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bild:shutterstock.com

Von wegen Superfood: Wie gesund ist Kokosfett wirklich?

Eine Präventionsmedizinerin hält einen Vortrag über gesunde Ernährung – und die schädliche Wirkung von Kokosfett. Was ist dran an ihrer Kritik? Ein kurzer Überblick.

25.08.18, 12:38


Ein Artikel von

Superfood ist buchstäblich in aller Munde – den Nahrungsmitteln werden die unterschiedlichsten Gesundheitswirkungen zugesprochen: Gojibeeren schützen angeblich vor Krebs, Acai soll schlank machen, Chiasamen gesund und fit.

Auch Kokosöl ist en vogue, schliesslich ist es vegan und laktosefrei, Gluten enthält es auch nicht. Mal wird es als Abnehm-Wunder bezeichnet, mal als Schönheitskur – von innen und von aussen.

Worüber wird gesprochen?

Die Präventionsmedizinerin Karin Michels von der Universität Freiburg verfolgt die Lobeshymnen auf das angeblich gesunde Fett schon lange mit Argwohn. Jetzt hat sie ihre Skepsis in einem Vortrag an ihrem Institut öffentlich gemacht.

Dass das Fett beim Abnehmen helfe, dass die mittelkettigen Fettsäuren darin besser seien, es sogar antimikrobielle Wirkung habe: «Es ist alles völliger Quatsch», so Michels. Knapp eine Million mal wurde das Video von ihrem Vortrag bereits auf Youtube geklickt.

Der Vortrag von Karin Michels

Video: YouTube/Universitätsklinikum Freiburg

«Kokosöl ist eines der schlimmsten Lebensmittel, die Sie überhaupt zu sich nehmen können», so Michels weiter. «Es gibt nicht eine einzige Studie am Menschen, die irgendeine positive Wirkung von Kokosöl zeigt. Kokosöl ist gefährlicher für Sie als Schweineschmalz.»

Was ist dran?

Tatsächlich besteht Kokosöl zu rund der Hälfte aus Laurinsäure, einer gesättigten Fettsäure. Auch Myristinsäure (zu etwa 20 Prozent enthalten) und Palmitinsäure (rund 10 Prozent enthalten) sind gesättigte Fettsäuren – zu mehr als 80 Prozent besteht Kokosöl also aus gesättigten Fetten.

Diese stehen im Ruf, die Cholesterinkonzentration im Blut zu erhöhen und sich in Gefässen abzulagern, was das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöht. Michels sagt dazu: «Kokosöl ist das reine Gift.»

Ungesättigte Fettsäuren, die das Herz-Kreislaufsystem schützen, kommen in Kokosöl hingegen deutlich weniger vor: Fünf bis acht Prozent als Ölsäure (einfach ungesättigt), rund ein Prozent Linolsäure (zweifach ungesättigt) und weniger als ein Prozent Linolensäure (mehrfach ungesättigt).

«Niemand isst zehn Teelöffel Kokosöl pro Tag»

Marie-Pierre St-Onge

Besonders gesund ist vor allem letztere. Denn zahlreiche Studien haben gezeigt, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten sinkt, wenn man gesättigte Fette durch mehrfach ungesättigte Fette ersetzt, wie sie etwa in Raps- oder Sojaöl vorkommen.

Der Überzeugung der Kokosöl-Anhänger nach sind es gerade die mittelkettigen Fettsäuren, die beim Abnehmen helfen sollen, weil sie Stoffwechselprozesse ankurbeln.

Für die Kokosöl-Hersteller ist die Betonung der wenig gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe in der Öffentlichkeit keine gute Nachricht.

Die US-Wissenschaftlerin Marie-Pierre St-Onge, die Studien dazu durchgeführt hat, betont allerdings: In ihren Untersuchungen habe sie Öl verwendet, das zu hundert Prozent aus mittelkettigen Fettsäuren bestand.

Das typische Kokosöl aus dem Handel enthalte davon aber deutlich weniger, man müsse also sehr viel davon zu sich nehmen. «Niemand isst zehn Teelöffel Kokosöl pro Tag», zitiert die American Heart Association (AHA) die Forscherin.

Die AHA hat bereits 2017 die Empfehlung ausgesprochen, gesättigte Fettsäuren durch mehrfach ungesättigte zu ersetzen. Als typisches Beispiel nannte die Gesellschaft Kokosöl, das zu mehr als 80 Prozent aus gesättigten Fettsäuren besteht.

Erstaunlicher Imagewechsel

Für die Kokosöl-Hersteller ist die Betonung der wenig gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe in der Öffentlichkeit keine gute Nachricht, läuft die Marketingmaschine doch bislang wie geschmiert: Das exotische, nach Sommerurlaub riechende und vermeintlich gesunde Kokosöl ist mittlerweile so hip, dass ein Liter mitunter für rund 25 Euro über den Tresen geht.

Das ist auch deshalb erstaunlich, weil Kokosöl einen beachtlichen Imagewechsel vollzogen hat. Denn das Fett ist bereits seit Jahrzehnten in der europäischen Küche vertreten – als Palmin. Das kennt, wer in seiner Kindheit gern Kekskuchen gemacht hat.

Dabei werden die weissen Fettwürfel in einem Topf zu einer durchsichtigen Fettsuppe geschmolzen, mit Kakao und Zucker vermengt und abwechselnd mit Butterkeksen zu einem gestreiften Kuchen aufgeschichtet.

Haben unsere Eltern damals gerufen: «Kinder, kommt schnell her, es gibt Superfood!»? Nein, sie wussten schon damals, dass ein Fett-Zucker-Stapel nicht wirklich gesund ist.

Fazit

Kokosöl macht ziemlich sicher nicht schlanker und gesünder – im Gegenteil. Ganz verzichten muss man aber nicht mal auf ein Stück Kekskuchen. Denn auf die Dosis kommt es an.

«Superfood» – sinnlos teure Importprodukte im Trend

Video: srf

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33
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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Keewee 26.08.2018 12:17
    Highlight


    Hier wird der Vortrag schön auseinander genommen und sollte zum nachdenken anregen.
    2 5 Melden
  • Ray066 26.08.2018 11:31
    Highlight Die sicherlich von der Pharmaindustrie gekauft. Alles was gesund ist, ist plötzlich ungesund. Das Volk muss krank sein, sonst kann man nicht Millionen von Pillen verkaufen.
    5 3 Melden
  • lykkerea 26.08.2018 08:16
    Highlight Damit alle für die diese Info jetzt neu war ihr Kokosöl nicht wegschmeissen müssen: als Haarkur und zum Abschminken eignet sich Kokosöl super. Ist ein wenig off-topic aber bitte schmeisst es nicht einfach in den Abfall 🙈
    32 0 Melden
  • Kimelik 26.08.2018 00:12
    Highlight Kokosfett oder Schmalz zum anbraten, Olivenöl oder Rapsöl für kalte Speisen. Ist das so schwierig zu verstehen?
    17 7 Melden
  • Don Alejandro 25.08.2018 17:56
    Highlight In der ketogenen Diät ist Kokosöl ein Renner. Wenn ich bedenke, dass bei dieser Ernährungsform 80% aus (teils tierischem) Fett besteht, kommen in Bezug auf Kardio auch einige Zweifel auf.

    13 1 Melden
  • whoozl 25.08.2018 17:21
    Highlight Gewiss überzeichnet Frau Michels mit ihrer Aussage "Kokosöl ist das reine Gift!". Die Biomedizin-Szene tut dies jedoch andauernd.
    Vor einigen Jahren kursierte im Internet eine Liste mit E-Nummern, die auch gerne zitiert wurde. Es ging dabei um Zitronensäure (E 330). Der Kommentar dazu: "Besonders gefährlich! Krebserregend!"
    Alle, die im Biounterricht aufgepasst haben wissen, dass es einen Zitronensäure-Zyklus gibt, der nach seinem Entdecker Hans Krebs auch Krebs-Zyklus genannt wird. Daraus hatten phantasiereiche Menschen geschlossen, dass Zitronensäure krebserregend sei! Nur ein Beispiel...
    46 1 Melden
  • SayDandE 25.08.2018 17:02
    Highlight Ich habe mir das Vortragsvideo zu Gemüte geführt. Vielleicht lag es an Format der Vorlesung, die vermutlich für die breite Masse war, aber mit kritischer Betrachtung hatte das wenig zu tun. Aussage: Die gesättigten Fettsäuren sind bei Raumtemperatur fest, daher verstopfen sie die Herzkranzgefässe. Kein Wort darüber wie denn die Verstopfung genau zustande kommt, keine Publikationen in den Folien hingeschrieben, wo man die Aussagen überprüfen könnte.
    36 1 Melden
    • lilie 25.08.2018 18:49
      Highlight ... und die menschliche Körpertemperatur liegt locker 15 Grad über der Raumtemperatur, eine Temperatur, bei der Kokosöl flüssig ist. 🙄
      32 1 Melden
  • whoozl 25.08.2018 16:26
    Highlight Ich habe mich schon zu Beginn des Kokosöl-Hypes gewundert, dass ein Fett, das sogar noch mehr gesättigte Fettsäuren enthält als Palmfett, in der Biomedizin-Szene plötzlich zu einem Gesundbrunnen wurde!
    Kokosfett hat den Vorteil, dass es aufgrund des hohen Gehalts an gesättigten Fettsäuren hoch erhitzbar und lange haltbar ist, und genau so wird es auch schon lange verwendet. Dann wurde Kokosfett in Kokosöl umbenannt und ein neues Superfood ward geboren - zum x-fachen Preis von stinknormalem Kokosfett freilich!
    Und gleichzeitig wird über skrupellose Lebensmittel- und Pharmakonzerne gelästert!
    23 6 Melden
  • Janis Joplin 25.08.2018 15:21
    Highlight Wie immer kommts auf Mass an, sich was verbieten bringt nix. Von allem ein bisschen essen, aber nicht zuviel und aufhören sobald der Hunger weg ist. So klappts auch mit dem Schweineschmalz und dem Kokosfett.
    19 1 Melden
  • Garp 25.08.2018 14:47
    Highlight Ich würd nie Kokosöl für die Gesundheit essen. Es ist aber sehr hitzebeständig. Im Gegensatz zu andern Ölen.

    Schweineschmalz kriegt man ja beim Coop und der Migros nicht.
    37 2 Melden
    • Amenokal 26.08.2018 11:36
      Highlight doch
      0 1 Melden
    • Garp 26.08.2018 14:39
      Highlight In meiner Umgebung nicht. Das Sortiment ist auch nicht überall gleich.
      0 0 Melden
  • Phrosch 25.08.2018 14:39
    Highlight „Gluten enthält es auch nicht“ 🤔. Kein Fett enthält Gluten. Wenigstens etwas, das Zölis (Zöliakiekranke) ohne Bedenken in diese Richtung essen können
    32 3 Melden
  • lilie 25.08.2018 14:35
    Highlight Palmin und Kokosfett ist doch nicht dasselbe!

    Kokosfett ist ein Naturprodukt, Palmin hingegen ein Industrieprodukt. Dazu wird Kokosfett raffiniert und gehärtet, so dass der typische Geruch verschwindet und das Fett höher erhitzt werden kann. Leider können dabei auch gesundheitsschädliche Transfettsäuren entstehen. Sicher kein Superfood!

    Ausserdem hat die Wissenschaft mE bisher noch keinen schlüssigen Beweis erbracht, warum gesättigte Fettsäuren so schädlich sein sollen. Es gibt nur wenige Lebensmittel mit hohem Anteil ungesättigter Fettsäuren - der Mensch entwickelte sich aber trotzdem.
    32 10 Melden
    • leu84 26.08.2018 07:37
      Highlight Palm... oder Kokos.... klingen exotisch und was exotisch klingt, das soll wohl super Superfood sein. 🤔😂😁
      3 1 Melden
    • johannawolves 26.08.2018 15:53
      Highlight "Es gibt nur wenige Lebensmittel mit hohem Anteil ungesättigter Fettsäuren". Liebe/r Lilie, das stimmt so überhaupt nicht. In Allen nicht-tierischen Produkte (ausgenommen Kokosöl) sind ungesättigte Fettsäuren der Hauptanteil.
      2 0 Melden
    • lilie 26.08.2018 16:03
      Highlight @Johannawolves: Eben siehst du. Wieviele Samen und Nüsse konnten die Neanderthaler wohl sammeln im Laufe eines Jahres? Die gibts nur kurze Zeit und konnten schlecht transportiert werden. Da war es einfacher, an tierische Fette zu kommen.

      In Thailand ist Kokosöl das Hauptfett, das fast überall in rauen Mengen benutzt wird. Wie krank, fettleibig und früh tot müssten die Thailänder gemäss der Theorie sein?
      4 0 Melden
  • Homes8 25.08.2018 14:33
    Highlight Watson sollte lieber mal Transfette und teilgehärtete Pflanzenfette erklären.
    37 4 Melden
    • dan2016 26.08.2018 08:06
      Highlight Schon bei den anderen Kommentaren musste ich an diverse Russlandbeiträge denken.
      1 0 Melden
  • mrmikech 25.08.2018 13:59
    Highlight Schau auch mal was kokosölverzehr mit regenwälder macht... Besser raps- oder olivenöl nehmen, und einfach butter für keks und kuchen, schmeckt auch am feinsten.
    98 12 Melden
    • johannawolves 26.08.2018 15:54
      Highlight Palmöl ist da bei weitem noch viel schlimmer...
      2 1 Melden
  • Clife 25.08.2018 13:53
    Highlight Wenn ich mich dauernd nur von Äpfeln und Birnen ernähre, dann wird es mir auch irgendwann nichtmehr gut gehen. Genau wie es bei Fastfood ist oder bei sonst einem Nahrungsmittel. Es geht ja auch darum, dass man das Fleisch beispielsweise mit Kokosöl zubereitet und nicht die komplette Essgewohnheit damit zubereitet. Und Fleisch macht man vielleicht 2-3x pro Woche. DAS ist dann auf alle Fälle gesünder als Sonnenblumenöl. Sonstige Nahrung kann man auch mit Olivenöl zubereiten... Diese paar Doktoren versuchen auch alles, um Aufmerksamkeit zu gewinnen und aus einer Mücke einen Elefanten zu machen...
    26 27 Melden
  • Frances Ryder 25.08.2018 13:19
    Highlight Es ist komisch wie überall immer schlank machend und gesund als austauschbare Begriffe verwendet werden, die zwei Eigenschaften haben nichts miteinander gemeinsam.
    74 2 Melden
  • Papa Swappa 25.08.2018 12:55
    Highlight eine gegendarstellung



    wahrscheinlich liegt die wahrheit irgendwo dazwischen.
    21 24 Melden
    • Gigle 25.08.2018 13:40
      Highlight Ob man jetzt die Meinung von einem Youtuber ohne naturwissenschaftlichen Ausbildung auf die gleiche Stufe stellen kann, wie ein wissenschaftlicher Vortrag von einer zweifach promovierten Professorin bezweifle ich stark. Auch die angegebenen Papers in der Beschreibung des Videos des Herrn haben nicht viel mit dem Inhalt zu tun.
      62 10 Melden
    • cypcyphurra 25.08.2018 14:38
      Highlight Naja ein Antwortvideo eines Youtubers und "Ernährungs Coach" würde ich nicht als Gegendarstellung bezeichnen... Ich könnte mich auch vor eine Kamera klemmen, mich SuperFoodCoach nennen und irgendwelche paper zitieren, die mir gerade in den Kram passen.
      29 6 Melden
    • Follo 25.08.2018 17:34
      Highlight Er zitiert sogar eine Studie die ihr Recht gibt "Are We Going Nuts on Coconut Oil" Thomas J. Sferra, 2018. Im Abstract steht klar "thereby could increase adverse cardiovascular Health". Das Beste ist aber, dass er sich darüber echauffiert, dass sie keine Studien zitiert und darum ergo keine Fakten hat. Sie ist Professorin an einer Uni. Er "Ernährungscoach". Dieser Typ ist nicht ernst zu nehmen.
      18 5 Melden
  • Der Tom 25.08.2018 12:43
    Highlight Und was ist mit Salatgurken? Sind die auch endlich ungesund? Ich mag den dominanten sich auf alles was ihr nahe kommt ausbreitenden Geschmack nicht.
    74 19 Melden
    • aglio e olio 25.08.2018 13:47
      Highlight Die sind sogar lebensgefährlich. Aber nur wenn man sie im Stück schluckt.
      72 0 Melden
    • G. 25.08.2018 14:23
      Highlight 😂😂😂😂
      9 0 Melden
    • Phrosch 25.08.2018 14:44
      Highlight ... oder quer in den Mund nimmt oder gar in nicht dafür vorgesehene Körperöffnungen steckt 😁
      35 1 Melden
    • Vorname Nachname 25.08.2018 15:42
      Highlight Ich mag Gurken
      20 0 Melden

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