Wirtschaft
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Die Nationalbank rettet die neue Banknotenserie – indem sie flugs eine Firma kauft 

21.12.17, 07:36 21.12.17, 08:01


Die Schweizerische Nationalbank (SNB) kauft die finanziell angeschlagene Landqart AG. Das Unternehmen stellt das Substrat her, aus dem die neue Schweizer Banknoten-Serie gemacht ist.

Fritz Zurbrügg, Vizepräsident des Direktoriums der SNB, präsentiert die neue Schweizer 10-Franken-Note. Bild: KEYSTONE

Landqart ist der einzige Anbieter, der über die Technologie zur Herstellung des Substrats verfügt. Die SNB hat sich zur Übernahme des Unternehmens entschieden, da sonst die Bereitstellung des Substrates zur Produktion der neuen Schweizer Banknotenserie nicht durchgehend gesichert gewesen wäre, teilte die SNB am Donnerstag mit.

Die einstigen Entwürfe für die neue Banknotenserie. Bild: SCHWEIZERISCHE NATIONALBANK SNB

Die SNB erwarb 90 Prozent der Aktien der Landqart, Orell Füssli die übrigen 10 Prozent. Verkäuferin ist eine Tochtergesellschaft der kanadischen Fortress Paper. (sda)

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19
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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ulmo Ocin 21.12.2017 13:40
    Highlight Irgendwie speziell, dass die Firma, die das Geld herstellt, kein Geld mehr hat :P

    Ja, ich weiss, sie stellen nur das Papier her..
    4 0 Melden
  • Plöder 21.12.2017 09:41
    Highlight P reis?
    10 10 Melden
    • Joe Smith 21.12.2017 10:34
      Highlight Warum? Weil wieder einmal jeder dahergelaufene Kommentarschreiber besser zu wissen glaubt, was die Firma wert ist, als die Spezialisten der SNB?
      21 2 Melden
    • Plöder 21.12.2017 12:57
      Highlight Nein, weil ja ein Aktienkauf ist.
      2 0 Melden
  • Doeme 21.12.2017 09:08
    Highlight "Die Landqart-Manager vermuten, dass es um anderes ging. Der Divisionsleiter Sicherheitsdruck bei der Orell Füssli kam von der deutschen Notendruck-Konkurrenz.

    Wollte er die Landqart extra schlecht reden, um den goldenen Auftrag der Schweizerischen Nationalbank seiner einstigen Arbeitgeberin zuzuschanzen?"

    Könnte sein, muss nicht. Ich will damit nur sagen, dass die SNB vielleicht nicht die grosszügige Heldin ist, die sie zu sein scheint.

    (Quelle inside Paradeplatz)
    19 4 Melden
  • Hardy18 21.12.2017 08:52
    Highlight Ich find das super. Endlich wird mal richtig gehandelt anstatt rumzujammern.
    8 5 Melden
  • Wilhelm Dingo 21.12.2017 08:39
    Highlight Kaufpreis?
    6 8 Melden
    • Dageka 21.12.2017 11:09
      Highlight Etwa um die 20 Mio. CHF
      2 1 Melden
  • _kokolorix 21.12.2017 08:37
    Highlight Und wieder ein Marktversagen das letztlich vom Steuerzahler bewältigt werden muss, während die Aktionäre, nachdem sie die Firma ausgeblutet haben, noch einmal kräftig zulangen
    19 42 Melden
    • Bene883 21.12.2017 10:56
      Highlight SNB nicht gleich Steuerzahler. Aber hauptsache wieder mal gepoltert.
      31 0 Melden
    • Hockrates 21.12.2017 11:15
      Highlight Belege, oder nur Geschwätz?
      12 0 Melden
    • _kokolorix 21.12.2017 18:53
      Highlight Was glaubt ihr wohl, wer die Mindereinnahmen oder gar Verluste der SNB ausgleicht? Der Samichlaus?
      0 2 Melden
  • bullygoal45 21.12.2017 08:16
    Highlight Ich habe vor einigen Jahren die Ausbildung als Papiertechnologe in der LandQart AG gemacht.

    Ein traditionsreiches Unternehmen mit viel Know How! Es freut mich riesig geht die Geschichte weiter.

    Danke SNB & Orell Füssli! ☀️
    95 1 Melden
  • Asmodeus 21.12.2017 08:16
    Highlight Hab ich das richtig verstanden?

    Die Behörde die unser Geld herstellt kauft eine Firma die für die Produktion unseres Geldes relevant ist weil der Geldsubstratfirma das Geld fehlt um das Substrat für das Geld herzustellen?

    So Geld.
    145 0 Melden
    • Jan Portmann 21.12.2017 12:15
      Highlight So siehts aus
      1 0 Melden
    • Asmodeus 21.12.2017 12:49
      Highlight @Edward
      Darum versuchen die Reichen ja auch uns armen Pöbel von unserem Geld zu befreien. Sie wollen uns glücklich machen ;)
      5 2 Melden
  • pumpkin42 21.12.2017 08:14
    Highlight Too valuable to fail :-) Das ist mal ein Nischenprodukt!
    30 0 Melden
  • Troxi 21.12.2017 07:55
    Highlight Super, so bleiben die Arbeitsplätze und KnowHow im Inland und eine Firma wurde wieder verschweizerist.
    78 1 Melden

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