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Alien

Grosser Hirnschädel, zierliche Gestalt: Der klassiche Alien. Bild: Shutterstock

Wenn es Aliens gibt, wie sehen sie dann aus?



Der klassische Alien, wie wir ihn aus dem klassischen Science-Fiction-Film kennen, hat einen grossen Kopf mit einem hypertrophen Gehirnschädel, knopfartige schwarze Augen und lange, dünne Arme. Oder er ist ein blutrünstiges Monster, das scheusslich aussieht, giftigen Schleim absondert und unheimliche Geräusche von sich gibt.  

Alien

Sabberndes Monster: Alien aus dem Film «Alien: Covenant».   Bild: Twentieth Century Fox

Wie man es dreht und wendet, der Alien ist immer eine Projektion unserer Ängste und Hoffnungen – wenigstens solange er nicht tatsächlich in Person vor uns steht. Das wiederum wird vielleicht gar nie geschehen – denn eigentlich hätten uns die Ausserirdischen schon längst finden müssen.  

Nach wie vor wissen wir aber nicht, ob es Aliens überhaupt gibt. Wie wollen wir dann wissen, wie sie aussehen? Humanoid wie wir – oder so fremd, dass wir sie nicht einmal als Lebewesen erkennen würden? Mit unter anderem solchen Fragen schlägt sich der Berufszweig der Astrobiologen herum. Sie beschäftigen sich mit den Bedingungen, die auf fernen Planeten herrschen, und den Lebensformen, die unter solchen Bedingungen möglich wären. 

Naturgesetze gelten überall

Die Wissenschaftler tun dies nicht einfach aus dem hohlen Bauch heraus – sie gehen von bestimmten Gesetzmässigkeiten aus. Eine ihrer Prämissen ist beispielsweise die Annahme, dass die Naturgesetze auch auf anderen Planeten gültig sind. Bei ähnlichen Bedingungen dürften sich daher ähnliche Lebensformen entwickeln – wir sehen dies beispielsweise an den Fischen und den Meeressäugern, die beide im Wasser leben und beide unabhängig voneinander eine Art von Flossen entwickelt haben. Solche analogen Organe sind das Ergebnis einer sogenannten konvergenten Evolution.  

Auf erdähnlichen Planeten – falls es dort überhaupt Leben gibt – könnten also beinahe zwangsläufig erdähnliche Wesen entstanden sein. Augen haben sich zum Beispiel auf der Erde gleich mehrmals unabhängig voneinander entwickelt. Es wäre merkwürdig, wenn das auf einem Planeten mit ähnlichen Lichtverhältnissen, wie sie auf der Erde herrschen, nicht der Fall wäre. Besonders Lebewesen, die Beute jagen, hätten vermutlich solche Instrumente zur optischen Orientierung entwickelt – höchstwahrscheinlich hätten sie auch mehrere davon, die zusammen räumliches Sehen ermöglichen würden. 

Analogie, konvergente Evolution

Bei Pterosauriern (oben), Fledertieren (Mitte) und Vögeln (unten) hat sich die Flugfähigkeit konvergent entwickelt. Die Flügel dieser Wirbeltiergruppen sind analoge Organe.  Bild: Wikimedia

Augenlos unter dem Eispanzer

Sinnlos wären Augen dagegen in einer vollkommen anderen Welt wie beispielsweise dem Saturnmond Enceladus. Auf diesem Eismond bedeckt ein kilometerdicker Eispanzer vermutlich einen Ozean, in dem totale Finsternis herrscht. Falls sich an einem solchen Ort Leben entwickelt, würde es mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne Sinnesorgane auskommen, die sichtbares Licht wahrnehmen. 

Ob sich Organismen, die an einem solch lebensfeindlichen Ort entstanden wären, zu intelligenten Wesen entwickeln könnten, ist fraglich. Auf jeden Fall dürfte es ihnen schwerer fallen, eine technisch orientierte Zivilisation aufzubauen, denn in ihrer vom Eis eingeschlossenen Wasserwelt gäbe es kein Feuer. Ohne Feuer ist Metallverarbeitung undenkbar, und ohne Metallverarbeitung gäbe es zahlreiche technische Errungenschaften nicht. 

Grosse Planeten, flache Gestalten

Auch die Gravitation würde die Entwicklung von Lebensformen entscheidend beeinflussen. Auf Welten mit hoher Gravitation wären kräftig gebaute und allenfalls sogar gepanzerte Organismen im Vorteil. Sie dürften eher von flacher Gestalt sein und sich auf mehreren Beinen nah am Boden fortbewegen. Auf Himmelskörpern mit weniger Masse als der Erde hingegen wären leichter gebaute, dafür hochgewachsene Organismen wahrscheinlicher. 

Bei der Suche nach ausserirdischem Leben besteht allerdings die Gefahr, dass wir – wie einst die Astronomen, die unseren Heimatplaneten ins Zentrum stellten – zu sehr von uns selber ausgehen. Dass Leben auch an extrem unwirtlichen Orten gedeiht und Formen annimmt, die wir früher für unmöglich hielten, zeigen die sogenannten «extremophilen» Bakterien. Diese Mikroorganismen, die erst in den letzten 30 Jahren entdeckt wurden, überleben zum Beispiel am Boden der Tiefsee neben kochend heissen Mineralquellen und ernähren sich von Methan oder Schwefel

Desulforudis audaxviator

Das Bakterium Desulforudis audaxviator lebt in völliger Dunkelheit und ernährt sich von Schwefelverbindungen.  Bild: Wikimedia

Silizium statt Kohlenstoff

Auch diese extremen Lebensformen basieren freilich auf Kohlenstoff – wie alles Leben, das wir kennen. Dies müsste indessen nicht unbedingt so sein; denkbar wäre auch Leben, dessen Gerüst aus Silizium besteht. Silizium weist ähnliche Eigenschaften wie Kohlenstoff auf, ist aber nicht ganz so bindungsfreudig wie dieser.

Immerhin hat man schon erfolgreich lebendige Zellen dazu gebracht, Kohlenstoff-Silizium-Verbindungen zu bilden – prinzipiell kann Silizium also als Baustein des Lebens dienen. Spätestens seitdem wird die Auffassung, Leben müsse zwangsläufig auf Kohlenstoff basieren, als «Kohlenstoff-Chauvinismus» gegeisselt. 

Vielleicht ist aber auch dieser erweiterte Begriff von Leben zu eng gefasst. So glaubt die amerikanische Astrobiologin Susan Schneider, die meisten extraterrestrischen Lebewesen hätten ihre biologische Natur längst zugunsten einer künstlichen Intelligenz aufgegeben. Sollten wir also auf Aliens stossen, wären sie womöglich hochentwickelte Roboter. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • philosophund 12.11.2017 23:28
    Highlight Highlight Zwar etwas offtopic.. aber egal: Der Film Interstellar mit Matthew McConaughey hatte mich besonders beeindruckt.. kennt jmd noch ähnliche Filme?
  • blaubar 12.11.2017 12:37
    Highlight Highlight und wie sehen Aliens aus, wenn es sie nicht gibt?
    Klingt blöd, he? Aber die Titelfrage ist es ebenso.
  • Scrj1945 11.11.2017 10:52
    Highlight Highlight Also kann man nur hochentwickelt sein wenn man das feuer kennt, metall verarbeiten kann und technologie wie wir hat? Finde diese einschätzung ein bisschen zu einfach.
  • Licorne 11.11.2017 09:26
    Highlight Highlight Ich denke schon, dass es anderswo auch Leben gibt. Wäre sonst auch eine ziemliche Platzverschwendung.

    Aber warum sollen die genau gleichzeitig wie die Menschheit existieren? Wir sind zeitlich gesehen ein Furz in der Geschichte der Erde. Früher oder später gibt es die Menschheit nicht mehr und das wird bei anderem Leben nicht anders sein.
  • Swooot 11.11.2017 01:35
    Highlight Highlight Wenn wir von Aliens besucht werden, müssen wir ihnen wahrscheindlich erklären warum wir in jedem Film gegen sie Krieg führen... Oder ist das vielleicht der Grund weshalb wir noch nicht besucht worden sind 😳
    #showerthoughts
  • pedrinho 11.11.2017 00:45
    Highlight Highlight manchmal, morgens, beim ersten blick im den spiegel, hab ich mich auch schon gefragt - alien oder was schaut da heraus, aber ich putz dir die zaehne trotzdem

    btw. guter bericht
  • Teiwaz 10.11.2017 23:10
    Highlight Highlight Interessant ist auch die Vorstellung von 4 oder n-dimensionalen Wesen. Z.B. eine Spezies welche sich im Zeitstrang vor und zurückbewegen kann. Diese Art müsste jedoch unabhängig von dem uns bekannten Universum sein, da dieses durch den Urknall einen 'Startpunkt' hat. Zweidimensionale Wesen wären auch lustig. --- Keine Ahnung ob diese Gedanken realistisch sind. Weiss jemand etwas dazu?
  • Ril 10.11.2017 19:08
    Highlight Highlight Soweit ich weiss entstanden Augen alle aus dem gleichen primitiven Vorfahren und sind genetisch verwandt. Waere das dann nicht eher ein Hinweis auf nur ein einmaliges Entstehen?
    • Hierundjetzt 10.11.2017 22:57
      Highlight Highlight Also Grundsätzlich stammen wir alle von ein und dem selben Ursprung ab, danach kam die Evolution und hat uns je nach Bedürfnis der Umgebung angepasst (jetzt mal sehr seeeehr salopp gesagt). Aber Säugetiere (wir) mit Insekten (Fliege) zu vergleichen geht dann schon nicht.
  • Hugo Wottaupott 10.11.2017 18:38
    Highlight Highlight Hab bis jetzt 2 Sorten dreifingrige eine Sorte vierfingrige und eine Sorte siebenfingrige gesehen.
    • äti 11.11.2017 08:35
      Highlight Highlight Langfingrige?
    • Hugo Wottaupott 11.11.2017 09:46
      Highlight Highlight Die siebenfingrige war ganz verschiedenfarbig und hatte so funny Hasenohren.
  • Nevermind 10.11.2017 18:12
    Highlight Highlight „Das wiederum wird vielleicht gar nie geschehen – denn eigentlich hätten uns die Ausserirdischen schon längst finden müssen.“

    Die erste Funkübertragung gelang Marconi im Jahr 1895. Die Menscheit hat also ihre Existenz maximal 122 Lichtjahre in die Weiten des All hinausgesendet.
    Unsere Galaxie hat einen Durchmesser von ca 100,000 Lichtjahre. Die nächste Galaxie, die Andromedagalaxie ist 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt.
    Es kann also noch ein wenig dauern, bis jemand da draussen von uns hört.
    • Hierundjetzt 10.11.2017 19:26
      Highlight Highlight Haaalt nicht so schnell. Im Umkreis von 60 Lichtjahren gibts keine Spezies mit gleicher Intelligenz (122/2 = ca. 60 d.h. hin und zurück). Obs in unserer Galaxie, der Milchstrasse, Intelligentes Leben haben könnte, wissen wir nicht. Andere Galaxien, wie Andromeda werden wir in den nächsten 1000 Jahren eh nicht erreichen, den alleine zum nächsten Stern (Sonne) Proxima Centauri brauchts 80‘000 Jahre...
    • Scrj1945 11.11.2017 10:55
      Highlight Highlight Vielleicht wollen die such gar nichts mit uns zu tun haben?
  • BaDWolF 10.11.2017 16:23
    Highlight Highlight In der nãchsten Staffel X-Files werden wir es erfahren, oder auch nicht...
    Denn: The truth is still out there!
  • dr. flöckli 10.11.2017 16:20
    Highlight Highlight Ich so:
    "Yeah, spannender Huber-Artikel zu Alienzeugs. Cool!"
    *Beginnt zu lesen...*
    "Yeah, noch ein Link zu einem weiteren interessanten Artikel"
    *Beginnt zu lesen*
    "Oh, in diesem Artikel nochmal ein Link zu einem Artikel"
    *Endlos-Schlaufe*
    2h: später: "yeah, Anfangsartikel endlich fertig!"
    Und dahin ist der Freitagnachmittag😅
    Schlimmer als bei Wikipedia🙈
    • Snowdrum 10.11.2017 17:51
      Highlight Highlight Das kenne ich nur zu gut.

      😅😅
    • Daniel Huber 10.11.2017 18:37
      Highlight Highlight Sorry für die Links. Und danke fürs Lesen!
  • WalterWhiteDies 10.11.2017 16:09
    Highlight Highlight Dieser Mann behauptet sich in die Server der NASA gehackt zu haben und behauptet, dass er diverese Bilder von Aliens usw.. gesehen hat. Gemäss ihm gab es auch schon Kontaktversuche zwischen "Aliens" und der NASA. Angeblich wird er von der USA gejagt. Weiss nicht wie viel da dran ist.. Bin mir aber irgendwie doch sicher dass uns so einiges verheimlicht wird...
    Play Icon
    • Hierundjetzt 10.11.2017 18:18
      Highlight Highlight Ich bin übrigens der Kaiser von China. Glaubs mir, ist auf youtube
  • Siebenstein 10.11.2017 15:20
    Highlight Highlight Mir erscheint es weiterhin am wahrscheinlichsten, dass unsere Existenz der Beweis für eine grosse Vielfalt des Lebens im All ist.
    Weiterhin erscheint es mir nur logisch, dass Einstein recht hatte und die grossen Entfernungen zwischen Galaxien nie überwindbar sein werden.
    Warum sonst sollte nicht längst eine schon früher hochentwickelte, extraterristische Spezies es geschafft haben mittels Generationenschiffen in der Weite des Alls auszuschwärmen und uns zu finden...?
    Von Beschaffungsproblemen was Baumaterial und Treibstoffe angeht haben wir damit auch noch nicht gesprochen...
    • Lukakus 10.11.2017 16:10
      Highlight Highlight Was, wenn wir die erste Spezies werden, die diese Distanzen überwinden kann? Es könnt durchaus möglich sein, dass wir die am weitesten entwickelte Spezies im All sind.
    • Liselote Meier 10.11.2017 16:34
      Highlight Highlight Mensch, die zeigen sich natürlich erst wenn der WARP-Antrieb erfunden wurde 😉
    • Zeyben 10.11.2017 17:10
      Highlight Highlight In der dritten Dimension herrschen die für uns geltenden physikalischen Gesetze. Der nächste Stern Proxima Centauriist 4 Lichtjahre entfernt. Könnten wir mit Lichtgeschwindigkeit fliegen, dann wäre jedesmal die Zeitdilatation ein Problem. Das irgendwo hinfliegen und wieder zurückkehren nach unseren Vorstellungen geht so nicht. Und wie ein Wurmloch in unserer Dimension funktionieren sollte, welches diese Physik und Gravitation durchbrechen sollte, kann niemand beantworten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 10.11.2017 15:14
    Highlight Highlight Grundsätzlich wird es im ganzen Universum wohl kein Ebenbild von uns Menschen / Spezies geben, dazu müssten zuviele Parameter exakt die gleichen sein.

    Beispiele:
    ist der Planet näher bei der Sonne würden automatisch die Augen schmal sein (Licht).

    Hat der Planet eine schwächere Gravitation = Grössere Menschen

    Mehr Sauerstoff = kraftvollere Spezies (wie bei uns vor paar Mio Jahren)

    Wenig Sauerstoff = kleines Hirn

    Wären grosse Raubtiere da = keine Spezies

    Kein Mond = keine Erdachsenstabilisation = keine Entwicklungsmöglichkeit für intelligentes Leben
    • Raphael Stein 10.11.2017 15:50
      Highlight Highlight Bis auf den mit den mit den Raubtieren schreibst du von uns?
    • D(r)ummer 10.11.2017 16:17
      Highlight Highlight Gute Beispiele.
      Zum Punkt kein Mond: ich betone da immer auf "INTELLIGENTES" weil primitives sehr schlagfertig sein kann.

      Es kann aber dennoch sein, dass es irgendwo und irgendwann doch menschenähnliche Kreaturen gibt. Weil es aberbillionen Möglichkeiten gibt und das All dazu noch verschwenderisch ist.

      Das Universum lässt dermassen vieles zu, dass eigentlich alle Spekulationen über Aussehen, Zusammensetzung etc. richtig sein können (sofern die 4 Grundgesetze eingehalten werden).
    • Hierundjetzt 10.11.2017 18:13
      Highlight Highlight Raphael 😂😂😂 nein, ich will damit nur aufzeigen, dass es im gesamten Universum zu 99,9999 % keine Spezies geben kann die so *aussieht* wie wir. Alles andere (Intelligenz, Fortschritt etc.) kann vielleicht ähnlich oder besser sein wie unsere Spezies sein.

      Drummer: das ist so. Da hast Du recht.

      Beides ist erschreckend, dass wir alleine im Universum sein könnten oder das es noch jemand anderes gibt. (Zitaten-Quelle leider nicht mehr präsent)

      Be
  • whatthepuck 10.11.2017 15:05
    Highlight Highlight Habe hier zu wenig theoretisches Wissen, aber bedeutet "weniger bindungsfreudig" nicht, dass unter gleichberechtigten Bedingungen solche Si-Verbindungen mit geringerer Wahrscheinlichkeit auftreten als C-Verbindungen?

    Falls dem so ist, dann bin ich ein Freund der Meinung, dass wie so vieles im Universum auch das Leben den Weg des geringsten Widerstandes geht. Und da in Umgebungen mit möglichem Leben nebst Si wohl auch C vorkommt, wird das Leben mit grosser Wahrscheinlichkeit auch Lichtjahre entfernt C-basiert sein. Das Leben ist auf der Erde nicht aus Spass wie es ist; es folgt Gesetzen.
    • Firefly 10.11.2017 15:24
      Highlight Highlight Naja, wenns in der einen Welt keinen oder fast keinen C gibt dafür Unmengen von Si... Ist in dieser Welt Si der geringere Widerstand
  • Sheez Gagoo 10.11.2017 15:01
    Highlight Highlight Sie sehen aus wie Tilda Swinton. In Wahrheit ist sie ein Alien.
  • N. Y. P. D. 10.11.2017 14:53
    Highlight Highlight Hört doch auf.

    Bereits mitten unter uns, also auf Mutter Erde, lebt ein Alien als Staatschef. Er hat Ähnlichkeit mit unserem Kumpel Gollum. Es wäre gemein, hier jetzt den Namen preiszugeben. Zum Glück haben wir 200 Länder auf dieser Kugel, so dürfte es niemand rauskriegen..
    User Image
  • Asmodeus 10.11.2017 14:42
    Highlight Highlight Aktuell am realistischsten wäre, dass wir auf diese Aliens treffen.

    User Image
    • Daniel Huber 10.11.2017 14:50
      Highlight Highlight Ha, das liebe Bärtierchen!
    • Philipp Burri 10.11.2017 14:56
      Highlight Highlight kommt ja auch so in der neusten ausgabe von star trek vor
    • Ridcully 10.11.2017 17:21
      Highlight Highlight Jöö ein Bärentierchen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aki Zeta 5 10.11.2017 14:32
    Highlight Highlight Ich setze mal auf Weltraum-Amöben:
    User Image
    • satyros 10.11.2017 14:51
      Highlight Highlight Ich glaube eher, dass Ausserirdische aussehen wie wir, einfach mit ausgeprägten Augenbrauen. So wie dieser Klingone:

      User Image
    • Asmodeus 10.11.2017 14:55
      Highlight Highlight Oh. Das ist aus der Zeit in der sie nicht die coolen Stirnplatten hatten :)

      (Sie sprechen mit aussenstehenden nicht darüber)
    • satyros 10.11.2017 16:59
      Highlight Highlight Was ich nicht ganz verstehe: Offenbar sahen sie zehn Jahre vorher noch so aus:

      User Image
  • Gasosio 10.11.2017 14:27
    Highlight Highlight Sehr spannender Artikel. Bitte mehr davon!
    • Daniel Huber 10.11.2017 14:50
      Highlight Highlight Danke!

So nah wie nie zuvor: Astronomen haben (fast) in ein Schwarzes Loch geschaut

So nah sind Forscher einem Schwarzen Loch noch nie gekommen: Im Zentrum der Milchstrasse haben Astronomen erstmals Materie nahe dem sogenannten «Punkt ohne Wiederkehr» beobachtet – jenem Punkt, an dem ein Schwarzes Loch Materie durch seine immense Masse unwiederbringlich nach innen zieht.

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