Wirtschaft
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Nicht nur beim Fleisch: Auch bei Obst und Gemüse greift die Industrie zu fragwürdigen Methoden. Kennst du sie?

In unserem Quiz zum Thema Lebensmittel haben wir dein Wissen zur Fleischproduktion in der Schweiz abgefragt. Doch nicht nur das Fleisch wird, bevor es in den Laden kommt, industriell bearbeitet. Auch bei Obst und Gemüse ist das der Fall. Weisst du, wie?



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Quiz
1.Wo wird weltweit das meiste Gemüse produziert?
indien landesflagge
Indien
Brasilien
Brasilien
Landesflaggen: Russische Flagge
Russland
China
China
2.Und wie sieht es mit der Selbstversorgung in Sachen Gemüse in der Schweiz aus?
THEMENBILD --- Polnische Gastarbeiter von  ernten auf einem Feld im Seeland bei Kerzers am 21. Mai 2014 biologisch angebauter Salat. Der Nationalrat hat am Dienstag, 25. November 2014 die Beratung des Budgets 2015 in Angriff genommen. Umstritten sind insbesondere die vom Bundesrat vorgeschlagenen Sparmassnahmen bei der Landwirtschaft sowie Kürzungen bei der Entwicklungshilfe. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
KEYSTONE
1 Viertel Eigenproduktion, 3 Viertel importiertes Gemüse
1 Drittel Eigenproduktion, 2 Drittel importiertes Gemüse
1 Hälfte Eigenproduktion, 1 Hälfte importiertes Gemüse
3 Viertel Eigenproduktion, 1 Viertel importiertes Gemüse
3.Du möchtest gerne Bohnen kaufen und dabei die Umwelt schonen. Keine schlechte Idee. Doch welche der folgenden vier Formen belastet unsere Umwelt am wenigsten?
Bohnen stehen am Freitag, 17. Aug. 2007, auf einem oekologisch bewirtschafteten Feld bei Wurzen in Sachsen. Das Gemuese wird in der Firma Frosta in Lommatzsch zu Bio-Tiefkuehlprodukten weiterverarbeitet. Die Produkte werden groesstenteils von Feldern in einem Umkreis von 15 Kilometern zum Werk geerntet. (AP Photo/Matthias Rietschel) --String beans are photographed Friday Aug. 17, 2007 on a field in Wurzen, eastern Germany, where they are grown in organic agriculture. (AP Photo/Matthias Rietschel)
AP
Gedörrte Bohnen aus China
Tiefgekühlte Bohnen aus der Schweiz
Frische Bohnen aus Spanien
Bohnen aus einem geheizten Treibhaus in der Schweiz
4.Mandarinen und Orangen sind - wenn sie gepflückt werden - häufig noch grün. Landen sie bei uns im Laden, sind sie orange. Was ist in der Zwischenzeit passiert?
mandarinen
shutterstock
Die Früchte werden unreif gepflückt und reifen auf dem Weg zu uns nach.
Erst wenn die Früchte nach der Ernte einmal schockgefroren und anschliessend wieder aufgetaut werden, entwickeln sie ihren intensiven Geschmack und ihr schönes Orange.
Die Früchte ändern ihre Farbe, weil sie in der Zwischenzeit für einige Zeit im Dunkeln gelagert werden.
Die noch grünen - aber bereits reifen - Früchte werden in einem Ausfärberaum behandelt, damit alle schön gleichmässig orange sind.
5.Neben dem Ausfärben werden bei Zitrusfrüchten und auch bei anderem Obst noch weitere Nachbehandlungen vorgenommen. Beispielsweise werden manche mit einer Wachsschicht überzogen. Was ist das absurde daran?
früchte wachs
shutterstock
Die Frucht produziert selber einen Wachs, der jedoch abgewaschen wird, bevor ein künstlicher aufgetragen wird.
Der Wachs lässt das Obst zwar glänzen, sorgt aber auch dafür, dass es schneller fault.
Der Wachs entzieht den Früchten Wasser, sodass sie schneller vertrocknen.
Der Wachs soll das Obst länger haltbar machen, löst sich jedoch spätestens nach zwei Tagen auf.
6.In was für einer Anlage wird heutzutage in Zürich gefeiert und getanzt?
Tomatoes are seen growing in a green house in Ried near Kerzers, Western Switzerland, Mai 21, 2014. The tomatoes are grown in soilless culture.  (KEYSTONE/Gaetan Bally)   Toamten wachsen am 21. Mai 2014 in einem Gewaechshaus in Ried bei Kerzers. Im Gewaechshaus von Gutknecht-Gemuese werden Toamten bodenunabhaengig, Hors Sol auf der Grundlage einer erdlosen Substratkultur, angebaut. Das Gemuese wird in erdfreiem Material aus Kokosfasern unter genau definierter Naehrstoff- und Wasserversorgung produziert. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
KEYSTONE
In einem ehemaligen Tomaten-Gewächshaus
Fair Trade-Bananen von Max Havelaar, aufgenommen im Coop Suedpark in Basel am 03. April 2013. Die Coop-Filiale im Suedpark wurde im Juni 2011 eroeffnet. (KEYSTONE/Christian Beutler)
KEYSTONE
In einer ehemaligen Bananen-Reiferei
epa04487644 (01/13) Children press grapes to produce wine in the old traditional way in a winery, in Attica prefecture, 60km north of Athens, Greece, 08 October 2014. The Greeks learned the cultivation and production of wine from the Egyptians and Phoenicians and later developed a trading network in all countries of the Mediterranean where wine was exchanged among others items for cereals and gold from Egypt, copper from Syria, ivory from Africa. In ancient Greece the ships transporting Greek wines were also transferring the Greek culture; nowadays, the Greek wine can help to promote and showcase the Greek brand name.  EPA/ORESTIS PANAGIOTOU  PLEASE REFER TO ADVISORY NOTICE (epa04487643) FOR FULL FEATURE TEXT
EPA
In einer ehemaligen Trauben-Pressanlage
orangen
shutterstock
In einer ehemaligen Orangen-Spritzerei
7.In manchen Bananen-Reifereien kommt Ethylen-Gas zum Einsatz. Wozu?
Organic bananas hang from a round stand, pictured on March 5, 2013, at the Migros branch in Baden, Switzerland. Migros is Switzerland's the largest retail company. (KEYSTONE/Gaetan Bally)Bio-Bananen haengen am Staender, aufgenommen am 5. Maerz 2013 in der Migros-Filiale in Baden. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
KEYSTONE
Es «weckt» die Bananen auf, damit sie ihren Reifeprozess starten.
Es sorgt dafür, dass die Bananen nicht zu schnell reifen.
Es sorgt dafür, dass die Bananen ein kräftigeres Gelb bekommen.
Es sorgt dafür, dass die Bananen nicht austrocknen.
8.Wie sieht‘s eigentlich mit gentechnisch manipulierten Lebensmitteln in der Schweiz aus: Werden uns solche aufgetischt?
Maiskolben liegen am Freitag, 25. Jan. 2008, auf der Gruenen Woche 2008 in Berlin an einem Stand. Auf der internationalen Leistungsschau praesentieren 1.610 Aussteller aus 52 Laendern bis zum 27. Januar ihre Produkte aus den Bereichen Landwirtschaft, Ernaehrung und Gartenbau. (AP Photo/Michael Sohn) --- Corn cobs are seen at a stand at the agricultural fair 'International Green Week 2008' in Berlin, Germany, Friday, Jan. 25, 2008. (AP Photo/Michael Sohn)
AP
Ja, zahlreiche solcher Lebensmittel werden hier her importiert und auch angebaut.
Ja, es gibt genau vier solcher Lebensmittelsorten, die hier her importiert werden. Der Anbau ist jedoch verboten.
Ja, es werden einzelne solcher Lebensmittel in der Schweiz angebaut. Der Import ist jedoch verboten.
Nein, weder Import noch Anbau sind erlaubt.
9.Die absoluten Meister in Sachen Gen-Manipulation sind Argentinien, Paraguay und die USA. Betrachtet man den gesamten Ackerbau der Vereinigten Staaten: Wie hoch ist der Anteil, der mit gentechnisch veränderter Saat beackert ist?
A farmer dumps corn in a grain trailer as he harvests a field, Monday, Oct. 7, 2013, near Clear Lake, Iowa.  Farmers and livestock producers use the reports put out by the National Agriculture Statistics Service to make decisions — such as how to price crops, which commodities to grow and when to sell them — as well as track cattle auction prices.  Not only has the NASS stopped putting out new reports about demand and supply, exports and prices, but all websites with past information have been taken down.  (AP Photo/Charlie Neibergall)
AP
Rund 10 Prozent
Rund 20 Prozent
Rund 30 Prozent
Rund 40 Prozent
10.Die Schweizer Firma Syngenta ist weltweit einer der grössten Konzerne im Agrargeschäft, produziert werden Pflanzenschutzmittel und Saatgut. Welche der folgenden vier Aussagen trifft NICHT zu?
Hauptsitz der Syngenta in Basel, fotografiert am Montag, 24. November 2014. Syngenta hat ein Massnahmenpaket zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz
KEYSTONE
Das Unternehmen engagiert sich aktiv im Gebiet der Gentechnik.
Das Unternehmen soll durch den Verkauf eines bestimmten Pflanzenschutzmittels vergiftungs- und Todesfälle von Landarbeitern in Kauf genommen haben.
Der Konzern wurde im Jahr 2012 für den Public Eye Award nominiert.
Das Unternehmen geniesst in- und ausserhalb der Branche einen besonders guten Ruf.

Grösste Bio-Vielfalt der Schweiz

1993 lancierte Coop die erste Bio-Marke des Schweizer Detailhandels. Dank des Engagements für Bio ohne Kompromisse füllten sich im Laufe der letzten 20 Jahre die Coop-Regale mit den grünen Naturaplan-Produkten. Mit diesen heute mehr als 1700 Produkten gibt es praktisch keinen Bereich mehr ohne Bio-Alternative.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lutz Pfannenstiel 17.07.2015 13:35
    Highlight Highlight 2 von 10 Punkten. Ich hatte also noch einiges an Pech beim Raten....
    Etwas anderes: Ist bei Frage 10 das Häkchen nicht bei der falschen Antwort?

    • Viktoria 17.07.2015 14:14
      Highlight Highlight Hallo Lutz!
      Schön, dass du mein Quiz gespielt hast :)
      Nein, das Häkchen ist an der richtigen Stelle gesetzt. Ich frage ja nach der Aussage, die NICHT stimmt. Und das ist Antwort Nummer 4.
  • Inti 08.02.2015 15:17
    Highlight Highlight Bei Frage 7 frage ich mich, weshalb die gedörrten Bohnen aus China die Umwelt so wenig belasten, im Vergleich mit den per Flugzeug importierten aus Ägypten? Wie werden die denn transportiert?
    • HerrBircher 11.02.2015 15:09
      Highlight Highlight Wenns nicht schnell gehen muss, nimmt man für gewöhnlich das langsame aber umweltfreundlichere Schiff.
    • sheimers 17.07.2015 18:26
      Highlight Highlight Warum ist der Anbau der Bohnen in Spanien so viel schädlicher als in China?

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