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ARCHIVBILD ZUR VERDOPPELUNG DER MASERNFAELLE IN DER SCHWEIZ -- Die 7 jaehrige Katharina aus Steinen im Kanton Schwyz leidet am  Mittwoch 11.Juni 2003 an der neuerdings wieder aufkommenden Kinderkrankheit Masern. Im Kanton Schwyz sind in letzter Zeit mehrere Kinder an Masern erkrankt, aber auch wieder gesundet.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Keine harmlose Kinderkrankheit: an Masern erkranktes Mädchen. Bild: KEYSTONE

Impfen verursacht Autismus? 9 Masern-Mythen im Faktencheck



Ende 2015 hätte es so weit sein sollen: Die Schweiz, so der Plan des Bundesamts für Gesundheit (BAG), sollte dann masernfrei sein. Maximal noch ein Fall pro Million Einwohner und Jahr dürfte dann noch vorkommen, mithin rund acht pro Jahr. 

Das Ziel wurde nicht erreicht. Im Gegenteil: In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres gab es bereits 66 Masernfälle – mehr als im gesamten Jahr 2016 (65). Im Februar starb auch zum ersten Mal seit 2009 wieder ein Mensch an der hoch ansteckenden Infektionskrankheit.

Gemäss aktuellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind in den letzten zwölf Monaten in Europa 35 Menschen an Masern gestorben, nicht weniger als 31 von ihnen in Rumänien. Masern seien eine der führenden Todesursachen bei Kindern weltweit, warnt die WHO. Dabei liesse sich die Krankheit durch eine sichere und effektive Impfung vermeiden. Mehr noch: Die Masern könnten – genau wie die Pocken, die einst mehr Menschenleben forderten als die Pest – ein für alle Mal ausgerottet werden. 

Doch eine wachsende Zahl von Menschen sieht das anders. Impfgegner zweifeln an der Wirksamkeit der Impfung oder befürchten fatale Nebenwirkungen – beispielsweise Autismus. Manche sehen Masern als harmlose Kinderkrankheit, die zur normalen Entwicklung gehöre oder diese sogar fördere. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Masern-Mythen: 

Masern sind harmlos

Wer in der ersten Hälfte der Sechzigerjahre oder früher geboren wurde, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit in Kontakt mit Masernviren gekommen. Da sie selbst die Masern heil überstanden haben, glauben viele Eltern, die Krankheit sei harmlos. Sie beginnt mit Husten und einer Augenentzündung; dann kommen Fieber und rote Flecken im Gesicht und auf dem ganzen Körper hinzu. Nach einigen Tagen klingen die Symptome ab. In ungefähr neun von zehn Fällen nimmt die Krankheit tatsächlich keinen schlimmeren Verlauf. 

Doch das bedeutet keineswegs, dass Masern harmlos sind. Es besteht das Risiko schwerwiegender Komplikationen wie Lungen- und Gehirnentzündung. Letztere tritt bei rund einem von 1000 Kindern auf, die an Masern erkranken. Diese Masern-Enzephalitis führt häufig zu bleibenden Hirnschäden oder gar zum Tod. Auch der Verlust des Gehörs kann zu den Folgen gehören. Laut Schätzungen des BAG käme es in der Schweiz ohne Impfschutz zu etwa 70'000 Erkrankungen und zu 15 bis 40 Todesfällen pro Jahr. 

Die Impfung ist riskant

Keine Impfung ist ohne Risiko. Sie «trainiert» ja das Immunsystem, das mit einer mehr oder weniger heftigen Immunantwort reagiert. Bei der kombinierten Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) kann nach fünf bis zwölf Tagen Fieber auftreten, das zwei bis drei Tage dauert. Auch ein vorübergehender Ausschlag ist möglich. 

Sehr viel seltener sind dagegen schwerwiegende Reaktionen wie eine Hirnhautentzündung. Sie tritt in etwa einem von einer Million Fällen auf – also etwa 1000-mal seltener als bei der Erkrankung selbst (siehe Punkt 1). Ebenfalls sehr selten – bei einem von 40'000 geimpften Kindern – ist die erworbene Thrombozytopenie (ITP), bei der die Blutgerinnungsfunktion des Körpers gestört ist. Diese Autoimmunkrankheit, die normalerweise nicht lebensbedrohlich ist, kann auch als Folge der Masern selbst auftreten. Sie bildet sich in der Regel nach einigen Wochen bis Monaten auch ohne Therapie wieder vollständig zurück. 

Die Impfung verursacht Autismus

Es ist fast 20 Jahre her, seit ein britischer Wissenschaftler die Mär in die Welt setzte, der Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) könne Autismus auslösen. 1998 publizierte Andrew Wakefield eine Studie im angesehenen Fachblatt «The Lancet», in der er einen Zusammenhang zwischen der Krankheit und der Impfung postulierte. Seither hält sich dieses Gerücht hartnäckig und wird immer wieder von Impfgegnern ins Feld geführt. Es lebt davon, dass die Zahl der Autismus-Fälle in den USA tatsächlich zugenommen hat. Die Menschen sind verunsichert; in Grossbritannien brach die Impfrate drastisch ein.

Doch keine einzige seriöse Studie konnte Wakefields Befund reproduzieren. «The Lancet» zog seinen Aufsatz als «komplett falsch» zurück, 2008 wurde ihm sogar wegen wissenschaftlicher Unehrlichkeit die Approbation entzogen – Wakefield hatte seine Daten gefälscht. Heute gilt als nachgewiesen, dass das Risiko, nach einer MMR-Impfung an Autismus, Asthma, Multipler Sklerose, Diabetes oder Morbus Crohn zu erkranken, nicht erhöht ist. Doch der Schaden ist angerichtet: In den USA ist jeder fünfte junge Erwachsene fest von Wakefields Gerücht überzeugt. Auch US-Präsident Trump glaubt daran, wie dieses Video aus dem Wahlkampf zeigt: 

Impfstoffe enthalten gefährliche Chemikalien

Impfstoffe sind komplex zusammengesetzte Cocktails. Einige enthalten tatsächlich Chemikalien wie Formaldehyd, Phenol und auch Aluminium oder Quecksilber. Sie dienen zum Beispiel dazu, Impferreger abzutöten (Formaldehyd), die Immunantwort zu verstärken (Aluminiumhydroxid) oder den Impfstoff haltbar zu machen (Phenol). 

Was gefährlich klingt, ist in Wahrheit aber harmlos: Die Mengen sind derart gering, dass wir über verschiedene Nahrungsmittel deutlich mehr davon aufnehmen. So konnte auch der Verdacht, das queck­silber­haltige Konservierungsmittel «Thiomersal» fördere Autismus, nicht erhärtet werden. Dennoch sind heute für alle generell empfohlenen Impfungen quecksilberfreie Impfstoffe verfügbar. 

Wer die Masern durchmacht, macht einen Entwicklungssprung

«Was dich nicht umbringt, macht dich stärker.» Manche Impfgegner sind der Meinung, eine überstandene Infektionskrankheit härte Kinder gewissermassen ab. Manche Eltern wollen bei ihren Kindern sogar einen Entwicklungssprung nach einer durchstandenen Krankheit beobachten. Sie vertreten die These, Kinderkrankheiten seien für die normale Entwicklung der Kinder förderlich – und Impfungen verzögerten diese.

Bisher hat jedoch keine wissenschaftliche Studie nachweisen können, dass ungeimpfte Kinder einen geistigen oder körperlichen Entwicklungsvorsprung auf geimpfte besitzen. Zynisch wird das Argument übrigens spätestens dann, wenn ein Kind an einer Krankheit stirbt, die es geimpft gar nicht bekommen hätte. 

Impfungen lösen die Krankheiten aus, vor denen sie schützen sollen

Dies ist ein weiteres beliebtes Argument von Impfgegnern – aber es trifft nicht zu. Hintergrund ist die Tatsache, dass manche Impfstoffe – jene, die abgeschwächte, noch lebende Erreger enthalten – Symptome hervorrufen, die jenen der Krankheit ähneln. Der Masern-Impfstoff gehört dazu; er enthält ein abgeschwächtes, aber noch vermehrungsfähiges Virus.

Aus diesem Grund bekommen etwa fünf Prozent der Geimpften nach rund einer Woche einen Hautausschlag und Fieber, die sogenannten «Impfmasern». Nur in extremen Ausnahmefällen tritt auch eine Masern-Enzephalitis auf – und dann oft bei Menschen, die zum Beispiel wegen einer Erkrankung des Immunsystems gar nicht hätten geimpft werden dürfen. 

Der Nestschutz durch die Mutter ist ausreichend

Bereits vor der Geburt übertragen Schwangere Antikörper über den Blutkreislauf auf das Ungeborene. Nach der Geburt erhält das Baby Abwehrstoffe mit der Muttermilch – dieser sogenannte Nestschutz besteht allerdings nicht bei allen Infektionskrankheiten und überdies nur in den ersten Lebensmonaten. 

Bei den Masern bewirkt das Stillen keinen Nestschutz. Die bereits im Mutterleib übertragenen Abwehrstoffe schützen den Säugling jedoch für eine gewisse Zeit vor den Masern – wobei die Dauer des Nestschutzes bei gegen Masern geimpften Müttern mit bis zu sechs Monaten kürzer ist als bei Müttern, die die Masern selbst hatten. Bei diesen dauert er maximal zehn Monate. Bei Diphtherie und Tetanus hingegen besteht Nestschutz nur bei jenen Müttern, die gegen diese Krankheiten geimpft wurden. 

Masern-Ausbruch in Amerika

Man kann trotz Impfung erkranken

Es gibt keine absolute Sicherheit. Das gilt auch für Impfungen. Kein Impfstoff kann alle Geimpften vollumfänglich schützen. Die entscheidende Frage ist vielmehr, wie stark eine Impfung das statistische Erkrankungsrisiko senken kann. Bei der Masern-Impfung ist dieser Wirkungsgrad sehr hoch: Von einer geimpften Population erkranken im Schnitt nur zwei bis drei Prozent. Ohne Impfschutz sind es dagegen nicht weniger als 97 bis 98 Prozent, denn die Masern sind hoch ansteckend. 

Damit die Masernimpfung wirkt, müssen zwei Impfdosen verabreicht werden, da viele Menschen auf die erste Impfung nicht ansprechen und die Antikörper gegen die Masernviren erst nach der zweiten Dosis enwickeln. Die erste Dosis sollte im Alter von zwölf Monaten erfolgen, die zweite zwischen 15 und 24 Monaten, frühestens aber einen Monat nach der ersten. 

Pharmamultis wollen mit Impfungen nur Geld machen

Die Pharmaindustrie hat keine sehr gute Presse – nicht wenige Leute trauen dieser Branche jede Schandtat zu. Dass Unternehmen mit ihren Produkten Geld verdienen wollen, ist allerdings legitim und wird bei vielen anderen Branchen auch nicht beanstandet. Dazu kommt, dass für die Pharma-Unternehmen das Geschäft mit Medikamenten bedeutend attraktiver ist als jenes mit Impfstoffen. 

Die Herstellung von Impfstoffen ist zum einen komplexer und teurer als die Produktion von Arzneimitteln. Zum andern kommt es bei Medikamenten häufig vor, dass sie über längere Zeit – manchmal lebenslang – eingenommen werden müssen, während dies bei Impfstoffen nicht der Fall ist. All dies führt dazu, dass das Geschäft mit Impfstoffen für die Pharmariesen eher ein Nischenmarkt ist. 2011 machten die Ausgaben für Impfstoffe in Deutschland nur 3,58 Prozent der von den Krankenkassen übernommenen Gesamtausgaben für Arzneimittel aus. 

Und hier ein Rat an alle Impfgegner: Benutzt euer Gehirn!

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Video: watson/Luki Bünger, Emily Engkent

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  • sheshe 17.07.2017 12:37
    Highlight Highlight Abgesehen davon, ob Impfen etwas bringt, kommt der wichtigere Punkt, der Herdenschutz, zum Zuge. Hier bildlich veranschaut für den beschränkten Horizont der Impfgegner:

    https://scotpublichealthdotcom.files.wordpress.com/2017/05/content-1488280999-animation-7.gif?w=640
  • raisma 16.07.2017 11:41
    Highlight Highlight Meine Eltern haben mich und meine Bruder nicht geimpft. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, da hatten ein Kind die Masern im Kindergarten und die Andern wurden noch dazugesetzt damit sie's auch kriegen und "dann dürehänd". Das war Anfang 91 und nicht in den 70er. Also kriegt euch Mal wieder ein!
    Jeder soll selber entscheiden ob er impfen will oder nicht. Ich will und werde mich nicht impfen. Mein Freund impft. SO WHAT! Die Welt ausserhalb unserer Selbstverwirklichungsblase Schweiz hat grössere Probleme als solche Artikel und hier zu streiten wer der "Besser" Mensch ist...
    • Lord_ICO 16.07.2017 12:52
      Highlight Highlight In den letzten 15 Jahren, konnten durch Impfkampagnen der WHO die Todesfälle durch Masern um 80% gesenkt werden, man hat in der Zeit knapp 20 Millionen Menschen das Leben gerettet. Trotzdem sterben immer noch täglich ca. 400 Menschen (vor allem Kinder) an einer Maserninfektion.
      Die Diskussion hat nichts mit der Blase Schweiz zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand.
    • Lami23 17.07.2017 12:06
      Highlight Highlight Wenn du denkst, in der Impfdiskussion geht es darum, ob eine Maserninfektion für den Einzelnen schlimm ist oder nicht, hast du die Thematik nicht ganz verstanden.
      Ps: Ich hoffe für dich, dass du Varizellen auch schon hattest oder sonst noch geimpft wurdest. Ist nämlich als Erwachsener nicht lustig, kann ich aus meiner Zeit auf der Isolationsstation sagen.
  • Str ant (Darkling) 16.07.2017 11:21
    Highlight Highlight Hat den das Sommerloch schon angefangen.
    Packt die Alufolie aus
  • ticino_lover 16.07.2017 09:30
    Highlight Highlight Die Eltern wollen heute die Kinder impfen damit sie sie in die Kita, Hort, Kindergarten und Schule schicken können während sie als Doppelverdiener zur Arbeit fahren. Früher war die Mutter zu Hause und hatte Zeit sein Kind mit Masern auszukurieren.
    • Lami23 17.07.2017 12:18
      Highlight Highlight Quatsch. Meine Eltern haben uns zu Hause betreut. Aber sie haben an die immungeschwächten und die Schwangeren gedacht, für welche eine Maserninfektion "es bitz ungünstig" gewesen wären.
  • ticino_lover 16.07.2017 09:25
    Highlight Highlight Ich war war früher PRO impfen und liess meine Tochter mmr impfen als Säugling. 6 Std später, in der Nacht begannen gröbste Hautausschläge und seit 20 Jahren, ab dieser Nacht, hat sie Neurodermitis. Wir hatten während Jahre strube Nächte und kaum geschlafen, da sie dermassen unruhig schlief, weinte und sich blutig kratzte. Heute ist meine Tochter 20, muss sich täglich mehrmals mit einer Spezialsalbe vom Kantonsspital eincremen und wir sehen dem Impfen sehr, sehr skeptisch entgegen. Ich würde ganz bestimmt kein Säugling mehr impfen lassen.
    • Normi 16.07.2017 17:20
      Highlight Highlight ich habe selber Neurodermitis und empfinde ihre aussage als sehr unreflektiert.

      Wie ist ihre Tochter aufgewachsen ? Stadt oder Land ? und wie (über)reinlich ist sie aufgewachsen ? hat sie die Brust bekommen ?und und und...

      es einfach auf das impfen zu schieben scheint mir eine zu bequeme Lösung zu sein...

      Tipp an die Tochter: seit ich Cannabis Produkte nehme, brauche ich sehr sehr viel weniger Cortison& anti Allergie Produkte als vorher,
      von über 5 medis/Tag auf 2-3 medis/woche manchmal kann ich sogar wochenlang ohne medis auskommen
    • Ohniznachtisbett 17.07.2017 11:02
      Highlight Highlight Silberigeli: Ich habe auch Neurodermitis, zum Glück nicht mehr so stark. Woher die genau kommt weiss niemand. Vermutlich ist die Sache erblich, wir haben Allergien etc. in der Familie. Vielleicht wurde sie tatsächlich von irgendeiner Impfung ausgelöst, das ist aber reinste Spekulation.

      Ich kann mich aber sehr wohl erinnern, an Scharlach erkrankt zu sein. Das war eine schlimme Woche. Wenn ich mir vorstelle, mit Mumps, Masern und Röteln und Keuchhusten nochmals 4 solche Kinderkrankheiten hätte durchmachen zu müssen, bin ich froh geimpft zu sein.
  • Sharkdiver 16.07.2017 08:35
    Highlight Highlight Asperger Autismus wurde bereits vor dem Ersten Weltkrieg diaknostiziert. Ich meine die Impfung kam einiges später. Also wie soll da ein zusammenhang bestehen?
  • maatze 16.07.2017 07:24
    Highlight Highlight Wenn jemand sagt, sie lassen ihre Kinder nicht impfen wegen dem Quecksilber in der Impfung, dann müssten sie so konsequent sein, das Essen der Kinder nicht mehr zu salzen, da im 1. Weltkrieg Chlor als Giftgas an der Front eingesetzt wurde.
    • trio 16.07.2017 09:46
      Highlight Highlight Macht nicht sehr viel Sinn dieser Kommentar. Oder würdest du uns bitte über die Zusammenhänge aufklären.
    • maatze 16.07.2017 13:19
      Highlight Highlight Sicher macht das Sinn. Es ist ja kein elementares Quecksilber (oder war) in den Impfungen drin, sondern eine Quecksilberverbindung (Thiomersal). Ebensowenig hat Kochsalz, das aus einem Chlor- und einem Natriumatom besteht, die chemischen Eigenschaften von elementarem Chlor.
    • mike2s 16.07.2017 16:26
      Highlight Highlight Speisesalz ist NatriumChlorid (NaCl) ein. Eine Verbindung aus Natrium und Chlor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turbi 15.07.2017 22:12
    Highlight Highlight Ich halte es mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung.
    Dass mir ein Meteorit auf den Kopf knallt ist sehr sehr unwahrscheinlich.
    Dass mir beim Klettern ein Stein auf die Rübe fällt schon ein paar Potenzen grösser.
    So ist es auch mit dem Impfen. Die Wahrscheinlichkeit zu erkranken ist viel grösser als die eines Impfschadens.
    So einfach ist die Geschichte (oder ich bin halt ein einfaches Gemüt).
    • trio 16.07.2017 09:52
      Highlight Highlight Da bin ich mir nicht so sicher. Geimpft werden ja viele, während die Krankheit nur wenige durchmachen. Vergleicht man einen Krankheitsfall mit einer Impfung, wird das schon stimmen. Wird nun aber die Wahrscheinlichkeit überhaupt zu erkranken auch mit einberechnet, kann das Ergebnis nicht mehr so deutlich sein.
    • Lami23 17.07.2017 12:15
      Highlight Highlight Wären aber weniger geimpft müssten mehr die Krankheit durchmachen, würde als die Wahrscheinlichkeit zu erkranken noch steigen.
  • m.e. 15.07.2017 20:52
    Highlight Highlight Bild
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  • p4trick 15.07.2017 19:08
    Highlight Highlight Ich bin absoluter Pharma-Gegner und nehme kein Medikament, wenn nicht absolut notwendig. Mein Medizin-Zeugs zuhause beschränkt sich auf Verbandzeugs und 1, 2 Salben zur Wundheilung und Desinfektionsmittel.
    ABER ich erachte Impfung als absolut notwendig und die Errungenschaften unserer Zeit! Bei Grippenimpfung können wir darüber streiten, ich mache die auch nicht, aber gewisse Impfungen nicht zu machen oder bei seinen Kindern ist absolut fahrlässig!
    • Toerpe Zwerg 15.07.2017 21:26
      Highlight Highlight Wie wird man zum absoluten Pharma Gegner?
    • p4trick 15.07.2017 22:13
      Highlight Highlight Indem du keine Medis mehr zu dir nimmst. Sie sind zu 99.9% unnötig ausser du hast damit dein Immunsystem schon zu sehr beschädigt
    • Toerpe Zwerg 15.07.2017 22:29
      Highlight Highlight Wir leben also nicht wegen, sondern trotz der Medis länger und alle Ärzte sind wahlweise Idioten oder Betrüger oder beides?

      Was sind die 0.01%?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vio Valla 15.07.2017 18:22
    Highlight Highlight Ach ihr müsst diese Leute verstehen, diese Impfgegner haben eben ihre eigenen Mittelchen gegen alles. zB kolloidales silber oder mms tröpfchen. Hilft, aber sicher nicht gegen Hirnschwund.
    • zuercher123 15.07.2017 18:40
      Highlight Highlight Und Zuckerchügeli nicht vergessen...
    • Vio Valla 15.07.2017 18:57
      Highlight Highlight ok, nächstesmal muss ich sarkastisch gemeinte Äusserungen wohl besser deklarieren 😂
  • TheDan 15.07.2017 18:19
    Highlight Highlight Soviele Experten hier die wohl kaum jemals einen Beipackzettel angeschaut oder sich beim Arzt über Risiken und Nebenwirkungen informiert haben als sie sich Impfen oder behandeln lassen haben.

    So wars zumindest bei mir...
    • Hierundjetzt 15.07.2017 19:33
      Highlight Highlight Jetzt wo Dus sagst! Als Baby habe ich das voll vergessen, vielleicht lags auch an meinen unzureichenden Lesekenntnissen als 5-Jähriger. Hm.

      Stell Dir vor, ich nutze auch mein iPhone, ohne das ich weiss, wie der Prozessor funktioniert, das Internet, ohne dass ich weiss, was genau dieser TCP/IP ist, oder gar den Kühlschrank. Fliegen, Autofahren, den Lift benutzen, Wohnen ohne Statik-Kenntnisse, alles das mach ich komplett fahrlässig ohne zu wissen warum.

      Und Du? Heute schon die AGB von iTunes gelesen?

    • äti 15.07.2017 21:29
      Highlight Highlight Haha, Beipackzettel von Versicherungs-Juristen geschrieben ohne jede medizinische Kenntnis.

      "Wenn man diesen Text liest, kann es zu Augenschäden, Schwindelanfällen führen. In seltenen Fällen auch zu Tobsucht oder anderen unbestimmten Süchten." ......
    • A. Dent 15.07.2017 23:49
      Highlight Highlight Wenn man sich übers Impfen informieren will gibt's vom Konsumentenschutz Schweiz einen guten Ratgeber der sowohl die Erkenntnisse und Schlüsse der WHO/RKI und Bundesamt für Gesundheit wiedergibt wie auch impfkritischer (nicht per se gegen das Impfen sondern nur ausgewählte Impfungen, wie auch andere Zahlen zur Verträglichkeit der Impfung). Ich habe ihn gelesen und mich dann für den standard Impfplan entschieden, war eigentlich auch schon vorher klar für mich, war trotzdem noch interessant für mich und würde den meisten Impfgegnern auch gut stehen, diesen zu lesen.
  • TheDan 15.07.2017 18:06
    Highlight Highlight Um die Wahrscheinlichkeit an Masern zu erkranken um maximal 3% zu senken (von 3 auf 0) wollen Impfbefürworter dass jeder zur Impfung gezwungen wird?!
    • zuercher123 15.07.2017 18:39
      Highlight Highlight Falls nötig, ja.
    • Hierundjetzt 15.07.2017 19:36
      Highlight Highlight TD: Chabis, dass Du noch nicht an einer Hirnhautenzündig gestorben bist, hast Du uns allen anderen 98% zu verdanken, also denen die denken können. Nicht sowie Du, die einfach rasch die youtube university besuchen und dann uns allen die Welt erklären *müssen* weil Sie jetzt voll intelligent sind und voll den Durchblick haben und so.

    • TheDan 15.07.2017 20:47
      Highlight Highlight Ich bin wie die meisten anderen hier geimpft und habe keine Panik wegen den verbleibenden 3% Restrisiko.

      Iss mal ein Snickers!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruedi Frei 15.07.2017 17:41
    Highlight Highlight Wie wäre es wenn die Ungeimpften alle entstehenden Kosten aus Krankheitsfällen und deren Folgen zu 100% selbst tragen müssen, nicht über die KK die Allgemeinheit belasten dürfen.
    • Makatitom 15.07.2017 18:31
      Highlight Highlight Auch wenn ich die militanten Impfgegner für leicht hirnamputiert halte, immer nur nach Entsolidarisierung schreien bringt uns keinen Schritt weiter, im Gegenteil
    • trio 16.07.2017 10:03
      Highlight Highlight Dann aber bitte zuerst bei den Rauchern, Nichtsportlern, Autofahrern, Fast Food Junkies etc. beginnen, die Kosten uns einiges mehr 😉
  • Eine_win_ig 15.07.2017 16:18
    Highlight Highlight Impfgegner, bitte hier blitzen:
    Ich habe, seit ich 2 Jahre alt bin, Neurodermitis. Man vermutet, dass dies - da nicht genetisch bedingt - von einer Impfung her stammt, welche meine Darmflora zerstört hat. Würde ich mich wieder impfen lassen? Ja! Die Vorteile wiegen die Nachteile 100x auf.
  • Sapere Aude 15.07.2017 16:14
    Highlight Highlight Liebe Impfgegner packt doch bitte eure Blitzbots ein und beteiligt euch an der Diskussion. Seid nicht so schüchtern!
    • Ich hol jetzt das Schwein 16.07.2017 10:55
      Highlight Highlight Und wie sieht es denn mit denen aus, die (noch) nicht geimpft werden können? Oder den 1-3% Impfversagern (je nach Impfung)? Für die muss man ja nicht schauen, die sind ja selbst schuld... Krankheit ausrotten? Wozu auch? Die Geimpften sind ja geschützt...
      Meinungsäusserungs- (!) freiheit ist wichtig, keine Frage. Die schützt dich vor Willkür des Staates, wenn du eine ihm nicht genehme Meinung äusserst. Sie schützt dich aber nicht davor, dass ich deine Meinung doof finden und dir das auch sagen darf. Und was die Glaubens- (und Gewissens-)freiheit damit zu tun hat, erschliesst sich mir nicht.
  • Wilhelm Dingo 15.07.2017 15:19
    Highlight Highlight Ach die Maserndiskussion. Das ist wie wenn ein Wissenschafter mit einem Gläubigen eine sachliche Diskussion führen wollte. Aussichtslos.
    • EvilBetty 15.07.2017 17:04
      Highlight Highlight Was heisst hier «wie»? 😂
  • Vachereine 15.07.2017 15:15
    Highlight Highlight Masern stellen kein gesundheitliches Risiko dar, welches die z. T. zwangsweise Impfung aller Menschen rechtfertigt.
    In Europa gab es innert 12 Monaten 35 Menschen, die an Masern starben. Im Vergkeich zu den vielen Tausend Verkehrsopfern und den mehreren hundert Opfern des islamischen Terrors, ist das echt kein Problem.
    Dann sind 34 dieser 35 Todesfälle in Rumänien erfolgt. Das ist ein starker Hinweis, dass Rumänien ein Problem hat und zwar nicht mit dem Virus, sondern seiner Gesundheitsversorgung generell.
    Die Masernimpfpropaganda folgt daher viel eher finanziellen als medizin. Interessen.
    • Phrosch 15.07.2017 15:45
      Highlight Highlight Es sind aber 35 Todesfälle, die man hätte verhindern können. Ausserdem wird es einige für ihr ganzes Leben Behinderte geben wegen Komplikationen. Als ich noch ein Kind war, gab es in der Nachbarschaft so einen Fall. Es ist zynisch zu sagen, dass 35 Zote keine Rolle spielen.
    • Ruedi Frei 15.07.2017 17:29
      Highlight Highlight 31 der 35 Toten in Europa sind in Rumänien bei ein paar tausend Maserfällen. Also liebe Impfgegner, wenn sich in der CH niemand impfen würde hätten wir auch 15-30 tote Kinder jedes Jahr - und vielleicht 100 mit lebenslanger Behinderung. Wie kann man nur so verantwortungslos sein.
    • Dienstag 15.07.2017 17:45
      Highlight Highlight Die Zahlen sprechen eben gerade FÜR die Impfung. Dank der Impfung gab es "nur" 35 Tote. Sinkt die Durchimpfungsrate in Zukunft , so wird auch die Anzahl Tote steigen. Impfgegner profitieren aktuell vom Herdenschutz, dh. von der Tatsache, dass sich andere Impfen lassen und dadurch das Risiko einer Ansteckung sehr klein ist. Dies ist einfach nur egoistisch und kurz gedacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 15.07.2017 15:03
    Highlight Highlight Klar werden die Kinder der Impfgegner nicht krank, es sind ja auch die 95% der geimpften Bevölkerung die dafür sorgen, dass dies so ist.

    Die Gesetzeslage in der Schweiz kann deutlicher nicht sein, wer Dritte vorsätzlich mit einer tödlichen Krankheit ansteckt, kommt ins unbedingt für Jahre ins Gefängnis. Punkt.

    Das gilt für einen HIV-Virus oder eine Gof mit einer dämliche Maser. Punkt.
    • Imagine 15.07.2017 18:49
      Highlight Highlight Hallo, jetzt wird's immer skurriler: @hierundjetzt, willst Du damit sagen, dass Masern eine tödliche Krankheit ist? Vergleichbar mit HIV????
      Ich hatte als Kind Masern, wie alle Kinder in der Schule.
      Und zum watson-Artikel eine Anmerkung: der Todesfall in der Schweiz wegen Masern war ein junger Mann, der bereits an Krebs erkrankt war. Ich bezweifle, dass er ohne diese Krankheit an den Masern gestorben wäre. Aber es passt halt so gut, damit man wieder mal auf die Impfkritischen schiessen kann.
      Schade, dass Watson da auch immer mitmacht.
    • Hierundjetzt 15.07.2017 19:43
      Highlight Highlight Masern, Kinderlähmung und Pocken SIND tödliche Krankheiten. Wer das in Abrede stellt, dem ist schlicht nicht mehr zu helfen.

      "Impfkritisch" ist eine vorsätzliche Verharmlosung über ein tödliches Thema, in die Welt gesetzt von Menschen, die zwar 0 Ahnung von Mitochondrien, Viren und Bakterien haben (Biologie 5 Klasse), dafür sehr viele Internetseiten kennen und darum jetzt voll den Durchblick haben.
    • Ich hol jetzt das Schwein 16.07.2017 11:07
      Highlight Highlight @Imagine: Deine Schlussfolgerung, dass der an Masern Verstorbene ohne Leukämie (obwohl im Volksmund "Blutkrebs genannt eigentlich kein Krebs) nicht an Masern gestorben wäre, ist an sich richtig. Jedoch aus den völlig falschen Gründen. Er war nämlich gegen Masern geimpft. Durch die Behandlung wurde jedoch das Immunsystem geschwächt und die Wirkung der Impfung (also die Antikörper) zerstört. Hätte man das Ziel einer Ausrottung von Masern bis 2015 erreicht, hätte er gar nicht angesteckt werden können und würde noch leben. Wer etwas anderes behauptet, hat bestenfalls keine Ahnung oder lügt.
  • Sapere Aude 15.07.2017 14:56
    Highlight Highlight Die Faktenlage ist eigentlich klar, die Vorteile von Impfungen überwiegen die Nachteile. Wer diese ignoriert und sich Impfungen verweigert, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch seine Mitmenschen.
  • gnp286 15.07.2017 14:46
    Highlight Highlight Ich wäre ja dafür, sich das Problem selber lösen zu lassen: Allen Impfgegnern ihren Willen und die Natur den Rest erledigen lassen. Spätestens in ein, zwei Generationen habe wir diese grobfahrlässigen Nervtöter nicht mehr an der Backe... Wäre da nicht die Sache mit dem Herdenschutz.

    Anyway: Herr lass Hirn regnen! Oder Steine, hauptsache Du triffst!
    • Wilhelm Dingo 15.07.2017 15:19
      Highlight Highlight Dein Spruch zum Schluss ist super!
    • EvilBetty 15.07.2017 17:56
      Highlight Highlight Das Problem an dieser Lösung ist, dass diejenigen, die sich nicht impfen lassen können (Säuglinge, Kranke, etc.) auch in Mitleidenschaft gezogen werden. Diese Leute sind auf die Herdenimmunität angewiesen. Diesen Punkt verstehen die Impfgegner halt auch nicht.
    • Wilhelm Dingo 15.07.2017 19:04
      Highlight Highlight @EvilBetty: du bewegst Dich auf der Sachebene, das verstehen Gläubige nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 15.07.2017 14:38
    Highlight Highlight Ich finde, ein Kind nicht zu impfen ist grobfahrlässig. Es gibt immer Kinder, die irgendwelche Immunschwächen haben oder aus einem sonstigen Grund keine Impfung vornehmen können. Steckt nun dein grundlos nicht geimpftes Kind das geschwächte an, ist es schon fast fahrlässige Tötung. Nur absolut ignorante Egoisten impfen nicht.
    • Vachereine 15.07.2017 15:26
      Highlight Highlight Nein. Das sehe ich anders. Die Impfung geht mit Risiken einher, die Krankheit auch. Ich als Vater muss abwägen, welches Risiko ich meinem Kind zumuten will.
      Bei Masern ist das nicht so leicht zu entscheiden, wie bei Kinderlähmung. Weil Kinderlähmung die viel schlimmere Krankheit ist.
      Ich würde mich nie gegen eine saisonale Grippe impfen lassen. Weil ich beobachtet habe, dass deutlich mehr Arbeitskollegen nach der Impfung krankheitshalber fehlen, als unter den nicht geimpften. Gut, die geimpften fehlen einen Tag weniger lang. Das ist es mir nicht wert, das Impfrisiko einzugehen.
    • who cares? 15.07.2017 15:48
      Highlight Highlight Und in welcher Welt ist 1/1'000'000 Risiko höher als 1/1'000 (Zahlen aus dem Artikel)? Was für ein Risiko besteht bei deinen Kindern? Wie fühlt es sich an geschwächte Kinder anderer Eltern in Gefahr zu bringen?
      Gegen eine saisonale Grippe impfe ich mich auch nicht, aber nur weil ich nicht mit Risikogruppen (Kinder, Alte, Kranke) in Berührung komme.
    • Phrosch 15.07.2017 15:49
      Highlight Highlight @ Vachereine: Masern hat die Gefahr der Hirnentzündung, die zu schwerer geistiger Behinderung führt, wenn sie nicht tödlich ist. Das ist weniger schlimm als Kinderlähmung?!?
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  • Skip Bo 15.07.2017 14:23
    Highlight Highlight Bin erstaunt, wieviele Blitze Impfbefürworter hier erhalten.
    Ist heute Weltverschwörungtheorietag?
    • who cares? 15.07.2017 14:44
      Highlight Highlight Aber nur bei einzelnen Kommentaren, was ich irgendwie verdächtig finde...
    • Sapere Aude 15.07.2017 14:52
      Highlight Highlight Die Häufung könnte ein Hinweis sein für Bots, zumal sich die Impfgegner ja nicht dezidiert hier äussern.
    • who cares? 15.07.2017 15:18
      Highlight Highlight Dafür spricht, dass dieser impfkritische Comic nicht so viele Blitze bekommen hat. Ich weiss zwar nichts über Bots aber, kann es sein, dass sie nur Text einordnen können?
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  • Naughtious Maximus 15.07.2017 14:09
    Highlight Highlight Der Vitamin D3 Spiegel in der Schweiz ist unter aller Sau bei über 90% der Bevölkerung.

    Wieso wird darüber nicht aufgeklärt?

    Stattdessen veröffentlicht die Presse Halbwahrheiten und schürt Ängste vor Überdosierung dieses in allen gesundheitlichen Belangen essentiellen Hormons.
    • Vachereine 15.07.2017 15:44
      Highlight Highlight Die USA haben dieses Problem vor Jahrzehnten schon erkannt und zu dessen Bekämpfung erfolgreich die Vitaminanreichung in Grundnahrungsmitteln wie Reis und Mehl verfügt. Im Unterschied zu der Schweiz gibt es deswegen in den USA keine Unterversorgung mit Vitamin D.
      Was uns hilft ist, von Frühling bis Herbst möglichst oft und möglichst nackt sich in die pralle Sonne zu legen für 5 bis 20 Minuten. Unter der Haut erzeugt der Körper mit Hilfe des Sonnenlichts Vitamin D, welches er monatelang speichern kann. Nackt deshalb: max. Fläche, dafür min. Exposition und somit minimales Hautkrebsrisiko.
    • Naughtious Maximus 15.07.2017 16:18
      Highlight Highlight Vitamin D wird im Körper gebildet wenn wir in der Mittagssonne, je nach Hauttyp zwischen 10-25 Minuten, OHNE Sonnencrème und mindestens mit unbedecktem Oberkörper ein Sonnenbad nehmen.
      Es wird aber das Gegenteil erzählt, nämlich, dass es unabdingbar ist sich einzucrèmen.

      Anstatt also das Verhalten zu ändern wird uns ein Produkt verkauft welches verhindert, dass eben Vitamin D produziert wird.

      Ebenso paradox ist es, dass ein hoher Vitamin D Spiegel ein natürlicher Sonnenschutz ist. Wenn wir aber im Frühling wenig Vitamin D und uns eincrèmen wird kein Vitamin D produziert.
    • Lami23 17.07.2017 07:53
      Highlight Highlight Fü die 90% hätte ich gerne Zahlen. Wir messen bei allen Patienten das Vitamin D und einen Mangel haben nicht annähernd 90%.
      Vitamin D Mangel tritt vor allem im Winter auf, wenn man gut ohne Sonnenschutz raus kann. Eine Viertelstunde täglich genügt und Nein, nackt muss man nicht sein.
      Vitamin D wird genauso in den Morgen und Abendstunden im Sommer gebildet. Sogar mit Sonnenschutz, einfach etwas weniger. Gibts genügend Studien dazu.
      Aber nur zu, legt euch ohne Sonnenschutz in die pralle Mittagssonne. Viel Spass mit dem Hautkrebs.
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  • Hops 15.07.2017 14:05
    Highlight Highlight Danke watson!!!!!!
  • Apfelstrudel 15.07.2017 13:46
    Highlight Highlight Dieser Beitrag ist doch schon Mal gebracht worden (ev. jetzt angepasst wegen der aktuellen Zahlen)
    Auf die Gefahr hin als Impfgegner und Verschörungstheoretiker bezeichnet zu werden: sind diese Beiträge Turm Impfen gesponsert, angeregt oder Ähnliches?
  • _kokolorix 15.07.2017 13:14
    Highlight Highlight Die Zahlen und Fakten welche hier aufgelistet werden stammen ausschliesslich von den Herstellern bzw. von Universtaten welche von ihnen gesponsert werden. Sie gelten als glaubwürdig, während alle impfkritischen Untersuchungen per se als unseiöse Verschwörungstheorie abgetan werden. Impfnebenwirkungen werden nur als solche anerkannt wenn sie zeitnah, d.h. innert Wochenfrist auftreten, die Zahlen zum Schutz beziehen sich auf Probanden welche bereits als überdurchschnittlich robust ausgefiltert wurden, etc. Aber die Impfungen sind sehr ein gutes Geschäft, da ist Kritik natürlich unerwünscht
    • Hierundjetzt 15.07.2017 14:57
      Highlight Highlight kokolorix: Immer wieder spannend, dass Menschen ohne eine einzige Spur von medizinischem Grundlagewissen grossgekotz alles besser wissen. "Weil der google hat gesagt" Was bist Du von Beruf, Buchhalter? Magaziner?

      Alleine schon folgende Aussage zeigt, dass Du nicht mal eine Grundahnung (!) eines Schulbetriebes , dein Zitat: zahlen die (...) von gesponserten Universtaten (sic!) stammen. Aha. Seit wann kann man eine komplette Bildungseinrichtung sponsern?

      Komm, gib uns doch den Link zu den "impfkritischen" Untersuchungen, bin gespannt, welcher Migrosangestellter diese verfasst hat.
    • _kokolorix 15.07.2017 16:07
      Highlight Highlight @xlt
      Das ist schlicht Blödsinn. Denk mal nach, Impfungen verkauft man jedem Menschen, nicht nur den Kranken, noch dazu bis in alle Ewigkeit. Die paar hundert ernsthaft erkrankter sind da völlige Peanuts. Dazu kommen noch die Nachbehandlung von Impfschäden, welche ebenfalls nicht zu verachten sind...
    • _kokolorix 15.07.2017 16:18
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Genau das meine ich. Jedem Pharmakonzern wird völlige Glaubwürdigkeit zugebilligt, während Impfkritiker nur Idioten sind.
      Guck dir mal an was alles so an Hochschulen und Unis von der Wirtschaft bezahlt wird...
      Die Websites der Impfkritiker sind leicht zu finden, aber ich glaube nicht, dass du auch nur eine Studie ernsthaft anschauen wirst
    Weitere Antworten anzeigen
  • pedrinho 15.07.2017 13:12
    Highlight Highlight Nun, wo die welt so klein, wo auch jeder an den arsch der welt reisen kann, ist es IMO grob fahrlaessig (verbrecherisch) sich nicht zu imunisieren.

    Ich habe erlebt, wie ende der 50er in der CH meine schulkammeraden an polio und masern fast draufgegeangen sind, schaeden davon getragen haben.
    Impstoffe kamen erst spaeter.

    Wie vor ein paar jahren in Bolivien doerfer durch masern fast ausgerottet wurden.

    Wie heute schon wieder das ganze von vorne beginnt.

    Ich hatte alle (ausser polio) "kinderkrankheiten", nichts weiter geschehen, ich hatte sehr viel glueck. Manche freunde weniger.


    • pedrinho 15.07.2017 14:11
      Highlight Highlight Verzichten die "blitzenden" impfgegner auch auf alle anderen wirkstoffe via pillen und saeftli ?


      BTW: Impfungen schützen nicht immer langfristig und sollten wiederholt werden.

      meine risikoabwaegung: ich wiederhole +- alle zehn jahre einige die ich als risiko einstufe, gelbfieber, tetanus, diphtherie, polio, keuchhusten. Muss ja nicht sein, es gibt genug andere seuchen, die ich meinem lebensumfeld "auflesen" koennte.

      Allerding, eine grippe(schutz)impfung habe ich seit es diese gibt noch nie gemacht, vielleicht mit ü80 ;) sollte ich alles andere ueberleben.

    • zuercher123 15.07.2017 14:34
      Highlight Highlight Impfgegner sollten per Gesetz gezwungen werden sich impfen zu lassen, oder zumindest ihre Kinder.

      Es ist eine Sauerei was diese Spinner abziehen, sie setzen nicht nur sich sondern auch andere grossen Gefahren aus; siehe Herdenimmunität für Leute die sich aus gesundheitlichen Gründen (Krebs, Immunprobleme, etc) nicht impfen lassen können.
    • pedrinho 15.07.2017 16:56
      Highlight Highlight @zuercher123

      Kein staat, keine regierung darf sich so weit herunterlassen einen impfzwang zu verordnen.

      Ich bin dagegen und werde mit allen mir zur verfuegung stehenden mittel dagegen kaempfen sollte es einmal so weit kommen.

      Aber er darf z.b. leute die nicht ueber imunisierung gegen einige massenkrankheiten zum schutz an der einreise/grenze abweisen.
      (z.b. gelbfieber)

      Es muss jedem selbst ueberlassen sein ob er oder nicht.

      Neutrale aufklaerung in allen richtungen ist wichtiger, es gibt mit sicherheit genuegend daten um allfaellige nebenwirkungen zu belegen oder diese zu entkraeften.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sven_meye 15.07.2017 13:10
    Highlight Highlight Bei solchen Themen zweifle ich immer wieder an der Intelligenz der Gesellschaft. Die Angstmache der Impfgegner ist schlichtweg lächerlich. Wenn irgendetwas passiert, muss einfach immer ein Sündenbock her, natürlich sind es dann die bösen Impfungen. Liebe Impfgegner, bitte informiert euch einfach mal richtig (und selbst) und denkt noch einmal darüber nach. Danke. Und nur so nebenbei, es gibt wesentlich gefährlichere Dinge für Kinder, über die ich mir eher Gedanken machen würde.
    • blaubar 15.07.2017 21:52
      Highlight Highlight "Die Angstmache der Impfgegner" Hä? Wer genau macht hier ständig Angst?
  • Yelina 15.07.2017 13:00
    Highlight Highlight Ich hatte mit zwei Monaten Keuchhusten und wäre fast gestorben. Weil ein Vollidiot im Umfeld nicht geimpft war und mich angesteckt hat.
    • Lami23 15.07.2017 14:41
      Highlight Highlight Was sollen die Blitze?
    • Naughtious Maximus 15.07.2017 18:33
      Highlight Highlight Offenbar war das Immunsystem und die körperliche Verfassung dessen, der dich angesteckt hat, um einiges besser.

      Könnte es sein, dass seines besser imstande war die Krankheit abzuwenden weil er nicht geimpft war?

      Genau darin liegt nämlich das Problem. Heute überlebt jeder Schwächling (nicht persönlich nehmen) 'dank' moderner Medizin.

      Die Gesetze der Natur aber bestärken denjenigen welcher sich aus eigener Kraft durchsetzen kann.
      Wer schon als Kleinkind auf Hilfe angewiesen ist, wird sehr wahrscheinlich als Erwachsener der Allgemeinheit viel mehr auf der Tasche liegen.

      Überleg mal.
    • blaubar 15.07.2017 21:50
      Highlight Highlight @Maximus: Das ist so. Der Mensch hebelt die Selektion aus. Ich selber würde auch nicht mehr leben... Deshalb ist die Bevölkerung auch extrem angestiegen (im Jahr Null gab es vermutlich so 300 Millionen Menschen weltweit).
      Das darf man durchaus einmal kritisch betrachten. Stellt Euch vor, andere Spezies würden das auch plötzlich machen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • -woe- 15.07.2017 12:06
    Highlight Highlight Ich war ein kerngesundes Baby. Dann wurde ich geimpft...
    Schon bald der erste Schnupfen und Hautausschlag am Po. Mit drei wurde ein Nabelbruch diagnostiziert. Im Schulalter: ein Armbruch, 2x Grippe und 3x Magenverstimmung nach dem Verzehr von Regenwürmern.
    Situation heute: graue Haare und die 100m laufe ich auch nicht mehr unter 20 Sekunden.
    Und jetzt soll mir einer kommen und sagen, impfen sei harmlos...
    • Conflux 15.07.2017 12:46
      Highlight Highlight What the fuck hat die impfung mit ihrem armbruch zu tun? Und überhaupt der Rest...
    • sven_meye 15.07.2017 13:03
      Highlight Highlight Achso und das ist alles auf die böse, böse Impfung zurückzuführen? Sogar ein Armbruch? Musste wohl ein Sündenbock gefunden werden.
    • Lami23 15.07.2017 14:42
      Highlight Highlight Da zeigt sich was Impfgegner für Leute sind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • SVARTGARD 15.07.2017 11:20
    Highlight Highlight Impfen macht Spaß.
  • Timshal 15.07.2017 11:09
    Highlight Highlight Interessant wie sich dieses Gerücht bezüglich Autismus hält, meine Mutter erzählte mir in einem schwachen Moment, dass es ihr leid täte, dass sie mich impfen liess, sie hätte es einfacher gehabt mit mir, hätte sie es nicht getan...
    Dabei ist erwiesen, dass der Autismus von der Seite der Familie meines Vaters kommt, da fast alle betroffen sind
    • Naughtious Maximus 15.07.2017 14:17
      Highlight Highlight Es gibt im Autismus-Spektrum eine Vielzahl an Ausdrucksweise.
      Es gibt zB Asperger oder auch HFA (High Functioning Autism). Diese Menschen sind hochintelligent (IQ zwischen 120-160) und extrem feinfühlig und emotional.
      Dann gibt es Low Functioning Autism welcher oft in Verbindung mit einer geistigen Behinderung auftritt (Down Syndrome).
      Daher wird Autismus oft mit dem vielzitierten 'Rain Man' in Verbindung gebracht. Die Figur des Raymond ist definitiv autistisch ABER hat genauso eine ausgeprägte psychische und geistige Störung welche NCIHTS mit Autismus zu tun hat.
  • j0nas 15.07.2017 11:05
    Highlight Highlight Ich habe gehört, ein Nahtoderlebnis sei förderlich für die Entwicklung. Ich empfehle daher allen Eltern, ihr Kinder auf der A1 spielen zu lassen.
    • blaubar 15.07.2017 21:44
      Highlight Highlight Ich glaube, Dein Icon-Bildli hat auch ein Nahtoderlebnis gehabt.
  • Martin1610 15.07.2017 11:04
    Highlight Highlight Genau, die gehören sofort eingesperrt! Die Kinder von denen gleich mit!
  • blaubar 15.07.2017 11:03
    Highlight Highlight Ich finde, man sollte alle Menschen mit einem Chip versehen. Hat erwiesenermassen nur Vorteile!
    • The Destiny // Team Telegram 15.07.2017 12:58
      Highlight Highlight Verstehe nciht warum dieser Kommentar soviele Blitze erhält?!
      Stimmt ja und zwang ist doch kein Problem für das Pro Impf Lager.
    • Tilman Fliegel 15.07.2017 13:25
      Highlight Highlight Was hat ein Chip denn mit Impfen zu tun?
    • blaubar 15.07.2017 21:01
      Highlight Highlight @Tilman: Das ist die richtige Frage!
  • LeChef 15.07.2017 10:59
    Highlight Highlight Häufig kommt das Argument, Geimpfte müssten sich ja selbst keine Sorgen machen und man solle den Impfgegnern ihre Freiheit lassen, krank zu werden. Aber das stimmt nicht: Sie profitieren nämlich vom Impfschutz, den die Population für sie aufbaut. Risiko und Nutzen einer zusätzlichen Impfdosis verhalten sich nicht linear (die 98% Erkrankungen gelten nur für eine völlig ungeimpfte Population) das heisst für die, sagen wir, letzen zwei Populationsprozente ist es rational, sich nicht zu impfen. Ihr Schutz steigt nicht mehr nennenswert an, aber das Risiko für Nebenwirkungen besteht weiterhin.
    • LeChef 15.07.2017 13:30
      Highlight Highlight Ich sehe schon, es ist etwas schwierig, komplexe Argumentationen in 600 Zeichen unterzubringen ;) Was ich sagen will ist, dass ein gesellschaftlicher Impfschutz ab einer gewissen Durchimpfungsrate zum öffentlichen Gut wird. Je höher die Impfrate, desto höher der kollektive Nutzen; aber der marginale (also persönliche) Nutzen einer einzelnen Impfung sinkt mit der Impfrate. Irgendwann wird der marginale Nutzen negativ. Dann ist es rational sich selbst nicht zu impfen. Die letzen par Prozente der Population profitieren so unfairerweise vom Rest. Die Lösung wäre eine obligatorische Impfung.
    • Pinga 15.07.2017 14:45
      Highlight Highlight Ich verstehe absolut nicht, wieso so stark geblitzt wird. Genau das ist der Punkt an einer durchgeimpften Population - dazu kommt noch der Schutz für Kleinkinder/Personen die aus bestimmten Gründen nicht geimpft werden dürfen.
  • A. Dent 15.07.2017 10:49
    Highlight Highlight Sehr gute Auflistung. Auch John Oliver kommt zum gleichen Schluss wie Watson. Er entkräftet auch das Argument des zeitlich Verzögerten oder Impfen mit geringeren Dosen, scheinbar ist diese der grosse neue Trend bei den Impfgegnern (die orange im weisen Haus gehört übrigens auch dazu, nicht dass das überraschend käme).
    Play Icon
    • Elpolloloco 15.07.2017 14:21
      Highlight Highlight warum so viele Blitze? ist der Beitrag in einem Impfgegner-Forum erwähnt worde und jetzt werden wir von denen überrannt?
      Im Ernst, ich finde JO bringt das Thema seriös recherchiert rüber - trotz frm humoristischen Grundton?
    • zuercher123 15.07.2017 14:38
      Highlight Highlight Wieso hat dieser Kommentar so viele Blitze? Hat es wirklich so viele Impfgegner hier auf Watson? Ich dachte hier verkehren eher gebildete Leute?
  • dF 15.07.2017 10:33
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
  • Lord_Mort 15.07.2017 10:20
    Highlight Highlight Hier noch eine kleine Ergänzung allgemein zum Thema Impfen.
    http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html
  • Hexentanz 15.07.2017 10:19
    Highlight Highlight Das Masern Impfungen Autismus auslösen liegt inetwa beim Wahrheitsgehalt dass unsere Airlines Chemtrails machen, damit die Regierung uns unter Kontrolle hat. Oder dass die Erde flach ist.

    • Bits_and_More 15.07.2017 10:52
      Highlight Highlight Wäre die Erde flach hätten die Katzen längst alles runter geschmissen.
  • sambeat 15.07.2017 10:18
    Highlight Highlight Die Impfgegner -welche ich in die gleiche Schublade werfe wie Verschwörungstheoretiker- sollten nicht nur an sich und ihre unausgegorenen Thesen, sondern vorallem an die Zukunft denken: Eine Kinderkrankheit muss man nicht unbedingt in der Kindheit bekommen... Erkrankt man als Erwachsener an einer solchen, DANN wird es richtig gefährlich! Aber man kann niemanden zu seinem Glück zwingen...
    • Hexentanz 15.07.2017 14:33
      Highlight Highlight Man sollte aber diese Eltern dazu zwingen, ihre Kinder zu impfen, damit das Glück der eigenen Kinder nicht auf dem Spiel steht :

      Eine Masern Impfung bietet nicht 100% Schutz wenn die halbe Klasse Masern hat^^
    • Lami23 15.07.2017 14:45
      Highlight Highlight Erneut: Blitzer erklärt euch.
    • Sapere Aude 15.07.2017 15:06
      Highlight Highlight Lami23, Bots können sich nicht erklären, nur blitzen.
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Die Wissenschaft sagt: Da ist nichts drin. Und trotzdem glauben viele an die Kräfte der Globuli. Die Ärztin Natalie Grams hat Jahre lang als Homöopathin gearbeitet. Eine Privatpraxis und einen festen Glauben an die Vorzüge der vermeintlich «sanften Medizin» inklusive. Heute ist sie eine laute Kritikerin der Homöopathie und legt sich öffentlich mit ihren alten Kollegen an.

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