freundlich
DE | FR
37
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wissen
Food

So sahen die letzten Mahlzeiten von Mördern aus

Kein Nachschlag! So sahen die letzten Mahlzeiten von Mördern aus

31.03.2017, 19:5701.04.2017, 16:39
Oliver Baroni
Folge mir

Die Henkersmahlzeit: Zum Tode Verurteilte dürfen sich häufig ihre letzte Mahlzeit vor der Hinrichtung selbst aussuchen. Nicht wenige wünschen sich deshalb ein opulentes Mahl. Der Neuseeländer Fotokünstler Henry Hargreaves kochte die Henkersmahlzeiten berühmter amerikanischer Mörder zusammen und setzte diese in Szene. «No Seconds» – kein Nachschlag – heisst seine Fotoserie:

Ted Bundy

  • Hingerichtet mit 43 Jahren in Florida im Jahr 1989
  • Verurteilt für Vergewaltigung, Nekrophilie, Gefängnisausbruch, 28-facher Mord
  • Hingerichtet auf dem elektrischen Stuhl
  • Lehnte ein Spezialmenu ab, bekam also die ‹traditionelle› letzte Mahlzeit: Steak (medium rare), Eier (over easy), Hash Browns, Toast mit Butter und Confitüre, Milch, Orangensaft

Ted Bundy auf Wikipedia

Timothy McVeigh

  • 33, Indiana, 2001
  • 168-facher Mord
  • Giftspritze
  • 9 dl Mint and Chocolate Chip Ice Cream

Timothy McVeigh auf Wikipedia.

Victor Feguer

  • 28, Iowa, 1963
  • Entführung und Mord
  • Erhängen
  • Eine einzelne Olive, nicht entsteint

Victor Feguer auf Wikipedia.

John Wayne Gacy

  • 52, Illinois, 1994
  • Vergewaltigung, 33-facher Mord
  • Giftspritze
  • 12 frittierte Krevetten, ein Kübel Kentucky Fried Chicken* nach Originalrezept, Pommes Frites, 450g Erdbeeren

    *Vor seiner Verurteilung war Gacy Manager dreier KFC-Restaurants.

John Wayne Gacy auf Wikipedia.

Ricky Ray Rector

  • 42, Arkansas, 1992
  • zweifacher Mord
  • Giftspritze
  • Steak, Fried Chicken, Cherry Kool-Aid, Pecan Pie*

    *Die Pecan Pie liess er stehen und sagte dem Wärter er «behalte sie für später».

Ricky Ray Rector auf Wikipedia.

Angel Nieves Diaz

  • 55, Florida, 2006
  • Mord, Entführung, bewaffneter Raub
  • Giftspritze
  • Lehnte eine Mahlzeit ab, bekam das reguläre Gefängnis-Menu – lehnte dieses ebenfalls ab.

Angel Nieves Diaz auf Wikipedia.

Stephen Wayne Anderson

  • 49, Kalifornien, 2002
  • Einbruch, Tätlichkeit, Gefängnisausbruch, 9-facher Mord
  • Giftspritze
  • 2 grillierte Käse-Sandwiches, 4 dl Hüttenkäse, Zuckermais, Radieschen, Pfirsichkuchen, Chocolate Chip Ice Cream

Stephen Wayne Anderson auf Wikipedia.

Ronnie Lee Gardner

  • 49, Utah, 2010
  • Einbruch, Diebstahl, zweifacher Mord
  • Schiesskommando
  • Hummerschwanz, Steak, Apfelkuchen, Vanille-Eis, zu essen während er die «Lord of the Rings»-Trilogie schaute

Ronnie Lee Gardner auf Wikipedia.

Allen Lee ‹Tiny› Davis

  • 54, Florida, 1999
  • Diebstahl, dreifacher Mord
  • Elektrischer Stuhl
  • Hummerschwanz, Bratkartoffeln, 250g gebratene Krevetten, 170g gebratene Muscheln, 1/2 Laib Knoblauchbrot, 9 dl A&W Root Beer

Allen Lee Davis auf Wikipedia.

Teresa Lewis

  • 41, Virginia, 2010
  • Mord, Verschwörung, Diebstahl
  • Giftspritze
  • Fried Chicken, Erbsen mit Butter, Apple Pie, Dr. Pepper

Teresa Lewis auf Wikipedia.

Ferdinando Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti

  • 36 und 39, Massachusetts, 1927
  • zweifacher Mord*
  • Elektrischer Stuhl
  • Suppe, Fleisch, Toast, Tee

    *1977 – 50 Jahre nach der Hinrichtung – erklärte der damalige Gouverneur von Massachusetts, Michael Dukakis, die Angeklagten seien unrechtmässig verurteilt worden. Der Fall ist immer noch hängig.

Sacco und Vanzetti auf Wikipedia.

Ronnie Threadgill

  • 40, Texas*, 2013
  • Mord
  • Giftspritze
  • Ofenpoulet, Kartoffelstock mit Sauce, Gemüse, Erbsen, Brot, Tee, Wasser, Punsch

    * Texas schaffte 2011 die Wunsch-Mahlzeit ab, weshalb Threadgill dasselbe Menu wie die anderen Häftlinge seiner Einheit bekam.​

Ronnie Threadgill auf Murderpedia.

Karambolagen, Mord und Kuppelei: Zürcher Polizeibilder von anno dazumal

1 / 37
Karambolagen, Mord und Kuppelei: Zürcher Polizeibilder von anno dazumal
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

37 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Homelander
31.03.2017 21:45registriert Oktober 2014
Schiesskommando? Ernsthaft? In US and A werden Leute ERSCHOSSEN? War mir nicht bekannt... krass... 😳
11821
Melden
Zum Kommentar
avatar
Trashbag
31.03.2017 20:15registriert März 2016
Jake Harper's letztes Essen wäre Müsli, da kann man immer nachfüllen.
689
Melden
Zum Kommentar
avatar
Spooky
31.03.2017 20:42registriert November 2015
Jesus von Nazareth

Letztes Abendmahl: Brot und Wein
7834
Melden
Zum Kommentar
37
Solchen Unsinn verbreitet ChatGPT über bekannte Schweizer Persönlichkeiten
Für zehn Milliarden will sich Microsoft bei den Entwicklern der Künstlichen Intelligenz ChatGPT einkaufen. Manchmal gibt der Chatbot aber Dinge von sich, für die man keinen Fünfer zahlen würde.

Der Chatbot ChatGPT ist in aller Munde. Microsoft möchte für zehn Milliarden Dollar 49 Prozent der Organisation OpenAI, die den Bot entwickelt hat, erwerben. So will der Tech-Riese im Wettkampf um die beste künstliche Intelligenz (KI) ganz vorne mitmischen können. Und auch seine derzeit kaum benutzte Suchmaschine Bing massgeblich verbessern.

Zur Story