Wirtschaft
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epa05012482 A two-armed robot named YuMi at its premiere in the Tesla Club in Budapest, Hungary, 05 November 2015. The Zurich-based parent company ABB, which specializes in robotics and automation technologies, has developed the robot to assist with small parts assembly.  EPA/TIBOR ILLYES HUNGARY OUT

Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt: Der zweiarmige Roboter YuMi führt seine Fähigkeiten im Tesla Club in Budapest vor. 
Bild: EPA/MTI

Bis 2020: Roboter kosten Industrieländer fünf Millionen Jobs

Roboter bedrohen einem Medienbericht zufolge bis 2020 rund fünf Millionen Jobs in den Industrieländern – vor allem in Deutschland. Eine Untersuchung des Weltwirtschaftsforums hat ergeben, dass in erster Linie Bürojobs gefährdet sind.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Wegen des zunehmenden Einsatzes von Automatisierungstechnik, Robotern und der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft werden die Industrieländer einer Studie zufolge in den nächsten fünf Jahren rund fünf Millionen Jobs verlieren. Bedroht seien vor allem Stellen in Büros und Verwaltung, wie die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Untersuchung des Weltwirtschaftsforums berichtete.

Die Prognose beruht demnach auf einer Umfrage unter den Topmanagern der 350 grössten Konzerne der Welt. Die kommende industrielle Revolution, die unter dem Schlagwort «Industrie 4.0» firmiert, macht demnach insgesamt mehr als sieben Millionen Arbeitsplätze überflüssig.

Betroffen seien weniger die Fabriken, die bereits weitgehend automatisiert sind, sondern Büros und Verwaltung. Dabei geht es vor allem um Arbeitsplätze mit weitgehend standardisierten Aufgaben, wie etwa bei Sachbearbeitern.

Gefährdet seien jetzt vor allem die Angestellten mit «weissem Kragen», heisst es demnach in der Untersuchung. Dem gegenüber stehen nur zwei Millionen neue Stellen, die für Spezialisten im Bereich Computer und Technik bis zum Jahr 2020 neu geschaffen werden sollen.

Deutschland ist der Studie zufolge stärker vom Wandel betroffen als andere Staaten in Europa. Zudem seien Frauen sehr viel mehr bedroht vom Verlust des Arbeitsplatzes als Männer, was die Forscher mit der unterschiedlichen Ausbildung der Geschlechter begründen. Im Vorteil sind hingegen alle naturwissenschaftlichen und IT-Berufe, die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), in denen der Frauenanteil noch immer niedrig ist. (nck/AFP)

Kollege Roboter

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Silverstone 18.01.2016 21:48
    Highlight Highlight Ihr wisst aber schon, dass der Titan Roboter nur ein "Fake" ist, und sich darin ein Mensch befindet?!
  • SlicedTiced 18.01.2016 16:19
    Highlight Highlight Der Aufschrei, dass Millionen von Jobs durch die Industrialisierung wegfallen könnten, ist nicht neu. Den gibt es bei jedem grösseren Innovationsschritt.
    Am Ende kommt es sowieso erstens anders und zweitens als man denkt!
  • Evan 18.01.2016 05:23
    Highlight Highlight white collar und blue collar... warum ist es eigentlich nötig, vor allem im Englischen, die arbeitende Gesellschaft in solche vereinfachte 2 Schichten zu unterteilen?

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Das Bundesamt für Statistik (bfs) hat am Montag Zahlen zur Gleichstellung von Mann und Frau in der Schweiz veröffentlicht. In manchen Bereichen wie in der Bildung und in der Erwerbstätigkeit gibt es Erfolge zu vermelden, noch sind aber nicht alle Ungleichheiten beseitigt. Hier ein Überblick.

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