Wirtschaft
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Läuft bei ihr: Martullo-Blocher fährt mit ihrer Ems-Chemie 383 Millionen Franken Gewinn ein



Der Chemiekonzern Ems trotzt dem starken Schweizer Franken weiterhin. Im vergangenen Geschäftsjahr nahm der Gewinn des Unternehmens im Jahresvergleich um fast 10 Prozent zu. Das Ergebnis wuchs, weil Ems mehr Produkte verkaufte und effizienter arbeitete.

Magdalena Martullo-Blocher, chief executive officer (CEO) and vice-chairman of the board of directors of EMS-CHEMIE HOLDING AG, speaks during a press conference on the fourth quarter and full-year results 2014 in Zurich, Switzerland, Friday, February 6, 2015. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Erfolgreiches Jahr: Ems-Chefin und Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher.
Bild: KEYSTONE

Der Gewinn für 2015 belief sich auf 383 Millionen Franken, wie das Unternehmen der SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher am Freitagmorgen mitteilte. Im Vorjahr waren es noch 349 Millionen Franken gewesen. Beim Betriebsergebnis auf Stufe EBIT meldete Ems gar einen Rekord. Die Aktionäre sollen folglich in den Genuss einer Ausschüttung von total 13,50 Franken pro Aktie kommen.

Den guten Abschluss führt das in Domat/Ems GR ansässige Unternehmen auf die höhere Verkaufsmenge zurück. Die «Wachstumsoffensive» sei erfolgreich, hiess es im Communiqué. Der Absatz von besonders profitablen Spezialitäten sei zudem überdurchschnittlich gewachsen.

Umsatz in Franken gesunken

Während der Absatz weltweit um 7 Prozent stieg, ging der Umsatz in Schweizer Franken aber dennoch zurück. Mit 1,9 Milliarden Franken fiel der Nettoumsatz um 3,4 Prozent tiefer aus als vor einem Jahr. Schuld daran ist die Umrechnung in den starken Franken. In lokalen Währungen wäre der Umsatz um 3,7 Prozent gewachsen.

Für das kommende Jahr erwartet Ems-Chemie – bei instabiler Weltkonjunktur –, dass Umsatz und Betriebsergebnis «leicht über Vorjahr» zu liefen kommen dürften. (kad/sda)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rhoenblick 05.02.2016 11:14
    Highlight Highlight Der Name Blocher verpflichtet, die Verpflichtung wird eingelöst - Chapeau! Viele schweizerische "Unternehmer" bei economiesuisse oder bei Swissmem sind keine UNTERNEHMER. Die sollen sich bemühen, Frau Martullo-Blocher nachzueifern, statt über die "Frankenstärke" - zutreffend: die Euro-Schwäche - zu klagen. Deren Gejammer wegen dem Stopp der Masseneinwanderung, wegen der Durchsetzungsinitiative muss von ihrer eigenen Unfähigkeit und Trägheit ablenken.
    • Serjena 05.02.2016 12:16
      Highlight Highlight Du weiss aber auch wo die Ems Chemie produziert= Asien=billige Arbietskräfte
  • Sandokan 05.02.2016 08:59
    Highlight Highlight Bedenklicher Politikstil von der SVP-Sippe wahrscheinlich auch bedenklicher export von Chemiespezialprodukte an Unrechtsstaaten? Wäre für mich nicht verwunderlich.
    • Serjena 05.02.2016 15:30
      Highlight Highlight Ems Patvag, eine Tochterfirma der Ems Chemie wurde schon 1996 vom Parlament unter die Lupe genommen.
      Die Firma Ems-Patvag lieferte Kriegsmaterial via Drittländer in Krisengebiete.

      Sie nützte eine rechtliche Grauzone in der geltenden Gesetzgebung aus: Sogenannte "anonyme Serienprodukte" (wie die Ems-Patvag-Zündsysteme) können exportiert werden, ohne dass der Adressat eine Nichtwiederausfuhr-Erklärung vorlegt.

  • kliby 05.02.2016 08:34
    Highlight Highlight Von Beruf Erbin. Toller Leistungsausweis.
    • Sillum 05.02.2016 08:58
      Highlight Highlight Wie viele Arbeitsplätze haben sie schon geschaffen? Wie viele Steuern haben sie schon bezahlt?
    • Mafi 05.02.2016 09:06
      Highlight Highlight Aber sie hat bewiesen, dass sie die Firma führen kann... bis zu einem gewissen Punkt wenigstens.
    • Teslanaut 05.02.2016 19:31
      Highlight Highlight Sagen wir mal so: Sie kann sich auf sehr gute Leute im Laden verlassen, die etwas vom Geschäft verstehen. Martello-Blocher wurde einfach vom Alten auf's oberste Treppchen gesetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • simiimi 05.02.2016 08:06
    Highlight Highlight Offenbar bringens die seven thinking steps eben doch ;)
    • The Writer Formerly Known as Peter 05.02.2016 08:58
      Highlight Highlight Könnte auch an guten Mitarbeitern liegen, die die 7 Thinking steps umsetzen sollen?
    • Peter Watson 05.02.2016 10:02
      Highlight Highlight @Peter Gasser
      Sind anscheinend doch nicht alles "Dreamer" bei der EMS-Chemie.
  • The Writer Formerly Known as Peter 05.02.2016 07:55
    Highlight Highlight Man sollte mal danach googeln, EMS Chemie und Steuern Luxemburg... warum bezahlt die EMS in Luxemburg ihre Steuern, wenn sie sich doch immer als Schweizer Firma darstellt? Jetzt wieder das Töchterchen in der Politik. Schaden aber der Schweizer Eidgenossenschaft wo es möglich ist.
  • Wilhelm Dingo 05.02.2016 06:56
    Highlight Highlight Auch wenn die Chefin keine Sympathieträgerin ist würde es sich lohnen genauer hinzuschauen, warum die EMS Chemie seit Jahren so erfolgreich ist.
    • Benjamin Goodreign 05.02.2016 07:49
      Highlight Highlight Genauer hinschauen? - könnt ihr haben: Meine Mutter wurde mit 60 Jahren und 27 Dienstjahren in der Patentabteilung der EMS aus wirtschaftlichen Gründen, wie es hiess, entlassen. Trotz guter Leistungen und stetiger Weiterbildung. Damit überliess man sie faktisch den Sozialwerken. Im RAV begegnete sie dann einem halben Dutzend Gleichaltriger EMS-Mitarbeiter, denen es gleich erging. Sozialschmarotzer - einmal anders!
    • zombie woof 05.02.2016 08:27
      Highlight Highlight Dingo, dann lass uns mal an deinem Wissen teilhaben
    • Serjena 05.02.2016 08:29
      Highlight Highlight Wenn man auf die Produktionsstätten der Firma ein Auge wirft, sieht man sofort wo mit billigen Arbeitskräften Gewinn gemacht werden kann, dies macht Ems Chemie wie viele Firmen in der Schweiz was nichts Neues ist.
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