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A resident of Guerneville, Calif., who parked his car overnight in the Safeway parking lot on Vine Street in Healdsburg, Calif.,  finds it nearly completely submerged as Foss Creek topped it's banks, Thursday morning, Dec. 11, 2014. A powerful storm churned down the West Coast Thursday, bringing strong gales and much-needed rain and snow that caused widespread blackouts in Northern California and whiteouts in the Sierra Nevada. Sonoma County authorities are recommending hundreds of people evacuate the lowest lying areas near the Russian River, which is projected to start overflowing overnight.  (AP Photo, The Press Democrat, Kent Porter)

Über Nacht parkiert: Mann findet sein Auto in Kalifornien. Bild: AP/The Press Democrat

Hochwasser nach Hitze und Trockenheit

Kalifornien erlebt schlimmste Dürre der letzten 1200 Jahre – und jetzt regnet es auch noch

In Kalifornien regnet es sintflutartig: Strassen stehen unter Wasser, Schlammlawinen drohen. Doch selbst das kann die Dürre kaum lindern. Neue Studien lassen befürchten, dass die Gefahr für die Wasserversorgung noch grösser ist als befürchtet.

Markus Becker, spiegel



Ein Artikel von

Spiegel Online

Kalifornien atmet auf, zumindest ein wenig. Monatelang hat der US-Bundesstaat, der seit Jahren unter einer Rekord-Dürre leidet, auf Regen gewartet. Jetzt ist er endlich da. Anfang Dezember schüttete es so heftig, dass es örtlich zu Überschwemmungen kam, und für die nächsten Tage sagen die Wetterberichte ähnliches voraus. Die Behörden warnen vor Hochwasser, starkem Wellengang, schweren Regenfällen und Schlammlawinen an Hügeln, die zuvor von Waldbränden heimgesucht wurden. 

FILE - In this Oct. 6, 2014 file photo, a dock sits high and dry at the end of a boat ramp yards away from the edge of Folsom Lake near Folsom, Calif. Don’t blame man-made global warming for the devastating California drought, a new federal report says. A report issued Monday by the National Oceanic and Atmospheric Administration said natural variations _ mostly a La Nina weather oscillation _ were the primary drivers behind the drought that has now stretched to three years. (AP Photo/Rich Pedroncelli, File)

Ein Dock im Trockenen: Kalifornien wird von einer Jahrtausend-Dürre gepeinigt. Bild: Rich Pedroncelli/AP/KEYSTONE

Allein: Die Dürre ist so extrem, dass auch Kurzzeit-Sintfluten kaum Linderung bringen. «Um auch nur eine kleine Wirkung zu haben, bräuchten wir viele Unwetter dieser Art – und das mindestens mehrere Monate lang», sagte Mark Johnson vom National Weather Service der USA. Normalerweise würden derartige Regenmengen die Flüsse und am Ende auch die Trinkwasserreservoire anschwellen lassen. «Aber der Boden ist so trocken, dass er die Feuchtigkeit einfach schluckt», meint Anthona Artusa von der US-Wetterbehörde NOAA. 

BERKELEY, CA - DECEMBER 11:  The roof of a car is visible as it sits underwater in a flooded section of Ashby Avenue on December 11, 2014 in Berkeley, California. The San Francisco Bay Area is being hit with a severe storm that is bringing high winds and heavy rain that have toppled trees and caused local flooding.  (Photo by Justin Sullivan/Getty Images)

Auto unter Wasser in Berkeley, Kalifornien. Bild: Getty Images North America

Neue Studien haben in den vergangenen Tagen das ganze Ausmass der Dürrebedrohung verdeutlicht. Daniel Griffin vom renommierten US-Meeresforschungsinstitut Woods Hole und Kevin Anchukaitis von der University of Minnesota haben die aktuelle Dürre in Kalifornien mit denen früherer Zeiten verglichen. Ihr Ergebnis: Die Jahre 2012 bis 2014 waren die trockensten seit 1200 Jahren. 

Die beiden Forscher haben die Ringe von Blaueichen analysiert, die auch extreme Trockenheit überstehen können. Deutlich zeichnen sich Dürren in ihren Jahresringen ab. Griffin und Anchukaitis haben diese Daten mit denen der NOAA und der Columbia University in New York kombiniert und so die Regenfälle in der Region bis zurück ins 13. Jahrhundert rekonstruiert. 

«Die aktuelle Dürre scheint schlimmer zu sein als jede andere Spanne von aufeinanderfolgenden Jahren pausenloser Trockenheit.»

Daniel Griffin vom US-Meeresforschungsinstitut Woods Hole 

Dabei habe sich zwar gezeigt, dass auch die aktuelle Dürre an sich nicht besonders ungewöhnlich ist, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt «Geophysical Research Letters». Doch die geringen Niederschläge träten diesmal mit lang anhaltender Rekordhitze zusammen auf. Erst so sei es zum 1200-Jahres-Rekord gekommen. 

epaselect epa04525555 Pacific Gas and Electric (PG&E) utilities crew remove power cables from a pole that struck a car during a Northern California storm in San Leandro, California, USA, 11 December 2014.  It was the largest storm in five years which will help the drought ridden state.  EPA/JOHN G. MABANGLO

Aufräumen nach dem Sturm. Bild: JOHN G. MABANGLO/EPA/KEYSTONE

«Davon waren wir wirklich überrascht», meint Griffin. Die aktuelle Dürre «scheint schlimmer zu sein als jede andere Spanne von aufeinanderfolgenden Jahren pausenloser Trockenheit». Die Ergebnisse weisen nach Meinung der Forscher darauf hin, dass die natürlichen Klimaschwankungen vom Einfluss des Menschen verstärkt werden – und dass «heisse Dürren» wie die derzeitige in Zukunft häufiger vorkommen könnten. «Eine einfache Modellierung in unser Studie deutet darauf hin, dass die Rekordhitze die Trockenheit von 2012 bis 2014 um rund 36 Prozent verschärft haben könnte», sagt Griffin. 

Angst vor der Rückkehr der Megadürren-Zeit 

Für Kalifornien sind das keine guten Nachrichten. Schon bisherige Studien legten nahe, dass die aktuelle Trockenperiode – die bereits seit etwa 15 Jahren andauert – nicht etwa eine bizarre Ausnahme, sondern eher der Normalfall sein könnte. So ergab bereits eine 2007 erschienene Baumring-Analyse, dass der Südwesten der USA zwischen den Jahren 850 und 1300 gleich zwei Megadürren erlebte. Eine davon dauerte fast 200 Jahre. Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts sei dagegen eine der beiden niederschlagsreichsten Perioden der vergangenen 1200 Jahre gewesen. 

This Dec. 11, 2014 satellite imagery from the National Oceanic and Atmospheric Administration shows the

«Pineapple Express» heisst der Sturm, der sich hier auf Kalifornien zubewegt. Bild: AP/National Oceanic and Atmospheric Administration

Die grösste Befürchtung von Experten ist, dass Kaliforniens Klima nun wieder zu früheren Verhältnissen zurückkehrt. Und das wäre nur die natürliche Schwankung. Der menschengemachte Klimawandel könnte die Lage noch verschärfen – und diese Befürchtung scheint die neue Studie von Griffin und Anchukaitis nun zu bestätigen. «Es gibt keinen Zweifel», erklärt Anchukaitis, «dass wir in eine Zeit eintreten, in der menschliche Einflüsse auf das Klima das Ausmass von Dürren und ihre Folgen mitentscheiden.»

Benjamin Cook von der University of Columbia, der nicht direkt an der Studie beteiligt war, äussert sich ähnlich. «Dass der Boden 2014 trotz eines eher moderaten Regendefizits so trocken war, ist eines der bisher besten Indizien für eine Verstärkung von Trockenheit durch den jüngsten Erwärmungstrend», sagte Cook der Website «Climatecentral.org». 

Gefahr für die Landwirtschaft 

A vineyard is flooded along Highway 101 Thursday, Dec. 11, 2014, in Windsor, Calif., as a powerful storm churned through Northern California Thursday, knocking out power to tens of thousands and delaying commuters while soaking the region with much-needed rain. (AP Photo/Eric Risberg)

Überschwemmter Weinberg in Kalifornien. Bild: Eric Risberg/AP/KEYSTONE

Und die Erwärmung wird aller Voraussicht nach anhalten: Nach Angaben des UNO-Klimarats IPCC wird das Klima in Kalifornien in den kommenden Jahrzehnten heisser werden als alles, was der Bundesstaat in seiner Geschichte erlebt hat. Insbesondere die Zahl der Hitzewellen und der aufeinanderfolgenden trockenen Tage wird wahrscheinlich steigen. Solche Extreme sind insbesondere für die Landwirtschaft bedrohlich: Sind die Pflanzen erst verdorrt, hilft auch kein Regenguss mehr.

This trio of images obtained October 6, 2014 from NASA/JPL-Caltech depicts satellite observations of declining water storage in California as seen by NASA's Gravity Recovery and Climate Experiment(GRACE) satellites in June 2002 (L), June 2008 (C) and June 2014. Colors progressing from green to orange to red represent greater accumulated water loss between April 2002 and June 2014. California's Sacramento and San Joaquin River basins, including the Central Valley, have suffered the greatest losses, in part due to increased groundwater pumping to support agricultural production. Between 2011 and 2014, the combined river basins have lost 4 trillion gallons (15 cubic kilometers, or 12 million acre-feet) of water each year, an amount far greater than California's 38 million residents use in cities and homes annually. AFP PHOTO / HANDOUT / NASA / JPL-Caltech

Veränderung des Grundwassers in Kalifornien. Bild: NASA/JPL-Caltech

Eine von der NOAA finanzierte Studie, die nur wenige Tage nach der Untersuchung von Griffin und Anchukaitis erschien, macht zwar vor allem natürliche Schwankungen für die aktuelle Dürre in Kalifornien verantwortlich. Allerdings schreiben auch die Experten von NOAA, Nasa und der Columbia University, dass die vom Menschen in die Luft geblasenen Treibhausgase künftige Dürren weiter verschärfen könnten. 

Zudem bezog sich die NOAA-Studie auf ganz Kalifornien, während Griffin und Anchukaitis sich auf Süd- und Zentralkalifornien konzentrierten. Und genau dort könnten die Folgen am gravierendsten sein. Im zentralen Tal des Westküstenstaats wird auf einer Länge von 700 Kilometern das meiste Obst und Gemüse in den USA produziert. 80 Prozent aller Mandeln der Welt kommen aus dem Central Valley. Mehr als 40 Milliarden Dollar bringt der Verkauf der Agrarprodukte aus dem «Golden State» jährlich ein. 

«Kalifornien sollte die Daumen drücken, dass das ein Ausreisser war.» 

Park Williams, Columbia University

Das gelingt schon jetzt nur mit künstlicher Bewässerung, die durch die Dürre massiv zugenommen hat. Die Folge: Die Grundwasserpegel sind dramatisch gesunken, die Region zehrt seit Jahren von ihren Wasserreserven. Nun drohen durch den Klimawandel womöglich noch extremere Dürren. 

Dass die vergangenen drei Jahre die trockensten der vergangen 1200 Jahre waren, bezeichnete Park Williams von der Columbia University als «robustes Ergebnis». «Schon wenn diese Periode unter den Top 10 gewesen wäre, wäre das bereits eine große Sache gewesen», so Williams. «Kalifornien sollte die Daumen drücken, dass das ein Ausreisser war.» 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tortejäger 12.12.2014 14:35
    Highlight Highlight Selbst Schuld wenn die Wasserpreise auf einem so tiefen Niveau sind, dass eine solch enorme Bewässerung Sinn macht. Die USA (und z.B. auch China) müssen handeln und die Preise erhöhen, damit mit den Wasserreserven sorgfälltiger umgegangen wird und nur noch dort Lebensmittel und andere Produkte, welche extrem viel Wasser benötigen produziert werde, wo Wasser auch in ausreichend verfügbar ist, aber ohne eine Preiserhöhung wird dies kaum der Fall sein. Um jedoch grössere Katastrophen zu verhindern muss endlich ein Undenken stattfinden!
    • Lad 14.12.2014 08:24
      Highlight Highlight Wasser kann nicht "verbraucht", sondern nur "benutzt" werden. Ein wenig Physikkenntnisse würden nicht schaden.
    • Tortejäger 14.12.2014 12:55
      Highlight Highlight Sorry für meine Wortwahl.
      Die Gesamtmenge an Wasser ist schon immer dieselbe, jedoch wird es zwischen den Wasserspeichern ausgetauscht, und wen wir nun zuviel des Grundwassers benutzen, sinkt der Grundwasserspiegel mehr und mehr. Und da es sehr lange braucht, bis sich das Grundwasser erneuert idt es sehr wohl ein Problem wenn Sie und ich zuviel Wasser benutzen. Denn z.B. das Meerwasser bringt ihnen im Moment keinen grossen Nutzen.
  • Littlepage 12.12.2014 10:02
    Highlight Highlight It never rains in California, but girl, don't they warn ya
    It pours, man, it pours

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