Wirtschaft
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Bundles of bank notes of 1000 Swiss Francs at the bank vault of the

Wird besonders gerne gehortet: Die Schweizer 1000er Note (Archivbild). Bild: KEYSTONE

Warum der Run auf die 1000er-Note für die Nationalbank zum Problem wird

Die grösste Note der Schweiz wird vor allem gehortet. Genau das muss die Nationalbank jedoch verhindern.

Daniel Zulauf / ch media



Nationalbank-Präsident Thomas Jordan sagt seit Monaten auffallend oft, der Spielraum für weitere Zinssenkungen sei noch nicht ausgeschöpft. Er reagiert auf die sich häufenden Signale der Währungshüter in den USA und der Eurozone, die aufgrund der deutlich abgekühlten Weltwirtschaft den vorzeitigen Abbruch ihre Politik der Zinsnormalisierung ankünden.

Während der Normalisierungsprozess in den USA immerhin schon seit vier Jahren abläuft, hat er in Europa noch kaum begonnen. Inzwischen erwarten viele Wirtschaftsbeobachter, dass die US-Notenbank und danach auch die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Leitzinsen bald wieder senken dürften. Darauf hat die Nationalbank an sich drei mögliche Antworten:

Doch wie gross dieser Spielraum tatsächlich ist, weiss auch die Nationalbank selber nicht. Sie muss damit rechnen, dass die Leute ihr Geld nicht mehr auf dem Bankkonto liegen lassen, wenn auch gewöhnliche Sparer und nicht mehr nur Grossanleger mit Strafzinsen belegt werden. Wenn die Leute ihr Geld von den Banken abziehen, um es in Tresoren zu horten, ist dies ein Weg, die Zinspolitik der Nationalbank zu unterlaufen.

Letzte Studie zum Thema liegt 20 Jahre zurück

Deshalb überlegen sich die Notenbanken schon seit geraumer Zeit, wie eine massive Zunahme der Bargeldhortung in einem Szenario noch tieferer Zinsen zu verhindern wäre. Dazu hat die EZB-Ökonomin Katrin Assenmacher vor einigen Monaten bereits Vorarbeit geleistet. Zusammen mit einer Co-Autorin hat sie ein theoretisches Konzept dargestellt, nach dem auch der Bargeldbezug vom Bankkonto dem Negativzinsregime unterworfen werden könnte.

In einem von der Nationalbank publizierten Arbeitspapier gehen Assenmacher und zwei Co-Autoren der Frage nach, inwiefern das Hortungsmotiv die Bargeldnachfrage beeinflusst. Die letzte umfassende Auseinandersetzung der SNB mit dem Thema liege mehr als 20 Jahre zurück, schreiben die Autoren. Ein Zufall ist das wiederentdeckte Interesse der SNB an dem Thema mit Bestimmtheit nicht.

Die Autoren ergründen das Thema auf drei Arten. Zuerst untersuchen sie, inwiefern die Nachfrage nach bestimmten Noten vom Einkommen abhängig ist. Die zugrunde liegende Hypothese lautet: Je höher das Einkommen, desto stärker ist die Nachfrage nach grossen Noten. Die Hypothese basiert auf der plausiblen Annahme, dass kleines Geld für den täglichen Gebrauch verwendet wird. Grosses Noten dagegen dienen anderen Zwecken wie etwa der Hortung. Die Hypothese wird durch die statistischen Tests vollumfänglich bestätigt.

Nachfrage nach grossen Noten ist ungebrochen

In einem zweiten Schritt untersuchen die Wissenschaftler, inwieweit sich die Nachfrage nach Banknoten mit verschiedenen Grössen unterscheidet. Wenn die Nachfrage allein durch den Bedarf für Zahlungen getrieben wäre, müsste sich diese für alle Noten ungefähr im gleichen Verhältnis entwickeln. Wenig überraschend kommen die Autoren zum Schluss, dass dies nicht der Fall ist. Die Nachfrage nach 1000er-Noten ist seit Jahrzehnten ungebrochen. Fazit: Für die Nachfrage nach grossen Noten muss es noch andere Gründe geben als nur die Abwicklung von Transaktionen.

Schliesslich stellen die Autoren fest, dass die grossen Noten eine weit längere Lebensdauer besitzen als die kleinen Noten. Auch das ist ein starker Hinweis darauf, dass die grossen Noten eher gelagert als für Zahlungszwecke eingesetzt werden. So kommt die Studie zum Schluss, dass rund 60 Prozent des Banknotenbestandes im Wert von 45 Milliarden Franken für Hortungszwecke verwendet werden. Die 1000er-Note wird gemäss der Studie sogar in 79 bis zu 87 von 100 Fällen gehortet. Die 1000er-Note ist gleichzeitig der wichtigste Schein im Schweizer Geldverkehr.

Das gute Geschäft könnte zum Bumerang werden

Bislang hatte die SNB allen Grund, sich über die Banknoten zu freuen. Durch die Notenausgabe erzielt die Nationalbank Zusatzeinnahmen, indem sie die Notenbankgeldmenge nicht verzinsen muss und das Geld ertragsbringend anlegen kann. Damit erwirtschaftet die SNB jährliche Erträge in Milliardenhöhe. Im vorherrschenden Negativzinsumfeld könnte dieses gute Geschäft für die SNB zum Bumerang werden.

An sich will die Nationalbank mit dem Negativzins erreichen, dass Unternehmen, Pensionskassen und Private nicht übermässig viele Franken auf ihren Konti bunkern und damit eine spekulative Nachfrage nach Franken anheizen. Die Bargeldhaltung ist eine Ausweichmöglichkeit, welche die Wirksamkeit der Negativzinsen beeinträchtigen kann. Bislang ist dies kaum geschehen. Doch bei weiteren Zinssenkungen ist es vorstellbar, dass sich die Flucht ins Bargeld so weit beschleunigt, dass sie die gewünschte Wirkung der Zinssenkungen ausbleibt.

Deshalb überlegt sich Nationalbank-Präsident Jordan prophylaktisch, wie sich die beliebte 1000er-Note unattraktiver machen liesse. (aargauerzeitung.ch/mim)

Alle Schweizer Banknoten seit 1907

So sieht die neue 1000er Note aus

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85Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jogurt 12.07.2019 10:24
    Highlight Highlight Die "grossen Steuerhinterzieher" die bunkern ihr Geld bei Fondsmanagern in Übersee oder in Immobilien und nicht in Bargeld. Für sie ist Bargeld allenfalls ein "Notgroschen". Die "kleinen Bürger" lieben das Bargeld. Es gibt ihnen eine Möglichkeit, sich vor dem Finanzbetrug ein wenig zu "schützen".
  • Schneider Alex 12.07.2019 06:22
    Highlight Highlight Das sind doch vor allem die Steuerhinterzieher, welche die 1000er-Noten horten. Sagt das doch offen und ehrlich!
  • Maya Eldorado 11.07.2019 20:34
    Highlight Highlight Ein Tausendernötli ist ein Fetzen bedrucktes Papier.
    Nur unser Glaube verhilft dem Tausendernötli zu dem Wert, der auf dem Papier aufgedruckt ist.

    Hugo Stamm sollte mal diese Geldsekte auseinandernehmen.
    Es ist schon verrückt! Der grösste Teil der Weltbevölkerung ist dieser Sekte hörig.
  • Leider Geil 11.07.2019 18:12
    Highlight Highlight "Der Franken würde weiter aufwerten, mit negativen Folgen für die Exportindustrie, den Tourismus und grosse Teile des Detailhandels."

    Ok, Export und Tourismus verstehe ich noch, wobei export nur bedingt. Aber Detailhandel, echt jetzt? Die kaufen doch alles im Ausland?

    Klär mich mal einer auf....?
  • Bruno Meier (1) 11.07.2019 12:31
    Highlight Highlight Im Fahrzeughandel brauchen wir immer noch Bargeld. Will ich ein Fahrzeug ankaufen, von einem Händler den ich nicht kenne, muss ich mir ja das Fahrzeug zuerst anschauen, mitnehmen kann ich es nur gegen Bezahlung. Somit bleibt Bargeld die einzige Lösung.
    Wegen Schwarzgeld und Steuerhinterziehung: im Fahrzeughandel praktisch nicht möglich, da alle Geldflüsse und der Kaufgegenstand selbst immer indentifizierbar sind. Die Bank verlangt einen Vermerk, das Steueramt hat Zugriff zum Konto und das Auto hat eine Stamm- und Fahrgestellnummer. Jede Zulassung ist gespeichert. So was fliegt immer auf.
    • Der Rückbauer 11.07.2019 17:21
      Highlight Highlight Das Steueramt hat Zugriff zum Konto? Ist mir nicht bekannt, innerhalb der Schweiz besteht immer noch das Bankgeheimnis. Und was heisst "Zugriff" genau?
    • Bruno Meier (1) 11.07.2019 19:20
      Highlight Highlight Ich kann bei keiner Bank, einen grösseren Bar-Betrag einfach auf ein fremdes Konto einzahlen. Ich muss ihn auf mein Konto einzahlen und danach wird er auf das gewünschte Konto überwiesen. Somit ist die Identifizierung gewährleistet, wer wann wo was einbezahlt hat. Ich habe die Offenlegungspflicht gegenüber MWST Prüfung oder Steuerprüfung meiner Konten. Ausserdem gilt hier die Beiweislast-Umkehr, ich muss beweisen, dass ich nichts illegales gemacht habe, nicht die Prüfer. Wir führen auch ein lückenloses Wagenhandelsbuch, alle relevanten Daten sind da erfasst. Betrug ist natürlich immer möglich
    • M.. 12.07.2019 13:23
      Highlight Highlight Vor Ort kannst du auch mit Karte bezahlen (ggf. das Limit kurz hochsetzen). Wenn das ein Autohändler ist, wird er dich aber vermutlich eh um ein paar Tage vertrösten, um das Auto einzulösen, ggf. zu reinigen und für die Übergabe bereit zu machen (bei Nezwagen eher Monate). In det Zeit geht dann auch eine normale Überweisung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 11.07.2019 10:48
    Highlight Highlight Mein Konto ist überzogen. Ich hätte gerne Negativzinsen darauf. Würde dem Franken helfen ;)
    • Der Rückbauer 11.07.2019 17:24
      Highlight Highlight Tja, das ist der Widerspruch! Du bist ein Philosoph!
    • Asmodeus 11.07.2019 18:09
      Highlight Highlight Wenn Du damit meinst, dass ich kein Geld habe stimmt das XD
  • Neruda 11.07.2019 10:14
    Highlight Highlight Wenn Unternehmen zu Gunsten der Allgemeinheit enteignet werden sollen (Wohnungen in Berlin), ist der Aufschrei riesig. Geht es aber darum, die Bürger mit Negativzinsen zu enteignen, ist's scheinbar OK.
    • Pafeld 11.07.2019 10:45
      Highlight Highlight Den libertären Würsten ist auch gar nichts Recht. Entweder werden sie durch die Negativzinsen enteignet oder durch die Inflation basierend auf normalen Zinsen. Das auch sie ein stabileres Vermögen besitzen, wenn die Volkswirtschaft stabil bleibt, blenden sie völlig aus. Sie sind ja alle so dermassen schlau, dass sie den Markt bei Volatilität locker schlagen würden und nur Dank der bösen Nationalbanklnoch immer im Kinderzimmer bei Mutti wohnen.
      Leg dein Vermögen doch in Bitcoins an, wenn dir Zinspolitik nicht schmeckt. Du hast keinen Währungszwang.
  • hauruck 11.07.2019 09:45
    Highlight Highlight So ein Quatsch.
    Wer Reichtum bunkern will, kann auch Diamanten, Gold, Platin, Silber oder einfach nur Fünfliber bunkern, wie es im Gefällt.
    Es soll wohl das Bargeld abgeschafft werden, damit man uns ganz einfach enteignen kann.
    • Pafeld 11.07.2019 10:47
      Highlight Highlight Man soll Vermögen in Gold, Diamanten und Rintintins bunkern können aber die Abschaffung des Bargeldes führt zur Enteignung? Merkste selbst, oder...?
    • Pafeld 11.07.2019 13:57
      Highlight Highlight Sprechen wir nun von Zahlungs- oder Anlage- und Sparwährungen? Ist in gewisser Weise logisch, dass es nicht die perfekte Währung für alle drei Dinge gibt.
  • Sauäschnörrli 11.07.2019 09:43
    Highlight Highlight Einen Teil der Nachfrage liesse sich auch damit erklären, dass plötzlich alle ihren Mercedes mit Bargeld bezahlen. Siehe z.B. Loredana und Bendrit.
  • Raphael Stein 11.07.2019 09:42
    Highlight Highlight Das Wort "horten" ist etwas schäbig gewählt im Zusammenhang mit Bargeld.
    Aufbewahren genügt.
    Wer will denn schon wie die Griechen vor leeren Bankomaten stehen. Oder habt ihr Zypern auch schon vergessen?
    • Raphael Stein 11.07.2019 12:25
      Highlight Highlight Nein Contra, gar nicht.
      Die Länder waren Ramschlevel. Die meisten Bürger aber nicht.

      Und Bürger und Bürge sind Wortverwandt. Also mussten die Bürger bürgen. Und somit die Zeche bezahlen.


      Hast du Geld auf dem Konto, kriegst es dort nicht raus, was denn?
      Das ist der Punkt. Volle Kontrolle.
    • Der Rückbauer 11.07.2019 17:28
      Highlight Highlight Touché!
  • Kopold 11.07.2019 09:38
    Highlight Highlight Die SNB muss endlich aufhören, wegen einem Bitzli Frankenaufwertung die ganze Zinswirtschaft in der Zange zu halten.
    Wir haben nunmal eine andere Währung als andere Länder, mit einem anderen Wert. Die Tourismus- und Exportbranche hat schon seit Ewigkeiten mit solchen Schwankungen zu kämpfen, die werdens grösstenteils überleben.
    Aber an 8 Millionen Schweizer Anleger denkt halt niemand.
    Ach komm, wir machen die Pensionskassen noch mehr kapputt, und treiben den Immo-Markt in eine Blase, hauptsache unsere fucking Hotels sind voll.
    Uuuuuugh!
    • Persil 11.07.2019 11:06
      Highlight Highlight Jeder zweite Franken wird mit Export erwirtschaftet. Steigt der Franken 30% dann, gute Nacht.

      Aber hey, ich verdiene meine Kohle ja als Beamter ....
    • Th. Dörnbach 11.07.2019 11:27
      Highlight Highlight Und dieselben Unternehmen können dafür deutlich günstiger die Vorleistungen importieren. Darüber sprechen sie aber nie.
    • Asmodeus 11.07.2019 13:11
      Highlight Highlight Die Schweiz hat nicht wirklich eigene Ressourcen. Diese beziehen wir notgedrungen aus dem Ausland. Ein stärkerer Franken bedeutet also, billigere Importe und günstigere Möglichkeiten um Firmen im Ausland zu aquirieren.

      Handkehrum ist es jedoch so, dass unsere Waren mit ziemlichen Gewinnmargen verkauft werden.

      Beispiel:

      Ressource = 100 CHF
      Herstellungskosten (Löhne etc.) = 50 CHF
      Verkaufspreis = 200 CHF
      Profit = 50 CHF

      Aufgrund von Kursschwankungen ändert sich das ganze nun um 10%

      Ressource = 90 CHF
      Herstellungskosten = 50 CHF
      Verkaufspreis = 180 CHF
      Profit = 40 CHF
    Weitere Antworten anzeigen
  • geissenpetrov 11.07.2019 09:30
    Highlight Highlight Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel. Was hingegen girierte Guthaben sind, weiss man nicht so recht (eigentlich nur Einsen und Nullen, die man auf Knopfdruck erstellt oder löscht).
    Da die Banken nur einen sehr geringen Deckungsgrad aufweisen und erst recht kein Bargeld vorhalten (den Geldspeicher möchte ich sehen), ist nicht der Banken-Run ein Problem, sondern bereits der langsame Abfluss in die grossen Noten.
    Schweden hat das Problem gelöst, in dem sie das Bargeld so gut wie abgeschafft haben. Dass dies in der Schweiz unmöglich ist, weiss Jordan. Ob er über Schwundgeld nachdenkt?
    • Der Rückbauer 11.07.2019 20:02
      Highlight Highlight Die Blitzler hier sollten sich eingehender mit dem Problem befassen. Oder möchten sie nach Skandinavien auswandern, um dort inklusive allfälliger Nachkommen verstaatlicht (inkl. Zahlungsmittel, nur noch Kontogeld) zu werden, oder um die langen Nächte bei Pfefferminztee zu geniessen?
      Sorry, jetzt kommen dann auch noch die Blitzler, weil ich hier zu sarkastisch war.
  • Ass 11.07.2019 09:23
    Highlight Highlight 1000er werden gehortet und die Einbrecher freuen sich!
    • DichterLenz 11.07.2019 09:27
      Highlight Highlight Man hat die Wahl zwischen Banken und Einbrechern - sie alle wollen nur Dein Bestes, Dein Geld!
    • Der Rückbauer 11.07.2019 20:08
      Highlight Highlight Es gibt noch Banksafes, nurfürdenfall, der kleinste kostet etwa Fr. 100.-- im Jahr. Nur musst du dann schneller sein als die Obrigkeit, wenn sie den Safe sperrt. Aber es gibt ja auch 24h-open-Autosafes. Wenn du Augen und Ohren offen hast, gehen deinen farbigen Papierchen und die Goldvögelchen nicht an den Leinruten der Obrigkeit zugrunde.
  • DichterLenz 11.07.2019 09:05
    Highlight Highlight Tja, und wie kann man sich sonst gegen diese von oben verordnete Enteignung wehren?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 11.07.2019 09:24
      Highlight Highlight Aktien
    • Neruda 11.07.2019 10:21
      Highlight Highlight Als würde in Aktien investieren wirklich die Wirtschaft ankurbeln.
    • Nada Ville 11.07.2019 10:52
      Highlight Highlight Crypto musst ja nicht dein ganzes Vermögen da reinbuttern aber jeden Monat 100 CHF ist ausreichend da kann dich niemand enteignen ausser du selbst wenn du die Codes verlierst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 11.07.2019 08:25
    Highlight Highlight Die EZB und die EU-Staaten üben schon lange Druck auf die SNB aus, die Ausgabe von 1000ern einzustellen und weiter, diese (wertvollste gängige) Banknote sukzessive aus dem Verkehr zu ziehen. Offizielle Begründung ist Geldwäsche. Früher lautete die Begründung Fälschung und Diebstahl. Der wahre Grund ist jedoch die Kontrolle über das Geld und über den Bürger. Mit Kontogeld kann der Bürger versklavt werden, mit Banknoten oder Goldstücken nicht. Siehe Strafzinsen. Die warme und kalte Enteignung von Kontogeld läuft ja schon.
    • Scaros_2 11.07.2019 09:45
      Highlight Highlight Who cares, dann nehme ich dann die 200er und dannach die 100er usw.
    • Armend Shala 11.07.2019 10:24
      Highlight Highlight Hey nein EU ist gut, direktdemokratische Schweiz sehr böse! /s
    • dan2016 11.07.2019 10:44
      Highlight Highlight Viel einfacher ist es wohl nicht die Vernögen zu enteignen als mit Bargeld, die Notenbank könnte die 1000er ab nächsten Dienstag aus dem Verkehr ziehen.... viel naiver gehts nicht mehr, um Verschwörungen von sich zu geben. Kaufe Gold, oder Silber, Zahnbürsten oder Pneus um dich vor der Kontrolle zu schützen, aber nicht mit Papier, welches durch die bösen Kontrollbehörden den Wert erhält
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 11.07.2019 08:22
    Highlight Highlight Und so macht SNB die Schweiz kaputt. Einen starken franken ist kein problem. Alles was firmen kaufen wird damit halt auch günstiger, und den preisunzerschied kann kunden im ausland weitergegeben werden.
    • Pezzotta 11.07.2019 09:42
      Highlight Highlight Blos unsere „hohen“ Löhne kann man nicht günstiger ins Ausland weitergeben.
    • Persil 11.07.2019 11:09
      Highlight Highlight Klar, wir würgen den Export ab. Ist ja nur 50% des BIPS easy.
  • AlienTechnologie 11.07.2019 08:15
    Highlight Highlight Bis Jetzt vertraute ich meiner Bank mein Erspahrtes noch an. Ich habe ja auch so wenig, dass es noch in den versicherten Mengen liegt.
    Sollte ich aber Negativzinse aufgebrummt kriegen, werde ich mein Geld irgendwo sonst unterbringen. Es ist nicht so, als ob ich zu viel verdienen würde, und diese Zinsen verkraften würde. Da nehme ich lieber das Risiko der Entwertung auf mich...
    • Milan Marquard 11.07.2019 08:51
      Highlight Highlight @AlienTechnologie: Wird bei wenig Erspartem vermutlich nicht geschehen. Dei SNB bezweckt mit Negativzinsen (ab einem bestimmten Vermögen), dass Individuen mit viel Vermögen das Geld investieren und nicht auf der Bank liegen lassen.
    • ingmarbergman 11.07.2019 09:07
      Highlight Highlight Du müsstest dich mal in financial literacy beschäftigen.

      -0.75% negativzinsen würdest du nicht verkraften, aber -1% jährliche Inflation ist dir egal? Dabei ist es von dem was du dir dann kaufen kannst, genau das gleiche.

      Sparzinsen auf dem Konto haben sie noch nie gelohnt. Auch als die Zinsen höher waren, wurden sie durch die Inflation aufgefressen.
    • AlienTechnologie 11.07.2019 17:46
      Highlight Highlight @ingmarbergman Klar ist -0.75% Leitzins weniger schlimm als die aktuellen ~1% Teuerung (https://www.snb.ch/de/iabout/stat/statrep/id/current_interest_exchange_rates#t2 https://www.bfs.admin.ch/bfs/en/home/statistics/prices/consumer-price-index.html)

      Wenn ich aber auf das aktuelle Vermögen -0.75% mache und für alles 1% mehr bezahle... Dann mache ich den schlechteren, als wenn ich +0.05% auf das Vermögen mache. Selbst wenn ich all mein Geld als Bargeld in die Matratze stopfe (+/-0.0%), ergibt das das bessere Endresultat, als es zu Negativzinsen auf der Bank zu haben.
  • WID 11.07.2019 08:14
    Highlight Highlight Warum muss die SNB die Notenbankgeldmenge nicht verzinsen? Muss sie das sonst und wer erhält dann die Zinsen?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 11.07.2019 09:28
      Highlight Highlight Die einzigen Kosten sind die Erneuerungskosten. Ansonsten ist eine Banknote ein Zerobond (Nullzinsanleihe) gegenüber der Nationalbank.
    • WID 11.07.2019 09:41
      Highlight Highlight @neoliberaler Raubtierkapitalist: muss die SNB denn Zinsen zahlen wenn sie die Giro Geldmenge ausweitet?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 11.07.2019 10:30
      Highlight Highlight Im Moment haben Banken auf ihren Guthaben bei der Nationalbank einen Freibetrag und bei übersteigenden Beträgen bezahlen sie 0.75% (SNB bezahlt -0.75%). Früher gab es positive Zinsen und die Banken haben sich mittels Repo (Kredite abgesichert mit Wertschriften) Geld von der SNB geliehen.
  • walsi 11.07.2019 07:40
    Highlight Highlight Wenn es die Tausender-Note nicht mehr gibt wird auf die 200er ausgewichen. Das alles ist doch nur Symptombekämpfung. Das Wirtschaftssystem braucht grundlegende Reformen wenn es nicht zum grossen Knall kommen soll. Da ist die Politik und die Gesellschaft gefordert, von der Wirtschaft wird sicher nichts kommen.
    • p4trick 11.07.2019 09:25
      Highlight Highlight Ich habs mit 200er Noten probiert, dass bringe ich dann nicht mehr in die Koffer rein. 1000er geht gerade noch so knapp
    • Pezzotta 11.07.2019 09:45
      Highlight Highlight Das horten der 1000er geht halt schon effizienter. Nicht nur die Stückzahlen sind geringer auch das Volumen. :)
    • Luzifer Morgenstern 11.07.2019 09:47
      Highlight Highlight Grundsätzlich korrekt, aber denk mal ganz gross.

      100 1000-er, sind ein Bündel etwa so gross wie eine Dicke Brieftasche in der Gesässtasche einer Jeans.

      In eine Milchtüte, 1l, kann man locker 2Mio stecken. - 5 Milchtüten sind etwa so gross wie 10Mio.

      Die mittlere, persönliche Pensionskasse passt in jede Milchtüte.

      Wenn ein grosser Sparer (zB eine PK) 5 Mal so viel Platz braucht, um Geld physisch von der Bank zu nehmen, dann braucht er nicht mehr nur einen Safe so gross wie deine Badewanne, dann braucht er dein ganzes Bad.

      Dann verliert das Bargeld seine praktische Grösse als Wertanlage.
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  • Domimar 11.07.2019 07:38
    Highlight Highlight Jemand, der beruflich sehr viele "normale" und etwas besser situierte Büetzer kennt, kann ich mit grosser Sicherheit sagen, dass wenn die Minuszinsen sie treffen sollten, werden sie das Geld von der Bank holen. Die Frage ist jetzt, wieviel macht das Schweizweit betrachtet aus - denn die reichen Leute werden das Geld wohl kaum kofferweise von der Bank holen und irgendwo einbunkern.
    • WID 11.07.2019 08:22
      Highlight Highlight @Domimar: schon mals eine Deine Pensionskassengelder gedacht? Einige Pensionskassen hatten auch schon geklärt ob die Bargeldhortung möglich wäre. Dieser Bericht mach keinen Mut: https://www.srf.ch/news/wirtschaft/negativzins-bank-verweigert-pensionskasse-bargeld-auszahlung
    • suchwow 11.07.2019 08:27
      Highlight Highlight Oder eben auch umschichten. Auf USD habe ich z.B. über 2% Zinsen. Natürlich ist das Währungsrisiko vorhanden, aber kenne auch genug Leute, welche so eine Umschichtung vorgenommen haben (u.a. via einem MINT ETF).
    • walsi 11.07.2019 08:54
      Highlight Highlight @suchow: In der Finanzwelt gibt es einen einfachen Grundsatz, je höher das Risiko um so besser die Rendite. Es gib auch heute Möglichkeiten 10% Rendite zu erzielen, das Risiko des totalen Verlust ist aber auch entsprechend hoch.
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