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Das Geschäft mit der Katastrophe – wie der Klimawandel instrumentalisiert wird

Sturmschäden bei der Bahn? Versicherungen wieder teurer? Konzerne geben gerne dem Klimawandel die Schuld, auch wenn es dafür keine Belege gibt. Leider lassen sich auch Wissenschaftler dafür einspannen.

15.02.18, 21:55 20.02.18, 12:40

Axel Bojanowski



This image made from a Tuesday, May 24, 2016 video by KWTV-KOTV, shows a funnel cloud moving across the field near Dodge City in Ford County, Kan. Crews are evaluating the damage Wednesday after tornadoes destroyed several homes in western Kansas as a series of severe storms swept across the Plains. (KWTV-KOTV via AP)

Wirbelsturm in Kansas. Bild: AP/KWTV-KOTV

Ein Artikel von

Die jüngsten Herbst- und Winterstürme führten Zugreisende an ihre Geduldsgrenzen. Der Bahnverkehr hat mit auf Schienen gestürzten Bäumen und Schnee zu kämpfen. Die Kunden nahmen es hin, immerhin ist die Bahn ja Opfer der Wetterkapriolen, die wegen des Klimawandels immer extremer werden. Oder?

Der Deutschen Bahn kommt diese Annahme entgegen. Sie verhindert, dass die Aufmerksamkeit auf die eigentlichen Ursachen für die vielen Behinderungen fällt, die bei der Bahn selbst zu suchen sind. Kein Wunder also, dass das Unternehmen die Interpretation «der Klimawandel ist Schuld» eifrig befeuert.

Das Tricksen der Deutschen Bahn ist aktuelles Beispiel dafür, wie der Klimawandel in der öffentlichen Debatte von einzelnen Akteuren instrumentalisiert wird. In der Wissenschaft ist das Vermarktungspotenzial des Themas schon lange erkannt. Immer wieder drängen einzelne Forscher mit steil formulierten Thesen zur Klimaentwicklung in die öffentliche Wahrnehmung.

Die Sturm-Legende

Fakt ist: Der Meeresspiegel steigt , und der Anstieg scheint sich zu beschleunigen, höhere Sturmfluten sind zu erwarten. Gletscher und Meereis tauen, vielerorts verändern sich Witterung und Lebensräume. Physikalischen Überlegungen, geologischen Befunden und Computermodellierungen zufolge könnte sich das Klima gravierend ändern, sofern der Ausstoss von Treibhausgasen nicht drastisch eingedämmt wird - mit örtlich heftigen Auswirkungen.

Das Problem: Die dramatischen Angaben zu Auswirkungen des Klimawandels sind Prognosen. Die Umwelt aber steht anscheinend erst am Anfang des Wandels - Daten belegen vielerorts noch keine Veränderung der Häufigkeit von Wetterphänomenen.

Klimadaten aus Deutschland, Skandinavien, Österreich, der Schweiz und vom Nordatlantik zeigen keine Zunahme von Stürmen in Nordwesteuropa, auch keine stärkeren Böen als früher; im Winter seien Stürme gar vielerorts schwächer geworden, konstatiert der aktuelle Uno-Klimareport auf Seite 220.

«Die Auswirkungen von Extremwetterlagen auf das System Schiene haben in den letzten Jahren zugenommen», erklärt hingegen die Bahn auf Nachfrage. «Die Forschung ist sich einig, dass sich im Rahmen des Klimawandels Extremwetterlagen häufiger kumulieren», weshalb mehr Bäume umfielen.

Das erstaunt. Denn tatsächlich rechnen viele Forscher in Mitteleuropa eher mit weniger Stürmen im Zuge des Klimawandels: Weil sich die Polarregionen stärker erwärmen als die Tropen, dürften die Temperaturunterschiede abnehmen, mithin weniger Wind entstehen.

Warum aber spielt sich die Deutsche Bahn als Klimaexperte auf? Weil der Bahnverkehrskollaps nicht so schicksalhaft ist, wie die Bahn es gern glauben machen möchte. Fachleute rügen schon lange, dass der Grünschnitt - das Böschungsmanagement - entlang der Bahnstrecken vernachlässigt werde.

Passende Ausrede

«Da stehen riesige Bäume direkt neben Bahntrassen, und man schaut beim Wachsen zu», sagte Hans Leister, Netzbeirat der Deutschen Bahn und Eisenbahnexperte, dem SPIEGEL. «Die Bahn hat ihr Personal sehr stark zentralisiert, um Kosten zu sparen», ergänzte Martin Henke vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, ein gelernter Eisenbahner.

Henke bezieht sich auf eine folgenschwere Strategieänderung: Böschungsmanager müssen mittlerweile weit reisen, um eine Gleisstelle mit umgekipptem Baum zu erreichen. Als die Bahn hingegen noch eine Behörde war, beschäftigte sie Beamte, die einen zugeteilten Gleisabschnitt betriebssicher, also den Bewuchs niedrig zu halten hatten.

HINTERGRUND

Bild: KEYSTONE

Das ist vorbei. Heutzutage bringen bereits wenige Züge, die aufgrund von Geäst auf den Gleisen stillstehen, den minutiös abgestimmten Fahrplan auf Tage durcheinander. Um Entschädigungen an Kunden zu entgehen, legt die Bahn deshalb lieber gleich den Betrieb still, bis ein Sturm vorüber ist. Mit dem Klimaargument hat sie die passende Ausrede gefunden.

Wie die Munich Re argumentiert

Auch andere Unternehmen machen sich den Klimawandel zunutze. Eine Vorreiterrolle in dieser Hinsicht spielt die Münchner Rückversicherung, heute «Munich Re».

Sie veröffentlicht jährlich ihren Bericht über Schäden durch Naturkatastrophen: Das vergangene Jahr erklärte die Versicherung zum «teuersten Naturkatastrophenjahr», Hochwasser- und Sturmkatastrophen seien seit 1980 häufiger geworden, hiess es in etlichen Medienmeldungen zur Veröffentlichung der jüngsten Schadenstatistik.

Wissenschaftler indes prüfen regelmässig die Daten der Munich Re und kommen zu einem anderen Ergebnis. Sie können einen Einfluss des Klimawandels auf die globalen Schäden durch Wetterkatastrophen bislang nicht erkennen - so steht es beispielsweise im zweiten Teil des aktuellen Uno-Klimaberichts auf Seite 680, an dem in leitender Funktion ein Munich-Re-Forscher mitgearbeitet hat.

In ihren eigenen Publikationen achtet die Munich Re darauf, Wetterschäden nicht ausdrücklich dem Klimawandel zuzuschreiben. Von Medien jedoch lassen sich die Experten der Munich Re fantasiereich zitieren: «Wir haben eine neue Normalität», sagte der Klimaexperte der Munich Re laut Nachrichtenagentur Reuters anlässlich des neuen Schadensberichts. Auch, weil es mehr Unwetter gäbe, seien die Katastrophenschäden mittlerweile höher.

Willige Forscher

Ignoriert wird in diesen Berichten zudem gerne, dass die Weltbevölkerung seit den Achtzigerjahren um drei Milliarden Menschen gewachsen ist - dass bei einem Wetterereignis also Menschen Schäden zu beklagen haben, ist umso wahrscheinlicher. Auch, dass im Zuge der Inflation Versicherungsschäden teurer werden, findet meist keine Erwähnung.

Die Munich Re weiss das natürlich, auf Nachfrage des SPIEGEL äussert sie sich nachgerade beschwichtigend. «Die pauschale Aussage, dass wetterbedingte Schäden weltweit ein Klimasignal zeigten, lässt sich noch nicht treffen», sagt ein Munich-Re-Klimaexperte. Manche Zitate der Munich Re, die im Umlauf sind, seien «nicht ideal».

epa06414514 The highway A1 near Wangen, Switzerland, is blocked by a tree after the winter storm Burglind has caused some damage all over Switzerland 03 January 2018. The Storm Burglind is expected to cause strong gusts of wind of up to 150 kilometres an hour in some mountain areas.  EPA/CHRISTIAN MERZ

Bild: EPA/KEYSTONE

Welches Interesse aber hat die Versicherung dann daran, dass diese Zitate im Umlauf sind? Ein geschäftliches liegt nahe: «Der Klimawandel hat uns in den letzten 20 Jahren in der Rückversicherung nicht unerwartet stark getroffen», sagte der Chef der Hannover Rück, des weltweit drittgrössten Rückversicherers, vergangene Woche der Deutschen Presseagentur. «Damit kann auch die Preisgestaltung für das Naturkatastrophenrisiko graduell angepasst werden», ergänzte er.

Bestellte Warnungen

Wie sich mit der Gefahr Klimawandel sonst noch Geld verdienen lässt, zeigen Firmen, die Umwelttechnologien verkaufen wollen. Sie tarnen Werbetermine als Informationsveranstaltungen, spannen - oft gegen gutes Honorar - willige Forscher ein, um vom Nutzen ihrer Produkte zu überzeugen.

Das war der Landeanflug in den Windböen von «Burglind»

Video: srf

Zum Einstimmen auf die Internationale Fachmesse für Abwassertechnik (IFAT), wo üblicherweise mehr als 3000 Firmen Umwelttechnologie ausstellen und verkaufen wollen, luden die Veranstalter am 23. Januar zum «Zukunftsdialog» nach München. Das Thema: «Wetterextreme - sind wir hilflos?»

Neben dem Leiter der Messe und verschiedenen Firmenvertretern sassen ein Klimaexperte der Munich Re und ein angesehener Klimaforscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung auf dem Podium. Die Experten referierten, welche Klimaextreme angeblich häufiger geworden seien, wobei sie meist verschwiegen, wenn Behauptungen in der Fachwelt umstritten sind.

In this Jan. 31, 2018 photo, Public Works Sub-Director Ramon Mendez, wearing a hard hat at left, works with locals who are municipal workers, from right, Eliezer Nazario, Tomas Martinez and Angel Diaz as they install a new post to return electricity to Felipe Rodriguez's home, four months after Hurricane Maria hit the El Ortiz sector of Coamo, Puerto Rico. Coamo's city government relies on residents to tell it where damaged cables and posts are located, and uses hand-drawn maps to show homes that have power or need it, and the city updates the power company. (AP Photo/Carlos Giusti)

Bild: AP/AP

«Wir sehen eine Zunahme von Fluten und Stürmen», konstatierte der Munich-Re-Mann, der hinterherschob, dass «die Zunahme zerstörbarer Werte eine Rolle spiele» - ein kleinlauter Hinweis auf die Zunahme der Weltbevölkerung. Der Uno-Klimabericht indes, an dem er mitgearbeitet hatte, stellt in seinem ersten Teil auf Seiten 220 und 241 fest, dass kein Trend bei Fluten und Stürmen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung festgestellt werden könne.

Schamlose Klimaleugner

Der Klimaforscher am IFAT-Tisch ergänzte: Es gebe «einen deutlichen Trend» bei Extremregen und tropischen Wirbelstürmen. Der Uno-Klimabericht schenkt der Aussage, Extremregen habe zugenommen, auf Seite 931 lediglich «mittelgrosses Vertrauen». Und der These, tropische Wirbelstürme träten häufiger oder heftiger auf, gab man nur «geringes Vertrauen» (Seite 914).

Städte müssten sich anpassen, mahnte der Forscher noch. Wie praktisch, dass die Firmen auf der Messe dafür die passenden Waren bieten: Anlagen für erneuerbare Energien etwa, Abgasfilter oder Recyclingmaschinen.

epa06450015 Emergency workers remove a fallen tree from a roadway near Dortmund, Germany, 18 January 2018. The storm depression 'Friedrike' is forecast to cause hurricane and heavy rain or snowfall in Germany.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Bild: EPA/EPA

Ob Bahn, Munich Re oder IFAT-Messe - das Muster verbindet: Entweder wird ein falsches Klimawandel-Vorurteil bestätigt, oder einzelne Studien herausgegriffen - andere jedoch, die nicht so gut in die Argumentation passen, verschwiegen.

Am schamlosesten aber greifen Energiekonzerne in die Debatte ein: Seit 30 Jahren befeuern sie eine Kampagne, die den Befund einer gefährlichen menschengemachten Erwärmung bekämpft - ihre Strategie: Zweifel säen und Abseitiges aufbauschen.

Die Klimadebatte, so stellt sich heraus, verläuft auch nicht aufrichtiger als Debatten zu anderen Grossthemen. Wer sie für sein Image nutzen kann, tut es häufig, gerne auch unter dem Mantel der selbstlosen Warnung vor drohendem Wetterunheil.

Doch auch wenn Einzelne der Verlockung nicht widerstehen können - die Klimaforschung als Ganzes erweist sich als erstaunlich robust: Klimadaten sprechen meist für sich, Prognosen allerdings bleiben unsicher.

Die Öffentlichkeit wird lernen müssen, Ungewissheiten und Risiken abzuwägen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • pedrinho 17.02.2018 15:50
    Highlight bei prognosen, expertenberichten und vor allem auch reden von politikern sollte man sich immer erst fragen
    "cui bono" - meistens sieht man danach die sache etwas anders
    6 3 Melden
  • karl_e 16.02.2018 11:34
    Highlight Der Autor schreibt: "Am schamlosesten aber greifen Energiekonzerne in die Debatte ein: Seit 30 Jahren befeuern sie eine Kampagne, die den Befund einer gefährlichen menschengemachten Erwärmung bekämpft - ihre Strategie: Zweifel säen und Abseitiges aufbauschen."
    Offenbar ist das wieder einmal bestens gelungen.
    12 7 Melden
    • Simonetta 16.02.2018 14:19
      Highlight ganz zu Recht
      5 13 Melden
  • Sagitarius 16.02.2018 10:19
    Highlight Danke Watson! Mitunder sind solche Artikel die Basis für Euren Erfolg!
    Weiter so!!
    14 5 Melden
  • fcsg 16.02.2018 10:03
    Highlight Klar, von Seiten der Versicherer wird der Klimawandel „ausgenutzt“. Aber man darf nie vergessen, dass Mitteleuropa nicht das Hauptopfer des Klimawandels ist und es sich hier nur um versicherte Schäden handelt. Die Folgen des Klimawandels sind aber häufig nicht direkte Schäden an Gebäuden oder Infrastruktur durch Wetterextreme, sondern zumehmende Dürren (siehe Kapstadt oder Kalifornien), das drohende Versinken von ganzen Städten oder gar Ländern (Venedig, Miami, Holland etc.) und die massive Zunahme von Hitzetoten. Diese Folgen sind weitgehend unbestritten und bedrohen Existenzgrundlagen.
    11 24 Melden
  • Simonetta 16.02.2018 07:54
    Highlight Ein grosses Lob an Axel Bojanowski!

    Die Klimakatastrophenreligion mit kritischen Fragen und widersprechenden Fakten zu konfrontieren ist eine mutige Tat.
    47 11 Melden
  • rodolofo 16.02.2018 07:53
    Highlight Das zeigt einmal mehr, wie sich persönliche Interessen mit den Wahrnehmungen vermischen.
    Gerade darum wäre es wichtig, WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen zu haben, die einen ganzheitlichen Überblick bewahren und die nicht mit Branchen- und Partikular-Interessen verbandelt sind!
    Aber wo finden wir solche Leute?
    Die meisten PolitikerInnen sind gleichzeitig Verwaltungsräte und werden von finanzkräftigen Kreisen gesponsert.
    Diejenigen, die am lautesten behaupten, unabhängig zu sein, sind es meistens erst recht nicht!
    Vielleicht sollten die sich einfach gegenseitig in Schach halten...
    12 4 Melden
    • Simonetta 16.02.2018 14:21
      Highlight Diese Wissenschafter gibt es nicht.
      Sie sind alle finanziell abhängig und riskieren ihren Job, wenn sie nicht genehme Dinge verlauten lassen.
      8 12 Melden
  • Easypeasy 16.02.2018 06:44
    Highlight Es geht nicht per se um den Klimawandel, sondern das wir sparsam mit Ressourcen umgehen. Die gehen verloren, mit oder ohne Klimawandel. Und wenn es auch nicht das Co2 wäre das Probleme macht, ist es nicht so optimal Schadstoffe jeglicher Art in die Umwelt zu lassen.
    22 4 Melden
  • DonDude 16.02.2018 05:57
    Highlight Endlich schreibt mal einer ehrlich über diesen Klimawandelhype.
    22 10 Melden
  • atomschlaf 16.02.2018 03:36
    Highlight Erfreulich, dass dies mal thematisiert wird.
    Allerdings fehlt mir im Artikel, dass die meisten Staaten kein bisschen besser sind als die Konzerne.
    Eine verängstigte Bevölkerung lässt sich leichter manipulieren, bevormunden und (be-)steuern...
    29 8 Melden
  • Luku luku 15.02.2018 23:21
    Highlight Also selbst wenn es übertrieben wäre, was ist an nachhaltigen Technologien und einem nachhaltigen Lebensstil falsch? Selbst wenn es nicht so dringend ist, besser wäre ed wenn wir Sorge zu unseren Ressourcen und unserem Planeten halten.
    23 8 Melden
    • Simonetta 16.02.2018 14:24
      Highlight Der einzige Nachhaltige Lebensstil für Menschen funktioniert nur, wenn 99.9 % der Menschheit ausgelöscht wird.
      Willst Du das? Wenn ja, gehst Du dann mit gutem Beispiel voran?
      6 15 Melden
    • Datsyuk 17.02.2018 15:33
      Highlight Simonetta:
      Nachhaltige Kommentare gibt es auch noch.

      😉
      3 2 Melden
    • Datsyuk 17.02.2018 17:35
      Highlight Simonetta: Das ist eine so billige Ausrede, um überhaupt nichts tun zu müssen.
      4 3 Melden
    • Simonetta 18.02.2018 00:35
      Highlight @Datsyuk
      Wieso sollte meine Feststellung eine Ausrede sein?
      Ist sie denn nicht viel eher eine Aufforderung zu dezidiertem Handeln zu Gunsten des Klimas und der Umwelt?
      0 2 Melden
    • Datsyuk 18.02.2018 12:32
      Highlight Nein, das verstehe ich anders.
      2 0 Melden
  • elias776 15.02.2018 22:39
    Highlight Schade
    4 12 Melden
  • Menel 15.02.2018 22:27
    Highlight Die Unterscheidung von Wetter und Klima fällt vielen anscheinend echt schwer 🤦🏻‍♀️
    84 15 Melden
    • Simonetta 16.02.2018 14:24
      Highlight Dir offenbar auch.
      3 12 Melden
  • Bene86 15.02.2018 22:26
    Highlight Einer der besten Artikel, welchen ich seit Langem gelesen habe. Grundehrlich, so muss Journalismus!
    99 11 Melden
  • Gubbe 15.02.2018 22:18
    Highlight Danke für den realistischen Artikel. Das zeigt mir, das mit der Angstmacherei vorm Klimawandel Geld im Spiel ist. Für mich ist Fakt, dass sich das Klima verändert, aber nie so schnell wie das die selbsternannten Zukunftsforscher prognostizieren. Es ist nahezu unmöglich, einen Wandel der ca. 10'000 Jahre braucht, in einem Zeitraum von 150 Jahren zu erklären. Die Erde wird sich wahrscheinlich wieder erwärmen, wie sie das schon getan hat, aber laaaangsam.
    46 50 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.02.2018 22:46
      Highlight Interassant auch die Aussage, dass sich Wissenschaftler instrumentalisieren lassen.
      37 8 Melden
    • _kokolorix 15.02.2018 22:58
      Highlight Das ist zwar verlockend, aber es wird nicht zutreffen. Bis zu einem gewissen Grad bleiben Systeme aus Rückkopplungseffekten oder schierer Trägheit stabil. Wenn die Grenze allerdings überschritten wird, kann es radikal schnell ins Chaos gehen. Bis sich ein neues Gleichgewicht einstellt sterben die meisten Spezialisten aus. Das wird wohl auch den 'Homo economicus' treffen, der Homo sapiens hingegen ist der klassische Opportunist. Er wird überleben...
      7 10 Melden
  • Schnuderbueb 15.02.2018 22:14
    Highlight NNa dann! Auf ein fortdauerndes frivoles Energieverschwenden.
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