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2 Stutz für eine Gabel im Äscher sind zu viel? Dann halbiere mal in Zürich einen Kebap ...

L. Helfenberger, F. Burch, E. Engkent



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Video: watson.ch

Der starke Franken und die Mietpreise setzen zu: Die Schweizer Gastronomie kämpft seit langem. Die Krise macht offenbar erfinderisch. In der Appenzeller Bergbeiz Äscher bezahlt der Gast neu für eine zusätzliche Gabel 2 Franken.

Der Äscher-Wirt steht nicht alleine da. Dass es noch einiges «kreativer» geht, beweisen folgende 9 Beispiele: 

Einmal Ketchup-Tube drücken, 50 Rappen

This photo shows Dip & Squeeze ketchup packets at a Robinson Township, Pa., fast food restaurant Monday, March 30, 2015. A Michigan food entrepreneur is trying to convince a federal court jury in Pittsburgh that his “Little Dipper” condiment package led the H.J. Heinz Co. to develop it’s Dip & Squeeze ketchup packets. (AP Photo/Gene J. Puskar)

Ob in Beutelchen, Tütchen oder Tuben: In vielen Gastrobetrieben kostet das Ketchup zusätzlich. Bild: Gene J. Puskar/AP/KEYSTONE

Wer sich in einem Restaurant ein Schnitzel mit Pommes gönnt, muss mancherorts für Ketchup, Mayonnaise oder Senf extra bezahlen. Das kann soweit gehen, dass man sogar für das Draufdrücken auf die Tube bezahlt. Ein Mal drücken kostet 50 Rappen, zwei Mal drücken 1 Franken und so weiter.

Als Begründung heisst es oft, dass sich die Gäste ansonsten den ganzen Teller mit Ketchup zupflastern würden. 

Wer den Wein im Restaurant trinken will, zahlt 20 Franken mehr

Marina Alcantara, 29, an unemployed English teacher who has been hired as a temporary waitress since last July 24, serves wine to customers at the terrace of the

Der Wein ist teuer in der Schweiz. Bild: JON NAZCA/REUTERS

Die Flasche Wein ist in den Schweizer Restaurants teuer. Gerne kostet sie ein Mehrfaches des handelsüblichen Preises. Als Grund dafür wird die Quersubventionierung der Speisen angegeben, die zu günstig angeboten würden.

So weit, so gut. Absurd wird es aber, wenn der Wein im zum Restaurant zugehörigen Laden gekauft werden kann. In einem Zürcher Restaurant zum Beispiel muss man, will man den Wein dann zum Essen im Restaurant geniessen, 20 Franken «Zapfengeld» draufzahlen.

10 Franken für eine Flasche Hahnenwasser 

epa04875703 Water runs from a tap in London, Britain, 07 August 2015. Households in Lancashire, northern Britain, have been warned to boil tap water before drinking it. Tests at a local water treatment plant have shown parasites in the water that can cause vomiting and diarrhoea.  EPA/ANDY RAIN

Wasser aus dem Hahnen ist gratis? Nicht überall. Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Hahnenwasser ist gratis, so lautet die gängige Meinung. Für die meisten Restaurants trifft dies auch zu. Gewisse Wirte verrechnen jedoch jedes Glas «Hahnenburger». Bis zu 10 Franken pro Flasche Wasser kostet es in gewissen Restaurants. Andere Beizer wählen einen Mittelweg. Für 2 Franken «Servicegebühr» kriegt man den ganzen Abend Wasser gratis, auch mit Kohlensäure.

20 Rappen für Plastikbesteck

Nicht nur beim Äscher wird das Besteck verrechnet. In der Mensa der Zürcher Hochschule ZHAW zahlen die Studenten für das Plastikbesteck 20 Rappen extra. Auch in manchen Migros- und Coop-Take-Away-Filialen zahlt der Kunde für jedes weitere Besteck zusätzlich einen Aufpreis. Der Grund ist der ökologische Umgang mit Plastik.

Teilen kostet 2 Franken 

Die gleiche Speise, nur in zwei Portionen geteilt, kostet an manchen Orten zusätzlich. So bezahlte ein hungriger watson-User in einem Schnellrestaurant in einem Zürcher Ausgehviertel 2 Franken für das Halbieren eines Kebabs. Der Grund? Für Aufwand.

Gemüse statt Pommes plus 7 Franken 

Beilagen kosten, das ist grundsätzlich normal. Doch was gilt alles als Beilage? Es gibt Betriebe, die Pommes Frites zusätzlich zum Cordon bleu verrechnen. Dasselbe gibt es beim Fondue. Der Käse und das Brot gehören zum Preis auf der Karte, jede Portion Gürkchen kostet jedoch extra. 

In manchen Restaurants wird sogar ein Aufpreis für das Abändern der Beilage verlangt. Wünscht der Gast zum Beispiel ein Schnitzel mit Gemüse anstatt mit Pommes, steigt der Preis um 7 Franken. 

Nachtzuschlag auf den Kebab

A bus pictured in front of the entrance to the cinema Arthouse Uto, in Zurich, Switzerland, on the night of June 17, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Was für den Nachtbus normal ist, gilt auch für das Essen: Ein Nachtzuschlag ist fällig. Bild: KEYSTONE

Wir bezahlen einen Nachtzuschlag für den öffentlichen Verkehr, warum also nicht auch für das Essen? In etlichen Schnellrestaurants ist es üblich, dass die Menus in der Nacht mit einem Zuschlag von bis zu 2 Franken belegt sind. Doch es gibt auch gegenteilige Beispiele. In gewissen Club-nahen Restaurants ist ein Burger in der Nacht 2 Franken günstiger als am Tag. Der Grund: In der Nacht fungiert die Küche als Take-Away und ein Teil der Service-Kosten fällt weg.

Wer nur eine Vorspeise bestellt, zahlt 10 Franken drauf

Wer im Restaurant Neumarkt in der Zürcher Altstadt nur eine Vorspeise bestellt, kriegt einen Zuschlag von 10 Franken. Der Grund: Verrechnung der Dienstleistung. «Wir sind ein Speiserestaurant. Einfach nur einen Abend lang dasitzen bei einem Salat – da geht für uns die Rechnung hinten und vorne nicht auf», sagte der Wirt zur «Limmattaler Zeitung».

Bonus: Extrazahlen für die Dusche nach dem Fitness 

Nicht nur in der Gastronomie muss man für Dienstleistungen mehr bezahlen. Ein Redaktor von watson muss in seinem Fitness-Center für eine warme Duschen extra bezahlen. Und jetzt bist du dran:

Über welche Zusatzkosten für Dienstleistungen irgendeiner Art hast du dich in der Schweiz schon aufgeregt?

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    Alle Leser-Kommentare
  • evalina 20.08.2017 14:14
    Highlight Highlight All diese Beispiele sind der Grund, warum ich in der Schweiz so gut wie nicht mehr auswärts essen gehe. Wer es nicht versteht, eine Dienstleistung zu erbringen sondern nur einen Job macht, um Geld zu verdienen, der sollte besser keine Gastronomie betreiben. Gratis Kindergedeck, um bei den Eltern mitessen zu können generiert z. B. zukünftige Kunden und Eltern, die Stammkunden werden könnten, aber das muss in den Köpfen erstmal ankommen.
    0 1 Melden
  • solani 07.10.2016 10:00
    Highlight Highlight Sorry, aber solche dinge kosten praktisch nichts..
    Man muss halt alles so berechnen und die Preise so setzen, dass man diese Dinge gratis anbieten kann, damit der Kunde sich nicht abgezockt FÜHLT.
    Der Kunde muss sich wohl fühlen. Das ist Punkt Nr. 1 bei JEDEM Business. Sonst ist man selbst schuld wenn's nicht läuft. Es erstaunt mich, dass so viele Wirte und co. das nicht wissen/akzeptieren wollen/....
    15 1 Melden
  • Sufftras 03 07.10.2016 08:16
    Highlight Highlight Ich bin selber koch in einem restaurant

    Und muss sagen manche dinge sind übertrieben in bezug auf nebenkosten
    Aber es gibd sache bei dehen machen sie sinn.
    Stellt euch vor ihr hättet zwei gäste in eurem restaurant und die teilen sich einen hauptgang. Berechnet ihr nur einen hauptgang die gäste brauchen aber zwei teller zwei gabeln zwei messer und zwei gläser.
    Wer wäscht mier diese ab?
    Wer zahöt den strom für das waschen des zusätzlichen besteckes?
    Ihr könnt jetzt sagen das es nur einzelfälle sind aber in der anzahl auf ein jahr ausgerechnet kostet das schon eine menge geld
    16 4 Melden
    • Anded 07.10.2016 09:13
      Highlight Highlight Ich glaube es hat sie noch nie jemand über einen verhältnismässigen Zuschlag für ein ganzes Gedeck beschwert. 2.- sind dafür auch völlig OK. Je nach Restaurant ev. bis zu 5.-. Aber eine einzelne Gabel zu verweigern, damit man ein ganzes Gedeck verkaufen kann, ist gaga.
      15 2 Melden
    • lipangalala 07.10.2016 13:57
      Highlight Highlight Ich finde, das ist eben die total falsche Herangehensweise. Die zusätzlichen Kosten z.B. für ein zweites Gedeck sind ja nur relevant für den Betrieb, wenn sie sehr häufig anfallen. D.h. wenn ständig der Hauptgang geteilt wird. Dann müsste man sich ev. überlegen, kleinere portionen anzubieten. Denn umgekehrt sind eben die indirekten Kosten, die durch unzufriedene (und daher ausbleibende) Kunden anfallen wohl doch grosser.
      10 1 Melden
  • Gsnosn. 07.10.2016 06:24
    Highlight Highlight Was all die Restaurant Inhaber nicht sagen, dass der Kunde meist Trinkgeld bezahlt und so kann ein Abend sehr viel Geld zusammen kommen. Ein Teil vom Trinkgeld kann der Inhaber behalten und der Rest geht zum Services.
    9 7 Melden
  • rasca 07.10.2016 03:00
    Highlight Highlight Nennen wir "gewisse Schnellrestaurants mit Nachtzuschlag" doch beim Namen: New Point. Und wer da Döner isst dem ist eh nichtmehr zu helfen
    31 1 Melden
  • exeswiss 07.10.2016 00:10
    Highlight Highlight <3 tropico soundtrack im video :D
    3 0 Melden
  • Hubertus Goggi 06.10.2016 22:04
    Highlight Highlight Hauptsache immer alles gratis, wie im Migros da gibts auch immer was um sonst
    5 20 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 06.10.2016 18:34
    Highlight Highlight Zu 2: Zapfengeld ist durchaus üblich in der Gastronomie. Dazu muss man sagen, dass das erwähnte Restaurant wahrscheinlich zu den fairsten Restaurant in ganz Zürich gehört. Mein absolutes Lieblingslokal! Der ganze Artikel zeigt einmal mehr den Verfall von Watson die letzten Monate...
    42 44 Melden
    • Charlie Brown 06.10.2016 19:51
      Highlight Highlight Und die Herz/Blitz-Ratio unter deinem Kommentar zeigt, dass sich die Leserschaft in die selbe Richtung entwickelt.
      30 12 Melden
  • fäz 06.10.2016 18:04
    Highlight Highlight Geroldsküche in der nacht.. Da wird der burger sogar günstiger 😍
    12 2 Melden
  • John M 06.10.2016 17:34
    Highlight Highlight In so einem Fitness war ich auch mal. Mittlerweile bin ich zum Entschluss gekommen das ein Aufpreis für gratis Dusche und Sauna es allemal wert ist. Ausserdem ist es dort Abends nicht so übertrieben voll wie bei einem Discounter ☺️
    14 7 Melden
  • Caturix 06.10.2016 17:26
    Highlight Highlight Wasser gehört gratis wenn jemand etwas anderes trinkt oder isst.
    Sirup gehört gratis für kleine Kinder.
    Ketchup und co gehören gratis zu den Frites oder auch zu etwas anderes.
    Essiggurken und co gehören gratis zum Fondue.
    Vorspeise gehört nicht teurer nur weil jemand nur eine Vorspeise will. Mach man ja beim Eis auch nicht.
    Wenn wir in unserem Hotel so abzocken würden wie die dann könnten wir schliessen.
    69 7 Melden
    • Señor V 06.10.2016 18:16
      Highlight Highlight Das ist alles eine Frage der Preiskalkulation. Fondue muss z. B. grundsätzlich teurer sein, wenn Gurken etc. im Preis im Begriffen sein sollen... Aber das muss ich dir vom Hotel ja nicht erzählen, oder?
      16 31 Melden
  • Restaurant les halles 06.10.2016 16:18
    Highlight Highlight Zapfengeld ist ja genau der Aufpreis, um vom Shoppreis auf den Gastropreis zu gelangen.....der dann eben Glas Sitzplatz und Abwasch und Quersubventionierung Essen deckt.
    35 6 Melden
  • Matrixx 06.10.2016 14:01
    Highlight Highlight Hach, wie schön wars, als ich als Kind meinen Lieblingssirup im Restaurant noch gratis bekam.
    92 2 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 14:16
      Highlight Highlight ...weil die Eltern dafür bezahlt haben... ;)
      15 71 Melden
    • Nothingtodisplay 06.10.2016 17:26
      Highlight Highlight Nein, weil das früher einfach "normal" war... Wie die Scheibe Wurst in der Metzg. ;)
      86 1 Melden
    • Raphael Merz 06.10.2016 17:27
      Highlight Highlight @Stef2014 nenene das wurde bei uns auch immer offeriert... In der Pizzeria in der wir Stammkunden sind giebts auch immer ein Getränk Gratis wenn ich aufs Take Away Essen warte.. ;)
      37 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phipsli 06.10.2016 13:47
    Highlight Highlight Wenn die Kosten für das Ketchup von Anfang an auf die Pommes geschlagen werden, freut man sich über das „gratis“ Ketchup, andersrum ärgert man sich über den Zuschlag. Wenn jemand dann die ganze Flasche auf den Teller drückt, würde ich einen Zuschlag wegen Unverhältnismässigkeit richtig finden… sobald etwas gratis ist kennen leider viele Leute überhaupt kein Mass mehr..
    78 3 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 15:09
      Highlight Highlight Das stimmt. Aber wer bestimmt, was verhältnismässig ist? Essensgewohnheiten sind unterschiedlich. Und ein gutes Resti versucht auf diese Unterschiede einzugehen. Ich bin auch jemand, der ordentlich Ketchup auf die Pommes knallt oder viel Käse auf die Pasta und viel Brot zum Salat. Nicht weils "gratis" ist, sondern weil ich es so mag, auch zuhause. Bin ich mit dem Gebotenen zufrieden, bin ich jeweils auch gewillt grosszügig Trinkgeld zu geben. Wenn ich aber für solche Extras unerwartet (!) zur Kasse gebeten werde, bin ich nicht mehr so zufrieden. Meine Meinung.
      44 3 Melden
    • tschoo 06.10.2016 16:18
      Highlight Highlight @stef2014 geht mir auch so. Ich denke jedoch nicht, dass im Artikel das Essverhalten gemeint ist, sondern eher der verschwenderische Umgang mit den Nahrungsmitteln. Wenn sich einer den Teller mit Ketchup vollspritzt und dann die Hälfte stehen lässt, ist das etwas anderes, als wenn einer einfach saugern Ketchup hat. Selbes lässt sich auch auf z.B. auf die Röhrli im McDonalds übertragen: Was ich mich früher aufgeregt habe über 15 Röhrli auf einem Tablett für zwei Personen. Klar wars lustig, diese aufzurollen und platzen zu lassen, aber bitte... ;-) ökonomisch und ökologisch voll nicht ok.
      17 3 Melden
    • Nietram 06.10.2016 16:24
      Highlight Highlight In jungen Jahren habe ich diesen Ketchup-Zuschlag im Bahnhofbuffet im Zürcher HB erlebt. Der Kellner fand den Zuschlag auch übertrieben und hat empfohlen, die praktisch volle Flasche mit laufen zu lassen – was wir dann unter konspirativem Augenzwinkern des Kellners auch taten.
      24 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kyle C. 06.10.2016 13:45
    Highlight Highlight Was passiert eigentlich, wenn ich im Äscher die Gabel fallen lasse und eine saubere will? Auch 2 Stutz?

    Und wenn ich mein Cola ohne Glas aus der Flasche trinke? -2 Stutz?

    57 8 Melden
  • walsi 06.10.2016 13:39
    Highlight Highlight Man nennt das freie Marktwirtschaft. Der Wirt macht ein Angebot und mir steht es frei dieses Anzunehmen. Finde ich die Preise in einem Restaurant, Imbiss, Hotel usw. zu hoch gehe ich da in Zukunft nicht mehr hin. Es zwingt mich ja niemand dieses oder jenes Szenenlokal aufzusuchen und mich abzocken zu lassen.
    69 5 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 14:10
      Highlight Highlight Das stimmt nur solange, bis du die Preise auch vorgängig kennst! Wenn dann aber mitten im Restaurantaufenthalt plötzlich unerwartete Zusatzgebühren anfallen, dann ist es Abzocke. Und dazu zähle ich die Gabelgebühr definitiv dazu.
      65 0 Melden
    • Homes8 06.10.2016 15:50
      Highlight Highlight @ stef2014
      das zusätzliche Gedeck ist dort auf der Karte mit 2.- aufgeführt und das wurde angeboten. Man hat nicht einfach für eine Gabel 2.- verlangt, wie das watson schreibt.
      25 8 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 16:44
      Highlight Highlight Homes, OK, das relativiert natürlich meine Aussage, auch wenn ich es immer noch unverhältnismässig finde. Aber OK, darüber kann man ja streiten wie man hier sieht.
      9 2 Melden
  • Lumpirr01 06.10.2016 13:20
    Highlight Highlight zu N°2: Neben dem "Zapfengeld" kennt man in der Gastronomie tatsächlich auch ein "Gabelgeld".
    SIEHE:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Korkengeld

    Vermutlich wird ein solches Gabelgeld für die selbst mitgebrachte Hochzeitstorte kaum mehr erhoben.

    Hmmm: Aber für die zusätzliche Gabel für die nicht selber mitgebrachte Rösti im Äscher 2 Stutz zu verlangen???
    16 2 Melden
    • Señor V 06.10.2016 18:19
      Highlight Highlight Ich muss wiedersprechen - auch für die mitgebrachte Hochzeitstorte kenne ich es als üblich, dass Service-Kosten (oder auch Gabel-/Tellergeld) verrechnet wird.
      5 5 Melden
  • Töfflifahrer 06.10.2016 13:13
    Highlight Highlight Der Ascher ist ein Berggasthaus. Das sind Kosten für Wasser, Abwasser und auch den Transport der Ding eben zu berücksichtigen. Gastronomie ist in den Bergen doch leicht etwas anderes als in der Stadt. Jeder Berggänger hat dafür Verständnis. Dies hier nun mit Abhocke oder übertriebenen Preisen im Tal zu vergleichen zeugt schlicht von Unkenntnis.
    32 29 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 13:48
      Highlight Highlight Die Preise müssen ja auch nicht korrespondieren. Auch ich bin gerne bereit, in der Bergbeiz andere Preise zu zahlen. Aber die Transparenz der Preispolitik ist durchaus vergleichbar. Für mich ist das halt keine Kundenfreundlichkeit.
      25 2 Melden
  • EvilBetty 06.10.2016 13:00
    Highlight Highlight Nr. 4 ist absolut legitim.
    22 2 Melden
  • Spi 06.10.2016 12:53
    Highlight Highlight Also die 2 finde ich absolut in Ordnung. Man wird im Laden ja nicht das 3-fache des handelsüblichen Preises bezahlen.
    Bei der 6 ist es absolut legitim, das Cordon-bleu ohne Beilage auf die Karte zu tun und dann die verschiedenen Beilagen separat zu verrechnen. Dass ein Wechsel von den teuren(!) Pommes auf Gemüse 7.- Mehraufwand bedeutet, kann ich nicht glauben.
    7 12 Melden
    • Lumpirr01 06.10.2016 13:03
      Highlight Highlight @Spi: Für mich ist das Beschaffen von 3 bis 4 Sorten frischem Gemüse, das Rüsten, das sorgfältige Kochen und das anständige Garnieren auf dem Teller mit einem viel grösseren Aufwand verbunden als das Hineinwerfen von gefrorenen Pommes in die Friteuse, das Salzen und ausleeren auf einen Teller.........
      34 2 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 13:13
      Highlight Highlight Ja, das stimmt Lumpirr. Wenn denn das Gemüse auch tatsächlich frisch ist. Leider bekommt man nicht selten Büchsen- oder TK-Gemüse vorgesetzt.

      Und selbst wenn, jede Restaurant-Karte die ich kenne beziffert die Beilagen so zwischen 5 und 8 Stutz. Also ein reiner Aufpreis von 7 ist so oder so Wucher. Wenn schon, müsste man nur die Differenz zwischen Pommes und Gemüse verrechnen, und diese wird kaum 7 sein...
      24 1 Melden
    • Orinoco 06.10.2016 14:12
      Highlight Highlight Lumpirr01 der Wirt kauft heute das Gemüse fertig gerüstet und Pfannenfertig, also nix mit rüsten etc. also ab in die Pfanne und Würzen ohne grossen Aufwand, dank Prodega.
      9 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ms. Song 06.10.2016 12:35
    Highlight Highlight Geht auch anders- in meinem Lieblingsrestaurant gibt es auf dem WC gratis Handcreme, Tampons, Wattestäbchen und Watte. Die Preise liegen total im Rahmen (25.--40.- pro Hauptgang) und das Niveau ist hochstehend.
    36 1 Melden
    • philosophund 06.10.2016 14:11
      Highlight Highlight Kannst du mir diese bitte kurz listen.. Danke man. :)
      9 1 Melden
  • Tici 06.10.2016 12:34
    Highlight Highlight Mir drängt sich eine wichtige Frage auf - Wer halbiert seinen Kebap?
    51 5 Melden
    • Nietram 06.10.2016 13:04
      Highlight Highlight Zum Beispiel 2 Personen, die nicht Hunger auf einen ganzen Kebap haben und sich einen teilen.
      17 14 Melden
    • socialmushroom 06.10.2016 13:18
      Highlight Highlight Und genau deswegen werden auch die 2chf verrechnet. Man will das beide einen Kebap kaufen.
      19 2 Melden
    • Lumpirr01 06.10.2016 13:29
      Highlight Highlight Obwohl die kleine Pizza meistens um 2 € oder 2 Fr. weniger kostet, ist es in Deutschland oder Österreich's Restaurant ganz OK, wenn sich zwei Personen eine grosse Pizza teilen. Wo ist solches in der Schweiz noch akzeptiert?
      23 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mcfri 06.10.2016 12:26
    Highlight Highlight Watson, mit diesem Artikel macht ihr es euch zu einfach. Die meisten Zuschläge sind gerechtfertigt, oft einfach ungeschickt dem Gast gegenüber kommuniziert.
    37 23 Melden
    • Homes8 06.10.2016 16:03
      Highlight Highlight Genau, eingfach nur Sensations-Hetze.
      Wie auch beim Äsher, der hat klar definiert ein zusätzliches Gedeck für 2.- auf der Karte, was man den Kunden angeboten hat. Daraus bauscht man eine Sensations-Story auf "2.- für eine Gabel!"
      Die Kunden konnten ja dann die Rössti essen, ohne 2.- für ein zusätliches Gedeck zu bezahlen
      10 9 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 16:48
      Highlight Highlight Ja aber mal ehrlich, wenn doch jemand wirklich nur eine Gabel will und nicht ein komplettes Gedeck, ist das wirklich so abwegig, einfach eine rauszurücken? Keine Diskussionen mit den Kunden, keine negativen Schlagzeilen. Meiner Meinung nach wäre die eine Gabel und das bizli Wasser zum abwaschen das viel kleinere Übel für den Wirt. Geht ja nicht nur um richtig oder falsch, sondern auch wie verhältnismässig so etwas ist und wie es bei der Kundschaft ankommt.
      14 3 Melden
  • -woe- 06.10.2016 12:24
    Highlight Highlight Mir sind die Restaurants, wo für eine Menüänderung Fr. 2.00 verlangt werden, sehr sympathisch.
    Ich bestelle mir dann jeweils Bratwurst mit Rösti, aber statt der Bratwurst ein Entrecôte. Und statt der Rösti ein Gordon bleu. Für nur Fr. 4.00 mehr, kannst du wirklich nicht meckern.
    90 3 Melden
    • Homes8 06.10.2016 16:06
      Highlight Highlight Meisst sind es Restaurants von globalen Ketten wo's gar keine Extrawürste gibt, sondern nur was auf den Tasten der Kasse programmiert ist.
      7 1 Melden
  • wipix 06.10.2016 11:59
    Highlight Highlight Punkt 2 "Zapfengeld" kann ich ja verstehen. Denn nicht nur die Kunden dürfen kreativ werden im Einsparen von Ausgaben, die Wirte auch! Wenn's dann zu weit geht, bleiben halt die Gäste weg und Ruck-Zuck, die Beiz ist zu! Ist ja keiner gezwungen bei den "Kreativen" einzukehren!
    25 1 Melden
    • Nietram 06.10.2016 13:07
      Highlight Highlight Lieber Fr. 20.– Zapfengeld als den dreifachen Ladenpreis. Wer allerdings nur gezuckerten Primitivo für Fr. 10.– pro Flasche trinkt, kann ihn ebensogut in der Beiz bestellen.
      17 1 Melden
  • Fabio74 06.10.2016 11:51
    Highlight Highlight Zapfengeld und Zusatzkosten für Extra- Plastikbesteck find ich ok.
    Zusatzkosten für Ketchup naja.
    Zusatzkosten für andere Beilage je nach Gesamtpreis.
    Fitnesscenter ist halt Geiz ist geil. Aber viele duschen ja sowieso nicht nach dem Sport
    12 2 Melden
  • Pinhead 06.10.2016 11:51
    Highlight Highlight Restaurant Korner, Zürich. Verkaufen nach Eigenangabe "Gourmetburger". Nur der Burger kostest mindestens 20 Franken, Pommes kostet zusätzliche Fr. 5.50. Dreist: Saucen kosten zusätzlich Fr. 2.50 (Mayo, BBQ etc.).
    17 1 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 13:17
      Highlight Highlight Wobei ein guter Burger/Pommes im Restaurant mit 25.50 im Normalbereich sein dürfte. Aber 2.50 für Saucen... o.O
      10 3 Melden
  • Mia_san_mia 06.10.2016 11:38
    Highlight Highlight Also einige Sachen kann man noch verstehen... Am schlimmsten finde ich den 2 Franken Zuschlag fürs Kebap halbieren!
    76 4 Melden
    • Leuenberger 06.10.2016 12:00
      Highlight Highlight Wenn ich in der Metzgerei meines Vertrauens Kalbfleisch für "Züri Gschnätzlets" kaufe, kostet das von der Mitarbeiterin geschnetzelte mehr als wenn ich das Fleisch am Stück kaufe und selber schnetzle. Logisch, oder?
      7 31 Melden
    • Nevermind 06.10.2016 13:01
      Highlight Highlight Er kann auch hinschreiben: "Wir halbieren keine Kebap! Ist uns zu blöd. Frag nochmal wenn keine anderen Kunden hier sind. Vielleicht hab ich dann Zeit und Interesse. Ansonsten hol dir ein Sandwich und ein Messer in der Migros."
      20 1 Melden
    • aschgyyge 06.10.2016 14:10
      Highlight Highlight das mit dem halbieren zuschlag ist im anytime an der langstrasse. würde gerne euch hinter dem tresen sehen, die besoffenen plebs zu bedienen. bei ihren nahezu 24/7 öffnungszeiten ist dieser auch etwas lustig gemeinter zuschlag auch völlig nicht der rede wert
      4 9 Melden
  • Fuxie 06.10.2016 11:33
    Highlight Highlight 33cl Valser: 4 CHF
    "Haben sie auch 1 Liter Flaschen?"
    "Klar" - bringt 1 Liter Karaffe
    Preis auf der Rechnung: 14 CHF
    ...äääh waaas?
    3 kleine Fläschchen in die Karaffe geleert + 2 CHF zum Abwaschen oder wie??
    84 2 Melden
    • Anded 07.10.2016 09:30
      Highlight Highlight 3 x 33cl gibt nur 0.99 Liter. Also muss man ein 4. Fläschchen aufmachen. Leider gibt es pro Tag im Schnitt nur 2 Idioten, welche eine Karaffe bestellen. Und angebrochene Fläschchen dürfen am nächsten Tag nicht mehr verwendet werden. Also sind es 7 Fläschchen pro Tag für 2 Karaffen. Macht 7*4/2= 14 CHF pro Karaffe. Die 31cl Restwasser werden übrigens für den Abwasch der 2 leeren Karaffen verwendet. Deshalb keine Zusatzgebühren für Abwasch.
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  • Randy Orton 06.10.2016 11:31
    Highlight Highlight Nachtzuschlag nacht Sinn, denn schliesslich steigen in der Nacht die Ausgaben für die Löhne. Plastikbesteck kostenpflichtig zu machen ist ökologisch gesehen auch sinnvoll. Und dass Wein im Restauranr 20.- mehr kostet als wenn man ihn zum mitnehmen kauft, ist auch logisch, da man dann ja auch für den Platz im Restaurant bezahlt (Löhne der Kellner und Restaurantmiete müssen ja auch bezahlt werden). Den Rest empfinde ich auch als Abzocke.
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    • KAMPFPANZER 06.10.2016 12:00
      Highlight Highlight Ich denke beim Wein war nicht einfach gemeint nur den Wein im Restaurant trinken, sondern ihn zu einer normalen Mahlzeit geniessen, die automatisch für den "Platz im Restaurant" ausreichen sollte.
      6 6 Melden
  • Reto Disk 06.10.2016 11:00
    Highlight Highlight Wenn ich in der Schlange stehe, und die Dame vor mir "einmal Käsefondue, aber bitte Laktosefrei" bestellt, sich erkundigt, von welchem Bauernhof das Bio-Geschredderte Vollkornbrot fürs Fondue herstammt - und ich mit zwanzig anderen Leuten in der Schlange hintendran länger anstehen müssen - dann geniesse ich, dass die Dame einen Aufschlag zahlen muss.

    Dass "Einmal Menü Eins mit Cola" günstiger ist, als diese selbstverliebten Wunschkonzerte, ist doch normal.
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    • Kyle C. 06.10.2016 11:29
      Highlight Highlight Wo steht man denn für Fondue in einer Warteschlange?
      63 6 Melden
    • Pinhead 06.10.2016 11:46
      Highlight Highlight An der Käsetheke zum Beispiel.
      23 10 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 11:52
      Highlight Highlight An der Käsetheke, wo man Aufschlag zahlen muss fürs Nachfragen??? So ein Käse... ;)
      31 3 Melden
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  • Nothingtodisplay 06.10.2016 10:46
    Highlight Highlight Tatort: Suite, Luzern

    Ich kann mich nicht mehr so exakt erinnern wie die Preise waren. Ich war mit ein paar Kollegen vor ein Paar Jahren am frühen Abend im "Suite" mit wunderschönem Ausblick über die Stadt Luzern...

    Ein Bier (Bügelbräu Eichhof, 40 cl) kostet sowieso schon mal unglaubliche neun stutz...

    Die Karte wurde dann aber um 21.00 Uhr (Irrtum vorbehalten) durch die "Abend-Karte" ersetzt. Auf die meisten Preise wurden damals einfach noch einmal zwei Franken aufgeschlagen...

    ...aus Gründen!
    59 3 Melden
    • Señor V 06.10.2016 18:25
      Highlight Highlight Das hingegen finde ich einen absoluten Bullshit und auch recht frech. Ich hab's in der Suite auch erlebt, aber auch die Astoria Betriebe ziehen da mit - Penthouse, Blue Bar, The Lounge. Finde ich enorm frech, weil z. B. der Verkaufspreis im allgemeinen schon recht grosszügig kalkuliert ist in diesen Lokalen.
      6 3 Melden
  • Silas89 06.10.2016 10:41
    Highlight Highlight Das finde ich mehrheitlich richtig so.

    1 Ketchup, kleiner Mehraufwand, kleiner Aufschlag

    2 Im Restaurant bezahlt man für Personal, für Raum, für Sauberkeit etc. abgerechnet wird das über den Konsum. Da sind 20.- für das Trinken einer mitgebrachten Flasche okay.

    3 Finde ich unschön.

    4 20 Rp. für Plastikbesteck ist okay

    5 2.- für's Halbieren finde ich absurd.

    6 7.- für Gemüse ist viel, wenn es gut ist, dann geht das schon

    7 In der Nacht macht man zu wenig Umsatz, da muss man öfters Putzen.

    8 Siehe 2

    9 Im Fitness finde ich das Absurd. Aber hier hat man meist Alternativen.
    23 42 Melden
  • Nietram 06.10.2016 10:39
    Highlight Highlight Bei Nr. 5 reicht schon ein Blick auf die "Sauberkeit" des Chromstahldings im Hintergrund. Da wäre vielleicht ein weiterer Aufpreis für das Reinigen fällig.
    Ich tät’s einfach ganz lassen, dort etwas zu konsumieren. Vielleicht gibt’s doch noch zu wenige Gesundheitskontrolleure.
    25 1 Melden
    • Nietram 06.10.2016 13:09
      Highlight Highlight Nimmt mich wunder, wer diesen Dreck schätzt.
      4 0 Melden
  • Statler 06.10.2016 10:35
    Highlight Highlight Ein Beitrag aus der Ecke «wer keine Ahnung hat...»
    Echt jetzt, Watson. Erkundigt Euch mal z.B. bei der Hotelfachschule Zürich, oder beim Wirteverband, über Preisgestaltung im Gastgewerbe, was wie viele Kosten verursacht, etc.
    Euch werden die Augen aufgehen, was da an Grundkosten gedeckt werden muss und wie sehr Wirte jonglieren müssen, damit sie überhaupt noch was verdienen.
    Ich kann jeden Punkt in obiger Liste nachvollziehen. Sogar das mit dem Ketchup (obwohl mich das auch ärgert, aber ich drück auch nicht die ganze Flasche auf den Teller)
    45 37 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 11:06
      Highlight Highlight Es geht hier doch nicht darum, welche Kosten gedeckt werden müssen. Das bestreitet kaum jemand. Die Frage ist nur, wie gestaltet man die Preispolitik. D.h. wie transparent ist sie und wie sehr entspricht sie der erbrachten Leistung. Kunden mit tiefen Preisen anlocken und dann für jeden kleinen Zusatz Gebühren verlangen finde ich persönlich halt nicht OK und macht einen schlechten Eindruck. Inwiefern sich eine solche Preispolitik langfristig bewährt bleibt zweifelhaft, besonders im Zeitalter von Onlinediensten wie tripadvisor etc.
      58 4 Melden
  • Christian Mueller (1) 06.10.2016 10:26
    Highlight Highlight Nachtzuschlag in den Bussen? In Zürich vielleicht, nicht hier in der Region Basel... Mal über den Tellerrand gucken schadet nicht...
    26 44 Melden
    • Hierundjetzt 06.10.2016 15:59
      Highlight Highlight In Basel zahlt jeder Steuerzahler den Bus. Von 20 -90 jähriger inkl. sämtliche Firmen

      In Zürich nur die, die Ihn benutzen. Man nennt das verursachergerecht.

      Mal über den Tellerrand gucken schadet nicht... 😃
      5 2 Melden
    • Homes8 06.10.2016 16:16
      Highlight Highlight Nein, bitte nicht. Die sollen bleiben wo sie sind.
      0 1 Melden
  • Simo_St 06.10.2016 10:14
    Highlight Highlight Dreist ist meiner Meinung nach das fehlende Verständnis für solche Preisaufschläge.
    Habt ihr euch schon einmal überlegt, was dahinter steckt? Das es eventuell auch um eine Sensibilisierung unserer verwöhnten und verschwenderischen Gesellschaft geht?
    Macht euch einmal Gedanken darüber, was alles hinter einem Glas sauberen Hahnenwasser steckt! Und dann soll man das dem Gast, der 2 Stunden einen Platz besetzt auch noch gratis und franko servieren?
    Diese Diskussion ist schon längst überflüssig, beziehungsweise zeigt nur den fehlenden Respekt gewisser verzogener Personen.
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    • Kyle C. 06.10.2016 10:37
      Highlight Highlight Simo, dein Beispiel bestreitet wohl niemand. Wenn jemand aber im Resti zu Abend isst, evtl. Wein trinkt und alles, dann ist es schon streitbar, ob da was verlangt werden darf, nicht?

      Mit der Verschwendung hast du schon recht. Aber da sollten wir anderswo ansetzen wie z .B. Duschen, Baden, WC-Spülung (!), Pools, Autowaschen, Golfplätze und und und. Das Glas Wasser scheint mir da das kleinste Übel zu sein. Denn nach dieser Logik müsste ich auf für den Klobesuch im Resti was abdrücken.
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    • Henzo 06.10.2016 10:43
      Highlight Highlight Wenn man Restaurants in der Schweiz mit Restaurants im Ausland vergleicht, dann fallen mir 2 Sachen besonders negativ auf: das essen ist teuer und der service ist schlecht. und dann will man jetzt noch geld für hahnennasser oder ketchup verlangen?!
      ...nehmt euch mal ein Beispiel an UK oder besonders dem service in japan (in japan gibts sogar gratis tee).
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    • Danyboy 06.10.2016 11:00
      Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass es darum geht... Es gibt unzählige Restaurants (ich habe schon 2 erlebt mit über 15 Gault Millau Punkten), die verlangen für einen Liter Hahnenwasser 6 bis 10 Franken. Notabene während man noch zu viert 5-Gänger mit Wein isst... Oder Cafes die zum Espresso kein Glas Wasser geben (kostet extra, muss als "Mineral" bestellt werden). Ganz ehrlich: An solchen Orten war ich zum letzten Mal.
      38 1 Melden
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  • Asmodeus 06.10.2016 10:13
    Highlight Highlight Der Teil mit 20 Rappen fürs Plastikbesteck finde ich ganz ok. Schlussendlich geht es dabei ja darum Müll zu reduzieren und Kleinvieh macht auch Mist.
    95 5 Melden
  • Lumpirr01 06.10.2016 10:12
    Highlight Highlight Kürzlich wurde hier in watson massiv über den Äscher gewettert, weil dieser für eine zusätzliche Gabel SFr. 2.-- verlangt hat. Ist natürlich vom Wirt etwas ungeschickt, dass er solchen minimen Aufwand so offen verlangt und solche Kosten nicht in seiner Gesamtrechnung versteckt. Aber schaut Euch mal die 123 Bewertungen im Tripadweiser an. Unglaublich, wie unsere Experten der Gastronomie diesen Betrieb bejubeln:

    https://www.tripadvisor.ch/Restaurant_Review-g198851-d751663-Reviews-or20-Aescher_Berggasthaus-Weissbad_Canton_of_Appenzell.html#REVIEWS
    9 2 Melden
    • philosophund 06.10.2016 10:20
      Highlight Highlight Naja Tripadvisor.. dort findest du vielfach gefakte und gekaufte Einträge etc.
      Yelp finde ich viel objektiver und den Usern geht es auch nicht ums "bashing".
      9 11 Melden
    • herschweizer 06.10.2016 10:22
      Highlight Highlight Er müsste die Preise verzehnfachen... 2.- phh
      10 2 Melden
    • Lumpirr01 06.10.2016 12:27
      Highlight Highlight @philosophund: Ich will nicht bestreiten, dass es einige Fake - Einträge im Tripadvisor gibt. Aber gerade Bewerter mit vielen Einträgen gelten aus folgenden Gründen als zuverlässig: Jemand macht als Beispiel eine Reise über ein Wochende nach Edinburgh und 2 Monate später für 2 Wochen nach San Francisco. Nun kann man relativ gut überprüfen, ob seine Bewertungen betreffend Fluggesellschaften, Restaurants und Hotel chronologisch übereinstimmen (drücke sein Symbolbild, ein Feld geht auf und dann drückt man auf "Beiträge"). Mit der Anonymität ist es natürlich vorbei, wer im Netz Spuren hinterlässt.
      8 0 Melden
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  • herschweizer 06.10.2016 10:12
    Highlight Highlight Diese Assis die den Aescher jetzt überbevölkern gehören muss man einfach entgelden
    23 12 Melden
  • one0one 06.10.2016 10:03
    Highlight Highlight Warum schreibt ihr nicht direkt wer diese Betriebe genau sind!? Eventuell aendert der einen oder andere seine Meinung noch wenn er merkt das dies neben der schnellen Kohle auch noch einen negativen Beigeschmack hat :)
    10 15 Melden
  • JoeyOnewood 06.10.2016 09:57
    Highlight Highlight Zapfengeld von 20.- ist völlig in Ordnung. Ein befreundeter Gastronom, der sein Weinladen auch gleich im Restaurant hat, macht das genau gleich. Und die Weine sind immernoch günstiger als bei anderen Restaurants, welche den selben Wein zu Gastropreisen bei ihm einkaufen. Warum "braucht" es Zapfengeld: Der Weinhändler verkauft i.d.R. nicht nur eine Flasche sondern gleich mehrere (Mengenrabatt). Zweitens: An einer Flasche Wein trinkt man wahrscheinlich 1 Stunde oder mehr. Sprich: man nutzt Personal und die Räumlichkeiten. Ihr dürft gerne angreifen, watson, aber dann sollte man auch Ahnung haben.
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    • herschweizer 06.10.2016 10:27
      Highlight Highlight Zapfengeld 20.- ist recht günstig und man kommt gut weg da Man ja dann weiss was man aufmacht... Gute Eine sind ja sonst erheblich teurer... Man nimmt ja keine Pfütze mit
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    • Ms. Song 06.10.2016 12:42
      Highlight Highlight Naja, dann kauf ich halt den Wein und trinke ihn zu Hause. Dann verdient der Wirt aber auch nichts an meinem Essen. Pech.
      9 10 Melden
  • Basoalto 06.10.2016 09:53
    Highlight Highlight Es ist halt schon so, dass die Fixkosten in der Gastonomie sehr hoch sind, und viele Restaurants sehr knapp kalkulieren müssen. Dann sind solche Quersubventionierungen nötig, um zu überleben. Ein Restaurant braucht pro Tisch pro Abend einen gewissen Umsatz, sonst muss es bald schliessen. Ich habe schon ein gewisses Verständnis für diese Extrazuschläge. (Komme übrigens nicht aus der Gastroszene.)
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  • Thomtackle 06.10.2016 09:43
    Highlight Highlight Zapfengeld ist absolut ok. Dann hat man auch die Garantie, dass der Wirt nicht einfach Faktor 3 (wie oft angewendet) nimmt. Das ist transparent und völlig in Ordnung.
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  • peeti 06.10.2016 09:43
    Highlight Highlight Was bitteschön ist beim Zapfgeld absurd?

    Und Punkt 7: Nachtarbeit soll höher entlöhnt werden, weshalb ich für den Döner um 2 Uhr morgens gerne einen Stutz mehr zahle. Zudem hinkt der Vergleich mit dem Take-Away, da ein Service wegfällt.

    Ansonsten alles ziemlich dreist.
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    • Kyle C. 06.10.2016 09:56
      Highlight Highlight Ja und Nein. Der Döner-Verkäufer hat die Wahl, ob er nachts offen haben will oder nicht. Wenn er es macht, hat er sicherlich rentable Gründe dafür. Mir tut der Stutz auch nicht weh, aber ich bezweifle, dass der Aufschlag zur Kostendeckung gedacht ist. Das mit dem Take-Away steht übrigens so im Text. Da hinkt nix. ;)

      Das ist nicht das Gleiche, wie wenn ein städtischer Betrieb den ÖV über Nacht bereitstellt.
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    • peeti 06.10.2016 10:28
      Highlight Highlight Für mich hinkt es, weil ich den Hamburger nicht im Resti esse. In einer Pizzeria habe ich ja auch eine Vergünstigung, wenn ich die Pizza mitnehme. Egal zu welcher Uhrzeit.

      Nachtarbeit muss hingegen höher bezahlt werden, folglich steigen die Kosten. Da finde ich ein Aufschlag nicht dreist.
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    • Kyle C. 06.10.2016 10:33
      Highlight Highlight Ja eben, steht doch auch so im Text. Günstiger, weil weniger Service.
      2 2 Melden
  • N. Y. P. D. 06.10.2016 09:34
    Highlight Highlight Es gibt grosse Qualitätsunterschiede bei den Kebabbuden. Reicht von sehr gut mit Fleisch aus der Region bis zu grenzwertig mit Fleisch, das von weit her gekarrt wurde.
    Ist aber ok, wenn es beim Kebab mit Gammelfleisch einen Gammelabschlag gibt..
    14 1 Melden
    • philosophund 06.10.2016 09:51
      Highlight Highlight Bis vor einigen Jahren gab es in Brugg AG noch einen Kebabladen eines älteren, wirklich netten türkischen Herrn, welcher den Kebab jeden morgen selbst mit "echten" Fleischstücken (ich glaube es waren so grosse Rinds-Plätzlis) aufgespiesst hat. Kostete damals knapp 8 Stutz. Dafür hast du echtes Fleisch gekriegt. Die Leute standen zu Mittagszeit jeweils Schlange. Ich glaub der hiess Günay oder so. Keine Ahnung ob der noch existiert oder er schon in Pension ist.
      32 6 Melden
  • Devante 06.10.2016 09:32
    Highlight Highlight Nachtzuschlag finde ich ok, sofern in einem vernünftigen Rahmen. Gerne bezahle ich auch die übliche "züriwasser pauschale" von glaube ich 1 oder 2 Stutz (welche dann gespendet werden).
    Der Rest ist einfach nur eine Frechheit. Zum Glück gibt es ein so grosses Angebot in Zürich, da kann man aussuchen wo man essen geht. Angebot/ Nachfrage.
    z.B. habe ich kürzlich in einem eher günstigen "Spunten" im Kreis 5 eine 95.- CHF Flasche Wein bestellt und wollte dazu 2x ein Glas Hahnenwasser bestellen, dies wurde mir VERWEIGERT. Fazit: Wein abbestellt und nach der Vorspeise in ein anderes Lokal gewechselt
    70 1 Melden
    • Hierundjetzt 06.10.2016 09:50
      Highlight Highlight Sehr gut gemacht! War sicher ein kuuuhles in lokal...
      35 0 Melden
    • Devante 06.10.2016 09:59
      Highlight Highlight @hierundjetzt: Nein, eben genau nicht, war eine normale "Beiz" im Kreis 5, ging dort hin weil es ein super leckeres "Fleisch uf em heisse Stei" gibt dort....aber Lokal wie auch Bedienung eher "urchig" als hip/cool
      20 1 Melden
    • one0one 06.10.2016 10:07
      Highlight Highlight Bravo! Das ist ein problem der Schweizer in der "Beiz".
      Service:Wars gut?
      Gast: Mo Mol, Tip Top!
      Dabei denkt sich der Gast das er in dieses #@°"**ç5 Lokal sicher nie mehr was essen wird.
      Wir sollten mehr unsere Meinung sagen im Restaurant. Das ist unser gutes Recht und gibt dem Wirt auch wichtiges Feedback. Ob diesem Wirt aus dem Beispiel allerdings noch zu helfen ist sei dahingestellt... :P
      29 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 06.10.2016 09:27
    Highlight Highlight Hey nehmt es locker. Es steht jedem frei die Dienstleitung nicht in Anspruch zu nehmen oder nicht. Ich mache es auf jeden Fall so.
    34 6 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 10:08
      Highlight Highlight Hmmm...stimmt schon, ja. Aber wenn viele Menschen je länger je mehr von sozialen Aktivitäten ausgegrenzt werden, weil die Dienstleistungen einfach immer teurer werden, muss man schon hinterfragen wo das hinführen soll.

      Ich kenne etliche Touristen die in die Schweiz gekommen sind um sie zu sehen, davon geschwärmt haben aber sie schnell wieder verlassen haben weil sie finanziell untragbar war. Touristen sind nicht nur Japaner und Saudis. Viele Freunde gehen ins benachbarte Ausland Skifahren, Einkaufen ebenso. Und und und. So simpel ist es dann eben doch nicht mit einfach nicht beanspruchen...
      20 2 Melden
    • Amie 06.10.2016 11:32
      Highlight Highlight Liebe/r Stef
      Dir ist hoffentlich schon bewusst, dass viele Gastronomen, Hotels und weitere touristische Betriebe nicht einfach aus Spass hohe Preise haben.
      Es geht da um die Deckung der hohen Betriebskosten. Dass Touristen aus dem EU-Raum sich die Schweiz nicht leisten können, liegt auch daran, dass diese andere Löhne und Kosten pro Person haben. Die Wirtschaftslage, wie zum Beispiel der starke Franken, haben ebenfalls einen starken Einfluss. Der Gastronom/Touristiker hat da leider sehr wenig Einfluss.
      2 7 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 12:00
      Highlight Highlight Liebe/r Amie, natürlich ist mir das bewusst. Aber darum ging es mir nicht. Meine Antwort an Wilhelm sollte nur verdeutlichen, dass "einfach nicht beanspruchen" eben nicht so simpel ist. Denn hohe Preise und solche Zusatzgebühren, die nunmal - berechtigt oder nicht - nie wirklich sympathisch wirken, haben weiterreichende Konsequenzen. Wenn wir anfangen "einfach nicht mehr zu beanspruchen" dann ist das ja - deiner Argumentation folgend, erst recht problematisch für unsere Wirtschaft. Nicht zwingend der Gastronom ist das Problem, sondern das ganze System. Wie lange das wohl noch gut geht?
      4 0 Melden
  • philosophund 06.10.2016 09:24
    Highlight Highlight Was für ein geiziges Volk wir sind... :P
    27 36 Melden
    • philosophund 06.10.2016 09:33
      Highlight Highlight In den USA kriege ich soviel Ketchup und Softgetränke wie ich will... Hierzulande 20rp hier.. 50rp da.. Pinkeln, Säckli, Gabel, Wasser.. usw. schämt euch haha
      28 24 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 09:49
      Highlight Highlight ...was man vielen Amerikanern leider auch ansieht... ;/
      32 5 Melden
    • Hierundjetzt 06.10.2016 09:54
      Highlight Highlight In den USA ist der Stundenlohn im Mac bei 5.-

      Klar gibts da Refill. Spare ja auf dem Buckel des Personals.

      Komm philosphind, arbeite doch auch für 5.- Ende Monat langets vom Lohn her dann knapp für die KK Prämie.

      Dafür krieg ich dann ein Refill

      (PS das mit dem Ketchup ist unter aller sa*!!)
      28 8 Melden
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  • Louie König 06.10.2016 09:20
    Highlight Highlight Der Redaktor geht wohl in dasselbe Fitness, wie ich. Ich muss fürs Duschen ebenfalls bezahlen 0.50 pro 3 Minuten... Dafür ist der Jahresbeitrag spottbillig, was das Ganze wieder ausgleicht, aus meiner Sicht.
    44 5 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 09:38
      Highlight Highlight Und auch ökologisch nicht ganz sinnbefreit ist...
      30 2 Melden
    • N. Y. P. D. 06.10.2016 09:43
      Highlight Highlight Was machst Du, wenn dir noch das Shampoo in den Haaren hängt, die Münzen alle sind und das Portemonnaie im Auto liegt ? :-)
      19 3 Melden
    • one0one 06.10.2016 10:09
      Highlight Highlight Shampoo und Haare! Was bist denn du fuer ein Weichei! Kernseife und Glatze, das laesst sich zur Not auch "abwischen" :D
      *Just Kidding*
      27 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hand-Solo 06.10.2016 09:18
    Highlight Highlight Wir Schweizer haben uns einfach zu sehr an sehr hohe Preise gewöhnt und erschrecken nicht mehr darüber.

    Würden wir mehr hinterfragen wofür wir Geld zum Fenster raus werfen, würde z.B. ein Fitnesscenter, welches fürs duschen Geld verlangt, nicht lange überleben. Aber der erwähnte watson Redaktor geht halt trotzdem dort hin. Also scheint es ihm schlicht egal zu sein. Warum sollte der Besitzer die Gebühr also nicht verlangen? Die Leute zahlen es ja.
    Ich würde kein zweites Mal in ein solches Fitnesscenter gehen, Konkurrenz gäbe es sicher genug.
    38 13 Melden
    • oma-schubser 06.10.2016 09:29
      Highlight Highlight Soviel mir bewusst ist, ist dieses besagte Fitnesscenter preislich sehr tief angesetzt somit muss man sich auch nicht über die zu bezahlende warme dusche beklagen...

      In anderen Fitnesscenter ist halt der Jahresbeitrag höher dafür ist alles inbegriffen.
      31 3 Melden
    • Hoppla! 06.10.2016 10:13
      Highlight Highlight Bei Easyjet klagt auch niemand über die paar Franken für ein Getränke. No Frills-Konzept.
      17 1 Melden
  • Nilda84 06.10.2016 09:16
    Highlight Highlight Punkt 2 finde ich absolut in Ordnung, denn wird der Wein vor Orr konsumiert wird er vom Personal geöffnet, es braucht Glaäser die gespült werden müssen und das Personal sorgt oftmals für den Nachschank. Ob jetzt 20.- zuviel ist muss regional entschieden werden.
    Für "Hanneburger" Geld zu verlangen finde ich nur situationsbedingt in Ordnung. Bestellt der Kunde dies zu einer Flasche Wein und es wird gegessen, finde ich sollte dies nicht zusätzlich Kosten, bestellt der Kunde hingegen nur Wasser und besetzt den Tisch für "nichts" soll er zahlen.
    Der Rest - würde ich nicht bezahlen!
    54 5 Melden
    • R&B 06.10.2016 09:35
      Highlight Highlight @Nilda84: Sehe ich auch so. Mir wäre es lieber, wenn die Restaurants die vollen Preise anschreiben würden. Ich finde es daneben, wenn ich die Preise für das Fleisch und die Beilage und das Ketchup zusammenrechnen muss. Als ob man als Gast nicht merkt, dass das Essen viel teurer ist als beim Fleisch geschrieben steht.
      15 0 Melden
  • Tom Garret 06.10.2016 09:14
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach, uns Schweizer geht es im Durchschnitt so gut, dass man das machen kann. Gestern beim Konzert, 3.50 um die Jacke an der Garderobe abzugeben (Hallenstadion)... Was die für einen Umsatz machen, nur für das?
    Das ganze wird so lange ausgereizt bis es genügend Leute gibt die deswegen darauf verzichten (entsprechende Restaurants usw).
    44 5 Melden
    • pun 06.10.2016 09:24
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen die Leute, die wirklich oder zumindest für Schweizer Verhältnisse arm sind - keine Chance am kulturellen Leben teilzunehmen bei solchen Preisen für jeden Gugus.
      51 2 Melden
    • w'ever 06.10.2016 09:26
      Highlight Highlight ja. vermutlich wird das ganze so lange ausgereizt bis leute darauf verzichten. aber genau das hallenstadion zbsp wird sich einen deut darum scheren wenn niemend mehr die jacken abgibt. es wird die 3.50 einfach in den ticketpreis oder die hallenmiete intergrieren. man könnte das ganze ja dann in einer ticketgebühr oä einbetten
      12 1 Melden
    • R&B 06.10.2016 09:32
      Highlight Highlight @Tom Garret: Leider ist es so, dass man sich als Besucher oder Gast gar nicht bewusst ist, welch immensen Kosten die Betreiber schon nur mal fix zahlen müssen. Die Mieten und Löhne sind heftig. Konzertveranstalter würden rote Zahlen schreiben, wenn sie sich nur von den Eintritten finanzieren könnten. Darum sind die Preise für die Dienstleistungen rund ums Konzert hoch.
      12 13 Melden
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  • Domino 06.10.2016 09:10
    Highlight Highlight Wenn man mal alleine irgendwo essen will bekommt man oft nicht eimal einen Tisch...
    35 2 Melden
  • Fumo 06.10.2016 09:03
    Highlight Highlight Punkt 2. und 4. nennt man in Italien "coperto", in der CH zahlen wir das aber schon im Preis und darf also nicht zusätzlich verrechnet werden.
    Punkt 6. könnte Sinn ergeben da manch Gemüse teurer ist als Kartoffeln.
    Der Rest ist dreist aber solange es die Leute zahlen...
    35 13 Melden
    • Kyle C. 06.10.2016 09:26
      Highlight Highlight Nicht ganz. Coperto ist für Besteck, Teller, Servietten und z.T. das Brot. Das hat mit dem Wein (Nr. 2), bzw. Zapfengeld nix zu tun. Zum Glück verschwindet diese Unart je länger je mehr auch in Italien.

      Wobei das Beispiel evtl. etwas aus dem Zusammenhang gerissen ist. Denn vermutlich kostet die Flasche im Laden nebenan auch entsprechend weniger, oder?

      Das mit dem Plastikbesteck (Nr. 4) finde ich mit 20 Rappen sogar noch zu günstig. Aber in Italien habe ich jetzt noch nie Coperto bezahlt für Plastikbesteck...
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    • Fumo 06.10.2016 09:47
      Highlight Highlight Plastikbesteck wäre in Italien auch reine Blasphemie, sowas nehmen wir doch nicht in den Mund :D

      Aber doch Nr. gehört auch zum coperto, man beötigt ja einen Glas, Glasuntersetzer, jemand der das ganze an den Tisch bringt und man beansprucht einen Sitzplatz.
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    • Kyle C. 06.10.2016 10:21
      Highlight Highlight Ja aber Zapfengeld bezahlst du dann, wenn du eine "externe" Flasche Wein im Lokal konsumierst. Diese Gebühr ist auch OK. Coperto bezahlst du so oder so ab dem Moment in dem du dich in Italien an den Tisch setzt. Und wenn du z.B. in Venedig das Pech hast am falschen Platz in der falschen Beiz zu sitzen wo auch noch ein paar mitteltalentierte Musiker klimpern, kann dich das locker mal 50€ für zwei Kaffee und 2 Stück Kuchen kosten mit Coperto + Musikzuschlag + dem privilegierten Standort... ;)

      Die Kosten sind nicht das eigentliche Problem, sondern die Intransparenz dieser.
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Kampf um die SBI: Prominente Unternehmer brechen aus Nein-Front aus

Die Selbstbestimmungs-Initiative wird von den Wirtschaftsverbänden abgelehnt. Doch auch ausserhalb der SVP gibt es Befürworter.

Die Wirtschaft trete «geschlossen» gegen die Selbstbestimmungs-Initiative an, betont der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse. Die SVP-Initiative, über die das Volk am 25. November abstimmt, verlangt den Vorrang des Landesrechts vor dem internationalen Recht. Eine «gefährliche Initiative» sei das, sagt Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer: «Sie würde unserer Exportnation, aber auch unserem Rechtsstaat schweren Schaden zufügen.»

Doch nicht alle Unternehmer und Top-Manager teilen diese Warnungen. …

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