Wirtschaft
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John Krafcik, the CEO of Waymo, stands with the Jaguar I-Pace vehicle, Tuesday, March 27, 2018, in New York. Self-driving car pioneer Waymo will buy up to 20,000 of the electric vehicles from Jaguar Land Rover to help realize its vision for a robotic ride-hailing service. The commitment announced Tuesday marks another step in Waymo's evolution from a secret project started in Google nine years ago to a spin-off that's gearing up for an audacious attempt to reshape the transportation business. (AP Photo/Mark Lennihan)

John Krafcik, CEO von Waymo, präsentiert ein selbstfahrendes Auto auf der Basis eines Jaguars I-Pace. Bild: AP/AP

Wer gewinnt das Elektroauto-Rennen? Tesla, VW – oder Google?

VW setzt auf eine neue Plattform, Google auf ein neues System: Die Autoindustrie steht vor einer Revolution.



So, du glaubst also immer noch, Google sei ein IT-Unternehmen? Dann kennst du wahrscheinlich Waymo nicht. Wie Google ist dieses Unternehmen eine Tochter der Alphabet-Mutter – und es gilt als Zukunft der Autoindustrie.

Die Investmentbank Morgan Stanley schätzt den Wert von Waymo bereits auf 70 Milliarden Dollar, ungefähr gleich hoch wie VW, der grösste Autokonzern der Welt. Aber der Reihe nach:

«Ich glaube, dass ein riesiges virtuelles Netzwerk von tausenden von Kleinunternehmen letztlich obsiegen wird. Gemeinsam werden sie jeden Monolithen in die Knie zwingen.»

Bob Lutz

Die «Financial Times» hat in zwei längeren Artikeln die Zukunft der Autoindustrie unter die Lupe genommen und ist dabei zu überraschenden Ergebnissen gekommen. Ausgehend von einer Analyse der Beratungsfirma Bain müssen GM & Co. bald einen doppelten Haken verkraften: Zuerst sagen die Bain-Berater eine Rezession der US-Wirtschaft in den nächsten 12 bis 18 Monaten voraus. Danach werden so viele Babyboomer in Pension gehen, dass die Verkäufe drastisch einbrechen.

Die Autoindustrie ist nicht sehr widerstandsfähig gegenüber Schocks. GM beispielsweise war bis 2007 während 76 Jahren unangefochtener Marktleader und hatte 25 Milliarden Dollar auf der Bank. 18 Monate später war das Unternehmen pleite.

Einst wurde GM durch japanische Hersteller bedroht, die bessere und billigere Autos produzierten. Heute hingegen kommt die Konkurrenz aus dem eigenen Land, aus dem Silicon Valley. Waymo ist der Nachfolger des Google-Autos, dieses niedlichen Gefährts, das geliebt, aber nicht ernst genommen wurde. Das war dann. Inzwischen ist ein völlig neues Businessmodell entstanden, das auf selbstfahrenden Autos und selbstlernender Software basiert.

Die Bain-Studie geht davon aus, dass die Nachfrage nach selbstfahrenden Robotaxis massiv zunehmen wird. Unterstützung erhalten sie von den Autoanalysten der UBS. Sie gehen davon aus, dass 2030 der Umsatz dieses heute praktisch inexistenten Marktes zwischen 1,3 und 2,8 Billiarden Dollar liegen wird. Zum Vergleich: Heute werden weltweit jährlich Autos im Wert von 2 Billionen Dollar verkauft.

Steve Mahan, who is blind, stands by the Waymo driverless car during a Google event, Tuesday, Dec. 13, 2016, in San Francisco. The self-driving car project that Google started seven years ago has grown into a company called Waymo. The new identity announced Tuesday marks another step in an effort to revolutionize the way people get around. In 2015, Mahan became the first member of the public to ride in Google's self-driving prototype, alone and on public roads. (AP Photo/Eric Risberg)

Damit hat alles angefangen: Mit dem Google-Car. Bild: AP/AP

Das Geschäft mit Robotaxis hat wenig mit dem traditionellen Autogeschäft zu tun. Nicht mehr Motoren und Fahreigenschaften stehen im Mittelpunkt. «Die Herausforderung der Hersteller liegt darin, Expertise auf den folgenden Gebieten zu gewinnen: selbstfahrende Algorithmen, Unterhaltung im Auto, Streaming-Dienste und das Managen einer Taxi-Flotte.»

Das Knowhow der traditionellen Hersteller wird obsolet

Was diese Herausforderungen betrifft, wird Waymo allgemein als führend betrachtet. Das Knowhow der traditionellen Hersteller hingegen ist für die Google-Tochter unbedeutend geworden. Die Autos werden von Luxusherstellern wie Jaguar bestellt und danach mit der entsprechenden Software ausgerüstet.

Das Potenzial, das sich in diesem Businessmodell eröffnet, ist noch lange nicht ausgeschöpft. «Sind Robotaxis einmal im Mainstream etabliert, kann Alphabet Daten von Google Maps und Search abschöpfen, mit YouTube und Playstore Unterhaltung verkaufen, Ratschläge mit Google-Home anbieten und seine Software dazu einsetzen, die Flotte zu managen», stellt die «Financial Times» fest.

Der Autohersteller der Zukunft ist in dieser Vision jemand, der mithilfe von hoch spezialisierten Kleinunternehmen hochmoderne Autos baut. «Ich glaube, dass ein riesiges virtuelles Netzwerk von tausenden von Kleinunternehmen letztlich obsiegen wird», sagt Bob Lutz, der Grand Old Man der Autoindustrie. «Gemeinsam werden sie jeden Monolithen in die Knie zwingen.»

Und was ist mit Tesla? Elon Musk wird seine Stellung als Pionier des Elektroautos wohl nicht so schnell verlieren. Bisher hat er jedoch sein Versprechen, ein bezahlbares Auto für den Mittelstand zu produzieren, nicht eingelöst. Genau an diesem Punkt setzt VW an.

Ein Tesla X 100D, Bestandteil der erneuerten Flotte der Alarmpikett-Fahrzeuge der Kantonspolizei Basel-Stadt, fotografiert in Basel am Donnerstag, 6. Dezember 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Die Basler Polizei setzt auf Tesla. Für den Mittelstand sind die Autos von Elon Musk noch nicht erschwinglich. Bild: KEYSTONE

Volkswagen ist derzeit der grösste Autohersteller der Welt. Der Erfolg der Wolfsburger beruht darauf, dass sie in der Lage sind, die Modelle ihrer zwölf Marken – darunter VW, Audi, Porsche, Skoda, Seat – auf gemeinsamen Plattformen zu fertigen. Dieses Prinzip will VW nun auf die Zukunft des Elektroautos übertragen und Tesla so das Wasser abgraben.

Die Basis bildet dabei eine Plattform, genannt MEB. Bereits 2015 soll sie Ausgangspunkt von 50 Modellen sein. Es handelt sich dabei um eine Art Skateboard, das für alle künftigen Elektroautos verwendet werden kann.

VW ist bereit, Geld für diese Plattform in die Hand zu nehmen, sehr viel Geld sogar. Allein in den nächsten fünf Jahren werden für MEB 30 Milliarden Euro investiert werden. «Diese Plattform bildet das Herzstück und die Seele von allem, was Volkswagen in Zukunft auf dem Gebiet der Passagierautos machen wird», sagt Johannes Buchmann von der Beratungsfirma FEV Consulting. «Es geht dabei nicht nur bloss um das Design der neuen Autos. Es umfasst die gesamte Organisation, die Supply Chain und die Qualität der Herstellung – also praktisch alles.»

Bild

So könnte die Tesla-Konkurrenz von VW aussehen.

Mit MEB pokert VW hoch. Setzt sich das Elektroauto nicht durch, sind Milliarden in den Sand gesetzt worden. Doch es lockt ein grosser Gewinn. Die Wolfsburger hoffen, dass ihr Auto-Skateboard die universelle Norm der Zukunft werden wird, ähnlich wie einst VHS den Standard von allen Videogeräten bildete. Zu diesem Zweck hat VW bereits eine Allianz mit Ford geschmiedet.

Auch in Wolfsburg denkt man mittlerweile über den Tellerrand der traditionellen Autoindustrie hinaus. Zusammen mit Microsoft hat man eine Cloud erstellt, die es ermöglicht, dass Autos bald miteinander kommunizieren werden. Diese IT-Infrastruktur soll Dritten geöffnet werden.

MEB soll zudem die Herstellungskosten massiv senken. Ein klassischer Benziner braucht heute zwischen 26 und 32 Mannstunden, bis er gefertigt ist. Bei einem Elektroauto sind es bloss 16 Stunden, Tendenz sinkend. Bis 2022 sollen bereits acht Fabriken mit MEB ausgerüstet sein. VW hofft so, bereits 2023 ein Elektroauto für 18’000 Euro auf den Markt zu bringen. Das wäre ein Drittel dessen, was man heute noch für einen Tesla hinblättern muss.

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173Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Namenloses Elend 01.02.2019 11:57
    Highlight Highlight Watson Leserkommentare be like: Wir urbanen Leute wissen eben wie wir die Umwelt von Tsüri aus retten! All hail Elektroautos, böse Verbrenner. Technisches Verständis haben wir gerade eben gegoogelt, aber wir wissen trotzdem alles über Mobilität. Und nun blitzt mich, ihr weltrettenden Greta Thunberg Fanboys! 😅
  • Stirling 01.02.2019 08:24
    Highlight Highlight VW hat es gehörig verpennt mit dem E-Auto. Waymo? Die bauen doch kleine süsse selbstfahrende selbstversuchsautos. Noch keine Serienproduktion.
    Tesla ist Pionier und damit einen gehörigen Vorsprung.
    Man kann einen Tesla auch nicht mit einem anderen E-Auto vergleichen. Die Technik ist ganz was anderes...
    • sheimers 01.02.2019 11:38
      Highlight Highlight Ich war kürzlich als Beifahrer in einem E-Golf. Tip-Topes Auto, die Deutschen können das genau so gut wie Tesla, nur aus irgendwelchen Gründen geben sie sich keine Mühe es zu vermarkten und in grösseren. Stückzahlen herzustellen.
  • sowhat 01.02.2019 08:07
    Highlight Highlight Auch VW wird an den fehlenden Zapfsäulen hängen bleiben. Die müssen mit einem Schlag vervielfacht werden. Das kostet richtig Geld. Da müssen die Autobauer die Startinvestition übernehemen. Kein Mieter kann sich ein E-Auto kaufen, wenn er zu Hause nicht andocken und unterwegs nicht anständig aufladen kann. Da wird bis jetzt viel drüber gesprochen und nicht nicht gebaut. Eine exotische Säulenreihe auf einem Autobahnraststätteparkplatz macht es nicht wett.
    • Stirling 01.02.2019 09:23
      Highlight Highlight Hmm... Ja eine Steckdose an einem Parkplatz zu bauen ist wirklich sehr schwierig. Dann könnte man ja das E-Auto über Nacht laden.
      Ich fahre jetzt das 3. Jahr mit Strom und musste 0 Mal an eine öffentliche Säule.
    • sowhat 01.02.2019 23:21
      Highlight Highlight Schön, dass du auf deinem Parkplatz Strom hast. Das ist eine gute Nachricht. Hat leider nicht jeder, aber kann ja noch werden.
      Für lange Strecken dürfte es aber vlt doch eng werden. Oder kommst du mit einer Ladung nach Genf und zurück?
  • Nelson Muntz 01.02.2019 07:05
    Highlight Highlight Wie und wo werden die Akkus entsorgt?
    • Stirling 01.02.2019 09:26
      Highlight Highlight Sie werden zu 99% wiederverwertet. Das geht praktisch endlos.
    • Wombat94 01.02.2019 12:33
      Highlight Highlight Wie und wo wird das CO2 aus ihrem Auto mit Verbrennungsmotor entsorgt?

      Natürlich sind E-Autos nicht Klimaneutral, praktisch nichts ist Klimaneutral. Jedoch sind E-Autos ca. 30% Klimaneutraler als eins mit Verbrennungsmotor. Inklusiv Batterie herstellung und Strom aus nicht erneuerbaren quelle
    • 7immi 01.02.2019 14:50
      Highlight Highlight @stirling
      nein, sie können theoretisch zu 99% rezykliert werden. In der Realität liegt man bei gut 50%, da sich mehr energetisch, finanziell und vom Ressourcenaufwand her nicht lohnt. Es ist aber so, dass geforscht wird, da der Bereich bekanntlich wächst.
  • Gratwanderer 31.01.2019 23:07
    Highlight Highlight Nicht VW nicht Google Tesla vielleicht aber Volvo könnte das Feld von hinten aufrollen das sie geschickt eine klare Strategie fahren und gekonnt mit den Chinesen kooperieren. D.h. Know how vom Elektroland Nr. 1 und Batterieressourcen die anderen Produzenten fehlen. Vielleicht irre ich aber der Polestar 1 ist ne geile Karre…
    • Sharkdiver 01.02.2019 17:01
      Highlight Highlight Sie kooperieren nicht mit den Chinesen, Volvo gehört den Chinesen, wie die Englische Marke MG oder Syngenta. So wie Jaguar und Landrover heute Indien (Tata) gehört
  • HallerK. 31.01.2019 20:48
    Highlight Highlight Ich hoffe keiner der Genannten macht das Rennen. Elektroschrott braucht kein Mensch.....
    • Stirling 01.02.2019 09:29
      Highlight Highlight Ich wusste nicht, dass man Kommentare bei Watson per handgschrienem Brief einreichen kann. So ganz ohne Elektroschrott...
  • Ruffy 31.01.2019 20:30
    Highlight Highlight Diese lustigen Szenarien welche die Dominanz von Tesla oder Waimo voraussagen, scheinen irgendwie immer davon auszugehen, dass die Etablierten Autobauer, welche bereits wirkliche Kapazitäten und Erfahrung im Autobau haben einfach stehen bleiben. Die grossen Deutschen Hersteller stellen aber alle um auf Elektro, die geben sich auch nicht einfach kampflos geschlagen.
    • Rolf Meyer 01.02.2019 07:48
      Highlight Highlight Bei den meisten etablierten Autohersteller sieht es allerdings düster aus. Ich traue auch am ehesten noch VW den Wechsel zu. BMW hat die Entwickler an Byton verloren und Mercedes kauft die Technologie ein. Übrigens, warum wird Byton hier nicht erwähnt? Die geben auch gerade mächtig gas, äh strom!
    • Stirling 01.02.2019 08:18
      Highlight Highlight Wenn sie ein gutes E-Auto bauen wollen, dann müssen sie von Grund auf neu konstruieren. So wie Tesla.
    • 7immi 01.02.2019 15:05
      Highlight Highlight @Stirling
      Du meinst wie der i3 von BMW? Die sind wirklich neu. Tesla baut auf der Bauweise von Mazda (Franz von Holzhausen) auf. Klar, man musste gewisse Dinge abändern, dennoch bleibt das Grunkonzept. Im gegensatz dazu hat BMW alles auf den Kopf gestellt. Das Fahrgastmodul ist auswechselbar und vieles besteht aus CFK. Ausserdem wurde die Integralbauweise vorangetrieben. Es wurde von grundauf neu entwickelt mit neuer Fertigung, neuen Materialien und neuen Prozessen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 31.01.2019 19:28
    Highlight Highlight Ich will mal behaupten, dass derjenige "gewinnen" kann, welcher sich mit den ISCAD-Motoren befassen wird.
    Diese Motoren sind mit nur einem kleinen Bruchteil der Kosten und Aufwand zu fertigen, welche die heutigen Motoren benötigen und man braucht weder Kupfer, noch - viel wichtiger - keine seltenen Erden dafür.
    Und ebenso ist der Steuerungsteil weit einfacher gehalten und kann quasi von Jedermann gewartet werden - da man unter 48 Volt bleibt uvm...
    Weiteres im Link:
    https://www.all-electronics.de/iscad-hochleistungsantrieb-mit-48-v/
    oder hier:
    https://www.volabo.com/de/tech
  • Casimir R. 31.01.2019 19:18
    Highlight Highlight Es ist bedenklich, dass heute alle meinen, E-Autos seien die Lösung aller mobilen Rätsel. Dabei bieten sie keine Lösungen für schwere Fahrzeuge, Schiffe und Flugzeuge. Früher oder später wird nur schon wegen diesen drei Bereichen CO2-neutraler synthetischer Kraftstoff verfügbar sein. Dann wird es auch Fahrzeuge geben, die damit laufen werden. Ich werde darauf warten und dann an den auf der Raststätte vor der Ladesäule im Stau stehenden E-Autos vorbeifahren, ohne im Winter zu frieren und ohne Reichweitenprobleme, anschliessend parke ich das Auto trotz fehlender Ladesäule in der blauen Zone.
    • real donald trump 31.01.2019 22:15
      Highlight Highlight Da freu ich mich mit dir!
    • DerHans 31.01.2019 22:31
      Highlight Highlight Da werden sie aber lange warten müssen, VW und Co werden es ihnen danken. Komischerweise ist mein E-Auto schneller warm als ein Verbrenner und um die Reichweite muss ich mich auch nie fürchten trotz „nur“ 200km. Ihnen mag ich jeden Rappen, den der Treibstoff teurer wird gönnen und die kalten Finger beim tanken auch.
    • Harry Tobler 01.02.2019 07:45
      Highlight Highlight das tönt mehr nach dem feuchten Traum eines Dieselverkäufers.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Midnight 31.01.2019 18:27
    Highlight Highlight VW soll das Rennen machen? Ein deutscher Automobilproduzent, der eigentlich lieber dreckige Dieselautos verkauft? Solche Aussagen dienen dort nur für Marketingzwecke! Sorry, aber das glaube ich erst, wenn ich es sehe! Bis dahin: 😂😂😂
  • Rogi84 31.01.2019 17:47
    Highlight Highlight Da ist wohl jemand mit den Zahlen überfordert. "zwischen 1,3 und 2,8 Billiarden Dollar" Dabei ist das GDP der USA Stand Q3 2018 bescheidene 20.66 Billiönchen
  • poltergeist 31.01.2019 17:39
    Highlight Highlight Mit den Chinesen rechnet niemand?
    • wasps 31.01.2019 19:28
      Highlight Highlight Die Chinesen werden abräumen.
  • Sophon 31.01.2019 17:39
    Highlight Highlight Gemäss Daniel Schurter kann das nur Apple sein.
  • 4n0n1m0us 31.01.2019 17:25
    Highlight Highlight Der Schlüssel zum Erfolg ist die Batterie. Sie macht fast 40% der Herstellungskosten aus. Wenn VW BMW und Co. weiterhin lieber von Drittanbietern kaufen statt selber zu produzieren werden sie nicht annähernd mit Tesla konkurrieren können.
    Tesla baut mit Panasonic im Moment die besten und günstigsten Lithium-Ionen Zellen überhaupt. Neue Konkurrenz wie der I-Pace von Jaguar und E-Tron von Audi kaufen die Zellen zu. Der mit 20% teureren Zellen nächst günstige Konkurrent zu Tesla ist LG Chem die sowohl Mercedes wie auch VW beliefern. Das heisst die Deutschen zahlen schonmal 20% mehr plus Zuschlag.
    • Forest 31.01.2019 17:58
      Highlight Highlight Hier ein Link zu den meist verkauften Elektro Fahrzeuge in Deutschland.

      https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/e-mobilitaet/die-10-beliebtesten-elektroautos-deutschen/


      Tesla baut zwar die besten Autos, aber dafür auch die teuersten. In der Schweiz kannst du ein Model 3 konfigurieren beginnt bei 59.400fr und geht aufwärts je nach Optionen und Ausstattung. Anderen Hersteller wie VW und BMW traue ich es eher zu bezahlbare Elektro Fahrzeuge zu bauen. In Europa wird es Tesla weiterhin schwer haben solange sie kein bezahlbare Alternative haben, da können die Batterien noch so gut sein.
    • dmark 31.01.2019 21:25
      Highlight Highlight Ich weiss zwar nicht, warum mein Beitrag über den ISCAD-Motor nicht frei geschaltet wurde, aber dieser braucht auf Grund seiner Funktionsweise rund 25% weniger Energie und somit auch weniger Akkukapazität.
      Somit dürfte sich das Thema Akku etwas "entschärfen".
    • 4n0n1m0us 31.01.2019 21:45
      Highlight Highlight BMW wird wohl in nächster Zeit kaum etwas in dem Bereich bringen, da ihre ganze “i“ Entwicklungsabteilung vom Chinesischen Geely Konzern abgeworben wurde. VW befindet sich erst am Punkt wo zuerst teure Luxusautos (Etron, Taycan) kommen, und dann erst günstige Massenmodelle wie dies auch bei Tesla der Fall ist. Eben durch den massiv teureren Akku wird es ihnen (noch) nicht möglich sein in absehbarer Zeit ein günstiges E-Auto zu bringen. Der Preis des Model 3 wird ja noch fallen und unter 60‘000.- ist schon ein Anfang..
  • äti 31.01.2019 17:20
    Highlight Highlight Ich setze schon längst auf Hoover.
  • Dr. Houz 31.01.2019 17:10
    Highlight Highlight Hoffe niemand gewinnt das rennen und wir steigen auf wasserstoff um was am meisten sinn machem würde.. Wird aber mie passieren weil dann niemand mehr seis geld verdienen kann.
    • Pointer 31.01.2019 17:24
      Highlight Highlight Warum sollten wir auf eine so ineffiziente Technologie umsteigen?
    • amazonas queen 31.01.2019 18:09
      Highlight Highlight Hätte Elon Musk sein Geld in H2 Antriebe gesteckt, würde er sie jetzt hoch loben und Batterien verteufeln. Sorry, aber wenn man seinen Unsinn von explodierenden Garagen liest, dann merkt man - wenn man kein Jünger ist - dass es der selbe Unsinn ist, der z.b. auch über Gas Autos gesagt wird. Die explodieren ja auch...
    • Midnight 31.01.2019 18:32
      Highlight Highlight @Houz Und sich damit weiter von Treibstoffproduzenten abhängig machen? Der Clou am Elektroauto ist ja genau der, dass man den "Treibstoff" bei Bedarf und nach Möglichkeit selber produzieren kann. Die Distribution ist auch deutlich einfacher und mit Elektrizität sind solch interessante Konstrukte wie das Smart Grid realisierbar.

      Nein, Wasserstoff kann dem nicht das Wasser reichen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 31.01.2019 16:49
    Highlight Highlight Tesla hat den Markt geöffnet. Es wird Tesla aber nicht gelingen was Apple gelungen ist. Tesla wird in einen anderen Konzern mit Potenzial integriert, sobald die Aktienfantasien weg sind. Das beschleunigt dann wiederum die Entwicklung von E-Autos. Die grosse Entwicklung läuft bei den Mobilitätssystemen (wie i-Tunes damals). Wer das beste System hat, gewinnt. Automarken werden Zulieferer der Hardware für diese Systeme sein. Apple wäre ohne i-Tunes nie so gross geworden und investiert weiter in ein Kommunikations-Gesamtsystem. Alphabet/Google/Android wird dagenhalten. Musk mit der Gigafactory.
  • pascalsee 31.01.2019 16:46
    Highlight Highlight Bei vw und den anderen herstellern ist der knackpunkt die lieferung der batterien. Die preise sind viel teurer wenn man sie zukauft als bei tesla die die akkus selbst herstellen.
    • redeye70 31.01.2019 18:42
      Highlight Highlight Kann sich aber wieder ausgleichen da VW grosse Erfahrung hat mit der Massenproduktion. Das ist Teslas Schwachpunkt. Der grosse Trumpf für Tesla derzeit ist die Batterietechnologie. Das kann sich in dieser äusserst dynamischen Weltwirtschaft schnell ändern.
    • Bynaus @final-frontier.ch 31.01.2019 20:27
      Highlight Highlight @redeye70: Massenproduktion ist nicht gleich Massenproduktion. Tesla und Panasonic stellen in der Gigafactory heute ca. die Hälfte der gesamten weltweiten Batterie-Kapazität her. Wenn jemand eine Ahnung davon hat, wie man sehr viele preiswerte und verlässliche Batterien baut, dann Tesla. VW will extern zukaufen - warum wohl?
    • Stirling 01.02.2019 08:43
      Highlight Highlight Das Problem für die Etablierten Autohersteller ist, dass die Ingenieure von VW und BMW, die Ahnung von Massenproduktion haben, schon vor Jahren zu Tesla übergesprungen sind. Dazu kommt noch, dass ein E-Auto zwar aussen ähnlich aussieht, jedoch innen anders aufgebaut ist. Da bringt Erfahrung nicht viel.
  • Silvio_soy_yo 31.01.2019 16:40
    Highlight Highlight Hier stimmt etwas mit den Zahlen nicht (Billiarden vs. Billionen = Faktor 1000, oder?):

    "Sie gehen davon aus, dass 2030 der Umsatz dieses heute praktisch inexistenten Marktes zwischen 1,3 und 2,8 Billiarden Dollar liegen wird. Zum Vergleich: Heute werden weltweit jährlich Autos im Wert von 2 Billionen Dollar verkauft."
    • bebby 01.02.2019 06:45
      Highlight Highlight Es ist eh unrealistisch- solche Entwicklungen brauchen Jahrzehnte bis alles Zertifiziert und getestet ist. Tesla ist eine Art Prototyp mit Notebookbatterien.
  • w'ever 31.01.2019 16:29
    Highlight Highlight und behaupte nach wie vor, dass den elektro autos nicht die zukunft gehören wird. nicht mit der heutigen energie politik
    • sslider 31.01.2019 17:27
      Highlight Highlight Fakten,Fakten,Fakten
    • w'ever 31.01.2019 17:47
      Highlight Highlight @sslider
      was willst du an fakten hören?
      die produktion für die batterie (inkl gewinnung und verschiffung) ist bei weitem nicht nachhaltig. die stromproduktion besteht zum grössten teil weder aus sonnen- wasser- wind- oder sonstigen nachhaltigen energie.
      die fahrzeuge sind zu teuer.
      die infrastruktur um zu tanken ist noch immer viel zu schlecht.
      soll ich weitermachen @sslider?
      für mich bleibt das elektro auto unter diesen umständen leider(!) eine minidisc.
    • DerHans 31.01.2019 18:49
      Highlight Highlight W‘ever alle punkte die sie aufzählen lassen sich verbessern und weiter entwickeln, auch durch späteres recyling werden der abbau reduziert. Die Preise werden fallen. Ihre Bedenken sind alle lösbar, was man beim Erdöl nicht behaupten kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinSenf 31.01.2019 16:27
    Highlight Highlight von 26 bis 32 auf 16 Mannstunden. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dies nach 30-50% entlassene Belegschaft tönt... Oder übersehe ich da etwas?
    • sslider 31.01.2019 17:32
      Highlight Highlight Eigentlich nicht .durch die Geburten armen Jahrgänge werden viele Arbeitsplätze unbesetzt bleiben.
    • Midnight 31.01.2019 18:39
      Highlight Highlight @Senf Sofern die Schüler heute nicht die Absicht haben, in 5-10 Jahren am Fliessband zu arbeiten, sehe ich eigentlich kein grosses Problem.

      Ich habe eher den Verdacht, dass es die mittlere Führungsebene früher oder später treffen wird. Da sind heute schon so einige Exponate anzutreffen, die es im digitalen Zeitalter einfach nicht mehr braucht.
  • Bynaus @final-frontier.ch 31.01.2019 16:05
    Highlight Highlight Wird auch Zeit, dass man bei den traditionellen Herstellern aufwacht. So sehr ich die Ankündigungen begrüsse, im Moment würde ich diese noch als recht "vollmundig" bezeichnen. Einen Benziner zu bauen ist nicht das gleiche wie ein E-Auto, und die Erfahrung hilft da nur bedingt. Tesla hat die Lernkurve mit dem Model 3 gerade hinter sich, und nähert sich jetzt erst langsam der versprochenen Version für 35000$. Ich bezweifle, dass VW einfach mit den Fingern schnippen muss, um das zu kopieren. Deshalb setze ich vorerst weiterhin auf Tesla als Marktleader.
    • Forest 31.01.2019 16:43
      Highlight Highlight Tut mir leid in Länder wie Deutschland ist Tesla weit unten. Das Modell 3 wurde für 30.000-35.000$ versprochen. Hier in der Schweiz beginnt der Einstiegspreis bei 59.400fr je nach Optionen und Ausstattung zahlt man mehr als das doppelte.

      https://3.tesla.com/de_CH/model3/design?#battery
      Benutzer Bild
    • Domino 31.01.2019 17:03
      Highlight Highlight Tesla hatte massive Hilfe von Mercedes, ZF, Bosch und anderen deutschen Zuliefern und verwendet viele dieser Teile. Man musste zuerst lernen wie man überhaupt ein Auto baut. Viele Autobauer passen ihren neuen Baukasten an neue Antriebskonzepte an. So gibt es den GLC von Daimler als Diesel, Benziner, Hybrid, Wasserstoff und bald auch als reines Akkuauto. Mit „Hey Mercedes“ ist man auf der gleichen Höhe wie „OK Google“ oder Siri. Ich halte die Wahrscheinlichkeit höher, dass Mercedes ein Handy rausbringt als Apple und Google Autos bauen.
    • Bynaus @final-frontier.ch 31.01.2019 20:24
      Highlight Highlight @Forest: 35'000$ ist und bleibt das Ziel. Aber wenn man ein eher kleiner Autobauer wie Tesla ist, und man dazu etwas so revolutionäres wie ein bezahlbares Mittelklasse-E-Auto bauen will, dann fängt man nicht dort an - man baut zuerst die Luxuskarossen und tastet sich langsam ans Ziel heran. Die "Basis"-Version des Model 3 kommt schon noch. Und der Verkauf des Model 3 hat in Europa eben erst begonnen... http://For
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrgoku 31.01.2019 15:49
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen das IOTA System welches hier absolut alles rasieren wird mit der MtM Kommunikation. Sei es für Auswertungen, Mikrotransaktion, Bestellung und sonst alles.... Im Automobilbereich sowie in der ganzen Industrie. VW lanciert noch im 2019 die ersten Fahrzeuge welche die IOTA Tangle integriert haben

    JETZT IOTA Ultra günstig einkaufen...der BOOM kommt. Sicher nicht gleich morgen, aber bis ca. 2025 wird es knallen... hihi
    • mrgoku 01.02.2019 10:45
      Highlight Highlight Und was ist deine Begründung dafür?
      Irgendwelche Fakten? Oder Inputs die das unterstreichen können?

      Kein anderes System macht mehr Sinn als das IoT. Das ganze Blockhain zeug ist gut für C2C aber für B2B nicht brauchbar.

      Das einzige was IOTA killen könnte ist wenn ein Big Player der Industrie ein eigenes System entwickelt. Aber auch da sehe ich wie Risiken minim denn IOTA ist unabhängig und die Industrie will nicht ein System nutzen was von einem Mitbewerber als Monopol geführt wird....
  • Wiederkehr 31.01.2019 15:46
    Highlight Highlight Viele Fantastereien und wenig Substanz. Volkswagen investiert 40 Mia € in Batteriefabtiken. Dass VW jetzt nur noch Batterieautos bauen will ist falsch. Es werden zuerst Benzinhybride, mit und ohne Stecker kommen. Danach werden von allen deutschen Herstellern überfallartig Brennstoffzellenautos kommen. Wartet nur bis Nord Stream 2 fertig ist. Kleine günstige Autos wird es weiterhin mit Benzin oder Gasmotoren geben. Das Batterieauto bleibt ein Nischenprodukt
    • DerHans 31.01.2019 15:59
      Highlight Highlight Wenn einer fantasiert dann sie lieber wiederkehr. Sie lassen sich wunderbar vom Marketinggebrubel einlullen und ehe sie sich versehen zack steht bei ihnen ein neuer Diesel in der Garage von VW weil sie immer noch auf das Wasserstoffauto warten.
    • Bynaus @final-frontier.ch 31.01.2019 16:08
      Highlight Highlight Brennstoffzelle ist ineffizient. Man kommt zwar damit weiter, hat dafür aber ein schwereres Auto mit komplexeren Systemen, das teurer im Unterhalt und Betrieb ist. Dann brauchst du noch ein paar Unfälle, bei denen der H2-Tank explodiert und den ansonsten nur verletzten Lenker tötet, und das Brennstoffzellen-Auto ist tot. Batterien hingegen werden immer besser und das Auftanken geht immer schneller.
    • Toerpe Zwerg 31.01.2019 16:24
      Highlight Highlight Googeln Sie mal Disruption ...
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  • Hades69 31.01.2019 15:31
    Highlight Highlight Lol wir haben echt wichtigere Fragen. Eine Schande ist das.
  • Stichelei 31.01.2019 15:27
    Highlight Highlight ". . . sagt Bob Lutz, der Grand Old Man der Autoindustrie". Das ist doch derselbe Bob Lutz, der letztes Jahr sagte, Tesla sei eine Firma auf dem Weg zum Friedhof. Mir scheint, der gute Bob ist beim Verbrennungsmotor stehengeblieben.
    • Leckerbissen 31.01.2019 15:34
      Highlight Highlight Tesla liegt mit einem Bein im Sarg. in 5 Jahren ist diese Firma in keinem Handelsregister mehr eingetragen.
    • Wiederkehr 31.01.2019 15:40
      Highlight Highlight Sie werden noch staunen wie schnell Tesla verschwinden wird
    • DerHans 31.01.2019 15:55
      Highlight Highlight Leckerbissen und Wiederkehr, ihr seit sowas von 2012! Überlegt euch doch mal was neues...
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  • DerHans 31.01.2019 15:24
    Highlight Highlight Eigentlich gräbt VW sich selber das Wasser ab, wenn die lukrativen Verbrenner durch einen unterhaltsarmen BEV aus dem Hause VW ersetzt wird. Aber was schreib ich hier Tesla ist ja schon längst bankrott und E-Autos werden nie nie nie die Zukunft sein.
    • Triumvir 31.01.2019 17:01
      Highlight Highlight Hans der allwissende Hellseher😄
    • DerHans 31.01.2019 17:43
      Highlight Highlight Triumvir begründen sie doch auch warum ich ein Hellseher sein soll!? Jedes E-Auto das VW verkaufen wird ist ein Diesel/Benziner weniger das VW verkauft. Oder ich das jetzt schon zuhohe Mathematik?
  • Tomtom64 31.01.2019 15:21
    Highlight Highlight Da werden die zwei wichtigsten Trends miteinander vermischt. Google wird tendenziell keine Autos bauen, aber die nötige Software. Autos (egal mit welchem Antrieb) werden weiterhin wohl eher von den grossen Autokonzernen gebaut, welche unbezahlbare Erfahrung in der Massenproduktion und dem Servicegeschäft haben. Genau in diesen beiden Punkten versagt Tesla, was angesichts des schönen Desgins traurig ist.
    Allerdings müssen die Autokonzerne innovativ sein und genau das fehlt bis anhin bei GM. VW scheint da auf einem besseren Weg zu sein.
    • Cityslicker 01.02.2019 02:34
      Highlight Highlight Die „unbezahlbare Erfahrung im Servicegeschäftl“ von VW/Audi in der Schweiz (amag) war für mich gerade DER Grund, Audi vor acht Jahren Richtung Tesla zu verlassen. Und bisher sehe ich keine Veranlassung, das zuändern.
  • Erba 31.01.2019 15:20
    Highlight Highlight Eines wird immer vergessen. Tesla hat gleichzeitig mit seinen Modellen ein weltweites Netz an Supercharger aufgebaut die es ermöglichen das Auto in 30 min auf 80% zu laden. Innerhalb Europa kommt man überall hin ohne sich um Strom zu sorgen.
    Bei Tesla ist der Strom erst noch gratis
    • Eisenhorn 31.01.2019 16:29
      Highlight Highlight Der Strom ist nicht mehr gratis, nur noch für die paar erstkunden. Gratis Strom gibts für Neukunden nicht mehr. Sowas lässt sich auch nur aufrecht erhalten solange die Zahlen der Autos klein sind.
    • Marc Fischer 31.01.2019 18:32
      Highlight Highlight Und dennoch lädt sich ein Tesla S oder X immer noch günstiger als ein Panamera & Co...
  • Triumvir 31.01.2019 15:12
    Highlight Highlight Dass sind ja good news! Falls VW tatsächlich ein Elektroauto für 18’000 Euro anbieten könnte, würde ich sofort zuschlagen und meine Benzinschleuder umgehend verkaufen. Aber Tesla schläft - hoffentlich - nicht und bietet bald bezahlbare Autos an...:-P
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 31.01.2019 15:05
    Highlight Highlight Könnten endlich Alltagstaugliche 4x4 gebaut werden?

    Kombis und Geländewagen?
    • Erba 31.01.2019 15:17
      Highlight Highlight Tesla Modell X
    • EinePrieseR 31.01.2019 15:19
      Highlight Highlight Wieso braucht man im Alltag überhaupt ein 4x4? Ich fahre im Winter oft in die Berge zum Skifahren und komme ohne 4x4 bestens klar. Geländewagen finde ich ausserdem extrem unpraktisch. Brauchen viel Platz (vor allem für Technik welche man nie braucht), bieten aber wenig davon.
    • DerHans 31.01.2019 15:20
      Highlight Highlight Darf ich raten mit Alltagstauchlich meinen sie 1000km+ und 5 Minuten tanken?
    Weitere Antworten anzeigen
  • jaydre 31.01.2019 15:00
    Highlight Highlight aber elektroautos sind der falsche weg.
    wasserstoff getriebene autos sind gleich sauber, der treibstoff ist(kann) günstig sein, es braucht keine ökologisch bedenklichen batterien und die verbrennungstechnik ist jetzt über 100 jahre erprobt...

    WASSERSTOFF ist die Zukunft.

    und so wird nicht immer mehr strom benötigt....
    • DerHans 31.01.2019 15:34
      Highlight Highlight Jaydre auch für sie noch einmal. Es heisst zwar Brennstoffzelle aber da wird nichts verbrannt. In der Brennstoffzelle wird mit hilfe von H2 und Sauerstoff Strom produziert um eine Pufferbatterie zu laden, ergo ist ein H2 Auto nichts anderes als ein E-Auto mit Rangeextender. Wasserstoff ist zurzeit weder günstig noch sauber bei der Herstellung. Da kann der Verbrennungsmotor auch 200 erprobt sein das nützt beim H2 nichts. Jeder der sich 15 min mit dem Thema beschäftigt merkt das H2 in einem PKW nichts zu suchen hat.
    • dä dingsbums 31.01.2019 15:34
      Highlight Highlight Braucht man um Wasserstoff zu produzieren, nicht mehr Energie als man dann daraus gewinnt?
    • Der Tom 31.01.2019 15:37
      Highlight Highlight Aha und wo sind die Fahrzeuge und wo kann man das tanken?
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  • dä dingsbums 31.01.2019 15:00
    Highlight Highlight Ziemlich viele Annahmen und Schätzungen, nicht?

    Wir werden sehen.
  • Toerpe Zwerg 31.01.2019 14:57
    Highlight Highlight "Bereits 2015 soll sie Ausgangspunkt von 50 Modellen sein ..."

    Back to the future.

    Aber im Ernst: Teslas Marktanteil am Fahrzeugmarkt liegt <0.5%. Mit "Tesla das Wasser abgraben" haben die noch nichts gewonnen. Es ist im Gegenteil so, dass die grosse Masse erst mit dem Einstieg der grossen Hersteller eAutos in Betracht ziehen - und sich damit die Absatzchancen für Tesla multiplizieren. Entsprechend wird Tesla weiter wachsen und am Gesamtfahrzeugmarkt Marktanteile gewinnen.
    • Wiederkehr 31.01.2019 15:48
      Highlight Highlight Ich glaube eher dass Tesla das Schicksal Borgwards erwartet
    • redeye70 31.01.2019 18:36
      Highlight Highlight Zuerst muss aber Tesla mit den Stückzahlen liefern. Das klappt bisher nicht und das Design des Modell 3 kommt bei vielen nicht an. Die etablierten Marken können zwar Massenproduktion, stehen aber in der E-Mobilität noch hinten an. Gerade den deutschen Herstellern traue ich es zu ein E-Modell rauszubringen, das die Leute anspricht. Die Nachfrage werden die eher bedienen können as Tesla. Entscheidend wird auch der Preis sein. Tesla verkauft seine Autos unter dem Preis, den sie eigentlich haben müssten. Es bleibt spannend!
    • Toerpe Zwerg 31.01.2019 18:52
      Highlight Highlight Das ist mehrfach falsch.

      Tesla produziert in Freemont 2019 300000 Model3. Das ist Massenproduktion.

      Die Marge beim Model 3 ist nicht nur gut, sie ist deutlich besser als die der arrivierten. Die werden nicht unter Preis verkauft.

      Die Abhängigkeit von Zulieferern ist tiefer als bei jedem anderen e Auto Hersteller.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jute-statt-Plastik-Tagträumer 31.01.2019 14:57
    Highlight Highlight VW hofft so, bereits 2023 ein Elektroauto für 18’000 Euro auf den Markt zu bringen. ...
    Sind wir mal ehrlich, die grossen Auto-marken haben diesen Trend einfach verpennt .. wie damals Nokia beim Smartphone ... jetzt versucht jeder auf biegen und brechen ein E-Auto zu bauen ...

    Klar ist Tesla nicht perfekt, aber sie halten die Autoindustrie auf trab, und das gefällt mir !

    Ich bin ein riesen fan von Elon und seinen Ideen - er ist ein Erwachsener reicher - der seine Ideen umsetzt und dabei nicht auf die anderen hört ! und zugleich versucht die Welt zu verbessern ...
    • 7immi 31.01.2019 15:44
      Highlight Highlight @4thehorde
      nein, das haben sie nicht. schon ende 90er begann man mit der i serie bei bmw, bei vw nach der jahrtausendwende mit ihren ersten prototypen. der letzte neue verbrennungsmotor von vw stammt aus dem jahre 2005, seither wurde nur noch bestehendes verbessert. das problem waren die akkus und damit einhergehende probleme bei der massenproduktion. „die grossen“ müssen von anfang an liefern in grossen massen und können sich nicht wie tesla hochtasten. ausserdem sind die grossen hersteller auch nicht omnipräsent in den medien und kündigen nicht jedes softwareupdate medienwirksam an.
    • Toerpe Zwerg 31.01.2019 15:59
      Highlight Highlight "... und kündigen nicht jedes softwareupdate medienwirksam an."

      Das ist verständlich. Wer würde das Ausliefern von betrügerischer Software schon medienwirksam ankündigen?

      Und doch, sie haben es verpennt und zwar massiv. Der Artikel verdeutlicht das: Die Kernkompetenzen der "grossen" Hersteller werden rasend schnell obsolet.
    • 7immi 31.01.2019 16:32
      Highlight Highlight @toerpe
      das waren keine updates sondern fest implementiert, was die sache aber natürlich auch nicht besser macht. die totale vernachlässigung der verbrennertechnologie gepaart mit neuen abgasnormen versuchten sie mit einer illegalen handlung zu kompensieren...

      wir werden sehen wer recht hat 😉 ich tippe auf die grossen. wenn du die ganzen abläufe des autobaus und deren komplexität kennst wirst du mir beipflichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fruchtzwerg 31.01.2019 14:51
    Highlight Highlight Der springende Punkt ist doch, dass Waymo selbst keine Autos baut. Die bauen auch künftig noch immer VW, Toyota, GM und Co. Der klassische Privatkäufer mag in Zukunft zwar wegfallen - das ganze Know-How, wie man ein gutes, zuverlässiges Auto baut, haben trotzdem die Hersteller.
    Und wie schwierig der Aufbau einer zu 100% funktionierenden Supply Chain im Automobilbau ist, zeigt Tesla eindrücklich. Seit 10 Jahren versuchen sie es und sie haben noch immer riesen Probleme...
    • Toerpe Zwerg 31.01.2019 16:12
      Highlight Highlight Nope, weder mit dem Aufbau einer Supply Chain noch mit dem bauen von "guten und zuverlässigen" Fahrzeugen lässt sich irgendeine Differenzierung erreichen. Der Fahrzeugbau (Hardware) wird zur reinen Commodity und die Hersteller zu den Foxconns der Automobilindustrie ...

      Die Musik spielt ganz wo anders. Das Erwachen wird sehr schmerzhaft, insbesondere in Deutschland.
    • Eisenhorn 31.01.2019 16:32
      Highlight Highlight Wenn Supply Chain und effizientes bauen eine Commodity wäre, hätte Tesla nicht so Probleme damit.

      Niemand wir seinen Audi gegen einen Waymo Zweitackter tauschen der die Qualität von nem russischen Lada hat, dafür mit dem dummen google Assistant ausgerüstet ist.
    • 7immi 31.01.2019 17:32
      Highlight Highlight @toerpe
      soweit ich weiss bestehen auch elektroautos nicht nur aus batterien und elektromotor. korrosion, extreme temperaturen, alterung, dichtheit, sicherheit (passive), brandschutz, komfort, ... werden auch weiterhin zu bewältigen sein. mit korrosion und spaltmassen hat(te) tesla auch schon probleme. und da ist knowhow wichtig und dessen fehlen sauteuer. korrosion lässt sich mittels software-update nunmal nicht beheben.
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Ja, in der Schweiz gibt es Obdachlose – und so leben sie

Man weiss, es gibt sie, man sieht sie aber kaum: Obdachlose in der Schweiz. Eine neue Studie liefert nun erstmals Anhaltspunkte darüber, wer sie sind, wie sie leben und wie man ihnen am besten helfen kann.

Sie schlafen bei Bahnhöfen, breiten ihre paar Habseligkeiten unter einer Brücke aus und wärmen sich, so gut es geht, vor Ladeneingängen: Gassenarbeiter von Genf bis Zürich sagen alle, es gebe immer mehr Obdachlose in den Schweizer Strassen. Belegen lässt sich das nicht. Die Obdachlosigkeit ist ein statistisches Niemandsland. Keiner weiss, welche Schicksale sich hinter den Personen ohne Wohnung verbergen, wie sie genau leben und wie viele es hierzulande gibt.

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