Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Wirtschaft wächst im 2. Quartal überraschend um 0,6 Prozent

06.09.16, 07:49 06.09.16, 08:36


Die Schweizer Wirtschaft ist im zweiten Quartal stärker gewachsen als erwartet. Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) legte gegenüber dem Vorquartal um 0,6 Prozent zu. Analysten hatten mit einem Wachstum von 0,2 bis 0,5 Prozent gerechnet.

Wachstumsimpulse kamen vom Aussenhandel sowie vom Staatskonsum, während der private Konsum stagnierte, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Dienstag mitteilte.

Staatlicher Konsum ist Spitzenreiter

Am kräftigsten legten die staatlichen Konsumausgaben mit einem Plus von 1,7 Prozent zu. Die Warenexporte wuchsen um 0,8 Prozent. Hier kurbelten vor allem die Ausfuhren von chemischen und pharmazeutischen Produkten das Wachstum an. Die Dienstleistungsexporte hingegen bildeten sich um 0,1 Prozent zurück.

Rückläufig entwickelten sich auch die Ausrüstungsinvestitionen mit einem Minus von 0,9 Prozent und die Bauinvestitionen mit einem Minus von 0,3 Prozent.

Breites Wachstum in der Produktion

Auf der Produktionsseite verteilte sich das Wachstum laut Seco breit über die meisten Sektoren. Die höchsten Zuwachsraten zeigten sich im Energiesektor mit 5,8 Prozent, im Sektor Erziehung und Unterricht mit 2,0 Prozent und im Gastgewerbe mit 2,5 Prozent. Letzteres war zuvor einige Quartale lang geschrumpft. Einen leichten Rückgang nach drei positiven Quartalen verzeichnete hingegen das Verarbeitende Gewerbe, das um 0,1 Prozent schrumpfte.

Gegenüber dem Vorjahresquartal zog das reale BIP um 2,0 Prozent an. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • BRO 06.09.2016 09:56
    Highlight Warum wird Wachstum immer so positiv dargestellt? Warum schreibt man zum Beispiel : " Einen leichten Rückgang nach drei positiven Quartalen verzeichnete hingegen das Verarbeitende Gewerbe, das um 0,1 Prozent schrumpfte."
    Man könnte durch gezielte Wortwahl in den Medien klar machen, dass ewiges Wachstum nicht existieren kann. Vielleicht wäre eine Umkehrung der Sichtweise in Anbetracht unserer Klima- und Ressourcenprobleme worauf wir zusteuern eine sinnvolle Sache.
    Zum Beipiel:"Das Verarbeitende Gewerbe musste durch Nachfrage 3 Quartale anwachsen, konnte sich jedoch wieder um 0.1% entspannen."
    3 0 Melden

Anbieter selber wählen: So soll der Schweizer Strommarkt liberalisiert werden

Der Bundesrat will den Strommarkt vollständig öffnen. Auch Haushalte und kleine Gewerbebetriebe sollen künftig ihren Stromlieferanten frei wählen können. Sie haben aber ebenso das Recht, in der Grundversorgung zu bleiben - mit regulierten Tarifen und Schweizer Strom.

Die Marktöffnung ist das Kernstück der Gesetzesrevision, die der Bundesrat am Mittwoch in die Vernehmlassung geschickt hat. Er will damit neue Rahmenbedingungen für den Strommarkt schaffen. Das Zeitfenster sei günstig, sagte …

Artikel lesen