Wirtschaft
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Brabeck tritt ab, Bulcke neuer VR-Präsident: Ulf Mark Schneider wird 2017 Nestlé-CEO



IMAGE DISTRIBUTED FOR FRESENIUS SE & CO. KGAA - Ulf Mark Schneider, CEO of Fresenius, speaks at a press conference to announce the company's outstanding 2015 financial results on Wednesday, Feb. 24, 2016, in Bad Homburg, Germany. Fresenius continued its strong growth in 2015, full-year sales increased by 19 percent to €27.6 billion and net income by 31 percent, to €1.4 billion. The global healthcare Group is excellently positioned for further growth, and set ambitious new mid-term targets: Sales are forecast to increase to between €36 and €40 billion and net income to €2-2.25 billion by 2019.

Bild: Fresenius SE & Co. KGaA via AP Images/Fresenius SE & Co. KGaA

Ein Externer wird neuer Konzernchef beim Nahrungsmittelmulti Nestlé. Ulf Mark Schneider übernimmt auf 1. Januar 2017 diesen Posten von Paul Bulcke. Bulcke soll an der Generalversammlung im April 2017 neuer Verwaltungsratspräsident werden. Der bisherige VR-Präsident Peter Brabeck geht in Pension.

Vor dem Hintergrund der bestätigten Strategie und der organisatorischen Integration habe der Verwaltungsrat einstimmig beschlossen, Schneider zum neuen Konzernchef zu ernennen, teilte Nestlé am Montagabend mit. Schneider stosse für eine Einarbeitungsphase bereits am 1. September zum Konzern.

«Kein Eigengewächs»

Der 50-jährige Schneider wird zudem zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Schneider ist deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger und seit 2003 Vorstandsvorsitzender der deutschen Fresenius-Gruppe. Schneider studierte an der Universität St. Gallen und an der Harvard Business School.

ZUM ANGEKUENDIGTEN RUECKTRITT VON PETER BRABECK-LETMATHE ALS NESTLE-VERWALTUNGSRATSPRAESIDENT IM JAHR 2017 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Peter Brabeck, Verwaltungsratspraesident Nestle, referiert am Tag der Wirtschaft am Freitag, 4. September 2009, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Tritt ab: Peter Brabeck Bild: KEYSTONE

Um sich auf seine zukünftige Rolle als aktiver, nicht exekutiver Verwaltungsratspräsident vorzubereiten und «eine minimale Abkühlungsphase zu respektieren», werde Paul Bulcke am 31. Dezember 2016 als CEO zurücktreten, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Der 62-jährige Bulcke wurde im April 2008 zum Konzernchef ernannt. In der Mitteilung wird betont, dass es Bulcke während den acht Jahren an der Spitze des Unternehmens gelungen sei, eine die restliche Industrie übertreffende Entwicklung des Unternehmens zu erzielen.

Im Gegensatz zum neuen Konzernchef waren seine Vorgänger, der Belgier Bulcke und auch Peter Brabeck-Letmathe, vor ihrer Ernennung altgediente Nestlé-Mitarbeiter. Bulcke war vor seiner Wahl Amerika-Chef von Nestlé. Mit seiner Ernennung ging damals eine Ära zu Ende, in der Brabeck in einer Doppelrolle als Verwaltungsratspräsident und CEO waltete.

Brabeck, der im November 72 Jahre alt wird, stand 50 Jahre lang im Dienst von Nestlé. Er wird sich an der Generalversammlung vom 6. April 2017 nicht mehr als Verwaltungsratspräsident zur Wiederwahl stellen. Brabeck werde das vorgeschriebene Pensionsalter dann erreicht haben, schreibt Nestlé. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Kritiker 27.06.2016 22:38
    Highlight Highlight Weshalb einer von aussen? Hatten Bulcke und Brabeck Angst, intern starke Persönlichkeiten zu fördern? Dass ein Externer kommen muss, um Nestlé zu leiten, legt den Schluss nahe. Meint aber somit auch, dass es für Bulcke keinen weiteren Bedarf haben dürfte.

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