Wirtschaft
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Swatch legt Rekordumsatz hin – und erreicht teilweise die Kapazitätsgrenze



Die Swatch Group hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Der Umsatz stieg um 14,7 Prozent auf 4,27 Milliarden Franken. Das sei ein neuer Rekord in den ersten sechs Monaten, teilte der grösste Uhrenkonzern der Welt am Mittwoch in einem Communiqué mit.

ARCHIVBILD --- ZUM DEN HALBJAHRESZAHLEN DER SWATCH GROUP STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Nick Hayek, CEO Swatch Group, President of the Swatch Group Executive Management Boardsmokes his cigar during a press conference of the year 2017 final results of Swiss watch company Swatch Group, in Biel, Switzerland, this Wednesday, March 14, 2018. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Swatch-CEO Nick Hayek. Bild: KEYSTONE

Zudem machte die Gruppe einen Gewinnsprung. Der Betriebsgewinn EBIT schoss um 69,5 Prozent auf 629 Millionen Franken in die Höhe. Unter dem Strich kletterte der Reingewinn um zwei Drittel auf 468 Millionen Franken.

Mit den Zahlen hat die Swatch Group die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz in Höhe von 4,18 Milliarden Franken, einem EBIT von 613 Millionen und einem Reingewinn von 461 Millionen gerechnet.

Kapazitätsgrenzen erreicht

Die eindrückliche Beschleunigung des Umsatzes und verkauften Uhren fand durchgehend in allen Marken- und Preissegmenten statt, wie Swatch erklärte. Also nicht nur das Prestige- und Luxussegment legte deutlich zu, sondern auch das mittlere und untere Preissegment.

Dies habe zu einer starken Produktionserhöhung geführt. In einigen Bereichen seien gar die Kapazitätsgrenzen wieder erreicht worden, hiess es weiter.

Für das zweite Halbjahr 2018 gibt sich der Bieler Uhrenkonzern zuversichtlich. Der Rest vom Jahr verspreche weiteres starkes Wachstum. (awp/sda)

Zeitreise: So sieht es aus, wenn ein Typ aus den 90ern ins 2018 reist

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dding (@ sahra) 19.07.2018 08:10
    Highlight Highlight Schlechte Nachricht für die Linken.
  • Don Alejandro 18.07.2018 14:42
    Highlight Highlight Good news. Ein Patron wie man ihn sich wünscht....
  • Skip Bo 18.07.2018 12:52
    Highlight Highlight Rückblickend war der Frankenhammer offenbar ein wohltuender Schock für Hayek. Vom "Abgrund" zum Rekordumsatz, da hat wohl noch brachliegendes Potential geschlummert.
  • DerSimu 18.07.2018 12:10
    Highlight Highlight Totgeglaubte leben länger.
  • Alnothur 18.07.2018 09:40
    Highlight Highlight Vor drei Jahren haben hier doch alle den Untergang der Swatch Group heraufbeschwört, weil Apple Watch.
    • meliert 18.07.2018 12:16
      Highlight Highlight ausser ein „paar“ Nerds will doch niemand eine Apple watch (oder ähnlich Marke) !
    • mrgoku 18.07.2018 15:24
      Highlight Highlight eine Uhr ist für mich eine Lebenseinstellung. Da brauche ich kein "Rechner" am Arm...
    • Der Kritiker 18.07.2018 17:35
      Highlight Highlight alle nicht!
  • Alterssturheit 18.07.2018 08:48
    Highlight Highlight Mir gefällt Nick Hayek - optisch so erfrischend anders als die vielen (optisch) austauschbaren CEO's.
  • Meyer 18.07.2018 08:34
    Highlight Highlight Das sind Unternehmer, die langfristig denken und die Welt als Ganzes sehen. Die Hayek's haben Mut und Verstand, darum floriert ihr Geschäft.
    • Crecas 18.07.2018 12:19
      Highlight Highlight Zumindest versteht er es diese Bild von sich zu pflegen. Auch in diesen Kommentarspalten wurde er gelobt, weil er in der “Krise” vor drei Jahren verlauten liess, es werde keine Entlassungen geben und man stehe das zusammen durch. In Wahrheit wurden im selben Jahr über 500 Personen entlassen.

      Mit der Wahrheit hat er es oft nicht genau genommen. Auch als er noch im April 2016 in Interviews von 5-10% Wachstum sprach, im Mai selber Aktien verkauft hat und im Juli dann für die ersten 6 Monate des Jahres -10% Umsatz melden musste. In den USA wäre er für diesen Insiderhandel im Gefängnis gelandet.

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