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ZU DEN EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNGEN VOM 14. JUNI 2015 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - An elderly couple enjoys a mild afternoon in June on a park bench in Buerkliplatz square in Zurich, Switzerland, pictured on June 11, 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein älteres Paar am Bürkliplatz in Zürich. Bild: KEYSTONE

Lebenserwartung ist seit 1990 weltweit um 6,2 Jahre gestiegen – doch die Unterschiede zwischen den Ländern sind riesig

Die Menschen leben deutlich länger: Zwischen 1990 und 2013 ist die Lebenserwartung weltweit um 6,2 Jahre gestiegen. Zwischen einzelnen Ländern bestehen jedoch grosse Unterschiede.



Ein Artikel von

Spiegel Online

71,5 Jahre: So hoch ist die Lebenserwartung eines im Jahr 2013 geborenen Menschen. Für den Jahrgang 1990 lag sie noch bei 65,3 Jahren.

Wie ein internationales Forscherteam im Fachblatt The Lancet berichtet, ist die Lebenserwartung in diesen knapp zweieinhalb Jahrzehnten in den meisten Ländern gestiegen. Die Wissenschaftler haben Daten aus 188 Nationen ausgewertet.

Die Welt habe grosse Fortschritte in Sachen Gesundheit gemacht, sagt Theo Voss vom Insitute for Health Metrics and Evaluation an der University of Washington. «Jetzt ist die Herausforderung, effektivere Möglichkeiten zu finden, den Hauptursachen für Krankheit und Behinderung vorzubeugen oder diese zu behandeln.»

Enorme Unterschiede zwischen den Ländern

Die Durchschnittszahl soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass von Land zu Land enorme Unterschiede bestehen. Während die Lebenserwartung für 2013 geborene Japaner 83,3 Jahre beträgt, liegt sie im afrikanischen Lesotho bei lediglich 48,3 Jahren. Auch zwischen Nachbarländern kann sie stark schwanken. In Thailand beispielsweise beträgt die Lebenserwartung 75 Jahre, im benachbarten Laos nur 65,8.

Die Daten zeigen auch: Mit steigender Lebensdauer nimmt die Zahl der Jahre zu, die Menschen in Krankheit oder mit einer Behinderung verbringen. Die erwartete Zeitspanne in Gesundheit stieg von 56,9 Jahren in 1990 auf 62,3 Jahre in 2013. Während also im Schnitt 6,2 Lebensjahre dazugewonnen wurden, sind nur 5,4 Jahre mehr in Gesundheit zu erwarten.

In der Schweiz

Auch in der Schweiz steigt die Lebenserwartung kontinuierlich. Betrug sie 1981 bei Geburt noch 72,4 Jahre für Männer und 79,2 für Frauen, dürfen 2014 geborene Schweizer mit einer Lebenserwartung von 81 Jahren und Schweizerinnen mit 85,2 Jahren rechnen. Auch der Unterschied der Lebenserwartung zwischen Frauen und Männer verringert sich laufend. 

bundesamt für statistik 

Die Hauptgründe für den Verlust von Gesundheit sind nach Angaben der Forscher Herzkreislaufleiden, Atemwegserkrankungen, Schlaganfall, Rückenschmerzen und Verkehrsunfälle. Wobei Männer deutlich häufiger von Unfallfolgen betroffen sind als Frauen. Diese erkranken dagegen weitaus öfter an Depressionen als Männer. (wbr)

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