Wirtschaft
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Die Mieten in der Schweiz steigen weiter – vor allem in Zürich

03.07.18, 08:16 03.07.18, 08:29


Die Angebotsmieten für Wohnungen in der Schweiz sind im Juni angestiegen. Besonders in Zürich wurden die Mieten teurer, während das Espace Mittelland, die Ostschweiz und die Genferseeregion weitere Rückgänge verzeichneten.

Schweizweit haben die Angebotsmieten im Juni nach dem Rückgang im Mai um 2 Prozent zugelegt, wie der am Dienstag publizierte Swiss Real Estate Offer Index zeigt. Der Index wird monatlich von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilienunternehmen IAZI erhoben.

Eine Wohnungsbesichtigung in Zürich (vorderes Ende der Schlange …) Bild: KEYSTONE

Damit halte der Aufwärtstrend bei den Mieten nach der kurzen Verschnaufpause im Mai an, heisst es in der Mitteilung dazu. Die Entwicklung sei zum Teil auch durch den Hauptumzugstermin Ende Juni begünstigt worden.

Teure Wohnungen in Zürich

Der Treiber des Mietanstiegs war das Plus von 1.8 Prozent im hochpreisigen Zürich. Während für eine hundert Quadratmeter grosse Wohnung in der Schweiz im Juni durchschnittlich eine Miete von 2'210 Franken verlangt wurde, lagen die Mieten in Zürich mit 2'700 Franken an der Spitze. Vergleichbare Objekte in der Ostschweiz kosteten nur rund 1'840 Franken Miete pro Monat.

Die Angebotspreise für Einfamilienhäuser sind in der Schweiz im Juni leicht gesunken. In der Jahresbetrachtung zeigt sich aber ein Rückgang von 3.1 Prozent. Derzeit kostet ein Quadratmeter Einfamilienhaus in der Schweiz durchschnittlich 6'174 Franken. Das sind 200 Franken weniger als noch vor einem Jahr.

Bei den Eigentumswohnungen sind die Quadratmeter-Preise mit 7'000 Franken im letzten halben Jahr stabil geblieben. Blickt man allerdings ein Jahr zurück, dann ergibt sich auch da ein Rückgang um 4.1 Prozent. Die Dynamik am Markt für Wohneigentum habe sich mit der Erwartung auf leicht steigende Zinsen etwas verlangsamt, heisst es. (sda/awp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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18
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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 04.07.2018 06:33
    Highlight Wohnungsknappheit in den Metropolen: Auch eine Folge der Personenfreizügigkeit!

    Die Wohnungsknappheit in den Metropolen ist auch das Resultat der Personenfreizügigkeit. Die aus dem Ausland zuziehenden Arbeitskräfte suchen sich primär eine Wohnung in einer Metrop.. Diese zusätzliche Nachfrage ist eine wichtige Ursache der Verknappung des Wohnungsangebots und der gestiegenen Wohnungsmieten. Lassen wir doch die Mietpreise ansteigen bis auch der Hinterste und Letzte einsieht, dass das Siedlungsgebiet in den Metropolen knapp ist und nicht alles und jedes in den Metropolen der CH stattfinden muss.
    3 1 Melden
  • RatioRegat 03.07.2018 12:58
    Highlight Wir sollten bei den nächsten Wahlen nicht vergessen, dass die Bürgerlichen das Mietrecht vermieterfreundlicher gestalten wollen und damit noch höhere Mieten zulassen wollen.
    29 3 Melden
    • Hierundjetzt 03.07.2018 13:26
      Highlight Miete regelt sich nach Angebot und Nachfrage.

      Oder seit wann zahlt man in Delsberg für eine neue 4Zi mehr als 1‘000.-? 🤔
      6 16 Melden
    • RatioRegat 03.07.2018 14:39
      Highlight Gemäss geltendem Gesetz regelt sich die Miete gerade nicht nach Angebot und Nachfrage, es gilt grundsätzlich vielmehr das Prinzip der Kostenmiete. Der zulässige Profit ist gesetzlich festgeschrieben und darf - zumindest theoretisch - nicht überschritten werden.
      12 1 Melden
    • Don Alejandro 03.07.2018 14:45
      Highlight Toller Trost, wenn du deine gewohnte Umgebung aufgrund von Marktpreisen verlassen musst.
      13 0 Melden
    • RatioRegat 03.07.2018 15:39
      Highlight Ein toller Trost ist das nicht. Das Gesetz müsste konsequenter umgesetzt werden. Die bürgerliche Politik geht aber gerade in die entgegengesetzte Richtung. Die wollen ernsthaft die Anfechtbarkeit missbräuchlicher Mietzinse weiter einschränken.
      7 0 Melden
    • bebby 04.07.2018 10:13
      Highlight Selbst das Prinzip der Kostenmiete verhindert nicht, dass nach einer Handänderung zum doppelten Preis als früher, die Mieten steigen, weil eben die Kapitalkosten dementsprehend ansteigen. Auf gut deutsch: wenn die Wohnung für chf 500‘000 gekauft wurde, ist auch die Hypothek in Franken teurer als wenn die Wohnung für chf 250‘000 gekauft würde.
      Und der Kanton findet das natürlich auch toll, wegen der Kapitalgewinnsteuer auf Immobilien und dem gestiegenen Eigenmietwert.
      Fazit: wenn der Gesetzgeber etwas machen sollte, dann die Transaktionspreise regulieren.
      2 0 Melden
    • RatioRegat 04.07.2018 16:32
      Highlight Das ist jedenfalls teilweise richtig. Zu beachten ist jedoch auch, dass sich der Referenzzinssatz seit seiner Einführung im Jahr 2008 nur gegen unten bewegt hat.
      Eine Hypothek über CHF 500'000.- kostet heute (Zinssatz 1.5%) also nicht notwendigerweise mehr als eine über 250'000.- im Jahr 2008 (Zinssatz 3.5%).

      Problematisch wird es, wenn der Referenzzins wieder steigt. Steigt er zu rasch, und passen die Vermieter die Mietzinse entsprechend an, so werden Wohnungen unbezahlbar.
      1 0 Melden
  • dnsd 03.07.2018 10:35
    Highlight Solange in Zürich noch tausende Leute mit 20 Jahre alten Mietverträgen in günstigen Wohnung hausen, werden diese nie auf den Markt kommen und somit das Angebot künstlich limitieren. Geringes Angebot und hohe Nachfrage führt zu hohen Preisen.

    12 36 Melden
    • Restseele 03.07.2018 11:06
      Highlight Hast du das Gefühl, wenn diese Wohnungen frei werden, würden sie zum gleichen Preis weitervermietet? Die Wohnungen oder der ganze Block werden saniert und zu 'marktüblichen Preisen' wieder vermietet, das ist ein Riesengeschäft.
      Es macht keinen Sinn, neidisch auf die langjährigen Mieter zu sein. Und zudem: Wo sollen die denn hin? Mit der Rente oder sogar mit Ergänzungsleistungen kann man nicht in eine moderne Wohnung ziehen. Und wenn ich eine günstige Wohnung habe, und es mir dort gefällt, werde ich sicher nicht ausziehen. Ein Minimum an Egoismus muss schon sein. Es geht um die eigene Existenz
      56 3 Melden
    • ingmarbergman 03.07.2018 11:10
      Highlight hä? das macht null sinn.. die Leute die alte Mietverträge haben, drücken den Schnitt. Deshalb ist eine 4,5-Zi-Wohnung in Zürich im Schnitt etwa 2000.-
      Wenn jetzt alle Leute mit solchen Verträgen ausziehen würden, würden einfach die Mieten erhöht. Dann zahlen im Schnitt alle noch mehr.

      Angebot und Nachfrage stimmen nicht, da hast du Recht. Aber das kannst du nicht den Leuten vorwerfen die schon 10 Jahre in einer Wohnung sind. Die Leute wohnen ja nicht in der Wohnung, weil sie das Angebot limitieren wollen, sondern weil sie irgendwo wohnen müssen/wollen.
      33 2 Melden
    • axantas 03.07.2018 12:04
      Highlight Ich bekenne mich als schuldig im Sinn der Anklage. Ich "hause" in einer günstigen Wohnung mit altem Mietvertrag.

      Soll ich jetzt den Vertrag kündigen und was neues suchen gehen um meine Schuld abzutragen?
      33 1 Melden
    • Ruffy 03.07.2018 13:36
      Highlight @ingmarbergmann: Es handelt sich um den Schnitt der Angebotsmieten. Die von dir genannten Verträge drücken keineswegs den Schnitt.

      Der Komentar zeigt das Problem hier gut. Keine Ahnung was man kommentiert, hauptsache Vermieter = Böse und man hat nur herzchen.

      Dnsd hat absolut recht, würden die alten wohnungen frei wären deren angebotsmieten tiefer (wenn auch höher als das was deren aktuellen mieter zahlen) und der schnitt würde sinken. Ist keine Lösung aber nur weil ihr der thematik nicht folgen könnt ist er noch lange nicht im unrecht.
      4 6 Melden
    • dnsd 03.07.2018 14:51
      Highlight @ruffy: Danke.

      @axantas: Geniesse deine Wohnung... Du verhälst dich genau so wie man es erwartet und ich würde es genauso tun. Das ändert nichts daran, dass die Politik auf diese Weise den Markt blockiert. Die kleine Menge an Wohnungen die auf den Markt kommt, trifft sobauf eine riesige Nachfrage.
      4 2 Melden
  • DerSimu 03.07.2018 09:51
    Highlight Solange die Löhne auch stiegen, wäre das ja kein Problem. Da dies nicht wirklich der Fall ist, sollte die Politik hier nun den Hebel ansetzen. Es kann nicht sein, dass ich für eine 1 1/2-Zimmerwohnung in Bern CHF 1750.-- (ohne Nebenkosten) bezahlen muss. Bzw. müsste, habe die Wohnung natürlich dann nicht genommen.
    46 3 Melden
    • c_meier 03.07.2018 10:55
      Highlight war das ein Neubau? ist extrem teuer für Bern und 1.5 Zimmer... evt sehr gross bzw. ein Loft?
      9 1 Melden
    • Ruffy 03.07.2018 10:56
      Highlight Da hast du die Lösung ja sebst gegeben, nämlich die Wohnung nicht mieten. Man kann auch mal länger suchen um eine günstige Wohnung zu finden oder etwas ausserhalb Wohnen. Die Arbeitswege in der Schweiz sind immer noch ein Witz Gegenüber dem Rest der Welt und der ÖV ist fast überall top ausgebaut. Angebot und Nachfrage ist das Zauberwort. Wenn nicht jeder so gierig auf die Wohnungen im Zentrum wäre wo die Anzahl begrenzt ist wären die Mieten auch nicht so hoch. Werden diese künstlich gedeckelt sinken einfach die investitionen und das Angebot nimt noch weniger zu.
      10 12 Melden
    • Hierundjetzt 03.07.2018 12:05
      Highlight Simu: Tscharnergut soll auch ganz schön sein. Oder Kleefeld 🤪
      4 0 Melden

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