DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05010541 An employee of the German Federal Bank (Bundesbank) holds up a new 20 euro note in Duesseldorf, Germany, 04 November 2015. The new 20 euro note will be put into circulation starting 25 November 2015.  EPA/FEDERICO GAMBARINI

Auch der neue 20-Euro-Schein wird die architektonische Epoche der Gotik repräsentieren. 
Bild: EPA/DPA

Am Mittwoch kommt der neue 20-Euro-Schein in Umlauf. Er hat etwas Besonderes zu bieten



Nach dem Fünf- und Zehn-Euro-Schein wird auch die 20-Euro-Note ausgetauscht. Konsumenten in Euroländern können den neuen Geldschein zum ersten Mal am nächsten Mittwoch in der Hand halten. Wie schon bei den Banknoten zuvor folgen die Neuerungen beim 20-Euro-Schein einer besonderen Logik – allerdings hat der 20-Euro-Schein zusätzlich noch etwas Besonderes zu bieten.

Die Europäische Zentralbank (EZB) nennt die neue Serie von Euro-Noten «Europa-Serie»: Ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa aus der Welt der griechischen Sagen – die Namensgeberin des Kontinents – ist an bestimmten Stellen auf den Geldscheinen abgebildet.

Das Hauptmotiv «Zeitalter und Stile» mit architektonischen Abbildungen aus verschiedenen Epochen bleibt erhalten. Die Fünf-Euro-Noten repräsentieren die Klassik, die Zehn-Euro-Scheine die Romanik, die 20-Euroscheine die Gotik, die 50-Euro-Banknoten die Renaissance, die 100-Euro-Noten Barock und Rokoko, die 200-Euro-Scheine die Eisen- und Glasarchitektur des 19. Jahrhunderts und die 500-Euro-Geldscheine die Architektur des 20. Jahrhunderts.

epa04646863 The new 20-euro banknote is presented at the Bundesbank headquarters in Frankfurt, Germany, 04 March 2015. The new banknote will enter into circulation on 25 November 2015. The banknote possesses a transparent hologram window with a picture of the mythological Europa. The note features colored holograms, increasing the banknote's security.  EPA/BORIS ROESSLER

Der neue Geldschein besitzt farbige Hologramme.
Bild: EPA/DPA

Neun Sprachen statt fünf

Auch die bisherigen Hauptfarben der Scheine werden beibehalten. Neu ist, dass die Abkürzung für EZB in neun statt bisher fünf Sprachen auf die Geldscheine gedruckt ist.

Durch die neuen Scheine soll das Papiergeld fälschungssicherer werden. Auf den neuen Noten findet sich ein Hologramm mit dem Porträt der Europa. Dieses Porträt erscheint im silbernen Streifen der Banknoten, wenn sie gekippt werden.

Ausserdem erscheinen in dem Streifen ein Symbol und der Nennwert der Scheine. Das Porträt der Europa erscheint ebenfalls als Wasserzeichen der Geldscheine. Zudem gibt es eine sogenannte Smaragdzahl, auf der sich beim Kippen ein Lichtbalken auf und ab bewegt. Die Zahl verändert ihre Farbe von Smaragdgrün nach Tiefblau.

Der neue 20-Euro-Schein enthält zudem ein weiteres Sicherheitsmerkmal: Im Hologramm befindet sich ein sogenanntes Porträt-Fenster. Wird der Geldschein gegen das Licht gehalten, wird das Fenster durchsichtig. Das Europa-Porträt wird von beiden Seiten des Geldscheins aus sichtbar.

epa04646862 The new 20-euro banknote is presented at the Bundesbank headquarters in Frankfurt, Germany, 04 March 2015. The new banknote will enter into circulation on 25 November 2015. The banknote possesses a transparent hologram window with a picture of the mythological Europa.  EPA/BORIS ROESSLER

Das Hologramm der Europa.
Bild: EPA/DPA

Nach den Fünf-, Zehn und 20-Euro-Scheinen folgen schrittweise die Banknoten mit höheren Nennwerten, und zwar aufsteigend: 50, 100, 200 sowie 500 Euro. Zunächst sind alte und neue Noten parallel in Umlauf. Dann wollen EZB und nationale Notenbanken die alten Scheine Schritt für Schritt aus dem Verkehr ziehen. Die alten Noten behalten ihren Wert, verlieren aber den Status als gesetzliches Zahlungsmittel. Wann dies geschieht, will die EZB noch bekanntgeben. Bei nationalen Notenbanken wie der Bundesbank können alte Noten aber jederzeit umgetauscht werden. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schlechter dran als Türkei/Ukraine: EU straft Schweizer Forscher wegen Rahmenabkommen-Aus

Jetzt ist es offiziell: Die EU-Kommission hat nicht vor, mit der Schweiz bald über eine Assoziierung zu ihrem Forschungsprogramm zu verhandeln. Für hiesige Forscher und Forscherinnen drohen Nachteile.

Wiederholt sich die Geschichte von 2014? Im Nachgang zur Annahme der Masseneinwanderungsinitiative schnitt die EU-Kommission Schweizer Forscher und Forscherinnen von der EU-Kooperationsprogrammen ab. Nach dem Scheitern der Verhandlungen zum Rahmenabkommen droht nun ebenfalls ein zumindest vorübergehender Ausschluss: Die EU-Kommission hat nicht vor, mit der Schweiz bald über eine Teilnahme am 95-Milliarden-Forschungsprogramm «Horizon Europe» zu verhandeln. Das geht aus einem Dokument hervor, …

Artikel lesen
Link zum Artikel