Wirtschaft
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Fleisch gegen Vegi: Der grosse Burgerkrieg

Vegi-Burger sind im Vormarsch und werden zu einem Big Business. Jetzt schlagen die Viehzüchter zurück.



Im Zeichen der Klimaerwärmung gilt für den Fleischkonsum das Gleiche wie für das Fliegen: je weniger, desto besser. In Schulmensas und Unternehmenskantinen zerbrechen sich die Köche deshalb den Kopf, wie sie die Mittagsgäste von Schnipo und Spaghetti bolognese auf gemischten Salat und Melanzane-Lasagne umpolen können.

Ernährungs- und Umweltwissenschaftler sind sich einig, dass ein jährlicher Fleischkonsum von 20 Kilo sowohl für unsere Gesundheit als auch unsere Umwelt ideal wären. Davon sind wir noch weit entfernt. Der Fleischkonsum des durchschnittlichen Schweizers beträgt nach wie vor über 50 Kilogramm pro Jahr, der durchschnittliche Amerikaner bringt es gar auf das Doppelte.

Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: die Vegi-Burger. Sie sind längst nicht mehr gehackter und zerstampfter Salat und Kichererbsen. Mittlerweile sind sie ebenso schmackhaft wie die Fleisch-Vorbilder, und sie werden auch nicht mehr von idealistischen Späthippies gegessen, sondern sind im Mainstream angekommen.

Tallulah Baroni testet den fleischlosen Beyond Burger. vegan co2 neutral vegetarisch vegi chili cheese fries nasty shake loaded milkshake amerikanisch food essen helvti diner zürich hamburger

Auch ohne Fleisch lecker: der Vegi-Burger. Bild: obi/watson

Ins Vegi-Burger-Business sind deshalb die ganz grossen Player wie Kellogg, Kraft Heinz und Nestle eingestiegen.

Nun aber schlägt die Lobby der Fleischproduzenten zurück. Die rund 800’000 Viehzüchter haben den Vegi-Burger-Herstellern den Krieg erklärt. Sie eilen zum Kadi und wollen per Gerichtsbeschluss erreichen, dass die vegetarischen Burger, aber auch Würste und Hot Dogs sich nicht mehr mit Bezeichnungen schmücken dürfen, die irgendeinen Bezug zu «Fleisch» haben.

FILE - In this April 12, 2014, file photo, the Bundy family and their supporters fly the American flag as their cattle is released by the Bureau of Land Management back onto public land outside of Bunkerville, Nev. The trial starting Monday, Oct. 30, 2017, for 71-year-old Cliven Bundy, sons Ryan and Ammon Bundy, and Ryan Payne of Montana alleges that they led a self-styled militia to prevent the U.S. Bureau of Land Management from enforcing court orders to stop Bundy cattle from grazing in what is now Gold Butte National Monument. (Jason Bean/Las Vegas Review-Journal, via AP, File)

Fühlen sich bedroht: amerikanische Viehzüchter. Bild: AP/Las Vegas Review-Journal

Die Viehzüchter können erste Erfolge vorweisen. Die «Washington Post» meldet, dass inzwischen gegen 30 US-Bundesstaaten Gesetze erlassen haben, die Hinweise auf Fleisch bei den Vegi-Burgern und andern Kunstfleisch-Produkten verbieten. Wer etwa im Bundesstaat Mississippi gegen dieses Gesetz verstösst, wird mit mindestens 1000 Dollar gebüsst und kann bis zu einem Jahr hinter Gitter wandern.

Die Viehzüchter haben die Lektion ihrer Kollegen, der Milchbauern, gelernt. Weil die Konsumenten immer häufiger auf vegetarische Produkte wie Mandel- und Sojamilch ausweichen, ist der Verkauf von Kuhmilch in den USA letztes Jahr um mehr als eine Milliarde Dollar eingebrochen.

Selbst Richter werden jedoch den Vormarsch der Vegi-Burger kaum stoppen können. Die fleischlosen Snacks erobern nicht nur die Supermärkte. Selbst Fast-Food-Ketten springen auf den Zug auf: Subway will bald vegetarische Fleischbällchen ins Sortiment nehmen, während Burger King in allen Filialen einen fleischlosen Whopper auf der Karte hat.

Tofurky beweist derweil, dass sich nicht nur Rindfleisch ersetzen lässt. Der Anbieter von vegetarischen Truthahn-Nuggets konnte seinen Umsatz in den letzten sieben Jahren regelmässig um einen zweistelligen Prozentsatz erhöhen. Heute ist das Unternehmen ein gefragter Gesprächspartner beim Detailriesen Walmart.

Tofurky brand plant-based

Erfolg mit künstlichen Truthahn-Nuggets: Tofurky. Bild: AP

Die Kellogg-Tochter Morningstar Farms war lange ein Nischenanbieter. Heute betreibt sie 25’000 Restaurants, Uni-Mensas und Cafeterias. Nächstes Jahr sollen es gar 75’000 Restaurants sein.

Auf die Viehbauern kommt neues Ungemach zu: künstliches Fleisch. Smithfield Foods, der grösste Verarbeiter von Schweinefleisch in den USA, hat eine Kunstfleisch-Linie unter der Marke «Pure Farmland» angekündigt. Auch Tyson Foods, der andere Fleischgigant, will in dieses Geschäft einsteigen.

So leicht wollen sich die Viehbauern jedoch nicht unterkriegen lassen. Mike Deering, Vizepräsident der Missouri Cattlemen’s Association, erklärt trotzig: «Wir sind seit jeher den Launen des Marktes und des Wetters ausgeliefert. Aber wir gehören zu den widerstandsfähigsten Menschen auf diesem Planeten, und wir nehmen es jeden Tag mit jedem auf – und am Sonntag zwei Mal.»

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158Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jo Blocher 27.08.2019 12:24
    Highlight Highlight Burger und Vegi beissen sich...ein Oxymoron!😝
  • Connor McSavior 27.08.2019 02:13
    Highlight Highlight Bin gerade in Kalifornien. Die Fast Food Kette Carls Jr bietet jeden Burger auch mit einem sog. Beyond Burger Patty an. Schmeckt in der Form genau gleich und kostet auch nicht mehr.
  • Mimimimi 26.08.2019 22:31
    Highlight Highlight Und der beyond burger ist ständig ausverkauft! 😭 Wie viele stellen die pro tag her? 2?
    • Magman 28.08.2019 06:29
      Highlight Highlight Migros hat sie normalerweise im TK
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 26.08.2019 20:35
    Highlight Highlight So lange Fleischsalat, Wurstkäsesalat oder Fleischbouquet OK sind, sehe ich keinen Diskussionsbedarf.

    Voraussetzung ist, dass der Konsument sofort erkennen kann, ob das Produkt Fleisch enthält oder nicht.
    • Merida 26.08.2019 22:08
      Highlight Highlight @ Kung Fury
      Ich weiss ja nicht, ob du jemals Härdöpfeltätschli (aus Resten vom Kartoffelstock) hattest, aber die hatten in meiner Kindheit schon die Form von Burger... 🤔
      (Analog zu Hacktätschli)
      Und Polenta gibt es auch schon seit mind. 30 Jahren in Wurstform zum schneiden und anbraten...
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 26.08.2019 22:29
      Highlight Highlight @Kung Fury

      Das hat vielleicht mit Gewohnheit und Sprachgebrauch zu tun. Und damit, dass wir Fleischsalat länger kennen, als Tofu-Würste.

      Für mich ist Salat eigentlich "Grünzeug". Fleischsalat stört mich aber nicht, denn der Konsument weiss ja, was er bekommt. Bei der Tofu-Wurst sehe ich im Gegenzug auch kein Problem. Und eine "Wurst" ist für mich eher eine Bezeichnung für eine längliche zylindrische Form. OK bei der Olmabratwurst ist für mich klar, dass da Fleisch enthalten ist:) - das ist aber auch eine geschützte Bezeichnung.

      Wenn klar ist, was drin ist, ist doch allen Seiten gedient.
  • kEINKOmmEnTAR 26.08.2019 19:49
    Highlight Highlight Mit Burger oder Würsten kann ich ja leben, mir eh egal was dort drinsteckt. Aber auf feine Ribs oder Speck könnte ich nicht verzichten :)
  • Nüübächler 26.08.2019 19:38
    Highlight Highlight Total übertrieben ist der ganze " Fleisch ist klimaschädlich" Rummel. Das ist eine totale Wohlstandserscheinung und muss einfach als Sündenbock herhalten um sich nicht tiefer mit der Thematik zu befassen. Ein paar Länder weiter östlich sind sie froh etwas zum Beissen zu haben.
    • Büsi 26.08.2019 21:53
      Highlight Highlight Wenn sich die Leute tiefer mit der Materie befassen würden, dann wäre Fleisch bereits längst von den Tellern verschwunden... aber Gewohnheiten ändern sich schwer und es ist einfacher, sich einzureden, dass man nichts ändern muss, als nach Fakten zu recherchieren und sich ihnen und den daraus resultierenden Konsequenzen zu stellen - und ja, der Wohlstand erlaubt uns, weiter als nur über den Tellerrand zu blicken und tatsächlich Dinge zu verändern, die früher undenkbar waren
    • PeteZahad 27.08.2019 08:25
      Highlight Highlight @Büsi Ich habe mich tiefer mit der Materie befasst und esse trotzdem Fleisch. Du kannst und darfst nicht von dir nicht auf andere schliessen und dies als alleinige Weisheit hinstellen. Und es braucht auch keine Missionare.
    • Büsi 27.08.2019 15:15
      Highlight Highlight Es liegt mir fern, hier zu missionieren, aber ich denke, dass die wissenschaftlichen Evidenzen durchaus für sich sprechen - und das nicht nur bezüglich Klima und Gesundheit, sondern natürlich auch bezüglich Tierwohl! Und da gebe ich dir recht, diese moralische Grenze kann und muss jeder für sich selbst ziehen. Da liegt es mir fern, jemandem reinzureden, allerdings sollte man sich den Fakten bewusst sein und die sind mMe nach klar, wenn man die Seite der Wissenschaft aber auch die der Ethik miteinbezieht.
  • Goldjunge Krater 26.08.2019 18:51
    Highlight Highlight „In Schulmensas und Unternehmenskantinen zerbrechen sich die Köche deshalb den Kopf, wie sie die Mittagsgäste von Schnipo und Spaghetti bolognese auf gemischten Salat und Melanzane-Lasagne umpolen können.“

    Wo denn? Wäre mir noch aufgefallen..!
    • Zwei Fallende Stimmen 27.08.2019 08:59
      Highlight Highlight Uni Bern z.B. - die haben immer mindestens ein veganes Gericht und ein vegetarisches. Kommt gut an!
  • /bin/env bash -c "install_gentoo.sh" 26.08.2019 18:26
    Highlight Highlight Gopferdammi -.-
    • PeteZahad 27.08.2019 08:27
      Highlight Highlight nice -n -50 meat
  • landre 26.08.2019 18:18
    Highlight Highlight "Vegi-Rösti" oder "Vegi-Burger"...Produkte die so betitelt vermarktet werden, sind oftmals petrochemisch schlimmer verpackt und produziert als eine Schuhsole jemals schmecken oder verschönert sein kann.
  • mrmikech 26.08.2019 18:16
    Highlight Highlight Die viehzüchter sollen innovieren anstatt kämpfen. Wollen doch nur gewinn machen? Ja dann, produziere was leute haben wollen!
    • eldorak 26.08.2019 23:50
      Highlight Highlight Geht doch in allen Branchen so.
      Lieber gegen die Veränderung ankämpfen, anstatt selber modern zu werden. Das kostet ja nur.
      Nur mit dem Unterschied, dass die Fleischindustrie kaum so schnell eingehen wird.
      Die Zeit wirds zeigen, wies kommt.
  • wipix 26.08.2019 18:11
    Highlight Highlight In unserem Foodtruck Rocknburger gibts für Vegetarier Burger mit frischem Gemüse gebrädelt mit feiner Sauce. Allerdings auf dem selben Bradlegrill gebraten wie das Fleisch. Die Nachfrage ist extrem niedrig, daher es keine eigentliche Vegi Burger (Pads) mehr gibt.
    Unser Angebot bedient die Nachfrage! „Erziehung“ der Kunden ist für uns ein no-go!
    • grünergutmensch 26.08.2019 18:21
      Highlight Highlight Kein wunder wenns im fleischfett gebraten wird, find ich eine frechheit den vegiburger dann noch als selbigen zu verkaufen.
    • Snowy 26.08.2019 18:49
      Highlight Highlight Hab mir grad kurz eure Website angeschaut (cooles Mobil!).

      Will Dir ja nicht zu Nahe treten, aber wenn ihr "American Style" Burger anbietet, und eure Burger auch vornehmlich an Anlässen verkauft, wo sich diese Klientel aufhält, dann erstaunt es mich nicht, dass die Vegi-Variante keinen reissenden Absatz findet. No offense. :-)

      Kriege grad Lust auf einen von euren Mountain-Burgern...!
    • Kruk 26.08.2019 21:20
      Highlight Highlight Gut, um herauszufinden ob eine Nachfrage besteht muss man doch das entsprechende Produkt eine Zeitlang im Angebot haben, oder nicht?
      Sonst lesen vielleicht Leute die Karte sehen nicht was sie suchen und gehen weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • legis 26.08.2019 17:59
    Highlight Highlight Ja bitte! Alles schön gross mit KEIN FLEISCH anschreiben. Wenn ich die aktuelle Entwicklung nur ganz leicht extrapoliere, werden die sich noch wünschen man könnte es ab und zu aus Versehen verwechseln 😂
  • Dönergott 26.08.2019 17:24
    Highlight Highlight Ist mir eigentlich scheissegal, ob die beyond meat oder beef salaterguss burger heissen, solange angeschriben ist, wenn Soja enthalten ist. Auf Titten hab ich nämlich keine Lust. Soyboyyyyyys
    • Snowy 26.08.2019 17:56
      Highlight Highlight https://www.zeit.de/2016/18/ernaehrung-soja-bohne-hormon-oestrogen-stimmts
    • Hierundjetzt 26.08.2019 18:03
      Highlight Highlight Soja ist in fast allen verarbeiteten Lebensmittel enthalten.

      Auch hier: 🥩

      Nur so.
    • Büsi 26.08.2019 18:41
      Highlight Highlight Lol dir wachsen eher Brüste vom Fleischessen - oder womit denkst du wird das Rind für dein Filet gefüttert? Mit Schweizer Alpenkräuter? Leider nicht die Norm... 90% der weltweiten Sojaproduktion ist für die Tiermast! Und wenn du wissen willst, wieviele Hormone in Kuhmilch stecken dann google mal - have fun! Die bekommen sie nämlich, damit sie das Akkord-Gebären aushalten ohne Zysten in den Eierstöcken zu entwickeln. Wenn du Angst vor Brüsten hast, besser mal informieren 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schlumpfinchen #notmeus 26.08.2019 17:04
    Highlight Highlight Passt auf, dass sie euch nicht wegen den Worten "vegetarische Fleischbällchen" verklagen. :-P
    Wann kapieren es die Bauern und Produzenten endlich, dass sie für die Kunden produzieren und nicht umgekehrt. Wenn die Kunden so schlau sind, ihren Konsum von Fleisch der Natur zuliebe zu reduzieren, dann müssen sie sich halt was einfallen lassen. Aber nein, lieber noch unter die Klimaleugner gehen und was von Wetter und so faseln.
  • Miikee 26.08.2019 16:59
    Highlight Highlight Verstehe ich nicht. Klar Burger, Wurst, Hotdog sind allgemeine Bezeichnungen. Muss ja sowieso deklariert werden was drin ist.

    Aber vegetarische Fleischbällchen... Ich meine was soll der Sche**s. Sind die Hersteller so unkreativ das sie keinen besseren Namen finden und so nur für Verwirrung sorgen. Ist es jetzt Vegetarisch oder Fleisch? 🤦🏽‍♂️

    Einfach mal in die Marketing Abteilung gehen, die werden sicherlich ein neues Wort erfinden das nicht Fleisch enthält...
    • Lichtblau550 26.08.2019 20:32
      Highlight Highlight Genau. Warum nicht einfach Heatballs* statt Meatballs? Mit minimal mehr Pfeffer drin lässt sich sowas doch begründen. Und die Assoziation wird auch gemacht. Oder Wurger* statt Burger? (Okay, funktioniert nur im deutschsprachigen Raum und bei nicht wirklich gutschmeckenden Billigprodukten).

      *c/lichtblau
  • Burdleferin 26.08.2019 16:47
    Highlight Highlight Ich finde die ganz Von-Fleisch-Weg-Bewegung super.
    Ich verstehe einfach nicht, warum Fleischersatzprodukte immer nach einem Tier/Fleisch benannt werden müssen. Das finde ich widerlich. Keine Ahnung, warum. Aber irgendwie stelle ich mir dann vor, dass da ein künstlicher Truthahn drin ist.
  • Alberto Sieef 26.08.2019 15:44
    Highlight Highlight Für mich ist das grösste Problem der Preis dieser veganen Burger. Ich hab sie gekauft und probiert und fand sie per se ganz gut. Die Beyondpatties kosten jedoch viel zu viel für 2 Patties 8 Franken, wenn ich für den selben Preis das doppelte an Fleisch Patties bekomme, finde ich den falschen Ansatz. Sind die in der Produktion so viel teurer oder woran liegt das?
    • Mutzli 26.08.2019 16:13
      Highlight Highlight @Alberto Sieef

      Hab zwar keine Einsicht in den Geschäftsbericht von Beyond Burger oder Coop, aber zum Preis dürften ein paar Faktoren beitragen: 1. Immer noch eher Nischenprodukt->geringere Stück- bzw. Absatzzahlen=höherer Preis nötig um Gewinn zu machen 2. Weniger etablierte/kompliziertere Herstellungprozesse. Kuh durch Fleischwolf lassen ist weniger kompliziert als Erbsenprotein zu extrahieren und wohl vor allem 3. Ein "Lifestyle" Aufpreis, wie es das ja auch z.B. bei trendy aufgemachtem Gurkenwasser etc. gibt.

      Als Vegi eh nicht wahnsinnig Quorn & co interessiert, aber finds nicht soo teuer
    • richard kieser 26.08.2019 16:30
      Highlight Highlight der fleischpreis ist viel zu niedrig. nur wer unter unwürdigsten bedingungen tiere züchtet und schlachtet kann den preis so tief halten. für 8 franken (plus brötli, sauce, etc. ca 10.-) kannst du zwei burger machen. find ich jetzt nicht sooo überrissen.
    • Büsi 26.08.2019 18:06
      Highlight Highlight Leider ist es umgekehrt: das Fleisch ist viel zu billig... wenn Sie das Fleisch nur schon beim Biobauern oder Metzger beziehen, zahlen Sie ebenfalls so viel! Leider ist das Fleisch nur so spottbillig, weil es unter widrigsten Umständen für die Tiere und mit Einsatz von Medikamenten und günstigen Futtermitteln (Soja aus Südamerika) produziert wird und mitunter auch der CH-Staat fröhlich subventioniert - Reguläre Marktwirtschaft mit Angebot und Nachfrage würde da sofort Wirkung zeigen
  • illoOminated 26.08.2019 15:16
    Highlight Highlight Hack & Wurst dienen primär dem Zweck möglichst viel des Tiers, in dem die Leber bzw. die Rippen gewachsen sind, zu verwerten. Wer also nicht auf Steaks, Ribs oder Innereien verzichten will, soll doch bitte auch den Rest des Tiers essen.
    Ich befürworte eine vegetarisch orientierte Ernährung durchaus (vegan ist mit zu zeitaufwändig und zu Käse-los), aber wieso nicht den Teil Tier, der im Verhältnis zu meinem Käse und meinen Eiern anfällt ebenfalls konsumieren (möglichst in seiner Gesamtheit)? Ich glaube wenn dieses Verhältnis stimmen würde, wären wir schon einen beträchtlichen Schritt weiter.
    • Lichtblau550 26.08.2019 20:40
      Highlight Highlight Die wirklichen Gourmets tun dies doch längst. Rognons, Cervelle oder Tête de Veau z.B. waren immer schon auf den Speisekarten grosser Köche zu finden. Alles von grossem Wohlgeschmack - im Gegensatz zu künstlich hergestelltem Fabrikfood.
  • Chrisiboy 26.08.2019 15:01
    Highlight Highlight Ich lese hier vom Siegeszug der Vegi-Produkte, ein Aufriss der suggeriert, dass Vegi anscheinend Fleisch verdrängt.

    Liefert doch mal Zahlen, wieviel Prozent macht Vegi gegenüber Fleisch heute aus? Wie hat sich der Anteil in den letzten 5 Jahren verändert?
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 26.08.2019 16:51
      Highlight Highlight und vor allem.

      Nehmt keine Hippsterstädte wie Zürich.

      Auf dem Land, Beispiel Thurgao, werden die "Vegi Hippster Talibanen" so doof angeguckt, wie die Klimaleugner von Watson Mitgliedern.
    • Snowy 26.08.2019 18:03
      Highlight Highlight @Xonco: Du meinst etwa so doof, wie wir die Thurgauer anschauen, wenn sie in Fasnachtskostümen an die Streetparade kommen um sich zu betrinken?

      Zum Thema: Auf dem Land dauert halt alles etwas länger. Ist ja leidlich bekannt.

    • Adam Smith 26.08.2019 18:45
      Highlight Highlight @snowy Alle Menschen auf dem Land zu diskreditieren ist relativ traurig, so machen sie doch einen nicht unerheblichen Teil der Schweiz aus. Dieses Überlegenheitsdenken macht Städter für Menschen auf dem Land unsympathisch.

      PS. Wohne selber in Zürich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 26.08.2019 14:52
    Highlight Highlight Wer kauft sich schon einen Burger, wenn man für wenig Geld mehr, etwas richtiges essen kann.
    • Sandro Lightwood 26.08.2019 15:36
      Highlight Highlight Ich, hier! 😉
    • planeto 26.08.2019 16:06
      Highlight Highlight Wer kauft schon etwas richtiges, wenn man für weniger Geld einen Burger essen kann?
    • Schlumpfinchen #notmeus 26.08.2019 16:56
      Highlight Highlight Ich, sehr gern sogar. Aus diversen Gründen.
  • Büsi 26.08.2019 14:50
    Highlight Highlight Es ist Fakt, dass mit der Reduktion von Fleisch und Milchprodukten jeder einzelne viel zur Verbesserung des Klimas und dem Schutz der Umwelt beitragen kann. Warum heissen aber die Produkte gleich wie die Originale? Ganz einfach: die Wenigsten verzichten aus Geschmacksgründen! Somit ist es wichtig klar zu kennzeichnen, welches Produkt als Ersatz in Frage kommt. Und so steht nicht nur der Veganer, sondern auch der Flexitarier vor dem Regal und denkt sich, hey, warum nicht mal den Vegi-Burger probieren? Klingt definitiv besser als "vegetarisches Patty aus Erbsenerzeugnis" ... 😅
    • Sharkdiver 26.08.2019 15:36
      Highlight Highlight Einer ders versteht👍
    • DerewigeSchweizer 26.08.2019 16:49
      Highlight Highlight "Es ist Fakt, dass mit der Reduktion von Fleisch und Milchprodukten jeder einzelne viel zur Verbesserung des Klimas und dem Schutz der Umwelt beitragen kann."

      ... Sorry, nicht einverstanden.

      Zuerst das Wort "viel". Ich bezweifle, dass der Einzelne der weniger Fleisch isst, "viel" zur Verbesserung des Klimas beiträgt.

      Aber auch insgesamt.
      Für einen Wandel der Essgewohnheiten,
      um damit Umwelt und Klima zu schützen,
      reichen die paar "Sensibilisierten, die freiwillig mitmachen" nicht aus.
      Das mag jemandem in seiner Blase anders erscheinen, aber die absoluten Zahlen sprechen Klartext.
    • Schlumpfinchen #notmeus 26.08.2019 16:58
      Highlight Highlight Gerade bei Burgern, Würsten und co. ist doch eher die Form gemeint. Es wachsen ja keine Würste an den Tieren oder so. Also kann man doch wursten was man will. Vegane Leberwürste finde ich jedoch schräg, da die Leber ja ein Organ ist und natürlich vorkommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • koalabear 26.08.2019 14:47
    Highlight Highlight Bitte um Aufklärung: Weshalb heissen sie vegetarische Chicken Nuggets oder vegetarische Truthahn Nuggets? Chicken und Truthahn bezeichnen die Fleischart, Nuggets die Form. Es müsste doch "..." Nuggets heissen, je nachdem woraus die Grundmasse besteht.
    • Sharkdiver 26.08.2019 15:38
      Highlight Highlight Ich habe noch nie Vegetarische Chickennuckets gesehen. Das sind dann xy-Nugets
      Benutzer Bild
  • flamingmops666 26.08.2019 14:41
    Highlight Highlight Immer dieses Heraufbeschwören eines Krieges zwischen Fleisch und Vegi – gähn!
  • Tagedieb 26.08.2019 14:35
    Highlight Highlight Gut. nehmen wir es mal als Fakt, das wir im Durchschnitt zu viel Fleisch essen. Jetzt beginnt tatasächlich ein Umdenken und viele essen weniger tierische Produkte. Also Ziel erreicht, denkt man. Aber nö, da weinen die Milch- & Fleischproduzenten, weil ihr Geschäft weniger läuft (zwingend, wenn weniger konsumiert wird, oder?) aber halten weiter an der Menge fest. Dieselbe Argumetation bei CH-Bauern. Oder Flugesellschaften: auch die weinen, weil doch lieber die Welt untergehen möge, als dass sie weniger Gewinn einfahren. Menschen halt.
  • Sharkdiver 26.08.2019 14:31
    Highlight Highlight Ich versteh die Polemik nicht. Bin selbst fleischliebhaber, habe aber auch schon Vegibällchen gegessen. War nicht wie Fleisch aber trotzdem lecker. Schlussendlich bietet dies Abwechslung und eine gute Alternative. Und das Geschrei betreffend mimim darf nicht Wurst heissen ist so lästig wie kampfveganer oder schmeissfliegen. Der Kunde will das Produkt einordnen können. Veganebutter lässt klar erkennen das es ein butterersatz Produkt ist das Vegan ist. Ob das Wienerli aus Schwein, Rind oder Bohnen ist, ist mir egal solange ich es auf 1 Blick erkenne.
    • Hierundjetzt 26.08.2019 15:13
      Highlight Highlight Du erkennst das Vegetarische Cordon-Bleu aber nicht auf den ersten Blick. Ebenso die vegetarischen Wienerli.

      Warum wohl?

      Eben
    • Sharkdiver 26.08.2019 15:33
      Highlight Highlight Wiso nicht? Bin ja nicht blind
      Benutzer Bild
    • Satan Claws 26.08.2019 16:25
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hier Name einfügen 26.08.2019 14:30
    Highlight Highlight Jedem das seine, aber für mich bitte mit Fleisch.
  • Blaubar 26.08.2019 14:30
    Highlight Highlight Der Quinoaburger im MacD. ist wirklich sensationell fein. Mit Curry...
    • Sharkdiver 26.08.2019 15:34
      Highlight Highlight McD und sensationell fein? 😱
      Hast du deine Geschmaksknospen geschrädert? 😜
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 26.08.2019 15:41
      Highlight Highlight Oh, jener US-amerikanische Konzern, der seine Angestellten immer fair bezahlt, gewerkschaftliche Organisation ermöglicht und nachhaltige Burger produziert?
      Schmeckt gut, oder?
    • Supermonkey 26.08.2019 15:45
      Highlight Highlight Nur selten offiziell auf den Karten aufgeführt und via selfservice nicht bestellbar. Aber wirklich sensationell! 👍
  • Peter Li 26.08.2019 14:29
    Highlight Highlight Es gab vor 20 Jahren bereits einen Veggie Burger beim McDonalds, das war einfach ein Gemüsepad mit Panade lecker frittiert. Der hat gut geschmeckt, war eine Abwechslung zum "normalen" Burger und war plötzlich einfach von der Karte verschwunden. Und jetzt wo es Mode ist, kommt alles wieder zurück.
    • TingelTangel 26.08.2019 14:51
      Highlight Highlight Wär Besser Mc Donald würde von der Karte verschwinden.
  • Abu Nid As Saasi 26.08.2019 14:23
    Highlight Highlight Ich liebe mein ribeye. 500g, 5 cm dick, bleu
    • Henri Lapin 26.08.2019 14:59
      Highlight Highlight 👍
      Benutzer Bild
    • Abu Nid As Saasi 26.08.2019 15:44
      Highlight Highlight Dr. Evil: Gwaggli. Meine Frau (weiblich) isst deren zwei
    • Snowy 26.08.2019 16:49
      Highlight Highlight Hey Hey Lütlis!

      Ha en Witz. Er isch mega lusschtig!! Sinder parat?!

      "Dis Ässe isst mim Ässe s´Asse weg! "

      Ha Ha Ha. Mega luschtig (....gsi ide 5. Klass)!

      Sind die Sorte Männer eigentlich dieselben, die SUVs in der Stadt fahren?
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  • Hierundjetzt 26.08.2019 14:10
    Highlight Highlight Im Hiltl Chicken Nuggets, einen Burger oder Züri Gschnätzlets essen, klar. Super fein. Aber es ist nicht im Ansatz das gleiche wie mit Fleisch.

    Aber jetzt ein grosses trara draus machen? Nein.

    Gemäss Tagi gibts in der Schweiz Veganer im tiefen (!) 1stelligen Prozentbereich. 100% Vegetarierer vielleicht 10%.

    Daher, ganz ehrlich, verstehe ich diese mediale Aufregung und Platzierung absolut nicht.

    Das zu 100% vegetarische bzw vegane Chicken Nuggets oder Hamburger so heissen, leuchtet mir absolut nicht ein. Auch vegane Butter oder veganer Käse ist ehrlicherweise weder Butter noch Käse
    • Frances Ryder 26.08.2019 14:33
      Highlight Highlight Stell dir vor du bist Veganer und willst einen Kuchen backen. Wie findest du am schnellstem den Butter Ersatz aus deinem nicht-veganen Kuchenrezept? Wenn im Laden der vegane Butter angeschrieben ist oder wenn es Mandelmilch Kokosöl backcréme oder sowas heisst.
    • Charlie Brown 26.08.2019 14:35
      Highlight Highlight Schon mal daran gedacht, dass die Welt nicht eindimensional ist und du nicht 100% Vegi sein musst, um (vielleicht auch nur zur bereichernden Abwechslung) ab und zu einen Veggieburger zu essen?
    • Hierundjetzt 26.08.2019 15:11
      Highlight Highlight Frances: geniessbare vegane Butter gibts nur in der VegiMetzg von Hiltl. Ebenso die veganen Käse und Milchsorten

      Du siehst, ich bin bestens informiert

      Zudem: online Einkauf ein Begriff? Ist ja nicht so, das Kuchenbacken einem Impuls unterliegt, dem ich um 2200 plötzlich nachgehe 🙄😂😂😂
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  • ChillDaHood 26.08.2019 14:09
    Highlight Highlight Ich glaub ich starte nächstens mal einen Versuch und mische Rindfleischburger mit Vegiburger.
    • LongDong Silver 26.08.2019 15:43
      Highlight Highlight Die Fleischesser würden es nicht bemerken. (Aus eigener Erfahrungen) Stichwort Beyond Burger.
    • ChillDaHood 26.08.2019 16:05
      Highlight Highlight Denke ich eben auch - Und wenn wir bei 20 kg statt 50 kg landen sollen, dann wären inho Burger mit 20% Fleisch im Patty, welche geschmacklich keinen Unterschied machen eine gute Sache.

      Aber die Blitzer sagen mir eines:
      Vegetarier/Veganer finden es schlecht, weil immer noch Fleisch drin. Fleischesser finden es schlecht, weil sie denken ich hab was gegen Fleischkonsum.

      Tolle Welt, oder...
  • Charlie B. 26.08.2019 14:09
    Highlight Highlight "Aber wir gehören zu den widerstandsfähigsten Menschen auf diesem Planeten, und wir nehmen es jeden Tag mit jedem auf – und am Sonntag zwei Mal"

    bla bla bla, wacht jetzt auf sonst ist es zu spät.
    • TingelTangel 26.08.2019 14:53
      Highlight Highlight Wahrscheinlich Fuchtelt der dabei mit ner Knarre Rum.
    • sowhat 26.08.2019 19:39
      Highlight Highlight Trumpfans üben sich in seiner Sprache 😂
  • Vecchia 26.08.2019 14:02
    Highlight Highlight ich bevorzuge wenig echtes Fleisch aus CHer Bioproduktion, statt künstliches mit, womöglich bedenklichen, Zusatzstoffen. Aber jeder wie er will.

    Was mich an diesem ganzen "Anti-Fleisch"-Theater wirklich stört ist, dass stets verschwiegen wird, welchen Schaden die industrielle saison-unabhängige Gemüse- und Obstproduktion in fossil beheizten Treibhäusern und in trockenen Regionen anrichtet.

    https://www.srf.ch/news/panorama/wassernotstand-in-andalusien-erdbeeren-auf-kosten-der-zugvoegel

    • Büsi 26.08.2019 15:01
      Highlight Highlight Immer noch weniger als eine Ernährung, die Fleisch- und Milchprodukte beinhaltet. Niemand ist heilig und jeder kann bei sich selbst anfangen. Man muss nicht von einem Tag auf den anderen, vegan werden, Flugreisen streichen, null Abfall produzieren und nur noch Gemüse aus dem eigenen Garten essen... es ist ein Prozess ☺ Baby steps halt! Daher mal ein Vegi-Burger und bei den Erdbeeren auf CH achten, wunderbar! Aber von null auf hundert? Eher weniger!
    • Junges Blut 26.08.2019 15:01
      Highlight Highlight Lustig wie alle in den Kommentarspalten immer nur lokales Bio-Fleisch kaufen...
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 26.08.2019 15:33
      Highlight Highlight Hm, lecker, totgespritztes Gemüse auf ausgelaugtem Boden von Wanderarbeitern ohne Papiere in Almeria geerntet: https://www.google.com/amp/s/www.srf.ch/article/15010783/amp
      Da fühlt man sich so gut beim nächsten Einkauf in der Migros, beim Coop oder bei den übrigen Verdächtigen - 'n Guete.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocShi 26.08.2019 14:00
    Highlight Highlight vegetarische Fleischbällchen

    Ist ja auch ein Widerspruch in sich.
    😎
    • Ale Ice 26.08.2019 14:25
      Highlight Highlight Fruchtfleisch auch
      🍎
      Zahnfleisch nicht
      😁
    • wipix 26.08.2019 18:12
      Highlight Highlight 🤣
  • one0one 26.08.2019 13:58
    Highlight Highlight In Bern gibt es den Outlawz, dort wo vorher der Kung Fu Burger Laden war. Mir schmecken die veganen Kreationen besser als jeder Burger den Kung Fu jemals angeboten hat. Was ich damit sagen will: Es kommt auf die Fantasie, die Liebe und die Qualitaet der Zutaten im Burger an und nicht ob Fleisch drin ist. Hat bei mir auch ein wenig gedauert bis ich das gecheckt habe...
    Falls ihr es in den Outlawz schafft, unbedingt Platz lassen fuer die fried Oreos zum Nachtisch 😋
  • Pümpernüssler 26.08.2019 13:51
    Highlight Highlight Ist denn ein Vegi-Burger wirklich besser für die Umwelt? Man sollte vermehrt auf Importware aus Übersee verzichten. Avocado, Quinoa, Chia und wie die anderen "Superfood's" heissen.
    • maddiepilz 26.08.2019 14:40
      Highlight Highlight >ep, ist er. Rindfleischproduktion ist in jeder Form umweltbelastender als Übersee-Gemüseproduktion.
    • Sandro Lightwood 26.08.2019 15:47
      Highlight Highlight Vor allem wenn dieses Superfood dann noch den fast identischen Nährwert von Hafer hat.

      Hafer hat einfach ein Imageproblem! 😉
    • aglio e olio 26.08.2019 16:38
      Highlight Highlight Hmm, Hafer.
  • Mamasita 26.08.2019 13:49
    Highlight Highlight Ich fände es toll, wenn ihr vermehrt auf die Vor- und Nachteile der Produktion einzelner Produkte, die diversen Zubereitungsarten für die breite Auswahl an Lebensmitteln, etc. eingehen würdet anstatt ständig Vegis und Nicht-Vegis mit unnötigen Vergleichen, was jetzt besser ist, gegeneinander aufhetzt!
    • Junges Blut 26.08.2019 15:03
      Highlight Highlight Bravo Mamasita! Wie soll ein vernünftiger Diskurs stattfinden, wenn die Journalisten schon absichtlich polarisieren...
  • COLD AS ICE 26.08.2019 13:43
    Highlight Highlight ein richtiger burger wird mit fleisch zubereitet...punkt.
    • grünergutmensch 26.08.2019 13:51
      Highlight Highlight wieso?
    • wilbur 26.08.2019 13:54
      Highlight Highlight Eine richtige Hexe wird zu tode gefoltert... punkt.

      Anei, wir haben ja gottseidank den sogennanten Fortschritt ;)
    • Triumvir 26.08.2019 14:05
      Highlight Highlight Das war einmal. Zum Glück sind diese Zeiten je länger je mehr vorbei und das ist gut so. Der Trend geht in Richtung Fleischlos und zwar auch im Mainstream und das finde ich grossartig! Denn kein Tier sollte wegen Menschenernährung leiden müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wilbur 26.08.2019 13:42
    Highlight Highlight Das ist etwas, dass ich einfach nicht verstehe. Burger, Wurst, Hotdog, Hack etc. wächst an keinem Tier. Das sind einfach nur praktische Formen, um das Lebensmittel zu konsumieren. Über so etwas zu disskutieren ist im meinen Augen eimfach nur lächerlich. Ob man dann jedoch aus Tofu Dinge wie Leber, Sparerips etc. nachformen muss, ist eine andere Sache...
    • Crapaud Commun 26.08.2019 20:10
      Highlight Highlight Ich esse kein Fleisch mehr, bin aber mit Wienerli, Burger etc. aufgewachsen und mochte diese auch. Ich konsumiere gerne ab und zu Vegiwürstchen u.Ä., weil ich einfach manchmal lust auf einen Burger oder ein Würstchen habe und es für mich eine art „komfort-Essen“ ist. Natürlich, wie bei fast allem, sollte auch diese verarbeiteten Vegifleischvarianten nicht im Übermass konsumiert werden.
  • Der Tom 26.08.2019 13:37
    Highlight Highlight Finde ich ok. Sie sollten aber ihre Tiere nicht mehr Kuh oder Rind nenne dürfen. Antibiotika Klumpen oder Sojafressmaschine würde besser passen.
    • Beyond Good & Evil 26.08.2019 14:10
      Highlight Highlight Bei Antibiotika Klumpen musste ich sehr lachen, danke.
    • Lästermaul 26.08.2019 17:25
      Highlight Highlight Und wie soll man den Menschen nennen? Zweibeiniger Sojafressmaschinenfresser?
    • Lichtblau550 26.08.2019 21:28
      Highlight Highlight Vuh oder Vind für die Alternativen. Wo ist das Problem?
  • Nicosinho 26.08.2019 13:37
    Highlight Highlight ich dachte immer «Igitt Vegi-Burger», bis ich in LA in einem Umami-Burger Restaurant war und per Zufall einen Vegi-Burger ass. Der war echt sensationell lecker!

    Von dem her stehe ich diesem Umdenken positiv gegenüber.
    • Abu Nid As Saasi 26.08.2019 14:25
      Highlight Highlight Ketchup oder BBQ Sauce machen aus Papierservietten leckere Schnitzel und Burger
    • Schreimschrum 26.08.2019 16:10
      Highlight Highlight ich finde auch den vegi burger bei burger king den besten burger überhaupt... einfach mal probieren. nur nicht den von mac donalds den kann man echt vergessen...
    • Triumvir 26.08.2019 16:37
      Highlight Highlight @Schreimschrum: sorry, aber beides sind krasse Kalorienbomben und einfach ungeniessbar...
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Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

Düzen Tekkal (41) ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in Deutschland. Im Interview sagt sie, dass es noch nicht zu spät ist, Rojava zu retten. «Aber jetzt muss schnell gehandelt werden.»

Wenn Düzen Tekkal einmal loslegt, dann gleich richtig. Die Deutsche mit kurdisch-jesidischen Wurzeln nimmt kein Blatt vor den Mund. Seit Wochen kritisiert sie den türkischen Angriffskrieg in Rojava öffentlich und in einer scharfen Deutlichkeit: dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan völkerrechtswidrig handelt, dass er eine ethnische Säuberung vornimmt, dass er mit seinem Handeln dem Islamischen Staat zu neuer Kraft verhilft.

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