Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Uber-Chef will Trump nicht länger beraten



FILE - In this Dec. 13, 2016, file photo, Uber CEO Travis Kalanick, poses during the launch of its bike-sharing product, uberMOTO, in Hyderabad, India. Kalanick has quit President Donald Trump's council of business leaders, according to an internal memo obtained by The Associated Press. Kalanick wrote to his employees that he'd spoken with Trump on Feb. 2, 2017, to “let him know that I would not be able to participate on his economic council. Joining the group was not meant to be an endorsement of the president or his agenda but unfortunately it has been misinterpreted to be exactly that.” (AP Photo/Mahesh Kumar A., File)

Fährt Trump davon: Uber-CEO Travis Kalanick. Bild: Mahesh Kumar A./AP/KEYSTONE

Uber-Chef Travis Kalanick hat Insidern zufolge nach öffentlicher Kritik ein Beratergremium von US-Präsident Donald Trump verlassen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag unter Berufung auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

Der Präsident plant am (heutigen) Freitag ein Treffen mit den Chefs grosser US-Konzerne. Regierungskreisen zufolge sollten daran neben Kalanick auch die Chefs von General Motors, IBM, Walt Disney, der Bank JPMorgan Chase und der Beteiligungsgesellschaft Blackstone teilnehmen. Sie gehören zu einem Beratergremium, mit dem sich Trump regelmässig über Wirtschaftsfragen austauschen will.

In der Wirtschaft hat Trumps Dekret für ein vorübergehendes Einreise-Verbot für Bürger aus sieben muslimischen Ländern Protest ausgelöst. Uber-Chef Kalanick hatte in einer E-Mail an seine Mitarbeiter geschrieben, der Einreise-Stopp treffe viele unschuldige Menschen.

Zu den schärfsten Kritikern von Trumps Anordnung zählen Apple, Amazon und Netflix, deren Chefs aber nicht dem Diskussionsforum des Präsidenten angehören. (kad/sda/reu)

Fahrdienst Uber

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

«Vasallisierung»: Geheimer Bericht kritisiert Rahmenabkommen mit der EU

Kurz vor dem Jahreswechsel unterbreitete EU-Ratspräsident Jean-Claude Juncker der Schweiz einen neuen Vorschlag zum Rahmenabkommen. In Streitfällen soll ein Schiedsgericht zwischengeschaltet werden. Geht es allerdings um EU-Recht, so kommt der Europäische Gerichtshof zum Zuge – und dessen Urteil ist verbindlich. Der Bundesrat lenkte ein.

SP-Nationalrat Corrado Pardini verlangte darauf von der Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) zwei Gutachten zum Rahmenabkommen mit der EU. …

Artikel lesen
Link zum Artikel