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Ausgebrannt: Wie du die Symptome eines Burnouts erkennen und deinen Körper davor schützen kannst

Welches sind die typischen Symptome eines Burnouts? Und wie kann man den eigenen Körper davor bewahren? Ein Überblick.

Hanspeter Ruch / coachfrog



Ein Artikel von

Leisten, leisten, leisten – bis irgendwann nichts mehr geht. «Burnout» bezeichnet einen umfassenden Erschöpfungszustand, der vor allem Menschen betrifft, die in allen Bereichen des Lebens hohe Anforderungen an sich selbst stellen. Deshalb ist ein Burnout entgegen seinem Ruf keine Managerkrankheit, sondern kann vom Studenten über die Hausfrau bis zum Rentner jeden treffen, der sich und seinen Ressourcen zu viel abverlangt. 

Folgen und Symptome

Die Folgen reichen von starker Leistungsminderung über Depressionen bis hin zu Arbeitsunfähigkeit und Invalidität. Problematisch ist dabei die schleichende Entwicklung. Auch wenn sich Symptome wie Ruhelosigkeit, Konzentrationsstörungen, Erschöpfung oder Schlaflosigkeit deutlich abzuzeichnen beginnen, fällt es schwer, diese einzuordnen und als Problem anzuerkennen. Viele machen weiter wie bisher, ignorieren die Warnsignale und begünstigen damit das Fortschreiten des Erschöpfungszustands, bis sie nicht mehr können. 

Der Autor

coachfrog

Dr. Hanspeter Ruch ist Diplom Psychotherapeut. bild: zvg

Nicht ignorieren, reagieren!

Zentral ist deshalb vor allem eines: auf den eigenen Körper zu hören. Jeder ist einmal müde, genervt oder antriebslos. Zieht sich dieser Zustand aber über einen längeren Zeitraum hin, sollte dies bewusst als Impuls für notwendige Änderungen wahrgenommen und anerkannt werden. Folgende Anzeichen könnten im Zusammenspiel auf ein androhendes Burnout hinweisen:

Spätestens wenn du das Gefühl verspürst, mit den Kräften am Ende zu sein, solltest du reagieren. Ein Burnout-Test kann helfen, deine Befürchtung besser einzuordnen. 

Über Coachfrog

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Bewusste Entspannung – ein wirkungsvolles Werkzeug für den Alltag

Entspannung ist der nötige Gegenpol zur Anspannung. Bereits 15 Minuten bewusste Entspannung täglich helfen zu einer grundlegend anderen Lebenshaltung. Egal, ob du spazieren gehst, dich gemütlich hinsetzt oder eine Tasse Tee trinkst, wichtig ist, dass du alles, auch die kleinen Dinge des Alltags, voller Achtsamkeit tust. Es geht in diesem Moment darum, Zeit mit sich alleine zu verbringen, ohne etwas Bestimmtes erreichen zu wollen.

Zusätzlich solltest du im Alltag auf folgende Punkte achten, um eine drohende Gefährdung abzuwenden:

Wenn du eine achtsame Lebenseinstellung verfolgst und wirklich auf deinen Körper hörst, solltest du bestens gegen ein Burnout gewappnet sein. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • arpa 18.08.2015 17:01
    Highlight Highlight wartet nicht zu lange.. ich bin aktuellin einer psychosomatischen rehabilitation aufgrund starken schmerzen ohne eine gefundene erkrankung. ich bin hier früh genug, denn ständige schmerzen führen zu depressiven zügen.
    viele die ebenfalls hier sind haben zu lange gewartet und kommen weder körperlich noch psychisch klar!
    wenn man zu lange abwartet und funktioniert kann das böse enden..

    und vertraut nicht auf einzelne ärzte, hört auf euch.. einmal im loch gehts nur schwer wieder raus.
    lieber das loch frühzeitig zuschütten, nicht jahrelang weiter schaufeln!
  • Hessmex 08.08.2015 16:26
    Highlight Highlight Ich habe alle die oben aufgeführten Symptome gehabt! Habe mich darauf entschlossen mit 60ig mit meiner Mexicanischen Frau nach Mexico in den Ruhestand zu gehen. Aber auch jetzt, bald 5 Jahre später leide ich noch immer unter Schlafstörungen und Verdauungsschwierigkeiten (Gastritis)
    Wenn der Leistungsdruck in der Schweiz weiter so zunimmt, wird das bald die Volckskrankheit Nummer 1.
    • Hessmex 08.08.2015 17:13
      Highlight Highlight Uii, ich lasse nächstes mal ein "k" weg 😁
  • ZHR8037 06.08.2015 10:12
    Highlight Highlight Finde den Artikel gut. Ich hatte auch ein Burnout und ich hätte sehr gerne mehr darüber schon vorher gewusst.
    Mir fehlt in diesem Artikel viel mehr Infos wo sich Betroffene sowie Familien Angehörige melden können. Ich empfehle allen Sie bei einem Psychologen hilfe zu holen.
    • 's all good, man! 06.08.2015 10:53
      Highlight Highlight Stimmt, das war bei mir auch so. Wenn man zunächst gar nicht richtig begreift, was los ist, weiss man auch nicht, was überhaupt dagegen unternommen werden kann.

      Und wichtig ist meiner Meinung nach auch die Enttabuisierung in unserer Gesellschaft. Denn so würden sich viel mehr Betroffene getrauen, darüber zu reden oder sich Hilfe zu holen. Und im Umfeld (insbesondere auch am Arbeitsplatz) fände vielleicht eine Sensibilisierung statt, so dass auch dort weniger Berührungsängste vorhanden sind und die Arbeitgeber wissen, wie man mit so einer Situation in seinem Betrieb besser umgehen kann/ soll.

      Ich für meinen Teil rede nun in meinem Umfeld sehr offen darüber und mache es unter anderem ja auch hier öffentlich in der Hoffnung, so wenigstens einen kleinen Beitrag dazu leisten zu können.
    • smeili 10.08.2015 14:06
      Highlight Highlight Genau so geht es vielen Menschen. Man weiss nicht so genau, was mit einem geschieht. Tabu ist das Thema nicht mehr, aber Betroffene verstecken sich oft, Vorgesetzte erkennen das Problem nicht, Freunde und Bekannte wundern sich erst mal, wieso man sich verändert.
      Für genau diese Situation bietet rundum achtsam Infoveranstaltungen und Workshops an: Infoveranstaltung zum Thema, Workshop für Betroffene sowie Workshop für Vorgesetzte, damit Früherkennung möglich wird. http://plan8.ch/stress-burnout/ oder http://sarahmeili.ch/Gegen-Stress-und-Burnout/ buchbar für Betriebe oder Organisationen
  • 's all good, man! 06.08.2015 08:57
    Highlight Highlight Nicht vergessen: ein Burnout als solches ist nie eine für sich alleine stehende Diagnose. Bin etwas erstaunt, dass das im Artikel von einem Fachmann nicht erwähnt wird. Oder gilt das schon wieder nicht mehr?

    Und ja, aus eigener Erfahrung kann ich nur dringend dazu raten, die Anzeichen einer sich anbahnenden Depression/ Burnout nicht zu ignorieren. Das ist aber recht schwierig, weil wir meistens den Hang dazu haben, uns ständig einzureden, dass einem selber sowas nicht passieren kann. «Mir doch nicht!» Bis dann eben plötzlich gar nichts mehr geht.

    Also, hört auf euch und euren Körper. Sich selber Gutes zu tun und für Ausgleich, Entspannung und inneren Frieden zu sorgen, ist das allerwichtigste.

5 Punkte, die zeigen, wie es um die psychische Gesundheit in der Schweiz steht

Knapp ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung leidet an einer oder mehreren psychischen Erkrankungen. Das kann von Ess- über Angststörungen bis zu Depression reichen. Ein Überblick.

Letzte Woche teilte das Bundesamt für Statistik Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2017 mit. Stress und psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz haben demnach 2017 zugenommen. 21 Prozent der Erwerbstätigen litten bei der Arbeit sehr oft unter Stress. 2012 waren es noch 18 Prozent.

Zugenommen haben die psychosozialen Risiken generell. Fast die Hälfte (49%) der gestressten Personen fühlen sich emotional erschöpft, was das Burn-out-Risiko erhöht.

Dies sind Vorboten von psychischen …

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