DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV - ZUM ERGEBNIS VON LAFARGEHOLCIM STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  The new logo of LafargeHolcim on panels in front of the head quarters in Zurich, Switzerland, on Wednesday, 15 July 2015. LafargeHolcim today officially launched the new Group around the world and announced key elements of its ambitions for the future. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Der Zürcher Standort ist bald Geschichte.  Bild: KEYSTONE

Zement-Gigant Lafarge Holcim macht Standort in Zürich dicht ++ 200 Stellen weg



Der Zementhersteller Lafarge Holcim gibt seinen Konzernstandort in Paris auf und verschiebt den Schweizer Sitz von Zürich nach Zug. Damit will der Zementkonzern seine Konzernstruktur vereinfachen.

Mit der Schliessung werden 200 von rund 1000 Stellen für die übergeordneten Konzernfunktionen abgebaut.

Die verbleibenden Stellen in der Schweiz werden nach Zug und nach Holderbank verlegt, wo der Schweizer Teil des Konzerns Holcim seine Wurzeln hat, wie Lafarge Holcim am Freitag mitteilt. Gemäss Plan sind in der Gegend Zürich und Holderbank 107 Arbeitsplätze betroffen. Der Hauptsitz bleibe weiterhin in der Schweiz, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

Ab nach Zug

Während der rechtliche Sitz im St.Galler Jona verbleibt, ist geplant, dass Konzernchef Jan Jenisch künftig von Zug aus arbeitet - in der Nähe seines alten Arbeitsortes in Baar als Sika-Konzernchef.Den Umzug von Zürich nach Zug begründet der Sprecher mit den Räumlichkeiten. Der Standort in Zürich sei zu gross und entspreche den Ansprüchen nicht mehr. Das neue Büro in Zug erlaube eine offenere und flexiblere Arbeitsweise.

In Zürich verschwinden damit alle Konzernfunktionen. In Frankreich verbleiben weiterhin einige Konzernfunktionen; diese werden nun nach Clamart im Südwesten von Paris verlegt. Dort befindet sich die Zentrale der Ländereinheit Lafarge France.

(sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Auf die Coronakrise soll in der Schweiz ein beispielloser Konsumrausch folgen

Konsum, Jobs, Investitionen: Der Einbruch ist viel tiefer als in der Finanzkrise 2008/2009, doch die Wirtschaft erholt sich deutlich schneller. Die Pessimisten scheinen falsch zu liegen.

Es mehren sich die Anzeichen: Die Coronakrise könnte schneller vorbei sein als erwartet. Obschon die Wirtschaft viel stärker einbrach als in der Finanzkrise, wird sie sich gemäss Prognosen gleich schnell erholen.

Und nach der Krise könnte kommen, was die Schweiz in diesem Ausmass noch nicht erlebt hat: Aufgestaute Konsumfreude wird entfesselt. Ein vergleichbarer Schub an Konsumausgaben findet sich in den Statistiken nicht, die bis ins Jahr 1980 zurückreichen.

Ein Anzeichen für die Erholung kam …

Artikel lesen
Link zum Artikel