Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06725747 A worker walks past of the solar photovoltaic elements at the solar power plant, which was built near Shchyrets village, south of Lviv, western Ukraine, 10 May 2018. The Shchyrets 1 solar power plant has about 33,400 square meters of solar panels expected to generate 2,169,000 kWh of electricity each year.  EPA/PAVLO PALAMARCHUK

Bild: EPA/EPA

So gigantisch viel Solarenergie ging uns im Juni durch die Lappen

09.07.18, 12:03 09.07.18, 21:25


«watson! Der Juni war doch so sonnig! Kannst du nicht ausrechnen, wie viel Sonnenenergie in der Schweiz ungenutzt verpufft ist?»

Ein besorgter, aber interessierter Bürger

Ja, aber das wird eine rein hypothetische Spielerei*.
*Die viele Probleme der Solarenergie ausspart.

Die internationale Energieagentur (IEA) berechnete für die Schweiz ein Solarenergieproduktionspotential für das Jahr 2050 von 32 TWh (Terawattstunden) und korrigiert damit alte Berechnungen (18TWh) weit nach oben.

Greenpeace kommt mit 30 TWh auf ein ähnliches Potential und auch die Schätzungen von swissolar.ch weichen nicht markant ab.

Nehmen wir also an, das Solarenergieproduktionspotential der Schweiz liegt bei 30 TWh pro Jahr.

«Wie viel Solarenergie hätte die Schweiz im letzten Juni  theoretisch produzieren können?»

Ein besorgter, aber interessierter Bürger

Juni 2018 – das war eitel Sonnenschein. Laut Stefan Müller von meteotest.ch schien die Sonne im Juni derart oft, dass die Messstation in Bern 14,5% der jährlichen Sonneneinstrahlung (Mittelwert der letzten 20 Jahre) registrierte. Die Station in Zürich erfasste gar 14,8%.

Die Milchbüechlirechnung lautet demnach: Wie viel sind 14,65% ((Zürich + Bern)/2) von 30 TWh?

Es sind 4,395 TWh oder 4'395 GWh (Gigawattstunden).

«Und wie viel haben wir tatsächlich produziert?»

Ein besorgter, aber interessierter Bürger

0,292 TWh oder 292 GWh.

Und so haben wir die 292 GWh berechnet:

Laut Swisssolar produzierten Schweizer Solaranlagen 2016 1580 Gigawattstunden Energie. Der Marktanteil betrug 2,3%. Für das Jahr 2018 nehmen wir einen gleichbleibenden Stromverbrauch an (2017 stieg der Verbrauch um 0,4%) und einen Marktanteil der Solarenergie von 2,9%. Das ergibt eine Gesamtjahresproduktion für 2018 von 1992 GWh. 14,65% von 1992 GWh entsprechen 292 GWh oder 0,292TWh

«Da ist uns aber recht viel durch die Lappen gegangen!»

Ein besorgter, aber interessierter Bürger

Ja. 4,103 TWh oder
4'103 GWh oder
4'103'000 MWh oder
4'103'000'000 KWh

«Mir sagt diese Zahl nichts. Was hätte man mit ‹4,103 blablabla› anstellen können?»

Ein besorgter, aber interessierter Bürger

Gut, dass du fragst.

Dieses Haus produziert 7 Mal mehr Energie als es verbraucht

Video: srf

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

60
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
60Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hubert Kirrmann 10.07.2018 10:48
    Highlight Solange wir diese Energie nicht verwerten oder speichern können für die Wintermonate, nützt sie nichts. Es ist wie eine riesiege Kirschenernte.
    4 1 Melden
  • EvilBetty 10.07.2018 10:20
    Highlight Die Lösung wäre ja eigentlich weniger Energie zu verbrauchen, statt mehr zu produzieren...
    3 0 Melden
  • Pointer 09.07.2018 17:00
    Highlight Wer will schon 4,1 Milliarden Stunden staubsaugen? 🧐
    1 0 Melden
  • Urs Stotz 09.07.2018 15:24
    Highlight Es müssten mindestens 240 TWh sein, ohne dass die Grauenergie (z.B. Import energieintensiver Industrieprodukte im Ausland usw), ohne dass die Speicherung einberechnet ist.
    Die hypothetische 30 TWh Solarenergie Jahresproduktion reichen bei weitem nicht. Wir müssten 8x mehr also mindestens 240 TWh abdecken.
    Quelle: http://www.bfe.admin.ch/php/modules/publikationen/stream.php?extlang=de&name=de_567334882.xlsx
    8 18 Melden
    • Pointer 09.07.2018 17:12
      Highlight Letztes Jahr haben wir in der Schweiz 58,483 TWh elektrische Leistung genutzt.
      Die Gesamtenergienutzung betrug 849 790 TJ, umgerechnet 236,1 TWh. Wenn man Fahrzeug und Heizungen auf Varianten umstellt, die kein Erdöl brauchen, wird der Gesamtenergiebedarf niedriger, da die anderen Varianten viel energieeffizienter sind.
      1 0 Melden
  • Urs Stotz 09.07.2018 15:24
    Highlight Prozentual gesamter Endverbrauch 2016:
    34% Treibstoffe
    16% Erdölbrennstoffe
    25% Elektrizität
    14% Gas
    4.5% Holzenergie
    2.2% Fernwärme
    2.5% erneuerbare Energien (1.7% Umweltwärme, 0.3% Sonne, 0.2% Biogas, 0.2% Biogene Treibstoffe)
    Die 25% Elektrizität entsprechen 62 TWh.
    Die 25% Elektrizität entsprechen 62 TWh.
    33% 20TWh werden durch Atomkraftwerke
    27% 17TWh werden durch Wasserkraftwerke Laufwerke
    33% 20TWh werden durch Wasserkraftwerke Speicherwerke
    Um von den fossilen Brennstoffen und von Atomkraftwerken wegzukommen, reichen die hypothetischen 30 TWh Solarenergie bei weitem nicht.
    16 18 Melden
    • Mario Conconi 09.07.2018 23:20
      Highlight Darum besser garnicht erst anfangen? Wollen Sie uns das sagen? 👎
      4 1 Melden
  • infomann 09.07.2018 15:10
    Highlight Alle wenn und aber....
    Es gibt keine andere Energie wo wir selber produzieren können ausser noch viel mehr Strom.
    All den Gegnern sollte langsam ein Licht aufgehen, oder wollen sie dass das Licht ausgeht??
    15 22 Melden
  • Olf 09.07.2018 15:00
    Highlight Viele thermische Kraftwerke sind bereits mit Power to Heat Systemen ausgerüstet, dass heißt dass an Spitzentagen Energie aus dem Netz aufgenommen wird um Dampf zu erzeugen der wiederum in einem Kondensator vernichtet werden kann. Mehr Solarzellen helfen also überhaupt nicht solange die Energie nicht gespeichert werden kann.
    25 8 Melden
    • Beat Galli 09.07.2018 20:40
      Highlight Dann ist ka klar was zu tun ist. Mehr Speicherkraftwerke, oder solche anders nutzen.
      2 0 Melden
  • PhilippS 09.07.2018 14:55
    Highlight Spannend der Vergleich zwischen SBB/Haushalte vs. Auto. Da sieht man ziemlich deutlich, wie krass viel Energie auf der Strasse verbraucht wird.

    Natürlich alles hypothetisch und es werden auch nur alle in der Tesla-Leistungsklasse rumkurven.
    27 0 Melden
  • Husar 09.07.2018 14:47
    Highlight Eine PV-Anlage mit 5 KW Spitzenleistung kostet ca. 20000 Franken und hat 29 qm Solarfläche (für durchschn. Haus).

    Diese Anlage produziert im Jahr rund 6000 KWh. Die KWh kostet in der Schweiz ungefähr 20 Rp. Das heisst, das Dach generiert Strom mit einem Marktwert von 1200 Fr. pro Jahr. Die Investition ist somit frühestens erst nach 17 Jahren amortisiert. Unterhaltskosten nicht eingerechnet. Produktionsüberschuss, der unter 20 Rp./KWh verkauft werden muss, nicht eingerechnet.
    Die Kostendeckende Einspeisevergütung gibt es übrigens nicht mehr.
    Ich installiere kein PV-Anlage, weil unrentabel
    36 29 Melden
    • infomann 09.07.2018 16:37
      Highlight Ich denke du müsstest mal die neuesten Preise anschauen....
      Deine Kalkulation ist überholt..
      1 1 Melden
    • c.v. 09.07.2018 16:45
      Highlight Also ich hab in diesem Frühling eine Anlage mit 13 kWp für etwa 25'000.- gebaut. Weiss nicht woher die 20'000.- für 5 kWp stammen, aber die scheinen mir doch extrem teuer...
      1 0 Melden
    • esmereldat 09.07.2018 17:14
      Highlight 1. Lebensdauer einer PV-Anlage >20 Jahre, das heisst wenn du eine Amortisationszeit von 17 Jahren hast, kannst du sie rentabel betreiben.

      2. 20'000 CHF für 5 kWp ist eher hoch, das sind spezifische Kosten von 4000 CHF/kWp. Das ist selbst für eine Kleinanlage teuer. Falls du keine super komplizierte Installationsbedingungen hast, sollte der Preis tiefern liegen. Da würde ich Vergleichsofferten einholen. ;-)

      3. Sind Steuereinsparungen möglich.

      4. Die KEV gibt es noch, für Kleinanlagen gibt es aber neu eine Einmalvergütung in der Höhe von max. 1/3 des Anlagenpreises. Lohnt sich.
      2 0 Melden
    • PVJ 09.07.2018 17:47
      Highlight t ok, die Anlage sollte min. 20 Jahre halten.
      Kostendeckende Einspeisevergütung gibt es zwar nicht mehr, aber Einmalvergütung, die Dir für Dein Bsp. ca. CHF 4'000 der Investition abdeckt.(https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20162947/index.html)
      0 0 Melden
    • AmTuruk 09.07.2018 19:14
      Highlight Wtf, wieso wird hier geblitzt?!
      Ist (traurige) realtät. Saubere Energie ist derzeit schlichtweg nicht rentabel...
      4 2 Melden
    • Mario Conconi 09.07.2018 23:27
      Highlight Sie könten ihr Dach einem Elektrizitätswerk zu Verfügung stellen! Das EW installiert die Anlage und kümmert sichvum den Unterhalt. Der produzierte Strom fliesst ins Netz Sie bekommen als Gegenleistung warmes Wasser und Heizung?
      Informieren Sie sich doch bitte bei Ihrem EW über diese Möglichkeit
      3 1 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 09.07.2018 23:51
      Highlight In Kombination mit einem geeigneten Speicher verkaufst du keine einzige kWh als Produktionsüberschuss.
      3 0 Melden
    • Husar 11.07.2018 17:08
      Highlight @esmereldat
      Es rentiert nicht. Rechne noch den Kapitalzins mit ein und die Unterhaltskosten. Deine Anlage könnte nach 21 Jahren schon kaputt sein. Kein vernünftiger Mensch investiert in etwas, was erst nach nach ca. 20 Jahren und auch nur vielleicht rentiert. Die Strompreise sind nicht garantiert. Gut möglich, dass sie fallen werden. Dann dauert es dann vielleicht länger als Du lebst, bis es rentiert oder auch nicht.

      @Conconi: Ich vermiete mein Dach doch nicht für ein Butterbrot!

      @ReziprokparasitischerSymbiont
      Dann lohnt es sich garantiert nicht. Stromspeicher sind exorbitant teuer.
      1 2 Melden
    • infomann 12.07.2018 06:19
      Highlight Könnte nach 21 Jahren kapput sein.???????Wie kommst du auf so etwas?
      Die Lebensdauer kann doppelt so lange sein...
      1 0 Melden
    • esmereldat 12.07.2018 08:48
      Highlight @Husar: Danke, ich bin vom Fach und habe schon zig Wirtschaftlichkeitsrechnungen von PV Anlagen gemacht. 😉

      Du hast hier eine vereinfachte Rechnung gepostet mit teils unrealistischen Zahlen, darauf bin ich dann eingegangen.

      Ja, als EFH Besitzer mit Kleinanlage wird man nicht reich. Aber man kann die Anlage über ihre Lebensdauer heute meist gut amortisieren und zusätzlich noch etwas rausschlagen. Ein schneller Gewinn lässt sich damit kaum realisieren, Gründe eine Anlage zu bauen gibt es aber andere genügend. Eine Investition in ein Gebäude ist immer langfristig geplant.
      4 2 Melden
  • Husar 09.07.2018 14:16
    Highlight Man müsste es den Liegenschaften- und Landbesitzern leicht machen, ihre Grundstück-, Dach- und Fassadenflächen an Solarenergieproduzenten zu lukrativen Preisen zu vermieten, z. B. zu 10-18 Fr pro Quadratmeter. Ein Quadratmeter bringt dem Stromverkäufer rund 20 bis 28 Franken Umsatz pro Monat ein. Das wäre eine Win-Win-Win-Situation.
    Win für den Liegenschaftenbesitzer.
    Win für den Solarenergieproduzenten.
    Win für die Umwelt und das ganze Land.

    Man müsste aber das restriktive Baugesetz massiv lockern und auf Orts-, Denkmal- und Landschafts- und Landwirtschaftsschutz verzichten. Da scheitert's.
    29 10 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 09.07.2018 23:56
      Highlight Diese Konflikte gibt es nicht nur bei der Sonnenenergie, auch die Nutzung von Wasser und Wind scheitert oft an den Bestimmungen des Natur- und Heimatschutzes.
      4 0 Melden
  • Husar 09.07.2018 13:55
    Highlight Das Potential ist extrem viel grösser.
    Die Schweiz hat eine Fläche von rund 41000 qKM mit einer mittleren Sonneneinstrahlung von 160 W/qm.
    In der Schweiz beträgt damit das Potential an Solarenergie 57'000 Terawattstunden, während die Schweiz ca. 70 Terawattstunden Elektrizität produziert und insgesamt einen Primärenergieverbrauch von ca. 230 Terawattstunden hat.
    D. h., wir könnten alle Energie aus der Sonne beziehen und müssten dafür nur einen Bruchteil der Landesfläche mit Solarkraftwerken bedecken. 1100 qKm würden reichen. 3000 qKm sind schon Siedlungsfläche.
    Aber der Umbau ist enorm teuer.
    14 13 Melden
    • Brummbaer76 09.07.2018 17:15
      Highlight Du vergisst die Speicherung. Ein teil könnte durch Pumpspeicherkraftwerke gespeichert werden, indem man ein teil der Wasserkraftwerke umbaut. Aber wie speichert msn den Rest?
      2 0 Melden
    • Ziblizabli 10.07.2018 10:07
      Highlight Würde über den Gletschern Solaranlagen montiert, würden diese nicht mehr wegschmelzen.
      3 0 Melden
  • Matrixx 09.07.2018 13:21
    Highlight Da fuhr ich doch letztens in den Schwarzwald. Anfangs Grenze zu Deutschland hats kleine, moderne Häuser und jedes Haus hat mind. So viele Solarzellen, um den eigenen Gebrauch zu decken.
    Da fahr ich da ländlich an einem Bauerhaus vorbei. Eine uralte, morsche Holzhütte, die vermutlich bei nächsten starken Wind weg ist. Und was seh ich da? Modernste Solarzellen auf dem Dach.

    Und die Schweiz schafft es nicht mal, Neubauten mit Solarzellen auszurüsten!
    202 7 Melden
    • roger_dodger 09.07.2018 18:50
      Highlight Nein, den dieselben Grünen die mehr erneuerbare Energien fordern verhindern dass mit fadenscheinigen Argumenten.
      2 0 Melden
    • KXXY 09.07.2018 21:18
      Highlight Die Deutschen haben ja auch 300mrd verlocht in Solarsubvention
      2 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 11.07.2018 11:56
      Highlight @roger_dodger

      Die Grünen sind doch keine Denkmalschützer und hätten nicht den geringsten Vorteil wenn sie derartiges tun würden. Sie würden eher ihre Wähler vergraulen.

      Wer profitiert also? Ja genau, Öl- und AKW-Lobby. Wer genau sitzt da in den Vorständen? Rösti und seine Freunde.
      1 0 Melden
  • Biitoo 09.07.2018 13:18
    Highlight Dank meinen 11 Solarzellen und dem Speicher fahre ich nur mit meinem Strom und das geile finde ich immer wieder wenn man von der Klima oder vom Bier sagen kann: gekühlt von der Sonne 🌞⚡️
    139 8 Melden
    • Husar 09.07.2018 17:06
      Highlight Wieviele Jahre lang könntest du den Strom einkaufen, den Deine Anlage produziert, mit dem Geld, was Deine Anlage kostete? 15, 20, 25, 30 Jahre? Wie lange hält Deine Anlage durch? 5, 10, 15 Jahre?
      1 0 Melden
    • Sagitarius 10.07.2018 14:28
      Highlight @Biitoo: kannst Du mir sagen, was für Speicher Du einsetzt? Danke!
      2 0 Melden
  • Domino 09.07.2018 12:48
    Highlight Um die 4.4 TWh zu speichern um sie im nicht so sonnenreichen Winter zu nutzen hätte es 41‘000‘000‘000 Teslabatterien gebraucht à ca 30‘000 Chf Das ergibt ca. 1.8x das BIP der Schweiz pro Jahr.
    44 64 Melden
    • fcsg 09.07.2018 13:52
      Highlight Da sowieso niemand auf die Idee kommt die gesamte Energiemenge in Batterien zu speichern, ist diese Rechnung ziemlich irrelevant. Ausserdem gibt es in der CH die Möglichkeit grosse Energiemengen in Pumpspeicherkraftwerken zu speichern.
      33 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 09.07.2018 13:53
      Highlight @Domino

      1. Muss man nicht die gesamte Energie für die Wintermonate speichern. Den Rest des Jahres wird ja auch welche benötigt.

      2. Produzieren die Anlagen auch im Winter Strom oder Wärme.

      3. Kann man Energie auch anders speichern.
      23 4 Melden
    • messanger 09.07.2018 15:01
      Highlight Da der Verbrauch und die Produktion am Mittag am höchsten sind, müsste man nicht annähernd so viel speichern. Den Rest könnte man mit Pumpspeicherkraftwerken "zwischenlagern".
      19 3 Melden
    • Husar 09.07.2018 17:06
      Highlight @messanger
      Winter vergessen.
      3 1 Melden
    • Domino 09.07.2018 17:12
      Highlight Hier wird auf das Problem der Speicherung und Jahreszeiten detailiert eingegangen:
      1 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 11.07.2018 11:35
      Highlight @Domino

      Wie ein mit Ehrendoktortitel tragender Ökonom darüber denkt ist ja klar. In den erste 2 Minuten des Vortrags sagt er, dass Deutschland gar keinen Einfluss auf das Klima hat.

      Fakt ist jedoch, dass unser Lebensstil die Erde zerstört. Auf den Kopf runter gerechnet sind wir die schlimmsten Umweltsünder. Wir lagern unsere Schadstoffe einfach in Länder aus die weder die Mittel noch das Know-how haben um damit umzugehen.

      Wir haben das Geld und die Möglichkeit, schieben die Verantwortung aber ab.

      https://www.zdf.de/wissen/frag-den-lesch/das-verhaengnis-mit-dem-energiespeicher-102.html
      0 0 Melden
    • Husar 11.07.2018 17:18
      Highlight @Linksgrün-versiffter Gutmensch
      Die Erde wird von keinem zerstört. Sie wird auch noch in Milliarden Jahren um die Erde kreisen.
      Nicht der Lebensstil der Menschen zerstört die Natur. Sondern die Zahl der Menschen zerstört die Natur.
      Und diese Zahl wäre noch viel kleiner, wenn wir nicht mit dem technischen Fortschritt leben würden, den wir heute haben. Würden wir so ineffizient funktionieren wie in der Bronzezeit, dann hätten wir schon vor Jahrhunderten den letzten Wald roden müssen, um genug zum Fressen zu haben.
      Die Menschheit wächst, bis keine Ressourcen mehr da sind, so oder so.
      3 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 01:21
      Highlight @Husar

      http://data.footprintnetwork.org/#/

      PS wir roden ja immer noch, nur nicht bei uns, hier gibt es ja nichts mehr
      1 1 Melden
  • Turi 09.07.2018 12:47
    Highlight Hätte, hätte, Fahrradständer.
    61 34 Melden
    • cypcyphurra 09.07.2018 13:00
      Highlight Hätte, hätte, Fahrradkette ...
      53 18 Melden
    • Friction 09.07.2018 18:59
      Highlight ...kätte 😬😂
      0 0 Melden
  • Gimletti 09.07.2018 12:25
    Highlight Recht und links werden wir mit Mehrfamilienhäusern zugebaut,aber wir dürfen keine Solaranlage auf unser Dach machen,da wir in der ehemaligen Kernzone wohnen...21KW my ass...
    216 7 Melden
    • Patrick Toggweiler 09.07.2018 12:30
      Highlight Unverständlich.
      76 2 Melden
    • Matti_St 09.07.2018 12:33
      Highlight Evtl. wäre Solar-Ziegel eine Lösung. Keine Ahnung ob die bei uns schon erhältlich sind.
      65 6 Melden
    • Vedder 09.07.2018 13:10
      Highlight Gibt's..... glaub schon länger

      https://gasserceramic.ch/sortiment_photovoltaik/#pan-29-p
      25 1 Melden
    • Shelley 09.07.2018 13:36
      Highlight Es gibt so viiiiiiiele leere Dächer in der Schweiz mit viel Potential. Weshalb aber ausgerechnet derjenige in der Kernzone, wo es auch berechtigte andere Interessen gibt, sein Dach mit Solaranlagen vollpflastern muss, bleibt mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Besser doch in eine Gemeinschaftsanlage an einem problemlosen Ort investieren.
      15 48 Melden
    • IchSageNichts 09.07.2018 14:55
      Highlight Genau. Jedes verdammte Dach von Conforama, Obi, Interio, Micasa, Fenster Huber, Fenster Müller, Fenster Meier, Druckerei Binz&Kunz, Giesserei Lutz, Schreinerei Betschart etc hätte Millionen m2 für dich und deine Solarzellen bereit. Aber die dann jammern das man das Riegelhaus im Ortskern nicht zukleistern darf??
      Da muss was gemacht werden.
      17 5 Melden
    • Evan 09.07.2018 15:23
      Highlight Ich hätte da eine Idee für ein neues Gesetz. Eine Entschädigungspflicht für entgangene Strompreiseinsparungen, bzw Stromkosten die man zahlen muss, weil man von Gesetzes wegen keine Solaranlage installieren darf.
      17 3 Melden
    • aglio e olio 09.07.2018 16:17
      Highlight Welche Interessen bezüglich Dächern gibt es in Kernzonen?
      7 5 Melden
    • Pointer 09.07.2018 16:57
      Highlight Alles entwickelt sich weiter, nur bei Gebäuden meint der Staat, auf Ballenberg machen zu müssen. :-(
      0 0 Melden
    • Husar 09.07.2018 17:08
      Highlight aglio e olio:
      Schutz des Ortsbildes, Denkmalschutz.
      0 0 Melden
    • esmereldat 09.07.2018 17:18
      Highlight Verbrauchergemeinschaft gründen, mit den Nachbarn zusammen spannen, die auf ihrem Dach bauen dürfen :)
      0 0 Melden
    • Mario Conconi 09.07.2018 23:35
      Highlight So gut wie unsichtbar.

      https://www.csem.ch/page.aspx?pid=47346

      Elon Musk bzw Tesla wird bald eine sehr ähliche Lösung anbieten
      0 0 Melden
    • Gustav.s 10.07.2018 10:37
      Highlight @aglio Hauptsächlich Ortsbildschutz. Hätte man früher so gedacht, gäbe es noch überall Strohdächer.
      1 0 Melden
    • aglio e olio 11.07.2018 12:33
      Highlight Schutz des Ortbildes. Sowas hatte ich fast schon geahnt. Ok.
      Wer legt eigentlich fest was das Ortsbild zeigen darf?
      Schützt der uns auch vor Werbeplakaten und grellen Anzeigetafeln? Vor von Autos zugestellten Quartieren. Vor sinnlos asphaltierten, und deshalb hässlichen, Flächen?
      Aber wenigsten die Vögel können "schöne" Dächer anschauen. 😑
      0 0 Melden

Apple zahlt fast 16 Milliarden Steuern nach, aber die Sache hat einen Haken

Der iPhone-Hersteller Apple hat im Steuerstreit mit den Wettbewerbshütern der EU mehr als 14 Milliarden Euro (fast 16 Milliarden Franken) auf einem Treuhandkonto hinterlegt. Wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte, entspricht die Summe dem Profit, den Apple durch illegale Steuervergünstigungen in Irland machte. Sie soll endgültig gezahlt werden müssen, wenn EU-Gerichte über noch laufende Einsprüche von Apple und Irland entschieden haben.

Noch wehren sich Apple und Irland also auf …

Artikel lesen