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Milchstrasse, allein (Symbolbild)

Sind wir doch allein im All? Bild: Shutterstock

So gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Aliens gibt

Das Universum wimmelt nur so von Galaxien, die auch einige Planeten mit lebensfreundlichen Bedingungen beherbergen dürften. Wo also sind die Ausserirdischen? 



«Weisst du, wie viel Sternlein stehen», heisst es in einem Volkslied. Wir wissen: Es sind unfassbar viele. So viele, dass der Gedanke wenig plausibel erscheint, in diesem gigantischen Gewimmel gebe es nur auf einem einzigen Planeten intelligentes Leben: auf der Erde.  

Darum wohl stellte der amerikanische Astrophysiker Frank Drake 1961 seine Berechnung der Wahrscheinlichkeit von ausserirdischen Zivilisationen vor. Je nach Gewichtung der Faktoren, die in diese mittlerweile berühmt gewordene Drake-Gleichung einfliessen, schwankt die Zahl der potenziellen Alien-Zivilisationen. Bei der optimistischen Annahme ergibt sich allein schon für die Milchstrasse ein Wert von vier Millionen Zivilisationen. 

Aber wenn es sie gibt – wo sind sie denn? Das fragte sich auch der italienische Physiker und Nobelpreisträger Enrico Fermi, der diesen Widerspruch als Fermi-Paradox berühmt machte. Obwohl die Distanzen im All riesig sind, könnte eine technisch fortgeschrittene Zivilisation, die über mehrere dutzend Millionen Jahre existiert, die rund 100'000 Lichtjahre breite Milchstrasse vollständig kolonisieren. Doch wir treffen auf eine ohrenbetäubende Funkstille.  

Enrico Fermi

Der italoamerikanische Physiker Enrico Fermi.  Bild: atomicheritage.org

Vielleicht verstecken sich all die anderen Zivilisationen da draussen. Oder die Lebensformen sind uns so fremd, dass wir sie gar nicht wahrnehmen können. Vielleicht haben sie sich aber auch ausgelöscht, bevor sie interstellare Reisen und Kommunikation so weit entwickelt hatten, dass sie mit uns Kontakt hätten aufnehmen können. Das sind einige der Erklärungsversuche, warum wir noch keine Ausserirdischen im Weltall entdeckt haben. 

Möglicherweise liegt es ganz einfach daran, dass es nur ganz wenige, weit verstreute Alien-Zivilisationen gibt – oder gar keine. Forscher um Anders Sandberg von der Universität Oxford weisen jedenfalls darauf hin, dass die Vorstellung vom Universum voller hoch entwickelter Zivilisationen falsch sein könnte. Die Studie ist bisher nur auf der Online-Plattform arXiv.org erschienen, soll aber demnächst im Fachblatt «Proceedings of the Royal Society A» veröffentlicht werden.

Schätzung auf Basis von Schätzungen

Sandberg und Kollegen zeigen, dass die Anzahl anderer Zivilisationen auf Basis Drake-ähnlicher Gleichungen überschätzt wird. Grund dafür sei, dass die Unsicherheit der einzelnen Parameter dieser Modelle nicht genug berücksichtigt wurde.

Das Problem: Auch die einzelnen Parameter sind Schätzungen, weil exakte Daten fehlen. Für ihren Fachartikel ermittelten Sandberg und Kollegen anhand aktueller Fachliteratur, wie grob die Schätzungen und damit wie unsicher die verwendeten Werte sind. Anstelle fester Werte setzten sie Wahrscheinlichkeitsverteilungen ein und erhielten somit ein ganz anderes Bild von der möglichen Existenz anderer Zivilisationen.

Je nachdem, wie optimistisch oder pessimistisch sie die Werte innerhalb der Wahrscheinlichkeitsverteilung wählten, ermittelten die Wissenschaftler Wahrscheinlichkeiten zwischen 53 und über 99 Prozent, dass wir allein in der Milchstrasse sind. Für das ganze sichtbare Universum lagen die Wahrscheinlichkeiten zwischen 39 und 85 Prozent.

Sehr wahrscheinlich kaum Aliens

Es gehe jedoch nicht darum, exakte Wahrscheinlichkeiten für extraterrestrische Zivilisationen zu berechnen, stellt Sandberg fest. Vielmehr gehe es um die Erkenntnis, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit nur wenige Zivilisationen gibt. Wir sollten also «nicht überrascht sein, wenn wir keine Anzeichen für anderes intelligentes Leben finden», schreiben die Wissenschaftler im Fachartikel.

Aufgeben sollte man die Suche nach Aliens im Zuge von Programmen wie SETI trotzdem nicht: Sollten wir Spuren von Leben auf anderen Planeten entdecken, würde das die Wahrscheinlichkeitsverteilungen in der Gleichung verschieben, erklärte Sandberg. SETI weiter zu verfolgen sei wichtig, denn nur so könnten wir unsere Stellung im Universum besser verstehen und abschätzen, wie es um die Zukunftsperspektive der Menschheit stehe.

Bis SETI fündig wird, müssen wir davon ausgehen, dass Ausserirdische wahrscheinlich zu weit von uns entfernt existieren. Womöglich jenseits des für uns sichtbaren Teils des Universums und für immer unerreichbar, wie Sandberg und Kollegen abschliessend schreiben. (sda/dhr)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nonbeliever 29.08.2018 23:10
    Highlight Highlight 2 von 2. Man darf sich von den hohen Zahl von Sternen und möglichen Planeten, (Planeten vielleicht 10 hoch 24) nicht blenden lassen. Gut möglich, dass die Entstehung so äusserst unwahrscheinlich ist, dass wir die einzigen sind im Universum. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern mit fehlendem Wissen, wie die Mechanismen waren, damit Leben entstehen konnte. Möglich wäre auch, dass Leben ziemlich verbreitet ist, aber eben nicht über das Stadium von "grünem Mikrobenschleim" kommt, das heisst, die Entstehung von Mehrzellern wäre höchst unwahrscheinlich, vielleicht 1 zu 10 hoch 30
    1 1 Melden
  • Nonbeliever 29.08.2018 23:05
    Highlight Highlight 1 von 2. Die Wissenschaft hat bis jetzt zu wenige Fakten oder Kenntnisse, um abschätzen zu können, ob unsere Erde der einzige Ort ist im Universum, wo Leben existiert. Folgendes ist noch nicht geklärt: 1. Abiogenese, das heisst, wie genau der Vorgang vor Mia. Jahren ablief, damit aus toter Materie zum ersten Mal lebende Organismen hervorgingen. 2. Vorgang von Einzellern zu Mehrzellern. Nach Einschätzung der Wissenschaft ist dieser Vorgang äusserst selten, eigentlich wie die Abiogense nicht im Detail geklärt. Falls beide Vorgänge dereinst verstanden würden, wäre eine Einschätzung einfacher.
    0 0 Melden
  • jellyshoot 29.08.2018 10:30
    Highlight Highlight wiedereinmal herrlich: die arroganz des menschen, dass wir die einzigen intelligenten wesen sind.

    müsste nicht vielmehr auch beachtet werden, dass dieses intelligente leben nicht nur zum jetzigen zeitpunkt existiert, sondern früher existiert hat oder erst existieren wird.

    wenn doch schon das licht mehrere hunderttausend jahre oder mehr hat, warum sollten dann botschaften anderer zivilisationen schneller sein?
    wenn eine zivilisation jetzt eine nachricht senden würde, ginge es doch nochmals ewig bis diese bei uns sichtbar wird.
    zumal diese ja nicht zwingend richtung erde gesandt wurden.
    4 2 Melden
  • Il Commendatore 29.08.2018 10:27
    Highlight Highlight Die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, ist bekanntlich 42.
    Da aber die Frage zu ungenau formuliert worden ist, können wir mit der Antwort nichts anfangen.

    Unglücklicherweise steht die Erde auch noch einer geplanten Hyperraum-Umgehungsstrasse im Weg und wird deshalb in fünf Minuten von einer kosmischen Bauflotte gesprengt!

    Ich hoffe Ihr habt alle ein Handtuch dabei......
    11 0 Melden
    • Blackfoxx 29.08.2018 20:26
      Highlight Highlight Dan sollten wir woll per anhalter schläunigst weg von hier 👾
      1 0 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 29.08.2018 08:42
    Highlight Highlight Interessant ist auch, dass alle Instrumente, die nach intelligentem Leben suchen, von der Erde weg gerichtet sind.
    42 0 Melden
    • Pingurin 29.08.2018 10:39
      Highlight Highlight Danke für den Kommentar! Die Überlegung hat schon was... Merci für deine Lacher🤗😂
      9 0 Melden
  • davej 29.08.2018 08:38
    Highlight Highlight Logo gibt es leben da draussen. Noch nie Bilder vom Hubble-Weltraumteleskop gesehen? Das Wort "unendlich" ist zu klein um das Universum zu beschreiben. Die Milchstrasse ist nur eine Galaxy. In unserer Galaxy, gibt es über 200 Milliarden Sonnensysteme. Dazu gibt es Billionen von Galaxien. Aber die Zahl " Billionen", ist auch viel zu klein um es zu beschreiben. Es gibt Aliens, aber die werden uns nicht finden. Das müsste ein riesen zufall sein. Ich hoffe, eines Tages. Dazu kommt noch das problem mit der "Zeit".
    9 2 Melden
  • Matrixx 29.08.2018 06:28
    Highlight Highlight Und wie gross ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit auf intelligentes Leben auf der Erde?
    16 2 Melden
    • D(r)ummer 29.08.2018 10:12
      Highlight Highlight 100%

      1. Die Leute, die uns den Spiegel vorhalten
      2. Ein Hund der nicht Arbeiten gehen muss, um damit eine Wohnung zu bezahlen, in der ein Kühlschrank steht, welcher mit Strom die gekauften Esswaren kühlt. Der Hund besorgt sich irgendwo etwas zu Mampfen und Chillt das Leben.
      8 0 Melden
    • Pingurin 29.08.2018 10:40
      Highlight Highlight Minim da findest die eher ein Einhorn
      3 1 Melden
  • dmark 29.08.2018 01:34
    Highlight Highlight Wenn denn eine Zivilisation dort draussen sein sollte, welche 100'000 Lichtjahre oder gar noch weiter entfernt wäre, dann müssten diese Zivilisation eigentlich schon vor 100'000 Lichtjahren so weit gewesen sein, um Signale in unsere Richtung zu senden, damit wir diese heute entdecken könnten. Und wenn man bedenkt, was auf unserem Planeten in dieser Zeit los war, dann ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass wir irgend welche Signale bekommen werden.
    Oder verstehe ich da etwas falsch?
    7 0 Melden
    • D(r)ummer 29.08.2018 10:14
      Highlight Highlight Fast. Signale würden wir bekommen (sofern sie Stark genug sind).
      Es ist eher unwahrscheinlich, dass sich diese Zivilisation noch dort aufhält.
      2 0 Melden
    • Mietzekatze 29.08.2018 10:25
      Highlight Highlight Deine Annahme stimmt nur, wenn wir davon ausgehen, dass es keine andere als die uns bekannten Möglichkeiten zur Überwindung von Raum/Zeit gibt. Wenn wir aber beachten wie schnell wir in den letzten 50 Jahren technische Fortschritte gemacht haben - und dass es mathematisch möglich ist - dann können wir uns gar nicht vorstellen, wie weit unsere Zivilisation in den nächsten 1'000 oder 10'000 Jahren kommen könnte...
      3 0 Melden
    • Pingurin 29.08.2018 10:44
      Highlight Highlight Stimmt glaub schon aber nur dann wenn man davon ausgeht das dieser Planet gleich alt wie die Erde ist und sich die Zivilisation ähnlich schnell entwickelt hat wie unsere. Wenn aber dieser theoretische Planet schon früher intelligentes leben beheimatet hat wäre es möglich heute Signale von ausserirdischen zu empfangen
      1 0 Melden
  • Typu 29.08.2018 00:41
    Highlight Highlight Kurzgesagt auf youtube erklärt dieses thema sehr anschaulich.
    4 0 Melden
  • Beat Galli 29.08.2018 00:14
    Highlight Highlight Mit eingerechnet, dass es hier auch nicht wirklich intelligentes Leben gibt, sehe ich für den Rest des Weltalls schwarz....
    2 3 Melden
  • Der Tom 28.08.2018 23:52
    Highlight Highlight Ich glaube, dass wir schlicht noch überhaupt keine Ahnung haben von
    dem was dort draussen läuft. Vergleicht man es mit Werkzeugen haben wir noch nicht einmal den Faustkeil erfunden. Sehr wahrscheinlich sind wir noch nicht mal soweit, dass wir einen Faustkeil herstellen könnten.
    36 2 Melden
  • Ataraksia Eudaimonia 28.08.2018 23:24
    Highlight Highlight 'Wissen' die Bakterien oder Ameisen um unsere Existenz? Wahrscheinlich nicht. Höchstens nimmt uns ein Termiten-Volk wahr wenn wir seine Burg zerstören(“Tsunami“?)
    Mensch ist Lebensform die nur eine schmale Frequenz darstellt, des, aus seiner Perspektive nicht erfassbaren Spektrums an Lebensformen. Leben ist höchstkreativ und ständig in Wandlung, somit auch Mensch. Was wir nicht wahrnehmen können bedeutet nicht dass es nicht-existent ist...oder dass wir es auf über/nächster Entwicklungsstufe nicht wahrnehmen werden.
    Wenn's zumutbar wird, wird sich es auch offenbaren😊
    27 9 Melden
  • Menel 28.08.2018 23:19
    Highlight Highlight Wir umkreisendeinen Enkel-Stern und auf unserem Planeten hat es fast 3,6 Milliarden Jahre gedauert bis eine Spezies da war, die in die Sterne schaute und sich fragte; wie?
    Vielleicht sind wir in der "unmittelbarer" Umgebung die ersten? Vielleicht auch nicht. Wir dachten ja auch schon, dass der Aufbau unseres Sonnensystems Norm sei....
    25 2 Melden
  • m. benedetti 28.08.2018 22:06
    Highlight Highlight Wenn ich mir gerade so die Menscheit anschaue, haben wir schon auf unserem Planeten genügend „Ausserirdische“, die morden, Kriege anzetteln, foltern, Völkermord begehen, Minderheiten unterdrücken usf. Da brauchen wir nicht noch extraterristische Bedrohungen.
    14 20 Melden
    • Hayek1902 29.08.2018 09:27
      Highlight Highlight Eine extraterristische bedrohung würde deine aufgelisteten probleme auf einen schlag lösen ;) (und durch ein neues ersetzen)
      4 0 Melden
  • der Denker 28.08.2018 21:47
    Highlight Highlight Villeicht sind wir im moment einfach noch zu dumm um die zeichen fremder Zivilisationen zu erkennen oder zu deuten
    33 3 Melden
  • Bynaus @final-frontier.ch 28.08.2018 21:39
    Highlight Highlight Ich denke auch, dass die nächste koexistierende Zivilisation zumindest hunderte von Millionen Lichtjahren weit entfernt ist. Ich vermute, die einzige Art, wie wir vielleicht eines Tages mit ihnen in Kontakt treten könnten, ist via künstliche Wurmlöcher (googelt mal John Cramer & wormholes, das sind sehr spannende Ideen, für die hier jedoch nicht genügend Platz ist). Zivilisationen, dies selbst (noch) kein Wurmlochnetzwerk aufbauen, bleiben dabei isoliert und unerkannt.
    19 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 28.08.2018 21:30
    Highlight Highlight Paradox ist eher, dass wir erwarten innert des Wimpernschags unserer Speies und einem kleinen Bruchteil davon als entwickelte Zivilisation, anderes entwickeltes Leben zu finden.

    13mia Jahre vs 100 Jahre. Selbts wenn die Entwickelte Zivilisation eine Million andauert, ist die Chance auf das Auffangen eines Zeichens der Anderen noch sehr gering und ein Aufeinandertreffen praktisch unmöglich.

    An den Warp Drive glaube ich nicht.
    25 5 Melden
  • Alienus 28.08.2018 21:10
    Highlight Highlight Wir sind schon längst unter euch.
    41 1 Melden
  • löpersonelldacompagnemo 28.08.2018 20:52
    Highlight Highlight "Vielleicht haben sie sich aber auch ausgelöscht, bevor sie interstellare Reisen und Kommunikation so weit entwickelt hatten, dass sie mit uns Kontakt hätten aufnehmen können."

    Interessante These. Als Pessimist könnte man jetzt behaupten, dass unsere Zivilisation ebenfals diese Richtung eingeschlagen hat.

    Da ich aber Optimist bin, gefällt mir diese Version besser.
    "die Lebensformen sind uns so fremd, dass wir sie gar nicht wahrnehmen können"
    17 3 Melden
  • Thadic 28.08.2018 20:46
    Highlight Highlight Der Philosoph Giordano Bruno wurde im Jahr 1600 in Rom auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Er behauptete in seinem Buch „unendliche Welten“ dass das Universum unendlich ist und suggerierte dass es auch andere Zivilisationen gibt. Ich frage mich ob die Entdeckung einer fremden Kultur auch heute als Bedrohung angesehen würde?
    23 0 Melden
    • DonChaote 29.08.2018 08:23
      Highlight Highlight @thadic
      Nach us amerikanischem system „frieden durch stärke“ würde die „space force“ vermutlich nicht über die mögliche bedrohung diskutieren, sondern würde nach entdeckung einer fremden kultur (fremd ist ja bekanntlich sowieso mal grundsätzlich böse) direkt mal angegriffen werden, um stärke zu demonstrieren und sich in eine vorteilhafte verhandlungs position zu bringen... wäre dann also zu hoffen, dass die entdeckte kultur waffen-/kriegstechnisch nicht weiterentwickelt wäre wie die amis.
      6 0 Melden
  • Herren 28.08.2018 20:40
    Highlight Highlight Ich gehe nicht davon aus, dass hochentwickelte, raumfahrende Völker zwingend unseren Funkstandard verwenden müssen. Vielleicht müssen wir nur auf die richtige Art hinhören und - boom! - der Äther füllt sich mit Stimmen ...
    22 1 Melden
  • Piwi 28.08.2018 20:34
    Highlight Highlight So, ich warte mal gespannt auf den Kommentar von Sophon :)

    (Lesetipp: Die 'Three-Body-Problem' Trilogie von Cixin Liu, die Dark Forrest Theorie ist ein interessanter Ansatz für das Fermi-Paradoxon).
    9 1 Melden
    • blobb 29.08.2018 00:57
      Highlight Highlight :D 6 min nacheinander
      1 0 Melden
    • blobb 29.08.2018 00:58
      Highlight Highlight <3
      1 0 Melden
  • blobb 28.08.2018 20:28
    Highlight Highlight Das Universum ist ein "dunkler Wald"
    Die endlichkeit von Ressoursen, Zweifelsketten, Technologische Explosionen.
    Da will niemand, irgendjemandem über den Weg laufen.

    - Liu Cixin, Die Trisolaris Triologie

    Das beste was ich je zu so einem Thema gehört oder gelesen habe :D

    12 1 Melden
  • Dem Klima hinterher 28.08.2018 19:58
    Highlight Highlight Albi Einstein lehrte uns auch noch, dass es keine Gleichzeitigkeit gibt. Von daher, was noch nicht ist, könnte noch kommen oder war schon lange.

    Immer wieder interessant, das Wort Intelligenz 😂
    12 0 Melden
  • Denverclan 28.08.2018 19:52
    Highlight Highlight Die Erde wäre das Paradies, der Mensch ist aber unfähig das zu erkennen und dementsprechend auf dem Weg sie zu zerstören....Wenn es da draussen irgendwo noch Leben gibt und womöglich eine Spezies die sozialer ist und in Frieden lebt, dann können sie froh sein, dass der Mensch nicht fähig ist die Distanzen dorthin zu überwinden. Wir schreiben das Jahr 2018 und benehmen uns immernoch wie ungebildete, kriegslüsternde Wesen. Gier und Machthunger verbunden mit Unehrlichkeit und Niedertracht zeichnet uns aus. Daran wird sich wohl auch nichts ändern.....bis zum bitteren oder erlösenden Ende. Schade!
    20 6 Melden
    • D(r)ummer 29.08.2018 08:52
      Highlight Highlight Wenn wir die Reise nicht antreten, haben wir die Erde umsonst kaputt gemacht...
      2 0 Melden
    • Bits_and_More 29.08.2018 10:27
      Highlight Highlight Keine Sorge, der Mensch kann die Erde gar nicht zerstören. Dafür sind wir zu unbedeutend.
      Die Erde hat mit Einschlägen von Meteoroiden / Asteroiden / Kometen, Ausbrüchen von "Supervulkanen" etc. schon wesentlich grössere Ereignisse überlebt, als der Mensch wohl je Bewerkstelligen könnte.
      0 0 Melden
  • Hackphresse 28.08.2018 19:35
    Highlight Highlight Frage: Kann es sein dass wir innerhalb der Heliosphäre einfach nichts von ausserirdischem intelligenten Leben mitbekommen, weil deren Signale mit der Kosmischen Strahlung nicht durch das Magnetfeld der Sonne dringt? Oder dies einfach im kosmischen Rauschen untergeht.
    37 14 Melden
    • Ueli der Knecht 28.08.2018 19:52
      Highlight Highlight Vielleicht kommunizieren hochentwickelte Aliens gar nicht mit primitiven (und langsamen) elektromagnetischen Wellen sondern mittels Quantenverschränkung, welche Einstein einst als spukhafte Fernwirkung bezeichnete.
      https://www.wissenschaft.de/technik-digitales/einsteins-spukhafte-fernwirkung-ist-realitaet/
      16 2 Melden
    • Grave 28.08.2018 20:21
      Highlight Highlight Oder das schlicht und einfach unsere signale nicht "kompatibel" sind mit auserirdischen empfängern.
      (Ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus wil)
      16 2 Melden
    • blobb 28.08.2018 20:23
      Highlight Highlight Die Heliosphäre hindert uns nicht im geringsten daran das elektromagnetische Spektum zu beobachten.
      Elekromagnetische Strahlung (Photonen) besitzen keine Ladung und werden nicht ducht ein Magnetfeld abgelenkt.
      Die kosmische Strahlung die vom Erdmagentfeld abgelenkt wird besteht aus geladenen Elementarteilchen (z.B. Elektronen) mit ganz unteschiedlichen Energien.
      Ob die Heliospähre Kosmische Strahlung beeinflüsst weiss ich nicht. Falls ja, sicher in einem seher seher minimen Mass.
      15 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 28.08.2018 19:17
    Highlight Highlight “Der beste Beweis dafür, dass es anderswo im Weltall intelligentes Leben gibt, ist der, dass noch niemand versucht hat, Kontakt mit uns aufzunehmen.”
    -Calvin (aus Calvin und Hobbes).
    User Image
    311 4 Melden
  • RichPurnell 28.08.2018 19:17
    Highlight Highlight Zusätzliches, oft vergessenes, Problem ist, dass zwei Zivilisationen nicht nur räumlich getrennt sind sondern auch zeitlich.

    Zwei solche müssten sich theoretisch über den selben Raum in der selben Zeit ausbreiten.

    Geht man davon aus, dass Jede mal zugrunde geht, bleiben also vielleicht ein paar Mio. Jahre wo sie sich treffen könnten. Ebenso lange dauert es über interstellare Strecken zu reisen.

    Es ist also wahrscheinlicher, dass eine Ziv. schon wieder weg ist, bevor die andere am selben Ort auftaucht.
    (und Wenige werden überhaupt die Ressourcen aufbringen können um Interstellar zu reisen)
    215 7 Melden
    • Ökonometriker 28.08.2018 19:57
      Highlight Highlight Ein paar Millionen Jahre? Vor 500 Jahren haben wir hier in Europa noch unseren Kot auf die Strassen gekippt, vor 50000 Jahren waren wir noch etwas smartere Affen die in Höhlen mit den Händen schlechte Zeichnungen hinterliessen.
      Ich bin schon froh, wenn unsere Zivilisation die nächsten 100 Jahre übersteht...
      22 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.08.2018 21:30
      Highlight Highlight Genau.
      8 1 Melden
    • DomiNope 29.08.2018 00:01
      Highlight Highlight username passt 😅
      5 0 Melden
  • Jesses! 28.08.2018 19:16
    Highlight Highlight Wie auch immer. Ich hoffe von Herzen, wir treffen die nie. Wir haben schon genügend irdische Konflikte.
    31 54 Melden
    • Mimimimi 28.08.2018 23:54
      Highlight Highlight Was ist denn das für eine pessimistische Sicht? 😳
      17 1 Melden
  • Amaranth17 28.08.2018 19:12
    Highlight Highlight Weiss leider nicht von wem das Zitat ist und ob ich es genau getroffen habe, passt, wie ich finde, aber ziemlich gut.

    'Vielleicht sind wir alleine im Universum, vielleicht auch nicht. Beide Vorstellungen sind ziemlich fantastisch.'
    94 3 Melden
    • Tiny Rick 28.08.2018 20:57
      Highlight Highlight Heisst es nicht „...Beide Vorstellungen sind ziemlich beängstigend.“?
      16 1 Melden
    • Jürg Müller 29.08.2018 05:09
      Highlight Highlight Carl Sagan dazu: Wäre es nicht eine Verschwendung, wenn wir alleine wären ?
      1 0 Melden
  • giandalf the grey 28.08.2018 19:10
    Highlight Highlight Es ist die Zeit, meine Freunde! Hätten wir vor 200 Jahren eine Nachricht von einer hochentwickelten Alienzivilisation bekommen, wäre es sehr unwahrscheinlich, dass wir sie registriert hätten. Vor 500 Jahren? Niemals. Das heisst in einem Zeitraum vom 5 Milliarden Jahren müssen sich nicht nur die 5'000 Jahre in denen es Zivilisation gibt überschneiden, sondern sogar die wenigen 100 in denen wir technologisch weit entwickelt sind. Und das ist wirklich sehr unwahrscheinlich. Wenn, dann gibt es Alien-Bakterien oder Relikte zerfallener Alien-Kulturen.
    74 9 Melden
    • Graviton 28.08.2018 20:37
      Highlight Highlight Vor 200 Jahren nicht, nein. Aber ich hoffe, dass unsere jetzigen technologischen Fähigkeiten länger als nur noch „wenige 100 Jahre“ halten.

      Man könnte auch argumentieren, dass Zivilisationen, die eine hohe technische Entwicklung erreichen, von diesem Zeitpunkt an auch mit höherer Wahrscheinlichkeit lange bestehen. Einfach weil es schwieriger ist, eine Zivilisation auszulöschen, die sich gegen Naturkräfte wehren kann.

      Wenn dieses Argument zutrifft, gäbe es mit der Zeit immer mehr Zivilsationen: Sobald ein gewisses Know-how erreicht wird, ist die Zivilisation vom Aussterben „abgesichert“.
      10 1 Melden
    • Jürg Müller 29.08.2018 05:16
      Highlight Highlight Vielleicht ist es auch ein Grundprinzip der Intelligenz, dass sich Zivilisationen, wenn sie ein gewisses Know-how erreicht haben, selber auslöschen ?
      3 0 Melden
    • giandalf the grey 29.08.2018 08:25
      Highlight Highlight Okay, wie lange soll es uns denn noch geben? 10'000 Jahre? Das ist immernoch lächerlich wenig im vergleich zu milliarded von Jahren. Auch wenn wir uns gegen Naturkräfte wehren können, ist unsere Zivilisation sehr labil. Es reicht ein Meteorit oder grosser Krieg und wir könnten die Technologie verlieren ausserirdische Signale aufzufangen. Und dabei gehen wir noch davon aus das unsere Spezies Kontakt haben könnte mit einer anderen. Wenn wir noch davon ausgehen, dass wir, die heute leben, es erleben wollen, sind 100 Jahre schon ein guter Wert.
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  • The greatest man who ever inhaled oxygen 28.08.2018 19:08
    Highlight Highlight Wie kann man etwas behaupten oder schätzen wenn man nur einen klitzkleinen Bruchteil vom Universum kennt? Was sind den solche Wahrscheinlichkeitsrechnungen wert?
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    • RichPurnell 28.08.2018 19:50
      Highlight Highlight Natürlich nimmt man solche Schätzungen für das sichtbare Universum vor...

      Respektive die prozentuale Wahrscheinlichkeit ändert sich nicht, wenn man davon ausgeht, dass der nicht sichtbare Teil ähnlich aufgebaut ist wie der Rest.
      (Ausserdem ist alles andere eh zu weit weg, dass es für die gestellte Frage relevant wäre.)
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    • huck 28.08.2018 20:17
      Highlight Highlight Wie? Das ist doch ganz einfach: Du nimmst irgendeine ziemlich wissenschaftliche Zahl, ich nehme da immer die Zahl 87. Dann fügst du eine einzige Dezimalstelle hinzu, aber aufgepasst, die Ziffer darf nicht schon vorgekommen sein, wenn du gar nicht mehr weiterkommt, könntest du ja zum Beispiel die 3 nehmen (Primzahlen eignen sich immer). Jetzt musst du nur noch entscheiden, ob die 87.3% die Wahrscheinlichkeit für oder gegen Aliena ist und fertig.
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    • lilie 29.08.2018 07:17
      Highlight Highlight @tgwdnw: Wenn wir das ganze Universum kennen würden, müssten wir vermutliche keine Schätzungen mehr anstellen. ;)

      Nun, grundsätzlich macht es eigentlich nur Sinn, Schätzungen für das bekannte Universum anzustellen. Es nützt uns nichts, wenn die intelligenten Lebensformen aus dunkler Materie bestehen und telepathisch miteinander kommunizieren.

      Wir müssen zwingend mit den Faktoren rechnen, die für eine Kontaktaufnahme derzeit von unsere Seite notwendig wären (so nach dem Motto: " Liebe Aliens! Bitte, s-p-r-e-c-h-t l-a-u-t u-n-d d-e-u-t-l-i-c-h, wir sind neu hier!" 🤣).
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  • trou 28.08.2018 19:07
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt dass wir seit groben 100 Jahren Funk kennen und wir seit der Industrialisierung unseren Planeten grobfahrlässig behandeln, mag ich stark bezweiflen dass wir noch hier sein werden wenn es mal Kontakt geben sollte; dies, insofern das die lieben Aliens besser machen als wir.
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    • Amisabi 28.08.2018 20:05
      Highlight Highlight Wie Wie
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    • DonChaote 29.08.2018 08:47
      Highlight Highlight @amisabi
      Wie wir 😘
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    • Simon Probst 29.08.2018 10:17
      Highlight Highlight Ich bezweifle die intelligenz des menschen, um all die technologie in 100 jahren zu entwickeln.

      Zudem sagt die statistik, das wenn etwas auch nur 0.00001% chance hat - es wird irgendWANN mal passieren. Wie andere schon geschrieben haben ist die Zeit das grössere Problem, als die Frage ob es Aliens gibt.
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