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Marlene Dietrich, Mitte, mit dem Praesidenten des Filmfestivals Locarno, Enrico Franzoni, rechts, und Regisseur und Jurypraesident Joseph von Sternberg, links, 1960 in Locarno.  (KEYSTONE/FESTIVAL DEL FILM LOCARNO/Str)

Illustre Tischrunde in Locarno: Jurypräsident Josef von Sternberg, Kellner, Marlene Dietrich, Festivalpräsident Enrico Franzoni. Bild: FESTIVAL DEL FILM LOCARNO

Locarno 1960: Das Schweizer Fernsehen spielt Paparazzi, die Dietrich flieht



Im Mai 1960 hatte die Welt am Filmfestival von Cannes zum ersten Mal von den besonders lästigen Promi-Jäger-Schmeissfliegen namens Paparazzi gehört: in Federico Fellinis Film «La Dolce Vita». Wo das blonde Busenwunder Anita Ekberg von Paparazzi quer durch Rom verfolgt wurde. Und schon im August wussten die eifrigen Streber des Schweizer Fernsehens ganz genau, wie's geht. Man muss dazu bloss:

So geschehen am Filmfestival von Locarno, als das Schweizer Fernsehen versuchte, den Spontanbesuch von Superstar Marlene Dietrich «zu de Lüt» zu bringen. Und als aus Service Public ein Servizio Paparazzo wurde. Und eine der lustigsten Perlen aus dem SRF-Archiv.

Video: Marlene kommt, und das Fernsehen verliert die Beherrschung

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YouTube/SRF Archiv

Die Dietrich und Josef von Sternberg in Locarno

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(sme)

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«Ich habe keine devote Ausstrahlung»: Tonia Maria Zindel über MeToo, Tod und Rätoromanisch

Es gibt Leute, die begleiten einen jahrelang. Am TV. Und plötzlich stehen sie da. Etwa in Locarno. Am Filmfestival. Das muss genutzt werden. Weil? Siehe zum Beispiel Frage Nummer eins. 

Sie spielte acht Jahre lang die Maja in «Lüthi und Blanc». Wohnte mit ihrem Steve über der Calvados-Bar am Idaplatz im Zürcher Kreis 3. Auch heute kommen dort noch Fangruppen vorbei. Sagen: «Wir sind wohl im falschen Film», wenn es in Realität ganz anders aussieht als in den Kulissen der Schoggisoap. In Locarno eröffnete «Amur senza fin» (Rätoromanisch für «Ewigi Liebi»), der Film mit Tonia Maria Zindel, am 1. August das Festival.

Als «Lüthi und Blanc» 1999 bis 2007 lief, dachte ich: Du bist …

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