Wirtschaft
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Mit diesem Ball will Amazon-Chef Bezos auf dem Mond landen



Amazon-Chef Jeff Bezos hat am Donnerstag seine Pläne für eine Mond-Mission präsentiert. Er stellte in Washington ein Modell für eine Landefähre vor, mit dem Ladungen auf den Mond transportiert werden können.

Jeff Bezos speaks in front of a model of Blue Origin's Blue Moon lunar lander, Thursday, May 9, 2019, in Washington. (AP Photo/Patrick Semansky)

Platz für vier Fahrzeuge: «Blue Moon» Bild: AP/AP

«Es ist Zeit, zum Mond zurückzukehren – und dieses Mal, um zu bleiben», sagte Bezos, Gründer des Raketenherstellers Blue Origin. In dem Raumschiff «Blue Moon» sei Platz für vier Fahrzeuge, mit denen der Mond erkundet werden könne. Es solle zudem Geräte für wissenschaftliche Untersuchungen und eventuell sogar Menschen an Bord nehmen können.

Seine Firma habe seit drei Jahren am Design des Mondlandefahrzeugs gearbeitet. Man sei bereit, die Nasa bis 2024 mit «Blue Moon» zu unterstützen.

Bezos hatte vor gut einem Jahr gesagt, Blue Origin sei «das Wichtigste, was ich mache». Er denke, dass die Erschliessung des Sonnensystems unter anderem nötig sei, um künftige Energiekrisen zu verhindern.

Jeff Bezos speaks at an event before unveiling Blue Origin's Blue Moon lunar lander, Thursday, May 9, 2019, in Washington. (AP Photo/Patrick Semansky)

Ambitionierte Pläne: Jeff Bezos. Bild: AP/AP

Bezos ist Gründer und Chef des weltgrössten Online-Händlers Amazon sowie Eigentümer der «Washington Post». Mit seinen Mondlande-Plänen befindet sich Bezos in guter Gesellschaft. Auch der Unternehmer Elon Musk verfolgt mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX ähnlich ambitionierte Vorhaben.

Musks Reaktion:

Beide US-Raketenanbieter erhalten hoch dotierte Aufträge von der Regierung in Washington und können so die Preise auf dem kommerziellen Markt drücken. (sda/reu/dpa)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beat-Galli 11.05.2019 09:53
    Highlight Highlight Ist doch glasklar weshalb er dies macht!
    Die Steuern in Luxemburg sind Ihm viel zu hoch. Es ist günstiger auf em Mond eine Briefkastenfirma zu gründen.

    Dass dies erlaubt ist, braucht er eine ständige Wohnbevölkerung, dass diese ein Staat ausrufen kann, welche wiederum Handelsbeziehungen und Steuerrecht einführen kann....

    Clever
  • Wombat94 10.05.2019 09:17
    Highlight Highlight So gespannt wie ich auf die New Glenn und den Lander bin, so sehr geht mir Bezos mit seinem überheblichen gehabe auf den Sack.

    Man erinnere sich an die Szene vor ein paar Jahren als er behauptete er würde Elon und Spacex schlagen. Jedoch hat Blue Origin nach wie vor mit keiner Rakete einen Orbit erreicht und jetzt wollen sie in 2 Jahren New Glenn testen auf dem Mond landen? Bezos Time ist wohl noch deutlich schlimmer als Elon Time...
    • Bynaus @final-frontier.ch 10.05.2019 10:54
      Highlight Highlight Unicorns dancing in the flame duct...
  • leu84 10.05.2019 09:13
    Highlight Highlight Wenn Amazon in New York unerwünscht ist, dann zieht er auf den Mond. Karl Stromberg hatte sein Unterwasserlabor. Bond hat nun einen neuen Bösewicht.
  • Jute-statt-Plastik-Tagträumer 10.05.2019 09:07
    Highlight Highlight Musk's Reaktion ... :D Einfach Genial !!!
  • Bird of Prey 10.05.2019 08:54
    Highlight Highlight Die Reichen haben den Glauben verloren, dass unsere Welt noch zu retten ist. So suchen sie einen Weg, diesem Schicksal zu entrinnen.
    Erinnert mich an den Film Elysium.
    • Heinzbond 10.05.2019 09:13
      Highlight Highlight All das Geld und bezos kann sich doch keine zweite Erde kaufen...
    • Bynaus @final-frontier.ch 10.05.2019 10:54
      Highlight Highlight Der Vorwurf kommt auch j-e-d-e-s-m-a-l wenn Bezos oder Musk (oder Branson, wobei der eher eine Witzfigur ist) irgend eine Ankündigung machen. Es geht nicht darum, einen Ersatz für die Erde zu finden (den gibt es eh nicht, Musk & Bezos wissen das): es geht darum, den Raum menschlicher Aktivität einmal mehr zu erweitern - diesmal, ins Sonnensystem hinaus. Dort draussen gibt es Energie & Rohstoffe in fast beliebigen Mengen, aber keine Umwelt, der man schaden könnte. Nur Milliardäre haben die nötigen finanziellen Mittel, um diese Probleme anzupacken - oder Staaten, aber denen fehlt das Interesse.
    • Heinzbond 10.05.2019 15:31
      Highlight Highlight Byanus, ich wollte es auch als Sarkasmus bezeichnen nicht als vorwurf.
      Vorwerfen kann man bezos das er auf Kosten seiner Angestellten derartige Projekte planen und finanzieren kann. Sollte es jemals ein echtes Ticket mars oder Mond, meinetwegen auch one way geben zum Aufbau einer Kolonie, ich würde sehr wahrscheinlich mit Blut unterschreiben, meine Seele abgeben und das hypothetische erstgeborene, nein das nicht...
      Definitiv nicht.... Aber der Rest, den würde ich
  • SwissMafia 10.05.2019 06:40
    Highlight Highlight Lustige Vorstellung das diesern Typ als Buchverkäufer angefangen hat und jetzt bald auf dem Mond landen will.
  • Bynaus @final-frontier.ch 10.05.2019 05:56
    Highlight Highlight "Beide US-Raketenanbieter erhalten hoch dotierte Aufträge von der Regierung in Washington und können so die Preise auf dem kommerziellen Markt drücken."

    Erstens stellt dieser Satz eine Gleichheit zwischen den beiden Unternehmen her, die es schlicht nicht gibt. Blue Origin hat noch nie irgend etwas in die Erdumlaufbahn gebracht. Sie haben bisher keine Regierungsaufträge im Sinn von z.B. Militärsatelliten (im Gegensatz zu SpaceX). Zweitens impliziert der Satz, dass allein die Regierungsaufträge SpaceX ermöglichen, so tiefe Preise anzubieten. Das ist falsch, auch wenn Arianespace das behauptet.

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