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Neue Volksinitiative: So soll dereinst das bedingungslose Grundeinkommen finanziert werden

Ende Jahr startet die Unterschriftensammlung für eine Finanzsteuer, die heutige Steuern ersetzen soll. Idee der Initianten ist eine Mikrosteuer, die auf sämtlichen bargeldlosen Zahlungen erhoben werden soll.

02.06.18, 10:02 03.06.18, 07:37

Henry Habegger / Schweiz am Wochenende



Im Nachhinein ist man klüger. «Unsere Initiative für ein Grundeinkommen hatte einen grossen Fehler», sagt Oswald Sigg (SP), ehemaliger Bundes-Vizekanzler. «Man wusste nicht recht, wie es finanziert werden sollte.» So stimmte das Stimmvolk 2016 mit 77 Prozent Nein zur Initiative.

Jetzt gibt es eine Idee, wie die Bundesaufgaben und dereinst auch ein bedingungsloses Grundeinkommen zu finanzieren wären. Der Bundeskanzlei liegt der Entwurf für die Volksinitiative «Mikrosteuer auf dem Zahlungsverkehr» vor. Bis im August, schätzt Sigg, sollte die Initiative die Vorprüfung überstanden haben.

Oswald Sigg, ehemaliger Bundesratssprecher, nimmt als Unterstuetzer der Initiative

Oswald Sigg, ehemaliger Bundesratssprecher und treibende Kraft hinter der Mikrosteuer-Initiative. Bild: KEYSTONE

«Ende Jahr starten wir die Unterschriftensammlung.» Die Stelle einer Zentralsekretärin des Initiativkomitees wird dieser Tage ausgeschrieben, der Verein Mikrosteuer ist gegründet. Der Vorstand besteht neben Sigg aus Finanzprofessor Marc Chesney, ETH-Professor Anton Gunzinger, Rechtsanwalt Jacob Zgraggen sowie Finanzunternehmer Felix Bolliger.

Andere Steuern streichen

Bolliger, ehemaliger Banker, ist der Erfinder der Idee Mikrosteuer, die Sigg als «genial» bezeichnet. Die Initiative sieht vor, dass der Bund auf sämtlichen bargeldlosen Zahlungen einen einheitlichen Mikrosteuersatz erhebt. Der Ertrag soll zur Finanzierung der Bundesaufgaben verwendet werden, der Rest geht an Kantone und Gemeinden. Theoretisch würden alle herkömmlichen Steuern überflüssig.

Finanztransaktionen im Umfang von 100 000 Milliarden Franken werden in der Schweiz gemäss Statistiken der Nationalbank jährlich abgewickelt. Vielleicht sind es noch viel mehr: Die Six Group generiere sogar einen Zahlungsverkehr, der zehnmal höher sei, sagt Sigg. Die Six mit Sitz in Zürich wickelt unter Aufsicht der Finma und der Nationalbank den Zahlungsverkehr ab.

Die Mikrosteuer soll auf sämtlichen bargeldlosen Zahlungen erhoben werden. Von den Ausgaben via E-Banking über den Bezug von Bargeld am Bancomaten bis zu den grossen Finanzmarktgeschäften und Börsentransaktionen von Banken und Spekulanten.

Und Letztere sind es, die das grosse Geld einbringen sollen. «Über 90 Prozent des Zahlungsverkehrs stammt von der Finanzwirtschaft», sagt Sigg. Im Hochfrequenzhandel würden Millionen in Sekundenbruchteilen verschoben. Die ganze «Blase» sei für den Finanzplatz das grosse Risiko.

Umgekehrt bringt schon ein Mini-Steuersatz riesige Summen ein. «Die Mikrosteuer müsste sich im tiefen Promillebereich bewegen», sagt Sigg. Geht man von den Daten der Nationalbank aus, ergibt eine Steuer von einem Promille Einnahmen von 100 Milliarden. Mit zwei Promille oder Einnahmen von 200 Milliarden könnten bereits sämtliche heutigen Aufgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden finanziert werden.

Acht Millionen Fuenfrappenstuecke werden ausgepackt im Safe der ehemaligen Schweizerischen Volksbank in Basel am Dienstag, 1. Oktober 2013. Die Generation Grundeinkommen hat mit 75 Leuten innert 400 Stunden die Fuenfrappenstuecke aus ihren 160'000 Papierrollen ausgepackt. Die 15 Tonnen Muenzen werden am 4. Oktober zur Einreichung der

Die Initianten für das Bedingungslose Grundeinkommen präsentieren im Oktober 2013 acht Millionen Fünfrappenstücke. Bild: KEYSTONE

Laut dem Initiativprojekt soll die Mikrosteuer aber vorerst nur die Mehrwertsteuer und die direkte Bundessteuer schrittweise reduzieren und dann aufheben. Die Mikrosteuer wäre bald die neue Finanzordnung des Bundes. Deren Erträge fliessen in die Bundeskasse zur Finanzierung der Bundesaufgaben; der Rest gehört den Kantonen und Gemeinden. «Mit einer Mikrosteuer von wenigen Promille könnte auch noch das grosse Sozialwerk der AHV/IV später in ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle integriert werden», sagt Sigg.

Für ihn ist klar: «Die Mikrosteuer trifft den, der viel Geld hat und im Finanzcasino viel Geld bewegt. So wird die Mikrosteuer eine soziale Steuer. Sie ist sogar doppelt sozial: Die Besteuerung erfolgt nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, und die Besteuerung der Kapitaltransaktionen erbringt einen volkswirtschaftlichen Nutzen.» Die riskanten Transaktionen würden verteuert und somit reduziert, und dies wiederum reduziere und stabilisiere den Finanzplatz, was ohnehin dringend nötig sei.

Notfalls zu Trump

Sigg weiss, dass auch die Mikrosteuer auf grossen Widerstand stossen wird. Das schreckt ihn nicht ab. Und er ist sicher: «Wenn wir sie einführen, wird sie im Ausland bald kopiert werden.» Und vielleicht auch wenn sie beim Volk durchfallen sollte: Einer unter den Initianten, verrät er, habe bereits angekündigt, wenn sich die Idee in der Schweiz nicht realisieren lasse, dann gehe er damit zu Donald Trump nach Washington. Der werde sie sicher begeistert aufnehmen, sagt Sigg, vorausgesetzt, Trump sei dann immer noch im Amt. (aargauerzeitung.ch)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • seл 04.06.2018 13:11
    Highlight Wenn wir keine anderen Steuern mehr bezahlen müssen, wieso sollten wir den Schweizer Franken überhaupt noch haben wollen? Ausserdem braucht der Staat theoretisch keine Steuereinnahmen, um ein Grundeinkommen oder sonstwas zu finanzieren, er braucht Steuern bloss, um Märkte zu regulieren und Geld aus der Privatwirtschaft zurück zu holen um allzu grosse Inflation zu verhindern (siehe MMT).
    1 4 Melden
  • BossAC 03.06.2018 16:30
    Highlight Würden die Grosskonzerne also tatsächlich mehr Steuern zahlen und die Angestellten weniger, würden Erstere nicht versuchen die Mehrausgaben durch Anpassung des Lohnniveaus auszugleichen. Als Begründung könnte in dem Fall ja herhalten, dass die Arbeitnehmer eine kleinere Steuerbelastung haben.
    3 1 Melden
  • MeinSenf 03.06.2018 04:13
    Highlight An die Schwarzmaler: Falls die Mikrosteuer die vollständige Finanzindustrie vergraulen sollte (unwahrscheinlich), brechen laut Artikel 90% der möglichen Steuern weg. Folglich müsste man die Steuer von 2 Promille auf 2 Prozent anheben. Bei einem Einkommen von 100kCHF macht das 2kCHF. Das ist immer noch 5 Mal weniger als nach dem heutigen System... Man müsste sich noch überlegen, ob es ein einheitlicher Steuersatz sein soll oder nicht, das ist allerdings ne völlig andere Frage. Vom Prinzip her passts für mich
    27 12 Melden
    • Charlie Brown 03.06.2018 09:15
      Highlight Dir ist aber schon bewusst, dass die Steuer bei jeder Transaktion anfallen? Denk mal die Wertschöpfungskette vom Urprodukt bis zum Konsumenten durch. Jeder Veredelungsschritt z.B. vom Kartoffelsetzling bis zum Menu mit Pommesfrittes in deiner Lieblingsbeiz würde kumulativ mit 2% beaufschlagt in deinem Beispiel. Also etwa so, wie wenn bei der MWST kein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden könnte.

      Was würde das wohl in Bezug auf die Preise und die darun enthaltenen Steuern bedeuten? Denke bitte weiter als nur an deine Steuererklärung.
      23 3 Melden
    • Matti_St 03.06.2018 15:59
      Highlight Wie viel Geld wird heute optimiert und landet niemals auf der Steuerrechnung? Oder zu einem Teil davon. Gemäß Beobachter von 2012 entgehen so dem Staat ca. 21 Milliarden Franken. Dazu kommen noch die einen oder anderen Tricks.
      https://www.beobachter.ch/steuern/steuern-wer-hat-dem-wird-gegeben
      1 4 Melden
    • MeinSenf 03.06.2018 17:40
      Highlight Grob gesagt:
      - die 2% sind der Worst-Case, den man genau durchrechnen muss
      - Es kommt neu Geld von Firmen, die heute dank Trickli durchs Netz schlüpfen
      - Firmen zahlen keine Firmensteuer mehr
      - 4 Produktiosschritte mit Zukauf (1.02*1.02*1.02*1.02=1.082) entsprechen ca. der heutigen Mehrwertsteuer von ca. 8%. Bei 1% sind es schon ca. 8 Schritte
      - Reice Personen machen mehr Transaktionen pro Wertposition als arme. Daher werden sie auch stärker belastet. Wie heute
      - Unnötige Transaktionen werden reduziert

      Fazit: Auch bei diesem System bedarf es sorgfältiger Austarierung. Aber es sollte gehen:)
      3 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 03.06.2018 03:15
    Highlight Mikrosteuer: eine geniale Idee! Bin gespannt, ob die Bankster-Lobby und due Finanzhaie sich durchsetzen können gegen eine breite Front von Nutzniessern. Die Banken und Finanzhaie sind die modernen Raubritter. Endlich eine tolle Idee, wie man die notorischen Abzocker in die Verantwortung zwingen kann. Was sagt Antoinette Hunziker, VR-Präsi der Berner Kantonalbank dazu? Und woher nimmt der Kreis um Oswald Sigg seine Mittel. Zuerst Initiative Bedingungsloses Einkommen, dann Vollgeld-Initiative, nun MS-Initiative? BGE und MSI gut, Vollgeld: sektiererisch.
    13 13 Melden
  • Hexentanz 03.06.2018 00:04
    Highlight Wenn man bedenkt das man heute ca. 5-10% vom Einkommen an Steuern sparen muss und kompliziert abrechnen muss, dann würd ich sogar wenn der Finanzmarkt abspringt mit seinen 90% Anteil an den Transaktionsvolumen liebend gerne auch jedesmal 1% an der Kasse an Steuern Abdrücken.

    Das wäre eine Steuersenkung ums 5-10 fache zum Status quo.

    1% anstelle 1 promille als Beispiel falls die fintech abziehen und wir nur noch 10% Handelsvolumen haben.

    Wäre doch nicht so verkehrt..
    13 11 Melden
    • Charlie Brown 03.06.2018 09:18
      Highlight 1% pro Transaktion, die im Vorfeld (bis du an der Migroskasse das letzte Prozent bezahlst) in das Produkt kumulativ eingegangen ist.

      Es ist manchmal nicht so einfach wie es scheint.
      8 9 Melden
    • Charlie Brown 03.06.2018 19:00
      Highlight Es ist wie beim BGE; verträumte Ideologen reagieren mit Blitzen aber ohne konkrete Argumente auf sachliche Kritik.
      3 5 Melden
    • Hexentanz 04.06.2018 07:10
      Highlight Charlie brown *Schulterzuck* ich gehör weder zu den BGE verweigern noch zu den Fanatikern.

      Bin einfach der Meinung man könnte doch daran arbeiten eine gerechtere Steuer zu schaffen als das heute der Fall ist.

      Schon alleine die kantonalen Unterschiede sind einfach sowas von Mittelalter style. Warum soll ich in BS 8000.- bezahlen und in Zug 3500? Wem bringt das was? Meistens den Immobilien Firmen die sowieso Geld en Masse haben.

      Total witzlos wie das heute läuft.

      Wäre doch fair wenn wir auf unseren Konsum inkl. Transaktionen Steuern bezahlen und nicht irgendwie nach Standortvorteil zb.
      4 2 Melden
  • Gubbe 02.06.2018 20:59
    Highlight Jene die viel und oft solche Geldtransaktionen im Millisekundenbereich durchführen, werden Mittel und Wege finden, diese Mikrosteuer zu umgehen. Wie immer machen sich Träume breit, nicht mehr arbeiten zu müssen, weil ja Geld für ein BGE da sein wird. Sind die Schweizer zu einer faulen Gesellschaft geworden? Statt sich für ein anständiges Alterseinkommen stark zu machen, weil alle möchten alt werden, wird hier dieses Grundeinkommen zelebriert.
    22 51 Melden
  • Maragia 02.06.2018 18:04
    Highlight Das heisst, wenn ich heute z.b. bei einem Einkommen von 100'000 CHF rund 10-15 TCHF Steuern zahle, nachher fast mein ganzes Einkommen zur Verfügung habe?
    Nehmen wir mal an, dass die Transaktionssteuer bei 1 Promille liegt und ich im Jahr rund 50 TCHF von meinen 100T CHF Einkommen ausgebe. Somit würde ich nur noch 500.- Steuern zahlen. Ist ja prima :D
    38 3 Melden
    • DerRabe 03.06.2018 14:24
      Highlight Ähm, bei 50‘000 sind Ihre Transaktionskosten bei 1 Promille sogar nur 50 Franken. Dazu kommt evtl. eine Lohnkürzung weil ihr Arbeitgeber seine Transaktionskosten von 100 Franken auf Sie abwälzen wird.
      Das ergibt zusammen CHF 150.
      Rechnen wir jedoch lieber mit 2 Promille, damit wir auch für die Zukunft gerüstet sind und Sie haben jährliche Steuerausgaben von CHF 300.

      Und nein, das ist überhaupt nicht utopisch! Es ist nur das Ergebnis einer fairen Steuerpolitik!
      6 4 Melden
    • Maragia 03.06.2018 16:45
      Highlight Leider schon, alle vergessen, dass unsere Alltagskosten massiv höher sein werden. Der Apfel kostet dann statt 1.- plötzlich 2-3.- weil, bis der Apfel im Laden ist, bereits 10-20 Transaktionen stattgefunden haben
      2 3 Melden
    • Charlie Brown 03.06.2018 19:03
      Highlight @DerRabe: Definiere mal „fair“.

      Fair ist, dass ich als relativ gut Verdiener relativ viel Steuern bezahle - in meinem Verständnis.
      1 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Agnos ~ 02.06.2018 17:00
    Highlight Die Idee ist eigentlich ganz schön, doch wie verhälts sich's in der Realität, da doch laut Erfahrung sehr oft wieder das Giesskannenprinzip zu tragen kommt. Wird das Fünfrappenprinzip wirklich den Betroffen zugunsten kommen, oder nur gewisser Auserwählten? Der beruflichen Lebenserwerb- Umschulung werden Gelder abgezockt, um mit denselben Gelder auf Lebzeiten, ein halbiertes finanziertes IV Gehalt vertrösten. Wo bleibt der andere Teil des Einkommens der mir per berufsumschulen gewährleistet worden wäre? Auch auf diesem Weg kann das AHV IV Defizit aufgehoben werden!
    7 9 Melden
    • Agnos ~ 02.06.2018 21:17
      Highlight Es gäbe viel weniger Arbeitslose, wären alle genügend ausgebildet, und Sozialgelder könnten für Zukünftiges benutzt werden.
      8 3 Melden
  • rodman 02.06.2018 16:50
    Highlight Die nächste BGE-Diskurs im Biotop der Watson-Kommentierer... und 95% verstehen nicht, warum die Mehrheit (Mehr als 3/4) der Schweizer Bevölkerung dies 2016 nicht wollten...

    ... verbunden mit dem Projekt einer unilateralen Tobin-Steuer, welche in Windeseile aus CH eine Finanzmarktwüste machen würde. Abgesehen davon ist eine Abstimmung über den Umbruch des Steuersystems in CH zum Scheitern verurteilt. Fragt mal die GLP, wo sie doch 2015 92% mit der Idee, Energie anstelle von Mehrwert zu besteuern, gegen sich aufbrachten.

    28 23 Melden
    • Hierundjetzt 02.06.2018 17:41
      Highlight Wenn man pensioniert ist (Initiativkomitee) oder am Anfang eines ungewissen Berufslebens steht, Langzeitarbeitslos oder leider Sozialhilfeempfänger ist, hat dies selbstverständlich seinen Reiz.

      Die restlichen 70% der Bevölkerung mit Kinder und einem Job sehen das etwas sehr viel mehr realistischer.

      Off Topic: warum schon wieder hat sich der Sigg nicht *während* seiner Dienstzeit im Bundesrat (er war jeweils am Mittwoch an den BR Sitzungen anwesend) nicht für das Grundeinkommen eingesetzt? Aha. Ebe. Der Job war ihm wichtiger...
      18 27 Melden
    • rodman 02.06.2018 18:18
      Highlight Naja, der Sigg war Bundesratssprecher. Du wirfst ja deinem Kondukteur im Zug von Spreitenbach nach ZH HB auch nicht vor, er hätte den Zug nach Sizilien umleiten lassen sollen, weil er doch ständig von seiner Familie in Palermo erzählt.
      41 4 Melden
    • Wambolium 03.06.2018 10:05
      Highlight @rodman Die Einführung eines BGEs unterstütze ich ebenfalls nicht. Meiner Meinung nach sollte jeder Bürger für seinen Lebensunterhalt selber aufkommen müssen und erst wenn jemand seinen Lebensunterhalt nicht selber bestreiten kann, soll der Staat einspringen.

      Eine Finanztransaktionssteuer kann aber auch ohne BGE eingeführt werden und würde Arbeitgeber und Arbeitnehmer stark entlasten (sowohl finanziell, aber auch vom bürokratischen Aufwand)

      Eine Finanztransaktionssteuer ist ausserdem kein Experiment, da sie schrittweise eingeführt werden kann und somit Erfahrungen gesammelt werden können.
      1 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 02.06.2018 16:18
    Highlight Die Finanztransaktionssteuer ist sicher eine interessante Idee. Aber schon Promillesätze würden eben verzerrend wirken (wie soll eine Steuer die 200Mrd generiert nicht verzerrend sein?).

    Das zentrale Argument ist sicher die Schädlichkeit der Transaktionen. Aber das würde ich so nicht unterschreiben. Grundsätzlich gilt für die Finanzmärkte: Je höher das Transaktionsvolumen pro Zeitintervall, desto besser inkorporieren die Preise sämtliche verfügbaren Informationen und desto effizienter wirkt der Preismechanismus. Illiquide Märkte sind aus Erfahrung genau das Gegenteil von effizient.
    12 6 Melden
    • walsi 03.06.2018 06:27
      Highlight @LeChef: Mikrotransaktionen pervertieren das Grundprinzip der Aktien. Aktien sind eingeführt worden, dass sich Unternehmen für Investitionen Geld beschaffen können. Als Ausgleich zum Risiko bekommen Aktionäre Dividenden und profitieren vom gestiegenen Wert der Aktie. Bei Mikrotransaktionen geht es nicht mehr darum am Unternehmen zu profitieren sonder nur noch an den Kursschwankungen. Dies Schwankungen werden durch den regen Handel mit Mikrotransaktionen z.T. selber generiert.
      11 1 Melden
    • LeChef 03.06.2018 12:30
      Highlight Walsi, ich bin nicht einverstanden. Ob Hochfrequenzhandel schädliche Effekte hat, ist in der Forschung umstritten. Intuitiv sehe ich keinen Grund, weshalb er ein Problem sein sollte. Nochmal: Illiquide Märkte schwanken typischerweise stärker, als liquide Märkte.
      3 4 Melden
  • Hierundjetzt 02.06.2018 16:14
    Highlight Find ich natürlich sehr sinnvoll, wenn man bei den Armen das Geld holt...

    Es macht einen gewaltigen Unterschied ob ich bei 2000 Netto (Nach Abzug aller Kosten und Rechnungen) im Coop noch jedesmal Steuern zahlen muss oder auf 10‘000 netto (Oswald Sigg)
    6 21 Melden
    • Hexentanz 02.06.2018 23:58
      Highlight Also das mit dem coop kannst du weglassen. Nimm einfach dein Jahreseinkommen und ziehe * 0.002 davon ab. Dann hättest du den maximalen steuerbetrag den du bezahlen musst.

      Ich gehe schwer davon aus, dass dies ein vielfaches weniger wäre von dem, was du heute an Steuern in der Steuererklärung abdrückst.

      20 4 Melden
    • Maragia 03.06.2018 11:00
      Highlight @Hexentanz: Nein, weil bis du ein Produkt im Coop kaufts, es bestimmt schon 50-100 Transaktionen gegeben hat, um das gekauft Produkt dort hinzubringen.
      Unsere Alltagsgüter, würden also Plötzlich 10-20% teurer werden.
      Somit zahlen wir im Endeffekt sowieso wieder alles
      4 6 Melden
  • Turi 02.06.2018 15:40
    Highlight Wenn die neue Steuer so viel besser ist als die heutigen, kann man sie ja auch unabhängig vom BGE einführen.

    So aber will man ein Experiment (das BGE) mit einem anderen Experiment (Steuersystemwechsel) kombinieren.
    Das Scheitern ist von vornherein programmiert.
    32 17 Melden
  • Ökonometriker 02.06.2018 14:57
    Highlight Warum nicht mal bescheiden anfangen und allen z.B. 200 Franken im Monat geben? Das könnte man mit einer MWSt.-Erhöhung auf ca. 14 Prozent gut finanzieren.
    6 31 Melden
    • MacB 02.06.2018 20:32
      Highlight Tiffig. 14 % trifft die ganz unten am härtesten. Da kannst du die 200.- gleich dafür aufwenden...
      23 1 Melden
    • Ökonometriker 03.06.2018 02:59
      Highlight @MacB: die ganz unten geben einen grösseren Anteil ihres Einkommens für Essen und Fixkosten aus. Die trifft es entsprechend weniger.

      Mehr bezshlen als jetzt tut man bei ca. 40000 Franken reinen Konsumausgaben (also ohne Essen und Bildung, Miete, KK, Steuern usw.) pro Jahr. Bei einer 4-köpfigen Familie also 160'000 Franken. Wer so viel ausgeben kann verdient min. 250000 im Jahr und ist damit sicher nicht "ganz unten".
      0 6 Melden
    • Gigle 03.06.2018 12:41
      Highlight Weil man auf Essen ja keine MwSt bezahlt...
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DarthTrader 02.06.2018 14:26
    Highlight Sehr Interessant. Die Digitalisierung macht das bereits jetzt möglich. z.B Coil ist ein junges Unternehmen, das sich mit Micropayments beschäftigt indem sie die XRPledger von Ripple benützen. Ripple ist bereits Partner von über 150 Banken, welche das veraltete SWIFT Zahlungssystem ersetzten wollen.
    1 10 Melden
  • Ohniznachtisbett 02.06.2018 14:07
    Highlight Also wenn ich das Richtig verstehe wäre das ein Systemwechsel von "Alle Zahlen Steuern" zu "Wir packen uns eine einzige Branche und die soll uns alles finanzieren" Ähä macht Sinn. *nicht*
    30 66 Melden
    • Randy Orton 02.06.2018 14:31
      Highlight Eher umgekehrt, es wäre der Wechsel von “die Reichen werden auf Kosten der nicht-Reichen reicher und bezahlen keine Steuern“ zu „jeder der Geld benutzt bezahlt“
      35 9 Melden
    • Makatitom 02.06.2018 16:24
      Highlight Wieso eine Branche? Betroffen wären ja dann auch Gewinnverschiebungen, beispielsweise in die Niederlande, nach Luxemburg oder auf die Cayman Islands, es würde als nicht nur UBS und Co treffen, sondern auch Starbucks, McDonalds, Nestlé, Ems Chemie und Raubinvest. Und die Versicherungen sowieso

      31 5 Melden
  • Carlitos Fauxpas 02.06.2018 13:54
    Highlight An all die, die sich trotzig und eigensinnig, schon im kleinsten Ansatz, Neuerungen verweigernden. Packt euer armseliges und vergängliches Hab und Gut und fliegt zusammen mit Jeff Bezos zum Mond! Da seid Ihr dann sicher. Die halb versklavten Amazon Mitarbeiter werden den Peitschenheini sicher nicht vermissen.

    Ein Grundeinkommen schafft neue Perspektiven und ja es ist ein gewagtes Unterfangen, dass vielen Angst macht. Besonders in der westlichen Welt wo sich alle über Besitz und Geld definieren und das soziale Engagement verkümmert.

    62 58 Melden
    • E7#9 02.06.2018 16:00
      Highlight Ich finde die Idee ist es Wert, dass man ihr Beachtung schenkt. Dennoch, wenn du allem Neuen derart unkritisch gegenüberstehst und generell alle Skeptiker aufgrund ihrer Zweifel anfauchen musst, dann flieg doch selber auf den Mond. Es täte sich dir eine ganz neue Welt auf und hier auf der Erde gäbe es immerhin einen arroganten Menschen weniger, der nur seine eigene Meinung zulässt. So wäre doch allen geholfen. Also tschüss und viel Spass.
      27 21 Melden
    • durrrr 02.06.2018 16:22
      Highlight Auf den Mond gehören viel eher Leute wie DU, welche sich moralisch überlegen fühlen und Andersdenkenden schon im vornherein Unterstellungen machen.
      Ganz nebenbei. Unter welchen (Arbeits-)Bedingungen wurde dann dein elektr. Gerät hergestellt, mit dem du deine Kommentare schreibst??
      eben....^^
      17 21 Melden
    • Carlitos Fauxpas 02.06.2018 17:10
      Highlight Super, 2 mürrische Zeitgenossen fühlen sich auf den Schlips getreten und betupft. Bleibt locker und fühlt den Spirit.

      26 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rumbel the Sumbel 02.06.2018 13:31
    Highlight Gratis gibts eh nichts, finanziert wird es auf Kosten .....
    28 5 Melden
  • Matti_St 02.06.2018 13:23
    Highlight Hier wird gerade zwei Sachen vermischt. BGE ist eine Sache, wird aber bei dieser Initiative nicht darüber abgestimmt. Es geht nur um die Mikrosteuer. Ob und wann das BGE kommt, ist eine ganz andere Frage.
    43 4 Melden
  • zeromaster80 02.06.2018 13:04
    Highlight Es klingt immer so toll, wenn andere die Party finanzieren. Besonders das böse Kapital. Nur, warum sollten die so dumm sein die Party zu finanzieren? Ich behaupte das würde nur die geschobene Geldmenge reduzieren und wir haben alle eine neue Steuer am Hals, welche durch die Geringfügigkeit kaum Widerstand erfährt und dann sind es irgendwann "vorübergehend 1%" usw. Nein, Danke!
    32 34 Melden
    • Randy Orton 02.06.2018 14:32
      Highlight Heute bezahlst du ja 10-15%, also da sind mir ein paar Promille auf Finanztransaktionen lieber
      14 6 Melden
    • Turi 02.06.2018 15:45
      Highlight Realistischer ist, dass die Transaktionen auf die Bahamas oder nach China verschoben werden, wo keine Steuern fällig werden.
      Ob das den Initianten nicht in den Sinn kommt?
      18 8 Melden
    • Makatitom 02.06.2018 16:28
      Highlight Und wie sollen sie dieser Steuer auf SÄMTLICHEN Finanztransaktionen entgehen? Schicken sie wieder Leute mit Bargeldköfferchen um die Welt?
      18 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cyberpunk 02.06.2018 12:54
    Highlight Sehr interessanter vorschlag! Ich freu mich bald mehr darüber zu erfahren (pro/kontra). Mit der digitalisierung der wirtschaft, müssen genau solche vorschläge thematisiert werden! Und hoffentlich erreicht es dieses mal auch den stammtisch in der beiz im schildbürgerdorf. Eine grosse verantwortung für die politik, bei welchem das dringende thema hoffentlich einfach und volksnahe diskutiert wird. Und die parteien hoffentlich nicht mit ständigen verschleierungskampagnen das volk in zweifel versetzen - nach dem motto, „doubt is the product“..
    37 4 Melden
  • Fischra 02.06.2018 12:53
    Highlight Eigentlich haben wir dieses Grundeinkommen im weitesten Sinne jetzt schon. Egal ob durch Arbeit, Rav, Iv oder Sozialamt finanziert oder wie auch immer. Die Idee muss in den Köpfen reifen und dann weiss jeder dass dieses BGE nicht schlecht ist. Das Konzept muss stimmen dann klappt es.
    34 11 Melden
  • Durolex 02.06.2018 12:33
    Highlight Das schweizer Volk wird sich auch bei der nächsten Abstimmung nicht für dumm verkaufen lassen.
    41 94 Melden
    • Paddiesli 02.06.2018 13:02
      Highlight Das hiess es beim Frauenstimmrecht auch.
      48 8 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 13:54
      Highlight Wie wäre es mit einer Begründung damit man Dich nicht für dumm hält?
      40 9 Melden
    • Makatitom 02.06.2018 16:30
      Highlight Hoffentlich nicht und dieser sehr guten Idee zustimmen.
      11 5 Melden
  • beaetel 02.06.2018 12:03
    Highlight Die Börsenspekulanten werden dagegen sein! Ergo hat so eine Initiative keine Chance. Ausser die, die nicht spekulieren gehen abstimmen ...
    15 33 Melden
  • MaskedTruth 02.06.2018 11:42
    Highlight Das BGE wird kommen! Warum? Die Digitalisierung und Automatisierung, KI und selbstlernende Systeme werden in den nächsten 25 Jahren die Arbeitswelt radikal verändern. Schon heute wird der Besitz (zb Auto) immer weniger (Sharing). Es wird zum Megatrend, wie das Mobiltelefon, Internet, Soziale Medien. Diese Entwicklung ist ja schon im Gang...
    41 24 Melden
  • derEchteElch 02.06.2018 11:38
    Highlight «Man wusste nicht recht, wie es finanziert werden sollte.»

    Nein Ernsthaft? Ich habe (hier in den Kommentaren) immer bemerkt, dass die Finanzierung nicht funktioniert und dass dies ein grosses Fragezeichen ist. ALLE haben sich immer dagegen gestreubt, dies anzuerkennen!

    Ich fühle mich bestätigt. 😑

    «Geht man von den Daten aus, ergibt eine Steuer von einem Promille Einnahmen von 100 Milliarden.»

    Hört sich interessant an, so lange ich als Kleintranferierer im Alltagsgeschäft keine zusätzlichen Gebühren zu zahlen habe!
    16 32 Melden
    • Matti_St 02.06.2018 13:13
      Highlight Genau hier liegt der Haken. Eine solche Steuer darf niemand herausgenommen werden. Sonst schafft man wieder neue Schlupflöcher. Und sie funktioniert nur so.
      Am Schluss zahlst du im Alltagsgeschäft zwar mehr mit den Transfer, sparst aber wieder bei MwSt und sonstigen Steuern und Abgaben.
      Wenn du aber jetzt dauernd Millionenbeträge hin und her schiebst, dann zahlst du selbstverständlich mehr.
      27 2 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 14:06
      Highlight Die Finanzierung nicht funktioniert?
      Ist eben nicht so: Die Finanzierung ist Ideologie-Sache und darum haben wir einen ganzen Strauss an Finanzierungsmöglichkeiten aus denen eine Mehrheits fähige Finanzierung gefunden werden muss.

      Diese Mehrheitsfindung ist wohl die Aufgabe der nächsten Jahre sein, denn die Arbeitsplätze werden nicht zunehmen aber zunehmen wird die Arbeitslosigkeit. Da haben wir keine andere Wahl als eine Grundeinkommens ähnliche Lösung mit entsprechender Finanzierung zu finden.
      17 5 Melden
    • Randy Orton 02.06.2018 14:35
      Highlight Elch, wenn du im Laden neu 7,8% Mwst weniger bezahlst und dafür 0,2% (oder auch 0,4%) auf den Preis draufgeschlagen werden, dann sparst du als Endkomsument ja dann doch.
      8 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sven Brügger 02.06.2018 11:35
    Highlight Die nächste 70% Niederlage wird also geplant..
    37 56 Melden
  • Spartan117CH 02.06.2018 11:31
    Highlight Wenn man bedenkt das nur noch Compuper diesen Hochfrequenzhandel betreiben, ist es indirekt auch eine Maschinensteuer, welche zu begrüssen ist.
    55 15 Melden
  • piranha 02.06.2018 11:29
    Highlight Wirklich interessante Idee, die bei richtiger Planung sogar funktionieren sollte. Aber bitte, liebe Initianten: Informiert! Das! Volk!! Bei so einer umfangreichen Vorlage endet es sonst wie bei vorherigen komplizierten Initiativen, wo kaum jemand vollständig Bescheid wusste, worum es eigentlich geht und was die Konsequenzen sind. Und solche Initiativen werden deswegen dann abgelehnt.
    37 14 Melden
    • durrrr 02.06.2018 13:56
      Highlight Nein, solche Initiativen werden (zurecht) abgelehnt, weil sie weltfremd sind! Zu meinen, eine (nationale) Besteuerung von Transaktionen auf die CH-Finanzwirtschaft, welche global ausgerichtet ist, würde funktionieren, ist schlichtweg Realitätsverweigerung. Konzentrieren wir uns lieber auf griffigere Methoden um Gewinne besser versteuern zu können und das Abwandern von Kapital zu verhindern!
      15 34 Melden
    • Makatitom 02.06.2018 16:36
      Highlight Was soll das für eine Begründung sein? Wieso sollte das nicht funktionieren? Schliesslich würden die heute bspw. aus der Schweiz nach Luxemburg abfliessenden Gewinnsteuern der Ems-Chemie genau so bei der Transaktion besteuert wie die "Lizenzgebühren", die Starbucks in die Niederlande sendet oder Nestlè sonst wo hin. Das ist doch bereits eine Verbesserung der Gewinnsteuer. Dass Kapital abwandert ist nicht zu verhindern, so lange Steueroasen nicht wirklich weltweit bekämpft werden
      14 3 Melden
    • durrrr 02.06.2018 17:36
      Highlight Makatitom
      Was ich eigentlich meine ist, dass es nicht funktionieren wird, weil die gesamten Steuereinnahmen viel zu einseitig auf einer Branche gewichtet wären. Meinst du, die Finanzbranche wäre ohne weiteres bereit 200 Milliarden abzudrücken? Transaktionen könnten ohne Probleme ausgelagert oder vermieden werden, da der Börsenhandel global funktioniert. Die würden schon Mittel und Wege finden. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche!
      Beim HFT ist es technisch nebenbei gar nicht machbar. Das wäre (wenn überhaupt) nur mit einer globalen Mikrosteuer zu schaffen.
      9 4 Melden
  • Ökonometriker 02.06.2018 11:28
    Highlight Wow, und wenn man die Steuer auf 1 Prozent anhebt, hat man plötzlich das doppelte BIP der Schweiz zu Verfügung. Und bei 20 Prozent wären sogar 20 Billionen, also mehr als das BIP der USA, vorhanden. Damit könnte man jedem Schweizer ein jährliches Grundeinkommen von 2.5 Millionen Franken finanzieren! Wir wären alle reich!

    Manchmal frage ich mich bei gewissen Politikern echt, ob sie ihre eigenen Aussagen selbst glauben...
    35 42 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 14:08
      Highlight Die sind nicht immer glaubwürdig aber noch weniger glaubwürdig sind Deine Annahmen und Fantasien der Steuerentwicklung.
      Sie sind nicht einmal einen Betrag zum Thema wert.
      Hat sich zB die MwSt so entwickelt? Klar nein!
      17 9 Melden
    • Ökonometriker 02.06.2018 14:35
      Highlight @FrancoL: das ist ja genau der Punkt: wenn man Steuern auf Finanztransaktionen erhebt, auch im Promillbereich, werden die betroffenen Transaktionen im grossen Stil einfach vermieden oder ins Ausland verlagert. Siehe Stempelsteuer. Der Teil der sich nicht vermeiden lässt, wird auf die Konsumenten überwälzt.
      Es gäbe am Ende abgesehen von den erhöhten Kosten keinen Unterschied zur MWSt., so lange die Kapitalmärkte offen sind.
      9 4 Melden
  • Loeffel 02.06.2018 11:23
    Highlight Finde die Idee auf ersten Blick super spannend. Sollte das kommen, wird das aber den Crypto-Währungen definitiv zum Durchbruch verhelfen. Denn auf Crypto Zahlungstransaktionen wird und kann nichts abgezwackt werden.
    20 19 Melden
  • chnobli1896 02.06.2018 11:22
    Highlight Inwiefern ist ein Bezug von Bargeld eine bargeldlose Transaktion 🤔 finde die idee auf den ersten Blick sehr gut und sehe Potential darin..
    19 4 Melden
    • Sauäschnörrli 02.06.2018 12:54
      Highlight Ist eine Abbuchung auf dem Konto, wo das Geld hinfliesst wird ja nicht kontrolliert.
      15 0 Melden
  • durrrr 02.06.2018 11:09
    Highlight Wenn Sigg glaubt, man könne den Hochfrequenzhandel auf nationaler Basis besteuern, hat er wohl dessen Prinzip nicht verstanden. Das revolutionäre am HFT ist das Ausnutzen von Kursdifferenzen an Handelsplätzen in verschiedenen Ländern. Die Broker handeln gleichzeitig an vers. int. Börsen, wo die die Wertpapiere in Aufträge gebündelt werden. Auch wenn sich der Rechner in der CH befindet, wäre es unmöglich einzelne Transaktionen an nationalen Börsen herauszufiltern. Der HFT macht heute schon rund 50% des weltweiten Handels aus, eine nationale Steuer auf Transaktionen ist demnach weltfremd.
    19 17 Melden
  • Bivio 02.06.2018 11:03
    Highlight Im Prinzip finde ich die Idee sehr gut.
    Hade jedoch 2 Fragen, welche mir ein wenig Kopfzerbrechen bereiten.
    1. Wie einfach sind diese Steuern zu umgehen? Könnte eine Bank nicht einfach ihren Zahlungsverkehr via Server im Aussland abwickeln und schon ist das System umgangen?
    2. Wer gibt die Garantie, dass die anderen Steuern wirklich aufgehoben werden. Die Geschichte zeigt, dass Parl. u. Reg. sich sehr schwer mit solchen Massnahmen tun und lieber dann die zusätzlichen Steuern beibeahlten als alte zu ersetzen. Würde der "Zwang" bisherige Steuern zu streichen auch in den Initativtext kommen?
    18 1 Melden
  • Abnaxos 02.06.2018 11:01
    Highlight Was mir hier etwas fehlt, ist die Progression, eigentlich dasselbe Problem wie mit der MwST. Das BGE hätte man gut auch mit der MwST finanzieren können. Der asoziale Aspekt der MwST wäre durch das BGE neutralisiert worden, indem das BGE denen, die wenig haben, sozusagen auch MwST wieder zurückbezahlt hätte, also eine Progression eingeführt hätte.

    Ist es bei dieser Transaktionssteuer nicht ein ähnliches Problem? D.h. sie wäre eine gute (bessere?) Möglichkeit, ein BGE zu finanzieren, aber asozial, solange es kein BGE dazu gibt, das für die Progression sorgt?
    3 11 Melden
    • Matti_St 03.06.2018 03:26
      Highlight Nein, sie wäre sozialer als die MwSt. In erster Linie, es gibt keine Schlupflöcher. Und wenn man das ganze durchrechnet sieht man schnell, dass die Kleinen viel weniger an Steuern bezahlen als jetzt. Schon nur alleine wegen der MwSt.
      2 0 Melden
  • Der Tom 02.06.2018 11:01
    Highlight Wieso abstimmen? Einfach einführen zack! Dauert sonst alles viel zu lange und die Abstimmung ist zu teuer.
    18 24 Melden
    • Aglaya 02.06.2018 13:38
      Highlight Die Einführung neuer Steuern geht nur über eine Verfassungsänderung, über die zwingend abgestimmt werden muss.
      22 1 Melden
  • Theor 02.06.2018 10:58
    Highlight Finnland hat den Versuch zum bedingungslosen Grundeinkommen abgebrochen.

    https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/schwere-schlappe-fuer-das-garantierte-grundeinkommen/story/20196541

    Eine hehre Vision scheitert an der harten Realität der heutigen Gesellschaft. Wir sind noch um Jahrzehnte, wen nicht sogar um Jahrhunderte noch nicht bereit, ein solches System einzuführen und es nicht selber zu missbrauchen.
    15 31 Melden
    • durrrr 02.06.2018 15:02
      Highlight @Theor
      Du hast selbstverständlich recht! Lass dich nicht durch die Blitze beirren.
      Wir können sicher bald beobachten wie es in Italien sicher "bestens funktionieren" wird ;)

      Höre dann schon wieder die Ausreden der BGE Befürworter, wie jetzt beim finnischen Versuch.
      Alles nur Realitätsverweigerung und "Mimimi".....
      6 9 Melden
    • durrrr 02.06.2018 15:05
      Highlight realDonaldTrump;
      "Mit so wenigen Leuten wie in dem Experiment war scheitern abzusehen."

      Kannst du das begründen? So viel ich weiss, war die Auswahl der Probanden ziemlich divers. Man könnte es ja auch so sehen: wenn es im ganz kleinen Rahmen schon nicht funktioniert, wie soll es dann im grossen klappen!?
      7 7 Melden
    • Matti_St 03.06.2018 03:36
      Highlight Finnland ist das Problem, oder die Lösung falsch angegangen.
      Um ein solches Projekt zu testen, ist zwingend ein repräsentativer Bevölkerungsdurchschnitt nötig. Vor allem die Fragen, wird dann der Job gekündigt oder sucht man eher einen besseren Job? Dann wie verhalten sich die Arbeitgeber, wenn der Arbeitnehmer nicht mehr zu 100% auf den Job angewiesen ist ( im Sinne, wie ist die Bezahlung oder die Qualität der bereitgestellten Arbeit).
      Ja, dieser Versuch müsste scheitern.
      1 1 Melden
  • Gubbe 02.06.2018 10:53
    Highlight Gut, eine dumme Idee, die kürzlich durch Abstimmen abgelehnt wurde, muss unbedingt noch mal aufgelegt werden. Und dann noch mal. Die Schweiz will doch auf eine neue Art kommunistisch werden. Es klappte in Finnland nicht, also probieren wir es noch einmal hier. Diese Anreisser dieser Irren Idee sind sich der Folgen bei einer Annahme nicht bewusst. Einmal mehr eine Idee der SP im Schlaraffenland liegen zu wollen. Dagobert Duck lässt grüssen.
    14 41 Melden
  • Hugo Wottaupott 02.06.2018 10:52
    Highlight Wunderbar! Dann bezahl ich MWSt. für die Ware, irgendwas Steuer für die Transaktion an den Staat. Man könnte auch noch Steuern für das besuchen von Webseiten zb. erheben. Steuern fürs öffentliche Fäkalienablassen gibts ja schon. Steuern eventuell auf Gedanken, wäre auch was...
    10 30 Melden
    • Matti_St 03.06.2018 03:41
      Highlight Wieso willst du gleich auf alles Steuern setzen wenn eine Mikrosteuer alleine schon genügen würde? Und es sind nicht Transaktionen an den Staat, sondern alle Transaktionen. Also KK, Stromrechnung, Miete usw. Nur halt im Promillebereich. Dafür fallen alle anderen Weg. MwSt, Gemeinde, - Kantons - und Bundessteuer fallen dann weg (gestaffelt).
      4 0 Melden
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 02.06.2018 10:48
    Highlight Totaler Schwachsinn! Die Steuer könnte mit Leichtigkeit umgangen werden. Zahlungen könnte man bar abwickeln oder einfach über das Ausland. Zudem sind die meisten Transaktionen nicht unbedingt nötig. Der Hochfrequenzhandel führt zu tieferen Spreads und geglättet Kurse (tiefere Vola). Aber ja, bezahlen wir keine Steuern mehr und nehmen trotzdem noch gleich viel Geld ein. Die bösen Banker und Spekulanten werden es sicher gerne bezahlen.
    13 21 Melden
  • Howard271 02.06.2018 10:47
    Highlight Es ist dann einfach eine relativ starke Konsumsteuer, die auf die effektiven Ausgaben weniger Rücksicht nimmt. Also Abzüge für Kinder, Ausbildung, etc. fielen damit weg, oder? Und eine Steuerbefreiung für Personen mit niedrigem Einkommen/Mindestgrenze gäbe es auch nicht mehr
    3 9 Melden
    • Gohts? 02.06.2018 17:05
      Highlight Rechne doch das Beispiel mal durch.
      7 1 Melden
  • Redly 02.06.2018 10:43
    Highlight Erwachsene sollten irgendwann selbständig werden und sich fragen, was sie der Gesellschaft bringen.
    Bedingungsloses Grundeinkommen ist infantiler Egoismus ohne je etwas leisten zu wollen.
    15 31 Melden
    • Sauäschnörrli 02.06.2018 13:07
      Highlight Stimmt, was bringt der Mensch mit zuviel Chromosomen der Gesellschaft? Müssen wir dem wirklich ein menschenwürdiges Leben finanzieren?
      8 6 Melden
    • Redly 02.06.2018 16:26
      Highlight @Sausch...:
      Was willst du uns sagen?
      Wenn es um Menschen mit Handicap geht, dann gibt es für diese IV etc. und es braucht nicht für alle Egoisten eine Faulpelz-Garantie.
      6 6 Melden
    • Sauäschnörrli 02.06.2018 16:59
      Highlight Das Grundeinkommen soll ja auch die AHV und die IV ersetzen und stark vereinfachen.
      8 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paddiesli 02.06.2018 10:37
    Highlight Studien haben bereits ergeben, dass eine Transaktionssteuer von 0,45% alle Kosten eines BGE decken würde. Quelle: arte Reportage.
    Sigg hat's nicht erfunden und muss darum auch nicht sagen, er würde sonst mit der Idee zu Trump gehen. (Ausgerechnet!)
    Aber eine Transaktionssteuer würde gleich mehrere Probleme lösen. Gut, setzen wir uns weiter damit auseinander. Darum informiert euch alle richtig und sprecht darüber.
    24 7 Melden
    • Matti_St 03.06.2018 03:53
      Highlight Peter, nochmals. In erster Linie geht es bei dieser Initiative nicht um das BGE. Das HFT wird nach wie vor genug verdienen, damit es sich für sie auch lohnt. Denn es braucht dann weniger Arbeiter bei der Buchhaltung. Die Aufwendungen in der Bürokratie ist tiefer. Nebenbei spielt es immer noch eine Rolle, wie stabil ist ein Land, welche Infrastruktur bietet es usw.
      7 2 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.06.2018 10:35
    Highlight Die Steuer würde alle anderen Steuern ablösen die Sozialwerke sicher und man könnte noch das BGR finanzieren? Sorry aber das klingt zu sehr nach Wunschdenken, weshalb finanzieren wir damit nicht auch noch einen Flug zum Mars?
    Die Steuer soll viel Geld einbringen, weil sie Transaktionen an der Börse etc besteuert. Und weil die CH einen sehr grossen Finanzplatz hat gäbe es auch viel Geld, nur würden die Institute sich bald aus dem Staub machen, an Orte ohne solche Steuer.
    12 10 Melden
  • Albi Gabriel 02.06.2018 10:34
    Highlight Was Herr Sigg wohlweislich verschweigt: Mit dieser Steuer wird die föderale Schweiz nochmals ein bisschen mehr ausgehöhlt und der Zentralismus weiter verstärkt. Wieso soll Bern darüber entscheiden, welcher Kanton oder welche Gemeinde wieviele finanzielle Mittel zur Verfügung haben soll? So ein Blödsinn gibt nur für jemanden Sinn, für den ein planwirtschaftliches System das Ziel ist. Aber dass Herr Sigg leider ein Befürworter einer reinen Planwirtschaft ist, merkt man auch an seiner Unterstützung der schädlichen Vollgeldinitiative.
    55 141 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 10:51
      Highlight Einfältige Einlage! Die zentrale Einnahme zB ja auch schon bei der MwSt gegeben, kann ganz gut mit einem dezentralen Verteilschlüssel überlagert werden, also gar nichts in Richtung Planwirtschaft.
      Aber eben wenn man immer versucht Ideologien ins Spiel zu bringen auch dort wo sie nichts zu suchen haben, kommentiert man an einer denkbaren Möglichkeit und Lösungen vorbei.
      12 7 Melden
    • loquito 02.06.2018 12:15
      Highlight Was interpretieren Sie rein? wo steht, dass Bern dies bestimmt. Die Gemeindesteuern sind bekannt, einnahmen würden wohl von aktuellen Zahlen ausgehend erstellt und nicht von Bern diktiert... aber man muss ja bei jeder guten und sozialen idee die bösen Kommunisten dahinter sehen...
      17 2 Melden
    • Hashtag 02.06.2018 12:36
      Highlight Was die Anhänger vom Föderalismus dafür häufig verschweigen ist, dass damit die Grundlage für eine völlig asoziales Steuersystem gegeben ist. Nicht, dass ich völlig gegen Föderalismus bin aber ein Steuersystem muss national wenn nicht sogar global geregelt sein.
      11 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • goldmandli 02.06.2018 10:25
    Highlight Klingt auf jeden Fall interessant. Da muss aber zuerst noch mehr an infos kommen, bevor man sich ernsthafte Gedanken darüber machen kann.
    68 8 Melden
  • Gringoooo 02.06.2018 10:23
    Highlight Die Idee ist schon imteressant, aaaaaber:
    Dann lass ich mir halt meinen Lohn in Bar auszahlen und bezahle so garkeine Steuern mehr?
    Wie wollen sie alternativen Zahlungsverkehr regulieren? Wie wollen sie Anbieter wie etwa Paypal, Apple Pay usw. zum Mitmachen zwingen?
    Ich sehe so viele Probleme und Umgehungschancen, dass jene die es am ehesten trifft, sich so oder so sofort entziehen würden.
    173 137 Melden
    • Midnight 02.06.2018 10:43
      Highlight PayPal-Zahlungen sind entweder Kreditkartenzahlungen oder Banküberweisungen, welche beide über deine Bank laufen. Dasselbe gilt für Apple Pay, Samsung Pay und was es sonst noch gibt.
      Schwierig wird es erst, falls Du über eine ausländische Kreditkarte verfügst.
      64 1 Melden
    • James Blond 02.06.2018 10:46
      Highlight Keine Firma wird den Lohn Bar auszahlen. Zudem wenn du nur den Lohn elektronisch übermittelt bekommst und dann direkt abhebst bezahlst du mit 5000 netto 10 chf steuern, ziemlich unschlagbarer deal wie ich finde.
      85 6 Melden
    • Matti_St 02.06.2018 11:06
      Highlight Also, du bekommst Lohn. Der ist auf deinem Konto. Du überweist auf eine Prepaid Karte, PayPal usw.. Da wird ein Betrag in Promillebereich abgezogen. Schon geschehen. Der Abzug beim Lohn ist so klein, da lohnt sich keine Barauszahlung. Vor allem wird der Arbeitgeber streiken. Denn die Menge an Bargeld will keine Firma heute noch im Tresor haben. Ebenfalls diese Menge bei der Bank abholen und einlagern. So einfach kann man es heute nicht mehr umgehen.
      52 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daenerys Targaryen 02.06.2018 10:22
    Highlight Ich finde diese Idee nicht mal so schlecht! Das braucht aber noch seine Zeit bis es eingeführt werden könnte. Mal schauen bis wohin diese Idee führt, vorausgesetzt es deckt auch wirklich alle Ausgaben des Bundes.
    28 9 Melden
  • PhilippS 02.06.2018 10:21
    Highlight Ohne jetzt die Details zu kennen und ohne mir grundlegende Gedanken zu möglichen Nachteilen gemacht zu haben, klingt die Idee interessant.

    Nicht zuletzt entlastet eine solche Lösung letztlich auch die Wirtschaft von viel Bürokratie zum ausfüllen von Steuererklärungen und MwSt.-Abrechnungen.

    Etwas Bedenken hab ich allerdings, dass eine rein technisch ermittelte Steuer auch sehr einfach zu ändern ist. Mal eben von 0.9 auf 1.1 Promille - wäre ja nur ein Klick, den die Mehrheit der BürgerInnen nicht mal spüren würde...
    47 7 Melden
    • Asmodeus 02.06.2018 11:50
      Highlight Klingt doch gut, wenn eine Steuer unkompliziert angepasst werden kann.
      10 1 Melden
  • FrancoL 02.06.2018 10:19
    Highlight Ein Ansatz der zu diskutieren ist, auch wenn die Daten und möglichen Promille, sowie die Realisierung noch nebulös sind. Aber es wäre klar die richtige Richtung, die Richtung das Kapital dass unaufhaltsam unterwegs ist zu besteuern.
    Ob die Steuer auf die Schweiz beschränkt Sinn macht und nicht die Kapitaltransaktionen, gerade der grossen Player sich in Ausland verschieben ist eine Kernfrage. Tun sie das ist die Steuer eine Totgeburt.
    42 29 Melden
    • lilie 02.06.2018 10:56
      Highlight @FrancoL: Die grossen Player werden sich doch alle Finger danach abschlecken: Sie bezahlen keine Steuern mehr, können Kosten in der Buchhaltung einsparen, können gut ausgebildete Angestellte anlocken mit tollen Löhnen (auf die sie ja auch keine Sozialabgaben mehr bezahlen müssen)...
      30 5 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 11:21
      Highlight Nein so einfach ist dies nicht, die Steuer zu erhaben heisst auch eine gewisse Transparenz zulassen und das werden die Kunden der grossen nicht unbedingt begrüssen.

      Mach doch bitte eine einfache Rechnung:
      Wenn jemand weniger Steuern bezahlt und die Summe der Steuern gleich bleibt wird jemand mehr Steuern zahlen und das sind die die viele Transaktionen machen. Diese Umverteilung der Steuerlast wird dann von denen mit aller Vehemenz bekämpft und durch Angstmacherei auch wieder im Volk eine Mehrheit gefunden. Darum ist das immer sehr schwer die Einnahmequellen zu verändern.
      7 2 Melden
    • lilie 02.06.2018 12:58
      Highlight @FrancoL: Das mit der Transparenz sehe ich nicht als Problem. Schon heute belasten Finanzinstitute etc. teilweise für Transaktionen, z.B. für Kreditkarte oder EC. Die Banken brauchen das doch nur konsequent für alle zu machen und die Summe dem Staat abzuliefern. Das braucht nicht mehr Transparenz als MWSt. o.ä.

      Betrugsmöglichkeiten gibt es vor allem durch Barzahlungen, und da ist der kleine Mann im Vorteil.

      Die Grossen werden wohl schauen, ob sichs für sie rechnet.

      Aber am meisten Transaktionen haben ja immer noch die Banken, oder? Und die müssen ja wohl oder übel da bleiben.
      2 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Midnight 02.06.2018 10:15
    Highlight Schön, dass man bei diesem Thema trotz heftiger Abfuhr weiter dran bleibt!
    Das BGE wird hoffentlich früher oder später kommen.
    508 145 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 10:31
      Highlight Die Abfuhr hat eher die fehlende Finazierung und nicht die Grundidee bekommen.
      39 15 Melden
    • mrmikech 02.06.2018 10:37
      Highlight Hoffentlich früher. Ich will mich weiterbilden und brauche dafür zeit. Die weiterbildung soll dafüur sorgen das ich bis 70+ arbeiten kann. Ohne BGE kann ich mich diese zeit aber nicht leisten...
      10 26 Melden
    • Midnight 02.06.2018 10:38
      Highlight Trotzdem war es eine Abfuhr. Man hätte damit leben und das Ganze auf Eis legen können. Zum Glück wurde aber erkannt, dass das Thema zu wichtig ist, um es sterben zu lassen.
      25 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Uli404 02.06.2018 10:13
    Highlight Die Idee ist nicht neu, es ist im gossen und ganzen die Tobin Steuer.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tobin-Steuer

    Das wäre ein guter Ansatz, allerdings müsste man das weltweit einführen.
    236 27 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 10:32
      Highlight Richtig bei der Mobilität des Geldes ist nur eine globale Einführung griffig.
      23 7 Melden
  • pascalsee 02.06.2018 10:13
    Highlight Was für eine geniale idee. Da müssen wir unbedingt ja stimmen
    40 34 Melden
  • Matti_St 02.06.2018 10:11
    Highlight Cool
    31 27 Melden
  • Frau Dingsi 02.06.2018 10:09
    Highlight Komische alte Männer mit komischen alten Ideen erfinfen immer wieder neue Initiativen. Und alle müssen dann wieder aufgeregt darüber diskutieren. Es nervt.
    34 150 Melden
    • Sandro Lightwood 02.06.2018 10:23
      Highlight Ähm, Demokratie nervt, stimmt. So Mühsam können wir darüber diskutieren und die Idee dumm finden und ablehnen.
      70 7 Melden
    • Zitronensaft aufbewahren 02.06.2018 10:29
      Highlight Bad day?
      33 5 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 10:34
      Highlight Mehr als nur nerviger Kommentar, eher einüberflüssiger Kommentar.
      44 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

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