liegt auf der Hand. Da springt in der Regel der Sozialstaat ein. und ich bin der Meinung, dass Volk und Wirtschaft in dem Fall Verantwortung über nehmen muss.
  • guby 21.10.2015 15:04
    Highlight Highlight Was genau dieser Beitrag mit den Wahlen zu tun hat ist mir schleierhaft. Irgendjemand?
    • Peter 21.10.2015 15:41
      Highlight Highlight Hier noch einmal der entsprechende Satz, zitiert aus einer Unia-Mitteilung: «Die Unia verfügt über Indizien, dass nach dem Wahltag am 18. Oktober diverse Massenentlassungen geplant sind.»
    • Peter von der Flue 21.10.2015 16:20
      Highlight Highlight Und was glauben sie würde ein anderes gewählte Konstellation im NR und SR jetzt bewirken können? Nichts. Es passiert was schon vor dem Franken Crash vorausgesagt wurde. Künftig werden grosse Teile der Produktion ausgelagert ins billigere Ausland. Ob Links oder Rechts in der Regierung. Die Party ist aus, es merkt es eben nur keiner.
    • Angelo C. 21.10.2015 17:11
      Highlight Highlight @guby : ein bisschen die gängige Logik bemühen, dann ist es nicht einmal Ihnen schleierhaft 😑!

      Ist doch ein alter Hut, dass die meisten Wirtschaftsverbände, aber auch stark mit der Oekonomie verknüpfte Parteien solche Informationen und ungeliebte News bis nach den Wahlen zurückhalten, weil sie sonst Einfluss auf die Resultate haben könnten, müssten, würden - was nicht sonderlich wünschenswert, da negativ besetzt ist...
  • Sir Jonathan Ive 21.10.2015 14:51
    Highlight Highlight Ich hab mich noch nicht so stark mit dem Thema befasst.
    Kann mir also jemand die Vor- und Nachteile aufzeigen, die entstehen würden wenn wir den Euro übernehmen würden?
    Eine kleine Diskusion ist erwünscht.
    • JackMac 21.10.2015 16:19
      Highlight Highlight Es gäbe keine Nachteile, nur Vorteile! Ach nein, ich habe all die Spekulanten vergessen, denen danach ein Spielzeug fehlt !
      Also doch nur Vorteile!
    • The Writer Formerly Known as Peter 21.10.2015 16:44
      Highlight Highlight Genau. Nur Nachteile, keine Vorteile.
    • _kokolorix 21.10.2015 17:46
      Highlight Highlight Der Euro ist eine Fehlkonstruktion. Wie der Umgang mit Griechenland gezeigt hat begreifen das die führenden Politiker und Wirtschaftsfachleute überhaupt nicht, oder es ist ihnen egal.
      Mit dem Euro könnten wir keine eigenständige Finanzpolitik mehr betreiben, wie der Fall vom Nord und Südeuro gezeigt hat können Spekulanten die Ungleichgewichte immer noch zu ihren Gunsten nutzen, mit einem massiv höher gewichteten 'Swisseuro' wäre also zu rechnen.
      Allerdings sollten wir unsere Banken zur Umsetzung der schon lange angekündigten Weissgeldstrategie zwingen
  • andy y 21.10.2015 14:28
    Highlight Highlight "Auslagerung von Produktionsteilen ins Ausland". Wenn normale Bürger aber ins nahe, günstigere Ausland gehen um Einzukaufen werden diese indirekt bald als kriminelle dargestellt.
    • kEINKOmmEnTAR 21.10.2015 14:47
      Highlight Highlight Sie SIND ja auch Kriminelle!
      Ich hoffe dies bald unter Strafe gestellt wird!

      Es kann nicht sein dass jemand die Schweizer Wirtschaft in solche schwierigen Zeiten nicht unterstützt und nur aus egoistischen Gründen ins Ausland einkaufen geht.
    • RFC 21.10.2015 15:13
      Highlight Highlight @kEINKOmmEnTAR genau alles Verbrecher!
      Und die Touristen erst, die Ihre Ferien im Ausland verbringen, nur weil die mal was anderes sehen wollen.
      Geht garnicht.

      Wer Ironie findet darf sie behalten.

      RFC
    • Big ol'joe 21.10.2015 15:19
      Highlight Highlight Das ist eine Frage von Angebot und Nachfrage ;) wenn man sich politisch und wirtschaftlich isoliert (svp), dann sind das logische Schlussfolgerungen. So ticken vor allem wir Schweizer --> Nutzenmaximierung so weit wie möglich ohne Zusprüche zu geben, dies kann in der Gruppe (sprich Abstimmungen/Wahlen) so völlig irrationalen Schlussfolgerungen führen. Tja, das haben die wahren liberalen (bin nicht sp aber sicher auch nicht fdp) schon lange gesagt. Wacht auf!
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