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Mieter-Lobby in Luzern sagt Airbnb den Kampf an



Luzern Altstadt

Bild: Shutterstock

Die professionellen Anbieter von Ferienwohnungen auf Online-Plattformen wie Airbnb in Luzern sind der Mieter-Lobby ein Dorn im Auge. Sie macht Steuerausfälle und die Zerstörung von Wohnraum in der Stadt geltend und fordert die Politik zum Handeln auf.

Die beiden SP-Politiker Kantonsrat David Roth und Grossstadtrat Cyrill Studer Korevaar beleuchten in einem Bericht die Auswirkungen von Ferienwohnungsanbieter wie Airbnb. Hier habe längst ein Wandel stattgefunden weg von der Sharing-Economy zu einem neuen Geschäftsmodell, sagte Roth am Dienstag an einer Medienorientierung.

Für den Termin in der Stadt Luzern hatten die Autoren eigens eine Wohnung auf der Plattform Airbnb gemietet um aufzuzeigen, wie diese Professionalisierung daherkommt. Von den 21 Klingelschildern in dem mehrstöckigen Gebäude in der Neustadt steht nur auf deren drei ein Familienname, bei einem ist eine Firma gemeldet. Die anderen tragen Namen wie Matterhorn Deluxe, Jungfrau oder Mozart II, Koffer stehen in den Gängen, Putzpersonal ist an der Arbeit.

Die günstigsten Airbnb-Unterkünfte in den beliebtesten Städten auf Airbnb

Gemäss dem Bericht gibt es in der Stadt Luzern rund 330 Wohnungen, die als gesamtes Objekt auf Airbnb vermietet werden. Die beiden Autoren werten dies als Hinweis auf eine professionelle Vermietung. Nur ganz wenige Wohngen würden bloss zu Ferienzeiten vermietet, 56 Prozent der Angebote könnten Personen zugeordnet werden, die mindestens sechs Wohnungen anbieten würden.

Miete-Graben

Während das besagte Haus einem Anlagefonds gehört, bewirtschaftet eine Firma die Ferienwohnungen. Für die Nacht habe man 630 Franken bezahlt für die 4.5-Zimmer-Wohnung, sagte Roth. Das Objekt sei bis vor wenigen Jahren auf dem Mietermarkt gewesen - für 1800 Franken im Monat.

Cyrill Studer Korevaar, der als Geschäftsleiter des Mieterverbands Luzern, Nidwalden, Obwalden und Uri tätig ist, bemängelt, dass dadurch das Mietrecht ausgehebelt werde und «exorbitante Rendite» möglich würden. Er hat dazu im Luzerner Stadtparlament bereits mehrere Vorstösse eingereicht. Der jüngste ist noch hängig, in der Beantwortung der letzten Interpellation sah die Regierung keinen Handlungsbedarf.

Das übelste Airbnb der Schweiz

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Video: watson

Mit dem Bericht wolle man den Druck auf die Politik aufrecht erhalten, sagte Studer Korevaar. Zwar ist von den insgesamt 46'000 Wohnungen in der Stadt nur ein kleiner Teil betroffen. Allerdings habe im ganzen Kanton die Zahl der Objekte, die beim Marktleader Airbnb vermietet werden, zwischen 2014 und 2017 um 82 Prozent zugenommen.

Sorge um Quartier-Identität

Alleine in der Stadt verschwinde dadurch Wohnraum für rund 630 Personen, die Steuerausfälle für Stadt und Kanton werden in der Studie mit über 3 Millionen Franken angegeben. Die Stadtregierung hatte im Juni festgehalten, es lägen keine Hinweise vor, das die Entwicklung der Beherbergungsangebote negative Effekte für die Steuereinnahmen von natürlichen Personen habe.

Roth wies darauf hin, dass im Falle von professioneller Vermietung durch Firmen Unternehmenssteuern anfallen, die allerdings tiefer ausfallen als jene von natürlichen Personen. Zudem würden die Mieten steigen, seien weniger Wohnungen verfügbar und leide die Quartier-Identität.

Ansetzen müsse man bei der Hotellerie in der Wohnzone, die in der Stadt aktuell möglich sei. Zudem müsse man festlegen, wer Wohnungen zur Untervermietung freigeben dürfe. Die beiden Politiker betonen, dass man nichts gegen die effiziente Nutzung von Wohnraum und die Vermietung durch Kleinanbieter habe.

Kurtaxen und Steuern fällig

In der Stadt Luzern muss, wer privat gegen Geld Reisende beherbergt, Kurtaxen und Beherbergungsabgaben von 2.80 Franken pro Person und Übernachtung zahlen sowie die Einnahmen versteuern. Die Vermieter müssen von jedem Reisenden einen Meldeschein ausfüllen und diesen der Polizei während fünf Jahren zur Verfügung stellen.

In der Deutschschweiz hat sich Airbnb mit mehreren Kantonen geeinigt, für die Übernachtungen Kurtaxen einzuziehen. In Zürich, Zug und den beiden Basel zog das Unternehmen 2018 gut 640'000 Franken an Abgaben ein. In der gesamten Schweiz mieteten im vergangenen Jahr mehr als 900'000 Gäste eine Unterkunft über Airbnb. (aeg/sda)

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Swen Goldpreis 08.08.2019 07:09
    Highlight Highlight Ich finde interessant, dass hier so viele über Airbnb schimpfen, wenn es um Wohnungen in der Schweiz geht, und gleichzeitig so viele Schweizer das Angebot nutzen, wenn sie selber in die Ferien gehen. Kann es sein, dass da ein paar Leute, einen Doppelstandard haben?
  • silves 07.08.2019 12:27
    Highlight Highlight Könnte mir vorstellen das kapitalkräftige Unternehmen heutzutage zinsfreie Kredite bekommen, um damit Häuser über Preis an attraktiven Lagen aufzukaufen. Dank Massentourismus werden innert kurzer Zeit, mittels maximalen Gewinnspannen, Schulden abgebaut und so kommen sie relativ günstig zu Häuser an bester Lage. Null Risiko. Die Gentrifizierung betraf zuerst Mieter in günstigen Wohnungen, die Mietern von teuer renovierten Wohnungen weichen mussten, jetzt werden die wiederum von Touristen verdrängt, die noch mehr rentieren und das ohne Mietverträge und Verpflichtungen.
  • Veganivor 07.08.2019 08:42
    Highlight Highlight Ach so. Die Wohnungsnnot soll mit einer gesetzlichen Einschränkung der Nutzungsrechte der Besitzer bekämpft werden.
    Tja, warum dann nicht den Hotels vorschreiben, dass sie ihre Zimmer als Wohnungen vermieten müssen, nicht unter einem Jahr Vertragsdauer und nicht über dem Preis des billigsten Zimmers im Umkreis von 10 Km?
  • GurMadh 07.08.2019 00:42
    Highlight Highlight Superverdiener ärgern sich dass kleinverdiener mit viel arbeit sich was dazuverdienen, danke SP Elite und Grossverdiener dank "nichtstun" bzw- gewählt werden.
  • Serge Künzli 06.08.2019 18:38
    Highlight Highlight In Luzern besitze ich zwei Wohnungen, die ich als Ferienwohnungen vermiete. Nun suche ich für mich persönlich eine kleinere 4-Zimmerwohnung und kann den Unmut über die hohen Mieten und den Wohnungsmangel nachvollziehen, weil ich keine günstige Wohnung finde. Dieses Problem ist auch in Barcelona, Venedig usw. bekannt. Einheimische müssen ihre Städte verlassen. Mit Airbnb vermiete ich nicht mehr! Nun mache ich das privat und habe Superconnections und die Einnahmen sind sogar gestiegen.
    • sonicP 06.08.2019 22:27
      Highlight Highlight ach so!
      & Deine Ferienwohnungen fehlen nicht auf dem Mietwohnungsmarkt?
    • SilWayne 07.08.2019 00:14
      Highlight Highlight "...weil ich keine günstige Wohnung finde."
      Offenbar hast du ja schon zwei andere Wohnungen und suchst jetzt "verzweifelt" nach einer Dritten! Genau du bist ein Teil des Problems! Ob mit oder ohne Airbnb!
    • Bruno S.1988 07.08.2019 08:25
      Highlight Highlight Sie sind ein Teil des Problems und merken es nicht mal...
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 06.08.2019 18:37
    Highlight Highlight Hier steckt ganz klar die Hotel-Lobby dahinter. Airbnb ermöglicht es auch ganz normalen Leuten sich durch den Tourismus was dazuzuverdienen.
    Beispielsweise kann man seine Wohnung vermieten, während man selbst in die Ferien fährt. Das ist ökologisch und sozial sinnvol. Aber kein Wunder, dass das den grossen Hotelbesitzern ein Dorn im Auge ist. Mit eine Verbot können sie hire Marktmacht vergrössern.
    • mr-marple 06.08.2019 18:51
      Highlight Highlight PC Principal hat offensichtlich den Artikel nicht gelesen. Es geht nicht um ganz normale Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen, wenn sie selber in die Ferien fahren. Es geht um Firmen, deren Geschäftsmodell darin besteht, Wohnungen ganzjährig per AirBnB zu vermieten.
    • El Vals del Obrero 06.08.2019 18:59
      Highlight Highlight Wie lange geht es dann wohl, bis der Vermieter auf die Idee kommt "Ich vermiete die Wohnung lieber selber für den vierfachen Preis auf AirBNB?".
      Dann müssen alle normalen Leute in Luzern wohl nach Emmenbrücke oder so zügeln und Stadt wäre nur noch ein Disneyland.

      (Untervermietung während Abwesenheiten mit einem geringem Zuschlag für Aufwand und Möblierung wäre i.O., aber darum geht es auf AirBNB selten).
    • pontian 06.08.2019 19:02
      Highlight Highlight Natürlich ist es so, dass es die Hotellobby freut, wenn AirBnb aufs Dach kriegt. Nur ist es leider auch so, dass es schon lange nicht mehr darum geht, dass Private ihre Wohnung vermieten, wenn sie mal weg sind. Der allergrösste Teil wird gewerbsmässig vermietet (steht auch so im Artikel: fast 60% der angebotenen Wohnungen in LU werden von Personen oder Firmen vermietet, die 6 oder mehr Wohnungen anbieten).

      Was das für die Mieten und damit die Einheimischen bedeutet kann man in Weltstädten wie San Francisco, Paris oder Barcelona sehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gulasch 06.08.2019 18:17
    Highlight Highlight Go for it Zwaschpli!
  • Pastaboy 06.08.2019 18:06
    Highlight Highlight Als ob sich da an den hohen Mieten was ändern würde.
    Die Unternehmenssteuern erhöhen kommt für die Herren nicht in Frage, das Geld das ihnen dort über die Lappen geht,da gibt's oder wollen sie keine Studie.
  • PC Principal 06.08.2019 17:46
    Highlight Highlight Und wieder reagiert man auf das Problem des Wohnungsmangels statt mit mehr Wohnungen mit einer kontraproduktiven Scheinlösung. Wenn man Airbnb verbietet, dann kommen deswegen nicht weniger Touristen, die Touristen übernachten dann einfach in Hotels. Wenn im Zentrum deshalb mehr Hotels entstehen, dann verschlimmert sich der Wohnungsmangel. Hotels sind sogar noch viel schlimmer als Airbnb, weil meist ein erheblicher Teil der Wohnfläche in einem Hotel leer steht. Hingegen wohnen in Airbnb-Wohnungen meist unter der Woche noch Leute, Airbnb ist deshalb sozialer und umweltfreundlicher als Hotels.
    • Heinzbond 06.08.2019 18:05
      Highlight Highlight Nun diese professionellen Airbnb Wohnungen sind glaube ich auch verloren für den wohnungsmarkt.
      Müsste man ein neues hotel nicht genehmigen? So sehr ich auch sharing gut finde, denke ich das Airbnb Modell läuft weltweit aus dem Ruder nicht nur z'luzern...
    • FrancoL 06.08.2019 18:24
      Highlight Highlight So ziemlich nichts vom Airbnb als professionelle Nutzung von Wohnungen verstanden. Ich würde den Artikel doch nochmals lesen und dann vielleicht wieder kommentieren. Ich würde mir auch überlegen wie lustig es ist, wenn in einem Mietshaus 3/4 der Wohnungen von Touristen belegt werden und wie toll es ist als Mieter durch das Kommen und Gehen der Airbnb-Gäste gestört zu werden.
      Echt unterirdisch Ihr Kommentar.
    • exeswiss 06.08.2019 21:45
      Highlight Highlight "Und wieder reagiert man auf das Problem des Wohnungsmangels statt mit mehr Wohnungen mit einer kontraproduktiven Scheinlösung."

      genau einfach mehr wohnungen bauen die als airbnb rendite wohnung missbraucht werden kann.¯\_(ツ)_/¯ sowas nennt man symptom-, statt ursachenbekämpfung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 06.08.2019 17:41
    Highlight Highlight Placebopolitik.
    • Heinzbond 06.08.2019 18:06
      Highlight Highlight Placeboantwort.... Vorschläge?
      Ja sicher mehr akw bauen und die Zuwanderung stoppen, kenne ich schon und danke auch...
    • Gulasch 06.08.2019 18:18
      Highlight Highlight Was sollte man tun?
    • Astrogator 06.08.2019 18:48
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