Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Mansplaining (Symbolbild)

Mann erklärt Frau etwas: Hier handelt es sich vermutlich um einen Fall von «mansplaining».  Bild: Shutterstock

Aufgepasst, Männer! So vermeidet ihr «mansplaining»

11.08.18, 18:25 12.08.18, 14:25


Dem Wort «mansplaining» bin ich vor nicht allzu langer Zeit zum ersten Mal begegnet. Seither erkläre ich den Begriff allen, die es hören möchten – oder auch nicht. Vor allem Frauen. 

Das Kofferwort aus man (Mann) und explaining («erklären») beschreibt ein Verhalten, das anscheinend besonders Männer an den Tag legen. Laut einer auf Wikipedia zitierten Definition handelt es sich um Mansplaining, 

«wenn ein Mann herablassend mit jemandem (vor allem einer Frau) über einen Themenbereich spricht, in dem er nur unvollständige Kenntnisse hat. Dabei nimmt er fälschlicherweise an, er wisse mehr über den Gegenstand als die Person, mit der er spricht.»

Womöglich neigen Männer tatsächlich eher dazu, sich fälschlicherweise für kompetenter zu halten, zumal gegenüber Frauen. Doch vielleicht halten manche von ihnen sich nicht nur für besser informiert, sondern vor allen Dingen für hilfsbereit. Unerwünschte Hilfsbereitschaft kann freilich auch ziemlich nerven, wie meine Kollegin Anna Rothenfluh sofort bestätigen wird. 

Kompakter Leitfaden

Wie soll man als Mann nun den schmalen Grat zwischen geschätzter Hilfe und aufdringlicher Belehrung erkennen? Einen kompakten Leitfaden in Form eines Flussdiagramms stellt uns da die britische Schriftstellerin Kim Goodwin via Twitter zur Verfügung. Ihr Tweet scheint einem verbreiteten Bedürfnis entgegenzukommen – er wurde über 3300-mal kommentiert, mehr als 50'000-mal retweetet und erhielt bisher gut 122'000 Likes. 

Flussdiagramm Mansplaining

Das Flussdiagramm aus Goodwins Tweet. Grafik: Twitter/Kim Goodwin

Unlängst hätten zwei Kollegen sie gefragt, wie sie erkennen könnten, ob sie mansplainen, berichtet Goodwin in einem Artikel auf BBC, in dem sie ihr Flussdiagramm vorstellt. Die Männer – beide Experten, die oft Dinge aus ihrem Fachgebiet erklären müssten –  hätten sich Sorgen gemacht, dass ihre Ausführungen falsch ankommen könnten.

Drei zentrale Fragen

Goodwin fragte sich darauf, ob der Unterschied zwischen mansplaining und etwas einfach als Mann zu erklären wirklich so schwierig zu sehen sei. Sie nahm die Frage der Kollegen zum Anlass, ihr Flussdiagramm zu entwerfen, wobei sie drei zentrale Fragen im Auge behielt: 

Goodwin erhielt viel Lob für ihr Flussdiagramm, aber auch einige Kritik, auf die sie in ihrem Stück eingeht. So hätten viele Kommentatoren – anscheinend eher Männer – darauf hingewiesen, dass Männer dieses Verhalten auch gegenüber anderen Männern an den Tag legten. Sie gingen also damit einig, so Goodwin, dass Männer oft mansplainen. Da sie aber ihr Verhalten nicht ändern wollten, müssten Frauen die «maskuline» Norm übernehmen. 

Mansplaining Meme

Bild: Pinterest

Die Frage, ob es sich beim Begriff «mansplaining» um einen umgekehrten Sexismus handle, verneint Goodwin entschieden. Es gebe zwar Frauen, die diesen Gender-Begriff benutzten, um ihren Frust über sexistische Kommunikationsformen auszudrücken. Ein abfälliges Wort sei freilich noch lange nicht dasselbe wie systembedingter Sexismus, der vornehmlich auf Frauen ziele – und zugleich das Leben von Männern einschränke. 

Munition im Geschlechterkampf

Ganz anderer Meinung ist da allerdings der Zürcher Blogger Reda El Arbi. Er schreibt in einem Beitrag vom vergangenen Oktober, es sei paradox, dass man auf der einen Seite «Begriff*Innen» entwerfe, «um die Geschlechter möglichst gleich zu machen», auf der anderen Seite aber alles tue, «um die Welt nach Genitalien in Opfer und Täter aufzuteilen». 

Er verhalte sich durchaus ab und zu wie «ein arroganter Vollidiot», räumt El Arbi ein. Dies habe jedoch nichts mit seinen Genitalien, seinem Chromosomensatz, seinen Hormonen zu tun. Sein Geschlecht habe er nämlich nicht selbst gewählt, während sein Verhalten in seiner eigenen Verantwortung liege. 

Für El Arbi ist mansplaining «eines dieser Konstrukte, die als Munition im Geschlechterkampf dienen und eigentlich das Gegenteil von dem erreichen, was sie erreichen sollen.» Er verstehe nicht, fährt der Blogger fort, dass eben jene Menschen, die für Gleichwertigkeit eintreten, ihre eigenen Grundprinzipien verleugnen, sobald es «ihnen in ihrem ideologischen Kampf gerade passt». 

El Arbi legt hier den Finger auf einen wunden Punkt. Das Paradox, das er anspricht, lässt sich im Grunde überall beobachten, wo das Streben nach Gleichwertigkeit Unterschiede möglichst einebnen will, dabei aber zugleich immer feinere Verästelungen der Identität kategorisiert. So soll Hautfarbe kein unterscheidendes Merkmal darstellen, während gleichzeitig beispielsweise zwischen Weissen und People of Color unterschieden wird. 

Wer hat recht?

Mir scheint, dass da beide ein Stück weit recht haben – Goodwin wie El Arbi. Der Blogger weist zu Recht auf das Problem hin, dass der Vorwurf des mansplaining auf ein Verhalten zielt, das am Geschlecht festgemacht wird. Und Goodwin liegt nicht falsch, wenn sie schreibt, dass das Kommunikationsverhalten in vielerlei Hinsicht geschlechtsspezifisch geprägt ist – und nach wie vor auch so geprägt wird. 

So werde ich vermutlich demnächst meine Kollegin Anna ungebeten darüber aufklären, dass mansplaining ein kommunikatives Fehlverhalten von Männern ist. Und dann, wenn sie mich mit hochgezogenen Augenbrauen anschaut, hinzufügen, dass dieses Konzept selbst eine Art von Sexismus darstellt. 

20 US-Präsidenten als Frauen

Sexismus

So nicht, Männer! Warum ich mich für gewisse Genossen schäme

Sexismus-Alarm beim Tech-Giganten – was vom Googler-Manifest zu halten ist

Sexistische Kackscheisse! Google-Entwickler sagt, warum Männer bessere Programmierer sind

Sexismus auf Staatsebene: Trumps unangebrachte Bemerkung zu Macrons Frau Brigitte

Sexismus-Alarm bei den SBB – die «schlauen Füchsinnen» finden nicht alle toll

Sexismus-Alarm am Frauentag: Ostschweizer Radio vergleicht Frauen mit Strassen 🤔

Alle Artikel anzeigen

Verhüten statt erklären: Halleluja und Heureka zugleich – bald ist die Pille für Männer da!

Video: srf/Nouvo

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

135
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
135Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • René Gruber 13.08.2018 14:13
    Highlight Man kann die ganzen Wörter wie mansplaining oder manspreading usw auch ganz einfach unter manshating zusammenfassen. Männer werden immer mehr einfach in einen topf geworfen und als böse angesehen und die Frauen in die Rolle des schwachen Geschlechts (was sie ja nicht sein wollen) gedrückt, welches unter der bösen Vorherrschaft der Männer leidet.
    Es gibt auch viele Männer die sich Nachts auf der Strasse unwohl fühlen, es gibt auch viele Männer welche sich nicht korrekt behandelt fühlen vom anderen Geschlecht, aber es ist Sexismus pur, dass immer nur die andere Seite thematisiert wird!
    4 5 Melden
  • Hans der Dampfer 13.08.2018 11:03
    Highlight Diese mansplainer sind sicher alle Nazis, mögen Trump und verbreiten Verschwörungstheorien. Ach ja, und SVP mögen die auch. Hab ich noch was vergessen? Metwo?
    16 9 Melden
  • Garp 12.08.2018 18:39
    Highlight Das Flussdiagramm find ich ganz gut, kann jeder gebrauchen, unabhängig vom Geschlecht, nennt sich Selbstreflexion.

    Keiner mag ungefragte Besserwisser, einfach nicht selber tun, was man selber nicht mag. Nicht immer ganz einfach.
    27 2 Melden
    • Eh Doch 13.08.2018 13:44
      Highlight Selbstreflexion ist Mangelware, leider
      8 0 Melden
  • DemonCore 12.08.2018 15:19
    Highlight Mansplaining und ähnliche Wortschöpfungen sind Teil der inhaltsleeren Empörungskultur, die Menschen die sich für besonders aufgeschlossen halten so gerne pflegen. Find ich lustig. Das ich dafür als Höhlenmensch, Trump-Fan o.ä. beschimpft werde nehme ich in Kauf.
    62 12 Melden
    • swisskiss 12.08.2018 20:56
      Highlight DemonCore: Die teilweise übertriebene, teils absurde Empörungskultur, ist erstens keine Errungenschaft aufgeschlossener Menschen, sondern ist in der Empörungsdarstellung der "Wir sind das Volk" Zeitgenossen genauso zu finden. In einer anderen Form, aber mit denselben Formen der Kritik an anders Denkenden, Fühlenden, Handelnden.

      Genauso ist das nicht Hinterfragen der Motive sehr zielführend, denn ein Körnchen Wahrheit steckt in jeder Empörungswelle.

      Aber Hauptsache Du stehst zu Deiner, sehr richtig erkannten Einschätzung Deiner Fremdwirkung.
      14 18 Melden
  • Einloz 12.08.2018 14:28
    Highlight Allez Dani, vai vai!
    5 9 Melden
  • Harri Hirsch 12.08.2018 14:02
    Highlight Lustig! Und wie ist es bei Womansplaining? Bei Themen wo Frau davon ausgeht gottgegeben mehr zu wissen als der Mann.
    Fremde Frauen die Vätern ungebetene pflege-, Umgangs- und Erziehungstips. Wobei, manchmal hält ja schon die eigene Frau Mann für doof was die Nachzucht angeht. Und die Belehrungen wie ‚richtig‘ zuputzen und aufzuräumen sei...in der Regel auch ungefragt.
    Auch hier werden doch Rollenklischees bedient.
    83 4 Melden
    • DemonCore 12.08.2018 15:31
      Highlight Noch besser: Wenn Frauen davon reden wie Gott ihnen beigestanden ist, oder wie das Bernstein-Kettchen den gemeinsamen Neffen beschützt, oder wie gefährlich die Impfungen sind und weshalb ich GANZ GENAU meinem Horoskop entspreche. Aus Höflichkeit sage ich meistens nichts. Angesichts dieses neuen salonfähigen Sexismus gegenüber Männern ist es vlt. an der Zeit diese Haltung zu überdenken.
      50 14 Melden
    • Eh Doch 13.08.2018 13:46
      Highlight Hey Harri, sorry aber wenn ein Typ nicht weiss wie er seine eigene Wäsche waschen soll, naja dann muss man schon was sagen, findest du nicht?
      1 3 Melden
  • Hayek1902 12.08.2018 13:54
    Highlight Ich gehe diesem Problem aus dem Weg, indem ich mich von Buzzfeed Feministinnen fern halte und Sozialkompetenz besitze.
    55 8 Melden
  • Hierundjetzt 12.08.2018 13:13
    Highlight Jetzt brechen wir mal dieses hochtheoretische akademische Modell in die gelebte Realität runter:

    Prämisse: wir arbeiten während 50% unserer wachen Zeit.

    Somit sind Belehrungen, Hilfstellungen oder Hinweise zu 100% hirarchisch begründet „womenspreading“ und „manspreading“ gleichermassen (Chef, Kunde, Lehrer, Professor)

    Ok, und denen sage ich dann gemäss Huber: heb de latz? 😂😂😂

    Wenn mir jemanden im Freundenskreis unerwünscht womenspreading-mässig daherkommt (hey Gleichberechtigung!), dann habe ich die Möglichkeit diese Person auszutauschen. Aber sonst?
    22 6 Melden
    • DemonCore 12.08.2018 15:36
      Highlight '...spreading' ist was anderes als das hier diskutierte '...splaining'. Männer sind ja auch böse weil sie sich ihrer Anatomie entsprechen hinsetzen, und ja, Frauen haben sich noch nie irgendwo breitgemacht, schon gar nicht im ÖV mit ihren Taschen ;)
      28 6 Melden
    • Hierundjetzt 12.08.2018 16:24
      Highlight Stimmt, hast natürlich recht. Nehm nächste mal den Merriam Webster hervor, damit den DEUTSCHEN Artikel in einem DEUTSCHSPRACHIGEN nationalen Newsportal (!) verstehe.

      Sorry my bad
      15 3 Melden
  • ch2mesro 12.08.2018 12:33
    Highlight das heisst der mann soll jetzt mit einem flowchart durchs leben gehen, weil im jahre 2018, die unabhängige, starke, emanzipierte frau sich nicht fähig ist den mund aufzumachen um sich zu wehren?
    64 8 Melden
    • Siebenstein 12.08.2018 13:26
      Highlight Mit einem einigermassen funktionierendem Hirn ist der flowchart doch schon in den Denkstrukturen integriert und muss nicht schriftlich bei sich geführt werden, oder? 😉
      23 32 Melden
    • Siebenstein 12.08.2018 14:55
      Highlight Man fühlt sich angesprochen wie ich den Blitzen entnehme 😁
      14 27 Melden
    • Eh Doch 13.08.2018 13:48
      Highlight @Siebenstein: NICE
      und achja, immer wieder belustigend, "nicht fähig ist den mund aufzumachen " und wenn die Frauens dann machen uiuiui dann ists auch nicht in Ordnung..mi mimimimimi
      2 3 Melden
  • Ramy 12.08.2018 12:11
    Highlight Auch wenn das Wort selbst sexistisch ist, kommt es nicht nicht vor.
    Gerade in einem männerdominierten Beruf muss ich mir dies dauernd gefallen lassen.
    Ich habe nach einer Lehre den Beruf studiert, trotzdem komme ich ständig an Situationen, in denen ich von einer Diskusion ausgeschlossen werde, mir etwas komplett grundlegendes erklärt wird - in einer Weise wie man es einem Oberstüfler erklären würde - oder mir einfach gesagt wird "das kommst du eh nicht draus", "Das ist zu technisch für dich" etc. Den Einwand, dass ich einige Jahre mehr Berufserfahrung und studiert habe, wird gekonnt ignoriert
    27 43 Melden
    • Gawayn 12.08.2018 13:19
      Highlight Sorry hart zu klingen.
      Ich würde mir überlegen warum man dir so wenig zutraut.

      Und nein. Es liegt ganz sicher nicht an deinem Geschlecht.
      54 25 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.08.2018 18:22
      Highlight @Gawayn

      Oh da schau her, Sie kennen Ramy also persönlich, anders kann man so eine Aussage nämlich nicht rechtfertigen.
      18 29 Melden
    • Eh Doch 13.08.2018 13:50
      Highlight Wow Ramy, kann fast nicht glauben, dass du dafür mehr Blitze als Herzen bekommst...
      2 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • know your limits 12.08.2018 11:50
    Highlight Das Wort beschreibt ein real-existierendes Phänomen (unterschätzen weiblicher Kompetenz), welches einer echten Gleichstellung schadet. Auch wenn Männer argumentieren, dass "gebesserwissert werden" alle treffen kann, ist nicht wegzureden, dass es Frauen im beruflichen Umfeld öfters trifft. Solange dem so ist, soll es auch beim Namen genannt werden.
    Eine Verwässerung des Begriffes im gleichen Stil wie "Black live matters" zu "All live matters" ist Ausdruck der Ignoranz von rassen- und geschlechterspezifischer Ungleichbehandlung und damit Teil des Problems.

    36 63 Melden
  • no-Name 12.08.2018 11:40
    Highlight Wahrscheinlich bin ich häufig im gelben Bereich, da ich für mich beanspruche mich gerne und viel zu bilden und auszutauschen. Der (quasi der hegelschen Dialektik zugrundeliegende) Austausch bedingt ein Mitteilen der vorhanenen Information um diese abzugleichen und ggf. auch ein eben au ch ein erklären selbiger, basierend auf der Grundannahme, dass der Gesprächspartner such in interesse an dieser hat.

    Somit wäre ich (wärst du ein Frau) mit diesem Beitrag schon im Dunkelroten bereich. Und Du, wäre ich eine Frau die diesen Artikel liest, ebenfalls.

    Macht das ganze etwas schwierig. 🤷🏽‍♂️
    15 10 Melden
    • Blitzmagnet 13.08.2018 10:53
      Highlight Ich, Hegel der Weltgeist, bin sehr schlau.
      Nur warum, das versteht keiner so genau.

      - Das Känguru
      6 0 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.08.2018 11:08
    Highlight Kurz zusammengefasst:

    Man soll niemandem ungefragt Ratschläge erteilen, besonders dann nicht, wenn man weniger von der Materie versteht.
    33 8 Melden
    • Einloz 12.08.2018 15:54
      Highlight Bravo.
      6 4 Melden
  • Jimmy :D 12.08.2018 10:51
    Highlight Die Männer sind wieder mal die bösen. Kann doch zwischen m und m sowie zwischen f und f passieren dass Jemand meint mehr zu wissen. Früher nannte man dies noch Besserwisser. Heute macht man eine riesen Story darüber dass Männer herablassend gegenüber Frauen sind. Unnötig!
    69 17 Melden
    • äti 12.08.2018 11:13
      Highlight .. ohje, du nimmst das sogar ernst! das bedeutet nichts gutes :)
      16 44 Melden
  • Walser 12.08.2018 10:38
    Highlight Finde dieses Goodwinsche "Flussdiagramm" eine super Idee. Es wäre es wert dies mal auszuprobieren. Aber
    vieleicht erst mal in einem richtigen Macholand. Ich denke da an...... Wenns funktioniert, führen wir es auch ein.
    6 30 Melden
  • Siebenstein 12.08.2018 10:37
    Highlight Fühlt sich an wie Watsonsplaining😂
    48 3 Melden
  • rodman 12.08.2018 10:36
    Highlight 1. Artikel finde ich herrvorragend geschrieben (Inhalt und Form), Merci!
    2. Meine Frau hält mich auch stets für einen Klugscheisser, ich werd's ihr erklären müssen...
    57 5 Melden
  • Geist mit Grips 12.08.2018 10:30
    Highlight Und was ist denn bitte wenn die liebe Feministin nur GLAUBT sie hätte mehr wissen über das Thema, es tatsächlich aber mit absoluter Sicherheit nicht hat?
    Da wird man doch fälschlicherweise angeprangert...
    43 19 Melden
    • Siebenstein 12.08.2018 13:22
      Highlight Versuche nie ein Fass zu füllen das ein Loch im Boden hat 😂
      21 8 Melden
  • DerGrund 12.08.2018 10:00
    Highlight Wird der Begriff "mansplaining" eigentlich von denselben Kreisen gepusht, die sich gegen Geschlechterstereotypen aussprechen? 🤔
    48 6 Melden
    • Citation Needed 13.08.2018 17:40
      Highlight Davon würde ich ausgehen, ja!

      1 0 Melden
  • Ville_16 12.08.2018 09:55
    Highlight Wie wärs wenn die Frau einfach mal sagen würde: „Hey Alta, heb dr Schlitta, interessiert mi imfall en Scheiss wa Du do laberisch“.
    41 5 Melden
  • Anna Rothenfluh 12.08.2018 09:10
    Highlight Dein Fall, lieber Dani, braucht ein eigenes Wort: das Hubersplaining. Die Betroffenen kommen dabei unverhofft in den Genuss von langen Ausführungen über die Welt, die meist mit ebenso langen Klammerbemerkungen garniert sind. Während dieser wähnt der naive Betroffene sich im Glauben, mit dem eloquenten Redner durch ein „aber Dani“ oder ähnlichem in einen Dialog treten zu können. Spätestens jetzt, wo sein Einwurf mit einer souveränen Gnadenlosigkeit überfahren wird, wird dem Betroffenen klar, dass es sich hierbei um einen eisernen Monolog handelt, in dem das einzig zulässige Hörersignale sind.
    65 12 Melden
    • mogad 12.08.2018 10:40
      Highlight Danke. Hab oft gedacht, dass das nur mir passiert, aber offenbar ist es ein bekanntes Phänomen. Nach meiner Erfahrung ist Hubersplaining auch bei Frauen ein sehr verbreitetes Übel. Es grenzt an Missbrauch, wenn man zugetextes wird mit Geschichten über Leute die man gar nicht kennt und dabei selber kaum zu Wort kommt, höchstens als Stichwortlieferant für den nächsten Monolog. Interessanterweise merken diese Leute aber sofort, wenn die Aufmerksamkeit des "Opfers" nachlässt, sogar durchs Telefon.
      28 2 Melden
    • Daniel Huber 12.08.2018 14:13
      Highlight «Souveräne Gnadenlosigkeit»? Gute Güte! Liebe Anna, du willst mir doch nicht etwa die Illusion rauben, dass du mein Schwadronieren jeweils nur deshalb nicht unterbrichst, weil es so unglaublich interessant ist?
      17 1 Melden
    • Anna Rothenfluh 12.08.2018 14:30
      Highlight Oh nein, niemals! Deine Ausführungen sind in der Tat meist unglaublich interessant! Nur, wenn ich dann irgendwann aus der Tür bin, ist das oft ein Zeichen dafür, dass sie eventuell ein bisschen zu lang waren. :-)
      15 5 Melden
  • Duscholux 12.08.2018 08:56
    Highlight Bin ich froh habe ich in meinem Umfeld (mit allen Geschlechtern etc.) keine solche Probleme...
    16 3 Melden
  • Favez 12.08.2018 06:10
    Highlight Meine Kollegin wusste nicht was Mansplaining ist, ich musste es ihr erklären.
    122 6 Melden
  • Thermoskanne 12.08.2018 01:50
    Highlight Verdammt, es gibt keinen "umgekehrten Sexismus"! Sexismus ist Sexismus, egal welche Genitalien das jeweilige Opfer besitzt.
    124 3 Melden
  • reich&schön 12.08.2018 00:06
    Highlight Warum sollte ich das vermeiden wollen? 🤔
    67 23 Melden
    • rfabienne 12.08.2018 05:48
      Highlight Weil du dich sonst ziemlich respektlos deinem Gegenüber zeigst.
      25 58 Melden
    • Eh Doch 13.08.2018 13:54
      Highlight nei, weil er/sie reich und schön ist
      1 0 Melden
    • Diavolino666 13.08.2018 15:45
      Highlight @reich&schön
      *LOL*

      @rfabienne
      quod erat demonstrandum
      0 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 11.08.2018 23:47
    Highlight "über einen Themenbereich spricht, in dem er nur unvollständige Kenntnisse hat." Der Huber und unvollständiges Wissen? Die Lichtgestalt der Allgemeinbildung, der Quizmaster himself? Erklärst Du der Anna den Sport?

    Ernsthaft. Das eigene Wissen überschätzen, das des Gegenüber unterschätzen, ist der altbekannte Dunning Kruger Effekt. Je dümmer, umso stärker der Effekt.
    Ein solches Verhalten ist nicht geschlechtsspezifisch bedingt, sondern allgemein gültig.

    Nicht aus allem eine Geschlechterproblematik konstruieren. Eine Hohlbirne bleibt eine Hohlbirne. Egal welches Geschlecht gegenübersteht
    107 7 Melden
  • HeforShe 11.08.2018 23:29
    Highlight mansplaining war 2010 (!) - vor acht Jahren (!!) Word of the Year (!!!).

    Es ist mitnichten eine Erfindung der aktuellen feministischen Bewegung, auch wenn seit 2016 das Wort gerne dort zugeschrieben wird - meist von broflakes.

    Im englischsprachigen Bereich wird es 2018 neutraler verwendet, d. h. der Empfänger ist geschlechterunabhängig, der splainer bleibt jedoch männlich, weil es i.d.R. dahingehend das dominante Geschlecht ist.

    Siehe Twitter.
    25 77 Melden
    • R. Peter 12.08.2018 01:05
      Highlight Also ist es doch eine Erfindung der sexistischen radikal-feministischen Bewegung.
      80 14 Melden
    • Mathis 12.08.2018 07:57
      Highlight Was sind „broflakes“?
      29 2 Melden
    • HeforShe 12.08.2018 08:25
      Highlight @Mathis
      https://www.urbandictionary.com/define.php?term=Broflake&amp=true&defid=11784977

      R. Peter und wahrscheinlich einige, nicht alle, Blitzer gehören in die Kategorie und ein Haufen Trump-Unterstützer.

      Ich kenne aber viele Männer, die nicht so sind, nur zur Ergänzung. Die meisten Menschen, die ich kenne, sind weder SJW, noch fragile snow flakes, sondern irgendwo in der Mitte.
      7 25 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 11.08.2018 23:04
    Highlight Erinnert mich stark an den Dunning Kruger Effekt - nur in gender.
    48 4 Melden
  • LeChef 11.08.2018 22:49
    Highlight Interessiert das eigentlich jemanden?
    86 17 Melden
    • R. Peter 12.08.2018 01:05
      Highlight Nope
      60 17 Melden
    • Daniel Huber 12.08.2018 14:00
      Highlight Nun, euch beide offensichtlich schon ;))
      14 11 Melden
    • R. Peter 12.08.2018 17:47
      Highlight Nein Huber, der Artikel und der hinter dem Begriff stehende Sexismus ärgert mich. Wenn du das mit Interesse gleichsetzt hat dein Artikel funktioniert, zeugt aber von einer bedenklichen Entwicklung im Journalismus...
      17 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bowell 11.08.2018 21:39
    Highlight Man kann die Verhaltensregeln in unserer Gesellschaft auch unnötig verkomplizieren. Geholfen ist dabei niemandem. Können wir nicht einfach davon ausgehen, dass wir (Mann und Frau, etc...) mündige, selbstbewusste Wesen sind die sich wehren können wenn etwas nicht passt. Mit so Flussdiagrammen wird eigentlich ja auch impliziert, dass Frauen Hilfe brauchen um nicht mehr „gemansplaint“ zu werden. Womit sie ja eindeutig intellektuell auf eine tiefere Stufe gestellt werden als die/der Grafikersteller*.
    76 12 Melden
  • obi 11.08.2018 21:25
    Highlight Ich bin da wie Huber: ich mache es dauernd - vor allem Männern gegenüber.
    87 7 Melden
    • Maracuja 11.08.2018 21:34
      Highlight Wer möchte schon auf Belehrung verzichten, wie man Spaghetti carbonara richtig kocht 😄 Also bitte weiter machen mit Ihren Tipps.
      66 7 Melden
  • Butzdi 11.08.2018 21:21
    Highlight Wenn ich (Mann) mit meinem 2,5 jährigen Sohn auf den Spielplatz, ins Tram oder ins Schwimmbad gehe und Mütter und Omas mir Sachen erklären die ich weiss, wie nennt man das?
    Mir eigentlich egal wie man das nennt, ich wehr mich schon und brauche keinen gendertypischen Ausdruck dazu. Quintessenz: besserwissende Nervtöter gibts auf allen Seiten.
    169 7 Melden
    • HeforShe 11.08.2018 23:20
      Highlight momsplaining.

      Problem gelöst. 😅
      89 7 Melden
    • Citation Needed 13.08.2018 18:17
      Highlight Exzellente Wortschöpfung!
      1 0 Melden
  • meine senf 11.08.2018 20:35
    Highlight Gibt es auch einen Begriff dafür, wenn ein Mann einem Mann etwas ungefragt erklärt? Oder eine Frau einer Frau oder eine Frau einem Mann?

    Selbstverständlich ist diese Debatte gut gemeint. Und natürlich darf und soll man es auch diskutieren, wenn dieses allgemein-menschliche Problem bei bestimmten Konstellationen gehäuft auftritt.

    Wenn es aber dazu führt, dass jeder sich bei alltäglichen Situationen je nach eigenem und anderem Geschlecht unterschiedlich Verhalten soll, dann stärkt das nur die Rollenbilder, die man eigentlich bekämpfen will.
    86 4 Melden
    • know your limits 12.08.2018 11:22
      Highlight Nein. Man benennt ein Phänomen. Und wenn dieses Phänomen eine geschlechterspezifische Komponente dann wird diese ins die Beschreibung eingebunden.
      8 18 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.08.2018 20:17
    Highlight 2) Wie soll man bitte Rasse, Geschlecht etc "dekonstruieren", wenn man ständig von den gleichen Leuten von Links einen vor den Bug geschossen bekommt, weil diese wie die Rechten auch gerne wieder in diesen Kategorien denken, wenn es ihrem Ziel dient? Wie soll man bitte Männer davon abbringen, ein stereotypes Verhalten an den Tag zu legen, wenn man immer wieder mit solch essentialistischen Begriffen und Konzepten um die Ecke kommt?
    87 11 Melden
  • Nicci92 11.08.2018 20:17
    Highlight Beschriebe wird da grad min Chef 😂
    25 41 Melden
    • rfabienne 12.08.2018 05:53
      Highlight du Arme!
      11 11 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.08.2018 20:14
    Highlight 1) Mein Dank geht raus an El Arbi. Das Problem ist nicht, dass es kein Männer gibt die sich wie Hirsche aufführen, sie mögen vielleicht sogar übervertreten sein. Es gibt leider auch viele Frauen, die das Gefühl haben, einem die Welt erklären zu müssen. Wir sollten die Menschen also nicht nach Rasse, Geschlecht oder sonst etwas einteilen, sondern nach ihrem Verhalten (Arsch vs. kein Arsch), dann müssen wir auch nicht auf sexistische (mansplaining) oder rassistische (PoC, wer definiert überhaupt, wer PoC ist und wer nicht) Konzepte zurückgreifen.
    73 9 Melden
  • eBart! 11.08.2018 20:08
    Highlight "Dabei nimmt er fälschlicherweise an, er wisse mehr über den Gegenstand als die Person, mit der er spricht."

    Müsste jeweils er/sie heissen.

    Kenne viele Frauen die z.B. meinen oder denken ein alleinstehender Mann könne keinen eigenen Haushalt schmeissen. Da sei es sicher immer schmutzig, nicht aufgeräumt, nur Fastfood, etc.

    Oder dass es Männer mit Kindern nicht können... Sorgerechtsstrittigkeiten lassen grüssen.

    Erst kürzlich habe ich ein Interview gelesen, von wegen dass Mütter die Väter einfach machen lassen sollen mit den Kindern, anstatt ständig zu "korrigieren".
    111 3 Melden
    • Maracuja 11.08.2018 21:42
      Highlight Richtig erkannt, Haushalt und vor allem Kinder sind das Gebiet, auf dem Frauen oft glauben, alles besser zu wissen und den Männern alles erklären zu müssen. Beim ersten Baby konnte ich meinen Mann auch kaum mit dem Kleinen alleine lassen, ohne vorher noch ellenlange Anweisungen zu geben.
      62 2 Melden
    • Denk nach 12.08.2018 09:23
      Highlight Das wäre dann "womansplaining"? Ich bevorzuge klugscheissen...
      19 0 Melden
    • Eh Doch 13.08.2018 13:59
      Highlight Der Unterschied ist aber, dass es hier zwei verschiedene Bereiche sind, privat und beruflich und beruflich ist das doch etwas anderes gesplained* zu werden als privat
      1 2 Melden
  • mr-marple 11.08.2018 19:42
    Highlight Ich werde mal die Godwinsche Frage "do YOU need an explanation?" (mit Betohnung auf das YOU) stellen und schauen ob das wirklich so gut ankommt ;)
    37 3 Melden
  • FancyFish 11.08.2018 19:37
    Highlight Ich hoffe mal, dass sich „mansplaining“, „manspreading“ und all diese sexistischen Begriffe in der Schweiz nie durchsetzen werden
    518 41 Melden
  • lilie 11.08.2018 19:17
    Highlight Super Artikel, Dani, merci! Differenziert betrachtet und mit der richtigen Portion Selbstoronie garniert! 👍

    Ich bin ein gutes Stück weit mit El Arbi: Ich sehe nicht ganz ein, warum es ein extra Wort braucht für Klugscheisserei bei Männern. Das nervt ja auch bei Frauen, auch wenns insgesamt weniger oft vorkommt.

    Wenn man nun aber stattdessen sagen würde: "Klugscheissen nervt", und das obige Flussdiagramm anwenden würde, könnte man ohne Geschlechterdebatte an der Behebung von Unterschieden arbeiten.
    440 22 Melden
    • Daniel Huber 11.08.2018 19:50
      Highlight Danke schön, lilie!
      40 4 Melden
    • lilie 11.08.2018 20:04
      Highlight Ehre, wem Ehre gebührt! 🤗

      Aber jetzt doch noch: Wer hat denn wieder einmal diesen Titel verbrochen???

      Nicht nur, dass ich es eine Schande finde, über einen solch differenzierten Artikel einen solchen Clicbait-Titel zu setzen - ich finde auch, er trifft noch nicht mal zu. 😒🧐
      41 6 Melden
    • Daniel Huber 12.08.2018 00:05
      Highlight Diesmal war ich es selber ;-)
      Ein bisschen Clickbaiting muss manchmal sein. Was nützt es, wenn du einen differenzierten Artikel fabriziert hast, und dann liest ihn keiner? Aber du hast recht, dieser Titel ist obendrein recht ungenau.
      18 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 11.08.2018 19:09
    Highlight Also muss ich nur das nächste Mal, wenn ich einer Frau etwas erklären sollte sagen, informiere dich selber.
    Dann bin ich zwar ein Arschloch, aber ich bin dem mansplaining aus dem Weg gegangen.
    603 83 Melden
    • lilie 11.08.2018 21:55
      Highlight @Matti: Du könntest auch einfach jede Erklärung einleiten mit: "Wie du sicher schon weisst...". Das wäre dann überhaupt nicht herablassend. 🤣🤣🤣

      Nee, echt, man kann auch Probleme herbeireden. 🙄
      34 18 Melden
    • R. Peter 12.08.2018 01:10
      Highlight Lilie, einverstanden: man kann auch Probleme herbeireden. Mansplaining zum Beispiel.
      29 8 Melden
    • lilie 12.08.2018 08:20
      Highlight @Peter: Das meinte ich eigentlich. Hab erst jetzt bemerkt, dass das missverständlich war... 🙁
      15 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Echo der Zeit 11.08.2018 18:54
    Highlight So ein Bullshith.
    67 10 Melden
    • Diavolino666 13.08.2018 16:01
      Highlight "Bullshit"

      #diavolinoplaining
      0 0 Melden
  • Gasosio 11.08.2018 18:52
    Highlight Langsam frage ich mich, was ich als weisser, hetero Mann überhaupt noch machen darf...
    111 27 Melden
    • lilie 11.08.2018 19:54
      Highlight @Gasosio: Kinder? 😁
      31 17 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.08.2018 20:06
      Highlight 1)Machen sie es wie ich, geniessen sie ihre Privilegien und erfreuen sie sich an der Einfachheit der Welt. Sehen sie, ich bin weiss, cis-männlich, heterosexuel, atheist, komm aus dem oberen Mittelstand und studiere Medizin, ich bin in allen üblichen Standarts priviliegert, es ist einfach, ich unterdrücke alle mein Mitmenschen. Stellen sie sich den struggel meiner Kollginen vor, auf die alle diese Attribute auch zutreffen, ausser das sie eine Frau sind.
      50 11 Melden
    • Lonzia 11.08.2018 20:07
      Highlight Atmen 😜
      23 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rhabarber 11.08.2018 18:51
    Highlight Ein Mann, der noch nie hier war, erklärt mir, ich solle zurückgehen, das sei gefährlich. Ich sag ihm, ich wisse, was ich tue, ich sei jeden Tag hier. Er sagt nein, ich wisse das nicht. Ich sei eine Frau. Ich bedanke mich höflich und sage, ich hätte schon gewusst, dass ich eine Frau bin. Er ist genervt, weil ich nicht gehorche. Dabei steht er selbst auf einer viel gefährlicheren Stelle, die jederzeit abbrechen könnte. Ich sag ihm das. Schliesslich leb ich hier und kenn mich gut aus. Er ist beleidigt: "Ich lass mir doch nicht von einer Frau sagen, was gefährlich ist."

    Etwa das ist Mansplaining.
    53 76 Melden
    • sealeane 12.08.2018 01:44
      Highlight Oder einfach ein vollidiot? ^^
      36 2 Melden
    • Rhabarber 12.08.2018 10:25
      Highlight Oder so, ja *lach*
      6 2 Melden
    • R. Peter 12.08.2018 11:01
      Highlight Rhabarber, gratuliere! Du hast einen Vollidioten getroffen. Dass radikal-feministische Kreise dafür einen Extra Begriff schaffen und es damit zu einem Problem der Männer gegenüber Frauen machen wollen, ist sexistische Kackscheisse, was ebenfalls auf Vollidioten schliessen lässt. Vielleicht nennen wir Vollidioten einfach Vollidioten und zimmern nicht aus allem und jede eine sexistische Diffefenz und neue Stereotypen...
      13 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gattaca 11.08.2018 18:51
    Highlight Ich als Mann habe den Artikel zwar nicht ganz verstanden, wenn eine Frau eine Frage hat kann ich die Hauptgedanken aber sehr gerne erläutern.
    98 5 Melden
    • lilie 11.08.2018 20:11
      Highlight Made my day! 🤣🤣😋
      35 3 Melden
  • Majoras Maske 11.08.2018 18:50
    Highlight Wenn einem Dinge erklärt werden, die man schon weiss, dann soll man das einfach sagen und nicht aus falscher Höflichkeit zuhören.
    81 4 Melden
  • MiQue 11.08.2018 18:48
    Highlight Ist gut jetzt... Wehe als Mann sagst du noch was, dann wird von der weiblichen Spezies ein Namen dafür erfunden und unter dem Deckmantel von Diskriminierung und Emanzipation einen riesen Aufstand machen, was andere Gleichgeschlechtliche gleich aufgreifen und bestimmt auch erlebt haben (siehe metoo). Gesunder Menschenverstand kommt da nicht mehr an und die Männerwelt kuscht sofort. Mir kommts gleich hoch. Warte jetzt nur auf die kommentare der Hobbyemanzen.
    59 35 Melden
    • supremewash 11.08.2018 21:04
      Highlight Hättest Du nur selbst den gesunden Menschenverstand, den Du einforderst und dazu einen Schuss Selbstironie. Keine Frau ist hässig auf Dich weil Harvey Weinstein in Hollywood allen seinen Pimmel zeigt.

      30 24 Melden
    • Thinktrue 11.08.2018 21:20
      Highlight Was kann man da noch ergänzen? Nichts!
      7 2 Melden

Schäm Dich, Serena Williams! Der Sexismus-Vorwurf ist völlig absurd

Naomi Osaka gewinnt als erste Japanerin und mit nur 20 Jahren ein Grand-Slam-Turnier. Doch ihr ganz grosser Durchbruch wird immer auch die Geschichte einer Entgleisung sein. Jener von Serena Williams, einer der Besten der Geschichte. Was Sie sich leistete, ist beschämend.

Sie werde weiter kämpfen für die Rechte der Frauen, für die Gleichberechtigung, sagte Serena Williams nach ihrer Niederlage im Final der US Open und erntete dafür Applaus. Dass Schiedsrichter Carlos Ramos gleich drei Regelübertretungen bestraft hatte, bewertete sie als «sexistisches Statement», weil der Portugiese das bei einem Mann nie getan hätte. Diese Aussage war nicht nur hypothetisch, sondern auch in jeglicher Hinsicht falsch.

Williams' Coach gab unumwunden zu, dass er gecoacht hatte. …

Artikel lesen