Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weil die Mieten in London viel zu hoch sind, pendelt dieser Mann jetzt von Barcelona aus zur Arbeit



Sam Cookney hat es satt, dass sein ganzes Einkommen für die Miete seiner Wohnung in London draufgeht. Schliesslich arbeitet er, um zu leben – und nicht umgekehrt. Er setzte sich also hin und rechnete mal alle seine Ausgaben nach, vergleicht mit anderen Wohnmöglichkeiten – und kommt auf ein überraschendes Resultat:

Rein theoretisch wäre es für ihn günstiger, wenn er in Barcelona leben und nach London pendeln würde.

Diese Erkenntnis hat der Social-Media-Manager im Oktober 2013. Er teilt sie mit seinen Followern auf Twitter und fragte diese, ob er darüber bloggen sollte?

Jep! – Schliesslich will jeder diese Rechnung sehen.

Auf seinem Blog zeigt der 33-Jährige also auf, wie die Mietsituationen derzeit in West Hampstead aussehen.

In diesem Quartier würde Cookney gerne wohnen:

Bild

screenshot google maps

Kostenpunkt, je nach Anzahl Schlafzimmer (Wir befinden uns immer noch im Jahre 2013):

Bild

via sam cookney

Nimmt er die günstigste Wohnung, rechnet sein ÖV-Abo und die Steuern dazu kommt er auf 1979 Euro monatlich.

Und wie sieht es in Barcelona aus? 

Für 680 Euro gibt es da bereits eine Wohnung mit nicht nur einem, sondern gleich drei Schlafzimmern – und zwar nur einen Steinwurf vom Stadtzentrum entfernt. Mit drei Balkonen, Meer, schönem Wetter.

Und für nur 34 Euro kann er von Barcelona nach London fliegen. Die Flugpreise im Jahre 2013:

Bild

via sam cookney

Rechnet er auch bei Variante Barcelona noch sein ÖV-Ticket für Barcelona und London dazu, kommt er summa summarum auf 1592 Euro monatlich – 387 Euro günstiger als in London zu leben und zu arbeiten.

London total: 1979 Euro

Barcelona total: 1592 Euro​

Aber eben. Er arbeitet in London. Er kann doch nicht nach Barcelona ziehen und in London arbeiten. Das wäre ja absurd. Von Tür zu Tür wären das über 5 Stunden. Das macht doch niemand.

....

Nun ja – er hat es trotzdem gemacht: Zwei Jahre später ist Cookney wirklich nach Barcelona gezogen und pendelt jetzt vier Tage die Woche nach London und zurück.

Cookneys neuer Bahnhof: Der Flughafen

Und was machen die Mieten derzeit in London? Naja ...

Die Geschichte vom Pendler geht aktuell um die Welt ...

Jep, auch in den USA kennt man Cookney mittlerweile.

Sam Cookney begrüsst seine neuen Follower auf Twitter – und warnt sie schon mal vor: Es gibt hier nicht viel zu sehen. Nur Flugzeugfotos und Geschichten über schlechte Dates.

PS: Er ist noch Single.

Was wohl Picdump-Dave dazu sagen würde?

picdump-dave, dave

An alle Pendler – auch wenn es manchmal etwas eng ist, es könnte schlimmer sein: Pendeln in Indien

(lis)

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

16
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yelina 06.08.2015 15:52
    Highlight Highlight Diese Geschichte zeigt zudem auf, dass Fliegen einfach zu billig ist...
  • SanchoPanza 06.08.2015 15:42
    Highlight Highlight PICDUMP-DAVE!!!
    • Brienne von Tarth 06.08.2015 16:57
      Highlight Highlight Genau das wollte ich au gerade schreiben! :D
  • Baba 06.08.2015 14:08
    Highlight Highlight Sorry, aber der Typ hat meiner Meinung nach hochgradig einen an der Waffel.

    Da er tatsächlich bereit ist, fünf Stunden täglich zu pendeln, könnte er auch zB in Norfolk (Cambridge/Umgebung) leben und umweltfreundlicher mit dem Zug nach London pendeln. Das wäre dann aber halt nicht so spektakulär wie Barcelona - London mit dem Flieger. Aber er will ja NUR in Hampstead wohnen - nirgendwo sonst in England 😈.

    Er ist noch Single? Ist vielleicht besser, er bleibt es (und wird keinesfalls Vater!), wer nur wegen 300 Euros SO mit der Umwelt umgeht, sollte wirklich keine Kinder in die Welt setzen, die Papas Suppe dann mit auslöffeln müssen.

    Und nein, der Flieger geht nicht so oder so - er geht nur, wenn die Nachfrage da ist (vor allem bei diesen Billig-Carriern, die einen für ein paar Euro durch die Weltgeschichte befördern). Typen wie er generieren diese Nachfrage; das macht ihn in meinen Augen zum Umweltsünder erster Klasse.
    • Asmodeus 06.08.2015 15:58
      Highlight Highlight Wieso Single? Vermutlich ne Freundin in Barcelona und eine in London.
      Sie werden sich sicher ned im Ausgang über den Weg laufen ;)
    • Yelina 06.08.2015 17:56
      Highlight Highlight Und Vater werden kann man ebenfalls als Single ;-)
    • Baba 06.08.2015 21:57
      Highlight Highlight Habe ich was anderes geschrieben, yelina? Er solle besser Single bleiben und auch nicht Vater werden...😊
    Weitere Antworten anzeigen
  • elivi 06.08.2015 14:00
    Highlight Highlight wer sich über wochenaufenthalter wunder die jedes wochenend zurück nach deutschland/portugal/UK gehn .. es geht noch besser.
  • mrgoku 06.08.2015 13:34
    Highlight Highlight LOL!
  • Tiny Rick 06.08.2015 12:20
    Highlight Highlight Was er nicht einberechnet hat, ist die Lebenszeit die er verschwendet. 5h pro tag zum hin und her reisen?!? Diese Zeit wäre mir mehr als 300€ wert...
    • Asmodeus 06.08.2015 13:31
      Highlight Highlight Naja. Solange er ie Reisekosten von den Steuern abziehen kann ;)
  • wischimoppi 06.08.2015 12:12
    Highlight Highlight Das ist ja DER Klimasünder schlechthin.
    • peeti 06.08.2015 12:35
      Highlight Highlight haha grumpy, dass es noch Leute gibt, die solch doofe Argumente bringen/glauben..
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 06.08.2015 12:38
      Highlight Highlight Er schafft die Nachfrage dazu!

Interner Bericht zeigt: Swiss prüft Kurzarbeit für bis zu 12 Monate

Die Airline hat derzeit nur noch sechs Flugzeuge in Betrieb und für alle Angestellten Kurzarbeit für drei Monate beantragt. Eine Rückkehr zum Normalbetrieb scheint in weiter Ferne, wie ein Schreiben der Firma zeigt.

Vor dem Swiss-Personal stehen ungewisse Zeiten. Vor wenigen Tagen hat die Airline für ihre 9500 Angestellten Kurzarbeit beantragt. Im gesamten Lufthansa-Konzern wurde für 87000 Mitarbeitende Kurzarbeit eingereicht.

In welchem Umfang die Anträge der Swiss schlussendlich umgesetzt werden, hängt vom Staatssekretariat für Wirtschaft ab, welche diese prüft, und von der weiteren Entwicklung der Coronavirus-Krise. Diesbezüglich rechnet die Swiss-Führung nicht mit einer raschen Besserung, wie ein …

Artikel lesen
Link zum Artikel