Wirtschaft
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So viel Mehrwertsteuer zahlst du jährlich – und 8 weitere Fakten zur MWST 

Seit 1995 gibt es die Mehrwertsteuer in der Schweiz. Immer wieder wurden die Prozentsätze angepasst. Jetzt droht erstmals ein zweistelliger Wert. Das musst du über die MWST wissen.



Wie funktioniert die Mehrwertsteuer?

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grafik: watson.ch / quelle: vimentis.ch

Die Handels AG muss nicht die gesamte von Kunde Meier erhaltene MWST dem Staat abliefern, sie kann die von ihr bezahlte Vorsteuer an Weinbauer Müller (0,77 Franken) abziehen.

Und noch mit einem einfachen GIF erklärt:

Animiertes GIF GIF abspielen

Was gibt es für Steuersätze?

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Wie viel MWST zahlt man im Ausland?

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So kam die Mehrwertsteuer in die Schweiz

Mehrwertsteuer

So veränderte sich der Mehrwertsteuersatz seit der Einführung

Mehrwertsteuer

So viel Geld kassiert der Bund jährlich an MWST

Im ersten Jahr 1995 nahm der Bund dank der Mehrwertsteuer 8'857'000'000 Franken ein. Danach ging es rasant aufwärts. Seit 2012 haben sich die Einnahmen bei über 22 Milliarden jährlich eingependelt. 2017 wurde mit 22'901'966'000 erstmals an der 23-Milliarden-Marke gekratzt.

Mehrwertsteuer

62 Millionen Franken täglich

Zwei kleine Spielereien für zwischendurch:

Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer ist für alle Einwohner gleich hoch. Sehr vereinfacht gesagt: Hätten 2017 alle 8'848'200 in der Schweiz lebenden Bürger die Mehrwertsteuer unter sich aufgeteilt, hätte jeder 2700 Franken ins Kässeli werfen müssen.

Die MWST macht ein Drittel der Bundeseinnahmen aus

Mehrwertsteuer

Dafür wird das MWST-Geld verwendet

Mehrwertsteuer

Mehrwertsteuern kannst du mit diesen Apps nicht sparen, aber Geld:

Steuererklärung ausfüllen: Ein Leidensweg in 10 Stufen

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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50Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fredib 05.05.2018 10:46
    Highlight Highlight Tolle Fakten, schöne Kuchen, gute Kommentare. Aber was ist eigentlich der Grund für eine Mehrwertsteuer? Von dem Geld das wir verdienen geht jährlich ein ziemlicher Batzen an Bund und Kanton und wenn wir von dem was übrig bleibt etwas kaufen, zahlen wir gleich noch einmal...
    8 7 Melden
  • pali2 05.05.2018 07:56
    Highlight Highlight Zu Punkt 7: Es ist ziemlich irreführend zu sagen, dass bei der MWST alle gleichviel bezahlen. Durch den unterschiedlichen Konsum (und Reiche konsumieren normalerweise mehr) gibt es da klar eine gewisse "Progression".
    Jedoch finde ich es extrem schädlich, mit Sonder- und reduzierten Sätzen eine gewisse Umverteilung zu erreichen - dies kann sehe verzerrend sein. Damit eine MWST gut funktioniert sollte eben möglichst alles zu einem (dafür möglichst tiefen) Einheitssatz besteuert werden und die "Umverteilung" macht dann eben der unterschiedliche Konsum.
    4 4 Melden
    • Ökonometriker 06.05.2018 08:54
      Highlight Highlight Es ist vorallem Augenwischerei. Zuerst haut man hohe Zölle auf Lebensmittel um den Bauern weniger Subventionen bezahlen zu müssen, dann macht man einen auf Sozial und verlangt ein paar Prozentpunkte weniger MWSt.
      1 0 Melden
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 04.05.2018 20:58
    Highlight Highlight Ich bin für einen Einheitssatz und dass man Werbung von Techgiganten am Wohnort des Sehenden mit der MWST besteuern würde.
    13 10 Melden
  • loquito 04.05.2018 11:56
    Highlight Highlight Was absolut assozial ist, ist doch, dass wir alle gleich viel zum Bund beitragen wie alle Reichen zusammen, diese besitzen aber mehr als 50% des gesamten Geldes, zahlen also eigentlich zu wenig (Bundes) Steuer...
    38 36 Melden
    • PhilippS 04.05.2018 13:38
      Highlight Highlight Verstehe die Blitzer nicht. Als Gutverdienende darf man sicher gegen eine Erhöhung der Progression sein, ändert aber nichts daran, dass die MwSt keine soziale Steuer ist.

      Und das reiche mehr und teurere Produkte konsumieren und damit indirekt doch mehr zahlen zieht nicht....
      20 31 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.05.2018 18:40
      Highlight Highlight Wieso sollte die MwSt eine soziale Steuer sein?
      21 7 Melden
    • Bene883 04.05.2018 20:53
      Highlight Highlight Und wieso zieht das nicht PhilippS? Der Reiche bezahlt MWST für seinen Ferrari (7.7% von 250'000 sind stolze 19k CHF) und somit deutlich mehr als der Durschnittswert von 2700.- Ich verstehe nicht, weshalb ein "Reicher" mehr MWST für ein Brot bezahlen sollte als ein "Armer". Steuerprogression auf Waren ist Unsinn.
      41 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • p4trick 04.05.2018 10:47
    Highlight Highlight Ich dachte die Handels AG bezieht die Ware MWST befreit, da nicht für den Eigenbedarf und bezahlt den MWST erst bei Verkauf der Ware aber dafür auf den Endpreis?
    12 20 Melden
  • Hugo Wottaupott 04.05.2018 10:32
    Highlight Highlight Ach! Spielt doch keine Rolle! In der CH werden die Güter einfach über 7 Stationen vorher verkauft bevor sie beim Kunden sind somit bezahlt man unter Umständen sogar mehr MWST als in Dänemark.
    7 71 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.05.2018 18:47
      Highlight Highlight Wenn du für 10.00 CHF etwas kaufst, dann sind davon 0.72 CHF Mwst, egal über wie viele Stationen das Produkt vorher gelaufen ist.
      Sollte doch deutlich sein, wenn man den Text oben genau liest.
      In Dänemark dasselbe, nur sind es dort von 10.00 CHF eben etwa 2.00 CHF. Also deutlich mehr.
      22 5 Melden
    • Hugo Wottaupott 04.05.2018 19:44
      Highlight Highlight Leider nein sehr geehrter Rabbi.
      4 29 Melden
    • rodman 04.05.2018 21:09
      Highlight Highlight @Hugo: jetzt bin ich ja mal gespannt auf deine rechnung :-)
      22 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fruchtzwerg 04.05.2018 10:03
    Highlight Highlight Von mir aus kann der Bund die MWST für Luxusgüter wie Autos, Uhren, Schmuck gerne mehr erhöhen, so trifft es immerhin einkommensschwache Leute nicht ganz so stark.
    Und im internationalen Vergleich stehen wir sowohl bei der MWST als auch bei der allg. Steuerlast sehr gut da...
    161 72 Melden
    • Toerpe Zwerg 04.05.2018 10:29
      Highlight Highlight Oh ja, unbedingt noch einen vierten MWSt Satz einführen!
      62 12 Melden
    • Masche 04.05.2018 10:54
      Highlight Highlight @Fruchtzwerg: Im Prinzip gute Idee. Aber was ist ein Luxusartikel. Für mich sind auch gewisse medizinische Leistungen Luxus. Oder viele brauchen ein Auto für die Arbeit, für andere ist es aber ein Luxus, insbesondere bei Zweitwagen.
      38 5 Melden
    • Donald 04.05.2018 11:00
      Highlight Highlight Spitzen Idee, "Arme" brauchen ja keine Autos...
      24 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Z200 04.05.2018 09:59
    Highlight Highlight Eine gute Erklärung. Allerdings fehlt in der 1. Grafik noch die Vorsteuer die der Händler geltend machen kann.
    40 2 Melden
    • Reto Fehr 04.05.2018 10:12
      Highlight Highlight Stimmt, das war nicht ganz korrekt drin. Ist jetzt angepasst. Merci.
      30 0 Melden
  • andrew1 04.05.2018 09:46
    Highlight Highlight Die grafik bei nr. 3 ist etwas irreführend da sie bei 5% beginnt und nicht bei 0. So sieht es aus als ob man in deutschland etwa 6x so viel mwst bezahlen würde. Tatsächlich ist es "nur" etwa faktor 3. Erinnert mich spontan an https://www.watson.ch/Schweiz/SVP/841644241-Wie-die-SVP-mit-rechnerischen-und-grafischen-Tricks-den-Auslaenderanteil-in-der-Schweiz-hochpuscht
    122 3 Melden
    • Lea Senn 04.05.2018 10:09
      Highlight Highlight Guter Punkt. Ist korrigiert. Merci!
      33 3 Melden
    • Masche 04.05.2018 11:00
      Highlight Highlight Warum ist das Gesundheitswesen von der Mehrwertsteuer befreit, nicht aber die Medikamente? Wenn ich also wegen einer Kleinigkeit in die Notfallaufnahme gehe, zahle ich keine MwSt., wohl aber wenn ich zu hause eine Tablette einwerfe.
      20 5 Melden
    • Donald 04.05.2018 11:01
      Highlight Highlight Zusätzlich ist es auch noch irreführend, weil nur Länder aufgeführt sind, in denen mehr MWST bezahlt wird. Könnte man schon als politisch motiviert interpretieren...
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