Wirtschaft
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UBS-Spitze fühlt sich von Bundesrat im Stich gelassen



Die Spitze der Grossbank UBS vermisst im Kampf gegen eine Milliarden-Busse in Frankreich den Rückhalt des Schweizer Bundesrats. So sei die Attacke von Frankreichs Finanzminister auf die UBS in der Schweiz unwidersprochen geblieben.

epa07315127 Swiss bank UBS CEO Sergio P. Ermotti reacts during a panel session at the 49th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, 24 January 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic 'Globalization 4.0' from 22 - 25 January 2019.  EPA/LAURENT GILLIERON

UBS-CEO Sergio Ermotti vermisst den Support des Bundesrats. Bild: EPA/KEYSTONE

Er fühle sich «ein bisschen» im Stich gelassen, sagte UBS-CEO Sergio Ermotti in einem am Donnerstag veröffentlichten «Blick»-Interview. «Es kann nicht sein, dass sich ein französischer Finanzminister öffentlich während der Untersuchung einen Schuldspruch für die UBS wünscht und die Schweiz reagiert nicht darauf.»

Man müsse sich vorstellen, was los wäre, wenn ein Schweizer Bundesrat während eines Verfahrens die Verurteilung eines Unternehmens wünschen würde, sagte der 58-jährige Manager.

Die Schweizer Grossbank war vor zwei Monaten erstinstanzlich von einem Pariser Gericht wegen Geldwäsche und Beihilfe zu Steuerhinterziehung verurteilt worden. Der Bank wurden eine Rekordbusse und Schadenersatzzahlungen in Höhe von 4.5 Milliarden Euro aufgebrummt.

An der Generalversammlung der Grossbank am (heutigen) Donnerstag dürfte nach dem verlorenen Prozess in Frankreich die Décharge-Erteilung im Fokus stehen. Zu reden geben werden jedoch auch die hohen Löhne und Boni des Managements.

Ermotti verteidigt seinen Lohn

Konzernchef Ermotti verteidigte im Interview seine Gesamtentschädigung von 14.1 Millionen Franken, äusserte aber auch Verständnis für Kritiker. «Ich akzeptiere, dass einige Leute aus Prinzip gegen diese Summen sind. Das ist okay.» Aber es gebe auch einige, die nicht wirklich informiert seien oder die Tatsachen verdrehen würden.

epa07306950 UBS bank chairman Axel Weber speaks during a media event on the UBS White Paper on the sidelines of the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 21 January 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic 'Globalization 4.0' from 22 to 25 January 2019.  EPA/LAURENT GILLIERON

Axel Weber sieht seine Bank im weltweiten Wettbewerb. Bild: EPA/KEYSTONE

Verwaltungsratspräsident Axel Weber sagte in dem Doppelinterview, die UBS als globale Bank mit Schweizer Wurzeln könne nicht nur die Löhne in der Schweiz berücksichtigen. «Wir stehen mit anderen globalen Banken in einem Wettbewerb um Talente.»

Insgesamt habe sich die Gesamtvergütung von Verwaltungsrat und Konzernleitung bei UBS im Vergleich zu vor der Finanzkrise in 2006 mehr als halbiert, sagte der 62-Jährige. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mofax 02.05.2019 11:36
    Highlight Highlight Hier wird ein Gefälligkeitsinterview des Blickes zitiert. Wichtig dazu zu wissen ist, dass die UBS 2 der 6 Verwaltungsratsmitglieder bei Ringier (Blickbesitzer) hat.

    Warum solche wichtigen Hintergrundinformationen jeweils ausgelassen werden, begreif ich nicht.
  • dorfne 02.05.2019 11:24
    Highlight Highlight "Wir stehen mit andern globalen Banken in einem Wettbewerb um Talente." Das ist das einzige Argument der Banker für überrissene Saläre trotz Misserfolgen. Dafür wiederholen sie es umso öfter. Wahr wird es dadurch nicht. Nie schaffte es ein ehem. UBS- oder CS- Banker an die Wallstreet. Goldman Sachs: Gewinn 2018 vor Steuer: 12,5 Milliarden Dollar - UBS: 400 Mio Dollar. Sich da mit den Grössten der Branche zu vergleichen nur als Rechtfertigung für überrissene Löhne ist mehr als fragwürdig.
  • Triumvir 02.05.2019 11:01
    Highlight Highlight Ach so, wenn ich aufgrund von kriminellen Aktivitäten im Ausland also verurteilt werde, dann soll mir der Bundesrat bitte schön mein Händchen halten und die böse, böse Justiz im Ausland führ ihren fiesen Fehlentscheid gefälligst rügen und am besten noch meine "kleine" Busse von 4.5 Milliarden (!) bezahlen. Ich hoffe die Aktionäre der UBS hauen diesem überheblichen Typen ordentlich eins auf die Finger bei der nächsten GV.
    • dorfne 02.05.2019 14:29
      Highlight Highlight Der Staat ist für die Finanz- und Versicherungsbranche schon lange nur noch der nützliche Idiot. Unter "freiem Markt" verstehen Viele die Freiheit beim blöden Staat die hohle Hand machen zu können, wann immer es beliebt.
  • Coffeetime 02.05.2019 10:19
    Highlight Highlight Das Problem ist ja, dass wie bei der CS, nur noch Fonds und Grossanleger wirklich relevante Aktienmengen halten. So werden die Kleinaktionäre und die, mit Verstand, immer überstimmt. Eine Hand wäscht halt die andere. Bis das mal ändert, bin ich wohl schon unter der Erde.

    Es gibt z.Zt. ein Angebot von der UBS ein Kto zu eröffnen und eine Aktie zu erhalten, um die Geschicke der Bank mitzugestalten.... was ich nicht lache! wer glaubt das?? 😂
  • Jason96 02.05.2019 10:19
    Highlight Highlight Härt auf Gesetze zu brechen, dann wird auch kein Finanzminister euer Geschäftsgebaren kritisieren.
    Ausserdem, wäre wirklich spannend gewesen wie Hr. Ermotti seinen Lohn denn eigentlich rechtfertigt.
  • Miimiip! aka Roadrunn_er 02.05.2019 10:02
    Highlight Highlight Bei UBS kommt mir dass in den Sinn

    United
    Bandits
    of
    Switzerland

    Mit Mia mussten sie gerettet werden und haben immer wieder ‚krumme‘ Tipps gegeben wie man dem Staat weniger Steuern bezahlen muss. Und jetzt wo es sich mal wieder rächt mit den krummen Tipps, wollen sie Unterstützung? 🤦‍♂️
    Ich kriege ne Krise!
  • Pafeld 02.05.2019 10:00
    Highlight Highlight Wobei Sergio Ermotti wohl nicht zu begreifen scheint, dass die UBS-Spitze wohl gerade wieder alles dafür tut, dass das Bekenntnis eines Politikers zur Zusammenarbeit mit der UBS einem politischen Selbstmord gleichkommt. Würde die UBS-Spitze einen grossen Teil ihres Lohns aus offensichtlich krimineller Aktivität der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, gäbe es auch ein öffentliches Interesse am geschäftlichen Erfolg für diese Bank.
    Und wenn irgendjemand in diesem Land so nicht einmal ansatzweise das Recht besitzt, sich vom BR im Stich gelassen zu fühlen, dann ist das der CEO der UBS.
    #swissair
  • TheRealSnakePlissken 02.05.2019 09:35
    Highlight Highlight R. Mötteli vermisst den Support des Bundesrates. Soso. Ich vermisse den Abgang von ihm und diesem komischen Onkel Alex aus dem grossen Kanton🚀🇩🇪
  • Simon Probst 02.05.2019 09:17
    Highlight Highlight Ohje, da könnte man fast etwas mitleid bekommen. ...und aus welchem Grund genau beziehen die Herren millionen, millionen?
  • Astrogator 02.05.2019 09:12
    Highlight Highlight Da sind sie wieder die SVP nahen Kreise die alles Linke verteufeln und sich als Verfechter der Marktwirtschaft präsentieren aber immer wieder de facto geschützte Planwirtschaft fordern. Es wäre ja schön wenn man in der Öffentlichkeit und den Medien die Inkompetenz von Ermotti thematisieren würde und wieso die bereits einmal vom Staat gerettet Bank weiterhin hochgradig kriminell agiert - da wäre dann auch der Link zur SVP.
  • Friedhofsgärtner 02.05.2019 08:56
    Highlight Highlight Was soll der Bundesrat den Machen? Sich öffentlich hinter eine kriminelle und verurteilte Privatunternehmung stellen? Man stelle sich diese Arroganz mal in irgend einem weniger systemrelevanten Wirtschaftszweig vor.

    Aber Ermottis Realitätsverlust zeig sich ja wundervoll in folgendem Zitat: «Ich akzeptiere, dass einige Leute aus Prinzip gegen diese Summen sind. Das ist okay.» Ich glaube es ist weniger aus Prinzip als aus gesundem Menschenverstand, dass kriminelles Verhalten wohl nicht eine solch öffentlich zur Schau gestellte Belohnung verdient.
  • Beat_ 02.05.2019 08:52
    Highlight Highlight Interessant ist, dass diese Grossbanken auch immer wieder erwähnen, dass sie privatwirtschaftlich sind und sich der Staat raushalten solle, bspw. wenn es um die Löhne geht. Wenn nun aber eine ausländische Behörde ermittelt und sich ein ausländischer Staatsmann zu einer privaten Firma äussert... dann soll der Bundesrat diesem auf die Finger hauen?
    Irgendwie vertehe ich das nicht.
  • Gubbe 02.05.2019 08:50
    Highlight Highlight Früher war das usus, dass ein guter Bankangestellter dem Einleger geraten hat, wie dieser am besten sein Geld anlegen soll, um möglichst wenig Steuern zu bezahlen. Ist das den heute verboten? Jede Grossfirma beschäftigt Juristen und Ökonomen die für ihre Firma das auch tun. Man spaltet einen lukrativen Geschäftszweig ab, verlegt ihn auf eine einschlägige Insel und voilà, der steuerbare Gewinn ist viel kleiner. Dies ist absolut legal, ethisch aber leicht bedenklich, wenn man Milliardengewinne ausweist.
    • Pafeld 02.05.2019 10:07
      Highlight Highlight Und so wie es aussieht, reichen selbst diese legalen Möglichkeiten der Steuervermeidung gewissen Leuten noch immer nicht.
    • Mofax 02.05.2019 11:39
      Highlight Highlight Die UBS wird ja jeweils auch nur für illegale Steuerhinterziehungen verurteilt. Für die legalen gibt es natürlich keine Verurteilungen.
  • Herbert Anneler 02.05.2019 08:41
    Highlight Highlight Mir kommen gleich die Tränen. Zuerst wie kleine Lausbuben Sche***** anrichten, wenn es dann gefährlich wird, sofort an Muttis Rockzipfel. Einfach unglaublich, wie sich die Masters of the Universe selber erniedrigen können und um Mitleid betteln, nachdem ihr Schuss - einmal mehr! - nach hinten losgegangen ist. Feigheit in Nadelstreifen. In denselben Topf der sprachlos machenden Unverfrorenheiten gehört die Forderung dieser Herren, Auslandbussen von den Steuern absetzen zu können.
    • Fandall 02.05.2019 10:36
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • make_love_not_war 02.05.2019 11:54
      Highlight Highlight ein bisschen wie luis suarez
  • Basubonus 02.05.2019 08:32
    Highlight Highlight Was für ein Jammeri. So wie man geschäftet wird man behandelt. Vielleicht könnte er ja mal was für sein exorbitantes Salär leisten anstatt zu heulen und die Sache in Ordnung bringen?
    Oder freut er sich schon nach Totalversagen auf seinen goldenen Fallschirm wie so Viele in dieser Branche?
  • Henri Lapin 02.05.2019 08:15
    Highlight Highlight 😰
  • Statler 02.05.2019 08:15
    Highlight Highlight «Ich akzeptiere, dass einige Leute aus Prinzip gegen diese Summen sind. Das ist okay.»

    In anderen Worten: «Es interessiert mich einen feuchten Kehricht».

    Überheblicher geht's nimmer...
  • marcog 02.05.2019 08:11
    Highlight Highlight Das ist wie Timmy, der Hansli ein Bein stellt. Und wenn Hansli ihm eine reinhaut, rennt Timmy zu Mami und beschwert sich.
  • Käpt'n Hinkebein 02.05.2019 08:03
    Highlight Highlight Wenn ich im Ausland Seich baue, hilft mir der Bundesrat auch nicht :(
  • Blitzesammler 02.05.2019 08:01
    Highlight Highlight so ein Armer! fühlt sich alleingelassen. Erstens fühlen sich sehr viele normal Bürger von unserem Bundesrat alleingelassen. Zweitens mit so einem Gehalt steht man eh allein auf weiter Flur und dritens, wenn ich nur die Hälfte verdienen würde wären mir die Kritiker auch egal. UBS = Unsaubere Bank für Superreiche!!
  • Fredz 02.05.2019 07:46
    Highlight Highlight Wie kriminell muss man sein, um eine Busse von 4.5 Mia zu erhalten ??
    • Pafeld 02.05.2019 10:17
      Highlight Highlight Nun, in Frankreich hat man für Finanzdelikte andere Massstäbe. Was nützt es für einen Milliardenbetrug ein paar Milliönchen an Strafe abzudrücken. Ruchlose Geschäftsleute wie Ermotti verbuchen so eine Strafe als Investitionskosten. Solange sich solche Steuerhinterziehungs-Beihilfedelikte lohnen, wird die UBS keine Weissgeldstrategie anstreben. Am besten führen wir gleich noch eine zusätzliche Strafe fürs Belügen der Öffentlichkeit (und die damit verbundene Börsenmanipulation) in der Schweiz ein, wenn ein inländisches Unternehmen im Ausland rechtskräftig verurteilt wird. Geht wohl nicht anders.
  • Fredz 02.05.2019 07:45
    Highlight Highlight ".... Wettbewerb um Talente". Sind wohl eher Anti-Talente, die die hohen Löhne kassieren und eine Busse von 4.5 Mia verursachen.
  • LU90 02.05.2019 07:28
    Highlight Highlight Aber als sie mit über 60 Milliarden Steuergelder gerettet wurden war der Bundesrat gut...

    Und die Swissair hat die UBS nicht im Stich gelassen?
    • sephiran 02.05.2019 09:23
      Highlight Highlight Der Bundesrat war auch nicht ganz unfroh über die 6.5 Mrd Gewinn, die ihm und der Nationalbank durch die Kreditvergabe beschert wurden.
    • aligator2 02.05.2019 10:39
      Highlight Highlight Noch einer mit dieser Steuergelder-Geschichte.

      Der Bund hat eine Wandelanleihe von 6 Mrd gegeben, das zu 12.5% verzinst wurde. Über den ganzen Zeitraum entstand für den Bund alleine ein Überschuss von 1.24 Mrd.

      Die SNB hat für die Finanzierung des Stabilitätsfonds rund 1.6 Mrd Zins bekommen und obendrauf noch 3.6 Mrd Gewinnbeteiligung aus dem Verkauf der illiquiden Wertpapiere.

      Niemals wurden Steuergelder dafür ausgegeben. Der Staatshaushalt sowie die SNB (und damit indirekt die Kantone) wurde sogar noch unterstützt.
    • gecko25 02.05.2019 11:17
      Highlight Highlight @sephiran. nur hat das ganze mit Marktwirtschaft nichts mehr zu tun
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 02.05.2019 07:28
    Highlight Highlight UBS-CEO Sergio Ermotti ist ein wenig dünnhäutig geworden.

    Erstens wäre da zuerst die Frage zu klären, wie schweizerisch die UBS noch ist. Klar, sie hat ihren Sitz in der Schweiz. Ist aber auch schon alles.

    Und soll man hinter einer Bank stehen, die schon x mal verurteilt wurde und als kriminell eingestuft wurde ?
  • Mutbürgerin 02.05.2019 07:14
    Highlight Highlight Wer einen oder mehrere Strafregistereinträge hat, kann z.B. weder Anwalt, Polizist, Apotheker etc. werden und die Waffen werden ihm entzogen. Warum darf die mehrfach verurteilte UBS überhaupt noch ihr Geschäft ausüben?
    • rescue me 02.05.2019 09:11
      Highlight Highlight Too big to fail.. Ist halt leider eine der grössten Vermögenswalter da steht zu viel auf dem Spiel für viele Leute
    • Astrogator 02.05.2019 09:17
      Highlight Highlight Weil mit Marc Branson der Mann an der Spitze der FINMA ist der bei der UBS für den Skandal um manipulierte Liborzinsen verantwortlich war. Gemäss geltendem Recht hätte er schon gar nie in die Position kommen dürfen. Und der Bundesanwalt der die Verfügungsgewalt über Strafverfahren gegen Banken hat fällt mit einer Nähe zum Finanzplatz auf der in Rechtsstaaten als Korruption gilt.
    • sephiran 02.05.2019 09:19
      Highlight Highlight Die UBS ist enorm wichtig für die Schweiz. Sei froh, dass sie noch im Geschäft ist. Zudem vergleichst du natürliche mit juristischen Personen, was absolut keinen Sinn macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinkdeeper 02.05.2019 07:09
    Highlight Highlight Sergio hast Du es noch immer nicht begriffen? Selbstvertrauen in Ehren aber auch auf Deiner Stufe gilt Eure Devise "teure Mitarbeiter raus und gute günstigere rein". Oder soll das nur für das Fussvolk gelten?
    Als gutes Beispiel solltest Du Dich mit 8000 Fixum und vielleicht noch dreimal soviel Erfolgsabhängig also Total 32'000 pro Mont zuzüglich den Spesen begnügen.
    Ich würde für diesen Betrag Deinen Job machen.

    • sephiran 02.05.2019 09:17
      Highlight Highlight Würdest den Job wahrscheinlich nicht lange haben
    • Astrogator 02.05.2019 11:40
      Highlight Highlight @sephiran: wieso nicht?
      So gut wie Ermotti ist wohl jeder in der Bank.
  • Yolo 02.05.2019 06:56
    Highlight Highlight Wer ehrlich geschäftet muss auch keine Konsequenzen befürchten. Vielleicht sollte das Geschäftsmodell dahingehend ausgebaut werden.
    • Eagle21 02.05.2019 07:35
      Highlight Highlight Die UBS hat damals zu keinem Zeitpunkt gegen irgendwelche Gesetze verstossen. Das Ziel Frankreichs ist einzug, ihre marode Staatskasse etwas aufzubessern - der Bundesrat müsste zwingend reagieren.
    • coltfish 02.05.2019 07:42
      Highlight Highlight Vielleicht waren vereinzelt Banker in Frankreich nicht ordnungsgemäss am arbeiten. Was Frankreich da aber geboten hat ist reine Willkür. Ohne stichhaltige Beweise und rein politisch motiviert. Die Höhe der Busse entbehrt jeder rechtlichen Grundlage.
    • Aurum 02.05.2019 08:02
      Highlight Highlight "... wegen Geldwäsche und Beihilfe zu Steuerhinterziehung verurteilt worden..."
      Vieleicht fehlt hier nun auch einfach das Vertrauen in die UBS?
      Kanns immer noch nicht fassen, wie denen mal 60Mio in den Allerwertesten gedrückt wurde...
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