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In einer Szene des Films 'Mord und Margaritas' zielt der Auftragskiller Julian Noble, dargestellt von Pierce Brosnan, mit einer Waffe, auf einem undatierten, vom Verleih Buena Vista herausgegebenen Foto. Die schwarze Komoedie von Regisseur Richard Shepard kommt am Donnerstag, 20. April 2006, in die deutschen Kinos. (AP Photo/Buena Vista, HO) ** NUR ZUR REDAKTIONELLEN NUTZUNG IM ZUSAMMENHANG MIT DEM FILMSTART UND NENNUNG BUENA VISTA  -- APD0007 **

Mord ist sein Geschäft: Pierce Brosnan als Auftragskiller Julian Noble im Film «Mord und Margaritas». Bild: AP

Studien, auf die wir gewartet haben

So viel kostet Sie ein Auftragskiller

Britische Forscher haben ermittelt, was ein gedungener Mörder kostet. Der Befund: Einen Anfänger gibts bereits für ein paar hundert Franken, für einen Meister seines Fachs muss man dagegen deutlich tiefer in die Tasche greifen.



Für welche Summen Auftragskiller in Grossbritannien töten, haben Forscher der Universität Birmingham untersucht. Dafür schauten sie sich Fälle aus den Jahren 1974 bis 2013 an, wie sie in der Februarausgabe des «Howard Journal of Criminal Justice» darlegen. Die Spannweite der Löhne reichte von 200 Pfund (knapp 300 Franken) bis zu 100'000 Pfund (148'000 Franken) – was einen Durchschnittspreis von 15'180 Pfund (22'500 Franken) ergab. 

Grundlage der Untersuchungen waren Zeitungsartikel, Gerichtsaufzeichnungen und Interviews mit ehemaligen Straftätern. Insgesamt zählten die Wissenschaftler um Studienleiter David Wilson 27 Auftragsmorde im Königreich, die meisten davon wurden mit Schusswaffen durchgeführt. 36 Auftragskiller waren involviert, nur einer davon war eine Frau.

Bereits im Herbst 2013 hatte ein Studie von Sam Cameron von der Universität im englischen Bradford für Aufsehen gesorgt, die das mittlere Honorar für Auftragsmorde um die 14'000 Franken bezifferte.

Typologie der Killer

«Auftragskiller sind vertraute Figuren aus Filmen und Videospielen», erklärte Wilson. Doch die Realität sehe ganz anders aus: Statt von Hochhausdächern und mit teuren Gewehren griffen die meisten Killer ihre Opfer auf der Strasse und in Vorstädten an, während diese einkaufen gingen oder den Hund ausführten.

Die Forscher stellten eine Typologie der Auftragskiller auf:

- Der Novize, der zum ersten Mal mordet.

- Der Amateur, der meist keine kriminelle Vorgeschichte hat und den Auftrag etwa wegen finanziellen Problemen annimmt.

- Der Geselle, der zwar kriminelle Erfahrung hat, aber noch keinen Mord begangen hat.

- Der Meister schliesslich, der oft einen militärischen Hintergrund hat und besonders schwer zu fassen ist.

(erf/sda/dpa)

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