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Entlassener Vincenz: «Die U-Haft war unnötig und ihre Länge völlig unverhältnismässig» 

13.06.18, 08:07 13.06.18, 11:22


Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz ist wieder auf freiem Fuss. Der frühere Manager, gegen den wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung ermittelt wird, wurde am Dienstag aus der Untersuchungshaft entlassen, wie der Blick berichtet. Der 62-Jährige war Ende Februar verhaftet worden.

Pierin Vincenz wurde aus der U-Haft entlassen. Bild: KEYSTONE

Die Zürcher Staatsanwaltschaft gab am Mittwoch bekannt, Vincenz sei am Dienstag aus der Haft entlassen worden. Ebenfalls auf freiem Fuss ist seit Dienstag Vincenz’ früherer Geschäftspartner bei der Kreditkartengesellschaft Aduno. Beide waren Verwaltungsräte der Aduno. Die Untersuchung sei «weit fortgeschritten», heisst es weiter in der Mitteilung. Deshalb seien die beiden Männer «unter Auflage verschiedener Ersatzmassnahmen» aus der Haft entlassen worden.

Vincenz bestätigt seine Freilassung und liess seine Kommunikationsagentur folgende Erklärung verbreiten:

«Was ich in den letzten Wochen erlebt habe, wünsche ich niemandem. Es geht mir den Umständen entsprechend gut und ich danke allen, die in dieser schwierigen Zeit zu mir stehen und mich unterstützen. Die Eröffnung des Strafverfahrens kam für mich völlig überraschend. Die Untersuchungshaft war aus meiner Sicht unnötig und ihre Länge völlig unverhältnismässig. Die Themenkreise des Verfahrens liegen Jahre zurück und sind bestens dokumentiert. Die im Rahmen des Strafverfahrens gegen mich erhobenen Vorwürfe bestreite ich nach wie vor und ich werde mich mit allen Mitteln dagegen wehren.»

Laut Oberstaatsanwaltschaft laufen die Ermittlungen gegen «sämtliche Beschuldigten» weiter. Nebst Vincenz und dem anderen Verwaltungsrat wird gegen weitere Personen aus deren Umfeld ermittelt.

Vincenz und dessen Geschäftspartner waren am 27. Februar in Untersuchungshaft versetzt worden. Im Mai war diese vom Gericht verlängert worden.

Vorwurf der ungetreuen Geschäftsbesorgung

Vincenz wird vorgeworfen, bei Firmenübernahmen der Kreditkartengesellschaft Aduno und der Investmentgesellschaft Investnet ein Doppelspiel gespielt und sich persönlich bereichert zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung. Vincenz bestreitet die Vorwürfe.

Auslöser für das Strafverfahren ist eine Anzeige von Aduno vom Dezember 2017. Nachdem die Zürcher Justiz die Raiffeisen-Bank über das Strafverfahren informiert hatte, reichte Raiffeisen ebenfalls eine Strafanzeige gegen ihren ehemaligen Chef ein. Bei Raiffeisen geht es um verdeckte Treuhandverhältnisse, dank derer sich Einzelpersonen möglicherweise bereichert haben. (sda)

Der Fall Vincez: Was ist passiert?

Bild: watson

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Brikne, 20.7.2017
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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hierundjetzt 13.06.2018 14:47
    Highlight Scheinbar ist der VP ja bereits in Morcote (IT) gesichtet worden. Soll recht schön da sein. Da er ja mehrere Immobilien im Tessin hat, sollte es ja kein Problem sein, sich zu entspannen....
    15 0 Melden
  • Alterssturheit 13.06.2018 14:00
    Highlight Bla...bla...bla...scheint mir einfach nur logisch, dass ein Betroffener gegen das bisher geschehene wettert...würde ich auch tun. Vor allem wenn ich sowieso nichts zugeben will und weiss, dass ich noch mit zig- Topanwälten dagegen vorgehen werde. Dafür hat er sicher noch etwas im Geldsäckli vorig.
    17 0 Melden
  • wasps 13.06.2018 11:39
    Highlight 23 Stunden isoliert in Einzelhaft, und das wochenlang. Das ist schon krass und grenzt an Folter. Egal, wen es trifft.
    16 22 Melden
    • Uroly 13.06.2018 13:22
      Highlight Davon kann er sich jetzt ja in einem Luxus-Kurhotel in den Schweizer Bergen erholen.
      16 5 Melden
    • wasps 13.06.2018 14:01
      Highlight Er schon. Und die anderen?
      5 9 Melden
    • Uroly 13.06.2018 14:44
      Highlight Gut gekontert.

      Als jemand der schon mal in der -Schweiz- in Isolations-"haft" war (mit dem einzigen Unterschied, dass es in einer psychiatrischen Klinik und ich keiner Straftat verdächtigt war), muss aber sagen, dass er diesbezüglich völlig übertreibt und es nicht annähernd so dramatisch ist. Da war es übrigens wesentlich spartanischer eingerichtet, als die Bilder die der Tagi von der "Gefängnis"-Zelle zeigt.

      Herr Vincenz hat halt einfach das erste Mal in seinem Leben am eigenen Leib erfahren, was es tatsächlich bedeutet: Die Freiheit zu verlieren.
      *Lacrimosa
      12 1 Melden
    • bebby 14.06.2018 20:46
      Highlight Wenn ich so lese, was in Gefängnissen zwischen den Gefangenen so passieren kann, bin ich mir nicht sicher, was angenehmer ist: Alleine in der Zelle oder zusammen mit anderen. Ich hoffe, ich werde es nie erfahren müssen, ausschliessen kann man es ja nie.
      1 0 Melden
  • Der Rückbauer 13.06.2018 10:51
    Highlight Ob die U-Haft unnötig war, das werden zu gegebener Zeit die Richter entscheiden. Ich nehme an, dass PV sich mit allen Mitteln zur Wehr setzen wird, wie bei allen (wenigen), die heute wegen Wirtschaftskriminalität angeklagt werden. Der Kanton Zürich ist ja nicht bekannt dafür, potentielle Wirtschaftskriminelle rigoros zu verfolgen und anzuklagen. Aber im Fall PV gehe ich schon davon aus, dass Fleisch am Knochen ist.
    43 4 Melden
  • Staatsgebeutelter 13.06.2018 10:08
    Highlight Natürlich war die U-Haft unnötig und unverhältnismässig lang. Aber solches ist halt die gängige Praxis in der Schweiz und es geht bei der U-Haft hauptsächlich darum den Angeklagten zu zermürben um ihn damit zu Aussagen zu nötigen. Bei Vinzenz ging diese Praxis leider nicht auf. Ich kenne Leute welche 8 Monate oder über 2 Jahre unschuldig in H-Haft gehalten wurden, so gesehen kam Vinzenz noch gut weg.
    20 60 Melden
    • zeromaster80 13.06.2018 12:52
      Highlight Was kennst Du nur für Leute... Ich würde am Umgang arbeiten.
      22 5 Melden
    • Uroly 13.06.2018 13:01
      Highlight Da hast du aber tolle Bekannte.
      Die durchschnittliche U-Haftdauer (falls sie eine hatten) bei Schuldig gesprochenen liegt bei gerademal 37 Tagen und nur 1% dieser Personen sass länger als 6 Monate in U-Haft.

      Bei den Freigesprochenen dürfte sie noch wesentlich tiefer sein, von "gängiger Praxis" ganz zu schweigen.

      Fun Fakt: Ende 2017 lag die Anzahl der Personen in U-Haft bei 1'673, davon hatten 904 keinen offiziellen Wohnsitz in der Schweiz.
      20 3 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 13.06.2018 13:39
      Highlight Die U-Haft wird in der Regel so kurz gehalten wie nötig. Das wird wahrscheinlich auch im vorliegenden Fall so gewesen sein. Aber wir können es nicht beurteilen, darüber (über die Gründe der Länge der U-Haft, nicht über den Tatverdacht an sich) steht im Artikel wenig, und nur die Sicht des Angeklagten, nicht die Sicht des Staatsanwalts.
      15 1 Melden
    • Hierundjetzt 13.06.2018 14:45
      Highlight 2 Jahre "unschuldig" in Untersuchungshaft? Wohl kaum. Das Zwangsmassnahmegericht hätte da ja fast 8x (!) eine Verlängerung zugestimmt. 8. Mal. Das erachte ich als komplett unglaubwürdig.

      Vielleicht nochmals den Kollegen im nüchternen Zustand fragen?
      17 0 Melden
    • Spooky 14.06.2018 00:41
      Highlight Seid nicht so streng!

      Der "Staatsgebeutelte" verwechselt die Untersuchungshaft mit der Sicherheitshaft.

      Der Unterschied ist aber gering.
      1 1 Melden
  • Vanessa_2107 13.06.2018 09:48
    Highlight Ich finde die U-Haft auch extrem lang. Er wird behandelt wie ein Schwerverbrecher oder einer der die Staatsgeheimnisse verraten hat. U-Haft heisse 23 Stunden pro Tag eingeschlossen zu sein, ohne Internetzugang ohne telefonieren zu dürfen. Das sei für einen Normalbürger eine existenzielle Erfahrung, darum gäbe es Leute, die sich am Anfang der Haft etwas antun. Für CH-Verhältnisse finde ich das krass. Hätte er nicht eine hohe Kaution stellen können?
    18 112 Melden
    • bokl 13.06.2018 10:20
      Highlight Die U-Haft wurde angeordnet, damit P.V. sich nicht mit Mittätern absprechen und/oder Beweise vernichten kann. Kaution bringt da gar nichts...
      64 1 Melden
    • Theor 13.06.2018 10:39
      Highlight Sie scheinen nicht ganz zu wissen, wofür Untersuchungshaft angeordnet wird. Im Falle von Herrn Vincenz wurde sie angeordnet, um die Kollusionsgefahr - also die Gefahr, dass er Beweise vernichtet und sich mit Zeugen und Mittätern zwecks Alibi abspricht - zu bannen.

      Das ist nichts, was man mit einer Kaution sicherstellen könnte.
      52 3 Melden
    • Hierundjetzt 13.06.2018 10:41
      Highlight Du verkennst möglicherweise den Tatbestand. Es geht nicht um einen Chügelidealer von der Langstrasse.

      Es geht um die Vermeidung von Absprachen und Verdunkelung eines Betruges in der Höhe von 200 Mio.

      Hätte er kooperiert wie ein Chügelidealer, er wäre schon lange draussen
      44 3 Melden
    • Vanessa_2107 13.06.2018 10:54
      Highlight OK, Korrektur, nicht er würde eine hohe Kaution stellen, sondern die Staatsanwaltschaft. Danke übrigens für die Blitze, bleibe aber bei meiner Meinung.
      3 51 Melden
    • ARoq 13.06.2018 11:03
      Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Verdunkelungsgefahr
      Da hilft keine Kaution der Welt.
      30 1 Melden
    • Crecas 13.06.2018 11:25
      Highlight Uiiii, „bleibe bei meiner Meinung“ nach all den Erklärungen, wieso eine Kaution nichts gebracht hätte und dein Statement falsch ist?

      Das spricht nicht für dich.
      27 4 Melden
    • TodosSomosSecondos 13.06.2018 12:18
      Highlight Wenn die Vorwürfe stimmen sollten, IST er ein Schwerverbrecher..
      18 1 Melden
    • Hierundjetzt 13.06.2018 12:42
      Highlight Vanessa: Du verwechselst glaubs das US-Amerikanische Justizsystem (das aus dem TV / Kino) mit dem Schweizerischen. Unseres ist komplett anders. ist 180 Grad anders.

      - Das mit der Kaution ist in der Schweiz sehr selten (!)
      - Es gibt kein Hämmerli
      - Kein plädieren auf Unschuldig....

      CH: Ziel Gefängnisstrafe: Resozialisierung
      USA: Ziel Gefängnisstrafe: Bestrafung

      Wir orientieren uns am römischen Recht, die Amis am anglikanischen. Das sind Welten.
      14 0 Melden
    • Bombenjunge 13.06.2018 13:22
      Highlight Vanessa, Wirtschaftsverbrechen sind ja nicht so schlimm gell. Wohl zulange an der Neoliberalen Flasche genuckelt...🙄
      14 4 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 13.06.2018 13:43
      Highlight "Wenn die Vorwürfe stimmen sollten, IST er ein Schwerverbrecher.." Das hat aber in diesem Fall nichts mit der Länge der U-Haft zu tun (da er ja nicht gewalttätig ist ... sonst hätte man ihn ja auch jetzt nicht frei lassen dürfen). Die U-Haft wurde hier wohl verlängert, weil Gefahr der Absprache mit Mittätern und Vernichtung von belastendem Material bestand.
      8 2 Melden
    • TodosSomosSecondos 13.06.2018 14:33
      Highlight @Unangemeldeter Nutzer: die U-Haft wurde nicht "wohl deswegen verlängert" sondern genau deswegen. Das haben Staatsanwaltschaft und Gericht wiederholt bestätigt. Da muss man nicht mutmassen. Genausowenig ist das Vinzenz zur Last gelegte Verbrechen ein Kavaliersdelikt oder eine Lappalie, sondern zeugt - sollten sich die Vorwürfe bestätigen - von immenser krimineller Energie und Rücksichtslosigkeit... ergo ein Schwerverbrecher.
      11 0 Melden
    • Vanessa_2107 13.06.2018 18:01
      Highlight Bombenjunge - tja jetzt sehe ich einmal wie es ist, so viele Blitze zu kriegen wie du sonst gell? 😉

      An all die anderen Blitzer: Beruhigt euch alle, ihr habt ja alle soo Recht und ich bin weder Anwalt, Staatsanwalt noch Richter. Meine Ader ist einfach viieel zu sozial. Aber auch in der Schweiz gilt die Unschuldsvermutung, oder?
      3 3 Melden
  • acove 13.06.2018 09:24
    Highlight "Die Untersuchungshaft war aus meiner Sicht unnötig und ihre Länge völlig unverhältnismäßig" Das sieht der Staatsanwalt vermutlich nicht ganz so unnötig war sie vermutlich auch nicht, nach dem sie durch den Haftrichter immer wieder verlängert wurde. So unschuldig wie Herr Vincenz zu tut, ist er mit Bestimmtheit nicht
    124 21 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 13.06.2018 13:36
      Highlight Natürlich ist er nicht unschuldig, aber die U-Haft sollte nur solange aufrecht erhalten bleiben, wie die Gefahr besteht, dass der Angeklagte untertaucht, das Land verlässt, Absprachen mit Zeugen macht, Beweismittel vernichtet oder eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt. Wie es sich im konkreten Fall verhält, kann ich nicht beurteilen, wahrscheinlich hat der Staatsanwalt aber schon korrekt entschieden.
      6 1 Melden
    • chäsli 13.06.2018 13:42
      Highlight Ich glaube kaum, dass Sie das beurteilen können acove. Vielleicht hat Vincenz anfangs keine oder nur mangelhafte Aussagen gemacht und konnte deshalb nicht freigelassen werden. Zudem bestand in so einem Fall akute Kollisionsgefahr usw. Ich kann Ihnen versichern, dass jeder Staatsanwalt/wältin von der Oberstaatsanwaltschaft überwacht wird.
      5 0 Melden
  • chandler 13.06.2018 08:49
    Highlight Die Länge der U-Haft ist ziemlich sicher nicht das einzig unverhältnismässige in diesem Fall lieber Herr Vincenz...
    56 12 Melden
  • Denk nach 13.06.2018 08:14
    Highlight Die im Rahmen des Strafverfahrens gegen mich erhobenen Vorwürfe bestreite ich nach wie vor und ich werde mich mit allen Mitteln dagegen wehren.»

    -> genau weil er sich mit allen Mitteln wehren will, ist wohl die U-Haft sinnvoll? Er gibt ja selbst die Antwort
    88 20 Melden
    • Hierundjetzt 13.06.2018 10:42
      Highlight Das Zwangsmassnahmengericht war ja bis heute überaus beeindruckt von seiner Argumentation... 😂😂😂
      17 1 Melden
  • Sanduuh 13.06.2018 07:55
    Highlight Wieso wird immer nur vo dem «anderen Verwaltungsrat» gesprochen?
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