Wirtschaft
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Frauen verdienen 20% weniger – warum, bleibt (zum Teil) unerklärbar



Happy business people are throwing dollar banknotes at office. Concept success of business

Bild: shutterstock.com

Frauen verdienen knapp ein Fünftel weniger als Männer. Das hat sich seit 2012 nur unwesentlich verbessert. Gestiegen ist allerdings der Anteil der Lohndifferenzen, welche sich nicht durch strukturelle Faktoren wie Dienstjahre oder Führungsfunktion erklären lassen.

Es «lässt sich feststellen, dass die Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern grösser ausfällt, je höher die Kaderfunktion ist», schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung vom Donnerstag. Im untersten Lohnsegment sind generell mehr Frauen, im obersten mehr Männer beschäftigt.

2016 waren über 60 Prozent der Arbeitsstellen im privaten Sektor mit einem monatlichen Vollzeitbruttolohn von unter 4000 Franken von Frauen besetzt. In Stellungen mit einem Bruttolohn von mehr als 8000 Franken betrug der Frauenanteil 28.2 Prozent, Jobs mit Löhnen über 16'000 Franken waren noch zu 18 Prozent in Frauenhand. Immerhin leicht mehr als 2014, als der Frauenanteil noch 15.2 Prozent betrug.

Die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern sind teilweise auf strukturelle Faktoren zurückzuführen, die mit Merkmalen wie Alter, Ausbildung, Dienstjahre, Stellung in der Unternehmenshierarchie und dem ausgeübten Tätigkeitsbereich zusammenhängen. Der übrige Anteil der Lohnunterschiede bleibt unerklärt.

657 Franken zu wenig in der Lohntüte

Dieser nicht begründbare Anteil der Lohndifferenzen ist seit einem leichten Rückgang 2014 wieder angewachsen: Im Jahr 2016 betrug er fast 43 Prozent, zwei Prozentpunkte mehr als 2012.

Im Schnitt kassierten Frauen im Jahr 2016 pro Monat 657 Franken weniger als Kollegen mit den haargenau gleichen Voraussetzungen. 2014 waren es noch 585 Franken weniger gewesen. Diese unerklärbare Einbusse reicht von 327 Franken im Gastgewerbe bis zu fast 1300 Franken im Kredit- und Versicherungsgewerbe.

Besonders stiefmütterlich werden Frauen in kleinen Betrieben bezahlt. In Unternehmen mit bis zu 20 Stellen betrug der Anteil der unerklärbaren Lohndifferenzen im Mittel knapp 61 Prozent, in Betrieben mit über 1000 Beschäftigten etwas mehr als ein Viertel.

Für einmal ist Alter von Vorteil: Bei Personen über 50 sind 36.6 Prozent von unerklärbaren Lohneinbussen betroffen, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 43.5 Prozent, bei noch Jüngeren 58 Prozent. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 31.01.2019 17:58
    Highlight Highlight 1 Jahr gratis Militär statt Arbeit=2,5% Zeit und Lohn Verlust
    1 Jahr früher Pension=2,5% Verlust
    Pension Männer Lebenserwartung 19 Jahre (Frauen 23), aber keine tieferen Beiträge=20% mehr Rente für Frauen bei gleichen Beiträgen.
    Das alles ist staatliche Diskriminierung (im Umfang höher als Lohndiff), während Löhne im freien Wettbewerb selbstverantwortlich akzeptiert werden und kaum Männern höhere bezahlt werden, wenn die Leistung wirklich gleich ist.
    Wo ist hier wohl die wirkliche Diskriminierung!
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 31.01.2019 17:50
    Highlight Highlight Könnte es an der Leistung liegen?
    Shitsorm coming in...
    Wenn das ausgeschlossen wird, bin ich gespannt, wie die Startup-Quote (Frauen 15%) erklärt wird.
    Oder dann umgekehrt: warum machen Mädchen doppelt so häufig Matur, wie Jungs. Bitte erkläre, ohne Unterschiede von Jungs/Mädchen zu bemühen.
  • Bobby_B 31.01.2019 17:27
    Highlight Highlight Werden Teilzeit Arbeiter auf 100% hochgerechnet? Das könnte auch ein Unterschied ausmachen, da Frauen mehr Teilzeit arbeiten und irgendwie logisch dass dann Vollzeit Arbeitende mehr verdienen, da Sie besser in der Firma/Arbeit integriert sind. Aber eben, der Fehler ist gleiche Arbeit = gleicher Lohn, und nicht gleiche Leistung = gleicher Lohn.
  • wydy 31.01.2019 16:37
    Highlight Highlight 2016 war die Mehrheit der Arbeitsstellen im privaten Sektor mit einem monatlichen Vollzeitbruttolohn von unter 4000 Franken von Frauen besetzt (62,7% gegenüber 64,1% im Jahr 2014). Die Stellen im oberen Segment der Lohnpyramide, d.h. mit einem Bruttolohn von mehr als 8000 Franken pro Monat, waren zu 71,8% von Männern und zu 28,2% von Frauen besetzt. Bei den Stellen mit einem Bruttolohn von über 16 000 Franken pro Monat belief sich der Frauenanteil lediglich auf 18,0% (2014: 15,2%) und der Männeranteil auf 82,0%.

    Dies ist wohl einer der Hauptgründe für die 20% Differenz
  • Spooky 31.01.2019 16:21
    Highlight Highlight Es «lässt sich feststellen, dass die Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern grösser ausfällt, je höher die Kaderfunktion ist»

    Bei den Kaderleuten sollten nicht die Frauen gleich viel verdienen wie die Männer, sondern die Männer gleich viel wie die Frauen.
  • sichernit 31.01.2019 15:34
    Highlight Highlight Mich regt das Thema so was von auf...wo ist ein snickers wenn man eins braucht? Das hat doch nichts mit Mann und Frau zutun. Das ist doch innerhalb der Geschlechtergruppen genau gleich. Gleiche Arbeit heisst noch lange nicht gleicher Lohn. Solange es Lohnverhandlungen sind, wird es Unterschiede geben. Einige verhandeln halt nicht optimal.
  • LeiderNicht 31.01.2019 13:20
    Highlight Highlight Liebe Watsons

    Könnt ihr beim nächsten Mal die genauen Angaben über die Art der Erhebung der Statistik erläutern oder zumindest einen Link anfügen.

    So könntet ihr einen Beitrag dazu leisten, dass sich die selbsternannten Statistikexperten in den Kommentaren nicht über die scheinbaren Fehler der Statistik auslassen müssten.

    Für alle, die es tatsächlich interessiert, hier der Link:
    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home.assetdetail.7206413.html
  • joe155 31.01.2019 12:42
    Highlight Highlight Ich kann dieses Video sehr empfehlen. Basiert auf den Zahlen für Deutschland, die Unterschiede zur Schweiz werden relativ klein sein.
    Play Icon

    Fakt dort ist: nicht erklärbarer Lohnunterschied liegt bei 6% (Bei welchen von Diskriminierung ausgegangen werden kann). Das ist selbstverständlich noch immer viel zu viel, jedoch meilenweit von der Zahl des BFS entfernt.
    Scheinbar verwendet man nicht den gleichen Standard.
    • Roterriese 31.01.2019 15:40
      Highlight Highlight Dazu noch dieses
      Play Icon
  • Ökonometriker 31.01.2019 11:59
    Highlight Highlight Was echt, der Arzt verdientehr als die Krankenschwester? Die haben doch beide einen Hochschulabschluss?
    Manchmal möchte ich auch gerne zum Bund arbeiten gehen. Da scheint zwischen den Ohren tiefenentspannung noch möglich zu sein...
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 31.01.2019 13:28
      Highlight Highlight Ökonometriker

      Das Problem ist nicht, dass der Arzt mehr verdient als die Krankenschwester, sondern das der Arzt mehr verdient als die Ärztin.
    • Ökonometriker 31.01.2019 13:35
      Highlight Highlight @Hallo I bims: das wäre der sinnvolle vergleich. Die Statistik vom Bund funktioniert aber leider nicht so, sondern so wie in meinem Beispiel. Deswegen nervt mich diese Statistik so stark.
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 31.01.2019 13:42
      Highlight Highlight Ökonometriker

      "Im Schnitt kassierten Frauen im Jahr 2016 pro Monat 657 Franken weniger als Kollegen mit den haargenau gleichen Voraussetzungen."

      Lesen ist wohl nicht deine Stärke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 31.01.2019 11:57
    Highlight Highlight Ich hole mal Popcorn und warte auf die frustieren 20min-Männer mit ihrem: "mimimi - Frauen sollen erst dann gleich viel verdienen, wenn sie Militär machen - mimimi - Frauen werden früher pensioniert - mimimi - und sowieso früher war alles besser - mimimi"
    • Normi 31.01.2019 12:33
      Highlight Highlight Rechnen ist nicht so deine Stärke oder?
    • Red4 *Miss Vanjie* 31.01.2019 12:56
      Highlight Highlight 😂 ❤ich teile gern das Popcorn mit dir. Am besten gefällt mir der Vorwurf wir Frauen beschweren uns und "heulen herum" aber schlussement liest man dann nur von Männern die sich beschweren und "herum heulen"
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 31.01.2019 13:22
      Highlight Highlight ;-)

      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • PettR 31.01.2019 11:47
    Highlight Highlight Das Problem beginnt bereits bei der Datenerfassung. Es wird zB der höchste Abschluss gewertet. Also wird jemand mit 3 Masterabschlüssen in den gleichen Topf mit jemanden der „nur“ einen hat geworfen. Zuerst soll doch das bfs seine Statistik bereinigen und dann können wir dort wo die Problematik wirklich vorhanden ist Ansetzen.

    Alles andere ist heisses Gerede und Symptombekämpfung.
    • FrancoL 31.01.2019 12:40
      Highlight Highlight Es mag gut sein, dass nicht richtig erfasst wird, dass man die Erfassung klar verbessern könnte. Doch mir stellt ich immer die Frage: Wenn da bei allen Statistiken etwas ungenau oder gar falsch ist, dass Erfassen nicht richtig funktioniert, dann sollte doch bei den Resultaten der Unterschied doch einmal auch in die andere Richtung zeigen oder macht man nur Fehler in die eine Richtung?
  • Nonqi 31.01.2019 11:04
    Highlight Highlight "Die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern sind teilweise auf strukturelle Faktoren zurückzuführen, die mit Merkmalen wie Alter, Ausbildung, Dienstjahre, Stellung in der Unternehmenshierarchie und dem ausgeübten Tätigkeitsbereich zusammenhängen. Der übrige Anteil der Lohnunterschiede bleibt unerklärt." Naja Öpfel und Birre...
    Wie viel ist dann der übrige Anteil? Oder möchte man das gar nicht so genau wissen?
    • LeiderNicht 31.01.2019 12:55
      Highlight Highlight Steht im Text, allerdings erst gegen Schluss...alles lesen zahlt sich aus!
    • whatthepuck 31.01.2019 12:57
      Highlight Highlight Das steht doch im Text: 43 % der Lohnunterschiede sind unerklärt.

      Heisst umgekehrt, dass sich 57 % der Lohnunterschiede auf konkrete Ursachen zurückführen lassen.
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 31.01.2019 13:29
      Highlight Highlight "Im Schnitt kassierten Frauen im Jahr 2016 pro Monat 657 Franken weniger als Kollegen mit den haargenau gleichen Voraussetzungen."

      Wer lesen kann ist im Vorteil ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Diavolino666 31.01.2019 10:47
    Highlight Highlight Feministen-MiMiMi in 3...2...1...

    Kein vernünftiger Mensch schmeisst alle Löhne in einen Topf und vergleicht dann alle Männer-Löhne mit allen Frauen-Löhnen.

    Diese "unerklärlichen Lohndifferenzen" wären auch nur unerklärlich, wenn ALLE Firmen mit Tariflöhnen arbeiten würden...

    Immer schön vorsichtig sein mit Statistiken, die man nicht selber "gefälscht" hat ;-)
    • Alex_Steiner 31.01.2019 11:40
      Highlight Highlight Naja, du verstehst es einfach grundsätzlich falsch. "Warum wird ein Doktor mit einer Krankenschwester verglichen? Das ist doch unfair!" Anstatt dich zu fragen, warum Frauen so oft Krankenschwester anstatt Doktor werden...
    • Diavolino666 31.01.2019 12:56
      Highlight Highlight Naja, du verstehst mich einfach grundsätzlich falsch ;-)
      Wenn die wichtige Frage sein soll, warum Frauen so oft Krankenschwester anstatt Doktor werden, dann sollte DAS auch im Vordergrund stehen und nicht ein ominöser "Gender-Pay-Gap"...
      Oder willst du damit sagen, dass eine Krankenschwester gleich viel wie ein Arzt verdienen soll?
    • Eine_win_ig 31.01.2019 13:07
      Highlight Highlight Was soll diese Frage?
      Ich kannnes beantworten:
      - persönliche Präferenz;
      - unterschiedliche Ambitionen;
      - unterschiedliche Lebensziele;
      - Interesse, 10 Jahre lang Ausbildung zu machen;
      .
      .
      .

      Aber halt, es wird die Gesellschaft sein, welche Frauen in gewisse Berufsgruppen drängt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 31.01.2019 10:39
    Highlight Highlight Nachdem nun geklärt ist, dass die Lohndifferenz unerklärbar ist, braucht man sich nicht weiter damit zu befassen.

    Oder aber man besucht einen Deutschkurs.
    • malina2 31.01.2019 11:37
      Highlight Highlight Oder einen Statistikkurs. Dort spricht man vom Koeffizienteneffekt und nicht vom unerklärbaren Anteil. Dieser ist nämlich sehr wohl noch weiter erklärbar.
    • aglio e olio 31.01.2019 18:53
      Highlight Highlight Womit er kein unerklärbarer Anteil mehr wäre...
      😉
  • sheshe 31.01.2019 10:37
    Highlight Highlight Ich hole schon mal Popcorn...
    • aglio e olio 31.01.2019 10:53
      Highlight Highlight Ich bring' Bier mit...

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