Wirtschaft
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In this July 16, 2018, photo, U.S. President Donald Trump, left, and Russian President Vladimir Putin, right, shake hands at the beginning of a meeting at the Presidential Palace in Helsinki, Finland. Trump and Putin may have reached several historic agreements at their summit in Finland this week. Or, they may not have. Three days later no one is quite sure. With no details emerging from the leaders’ one-on-one discussion on Monday other than the vague outline they offered themselves, officials, lawmakers and the public in the United States in particular are wondering what, if anything, was actually agreed to. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Zwei, die sich verstehen: Donald Trump und Wladimir Putin in Helsinki. Bild: AP/AP

5 Gründe, warum sich die USA und Russland immer ähnlicher werden

In Russland hat eine Handvoll Oligarchen das Sagen. In den USA entsteht eine neue Schicht von Superreichen. Russland ist eine «gelenkte Demokratie». Geht auch die amerikanische Demokratie vor die Hunde?



Russland ist das Land mit der grössten Ungleichheit. Zu diesem Befund kommt die Crédit Suisse in ihrem Vermögensbericht aus dem Jahr 2016. Die obersten zehn Prozent der Russen besitzen 89 Prozent der gesamten Vermögenswerte. Rund 100 Oligarchen gehört rund ein Drittel des Landes.

Die USA sind auf dem besten Weg, mit den Russen gleichzuziehen. Bereits kontrollieren die obersten zehn Prozent Amerikas 76 Prozent aller Vermögenswerte, Tendenz steigend. Auch in den Vereinigten Staaten entsteht eine Klasse von Superreichen, deren Vermögen alles bisher Bekannte in den Schatten stellt. Jeff Bezos' Reichtum hat bereits die 100-Milliarden-Dollar-Grenze überschritten.

epa04979863 US historian Timothy Snyder presents his book 'Black Earth: The Holocaust as History and Warning' during a press conference in Frankfurt am Main, Germany, 16 October 2015.  EPA/ARNE DEDERT

Timothy Snyder bei der Präsentation seines Bestsellers «Black Earth». Bild: EPA/DPA

Extreme Konzentration des Reichtums an der Spitze einer Gesellschaft führt dazu, dass das System als Ganzes instabil wird. Das haben Ökonomen und Historiker bis zum Überdruss nachgewiesen. Mit verschiedenen Tricks versuchen die Oligarchen daher, das System zu stabilisieren und die absurde Ungleichheit zu vertuschen.

Timothy Snyder, Geschichtsprofessor an der Yale University, zeigt in seinem neuen Buch «The Road to Unfreedom» auf, dass die russischen und die amerikanischen Superreichen sich dabei immer ähnlicher werden.

1. Mystifizierung der Vergangenheit

Die UdSSR hat sich einst als Zukunftsprojekt verstanden, der ideale Sowjetmensch war die Verkörperung des Idealtypus eines neuen Menschen, der über die kleinbürgerlichen Eitelkeiten erhaben ist. Putins Russland hingegen blickt in die Vergangenheit. Denker wie Iwan Iljin oder Alexander Dugin haben eine Mythologie zusammengeschustert, die Gott und Stalin miteinander versöhnt.

Image

Putin und sein Lieblings-Philosoph: Iwan Iljin.

Putin ist ein grosser Fan von Iljin. Dieser lebte lange in der Schweiz und verstarb 1954 in Zollikon bei Zürich. 2004 liess Putin Iljins sterbliche Überreste in ein Kloster nach Moskau überführen, auf Kosten des hierzulande bestens bekannten Oligarchen Viktor Vekselberg.

In Iljins Betrachtungsweise ist Russland ein reines Land, das permanent von äusseren Feinden bedroht wird. Es braucht daher einen Retter, der diese Angriffe abweisen und die russische Unschuld verteidigen muss. «Der christliche totalitäre Faschismus ist eine Einladung an Gott, auf die Erde zurückzukehren, um Russland zu helfen, die Geschichte zu Ende zu bringen», stellt Snyder fest. Putin sieht sich in der Rolle dieses Retters.

Donald Trump macht derweil mit seinem legendären Wahlslogan «Make Amerika Great Again» klar, wohin die Reise führt: zurück in eine glorreiche Vergangenheit. Tatsächlich hat der amerikanische Mittelstand in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg in geradezu paradiesischen Verhältnissen gelebt. Selbst Arbeitnehmer ohne College-Abschluss verdienten genug, um ein sorgenloses Leben zu geniessen.

People wear Make America Great Again caps at an event called Helsinki Loves Trump, in Helsinki, Wednesday, July 11, 2018. (Mikko Stig/Lehtikuva via AP)

Eine Baseball-Mütze als Symbol: Make America Great Again. Bild: AP/Lehtikuva

Heute brauchen sie mehrere Jobs, um knapp über die Runden zu kommen. Der frustrierte amerikanische Mittelstand, vor allem die weissen Männer, sehen in Donald Trump ebenfalls einen Retter, der sie zurück in diese heile Welt führen wird. Deshalb verzeihen sie ihm alles: seine Lügen, seine Affären und seinen nackten Egoismus.

2. Der Feind im Inneren

«Iljin betrachtete Russland als Gottes Heimatland, das erhalten werden muss, koste es, was es wolle», stellt Snyder fest. Das gilt auch für vermeintliche Feinde im Inneren. In Russland müssen die Homosexuellen die undankbare Rolle des Sündenbocks spielen. Seit Jahren hetzt Putin gnadenlos gegen die gleichgeschlechtliche Liebe.

FILE  - In this file photo taken on Saturday, May  30, 2015, Russian police officers detain gay rights activist Nikolai Alexeyev during an attempt to hold a gay demonstration in Moscow, Russia. The U.S. Embassy in Moscow has mocked a Russian daily that has accused Washington of conspiring to brand some Russian officials as gays, by correcting mistakes in a fake letter the newspaper mentioned as a proof. The Kremlin-friendly Izvestia has referred to a letter purportedly written by a senior U.S. diplomat to a Russian gay rights activist, Nikolai Alexeyev. (AP Photo/Pavel Golovkin, file)

Russische Polizisten verhaften einen homosexuellen Demonstranten.  Bild: AP/AP

Rein faktisch stellen Schwule keine Gefahr dar. «Aber die Fakten spielen keine Rolle», so Snyder. «Der Zweck der Anti-Schwulen-Kampagnen bestand darin, das Begehren nach einer Demokratie umzudeuten in eine nebulöse Gefahr gegen die russische Unschuld.»

In den USA gibt es (noch) keine Schwulen-Hatz. In der rechtsextremen Szene gibt es jedoch ebenfalls Versuche, die Politik zu sexualisieren. Im Wahlkampf 2016 wurde das Gerücht gestreut, Hillary Clinton betreibe im Keller einer Pizzeria in Washington einen Pädophilen-Ring.

Das absurde Gerücht feiert ein Comeback. Eine Gruppe, die sich QANON nennt, beruft sich auf einen ranghohen amerikanischen Beamten, der wissen will, dass die Clintons tatsächlich einen Pädophilen-Ring unterhalten, zusammen mit Hollywood-Grössen wie Tom Hanks und Steven Spielberg. Diese Verschwörung der Elite werde jedoch glücklicherweise bald von Trump aufgedeckt.

3. Die äusseren Feinde

Der Sieg über Hitler ist Teil der russischen Identität geworden. Wer gegen Russland ist, ist deshalb automatisch ein Faschist. Das gilt auch für die Ukrainer, die sich von Moskau losgesagt haben. Diese Trennung haben die russischen Mystiker wie Dugin nie akzeptiert, Politiker wie Putin auch nicht. Schliesslich war Kiew vor mehr als 1000 Jahren die Wiege der russischen Zivilisation.

Dass die Ukraine und Russland danach rund 800 Jahre kaum etwas miteinander zu tun hatten, wird dabei geflissentlich unterschlagen. Die Ukraine darf niemals ein Teil des Westens und der EU werden.

Zur Freude von Putin unternimmt Trump alles, um westliche Bündnisse zu schwächen. Seine Bündnispartner in der NATO setzt er unter Druck, in der G7 spielt er den wilden Mann. Aus seiner Abneigung gegen Deutschland macht er kein Hehl.

In this photo taken on Thursday, Aug. 11, 2016, Alexander Dugin, the neo-Eurasianist ideologue, sits in his TV studio in central Moscow, Russia. The Eurasian Youth Union is the youth wing of a party headed by Dugin, a political ideologue with close ties to the Kremlin and a scathing critic of the United States. (AP Photo/Francesca Ebel)

Glaubt an Trump: Russlands faschistoider Philosoph Alexander Dugin. Bild: AP/AP

Trumps Haltung in der Ukraine-Frage ist unklar. Einerseits hat er sich mehr oder weniger geweigert, die vom Kongress einstimmig beschlossenen Sanktionen umzusetzen. Andererseits hat er Waffenlieferungen nach Kiew bewilligt. Putins Ideologen hingegen wissen, auf wen sie setzen müssen. So postete Alexander Dugin ein Video mit dem Titel: «In Trump We Trust».

4. Der Tod der Fakten

Wladislaw Surkow gilt als einer der genialsten Propagandisten des 21. Jahrhunderts. Im Westen wurde er bekannt, weil er die pompöse Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Sotschi inszenierte. Sein Einfluss reicht viel weiter. Surkow ist es gelungen, «die russische Gesellschaft wie eine einzige grosse Realityshow zu inszenieren», wie Peter Pomerantsev in seinem Buch «Nichts ist wahr und alles ist möglich» festhält.

FILE - In this Feb. 13, 2012 file photo, , Russian Prime Minister Vladimir Putin, right, speaks to Vladislav Surkov, deputy prime minister in charge of economic modernization, during a visit in Kurgan, Russia. The United States and its European allies stepped up their pressure on Russia to end its intervention in Ukraine by imposing the most comprehensive sanctions against Russian officials since the Cold War. Surkov is on the list. (AP Photo/RIA Novosti, Alexei Nikolsky, Government Press Service, file)

Der Meister-Demagoge und sein Herr: Wladislaw Surkow und Putin. Bild: AP/RIA Novosti Kremlin

Fakten spielen in den russischen Medien keine Rolle, alles ist relativ. Der Effekt ist gemäss Pomerantsev durchschlagend: «Der Kreml hat die Kunst erlernt, Reality-TV und Autoritarismus miteinander zu verschmelzen, um die gewaltige Bevölkerung von 140 Millionen unablässig zu bespassen, sie abzulenken, ihr ständig geopolitische Albträume zu präsentieren, die oft nur genug wiederholt werden müssen, bis sie ansteckend wirken.»

Timothy Snyder vergleicht Steve Bannon mit Wladislaw Surkow. «Bannons Filme sind simpel und im Vergleich zu Surkow und Iljin uninteressant», stellt er fest. «Aber die Idee dahinter ist die gleiche: Es geht um eine Politik der Ewigkeit, in der eine unschuldige Nation permanent angegriffen wird.»

epa06585574 Former White House strategist Steve Bannon, (L), shakes hands with Editor-in-chief of Swiss weekly 'Weltwoche' (World week), Roger Koeppel during the 'Weltwoche  (World week) on the road - Steve Bannon' event in Zurich, Switzerland, 06 March 2018. Reports state that Bannon will speak on his time in the White House and other political topics.  EPA/ENNIO LEANZA

Der Meister und sein Jünger: Steve Bannon und Roger Köppel. Bild: EPA/KEYSTONE

Nicht nur Bannon hat sich von Surkow inspirieren lassen. Unter Trump ist Fox News nicht nur der TV-Sender mit den meisten Zuschauern, er ist auch eine Art inoffizieller Staatssender geworden. Demagogen wie Sean Hannity und Laura Ingraham sorgen dafür, dass Abend für Abend die immer gleiche Botschaft verkündet wird: Es ist eine Verschwörung im Gange. Die Mainstream-Medien, die Demokraten und der «Deep State» wollen den Präsidenten stürzen.

Fakten werden durch Lügen ersetzt. Kellyanne Conway, eine Beraterin im Weissen Haus, hat dafür den legendären Ausdruck «alternative Fakten» geprägt. Trumps Anwalt Rudy Giuliani geht noch einen Schritt weiter. «Die Wahrheit ist nicht immer die Wahrheit», hat er kürzlich ernsthaft verkündet. Der Präsident selbst belügt die Öffentlichkeit durchschnittlich sieben Mal pro Tag. Das haben Fakten-Checker bei der «Washington Post» ermittelt.

5. Die neuen Superreichen

Nach dem Zerfall der Sowjetunion haben eine Handvoll Oligarchen und Mafiosi sich das Volksvermögen unter den Nagel gerissen. Unter Putin hat sich diese Kleptokratie gefestigt. Es ist ihr jedoch nicht gelungen, die Wirtschaft so voranzutreiben, dass sich ein breiter Mittelstand entwickeln konnte. Russlands Wohlstand ist nicht nur sehr ungleich verteilt, er ist auch weitgehend abhängig von den Bodenschätzen.

In den USA droht der Mittelstand zu verarmen. Die Politik wird zunehmend von Superreichen bestimmt.«Obwohl es noch keinem Oligarchen-Clan gelungen ist, den Staat zu erobern, ist es offensichtlich, dass solche Gruppen am Entstehen sind (Kochs, Mercers, Trumps, Murdochs)», stellt Snyder fest.

Dass Putin und Trump sich so gut verstehen, ist daher kein Zufall. Denn, wie Snyder schreibt: «Amerikanische und russische Oligarchen haben untereinander viel mehr gemeinsam als mit ihrer jeweiligen Bevölkerung.»

Former Speaker of the House Newt Gingrich is interviewed on the

Sieht keinen Raum für Kompromisse: Newt Gingrich. Bild: AP/AP

Demokratie und Rechtsstaat sind in Russland Fremdwörter. Putin selbst spricht bekanntlich zynisch von einer «gelenkten Demokratie». Die ideale Gesellschaft seiner philosophischen Vordenker wie Iwan Iljin ist ein «christlicher, faschistischer Totalitarismus», wie Snyder schreibt.

Die Gründungsväter der Vereinigten Staaten haben vor rund 250 Jahren die Grundprinzipien einer modernen Demokratie formuliert. Heute ist dieses Erbe in Gefahr. Die beiden Harvard-Politologen Steven Levitsky und Daniel Ziblatt haben in ihrem Buch «How Democracies Die» aufgezeigt, wie eine Demokratie in kleinen Schritten vor die Hunde gehen kann – und sie haben damit die eigene Nation gemeint.

Ein neuer Bürgerkrieg

Die Gefahr, dass sich die USA allmählich in einen autoritären Staat verwandeln, ist nicht mehr zu übersehen. Es sind nicht nur linksliberale Snowflakes, die vor dieser Entwicklung warnen. Auch im Trump-Lager spricht man offen von einem neuen Bürgerkrieg, beispielsweise Newt Gingrich in seinem Buch «Trump’s America».

Die USA sind zweigeteilt. Linksliberale und Konservative bekämpfen sich bis aufs Blut. Gemäss Gingrich ist es unmöglich geworden, dass die beiden verfeindeten Lager sich je versöhnen werden. «Die einen werden die anderen besiegen» so Gingrich. «Es gibt keinen Raum für Kompromisse. Das hat Trump vom ersten Tag an verstanden.»

Der Gipfel zwischen Trump und Putin war zum Gruseln

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Video: srf

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Waedliman 22.08.2018 17:10
    Highlight Highlight Beide Nationen haben mit ihrer Geschichte nicht aufgeräumt. In den USA gibt es Holocaust-Museen, aber keines, das sich mit dem eigenen Genozid der Ureinwohner auseinandersetzt. In den Geschichtsbüchern werden die Kriegshelden aus Vietnam verehrt wie Stalins Soldaten im Kampf gegen Hitler, aber eine Kritik am eigenen Handeln sucht man vergeblich. Dazu kommt eine kollektiv schlechte Bildung auf beiden Seiten, die natürlich Diktaturen begünstigt.
    7 0 Melden
  • rodolofo 22.08.2018 09:53
    Highlight Highlight Es gibt weitere Parallelen:
    In der Sowjetunion wurden im Zuge der Zwangskollektivierungen gigantische Staats-Betriebe geschaffen. Die Lebensmittelproduktion dieser Industrialisierten Landwirtschaft sank in der Folge dramatisch. Millionen RussInnen verhungerten.
    In den USA führte ein entfesselter Kapitalismus ohne Agrar-Schutz dazu, dass die grossen Betriebe die kleineren frassen. Heute hat es in den USA ebenfalls nur noch riesige Agro-Industrie-Betriebe, die von Chemie-Multis mit einem Set aus (Gentech-)Saatgut, Pestizid und Kunstdüngern versorgt werden, was sie total abhängig macht.
    14 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 22.08.2018 06:33
    Highlight Highlight Schweiz: oberste 20% besitzen 86%, das sind ja fast russische Verhältnisse!
    27 0 Melden
  • Sherlock_Holmes 22.08.2018 01:06
    Highlight Highlight Es liegt in der Entstehungsgeschichte der USA, dass Einwanderung, Verdrängungskämpfe, Heterogenität, Sklaverei und ungleiche wirtschaftliche Bedingungen zu Verwerfungen und blutigen Konflikten führten.
    Diese Bruchlinien prägen die USA bis heute. Dass es dennoch gelang, einen starken, übergeordneten Staatenbund zu bilden, der auf den grundlegenden Menschenrechten basiert, ist das wertvollste Vermächtnis.
    Dies ist nicht zuletzt überragenden Persönlichkeiten zu verdanken, u.a.
    A. Lincoln, F.D. Roosevelt, L.B.Johnson und M.Luther King, welche für dieses Vermächtnis einstanden. Wo sind sie heute?
    20 1 Melden
  • Effersone 22.08.2018 00:25
    Highlight Highlight Linksliberale Snowflakes... ihr serviert sie aber schon immer auf dem Silbertablett 😂. Wer gehört denn so alles zu diesen liberalen Schneeflocken?
    4 5 Melden
  • Kramer 21.08.2018 19:21
    Highlight Highlight Die Demokratie in den USA abzuschreiben ist etwas übereilig; es stimmt, dass grosse Firmen und reiche Private einen grossen Einfluss haben, aber sie agieren nicht so homogen wie die Oligarchen im russischen System.
    Trump ist im Grunde ein Anti-Establishment Kandidat (zumindest für seine Follower), und auch bei den Demokraten gibt es viel frisches Blut das nach D.C. will. Der Druck von der Strasse ist in den USA vorhanden, und kann die Politik beeinflussen. Das ist ein gravierender Unterschied zu Russland.
    57 20 Melden
    • Blutgruppe 21.08.2018 21:25
      Highlight Highlight Trump ist nur als Fassade, als Tarnung Anti-Establishment. Lass dich davon nicht täuschen.
      34 4 Melden
    • Sapien 21.08.2018 21:32
      Highlight Highlight Ganz klar deiner Meinung! Schade zwar was momentan abläuft in der USA unter Trump, nichtsdestotrotz nicht zu vergleichen mit den Russen. Haha nur weil da einer der starken Mann aushängt und wir in einer Zeit voller Verschwörungstheorien leben, wenden sich viele den Russen zu. Dieses korrupte von Oligarchen ausgebäutelte Land ohne richtige Meinungsfreiheit sollte auch mal etwas in den Vordergrund rücken, bei den vielen Watson Kommentaren.
      23 10 Melden
  • Raphael Stein 21.08.2018 19:17
    Highlight Highlight Grundsätzlich nichts neues.
    Immerhin wird es nun langsam etwas "offen sichtlicher". Es wird sogar in der Westpresse laut drüber nachgedacht. Sehr schön. Bloss, werden nur Ru und die USA so gelenkt? Wohl nicht.
    31 10 Melden
  • frnrsch 21.08.2018 18:34
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ist die USA schon lange keine Demokratie mehr. Die USA oder besser gesagt die politische Kaste ob jetzt Republikaner oder Demokraten sind schon lange von Konzernen übernommen worden beziehungsweise gekauft.
    126 25 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 22.08.2018 11:19
      Highlight Highlight Richtig, sogar die Princeton University hat da vor Jahren eine Studie dazu gemacht, die USA ist eine Oligarchie.
      8 1 Melden
  • Rubby 21.08.2018 18:27
    Highlight Highlight Es ist wirklich der allergrösste fehler den die amis je gemacht haben....trump hat in kurzer zeit alles zerstört....glauben, hoffnung, ehre, treue und Respekt....es wird niemals mehr so sein wie es war...!!!
    107 74 Melden
    • Frank Morgan III 21.08.2018 19:47
      Highlight Highlight Trump, der allergrösste Fehler den die Amerikaner je gemacht haben? Sie scheinen da sehr positiv über den Rest der amerikanischen Geschichte zu denken.

      26 7 Melden
    • laska 21.08.2018 20:27
      Highlight Highlight Selten so ein Quark gelesen. Den USA fehlte seit jeher sowas wie Ehre, Treue und Respekt. Kriege, Kriege und nochmals Kriege ziehen wie ein roter Faden durch die Geschichte dieses Landes. Ich mag Trump auch nicht, doch seine Vorgänger waren - die Geschichte belegt es ja - keinen Deut besser.
      36 14 Melden
    • rodolofo 22.08.2018 10:02
      Highlight Highlight Trump hat wohl einfach damit aufgehört, "so zu tun, als ob", weil ihm das eh niemand mehr geglaubt hätte (siehe Hillary Clinton).
      Auch hier gibt es Parallelen zumm ehemaligen Ostblock:
      Während einer Landwirtschaftlichen Bildungsreise habe ich den Übergang vom alten "Sozialismus" hin zum neuen "Nationalsozialismus Östlicher Prägung" erlebt.
      Einige Verwalter von Staatlichen Betrieben fühlten sich noch verpflichtet, uns Märchen von Genossenschaftlicher Selbstverwaltung und von Lohngleichheit aufzubinden.
      Andere dagegen sprachen offen von "Viele scheene Geld", das sie scheffeln konnten...
      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 21.08.2018 18:07
    Highlight Highlight In den USA gab es schon immer einen riesen Einfluss der Milliarden schweren Investoren, die US Politik steht auch grösstenteils unter dem Einfluss von solchen Reichen. Nir schon das diese in den Präsiwahlen für Kandidaten spenden damit sie ihre Interessen vertreten ist vielsagend. Das war schon immer so in den USA und wurde nie kritisiert oder die die das taten wurden als Aluhutträger bezeichnet. Jetzt wo Trump Präsident ist wird dies hervorgekrammt vergessen aber das auch unter Obama, Bush, Clinton und früher so war.
    133 27 Melden
    • The Origin Gra 21.08.2018 18:48
      Highlight Highlight Aber seit den Unrühmlichen Tagen von "The Machine" im Gilded Age gab es keinen Präsidenten mehr dermassen Vettern- und Günstlingswirtschaft betrieb und das dann auch noch so ffentlich, Regelrecht Inszeniert und Zelebriert.

      Er hat Leute ins Kabinett geholt deren Fähigkeiten und Hintergrund zum Teil jeder beschreibung spotten.
      Die Mitarbeiter geben sich ja zudem noch die Klinke in die Hand.
      Was war der Rekord? 2 Tage?

      Ausserdem verknüpft Donni Privates und Geschäftliches (Überhaupt Legal?)


      Es wurde definitiv schlimmer mit dem Trumpelmann
      65 20 Melden
    • Scaros_2 21.08.2018 18:55
      Highlight Highlight Aus reiner Neugier. Wer sind diese Investoren? Ich höre nur immer von den "Kochs" aber da gibt es doch sicher etliche.
      17 1 Melden
    • swisskiss 21.08.2018 19:13
      Highlight Highlight the guy who did nothing wrong: Wenn man die Präsidentschaft republikanischer oder demokratischer Präsidenten vergleicht, gibt es schon wesentliche Unterschiede in Qualität und Quantität dieser Geldkreise auf Innen und Aussenpolitik. Da ist der direkte Einfluss von Finanz, Industrie und Handel auf republikanische Präsidenten um Dimensionen grösser, als bei Demokraten. Eine Goldman Sachs Banker als Finanzminister, ein Kohlelobbyist als Umweltminister, ein Stahlunternehmer als Handelsminister und mit den Entscheidungen vergleichen. Schon ein beträchtlicher Unterschied, wie das Geld verwendet wird
      33 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger.schmid 21.08.2018 18:07
    Highlight Highlight
    Play Icon
    42 52 Melden
    • Philipp Löpfe 21.08.2018 18:27
      Highlight Highlight Sehr sehenswert.
      41 67 Melden
    • walsi 21.08.2018 19:44
      Highlight Highlight Ein Video in dem Bill Maher Präsident Trump als hoe bezeichnet als sehenswert zu bezeichnen, lässt tief in die Gesinnung blicken.

      Zitat urban dictionary: "Hoe: A bitch who does it with everyone"

      https://www.urbandictionary.com/define.php?term=Hoe
      25 41 Melden
    • Der_Andere 21.08.2018 21:47
      Highlight Highlight @walsi

      Es mag nicht gerade schmeichelhaft sein und ich würde Trump nicht gerade als bitch bezeichen. Aber dass er diese Tendenz hat, kann man kaum unterschlagen.
      Trump würde mit jedem paktieren, den er als nützlich erachtet, wenn derjenige sich gerade anbietet. Siehe Helsinki. Wenn es seinen Interessen entspricht, ist ja sogar der russische Präsident glaubwürdiger als seine eigenen Geheimdienste.
      26 14 Melden

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