Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Aïssé im Alter von ca. 26 Jahren um 1720. Depositum Schloss Jegenstorf

Aïssé im Alter von ca. 26 Jahren um 1720.  Bild: Depositum Schloss Jegenstorf

Aïssé – von der Sklavin zur Gesellschaftsdame

Ihre Geschichte klingt wie ein Märchen aus 1001 Nacht, ist jedoch real: Die aus der Kaukasusregion stammende Aïssé (1693/4–1733), als Kind auf dem Sklavenmarkt verkauft, wuchs in Pariser Adelskreisen auf. Sie faszinierte ihre Zeitzeugen, inspirierte Romanautoren und verewigte sich in ihren Briefen als Literatin der Aufklärung.

Murielle Schlup / Schloss Jegenstorf



Aïssé de la Grèce épuisa la beauté Elle a de la France emprunté Les charmes de l’esprit, de l’air et du langage Pour le cœur, je n’y comprends rien Dans quel lieu s’est-elle adressée Il n’en est plus comme le sien Depuis l’age d’or ou l’Astrée

Jacob Vernet, 1788

Haïdé, so ihr ursprünglicher Name, kam irgendwann in den Jahren 1693 oder 1694 im Nordwestkaukasus zur Welt, das genaue Geburtsdatum ist unbekannt. Das Mädchen stammte aus einer Region, die sich heute in etwa mit der russischen Republik Karatschai-Tscherkessien deckt. Gemäss Überlieferung soll sie die Tochter eines zirkassischen (tscherkessischen) Stammesfürsten gewesen sein. 

Hier bloggt das Schweizerische Nationalmuseum

Drei Museen – das Landesmuseum Zürich, das Château de Prangins und das Forum Schweizer Geschichte Schwyz – sowie das Sammlungszentrum in Affoltern am Albis sind unter dem Dach des Schweizerischen Nationalmuseums vereint.
Im Blog veröffentlichen Mitarbeiter des Nationalmuseums und renommierte Gastautoren Beiträge zu aktuellen Themen. watson übernimmt in loser Folge ausgesuchte Perlen daraus. Der Beitrag «Aïssé – von der Sklavin zur Gesellschaftsdame» erschien am 12. Oktober 2018.
blog.nationalmuseum.ch/2018/10/aisse-von-der-sklavin-zur-gesellschaftsdame

Nachdem Aïssés Vater im Krieg von den Türken besiegt und getötet wurde, landete die rund Fünfjährige auf dem Sklavenmarkt in Konstantinopel, wo sie als zirkassische Prinzessin zum Verkauf angeboten wurde. Ihr Schicksal, in einen Harem eines Serails verkauft zu werden, schien bereits besiegelt, als ein Gesandter des französischen Königs Ludwig XIV. auf das Mädchen aufmerksam wurde: Comte Charles de Ferriol (1652–1722). Er kaufte Haïdé für 1500 Livres und befreite sie dadurch aus den Fängen der Sklavenhändler, vermutlich in der Absicht, sie zu seiner späteren Geliebten zu erziehen. 

Der Nordkaukasus um 1700. Karte von Guillaume de L'Isle (1675-1726).

Der Nordkaukasus um 1700. Karte von Guillaume de L'Isle (1675-1726). Karte: David Rumsey Map Collection

Von Konstantinopel nach Paris

Gemeinsam mit Haïdé kehrte Ferriol 1699 auf dem Schiffsweg in sein Heimatland Frankreich zurück. Am Ende der zweimonatigen Reise liess er das Mädchen in Lyon auf den Namen Charlotte Elisabeth Aïssé taufen. Angekommen in Paris, übergab er es in die Obhut seiner 25-jährigen Schwägerin Marie-Angélique. Ein Jahr später reiste er als französischer Botschafter zurück ins Osmanische Reich, wo er bis 1711 bleiben sollte. 

Ahmed III. empfängt den französischen Botschafter Charles de Ferriol. Gemälde von Jean-Baptiste van Mour, um 1724.

Ahmed III. empfängt den französischen Botschafter Charles de Ferriol. Gemälde von Jean-Baptiste van Mour, um 1724.  Bild: Wikimedia

Ferriols Schwägerin erzog Aïssé, wie sie fortan genannt wurde, wie ihr eigenes Kind und gewährte ihr eine standesgemässe Ausbildung: Zuerst bei einem Hauslehrer an der Seite der Söhne Marie-Angéliques und schliesslich in der Klosterschule. 

Im Alter zwischen 16 und 17 Jahren wurde Aïssé in die Pariser Gesellschaft eingeführt. Marie-Angélique führte einen beliebten Salon, in dem Philosophen und Literaten, darunter auch bekannte Namen wie Voltaire und Montesquieu, ein- und ausgingen. Aïssé wurde Stammgast in diesem Salon und befand sich schnell in dessen Mittelpunkt. Sie war nicht nur schön, selbstbewusst und gebildet, sondern stachelte mit ihrer orientalischen Herkunft, ihrem exotischen Charme und ihrer abenteuerlichen Geschichte die Neugierde der Zeitgenossen an. 



Dieses Gemälde von Anicet Charles Gabriel Lemonnier (1743–1824) zeigt eine Szene im literarischen Salon von Madame Geoffrin (sitzend rechts, dem Betrachter zugewendet). Lekain, ein Schauspieler (in der Mitte in rot gekleidet), liest Voltaires Tragödie «L'Orphelin de la Chine». Der Autor selber ist in Form einer Büste anwesend.

Dieses Gemälde von Anicet Charles Gabriel Lemonnier (1743–1824) zeigt eine Szene im literarischen Salon von Madame Geoffrin (sitzend rechts, dem Betrachter zugewendet). Lekain, ein Schauspieler (in der Mitte in rot gekleidet), liest Voltaires Tragödie «L'Orphelin de la Chine». Der Autor selber ist in Form einer Büste anwesend. Bild: Wikimedia

Im Klima des aufkeimenden Orientalismus

Eine junge, attraktive Frau, die «den Händen der Ungläubigen entrissen» worden war, bedeutete eine Sensation im Klima des aufkeimenden Orientalismus im Europa des 18. Jahrhunderts, kurz nachdem «1001 Nacht» in Frankreich als Übersetzung auf den Markt gekommen war. Das «Orientalische» wurde fortan nicht nur als Ort des Despotischen, Irrationalen oder Erotisch-Abgründigen betrachtet, sondern auch als Sitz des Natürlich-Ursprünglichen, Mythischen und Utopischen romantisiert.

Der Orientalismus blühte in Form modischer Faszination angesichts alles Exotischen. Auch in der Musik, der bildenden Kunst und der Literatur zeichnete sich dieses Bild ab, was sich beispielsweise im Jahr 1721 in Montesquieus Werk «Les lettres persanes» niederschlug. Die Faszination für den Orient hielt bis ins späte 18. Jahrhundert an – man denke nur an Mozarts «Die Entführung aus dem Serail» (Uraufführung 1782). 

Aïssé im edlen Gewand aus Seide und Spitze mit Blumenschmuck und eine Perle im grau gepuderten Haar. Das Gemälde wird dem Pariser Maler Nicolas de Largillière zugeschrieben und ist undatiert, um 1720. Depositum Schloss Jegenstorf

Aïssé im edlen Gewand aus Seide und Spitze mit Blumenschmuck und eine Perle im grau gepuderten Haar. Das Gemälde wird dem Pariser Maler Nicolas de Largillière zugeschrieben und ist undatiert, um 1720.  Bild: Depositum Schloss Jegenstorf

Ein Ziehvater mit Ansprüchen

1711 kam der 64-jährige Charles de Ferriol nach Paris zurück. Aïssé war nun im heiratsfähigen Alter, die Verehrer standen Schlange. Auch der verheiratete und für seine Ausschweifungen bekannte Philippe II. von Orléans soll an einem amourösen Abenteuer mit der hübschen Aïssé interessiert gewesen sein. Entgegen dem gesellschaftlichen Kodex der Zeit wies sie die Werbungen des Regenten jedoch ab.

Auch an Heiratsangeboten mangelte es nicht. Doch Ferriol erschien nie eine Partie gut genug für sein Mündel, dessen rechtlichen Status er nie ändern liess. Anstatt seine Ziehtochter als solche anzuerkennen und zu adoptieren, bestand er darauf, von ihr mit dem osmanischen Würdentitel «Aga» angesprochen zu werden. 

Der Grund dafür dürfte in der anfangs geäusserten Vermutung gelegen haben, dass Ferriol Aïssé kaum aus väterlich-fürsorglichen Gefühlen gekauft haben wird. Seine wahren Hintergedanken zeigten sich mehr und mehr in den persönlichen Ansprüchen an die massiv jüngere Frau. Diese gipfelten darin, dass er sich bald selbst zu den um Aïssé werbenden Verehrern gesellte. In einem Brief versuchte er sie mit folgenden Worten zu überzeugen, ihn zum Mann zu nehmen: «Vous auriez été la maîtresse d’un turc qui aurait peut-être partagé sa tendresse avec vingt autres, et je vous aime uniquement […]».

Doch seine Annäherungsversuche sollten erfolglos bleiben. Von diesen gänzlich befreit war sie spätestens nach einem Schlaganfall, der Ferriol bis zu seinem Tod 1722 ans Bett fesselte. Aïssé umsorgte ihn bis zuletzt, wofür er sie testamentarisch reich bedachte. 

Verliebt in einen Ordensmann

In jener Zeit pflegte Aïssé bereits eine innige Liebesbeziehung zum Malteserritter Blaise-Pascal d'Aydie (1692–1761). Heiraten wollte sie ihn nicht, um seiner Karriere nicht zu schaden. Als Ordensmann hätte er sich von seinem Eid lossagen müssen, seinen Orden verlassen und – als nicht erstgeborener und damit privilegierter Sohn der Familie – in der Folge in eher bescheidenen Verhältnissen leben müssen. Die Liebe blieb deshalb geheim, nur ein enger Freundeskreis war eingeweiht und deckte die heimlichen Treffen des Paares. 

Aïssé beim Lesen, Grafik (Stich) von Gustave Staal, Paris 1881.

Aïssé beim Lesen, Grafik (Stich) von Gustave Staal, Paris 1881.

Aus der innigen Beziehung zwischen Aïssé und d'Aydie resultierte eine Schwangerschaft, die einen gesellschaftlichen Skandal bedeutet hätte. Aus diesem Grund hielt sich die Schwangere in den letzten Monaten vor der Niederkunft ausserhalb von Paris auf. Aïssé brachte ihr erstes und einziges Kind, ein Mädchen, 1721 heimlich in einem Aussenquartier zur Welt.

Sie gab vor, sich in England bei ihrer Freundin, der Ehefrau von Lord Bolingbroke, aufzuhalten. Ebendiese Freundin brachte das Mädchen nach der Geburt zunächst nach England und kehrte später mit ihm nach Frankreich zurück. Dort brachte sie es in die Abtei von Sens und erklärte, es sei eine Nichte ihres Ehemannes. 

Im Kloster wuchs Aïssés Tochter als Célénie Leblond – das Mädchen hatte blondes Haar – unter falscher Identität auf. Aïssé und d'Aydie versuchten trotz widriger Umstände aufgrund der Geheimhaltung, den Kontakt zu pflegen und besuchten das Mädchen mehrmals jährlich.

Dass das Paar – in ihren Augen damals eine liebenswürdige Dame und ein grosszügiger Herr – ihre Eltern waren, erfuhr Célénie jedoch erst nach dem Tod ihrer Mutter: Aïssé starb 1733 – noch nicht 40-jährig – an Tuberkulose. Ihr Vater erkannte Célénie darauf offiziell als seine leibliche Tochter an, kümmerte sich fortan fürsorglich um sie und verheiratete sie 1740 mit einem Landadligen, mit dem sie auf Schloss Nanthiac lebte. 

Literarisches Vermächtnis

Dass wir heute über die Existenz, das Leben und das Schicksal Aïssés Bescheid wissen, haben wir, was in der weiblichen Geschichtsüberlieferung weit verbreitet ist, in erster Linie ihr selbst zu verdanken: Aïssé pflegte in den Jahren 1726 bis zu ihrem Todesjahr 1733 mit ihrer Genfer Freundin «Mme Calandrini» (Julie Clanderini, ledige Pelissary) eine intensive Brieffreundschaft, obschon sich die beiden Frauen nur zweimal, einmal in Paris, einmal in Genf, begegnet sind. 

«Lettres de Mademoiselle Aïssé à Madame C[alandrini] qui contiennent plusieurs anecdotes de l’histoire du tems depuis l’année 1726 jusqu’en 1733», Ausgabe von 1788, Lausanne. Das Porträt der Autorin mit einem Vers des Herausgebers Jacob Vernet zieren das Frontispiz. Aargauer Kantonsbibliothek.

«Lettres de Mademoiselle Aïssé à Madame C[alandrini] qui contiennent plusieurs anecdotes de l’histoire du temps depuis l’année 1726 jusqu’en 1733», Ausgabe von 1788, Lausanne. Das Porträt der Autorin und ein  Vers des Herausgebers Jacob Vernet zieren das Frontispiz. Aargauer Kantonsbibliothek. Bild: Schloss Jegenstorf

In ihren Briefen berichtete Aïssé der älteren Freundin nebst Persönlichem vom sozialen Leben in Paris während der ersten Regierungsjahre des Königs Ludwig XV., von Theaterbesuchen, neuen Büchern und gesellschaftlichen Skandalen. Aïssé schien viel auf die moralische Belehrungen ihrer mütterlichen Brieffreundin zu geben, brach aber trotz Anraten Calandrinis nie mit dem Chevalier, obschon sie es versuchte. 

Es ist ein glücklicher Umstand, dass Aïssés Briefe – ursprünglich wohl 40 bis 50 Stück, von denen heute nur noch wenige vorhanden sind – über den Enkel Clanderinis 1758 in die Hände von Voltaire gelangten. Voltaire, der Aïssé in jungen Jahren kennen gelernt und sich – nach eigenen Aussagen – ebenfalls in sie verliebt hatte, hielt die Briefe für authentisch und publikationswürdig. 

Doch erst 1787 kam es in Paris zur ersten Edition von Aïssés Briefen mit den persönlichen Notizen des bereits 1778 verstorbenen Voltaire. Auf diese Erstausgabe folgte ein Jahr später in Lausanne eine weitere, herausgegeben von Jacob Vernet. In dieser wie auch in einer späteren Edition aus dem 19. Jahrhundert ziert das Porträt der Autorin als Stich mit einem Vers Vernets das Frontispiz (Anfangsseite). 

Nachleben in Kunst und Literatur

Aïssés Nachleben existiert nicht nur in der bekannten Briefedition, sondern auch in der französischen Literatur: Ihre Biografie bildete die Inspiration für die literarische Figur der Haydée in Alexandre Dumas'  Roman «Der Graf von Monte Christo», der zwischen 1844 und 1846 als Fortsetzungsgeschichte erschien, den Nerv der Zeit traf und bis heute als Klassiker der Weltliteratur gilt. Die Beziehung der Aïssé mit dem Comte de Ferriol wurde darin verarbeitet.

Plakat von Louis Français zum «Graf von Monte Cristo», 1846.

Plakat von Louis Français zum «Graf von Monte Cristo», 1846. Bild: Bibliothèque nationale de France

Auch in weiteren literarischen Werken wie beispielsweise in Voltaires Tragödie «Zaïre» (1732) und Antoine-François Prévosts Roman «L’Histoire d’une Grecque moderne» bildeten Leben und Schicksal der Aïssé eine wichtige Inspirationsquelle. 

Haydée auf dem Sklavenmarkt

Haydée auf dem Sklavenmarkt.

Es existieren nur wenige Porträtdarstellungen von Aïssé. Ein wunderschönes Gemälde, das wohl um 1720 entstanden ist, wird in der Sammlung der Stiftung Schloss Jegenstorf gehütet. Aïssé war mit diesem Porträt und ihrer Geschichte in der Sonderausstellung «Unsere Frauen. Im Schloss gelebt, gedient, gehütet» vertreten, die bis zum 14. Oktober 2018 zu sehen war.

Sie ist eine von 27 Frauen aus den vergangenen paar Jahrhunderten, die mit ihren Biografien eine Tour d’Horizon zur Schweizer Frauengeschichte mit Schwerpunkt Gesellschaft und Familie bilden. 

Haydée und der Graf in Paris. Stiche in der Erstausgabe von Alexandre Dumas’ Roman «Der Graf von Monte Christo» (1846).

Haydée und der Graf in Paris. Stiche in der Erstausgabe von Alexandre Dumas’ Roman «Der Graf von Monte Christo» (1846).

>>> Weitere historische Artikel auf: blog.nationalmuseum.ch

Geschichte – die Vergangenheit lebt!

Inzest und die grosse Liebe zu einem Pferd: Kaiser Caligulas Sündenregister

Link zum Artikel

Bis dass der Tod euch scheidet! So sah Geschlechterkampf im Mittelalter aus

Link zum Artikel

Fäkalien als Waffe – diese 7 Beispiele stinken zum Himmel

Link zum Artikel

Die erstaunliche Geschichte des Grenzsteins 4e zwischen Wasterkingen ZH und Deutschland

Link zum Artikel

Sexy Rorschach ... und andere historische Herzensbrecher. Erkennst du sie alle?

Link zum Artikel

Vom Landjäger zum Verkehrspolizisten – die Geschichte der Polizei in der Schweiz

Link zum Artikel

Nun gehört auch Orell Füssli dazu: Das sind die 20 ältesten Firmen der Welt

Link zum Artikel

Kalaschnikows in Kloten: Vor 50 Jahren geriet die Schweiz ins Fadenkreuz des Terrors

Link zum Artikel

Wurde der Valentinstag von der Rosen- und Schoggi-Industrie erfunden? Bullshit!

Link zum Artikel

Mary Quant – die Mutter des Minirocks wird 85

Link zum Artikel

Bei der Kolonisation Amerikas starben so viele Menschen, dass sich das Klima abkühlte

Link zum Artikel

Der Terror der «Colectivos» – so machen Maduros Motorradgangs Jagd auf Regimegegner

Link zum Artikel

Böse Katholiken gegen herzige Protestanten – und mittendrin der Langweiler Zwingli

Link zum Artikel

Wie Swatch die Internetzeit erfand – und damit baden ging

Link zum Artikel

Wie die Engländer und der «protestantische Wind» die Spanische Armada zerzausten

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel

Als sich hunderte Strassburger 1518 plötzlich zu Tode tanzten 

Link zum Artikel

Wie ein Schweizer Naturforscher die Schönheit der Erde sah und die «weisse Rasse» anklagte

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

Als die Weisse Frau auf den Schlössern der Hohenzollern herumspukte

Link zum Artikel

Ovomaltine – von der Apotheke in den Supermarkt

Link zum Artikel

«Die Zarin krault ihm die Eier»: Der Mord am gottlosen Scharlatan Rasputin 

Link zum Artikel

15 seltsame Fakten aus der Geschichte, die du vermutlich noch nicht kennst

Link zum Artikel

Rivella – wie aus einem «Abfallprodukt» das schweizerischste aller Getränke entstand

Link zum Artikel

«Stille Nacht» und «A Christmas Carol»: Zwei Weihnachtsklassiker feiern Jubiläum

Link zum Artikel

Per Rohrpost auf den Friedhof – wie die Wiener ihr Leichenproblem «begraben» wollten

Link zum Artikel

Die Schweiz – ein Land ohne Hauptstadt

Link zum Artikel

Wie Bush senior sich den Broccoli vom Halse hielt

Link zum Artikel

Warum Basel als einziger Schweizer Bahnhof zwei Uhren hat

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Die Schweizerin, die die Lasertechnik revolutionierte

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Mehr als 70 Tote nach Zyklon «Idai» 

Link zum Artikel

Boeing 737 Max 8: Diese europäischen Airlines setzen ebenfalls auf die Unglücksmaschine

Link zum Artikel

«Er hatte keine Zeit für mich» – Streit zwischen Federer und Djokovic eskaliert

Link zum Artikel

Mein Abstieg in die Finsternis – Wie ich zur Katzenfrau wurde

Link zum Artikel

So ticken die Putinversteher

Link zum Artikel

Es lebe die Superheldin! Steckt euch euren «Feminismusscheiss» sonstwohin

Link zum Artikel

5 Elektroauto-Gerüchte im Check: Ein paar sind richtig, ein paar aber kreuzfalsch

Link zum Artikel

Hat das Parlament gerade unser Internet gerettet? – Es soll kein Zwei-Klassen-Netz geben

Link zum Artikel

Kevin Schläpfer – Oltens verpasste «Jahrhundert-Chance» und Langenthals «Anti-Anliker»

Link zum Artikel

«Vielleicht sind die Regeln einfach falsch» – VAR-Penalty sorgt für hitzige Diskussionen

Link zum Artikel

«Doping ist wie beim Hütchenspiel. Du weisst, dass es Betrug ist. Aber du spielst mit»

Link zum Artikel

Man liebt den Verrat, aber selten die Verräterin – nein, Galladé verdient Lob

Link zum Artikel

Der EHC Kloten, die Hockey-Titanic – so viel Talent, so miserabel trainiert und gecoacht

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz! Heute mit einer Premiere!

Link zum Artikel

«Rape Day»: Gaming-Plattform bringt Vergewaltigungsgame raus – und löst Shitstorm aus

Link zum Artikel

Schär ist der beste Verteidiger in England – nach dem Supertor dreht sogar Shearer durch

Link zum Artikel

Warum die FDP (vielleicht) gerade unsere Beziehung zu Europa gerettet hat

Link zum Artikel

Erleuchtung für 190 Franken: Ist diese 17-Jährige die neue Uriella?

Link zum Artikel

10 Schauspieler, die ihre grössten Rollen nicht mehr leiden können

Link zum Artikel

Papst Franziskus – der Reformer, der keiner ist

Link zum Artikel

Stellt das Popcorn bereit: Trumps Anwalt Michael Cohen will auspacken

Link zum Artikel

Samsung hat das Galaxy Fold enthüllt, das unsere Smartphones für immer verändern könnte

Link zum Artikel

Im Juni wurde «The Beach» geschlossen – jetzt zeigt sich, wie gut dieser Entscheid war

Link zum Artikel

Warum der Schweizer Klubfussball auf dem absteigenden Ast ist

Link zum Artikel

5 Promi-Seitensprünge und ihre Ausgänge (und was diese Dame damit zu tun hat)

Link zum Artikel

9 Grafiken rund um das Elektroauto in der Schweiz

Link zum Artikel

Zwangsschulfrei wegen Masern: Schon 12 Fälle an Steiner-Schule – warum das kein Zufall ist

Link zum Artikel

Ihr spinnt! Wieso trinkt ihr im Restaurant kein Leitungswasser?

Link zum Artikel

Diese Schweizerin trug 365 Tage lang dasselbe Kleid

Link zum Artikel

Hinter den Kulissen von «Game of Thrones» haben sich alle lieb. Hier 15 Beweis-Bilder!

Link zum Artikel

Und jetzt: Die fiesen Sex-Fails der watson-User! 🙈

Link zum Artikel

Hier kommt ein Feel-Good-Dump für alle, die ein bisschen Aufmunterung gebrauchen können

Link zum Artikel

27 Sprüche, die zeigen, dass wir unbedingt auch Jahrbücher in den Schulen brauchen

Link zum Artikel

«Breaking Bad» kommt zurück – dazu die 10 besten Zitate von Jesse Pinkman

Link zum Artikel

Die Post lässt sich ein bisschen hacken – und macht sich zum Gespött der Hacker

Link zum Artikel

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen

Wie sich die indische Banditenkönigin an den Männern rächte

Mit elf Jahren wird das Bauernmädchen Phoolan Devi von ihrem Ehemann vergewaltigt. Ihr Leben lang werden sich Männer an ihr vergehen, stets in Gruppen, Polizisten, Männer ihrer eigenen und höherer Kasten. Doch Phoolan überlebt alles. Die Wut über die Ungerechtigkeit und der Gedanke an Rache lassen sie nicht sterben. 

In welchem Jahr sie geboren ist, weiss Phoolan nicht. Sie weiss nur, dass es am Tag des Blumenfestes war, deshalb hat ihre Mutter sie Phoolan getauft, Blume. Sie hatte drei Schwestern und einen Bruder, von dem man hingegen ganz genau wusste, wann er zur Welt gekommen war. Er musste rechtzeitig zur Schule angemeldet werden. 

Die Mutter klagte oft über die vielen Mädchen, die ihr die Götter bescherten, wenn sie so vor einem Kuhfladen hockte und daraus einen Dungziegel formte. Es war besser …

Artikel lesen
Link zum Artikel