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Wer verdient wie viel? Spätestens in den Geschäftsberichten für 2016 müssen alle Krankenversicherer die Löhne der Top-Manager offenlegen.

So viel zahlst du mit deiner Prämie an die Löhne der Krankenkassen-Chefs

Bis zu 939'000 Franken verdienen die CEOs der Krankenkassen. Doch noch verheimlichen viele kleine Versicherer die höchsten Kaderlöhne.

Roman Seiler / aargauer zeitung



Das Versteckspiel funktioniert noch ein Jahr: Spätestens in den Geschäftsberichten für 2016 müssen alle Krankenversicherer die Löhne der Top-Manager offenlegen. Dies verlangt das im Januar in Kraft getretene Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG).

Von dieser Schamfrist profitieren noch viele kleine Krankenkässeli, wie eine Umfrage der «Nordwestschweiz» ergeben hat. Sie verheimlichen die Bezüge der Mitglieder ihrer Aufsichtsgremien und Geschäftsleitungen (GL) in den Geschäftsberichten.

Ausnahmen gibt es. Auf Anfrage legen die Chefs der KK Birchmeier und der Vita Surselva mit rund 5000 respektive 10'000 Grundversicherten ihre Löhne offen. Sie verdienen beide rund 120'000 Franken. Die Aquilana publiziert die Bezüge ihres Verwaltungsrats (VR) und der Geschäftsleitung für 2015 gar erstmals im Geschäftsbericht, allerdings ohne Sozialleistungen und Spesen anzugeben.

Aufgeführt sind die beiden höchsten Entschädigungen, die des Vizepräsidenten und diejenige von Dieter Boesch. Dieser ist bei der einstigen ABB-Kasse gleichzeitig VR-Präsident und Geschäftsführer. Für beide Ämter bezieht er 295'400 Franken. Das allein ist ein stolzes Salär für die Führung eines Krankenversicherers mit nur 46'859 Grundversicherten.

So viel verdienen die Chefs der Krankenversicherer (2015)

Lohn in Franken

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Franken pro Grundversicherten

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So viel verdienen die VR-Präsidenten

Lohn in Franken

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Franken pro Grundversicherten

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* Ohne Vorsorgebeiträge und Spesen
** Auf Anfrage offengelegt. Ohne Vorsorgebeiträge und Spesen
*** Schätzung «Aargauer Zeitung», ohne Vorsorgebeiträge und Spesen
**** Auf Anfrage offengelegt. Inkl. Vorsorgebeiträge.
*****Ohne Sozialleistungen, inklusive Spesen
****** Bezüger der höchsten VR-Entschädigung
Quelle: Geschäftsberichte/Aargauer Zeitung  

Ämtli bringen viel Geld

Doch der Kassenpatron von Baden kassiert noch mehr. Die Aquilana ist Mitglied des Verbands der kleinen und mittleren Krankenkassen sowie Santésuisse, des grössten der drei Branchenverbände. Dieter Boesch sitzt als Vizepräsident in deren Aufsichtsgremien.

Dazu kommen Mandate bei Tochtergesellschaften und der Pensionskasse von Santésuisse. Die Honorare und Sitzungsgelder darf er behalten. Sie dürften sich 2015 laut gut unterrichteten Quellen auf mehr als 50'000 Franken belaufen haben. Dazu kommen Spesenentschädigungen.

Dass ein Kassenmanager Honorare für Mandate wahrnehmen darf, ist heute bei den führenden Krankenversicherern verpönt. Ausser Boesch und Atupri-Chef Christof Zürcher müssen alle Santésuisse-VR-Mitglieder Entschädigungen für solche im Auftrag der Firma wahrgenommenen Mandate an ihren Arbeitgeber abgeben.

Boeschs konservativ geschätzte Entschädigung beläuft sich also auf mehr als 345'000 Franken – ohne Sozialleistungen und Spesen, die auch der Prämienzahler berappt. Damit übersteigt sein Jahresverdienst derjenige von weit grösseren Versicherern bei weitem (siehe Grafik). Es soll aber auch andere kleine Kassen mit hohen Cheflöhnen geben.

Dies lässt sich im nächsten Geschäftsbericht nicht mehr verstecken. Dann müssen alle Versicherer die Summen der Entschädigungen ihres VRs und der Geschäftsleitung publizieren. Zudem ist vorgeschrieben, die höchsten Bezüge zu veröffentlichen. Die gehen in der Regel an den CEO respektive den Vorstands- oder VR-Präsidenten.

Curafutura ist vorbildlich

Weiter gehen CSS, Helsana, KPT und Sanitas. Die Mitglieder des Verbands Curafutura legen die totale Kompensation ihrer Führungsgremien offen. Aufgeführt sind auch Sozialleistungen, Spesen und weitere sonstige Bezüge – auch diejenigen für die CEOs und der VR-Präsidenten.

Sie halten sich damit an die Transparenzvorschriften des Obligationenrechts, wie sie für börsenkotierte Gesellschaften gelten. Die Mitglieder des grössten Branchenverbands, Santésuisse, konnten sich bisher nicht dazu durchringen, die Offenlegung der Honorare ihrer Führungsgremien einheitlich festzulegen.

Daher entscheidet jede Santésuisse-Kasse für sich, wie sie die Löhne offenlegt. Viele Kleinen kneifen – oder veröffentlichen nur die Summe der Entschädigung des Vorstands oder VRs. Andere, wie die Agrisano, die EGK oder die ÖKK, legen die Löhne seit Jahren zumindest auf Anfrage offen. Dies gilt auch für die Assura, die ihren Geschäftsbericht 2015 noch nicht publiziert hat.

Die grossen Santésuisse-Versicherer sind bereits transparent. So publiziert selbst die Groupe Mutuel seit vergangenem Jahr die Cheflöhne. Es gibt auch keinen Grund mehr, die Zahlen zu verheimlichen wie früher: Die Zeiten der siebenstelligen Gehälter für die Kassenfürsten sind vorbei. Generaldirektor Paul Rabaglia kommt auf 483'466 Franken.

Das sind rund 30'000 Franken mehr als im Vorjahr. Allerdings übernahm er den Chefsessel erst im April 2014. Einen Glanzstart legte er nicht hin: 2015 resultierte im Geschäft mit der obligatorischen Krankenversicherung ein Verlust von 185 Millionen Franken.

Die Entschädigung eines Vorstandsmitglieds des Walliser Versicherers mit 1,23 Millionen Grundversicherten beträgt höchstens 100'000 Franken, diejenige der Präsidentin Karin Perraudin höchstens 220'000 Franken. Obwohl sein Krankenversicherer nicht mal halb so gross ist wie die Groupe Mutuel, bezieht Concordia-Verwaltungsratspräsident Andreas Lautenschlager noch mehr.

Bei den CEOs erhielt Daniel Schmutz von der Helsana-Gruppe am meisten. Er kassierte 268'000 Franken mehr als im Vorjahr. Der satte Lohnsprung ist Wasser auf die Mühlen der Präsidentin der Grünen, Regula Rytz. Sie fordert eine Beschränkung der Löhne im parastaatlichen Bereich, etwa bei Krankenversicherern oder Spitälern. Deren Lohn-Transparenz lässt auch zu wünschen übrig, sagt ÖKK-Chef Stefan Schena: «Es wäre an der Zeit, dass nicht nur Krankenversicherer die Löhne der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats offenlegen müssten, sondern auch Leistungserbringer wie öffentliche und private Spitäler informieren müssten, was ihre Direktoren sowie Chefärzte verdienen.» Das Gleiche gelte auch für freipraktizierende Ärzte, insbesondere die Spezialärzte.

Das sind die Kneifer

Die wegen eines katastrophalen Geschäftsjahres kürzlich von der Basler übernommene Kolping Krankenkasse mit 17'000 Grundversicherten verzichtet auf die Offenlegung der Cheflöhne. Mit ein Grund ist wohl, dass Ex-Chef Philippe Signer ein Jahresgehalt inklusive Sozialleistungen und Spesen von rund 300'000 Franken bezogen haben soll. Dies wollen Signer und sein Nachfolger Martin Leutenegger bei der Kolping weder dementieren noch kommentieren. Die Bezüge der Verwaltungsräte (VR) und Geschäftsleitung nicht publiziert haben unter anderen auch die Galenos, die Rhenusana, die Glarner Krankenversicherung, die KK Luzerner Hinterland und die KK Visperterminen. Die Klug Krankenversicherung und die KK Steffisburg veröffentlichen nur die Summe der VR-Bezüge.

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44
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    Alle Leser-Kommentare
  • Ferdi Kahveci 16.08.2016 11:43
    Highlight Highlight Beim Krankenkasse wechseln werde ich in Zukunft auf die oberen Informationen achten. Empfehlenswert ist www.krankenkassenversicherung.ch wo ich unkompliziert und ohne manipulierte Daten vergleichen kann.

    Ein grosses Dankeschön an watson für die Darstellung der Löhne. In dieser Form habe ich es noch nie übersichtlich gehabt.

    Immer wieder TOP-Beiträge!!!
    0 0 Melden
  • Reto Disk 11.06.2016 11:53
    Highlight Highlight 120 Kommentare über ein Thema, welches wir Schweizer bewusst und im Vollbesitz der geistigen Kräfte wollen? Leute, ihr hattet es in der Hand, das System mit Dutzenden von Krankenkassen, ihren CEO's, Lobbyisten zu zerschlagen. Die Abstimmung darüber ist noch nicht so lange her.
    Die Argumentation (es sind ja nur ein paar Rappen pro Monat/Kunde) hat bei der Mehrzahl der Wählerinnen und Wähler verfangen. Das ist Demokratie. Eine staatliche Einheitskasse wäre Sozialismus pur gewesen.
    Ihr wolltet das. Jetzt nehmt es!
    13 1 Melden
    • @ursus 12.06.2016 11:46
      Highlight Highlight Ob 100 KK oder eine Einheitskasse - spielt alles keine Rolle. Die Prämien wären gleich oder mit einer Einheitskasse wahrscheinlich noch höher. Grundproblem ist der Leistungskatalog der Grundversicherung - zu umfangreich und kein Anreiz zum Sparen.
      3 11 Melden
  • Corahund 08.06.2016 22:29
    Highlight Highlight Sie verdienen es nicht - sie bekommen es einfach

    Die exorbitanten Bezüge dieser Chefs der Krankenkassen und der Verwaltungsräte sind durch nichts zu rechtfertigen. Sie sind ein Ärgernis.
    Bei den Krankenkassen handelt es sich auch um "staatsnahe Betriebe", die vom Steuerzahler mitfinanziert werden. Unten muss gespart werden und oben wird abgezockt.
    Das Volk lässt sich nicht weiterhin für dumm verkaufen. Diesem Abzockertreiben auf allen Ebenen zu Lasten der Steuerzahler ist endlich Einhalt zu gebieten.
    24 10 Melden
  • retofit 08.06.2016 11:47
    Highlight Highlight Ihr wählt die Lobbyisten Jahr für Jahr. Informiert Euch doch mal im Internet, wo z.B. Eure Ständeräte im Verwaltungsrat sitzen. Bei uns im Kt. TG z.B. bei Groupe Mutuel, IG Biochemie und Spital AG (oder so ähnlich). Also: 1+1=2!
    39 2 Melden
  • HerrBircher 08.06.2016 10:48
    Highlight Highlight Ich finde diese Offenlegung der Löhne gut, muss aber den hier Kommentierenden teilweise Recht geben, dass dies ein sehr kleiner Teil der Kosten darstellt.
    Interessant wäre ein Artikel darüber, wie sich die Pharmaindustrie durch gezieltes Lobbying, vor allem bei bürgerlichen Politikern, eine goldene Nase dadurch verdient, die Medikamentenpreise konstant hoch zu halten. Zahlen tuts der Prämienzahler.
    48 2 Melden
  • Charlie Brown 08.06.2016 10:05
    Highlight Highlight Die wahre Ineffizienz zeigt sich nicht bei den Kassen mit den Spitzenlöhnen sonder genau am anderen Ende der Skala. Dort gehen verhältnismässig am meisten Prämienfranken für die Cheflöhne (und damit wohl auch insgesamt für die Verwaltung) drauf.
    12 2 Melden
  • Driver7 08.06.2016 09:21
    Highlight Highlight Egal wofür das Geld verwendet wird. Das Thema Krankenkasse nervt einfach nur noch. Für eine 4-köpfige Familie der nahezu grösste Budgetposten nach den Wohnkosten. Und jedes Jahr wieder ein "Prämienschock". Damit man es finanzieren kann ist jeder bei 3'000.- Franchise und zahlt somit mehr oder weniger alles selber. Und noch als Sahnehäubchen: Der max. Steuerabzug ist seit Jahren gleich und entspricht nur noch einem Bruchteil der eingezahlten Prämien
    55 2 Melden
    • droelfmalbumst 08.06.2016 09:52
      Highlight Highlight Das Leben wird schon seit eh und je teurer. Irgendwie will das die Mehrheit nicht schnallen dass NICHTS günstiger wird sondern immer teurer...
      4 16 Melden
    • Amboss 08.06.2016 10:07
      Highlight Highlight @Driver:
      Ich kann das Gejammer nicht mehr hören. Natürlich sind die Prämien enorm. Aber sie sind nur so gross, weil wir dermassen viele Leistungen beziehen.

      Die Krankenkassenprämien berechnen sich ja etwa so:
      Total Gesundheitskosten geteilt durch Anzahl Prämienzahler.

      Fakt ist, es werden mehr medizinische Leistungen konsumiert, als für eine Durchschnittsfamilie bezahlbar sind.

      Ansetzen kann man grundsätzlich auf zwei Arten: Entweder man reduziert die Leistungen oder man setzt mehr Steuergelder ein.
      Andere Auswege gibt es nicht.
      12 7 Melden
    • Driver7 08.06.2016 10:16
      Highlight Highlight Alles wird teurer (im Verhältnis zum Einkommen) würde ich jetzt nicht sagen. Wir können uns heute massiv mehr Leisten als vor 50 Jahren. Lebensmittel sind heute zum Bsp nur noch ein sehr kleiner Kostenpunkt. Aber die KK steigen definitiv überproportional und das jedes Jahr.
      8 1 Melden
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  • Winschdi 08.06.2016 08:44
    Highlight Highlight Mit einer Einheitskasse wär das nicht passiert.
    34 28 Melden
    • Slant 08.06.2016 08:57
      Highlight Highlight Mit gar keiner Krankenkasse wäre das auch nicht passiert.
      21 19 Melden
    • droelfmalbumst 08.06.2016 09:54
      Highlight Highlight Mit "wandere doch aus" passiert das auch nicht :)
      13 11 Melden
    • HerrBircher 08.06.2016 10:43
      Highlight Highlight @droelfmalbumst wow, wirklich sehr sachlich und einer guten Diskussion dienlich. Toller Kommentar!
      12 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mario le magnifique 08.06.2016 08:39
    Highlight Highlight Wenn ich lese, dass von meinen 400 prämienfranken weniger als 1 fr in das salär des ceo fliesst, dann möchte ich mich viel lieber über die 399 fr. unterhalten und nicht über die 70 rappen, die vielleicht auch nur 55 rappen betragen könnten. Aber darun sind wir stark: lieber uns über nebensächlichkeiten die köpfe einschlagen als die gesundheitskosten in den griff kriegen (stichworte überversorgung, fehlanreize)
    68 4 Melden
    • droelfmalbumst 08.06.2016 09:57
      Highlight Highlight sehr hoch heisst wieviel? 2'500.- ? Verglichen mit dem was ein MRI und sonst Behandlungen kosten kannst du froh sein lediglich die Franchise bezahlt zu haben. Kannst aber gerne mal 1 Woche Spitalaufenthalt selber bezahlen. Ich glaube dann gibst du sogar freiwillig die Franchise inkl. ein Kuss auf die Wange
      9 4 Melden
    • Hierundjetzt 08.06.2016 10:26
      Highlight Highlight Du hast uns an die 450'000.- gekostet, Monsieur, Nur so... Also sind die 2500 ein klacks.

      Doch dafür ist unser System eben da und sehr gut austartiert. Starke stützen Schwache. So ist es und so soll es bleiben.
      9 4 Melden
    • droelfmalbumst 08.06.2016 11:40
      Highlight Highlight eine Übernachtung im Unispital auf der Allgemeinen Station kostet knapp 8'000.-.

      In deinem Fall ja nicht eingetroffen aber einfach dass du mal das Verhältnis hast.

      Mein Vater war 2 Wochen im Unispital nach der Krebs-OP und wir sind UNHEIMLICH froh dass er NUR die 300.- Franchise und 1'000.- Spital Selbstbehalt bezahlen musste. Anderseits wäre er, sowie Mutter und Kinder derbe am Ar*****... die Rechnung am Ende war 6 Stellig!
      2 2 Melden
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  • Bongalicius 08.06.2016 08:17
    Highlight Highlight Was genau bringt mir die Auflistung dieser Löhne? Ich sag's euch: Rein gar nichts!

    Anstatt solch nutzlosen Gesetze zu verordnen, sollte daran gearbeitet werden dass die Gesundheitskosten für jeden einzelnen endlich sinken.
    In meinen Augen ist diese Offenlegung der falsche Ansatz um die Symptome zu bekämpfen.
    38 24 Melden
    • philosophund 08.06.2016 08:32
      Highlight Highlight Es ist aber schon unheimlich, wenn sich viele Familien mit Mühe und Not jeden Monat für Kk Prämien aufkommen und mit entsetzen feststellen, dass diese bald wieder steigen, gleichzeitig aber der chef der Kk mindestens 930'000chf zieht. Das ist krank.
      31 15 Melden
    • droelfmalbumst 08.06.2016 09:57
      Highlight Highlight Das ist die Wirtschaft, leider...
      0 6 Melden
    • Charlie Brown 08.06.2016 10:01
      Highlight Highlight @philosophund: Super. Dann reduzieren wir seinen Lohn auf sagen wir mal CHF 120'00 pro Jahr und entlasten damit die genannte Familie um knapp 2-3 Franken pro Jahr.

      Bringt nix. Aber entspricht ganz dem Wutbürger-Zeitgeist (ich sag nur Service-Public-Initiative).

      Lieber die wahren Probleme angehen. Oder akzeptieren, dass immer mehr "Gesundheit" (Nachfrage nach (Spitzen-)Medizin)) - ja durch uns alle - zu höheren Kosten führt.
      15 3 Melden
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  • #bringhansiback 08.06.2016 08:05
    Highlight Highlight Die KK Birchmeier ist mein Geheimtipp für alle die im Aargau wohnen. Günstig, schnell und man ist Kunde und nicht einer Nummer die bezahlt.
    Das der Chef prozentual an meisten von meiner Prämie bekommt, trotz fast kleinstem Gehalt, ist bei nur ~5000 Versicherten klar.
    5 9 Melden

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